Hallo Gernot,
schön, dass du noch einen Versuch wagst. Ich bin sehr interessiert an weiteren Erfahrungen.
Die Dosierung über eine Dosierpumpe ist natürlich die Luxuslösung. Wenn sie alle paar Minuten zudosiert
(auf keinen Fall länger als 30 min Pause), dann ist das mit einer kontinuierlichen Dosierung vergleichbar.
Ich selbst habe den Tropfapparat inzwischen mit einem metallenen Luftverteiler "getunt", der lässt sich besser
dosieren als das Plastikrädchen.
Ich weiß nicht, ob dein Eheimfilter genug Druck macht, wenn sich mal richtig fette Bakterienklumpen gebildet haben.
Die Filter machen zwar eine Menge Literleistung, bauen aber meist wenig Druck auf. Das merkst du schon, wenn
du den Schlauch für die Rückkopplung verlegst. Ist der Bogen zu groß und dadurch der Auslauf sehr hoch angebracht,
dann nimmt der Durchfluss deutlich ab.
Ich habe daher eine Eheim 1260 an die Ansaugleitung angeschlossen. Wenn der Filter nicht mehr ordentlich läuft,
schalte ich sie kurz an und blase das System frei. Dabei werden meist ein, zwei Bakterienschleimbrocken
rausgespült, dann läuft es wieder.
Was Micha empfiehlt, die Verjüngung wegzulassen und stattdessen einen weiteren Hahn einzusetzen, kann ich
nur bestätigen. Das mache ich inzwischen genauso.
Als Füllung aber auf keinen Fall irgendetwas feines wie Siporax o.ä. nehmen. Das verstopft nur. Bei mir haben sich
grobe Plastiknetze bewährt, die ich sehr locker in die Filterkörbe lege.
Ich bin gespannt auf deine weiteren Erfahrungen.