Beiträge von Armin Glaser

    Ihr Schmeichler :grinning_squinting_face:
    Danke schön!

    Cemil: Ja, Betaisodonna enthält auch Phosphat.
    Wer Angst vor Phosphat hat, nimmt als Alternative einfach Polysept.
    Das ist das Gleiche (PVP-Iod), nur ohne Phosphat.

    Karin: 1 Tropfen sind ca. 0,05 ml. Bei deinen 160 Liter Beckeninhalt
    sind das etwa ein Drittel der von mir empfohlenen (und erprobten) Dosis.
    Ich sehe kein Problem darin, dies zusätzlich zuzugeben.

    PVP-Iod hat den Vorteil, dass das Iod darin abgepuffert ist. Es wirkt dadurch
    auch bei höherer Dosierung nicht so aggressiv wie andere Iodzugaben.

    Hallo Dirk,

    wo hast du die Geschichte mit dem Ozon und dem Iod her?
    Verwechselst du da nicht Iod mit Brom?

    Ich kenne ein gutes Buch :winking_face: , das empfiehlt 0,1 ml PVP-Iod pro 100 Liter Inhalt pro Woche.

    Hallo Heide,

    eigentlich wird blaues Mondlicht in der Meerwasseraquaristik nur deswegen verwendet,
    weil sich hier falsche Ansichten immer besonders lange halten :frowning_face:

    Das war in den Vor-LED Zeiten nicht weiter schlimm, aber heute werden manchmal
    Korallen zu sehr gestresst, weil der Mensch die blauen LEDs als schwach empfindet,
    die Koralle sie dagegen nachts als viel zu hell ansieht. Der Vorteil von gelbem Licht ist,
    außer dass es natürlicher ist, auch, dass wir Menschen besser erkennen, wenn es zu stark ist.

    Hallo Nik,

    weit liegen wir nicht auseinander: Du hast 1° dKH berechnet,
    ich 0,306 mmol/l x 2,804 = 0,858°dKH.

    Da Alfred Angaben wie 5-6 Tage und 2-3 mal pro Woche gemacht hat,
    gibt es schon von den Ausgangsdaten her eine gewisse Bandbreite.

    Hallo Alfred,

    hast du zufällig Korallen in deinem Aquarium? :winking_face:

    Deine Zugabe von 35 Liter Nachfüllwasser, in dem 678 ml Natronlösung mit 80g/l gelöst sind,
    entspricht, wenn sie innerhalb von 6 Tagen in einem 650 Liter Aquarium verbraucht wird,
    einem täglichen Verbrauch von 0,165 mmol/l Alkalinität. Das entspricht 3,3 mg Calciumverbrauch pro Liter. Das ist nicht viel.

    Mit deiner Zusatzzugabe von 226 ml Natronlösung 3 mal pro Woche kompensierst du nochmals
    einen Calciumverbrauch von 2,8 mg/l. Zusammen verbrauchst du folglich pro Tag 6,1 mg/l Calcium und 0,306 mmol/l Hydrogencarbonat.

    Das ist normal. Ich selbst gebe z.B. täglich etwa 7 mg/l Calcium und 0,35 mmol/l Hydrogencarbonat in mein Aquarium.

    Dein einziges Problem ist, dass du deine Natronlösung im Nachfüllwasser zu gering dosierst.
    Erhöhe die Zugabe von 678 auf etwa 1300 ml und das Problem ist gelöst.

    Hallo Marcel,

    ich vermute das Problem bei deiner Ca/Mg-Messung.
    Wie Hans-Werner schon schrieb, ist der KH-Anstieg
    bei Kalkreaktor immer proportional zum Ca-Anstieg,
    d.h. wenn KH steigt, muss auch Ca steigen.

    Vielleicht macht dir auch dein Magnesiumzusatz Probleme.
    Lass ihn einfach mal weg, die Bedeutung von Magnesium wird
    eh meistens überschätzt.

    @Herbert: auch bei Mg 1140 mg/l kann sich sehr viel Calcium im Meerwasser lösen.

    Hallo Stefan,

    du siehst in deiner Messung eine Schwankung von 35%
    Interessant wäre jetzt, wenn du eine Früh- und eine Spätmessung
    jeweils 3 mal ausführst. So kannst du erkennen, ob du wirklich
    unterschiedliche Werte hast, oder ob es sich nur um Messfehler handelt.

    Mit welcher Methode ermittelst du deine Werte überhaupt?

    Hallo Erbul,

    die erste von dir genannte ebay-Lampe produziert viel Licht und noch mehr Lärm.
    Die Lebensdauer entspricht nach meiner Erfahrung in etwa dem Preis.
    Wenn du lärmunempfindlich bist und dir zutraust, alle ein- bis 2 Jahre mehr als 200 Schrauben zu lösen,
    um eine ausgefallene LED zu überbrücken, dann kannst du sie kaufen.

    Hallo Marcel,

    richtig, Denitrifikation erhöht den pH. Da aber vorher die Denitrifikation
    den pH senkt, kommt in der Summe ungefähr Null Einfluss raus.

    Dass dein Alkalinitätsverbrauch allmählich steigt, ist für ein Aquarium,
    das sich entwickelt und dessen Korallen immer größer werden, normal.

    Dein niedriger pH liegt entweder am Fischbesatz, am ungenügend gelüfteten Raum
    oder an zu starker Fütterung.

    Hallo Marco,

    ich habe Ehsan Dashti von Triton in Sindelfingen kennen gelernt.
    Er macht einen recht kompetenten Eindruck auf mich.
    Ich habe zwar noch Zweifel, ob er mit seiner ICP-OES wirklich
    alle angegebene Parameter messen kann. Aber das werden wir
    in nächster Zeit in einem Mini-Ringversuch klären.

    Die wichtigsten Parameter wie Makroelemente und Nährstoffe
    kann er mit seinen Analysemöglichkeiten auf jeden Fall sicher bestimmen.

    Hallo Frank,

    du kannst einen Wassertest auch noch nach 10 Jahren benutzen,
    wenn du mit einer Referenzmessung ermittelt hast, dass er noch
    richtige Ergebnisse anzeigt.

    Das Haltbarkeitsdatum ist nur ein Anhaltspunkt. Es hilft dir beim
    Kauf des Tests zu erkennen, ob man dir einen "Ladenhüter" andrehen will.

    Je älter der Test ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er
    nicht mehr richtig funktioniert. Dies ist aber ein allmählicher Prozess,
    der außer von der Zeit auch sehr von der Lagertemperatur abhängt.
    Aber es gibt keinen festen Zeitpunkt, an dem es plötzlich "plopp" macht
    und der Test tut nicht mehr.

    Folglich: Je älter der Test ist, desto mehr empfiehlt sich eine Überprüfung.

    Hallo Ingrid,

    du hast recht!

    Ich bin von üblichen Löslichkeitsangaben ausgegangen,
    die als Gramm Salz pro 100 g Lösungsmittel angegeben werden.

    Im AquaCalc (und auch im Buch) ist im Gegensatz dazu
    Gramm Salz in 1 Liter LÖSUNG angegeben.

    Danke für den Hinweis.

    Hallo Hobbe,

    Phosphattests zeigen normalerweise nach Ablauf der Reaktionszeit
    sehr lange einen konstanten Wert an. Daher würde ich beim Salifert
    nach deinen Messergebnissen mindestens 6 Minuten warten.

    Den notwendigen Umrechnungsfaktor zu den Originalreagenzien
    kannst du mit einer PO4-Referenz leicht ermitteln.

    Hallo Katharina und Torsten,

    das mit dem Lebendfutter hört sich nach einem der vielen Aquarienmärchen an.
    Mein O. scyllarus hat praktisch noch nie Lebendfutter bekommen, klopft aber
    auf den aufgetauten Sandgarnelen, den kleinen Miesmuscheln und dem übrigen Futter
    genauso rum, als ob es lebendig wäre. Genauso natürlich auf der Dekoration.
    Die Schlagwaffen werden also genutzt. Wieso sollte er sie verlieren?

    Hallo Frank,

    Natriumcarbonat erhöht den pH stärker als Natriumhydrogencarbonat,
    daher musst du bei der Zugabe immer auch den pH kontrollieren.

    Martin: das ist richtig. Je mehr Korallen, desto höher der pH, je mehr Fische, desto niedriger.

    Hallo Julian,

    du musst das Salz in 1 Liter Wasser geben.
    Die angegebene Löslichkeit bezieht sich auf Gramm pro Liter Lösungsmittel (hier Wasser), nicht Lösung.

    Du verwendest auch sicherlich kein reines Magnesiumchlorid,
    sondern wahrscheinlich Hexahydrat, denn 836 g reines Magnesiumchlorid
    lassen sich nicht in 1 Liter Wasser lösen.

    Hallo Ingrid,

    ohne einen festen pCO2 Bezugspunkt lässt sich über das Verhältnis
    pH-Alkalinität überhaupt keine Aussage machen!

    Wenn du von einem anderen festen pCO2 ausgehen willst, musst
    du nur die Kurve parallel verschieben. An der Differenz ändert sich dabei nichts.
    Folglich ist die Differenz auch bei Martins pH 0,25.

    Hallo Julian,

    Magnesium wird im Aquarium nicht in großen Mengen verbraucht,
    meist lagert es sich nur irgendwo auf den Steinen oder dem Bodengrund ab.

    Wie hoch ist dein Mg-Gehalt? Und wie viel Mg misst du
    in deinem frisch angesetzten Meerwasser?

    Wahrscheinlich kannst du dir die Mg-Zugabe sparen.

    Hallo Ingrid,

    für die Tabelle wurde eine Modellierung von Meerwasser mit den Parametern pH und Alkalinität bei konstantem pCO2 durchgeführt.
    Die Zusammenhänge des Systems (pH, Alk, pCO2) sind eindeutig definiert, so dass auch die Funktion f(Alk) -> pH für einen festen
    pCO2 eine bijektive Abbildung ist.

    Oder anders gesagt: Aus der Grafik lässt sich nicht nur ablesen, welcher pH für eine vorgegebene Alkalinität eine Über- oder
    Untersättigung von CO2 anzeigt. Die durchgezogene Linie stellt den Gleichgewichts-pCO2 (= CO2-Gehalt im Wasser entspricht
    CO2-Gehalt in der Atmosphäre) dar. Daher kannst du an der Linie ablesen, welche pH-Werte bei welcher Alkalinität im offenen System
    Aquarium-Atmosphäre vorhanden sind.

    Hallo Ingrid,

    so ganz verstehe ich deinen Einwand nicht.

    Die Tabelle habe ich zwar an diese Stelle gesetzt, um eine
    Einschätzung der CO2-Situation im Becken zu ermöglichen.
    Aber natürlich kann man daraus ebenfalls den relativ
    geringen Einfluss der Alkalinität auf den pH ablesen.

    Hallo Jenson,

    ja ich habe einen Tipp für dich: Geduld!

    Dein Aquarium hat einen Umzug hinter sich,
    die Beckenbiologie ist quasi auf den Kopf gestellt worden.
    So eine Totalveränderung nutzen zuerst einmal Cyanobakterien,
    sie passen sich am schnellsten an die neuen Verhältnisse an.

    Absaugen, abwarten und darauf achten, dass die bewachsenen Stellen
    Strömung abbekommen und der Bodengrund von darauf und darin
    lebenden Tieren regelmäßig umgegraben wird.

    Hallo zusammen,

    ein mit Tröpfchentest gemessener pH-Wert ist keine gute Grundlage
    für einen Streit über diesen Wert :winking_face:

    Eine nützliche Info aus dem "Ratgeber Meerwasserchemie" S.54:
    Eine Änderung der Alkalinität von 5 auf 10 erhöht den pH
    (jeweils bei CO2-Sättigung) um 0,25.

    Hallo Enrico,

    es ist auch keine gute Idee, die Korallen im Aquarium des Freundes,
    die hohe Phosphatwerte gewohnt sind, auf Magerkost umzugewöhnen.

    Korallen sind langfristig anpassungsfähig. Was sie nicht mögen, ist Veränderung.

    Daher ist es natürlich immer ein Risiko, Korallen von einem nährstoffreichen
    in ein nährstoffarmes Aquarium umzusetzen. Genauso wie umgekehrt.
    Hilfreich wäre, die Korallen in einem Extrabecken allmählich an die
    neuen Umweltwerte anzupassen.

    Hallo zusammen,

    die Lebensdauer der Membranen lässt sich deutlich steigern,
    wenn bei hartem Wasser ein Enthärter vorgeschaltet wird.
    Das ist ein Kationenaustauscher, der mit Kochsalz regeneriert wird.
    Mit solch einem Enthärter plus einer Druckerhöhungspumpe
    kann man eine UO auch mit 1 zu 0,5 fahren.

    Silicat wird von modernen Membranen zu 95-98% entfernt.
    Es gibt allerdings immer noch Membranen, die das schlechter können.
    Daher vor dem Kauf ins Datenblatt der Membran schauen.