Hallo,
ich betreibe - ganz ähnlich wie Paul - eine selbst gebaute Dosieranlage für Kalkwasser zum Nachfüllen des Verdunstungswassers prallel mit einem ebenfalls selbst gebastelten Kalkreaktor.
Zum Aufrühren des Kalkwassers im Mischbehälter (ein 30 l Kunststofffass) verwende ich auch eine seit vielen Jahren störungsfrei und ohne besondere Wartung laufende kleine billige Chinapumpe direkt im Fass, ebenfalls nur mehrmals am Tag kurzfristig für wenige Minuten und mit Zeitschaltuhr gesteuert.
Nach den Mischintervallen kann sich das nicht gelöste Calciumhydroxid in Ruhe absetzen. Anschließend schaltet sich für einige Zeit - ebenfalls zeitgesteuert - ein H-Tronic Wasserpegelgerät ein, welches die Menge des benötigten Kalkwassers für den Verdunstungsausgleich steuert. Zeitgleich wird mit einer kleinen Eheimpumpe aus einem großen Vorratsbehälter Osmosewasser in den Kalkwassermischbehälter nachgefüllt. Zu- und Ablauf verlaufen so langsam, dass dabei der Bodensatz im Mischbehälter nicht aufgewirbelt wird.
Im Prinzip funktioniert alles wesentlich gleich wie in den im Handel angebotenen Kalkrührern ab, nur dass der Betrieb mit einer billigen innenliegenden Kleinstpumpe erfolgt. Bei den nur kurz notwendigen Betriebsintervallen ist keinerlei Verschleiß zu beobachten.
Der Kalkreaktor läuft im Gegensatz zur Kalkwasserzugabe im Dauerbetrieb.
Das Sytem hat sich seit zig Jahren bei ganz geringem Arbeistaufwand bestens bewährt.
Die pauschalen, völlig unkonkreten, nebulösen und chemisch unbelegten Aussagen von Claude zu angeblich negativen Auswirkung von Kalkwasserzugaben halte ich für unbegründet. Meine Erfahrungen widersprechen dem total.
Gruß
Bernd
