Beiträge von Bernd Koberstaedt

    Hallo Axel,

    das würde ich nicht machen. Im Regenwasser sind viel zu viel gelöste Schadstoffe, die bestimmt zu Lasten der Membrane gehen. Außerdem müsstest Du mit einer geeigneten Pumpe für die ganze Zeit einen entsprechend hohen Druck erzeugen. Wenn Du da die Stromkosten mit den Wasserkosten vergleichst, hast Du wohl kaum etwas gespart.

    Gruß

    Bernd

    Die kleinen Unterschiede in den Salzsorten beruhen meiner Meinung nach auf etwas verschiedenen Mengen der enthaltenen Karbonate/Bikarbonate. Einen Qualitätsunterschied würde ich daraus aber keinesfall ableiten.

    Im übrigen kenne ich viele erfolgreiche Aquarianer, die ihren pH-Wert nur selten testen, dafür aber die Insassen genau beobachten.

    Viele Grüße

    Bernd

    Ps.: Weil sich schon mal jemand daran gestört hat: Ich habe sicher ein paar Argumente wiederholt, die schon genannt wurden, wollte aber meine Erfahrungen in einen Gesamtkontext stellen.

    Hallo Freunde,
    ich habe zwischen den verschiedenen Salzsorten (auch TM) keine gravierenden Auswirkungen auf den pH-Wert im Becken festgestellt. Allerdings achte ich auf eine möglichst gleich bleibende Karbonathärte von 8 - 9. Diese steuere ich mit dem Kalkreaktor (pH 6,5 im Reaktor über die Blasenzahl geregelt, KH im Becken über die Tropfenzahl des Auslaufwassers gesteuert). Das Auslaufwasser leite ich über etwas Korallensand, um einen CO2-Eintrag zu minimieren. Viele chemische pH-Puffer enthalten Natriumbicarbonat und Natriumcarbonat im Verhältnis 6 : 1. Ich bin hiervon aber kein Freund, da das Ionengleichgewicht bei dauernder Anwendung zu sehr gestört wird.
    Die Tendenz zu fallenden pH-Werten vor allem bei älter eingerichteten Becken beruht m.E. hauptsächlich in der Anreicherung von Abbauprodukten aus unterschiedlichsten Quellen (Futter, abgestorbene Gewebeteile, Algenreste, Abbauprodukte der Bakterien, u.U. Aminos und Spurimischungen?). Armin hat dies ja alles schon deutlich gemacht. Tägliche Schwankungen zwischen morgens und abends sind aufgrund der bei Dunkelheit ausbleibenden CO2-Aufnahme der Algen normal. Langsame Schwankungen in Zehntelbereich im Lauf des Tages schaden absolut nicht (wie in vielen Beiträgen auch berichtet).
    Mit regelmäßiger Kalkwasserzugabe (für den Ausgleich der Verdunstung) lässt sich der pH-Wert sehrwohl stabil halten. Aber das Kalkwasser muss frisch sein (pH 12,4!), sonst ist es wirkungslos und einmalige Zugaben können natürlich auch keine Dauerwirkung haben. Dazu natürlich regelmäßiger Wasserwechsel (und kalibrieren der Messelektroden, die schnell falsche Werte anzeigen können!)
    Bei pH-Werten bis 7,6 und nicht über 8,6 sehe ich absolut keine Probleme, wenn die Schwankungen im Laufe des Tages nur ein paar Zehntel betragen und nicht zu schnell schwanken.

    Hallo Patrik,
    im Wesentlichen sehe ich es auch wie Peter. Gleiches Glas würde ich auf jedem Fall nehmen. Darauf kommt es sicher nicht mehr an. Ich selbst bin aber für ein Algenrefugium (in Kombination mit dem Technikbecken). Die Algen tragen deutlich zur Stabilisierung bei. Zur Beleuchtung der Algen reichen ganz normale Leuchtstoffröhren (kaltweiß)! Du könntest da ganz einfache Feuchtraumlichtleisten, wie man sie im Baumarkt meist preisgünstig bekommt, einbauen. Lass Dir hierfür keine aufwendige Lösungen aufschwatzen. Sie wären völlig unnötig. Ein UV-Entkeimer ist nicht schlecht, vor allem wenn Du empfindlichere Fische einsetzen willst. Die meisten Fische aus dem Handel haben Schleimhautschäden vom Transport. Da treten dann anfangs oft Infektionen auf, die mit UV bekämpft werden können. Bei gesunden Gesamtverhältnissen verschwinden sie aber meist auch ohne Behandlung (Medikamente schaden oft mehr und sind beim Vorhandensein von Niederen Tieren meist ohnehin nicht anwendbar). Wenn das Becken aber einmal läuft, brauchst Du die UV-Entkeimung nicht mehr. Die meisten Aquarianer die ich kenne kommen ohne aus.
    Deine T5 Beleuchtung reicht auch für Muscheln und viele SPS (zumindest in der oberen Beckenhälfte). Leder-und Hornkorallen reicht sie auch unten.
    Die meisten angebotenen Abschäumer funktionieren. Ich selbst habe einen Selbstbau mit einer Fadenradpumpe. Fadenradpumpen haben eindeutig die beste Wirkung. Sie schäumen aber so stark, dass der Abschäumer hierfür ausgerichtet sein muss.

    Viel Erfolg

    Bernd

    Hallo Heiko,

    von den HQI 6500 K bin ich schon lange abgegangen. Mit SPS hatte ich damit nur wenig Erfolg (alle eher braun). Ich bin dann auf Birnen mit 10 000 K umgestiegen und habe heute eine Aqua light 14 000 K zusammen mit verschiedenen blauen und weißen T 5 u. T8 auf dem Becken. Im Strahlungsbereich der Aqua light stehen die SPS eindeutig am besten (farblich und Öffnung der Polypen) da.
    Ich würde an Deiner Stelle die HQI auch mit einer 14 000 K Birne betreiben und den optischen leichten Blaustich mit einer oder zwei weiß Leuchtstoffröhren ausgleichen, eventuell auch mit nur einer in weiß und einer blau. Die blauen Spektralanteile sind für SPS wichtig und wirken m.E. auch optisch schöner als das gelbstichige Licht Deiner Osram. Lederkorallen und den meisten LPS ist es dagegen eher egal.

    Gruß

    Bernd

    Es handelt sich um Winkelschienen, Schenkelbreite jeweils 3cm, Stärke ca. 4 mm. Form: Rechteck mit einer Mittelstütze. Da mein Becken aber kleiner als Deines ist (Grundfläche 100 x 70), wirst Du die Maße nicht einfach übertragen können. Aber jeder Schlosser weiß welche Stärke und wieviel Streben er nehmen muß, wenn Du ihm das ungefähre Gewicht mitteilst.
    (Foto bringt nichts, da von der Verkleidung nahezu alles verdeckt ist.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Paul,

    ich habe das Untergestell mit normaler Rostschutzgrundierung und dann mit Hammerite (weiß) gestrichen. Weiß, damit man eventuellen Rostansatz gut sieht. Ein Nachstreichen war aber bisher (6 Jahre) nicht nötig. Oben auf das Gestell habe ich als Unterlage für das Becken eine MdF-Platte und darauf eine Sicherheitsunterlage (5 mm) aus Polyethylen-Schaum (für den Ausgleich möglicher Spannungen wichtig!) angebracht (eventuelle Bohrungen für Rohre nicht vergessen!). Verzinken würde ich das Gestell nicht (zu teuer und unnötig). Allerdings habe ich mir vom Schlosser gleich ein paar Löcher zum Verschrauben der Holzverkleidung bohren lassen (kann man aber auch leicht selber machen). Unten würde ich den Boden wegen der Bodenheizung nicht abdecken.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Paul,

    ich habe mir ein Untergestell aus Metallschienen nach meinen genauen Maßen vom Schlosser bauen lassen und dieses dann zu den Möbeln passend mit Holz verkleidet. Die unteren Schienen verteilen die Last gleichmäßig. Bei Holz hätte ich wegen der Bodenheizung Bedenken. Die Schlosser sind meist eher preisgünstiger als Fertigsysteme. Frag doch einfach einmal nach.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Torsten,

    beides kann wunderschön sein! Es gibt traumhaft gestaltete Süßwasseraquarien, die vom Aufwand den Seewasserbecken kaum nachstehen. Ich selbst habe als Kind in den 50er Jahren mit einem Vollglasbecken und Platys angefangen. Seit dieser Zeit ist bei mir eigentlich ununterbrochen etwas herum geschwommen. In den 70er Jahren begann dann der "Umstieg" mit ein paar mitgebrachten Aktinien aus dem Mittelmeer, was damals noch recht "exotisch" war und so hat sich das Hobby weiterentwickelt. Ich meine alles hat seinen Reiz und man sollte je nach eigenem Geschmack und auch Geldbeutel seinen persönlichen Weg suchen. Eine Gefahr für den Anfang sehe ich darin, dass man allzu leicht auf die Vielzahl der gut gemeinten Ratschläge hört, was man unbedingt!!! kaufen sollte. Dadurch kann man auch schnell verunsichert werden. Ich würde langsam einsteigen und nach und nach an eigenen Erfahrungen reicher geworden mein Becken entwickeln. In welche Richtung, dies ist wirklich eine Frage der persönlichen Interessen und die verändern sich meist auch im Lauf der Zeit.

    Viel Glück

    Bernd

    Hallo zusammen,

    mein spontaner Gedanke war: Was soll dieser Schwachsinn? Da kann ich Carsten nur zustimmen. Schließlich bietet uns die Natur nun wirklich eine so ungeheure Viellfalt, dass man sicher nicht auf derartige Schimären angewiesen ist, um ein attraktives Becken zu gestalten. Über Geschmack lässt sich schlecht streiten. Wem es gefällt, dem empfehle ich dann noch ein paar bunte Plastikkorallen und einen blubbernden Taucher dazu zu setzen. Disneyland lässt grüßen.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Freunde,

    so wie es Nico beschrieben hat, habe ich es auch vor. Ich werde eine kleine Menge unmittelbar vor der Abreise (aus Florida) einpacken. Das mit den Steinen in der Türkei ist schon richtig, in den meisten anderen Ländern (ohne Altertümer) gibt es aber m.W. keine Probleme.
    Einsiedler darf man definitiv bei uns formlos einführen. Ich habe sie immer (nur wenige Tiere) in Plastikflaschen mit ganz wenig Wasser und etwas feuchtem Stoff transportiert ( z.B. aus Costa Rica), ohne jeglichen Verlust.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,

    macht es Eurer Meinung nach Sinn, in ein alteingefahrenes und funktionierendes Becken als Reisemitbringsel aus dem Meer etwas frischen Korallenkies oder Sand zur weiteren Belebung des Bodengrundes einzubringen oder seht Ihr das als überflüssige Liebesmühe? Hat jemand von Euch schon entsprechende positive oder negative Erfahrungen gemacht?

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Torsten,
    überlege Dir einmal, ob Du nicht die Anregung mit den Plexiplatten für die Seitenwände aufgreifen möchtest. Ich würde die wie schon beschrieben behandelte Seitenplatten mit Silicon an die Seitenwände kleben und die Platten dann sparsam mit Riffkeramik bekleben (ohne Spalten). Mit Silicon geklebt bekommst Du sie auch wieder einmal ab.
    An diesen Seitenwänden kannst Du dann später auch einmal Ableger von Korallen mit Korallenkleber befestigen. So wächst dann alles zu, sieht super aus und nimmt nur wenig Platz weg.

    Viel Erfolg

    Bernd

    Hallo Freunde,

    ich persönlich habe lieber auf Riffkeramik verzichtet, da ich ein größeres Volumen Lebendsteine einbringen wollte. Um diese stabil einbringen zu können und mir auch variable Möglichkeiten offen zu lassen, habe ich mir ein (nach der Einrichtung nicht mehr sichtbares) Grundgerüst aus Plexiglas geklebt. An einem Plexikasten im Eckbereich zur Aufnahme der Pumpen und Co. habe ich zwei unregelmäßig geformte Platten geklebt, die zwei Terrassen bilden. Auf diesen Terrassen liegen dann die Lebenden Steine sowie der Besatz an LPS und SPS auf. Man kann so mit etwas Phantasie schön gestalten und behält viel Schwimmraum, aber auch Höhlen etc.. Die Scheiben habe ich, falls doch einmal ein kleines Stück sichtbar bleibt, noch beschichtet (grauer seewasserbeständiger Flüssiger Kunststoff mit Sand bestreut und zwei Tage nach dem Aushärten gewässert). So habe ich auch die Rückwand gestaltet. Alles war in kurzer Zeit mit Kalkalgen u.a. bewachsen, also biologisch völlig unbedenklich.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Sebastian,
    ich dämpfe verschiedene Pumpen schon immer mit blauem Filterschwamm. Wo soll da ein echtes Problem sein? Ich hatte jedenfalls noch nie eins!!! Wenn ich die Schwämme nach längerer Zeit einmal ausgewaschen hatte, kam auch kaum etwas heraus. Solltest Du irgendwo ein Problem haben, liegt es bestimmt nicht an den Schwämmen, schon gar nicht bei der kurzen Standzeit Deines Beckens.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Freunde,
    ich betreibe nun auch bald 40 Jahre die Meerwasseraquaristik mit allen Anfangsfehlern und Problemen. Der ungewollte! Tierverlust (Fische und Niedere Tiere!) war damals sehr, sehr hoch und teuer. Aus Fehlern hat man gelernt, weiterentwickelt und beobachtet. Nur deshalb konnten wir den heutigen besseren Wissensstand erreichen. Die großen - meiner Meinung nach manchmal vielleicht auch etwas übergroßen Becken - kamen wegen der verschiedenen besseren Haltungsbedingungen vor allem mit der Meeresaquaristik auf. Schaut einmal wie es heute noch in den Süßwasseraquarien aussieht. Scalare oder Diskus sind auch große Fische, die im Vergleich zu uns meist in Minibecken gehalten werden.
    Ich meine, die überwiegende Mehrzahl von uns betreibt ihr Hobby mit Herz, Sorfalt und Verstand und artgerechte Haltung ist nicht immer eine Frage der Größe. Sonst müsste alle Zoos schließen (vergleicht einmal den Freiraum der Steppentiere selbst in Freianlagen mit ihrer Größe und dem heimatlichen Lebensraum!).Sicher ist es richtig, Probleme zu diskutieren und sich auch kritisch zu hinterfragen. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen! Nostalgische Pauschalverurteilungen mit dem erhobenen Zeigefinger finde ich unangebracht. Missionarische Eiferer haben oft mehr geschadet als genutzt und gut gemeint ist nicht immer gut gelungen. Oder solte ich, lieber Wolfang, (und verzeih bitte meine Ironie) auch meinen Wellensittich fliegen lassen, weil der Luftraum meiner Wohnung zu klein ist?

    Trotzdem liebe Grüße

    Bernd

    Hallo Freunde,

    Eure Erfahrungen klingen recht gut, aber - zumindest für eine eventuelle Weiterenwicklung meines Beckens - bin ich noch nicht ganz restlos überzeugt, dass Aufwand und Kosten tatsächlich im Verhältnis zum Mehrwert stehen.
    Wie wirkt sich das Pulsen auf die Lebensdauer der Pumpen aus und wie ist die Geräuschentwicklung? ( Meine Frau ist da besonders empfindsam.)
    Zu den Tauchgebieten: In einigen (Sri Lanka und Reunion) habe ich heftigste Dauerströmung horizontal in eine Richtung erlebt. Da hat sich sogar die Wuchsrichtung der Korallen angepasst.
    Meine Strömung erzeuge ich mit einer Marea Propeller 5800 und Powerheads. Bin damit aber auch noch nicht ganz zufrieden, da die M. brummt und der Propeller leicht abbricht.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,

    ich bin noch nicht lange im Forum, aber mir sind inzwischen schon recht deutlich ein paar Leute aufgefallen, die nahezu jeden und alles kritisieren, von sich selbst recht wenig offenbaren, aber immer an den angeblichen Unzulänglichkeiten der anderen herum mäkeln. Die unterschiedlichsten Beiträge - von der Themenstellung passend oder nicht - werden von ihnen stets in eine bestimmte Anti-Richtung gelenkt.
    Ich teile die überzeugenden Argumente von Hans-Werner, halte aber Diskussionen mit manchen Leuten im Sinn eines die Meerwasseraquaristik weiter voran bringenden Erfahrungsaustausches inzwischen für wenig zielführend.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Reinhard,
    Wendel in Leinsweiler züchtet sie im großen Stil mit viel Erfolg. Vielleicht kann er die den früheren Erfahrungen widersprechenden Erfolge am besten erklären. Seine Korallenzucht ist Top. Er hat unter "Korallenzucht Wendel" eine Homepage.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Freunde,
    in den letzten Jahren ist es immer mehr in Mode gekommen, die Wasserbewegung mit div. wechselnden Strömungspumpen wellenartig zu gestalten. Ich habe diesbezüglich noch keine Erfahrung und würde mich dafür interessieren, ob ein tatsächlich messbarer Haltungsvorteil für Korallen damit verbunden ist oder hat der Handel nur ein neues Nachfrageobjekt kreiert? Irgendwie habe ich da meine Zweifel an Aufwand und Nutzen. Schließlich kenne ich aus eigener Erfahrung viele Tauchgebiete mit gleichmäßiger Strömungsrichtung oder allenfalls Gezeitenwechsel.
    Ich selbst wechsle die Strömungsrichtung nur in mehrstündigen Intervallen. Interessieren würden mich echte! Vergleichsbeobachtungen.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,

    ich habe manchmal das Gefühl, dass hier einige wenige Drübersteher das Forum dominieren wollen. Ich teile voll und ganz die Meinung von Sven. Wenn die Fische gesund und munter sind und die Korallen so schön wie bei Sven da stehen, hat man in seinem Hobby viel erreicht. Ob die großen Kritiker wirklich alles besser machen, kann man ja nicht wirklich überprüfen. Wer sich hier nur auf das hohe Ross setzt, sollte sich als Aquarianer erst einmal selbst prüfen. Jedes Becken bedeutet letztlich Gefangenschaft, auch die der "Artenschützer". Jeder Tierfang bedeutet einen Eingriff und wem dies alles besonders wichtig ist, sollte auch keinen Fisch essen. Die Fischerei bewirkt schließlich die größten Schäden.
    Also besser nicht übertreiben und entspannt bleiben.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Dieter,
    ich teile Deine Meinung zu Wedel (super Korallen zu vernünftigen Preisen). Noch nie Pech gehabt. Fast alle meine Korallen stammen als Ableger von ihm, der Rest von Marine Art in Neuburg (auch sehr gut). Pfälzer sind halt doch gut Nachbarn für uns Badener.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich habe 5 Gelbschwanzdemoisellen im Becken - ohne jegliche Probleme. Sie lassen alle anderen Fische in Ruhe. Wichtig ist wohl, dass sie als letzte ins Becken kommen, da haben sie noch kein Revier gebildet, welches sie gegen Neulinge verteidigen. Unter einander sind sie bei mir bis auf ganz kurze Drohgebärden auch vollkomen friedlich.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Sebastian,
    wenn Deine Werte wirklich alle im zumindest nicht dramatischen Bereich liegen sollten und auch eine schleichende Vergiftung durch irgend ewas ausgeschlossen ist, dann dürfte eventuell doch ein Infektion mit einer Krankheit vorliegen. Bei anderen Ursachen wären wohl alle Fische innerhalb kurzer Zeit betroffen. Eine Krankheitsdiagnose ist leider nicht immer ganz einfach, wenn offensichtliche Anzeichen fehlen. Ich hatte vor ein paar Jahren auch das Problem, dass der gesamte Fischbesatz innerhalb kurzer Zeit einging, ohne dass klare Ursachen zu finden waren. Mehrere Freunde haben alle mein Wasser ohne Befund gestestet. Ich habe mich dann daran erinnert, dass ich kurz zuvor eine Lederkoralle gekauft und mit etwas Wasser aus einem Händlerbecken in mein Aquarium gebracht hatte. Vermutlich kam daher die Infektion. Ich habe dann mein Wasser zwei Wochen durch einen UV-Filter laufen lassen und anschließend zum Test nur zwei Demoisellen eingesetzt. Erst nach dem zwei weitere Wochen alles ok blieb, habe ich weitere Fische zugesetzt. Den UV-Filter schalte ich immer an, wenn etwas Neues ins Becken kommt (was ich bei einem stabilen Becken heutzutage aber ohnehin eher vermeide; die Verführung zur "Sammelwut" birgt immer Gefahren). Warte also erst einmal die weitere Entwicklung ab, wenn Du die wichtigen Tipps aus den vorherigen Beiträgen tatsächlich beherzigt hast und mit Deinem Waser wirklich alles in Ordnung ist.

    Viel Glück und Geduld

    Bernd

    Hallo Wolfgang,

    das mit der Nahrungskonkurrenz ist schon zutreffend. Deshalb hatte ich ja auch nachts mit div. Pflanzenkost zugefüttert. Zu den 400 l kommen ja die 1000 l aus dem Algenbecken. Dies klappt seit Jahren gut, mehr darf an Fischen natürlich nicht mehr rein. Zu groß gewordene Fische tausche ich übrigens mit Freunden oder auch mit meinem Händler. Im Algenbecken ist mein Diadem im Moment ja auch gut untergebracht.

    Gruß

    Bernd