Beiträge von Bernd Koberstaedt

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    Original von ramon gebauer
    Dann melden Sie sich mal bei mir, ich gebe Ihnen dann mal eine Liste welche Aquaristikprodukte alle vom Markt gehören, weil gegen irgendwas verstoßen wird.......angefangen bei vielen Futtermitteln, über diverse Elektroartikel, Wasseraufbereitungsartikel...bald 50%

    Wie ich in Threads gelesen habe konsumieren Sie selber fleißig solche rechtlich nicht einwandreien Produkte....
    .

    Wo habe ich in welchem Thread jemals etwas darüber geschrieben was ich konsumiere??? Da ich niemals irgendwelche Medikamente einsetze, eine absolut unqualifizierte Aussage!!! Und wenn andere Produkte ebenfalls "vom Markt gehören, weil gegen irgendwas verstoßen wird", aber trotzdem damit gehandelt wird, ist dies sehr bezeichnend. Offensichtlich gibt es allen Grund, einmal genauer hinzuschauen.

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    Original von ramon gebauer
    Komisch....ich habe eine 2 Jahre alte schriftliche Bestätigung vom Hersteller, daß kein Antibiotika enthalten und das es frei in Deutschland verkäuflich ist. Dasselbe habe ich heute aufgrund dieses Threads nocheinmal angefordert und wieder hat man mir versichert, daß kein Antibiotika enthalten und frei in Deutschland verkauft werden darf.

    Vom Großhändler wurde mir die Ware auch als verkehrsfähig verkauft.


    Hallo Herr Gebauer!

    Ich erinnere an die Markteinführung des amerikanischen Anticyanomittels "Chemiclean" im Jahr 2006, welches lt. Versicherung des Herstellers und Handels ebenfalls antibiotika-und pestizidfrei sein sollte. Eine eher private Untersuchung ergab dann, dass Erythromycin - ein hochwirksames Antibiotika - enthalten ist! Diesen Leuten gehört auf die Finger geklopft! Nicht nur, dass damit die Beckenbiologie kaputt gemacht wird - dies wäre ja nur das Problem der Tölpel, die sich so etwas ins Becken kippen - sondern auch die Allgemeinheit ist betroffen, denn Antibiotikarückstände gelangen beim Wasserwechsel in das Abwasser, schädigen biologische Kläranlagen und belasten die Umwelt.
    Viele Vertreiber derartiger Mittel wissen, dass hier die zuständigen Behörden selten etwas mitbekommen. Aber die Verantwortung - auch die strafrechtliche - liegt bei ihnen! Ich weiß nicht, ob Mycosidol tatsächlich Antibiotika enthält. Vieles spricht dafür, wenn es verschiedentlich als solches angeboten wird. Deshalb ist auch Vorsicht geboten. Eine fadenscheinige Bestätigung, dass es in Deutschland frei verkäuflich ist, reicht vor diesem Verdachtshintergrund nicht aus, um sich einer eventuellen strafrechtliche Verantwortung zu entziehen. Hoffentlich wird bald Klarheit herrschen, ob Antibiotika enthalten ist. (Sollte dies tatsächlich der Fall sein, werde ich mich diesmal selbst für die Initiierung strafrechtlicher Ermittlungen engagieren.)
    Allerdings ist mir wichtig, dass keine falsche Vorverurteilung erfolgt. Der Handel - also auch Sie - sollte sich selbst um eine kompetente Analyse kümmern und diese dann auch - positiv oder negativ - publizieren. Damit sind Sie dann auch auf der sicheren Seite.

    Gruß

    Bernd Koberstaedt

    Hallo,

    in einem anderen Forum läuft auch ein Diskussion über Cyanobakterien, u.a. mit einem Link zu einer Diplomarbeit. Ein Patentrezept ergibt sich hieraus zwar nicht, es gibt über 100 verschiedene Cyanostämme mit unterschiedlichen Bedürfnissen, weshalb die Erfolge oder Misserfolge der Aquarianer auch unterschiedlich ausfallen müssen, aber eine hohe Sauerstoffkonzentration steigert offenbar die Vermehrungsrate (s.Redoxdiskussion), während höhere Temperaturen (über 28°C) eher weniger vertragen werden. Manche Stämme mögen wohl auch eher schwächeres Licht, Alkalinität und Ca-Gehalt scheinen weniger Einfluss zu haben und fehlende Nährstoffe können kompensiert werden.

    Gruß

    Bernd

    Ps.: Meiner Meinung nach ganz wichtig sind die Beiträge, die die Bekämpfung mit der chemischen Keule, vor allem Antibiotika, strikt ablehnen! Da macht man wirklich mehr kaputt als das es auf Dauer nützt.

    Hallo Andre,

    das ist eben das Problem, nämlich das es ganz unterschiedliche Erfahrungen gibt. Letztendlich laufen die Erfolge immer wieder auf eine "Milieuänderung" im jeweiligen Becken hinaus, aber welche es im Einzelfall sind, könnte nur mit einer systematischen Erforschung geklärt werden. Vor Jahren hatte ich einmal einen Vergleichstest in jeweils separaten Behältern mit Cyanos durchgeführt. Dabei wuchsen sie in völlig frischem Wasser - nitrat-und phosphatfrei - am besten weiter!

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von Korallenwelt


    Cyanobakterien haben ihren Ursprung in einem Mißverhältnis zwischen Nitrat & Phosphat!

    Hallo,
    dies ist allerdings nur eine von vielen ungesicherten Theorien, wobei heute manches eher auf die Theorie vom hohen Redoxwert (früher schon von Wilkens beschrieben) hindeutet.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Philipp,

    der meiner Erfahrung nach absolut beste Spezialist für Meeresaquaristik im Raum Karlsruhe ist " Marine Art " in Neuburg/Pfalz, ca. 15 Min. Fahrzeit von KA entfernt (A 5 Abfahrt KA-Mitte, Südtangente zur Rheinbrücke, kurz nach Rheinbrücke Abfahrt Richtung Hagenbach - am Kreisverkehr abbiegen nach Neuburg. Die beiden Betreiber sind Top-Fachleute, das Angebot nur 1a Qualität. Im IN haben sie auch eine Homepage.

    Nicht schlecht ist auch Kölle in Industriegebiet Hagsfeld (A5 Abfahrt KA-Nord) - Beratung aber wechselhaft.

    Gruß

    Bernd

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    Original von RHT
    Hallo,

    nur um nochmal die Grundlagen aufzufrischen:

    Euer Abschaeumer versucht die anfallenden organischen Stoffe zu entfernen bevor diese zu NO3 und PO4 werden und sich im Wasser anreichern

    Eine blaue Watte - zwangsdurchstroemt - lagert ganz viele Bakterien an die aber genau aus den Abfallstoffen NO3 und PO4 machen - sie arbeutet also gegen den AS.

    Hallo,

    so ganz kann man diese Aussage nicht stehen lassen. Sie trifft nur zu, wenn der Filterschwamm relativ langsam durchströmt und nur in größeren Zeitabständen gereinigt wird. Die Bakterien benötigen sowohl zur großflächigen Ansiedlung als auch zur Reduktion der Abfallstoffe schon einen gewissen Zeitraum, der bei regelmäßigem Auswaschen des Filters hierfür keinesfalls signifikant ausreichend ist. Häufig ausgewaschen wirkt der Filterschwamm im Schnellfilter zur Wasserreinigung unterstützend, da der größte Teil der festeren Abfallstoffe schnell aus dem System entfernt wird.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Armin,

    in der älteren Fachliteratur (Wilkens, de Graaf u.a.) wurde immer für Pufferlösungen ein Verhältnis 1 : 6 Natriumcarbonat und Natriumbicarbonat angegeben. Dies habe ich mir früher (heute brauche ich es seit Kalkreaktoreinsatz nicht mehr) immer in der Apotheke mischen lassen. Gab es da keinen Unterschied oder habe ich jetzt etwas falsch verstanden?

    Gruß

    Bernd

    HalloZusammen,

    ich verwende die blauen Schwämme seit Jahren!!! als einziges mechanisches Filtermedium ( neben dem Abschäumer) in Schnellfiltern , wasche sie nur einmal wöchentlich aus und habe Topwerte. Außerdem verwende ich sie für verschiedene Pumpen als Geräuschdämmungsunterlage ohne sie jemals auszuwaschen (da wird ja nichts hineingezogen). Nach meiner Erfahrung sind sie absolut geeignet und kein Problem.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Jörg,

    ich habe den Brenner früher (vor Jahren) benutzt. Damals gab es keinen anderen HQi-Brenner. Mir -und wohl auch den Korallen - ist er zu gelbstichig. M.W. hat er eine Lichttemperatur von 6500 Kelvin. Ich würde zumindest blau zusätzlich beleuchten.

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von Jörg Chilewski
    Also ich werde aus der laufenden anlage material in das neue becken geben. Ansonsten nur riffdeko und drei frei stehende säulen. Die entscheidung welche deko ich nehme ist noch nicht gefallen.
    .

    Willst Du eine Tropfsteinhöhle mit Stalagmiten oder ein Riff gestalten? Die immer wieder zu sehenden dünnen "Säulen" gibt es in keinem lebenden Riff.

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von UdiBraunschweig
    Hey habe mein LS zwar noch nicht, da das Becken noch nicht da ist u.s.w
    aber Ich denke wir wollen eine mögligst große Artenvielfalt im Becken und dazu
    gehören auch die von uns als Plagegeister bezeichneten Arten, bei meinen 30 Kilo LS ( kommt direkt vom Flieger zu meinem Händler und dann sofort zu mir )
    werde Ich also geügend ugebetene Gäste bekommen aber s o ist das nun mal, wenn
    es nicht überhand nimmt ok und wenn dann möglichst bilogisch entgegen wirken und nicht mit der C Keule, oder liege Ich da falsch.

    Nein, damit liegst Du goldrichtig und ein funktionierendes, biologisch ausgewogenes Becken bekommt man ganz bestimmt nicht allein mit Keramikspielzeugburgen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Evi,

    ich glaube Du hast zu kurze Zeit behandelt. Habe noch einmal meine alten Aufzeichnungen durchgesehen. Die ersten zwei Behandlungen von jeweils 2 Std. Dauer hatten auch nur teilweisen Erfolg. Nach einer Woche hatte ich Concurat dann 14 Std.!!! wirken lassen, ehe ich es mit Aktivkohle ausfilterte. Dann waren alle weg. Nach einere Woche hatte ich zur Sicherheit die ganze Prozedur nochmals wiederholt. Seit dem gottseidank niemals mehr Planarien.

    Gruß und viel Erfolg

    Bernd

    Ps. Meinem Diademseeigel hat die Behandlung nichts ausgemacht. Dürfte bei dem Globulus auch so sein.

    Hallo Evie,

    nach meiner Erfahrung wirst Du mit den "Spätfolgen" kein Glück haben. Ich habe auch mehrmals und mit höherer Dosierung sowie längerer "Verweilzeit" behandeln müssen. Dann waren aber auch alle und für immer weg und Schäden gabe es trotzdem nicht.

    Gruß
    Bernd

    Hallo Wolfgang,

    wirklich sehr, sehr schön. Meine ist leider nur üblich braun, dafür schnürt sie regelmäßig Ableger ab. Sie will wohl mit Geburtenüberschuss gegen die Dominanz der SPS angehen. :ylol

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von Stefan_Servus
    Ohne sie selbst gehalten zu haben aber angeblich geht die Schnecke Chelidonura varians an die Viecher. Ich kämpfe in meinem 60x30x30 Becken ja selbst mit den Würmern, absaugen bringt nicht viel und die Verdunklungsmethode (habe die Scheiben komplett mit schwarzem Karton zugeklebt und dann noch in schwarzen Müllsack gewickelt und das für 5 Tage) hat bei mir auch nicht gefruchtet.

    Hallo Stefan,

    ich hatte sie mehrere Wochen im Becken. Sie hat tatsächlich Tubelarien gefressen, aber nicht so schnell, wie diese sich vermehrt hatten. Ich habe sie dann weitergegeben, da ich Concurat L mit Erfolg ohne ohne jede erkennbare Nebenwirkung eingesetzt habe (obwohl ich sonst äußerst skeptisch gegen jegliche Präparate bin).

    Gruß

    Bernd

    Hallo Sebastian,

    ich habe sie immer mit einer Nagelfeile - unter die Fußscheibe gedrückt und angehoben - entfernt. Hatte sie lange Zeit auf einem gesonderten Stein im Becken, wo sie ein wunderschönes grünes Polster gebildet hatten. Seit der starken Vermehrung meiner SPS sind sie leider! nahezu verschwunden.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich habe schon eine Reihe verschiedener Riffbarsche als "Schwarm" gepflegt (mindestens jeweils 4 - 5 Tiere). Dies hat bisher immer geklappt. Voraussetzung: genügend großes Becken mit unterschiedlichen Versteckmöglichkeiten und optisch abgrenzbaren "Revieren", gemeinsames Einsetzen als Jungtiere und immer zuletzt in das Gedsellschaftsbecken eingebracht. "Neue" Fische werden dagegen nicht mehr geduldet, selbst wenn sie größer sind.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Wolfgang,

    ich versuch´s demnächst einmal mit beiden Wassern. Mit den Nesselgiften könntest Du schon Recht haben. Andererseits verspreche ich mir vom Altwasser eventuell doch maritimes Plankton??? Nun, ich werde später das Thema wieder einmal aufgreifen und berichten.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Zusammen,

    mit dem Erdansatz hat man früher schon frisch eingerichtete Becken geimpft (damit sich eine Population verschiedener Bakterien entwickelt). Die Erde sollte man aber nicht direkt in den Behälter für den Artemiaansatz geben, sondern in ein gesondertes Gefäß mit Wasser und nach dem Absetzen der Erde nach einem Tag den klaren Teil des Wassers in den Ansatzbehälter gießen.

    Hallo Wolfgang,

    was spricht eigentlich gegen die Verwendung von Altwasser aus dem Wasserwechsel? Ich setze damit immer meine Artemiaeier an und habe eine sehr gute Schlupfrate. Einige frisch geschlüpfte Artemia gebe ich auch manchmal in mein (überdimensioniertes) Algen/-Technikbecken, wo sie teilweise ohne jeden Zusatz auswachsen. Allerdings fehlt mir dabei ein quantitativer Überblick.

    Gruß

    Bernd

    Lieber User,

    um dir bei Deinen Problemen besser helfen zu können, bitten wir dich, folgende Fragen so vollständig und richtig wie möglich zu beantworten indem du die Antwort einfach zwischen die Fragen schreibst.
    Solltest Du kein Problem haben, oder Deine Frage anderer Natur sein, so kannst Du den vorbelegten Text natürlich löschen und Deinen eigenen Text verfassen.

    1. Welche Koralle/Korallenart ist betroffen? Euphyllia glabrescens
    2. Wie lange steht das Tier im Becken? 5 Monate
    3. Beckenvolumen? 400 l i.V.m 1000l
    4. Standzeit des Beckens? 2004
    5. Verhältnis des Korallenbesatzes? überwiegend SPS
    6. Nach welchem System wird es betrieben (DSB, MiracleMud,...)?
    7. Beleuchtung und Alter der Leuchtmittel? T 5 u. T8 weiß und blau ( insges. 150 Watt), HQI 250 W 14 000 K
    8. Wasserwerte und welche Tests wurden verwendet? Salifert und TM
    a) NO3 0 - 0,1
    b) PO4 0,05
    c) Ca 450 mg/l
    d) KH 7 - 8
    e) Mg 1350 mg/l
    f) Ph 8,0 - 8,3
    g) Dichte/Salinität 35
    h) Temperatur 26 °C
    9. Welche Änderungen wurden in den letzten Wochen/Monaten vorgenommen? keine
    10. Weitere Zusätze (Spurenelemente, Aminos,...)? Spuri in geringer Dosierung
    11. Zeigen andere Korallen Symptome? nein
    12. Gibt es andere Tiere im Becken, welche für die Probleme als Ursache in Frage kommen? nein

    Vielen Dank, dein Forenteam


    Hallo,

    die Euphyllia glabrescens verliert langsam an grüner Farbe und wird immer graubrauner, beginnend an am stärksten abgeschatteten Polypen. Ansonsten steht sie aber gut da. Ich möchte sie nicht unbedingt umsetzen. Hat jemand Erfahrung, ob sich der Farbverlust auf Dauer negativ auswirkt. Füttere bisher nicht zu. Sitzt im weniger stark beleuchteten Bereich bei schwacher Strömung.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Evi.,

    obwohl ich sonst mit chemischen Präparaten sehr zurückhaltend bin, hilft nach meiner Erfahrung tatsächlich nur Concurat L nachhaltig. Alles andere hatte bei mir nie dauerhaften Erfolg. Gottseidank hat C. auch in höherer Dosierung bei mir nie!!! Nebenwirkungen gezeigt (auch nicht auf SPS, Muscheln etc.). Ich würde den gesamten Bestand im alten Becken!- notfalls mehrmals - behandeln bis alle Planarien völlig verschwunden sind und dann in kürzen Abständen einige Teilwasserwechsel vornehmen. Das größere Becken würde ich dann erst besetzen, wenn alles frei von Planarien ist.


    Gruß

    Bernd

    Hallo Stephan,

    wenn das Licht nicht die Ursache ist, würde ich verschiedene Salzsorten probieren und einige Zeit die Spuris weglassen. Man braucht immer längere Zeit bis man eine Auswirkung beobachten kann. Problematisch wird es meist, wenn man unruhig wird und mehrere Parameter kurzfristig ändert, denn dann weiß man nie was wie gewirkt hat. Hat dies alles nicht gewirkt, dann kannst Du es ja auch einmal mit einem dieser Mittel probieren, die auf die Färbung der SPS einwirken sollen (z.B. Pohl´s Xtra). Ich habe damit allerdings keine eigene Erfahrung, da ich allen Mitteln misstraue, deren Inhalt und Wirkungsweise ich nicht nachvollziehen kann. Grundsätzlich sollten ja die Korallen auch ohne Mittelchen bei ordentlichen Grundwerten gedeihen.
    Bei mir klappt es ohne Spuris z.B. am besten. Alle Versuche mit verschiedenen Spuris haben eher zu einer Braunfärbung geführt. Unzufrieden bin ich nur mit einer ehemals tiefblauen Acropora. Ableger von ihr variieren je nach Standort von grau zu hellblau und bräunlich (im gleichen Becken bei wenigen cm Abstand, wobei sie unter HQI am besten gefärbt sind). Also ist wohl doch das Licht am entscheidensten.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Sebastian,

    ich benutze - an den Ablauf der Osmoseanlage nachgeschaltet - Fauna Marin Ultra 20 MB Vollentsalzungsmischbettharz (in jedem Onlineshop , z.B. Mrutzek) erhältlich. Es hält recht lange (einige tausend Liter). Erst wenn sich wieder kleine Anfänge von braunem Belag (Kieselalgen) zeigen, wechsle ich das Harz (nach Monaten).

    Gruß

    Bernd

    Hallo Armin,

    so lange habe ich div. SPS noch nicht im Becken, dass sie mir "über den Kopf" wachsen, d.h. bisher muss ich nur Acropora beschneiden. Aber ich gebe Dir natürlich recht, dass die Lichtfarbe auch eine Frage des Geschmacks ist. Bei einem Gelbstich des Lichts erscheinen mir die Farben weniger brillant. Für mich nicht ganz erklärbar ist der seltsame Effekt, dass meine Beleuchtung bei Tageslicht im Raum blauer und farbintensiver wirkt als abends, wenn der Raum dunkel ist.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Zusammen,

    mir ist auch schon das Missgeschick einer starken Überdosierung (ca. 5 fache Menge Betaisodona) passiert. Die SPS haben sich ca. 2 - 3 Tage weniger geöffnet, bei LPS, Muscheln und Fischen habe ich gar nichts beobachtet. Da ich mein Versehen erst später bemerkt habe, hatte ich nichts unternommen. Bleibende Schäden traten ni c h t ein.
    Eine einmalige Überdosierung scheint also verkraftet zu werden.

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Hallo Torsten,

    Lichtfarbe ist im Grunde einfach nur Geschmacksache. Manche mögens etwas blauer, manche nicht.
    Ob du 10.000 14.000 oder 20.000 K verwendest, kannst du danach entscheiden, was dir am besten gefällt.
    Mögliche minimale inimale Wachstumsunterschiede je nach Leuchtmittel sind für unser Hobby eigentlich ohne
    Bedeutung, außer wenn du deinen Lebensunterhalt mit Korallenablegern verdienen willst.

    Hallo Armin,

    so ganz vermag ich Dir nicht zu folgen. Zumindest in meinem Becken habe ich beim Wuchs und der Färbung der SPS schon Unterschiede festgestellt. Zur jeweils gleichbleibenden Mischbeleuchtung aus weißen und blauen Leuchtstoffröhren habe ich im Zentrum des Beckens einen HQI-Brenner 250 W. Früher 6500 K (Daylight), dann 10000K, 14 000 K und 20 000 K. Bei 6500 und 20 000 K war der Wuchs jeweils deutlich schlechter, am besten erscheint er mir - und dies meine ich mir nicht nur einzubilden - bei 14 000 K (egal welcher Hersteller - bisher Coralvue und Aqualight mit gleichem Ergebnis verwendet).

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    da muss ich mich doch eher der Ansicht von Wolfgang anschließen. In modernen, gut isolierten Räumen ist die Gefahr der Schimmelbildung recht hoch, wenn nicht ausreichend gelüftet wird. Bei vielen Aquarianern habe ich dies leider deutlich gesehen und hier im Forum wurde schon ausführlich darüber diskutiert. Ob das bißchen Salz in der Raumluft mit der Meeresluft zu vergleichen ist, erscheint mir doch eher fraglich. Unbestritten ist aber zweifellos, dass Schimmelpilze eine erhebliche gesundheitliche Gefahr darstellen.

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von Micha W.
    Hi,

    Plexiglas usw. scheidet aus da ich es noch verkleiden möchte mit Tapete oder anderen. Da ist Plexiglas nicht sehr gut für geeignet.

    An Diebond habe ich heute auch schon gedacht. Das ist leicht und die Oberflächen sind recht leicht zu behandeln.

    Danke für den Link zum Shop. Der könnte sehr nützlich werden.

    Ich habe auch an dünne mehrschichtplatten aus Birke oder so gedacht. Auch sehr leicht, verzieht sich nicht und ikst gut zu behandeln. Schon mal ausprobiert.?

    Ja, meine selbstgebaute Abdeckung/ Lampenverkleidung besteht aus 8 mm wasserfestverleimten Birkensperrholz. Die Innenseite habe ich weiß lackiert und noch mit einer Schicht klarem Bootslack versiegelt (wird dadurch etwas gelblicher, aber absolut wasserfest). Außen habe ich das Holz zu den Möbeln passend mahagoniefarben gebeizt und mit normalem Klarlack lackiert. Hält alles super seit Jahren ohne jeden Schaden und lässt sich innen gut abputzen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Micha,

    wie wäre es mit Acryl(Plexi)-Glas? Lässt sich sägen, bohren und streichen und gibt es im Baumarkt. Alternativ vielleicht auch farbige Kunststoffplatten. Gibt es auch in verschiedenen Baumärkten. In beiden Fällen schmale Streifen unter die Platten kleben, da sie sich im Lauf der Zeit biegen.

    Gruß

    Bernd

    Noch eine Alternative: Wasserfest verleimtes Sperrholz, endlackieren mit Bootslack.