Ich würde soviel wie möglich Algen mechanisch entfernen, um die Wasserbelastung so gering wie möglich zu halten, wenn die Algen dann absterben.
Gruß
Bernd
Ich würde soviel wie möglich Algen mechanisch entfernen, um die Wasserbelastung so gering wie möglich zu halten, wenn die Algen dann absterben.
Gruß
Bernd
Hallo Daniel,
erhöhe einfach die Zugabe von Kalkwasser. Zum Dichteausgleich anstelle Wasserwechsel einfach parallel frisch angesetztes Wasser mit einer etwas höheren Salinität zugeben. Beides (Salinität und pH-Wert ) dabei beobachten und nur langsam verändern. Es ist sicher etwas mühsam, hilft aber nach ein paar Wochen garantiert.
Gruß
Bernd
Ps.: Sonst nichts zugeben!
Hallo Daniel,
die alleinige Zugabe von Kalkwasser wird nicht wirken, sondern das Ziel der Zugabe ist die längerfristige Anhebung des pH-Wertes auf 8,6. Nach Deinen Angaben liegt er aber nur bei 8,3.
Gruß
Bernd
ZitatOriginal von Gerald Bauer
würde es was nutzen wenn ich einen grösseren Wasserwechsel mach.
Wenn ja,wieviel Liter kann ich machen.
Ein Wasserwechsel verstärkt den Algenwuchs meist noch mehr.
Gruß
Bernd
Hallo Marc,
falls es tatsächlich Cyanos sind, dürfte die Erhöhung der Strömung eher kontraproduktiv sein. Ich habe schon oft festgestellt und berichtet, dass Cyanos in stark durchströmten, sauerstoffreichen Bereichen besonders gut gedeihen. In meinem TB kann ich sie auf diese Weise richtiggehend ein-und ausschalten.
Diese Feststellung haben übrigens schon die Altväter der Meeresaquaristik (z.B. Wilkens) publiziert.
Gruß
Bernd
Hallo Gerald,
gegen Fadenalgen hat sich eine längerfristige Erhöhung des pH-Wertes auf 8,6 (mit Kalkwaser) bewährt.
Gruß
Bernd
Hallo Specki,
die tropischen Einsiedler halten sich bei mir durchschnittlich 4 - 5 Jahre, ein Methusalem hat jetzt 7 Jahre auf dem Buckel. Einsiedler aus dem Mittelmeer (werden oft verkauft) schaffen dagegen bei mir max. 2 - 3 Jahre (ihnen wird wohl das Wasser auf Dauer zu warm sein).
Gruß
Bernd
Hallo Claude,
eine klare Antwort auf die Ausgangsfrage würde hypothetisch so aussehen:
" Untersuchungen des ......institutes an verschiedenen Meeresfischen wie zB. .... haben gezeigt, dass diese im Gegensatz zu Ihren Verwandten im Süßwasser mit vergleichbaren Eigenschaften wie z.B. ...... einen erhöhten Bedarf an x-Eiweiß und y-Vitaminen haben. Dem wurde bei der Herstellung des Futters durch entsprechende Zugaben Rechnung getragen. Diese Eigenschaften weist Futter für Süßwasserfische nicht auf."
Dies wäre dann eine klare Aussage, warum man spezielles Futter für Rifffische braucht. Aber diese wird wohl nicht kommen, weil es derartige Untersuchungen gar nicht gibt (nicht geben kann). Es mag Untersuchungen - vielleicht aus der "Mastfischzucht" zu den Bedürfnissen einzelner Arten geben, aber die sind dann eben auch nur auf diese einzelne Art beschränkt.
Dass Du insgesamt hervorragende Qualität lieferst und Dir mit Sachverstand (und Engagement) trotz kritischer Nachfragen wenigstens die Mühe einer Diskussion machst, erkenne ich aber respektvoll an.
Viele Grüße
Bernd
ZitatOriginal von Fauna Marin
HI BerndIch habs doch nun schon erklärt ?? Reicht dir das immer noch nicht ? Gruss
Hallo lieber Claude,
wenn ich nicht an fortschreitender Senilität leiden sollte, dann wurde viel über die Herstellung und die unterschiedliche Qualität verschiedener Futtersorten geschrieben, aber so gut wie nichts dazu, ob es - und ggfls. konkret welchen - einen allgemeinen Unterschied im nahrungsspezifischen Stoffwechsel zwischen Süß-und Seewasserfischen gibt. Nur dieser allgemeine Unterschied würde ja auch eine generelle Einteilung in See-und Süßwasserfutter rechtfertigen.
Allein das Äußern von Meinungen hierzu reicht mir in der Tat nicht, es sollten schon annähernd wissenschaftlich fundierte Belege sein. Der Hinweis auf Bibliotheken ist da doch ein recht dürftiges Argument.
Warum ich an den generellen Unterschied nicht glaube, sondern eher an artspezifische Differenzierungen ohne Bezug zum Salzgehalt des Wassers, habe ich in mehreren Beiträgen mit Argumenten dargelegt. Auf diese habe ich leider - trotz nochmaligen Durchlesens des Threads - von Dir keine überzeugende Antwort gefunden.
Ich hoffe doch, dass ich nicht mit Blindheit geschlagen bin.
Viele Grüße
Bernd
ZitatOriginal von KS
Deshalb lassen sie sich beim Aufstieg so gut angeln, weil sie nichts mehr fressenÜbrigens gibt es auch reine Süßwasserlachse.
Ob sie (wie von Chris zuvor angeführt wurde) fast nichts, nichts oder doch fressen: Alles spricht nicht gegen den Kern meine Aussage. Leider gehen viele Beiträge auf das eigentliche Thema gar nicht richtig ein.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Chris,
in ihrem Jugendstadium leben die Lachse im Süßwasser - wo sie fressen - und wandern dann ins Meer - wo sie weiter fressen!!! Erst beim Rückwandern zu den Laichplätzen stellen sie die Nahrungsaufnahme ein.
Gruß
Bernd
ZitatOriginal von hajo
Hallo Bernd,wenn im Vergleich Süßwasserfisch/Seewasserfisch die Leber schon unterschiedliche
Ansprüche stellt, würde ich mir Gedanken machen....Gruß
Hajo
Hallo Hajo,
ändert sich bei Wanderfischen Deiner Meinung nach jeweils die Leber, wenn sie zwischen Süß-und Seewasser hin und her pendeln? Gibt es unterschiedliche Ansprüche der Leber bei Stichlingen, die sowohl in der salzarmen Ostsee als auch im Süßwasser leben oder in denen der Dorsche, wenn sie vom Atlantik in die Ostsee wechseln?
Es gibt aber sicher Unterschiede, ob es sich um "Pflanzenfresser" handelt oder vorwiegend tierische Nahrung aufgenommen wird. Dies hat aber nichts mit Meer oder Süßwasser zu tun. Warum sollte dann die Trennung in Süß-oder Seewasserfutter das richtige Kriterium sein?
Gruß
Bernd
ZitatOriginal von Fauna Marin
Hallo BerndWenn du wissenschaftliche Grundlagen hierzu haben willst musst du Sie dir besorgen. Über wissenschaftliche Bibliotheken kannst du dir hier die notwendigen Arbeiten bestellen. Wie ich dir bereits sagte gibt es einen Unterschied im Stoffwechsel der Tiere , dies ist unter anderem dadurch bedingt das die Tiere eben in Salz und nicht in Süsswasser leben.
Die Zusammensetzung der Nahrung , das vorhandensein diverser Spurenelemente und Halogene in der Umwelt der Tiere sorgt ebenfalls für eine veränderte Situation.Wenn alles gleich wäre. müssten nicht Lachse oder Aale eine mehrwöchge Pause im Brackwasser einlegen um sich an die anderen Bedingungen im Süsswasser anzupassen.
Ich produziere jetzt seit 10 Jahre professionell Futter. Du kannst mir das ruhig glauben das ich nicht den Aufwand und Kosten betreiben würde , wenn ich nur Fertigfutter kaufen und umfüllen müsste.
Hallo Claude,
wie ich nun doch schon mehrfach geschrieben habe, geht es hier doch nicht um die Qualität der Futtersorten insgesamt, sondern um den Unterschied Süß-bzw. Seewasserfutter. Natürlich gehen ich davon aus, dass Du hervorragendes Futter anbietest. Aber noch kein einziger Beitrag hat hier mit einer belegbaren Untersuchung aufgezeigt, dass es einen grundsätzlichen ernährungspysiologischen Unterschied gibt, der allen Süßwasserfischen bzw. Seewasserfischen jeweils gemeinsam ist. Dies wird es nach meiner Kenntnis auch nicht geben. Da kann man lange in wissenschaftlichen Bibliotheken suchen, weil die Unterschiede nicht an das Meer oder Süßwasser sondern an die jeweilige Art der Nahrungsaufnahme gebunden sind.
Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Wanderfische wie Aal oder Lachs ändern nicht grundlegend ihren Stoffwechsel, wenn sie zwischen Süß-und Seewasser wechseln. Lediglich das Nahrungsangebot wechselt (dies hat nichts mit Problemen des osmotischen Ausgleichs zu tun!).
Es gibt aber schon einen grundlegenden Unterschied zwischen pflanzenfressenden "Friedfischen" und Raubfischen in ihren Nahrungsbedürfnissen. So haben Karpfen und Forellen keinerlei gleiche Nahrungsansprüche, obwohl beide im Süßwasser leben. Forellen und Lachse aber sehr wohl, weshalb sich das Futter in der Forellenzucht im Süßwasser und dem der Lachszucht in den Meeresfjorden kaum unterscheidet.
Deswegen kann es kein Kriterium sein, ob ein Futter für Süß-oder Seewasser etikettiert ist, sondern auf die Qualität der Bestandteile kommt es an. Dies liegt sicher am Hersteller und seinen Herstellungsverfahren, da sind wir uns fraglos einig.
Gruß
Bernd
Hallo Hajo
der Autor in dem englischsprachlichen Text gibt doch auch nur seine pauschale Meinung über seiner Ansicht nach geeignete Futtersorten wieder. Eine wissenschaftich fundierte Aussage über die physiologischen Unterschiede beim Stoffwechsel finde ich darin nicht!
Hallo Chris,
ich habe schon manchen großen Palettendoktor in Riesenbecken - vor allem auch in großen öffentlichen Aquarien - mit deutlichem Farbverlust gesehen. Ob die dort nur mit Süßwasserfutter ernährt wurden oder andere Ursachen vorliegen, kann ich nicht wissen, aber ein überzeugendes Argument ist dies für mich nicht.
Mein Palettendoktor, ururalt, schwimmt in einem fast zu kleinen Becken, wird u.a. mit Süßwasserfutter ernährt und ist strahlend blau und kerngesund.
Daher bleibt es für mich in der Diskussion immer noch dabei: Viele gut gemeinten Meinungen, keine echten Fakten.
Viele Grüße
Bernd
Hallo zusammen,
vielleicht sollten wir nun wieder zum eigentlichen Thema zurück kommen. Niemand stellt ja in Abrede, dass Claude gutes Futter anbietet und es geht wohl auch nicht um teuer oder billig. Der Kern der Ausgangsfrage war, ob zwischen Süß-und Seewasserfischen grundsätzlich so unterschiedliche Nahrungsbedürfnisse bestehen, dass sie eine Futterdifferenzierung in Süß-oder Seewasserfutter rechtfertigen.
Dies bezweifle ich, da die möglichen Unterschiede im Stoffwechsel meiner Meinung nach eher an die artspezifischen Lebensgewohnheiten als an die Frage Süß-oder Salzwasser gebunden sein dürften. Ein Aufwuchsfresser im Meer müsste daher in seinen Ansprüchen eher einem Aufwuchsfresser im Süßwasser ähneln als einem karnivoren Meeresfisch.
Vielleicht kann hierzu jemand mit etwas genaueren Fakten zu dieser Diskussion beitragen.
Gruß
Bernd
Hallo Stefan,
tröste Dich, meine div. Stichodactyla waren sogar immer wieder einmal so heimtückisch, mir verschiedene SPS zu vernesseln. Da weder gutes Zureden noch massive Drohungen die geringste Wirkung gezeigt haben, wurden sie alle ins Exil geschickt. Meine A. ocellaris sind dann in eine Euphyllia glabrescens umgezogen. Die kann wenigstens nicht weglaufen. Beiden - Wohnungsgeber und Mieter - war dies entgegen meines "Fachverstandes" offensichtlich sch...egal; sie kommen nun schon über ein Jahr ohne Räumungsklage gut miteinander aus.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Stefan,
Dein Leid kann ich aus traurigen Erfahrungen voll nachvollziehen. Diese hirnlosen Wesen machen immer was sie wollen, aber nie das was sie sollen. Da hilft nur die "Amputation" - nicht der Anemone, sondern der Riffsäule.
Viel Glück
Bernd
ZitatOriginal von Peter Ismaier
Also geht es schon um die Kosten.
Hallo,
dies ist nach meinem Verständnis eine verengte Interpretation ohne großen Sachgehalt. Es geht doch nicht um die Kosten ansich, sondern darum, ob die höheren Kosten auch einen höheren Nutzen bringen und ob Futtermittel für Süßwasserfische eine akzeptable Alternative darstellen.
Gruß
Bernd
Hallo Claude,
dass die Vielfältigkeit der Futtergaben wichtig ist, habe ich ja selbst geschrieben. Aber wo die tatsächlichen, von Dir behaupteten Vorteile des marinen Flockenfutters für die Fische liegen, habe ich Deinen Antworten leider immer noch nicht entnehmen können. Schließlich gibt es in der Süßwasseraquaristik ja auch recht anspruchsvolle Fische. Ob sich der Stoffwechsel und die damit verbundenen Ansprüche der Süßwasserfische so stark von denen des Meeres unterscheiden, mag ich bezweifeln. Pauschale wissenschaftliche Untersuchungen hierzu kenne ich nicht; allenfalls solche mit Bezug auf die Zucht von Speisefischen (und da geht es um den möglichst billigen Mastfuttereinsatz).
Die unterschiedlichen Bedürfnisse der Fische sehe ich eher in artspezifischen Belangen, egal ob Süß-oder Salzwasser. Dem kann aber wohl kein Flockenfutter voll gerecht werden, dass auf einen breiten Einsatz abgestimmt ist.
Gruß
Bernd
Ps.: Es geht hier nicht um "möglichst billig" sondern um Fragen des Sinnvollen und Notwendigen.
ZitatOriginal von Fauna Marin
aus pflanzlicher Sicht ist das ganze richtig , Aber gutes Seewasserfutter hat eine ganz andere Zusammenstellung in puncto Protein/Fettsäuren/Kohlehydraten als die Süsswasserfutter hat. Zudem ist da meist auch eine andere Herstellungsweise dahinter, Gehen tuts aber Futter das speziell für Seewassertiere gemacht wird hat eindeutig Vorteile
Hallo, welche Vorteile? Sicher die für den Hersteller, aber für die Fische? Ich verwende seit Jahrzehnten auch gutes Flockenfutter aus dem Süßwasserbereich und habe uralte gesunde Fische. Sicher ist eine breite Futterpalette angebracht, aber die kann man auch ohne teure "Spezialfutter" sicherstellen.
Ohne einer Herstellerfirma etwas unterstellen zu wollen: Als Jugendlicher hatte ich früher einmal in einer großen Zoohandlung einen Ferienjob. Da wurden dann "Spezialfuttermischungen" eingetütet; Kleinstportionen mit "Kleinstzugaben" zu Großpreisen. Aber dies ist heute sicher überall ganz anders, oder?
Gruß
Bernd
Hallo,
sie sieht eher nach einer Dofleinia aus. Hierfür spricht auch ihre nächtliche Aktivität. Eine Manjano ist es sicher nicht.
Gruß
Bernd
ZitatOriginal von roli
Kann ich eigentlich das Kalkwasser zu meinem Osmose Nachfüllwasser dazumischen und dann so den PH oben halten. Das Nachfüllwasser wird mittels Niveauregelung automatisch nachgefüllti
Hallo Roli,
das kannst Du machen oder noch besser das Kalkwasser als Nachfüllwasser insgesamt verwenden. Idealerweise sollte sich der pH-Wert dann bei ca. 8,3 einpendeln, aber nicht vergessen Ca regelmäßig zu testen bis Du Deinen Verbrauch kennst.
Grüße
Bernd
ZitatOriginal von roli
Das komische ist auch, daß sobald sich das Ablegerbecken abschaltet (Beleuchtung) geht der KH schon zurück, obwohl im Hauptbecken noch das Licht brennt!!!!
i
Hallo Roli,
zunächst einmal, da hast Du Dich sicher verschrieben und meinst den pH-Wert. Nach dem Abschalten der Beleuchtung sinkt er, weil dann kein CO2 mehr duch Photosynthese verbraucht wird.
Kalkwasser setzt man in einem verschließbaren Kunststoffbehälter mit Calciumhydroxid (möglichst "reinst") und Osmosewasser an. Die Zugabemenge muss nicht genau dosiert sein. Ich gebe 2 - 3 Eßlöffel auf 10l Wasser. Dann umrühren, verschließen (damit kein CO2 aus der Luft eingetragen wird) und einige Stunden absetzen lassen. Die dann klare Flüssigkeit ganz, ganz langsam im Technikbecken in kleiner Dosierung zugeben. Die Flüssigkeit, in der sich nun Calcium in gelöster Form befindet, ist stark basisch mit einem pH-Wert 12,4. Daher musst Du den pH-Wert im Becken genau beobachten. Er darf nur in kleinen Stufen über mehrere Tage verteilt angehoben werden, damit die Beckeninsassen keinen schädlichen pH-Schock erhalten. In der Folgezeit musst Du Deine Ca- und KH-Werte beobachten und - falls die Alkalinität sinkt - den Verbrauch durch Zugabe von Natriumhydrogencarbonat in einer Stammlösung ausgleichen. Auf die Zugabe von Calciumchlorid wirst Du vorerst verzichten können, es sei denn Du hast sehr viele Verbraucher im Becken.
Denn abgesetzten Satz im Kalkwasserbehälter kannst Du mehrmals durch Auffüllen mit Osmosewasser verwenden. Erst wenn der pH-Wert deutlich absinkt, wird es unbrauchbar. Auch sollte man nicht alle Bodensatzreste verbrauchen, da sich dort Rückstände aus Verunreinigungen konzentrieren können.
Grüße
Bernd
Hallo Crashboy,
dass die Cyanos beim Antibiotikaeinsatz schnell verschwunden sind, ist kein Wunder. Ein Wunder wäre es eher, wenn Dein Becken in ein paar Wochen noch gut dastehen würde!
Es gibt in den verschiedensten Foren jede Menge Bericht über negative Erfahrungen mit Spätfolgen. Leider gehen dann die meisten der Anwender dann auf Tauchstation und lassen nichts mehr von sich hören. Es wäre schön, wenn Du auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder berichten würdest.
Gruß
Bernd
Ps.: Die umfangreichen Diskussionen bezüglich der Entstehung multiresistenter Keime und deren möglicher Gefahren auch für diejenigen, die Antibiotika einsetzen, hast Du hoffentlich verfolgt. Ich möchte mir ersparen, dieses Thema wieder durchzukauen. Es ist zwar äußerst wichtig, Hinweise und Fakten aber leider bei manchen Leuten fruchtlos.
Hallo Ralph,
zwischen Silikat und Cyanos gibt es eigentlich keinen Zusammenhang, sehr wohl aber mit Kieselalgen. Da sie auch eine rotbraune Färbung haben, werden sie oft leicht verwechselt. Cyanos bilden zusammenhängende Beläge, die sich in Fetzen lösen lassen. Meist entstehen unter den Belägen auch Sauerstoffblasen. Kieselagen sind weniger zusammenhängend und lassen sich relativ leicht aufwirbeln.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Chrashboy
und was machst Du dann mit dem antibiotikabelastetem Wechselwasser? Hoffentlich nicht in den Abfluss und nach mir die Sinnflut.
Hallo Ralph,
Deine Beobachtung deutet eigentlich vielmehr auf Kieselalgen anstatt Cyanobakterien hin.
Viele Grüße
Bernd
Hallo,
versuch es doch einmal mit einer Umstellung der Ca-Zufuhr auf Kalkwasser. 1°dH kannst Du auch die Alkalinität noch problemlos anheben und damit die Pufferung verbessern.
Gruß
Bernd
@ Dirk, falls ich mich unbewußt im Ton vergriffen haben sollte, bedaure ich dies. Deinen Kommentar zu bewerten erspare ich uns. In der Sache bleibe ich bei meiner Wertung.
Mit freundlichem Gruß
Bernd
Hallo Dirk,
schön Deine Zusammenfassung, nur damit noch nicht unbedingt richtig! Woher nimmst Du die Kenntnisse für Deine Festlegungen (z.B. ..."sind nicht relevant"...), wenn Du selbst wohl noch am Anfang des Lateins bist und vor allem Fragen stellst? Lies vielleicht erst einmal die bisher zu diesem Thema lang geführten Diskussionen zur Komplexität des Problems durch. Nicht jeder möchte ständig alles wiederholen, was längst schon an Argumenten angesprochen wurde, nur weil wieder jemand von vorn beginnen möchte und auch gleich die Antworten kennt.
Gruß
Bernd
[quote]Original von Dirk.77
- und die Cyanos sind selbst dort wo größere Strömung ist.
/quote]
Hallo Dirk,
viele Beobachtungen und Berichte haben gezeigt, dass Cyanos gerade dort besonders auftreten, wo starke Strömmung herrscht. Daher lauten die Ratschläge Reduzierung und nicht Verstärkung!
Gruß
Bernd
Hallo Joe,
dies ist richtig, habe ich aber aufrund der etwas knappen Beschreibung auch nur der ergänzend angeführt.
Viele Grüße und noch einen schönen Feiertag
Bernd
Hallo,
dass Seriatopora hystrix, meist ab einer gewissen Größe, aufgrund verschiedener Ursachen schnell ausbleichen können, ist eine häufige Beobachtung. Das von Dir beobachtete Kleingetier, sofern es sich nicht um Protozoen handelt, ist mit größter Wahrscheinlichkeit hierfür nicht die Ursache. Kleinkrebse etc. fressen nur bereits abgestorbenes bzw. geschädigtes Gewebe.
Bei weiterem Ausbleichen solltest Du gesunde Korallenäste baldigst fragmentieren.
Gruß
Bernd
Hallo,
ich habe meinen Abschäumer aus grauem Kunststoffrohr ( ca. 11 cm Durchmesser für Dachabflussysteme) aus dem Baumarkt selbst gebaut. Als Basis habe ich eine Verbindungsmuffe genommen. Das Zulaufrohr (dünneres Kunststoffrohr) habe ich nach dem Bohren in der Mitte der Muffe schräg eingeklebt, so dass im Abschäumer eine Rotation entsteht. Auf das Zulaufrohr wird eine Fadenradpumpe mit Lufteinzugsschlauch einfach aufgesteckt. Auf den Basisteil aufgesteckt ist ein verschiebbares Rohr, mit dem ich die Höhe des Abschäumers der Schaummenge anpassen kann (die Fadenradpumpe erzeugt extrem viel, eine normale Powerheadpumpe geht auch und braucht keinen so langen Körper). Oben und unten auf dem Rohr steckt eine einfache Abschlusskappe, die ich jeweils mittig aufgebohrt habe. Unten ist ein dünneres Ablaufrohr mit einem Regulierhahn zur Steuerung der Rücklaufmenge eingeklebt, oben ein Schaumbecher aus einem alten Filtertopf. Die gesamte Konstruktion habe ich in ein kleines Plastikbecken eingebaut, welches in meinem Technikbecken hängt.
Leider habe ich kein Bild, so dass die Beschreibung vielleicht etwas schwer nachvollziehbar ist. Gehe einfach einmal in einen Baumarkt und schau Dir die Kunststoffrohre an. Mit dem Verständnis vom Prinzip eines Abschäumers wird es Dir dann nicht schwer, passende Teile zusammen zu suchen. Funktionieren tut alles genauso gut wie ein teurer gekaufter Abschäumer und dies alles für ein paar Euro. Lediglich die Optik ist natürlich typisch Selbstbau, aber darauf kommt es mir nicht an, da meine gesamte Technikohnehin verdeckt installiert ist.
Frohes Fest und viel Erfolg
Bernd
Hallo,
dies haben HQI-Brenner oft, auch neue. Entsteht wohl bei der Herstellung. Damit gab es bei mir nie Probleme.
Gruß
Bernd
Hallo,
eine gute Sache. Viele grundsätzlich schön gestaltete Becken werden leider oft durch offen sichtbares technisches Gerät optisch stark beeinträchtigt.
Gruß
Bernd
ZitatOriginal von Andreas Kemmer
Ist es möglich bei einer Eigenbauleuchte die EVG´s komplett in den Unterschrank zu verfrachten?
.
Hallo Andreas,
eindeutig ja. Obwohl immer eine weit kürzere Entfernung als nötig angegeben wird, meine EVG´s sind im Unterschrank auf dem Boden angebracht und 1,60 m von den Röhren entfernt. Funktioniert seit Jahren.
Gruß Bernd
Hallo Hajo,
hört sich wirklich gut an. Die bisherige Beleuchtung war allerdings auch etwas dürftig. Gut finde ich die Passivkühlung. Berichte später ab und zu über die weiteren Erfahrungen, vor allem auch bezüglich der Haltbarkeit.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Ingrid,
ähnliche Erfahrungen habe ich nur einmal mit Einsiedlern gemacht, aber da war die Diagnose auch unmöglich.
Schau aber einmal bei Crustakrankheiten.de nach. Die bieten Mittel gegen Pilz-Bakterien-und Parasitenerkrankungen an. Dort findest Du auch eine Diagnosehilfe. Allerdings wäre ich zurückhaltend, wenn in dem Bakterienmittel ein Antibiotika enthalten sein sollte. In der kommerziellen Garnelenzucht wird ja übel mit Antibiotika gearbeitet. Im Zweifel vielleicht dann doch lieber über einen längeren Zeitraum die Becken garnelenfrei halten.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Hajo,
Du hast Dich verlesen. Ich habe 1100 Watt geschrieben! Dies läuft bei einem Hersteller. Da spart man wirklich nichts. Ob man bei Deinem Beispiel mit 220 Watt LED bei der Pflege von SPS hin kommt, wird halt auch kontrovers diskutiert. Bei diesen geht es auch nicht darum, dem Tageslichtspektrum möglichst zu ensprechen.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Hajo,
letztlich muss da jeder für sich selbst entscheiden. Ich gehe halt - für mich! - davon aus, dass die meisten der mir bekannten Becken mit hervorragendem Korallenwuchs mit HQI, T5 oder gemischt betrieben werden. Dies gilt auch für die mir bekannten Züchter. Warum soll ich da experimentieren und etwas ändern, solange die Vorteile nicht eindeutig überwiegen? Eine Umrüstung ist ohnehin recht teuer. Da muss ich wohl 100 Jahre alt werden, um die Stromkosten wieder herein zu holen. In einem Nachbarforum wird über eine LED-Beleuchtung mit 1 100 Watt in einem 2 m -Becken diskutiert. Da sehe ich keinen Spareffekt. Ob mit LED´s ein "besseres" Licht zu erreichen ist, steht vorerst wohl auch noch in den Sternen. Mit den div. HQI-Brennern und Leuchtstoffröhren hat man ja hervorragende Variationsmöglichkeiten. Im Moment gibt es eben auch noch viele kontroverse Meinungen. Da kann ich ruhig abwarten bis sich klare Ergebnisse einstellen. Sicher gehört die Zukunft den LED´s, aber da stehen wir halt noch in der eher ungewissen Anfangsphase.
Gruß
Bernd
