Hallo Stefan,
sehr, sehr guter Beitrag. Du hast es auf den Punkt gebracht. Allerdings glaube ich nicht, dass die "grüne Koralle" der Renner wird. Einige werden da eher eine Farbvariante vermuten. ![]()
Gruß
Bernd
Hallo Stefan,
sehr, sehr guter Beitrag. Du hast es auf den Punkt gebracht. Allerdings glaube ich nicht, dass die "grüne Koralle" der Renner wird. Einige werden da eher eine Farbvariante vermuten. ![]()
Gruß
Bernd
Ja denn,
ich war auch voll des Lobes - bis ich gemerkt habe, dass mein Magnesiumwert immer weiter angestiegen ist. Wenn dies mit den Schwermetallen ähnlich sein sollte, dann gäbe es irgendwann ein Problem. Was ist da schon ein Jahr Erfahrung?
Ich verteufle auch das Salz nicht, aber allein auf Dauer kommt es für mich nicht mehr in Frage. Im Wechsel mit anderen verwendet schon eher.
Gruß
Bernd
Hallo Thomas,
da sind wir ja in unseren Auffassungen weitgehend einer Meinung. Das Hauptproblem sehe ich auch bei den fehlenden Angaben zu den Schwermetallen. Aufgrund der Analyseprobleme ist eine absolute Aussage zu den allerkleinsten Feinstmengen sicher auch schwer realisierbar. Hinsichtlich der Mengen der Zudosierungen wären aber zumindest grobe Angaben möglich. Aber diese Thematik wurde schon in der Vergangenheit reichlich diskutiert. Für uns Aquarianer bleibt es weitgehend beim "Blindflug".
Gruß
Bernd
ZitatOriginal von Thomas Engels
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Ich habe ja schon öfter mal gestöbert , aber noch nie einen hersteller gefunden , der mit erhöhten werten von spuris in seinem salz wirbt
Was makroelemente wie magnesium und calcium betrifft , habe ich andererseits gar nichts dagegen , wenn ein wenig mehr drin ist ,...
Hallo Thomas,
selbstverständlich gibt es Hersteller, die ihre Salzmischungen mit erhöhten Werten von Spurenelementen anreichern. Marcel hat hier ja auch davon berichtet, dass Silbermann nach eigenem Bekunden bei den Spurenelementen bis an die Obergrenze geht. Leider ist die weder von ihm definiert noch vom normalen Anwender selbst nachmessbar. Dass aber Überdosierungen auf Dauer erheblich schädigen können, dürfte wohl unbestritten sein.
Dass in den meisten "Riffsalzmischungen" Makroelemente betreffend ein "wenig mehr drin ist", ist ja beabsichtigt, um einen durchschnittlichen Verbrauch auszugleichen. Nur was verstehst Du unter "ein wenig"? Über 1800 mg/l anstatt der angegebenen 1400 mg/l?
Die Grundüberlegung der Hersteller besonders stark angereicherter Salzmischungen geht ja davon aus, dass man bei Verwendung ihres Salzes und regelmäßigem Wasserwechsel nichts hinzugeben muss und alle Werte im "grünen" Bereich verbleiben. Das Problem dabei ist aber die Tatsache, dass die Verbrauchswerte nirgends gleich sind. Wird etwas weniger verbraucht, muss es zwangsläufig zu problematischen - bei Spurenelementen kaum analysierbaren - Anreicherungen kommen.
In der Anfangszeit können derartige Mischungen auch Augenblickserfolge vorweisen, ein guter Verkaufsmagnet. Freudestrahlend wird ja auch in den Foren immer wieder darüber berichtet.
Aber: Wenn man derartige Salzmischungen allein auf Dauer verwendet und Überkonzentrationen entstehen, wird man niemals ein Absenken der überhöhten Werte auf ein Normalmaß erreichen können. Da wird es mit jedem Wasserwechsel eher schlimmer. Deshalb macht es mehr Sinn ein Salz mit Durchschnittwerten (weil Du Dich am Begriff natürliche Werte stößt) zu verwenden und dann nach dem konkreten individullen Verbrauch nachzudosieren.
"Darf´s ein bisschen mehr sein?", mag ich schon beim Metzger nicht, aber da kann ich wenigstens noch selbst nachwiegen. Bei Spurenelementen hört für mich der Spaß auf!
Gruß
Bernd
Hallo Jonas,
wer sagt Dir, dass sich die Diskussion nicht um ein Markensalz handelt?
Gruß
Bernd
Ps: Wusstest Du, dass dier herstellenden Firmen oft mehrere Sorten (unter verschiedenen Produktnamen) mischen?
Hallo,
um eventuelle Unklarheiten zu beseitigen: Ich habe auf Bitten eines Labors eine Wasserprobe von meinem Becken plus trockene Proben der verwendeten Salzmischungen für Analysen zur Verfügung gestellt. Mein Wasser war in Ordnung, da ich die Mg-Problematik bereits selbst bemerkt und durch Mischen mit einem anderen Salz die Werte korrigiert hatte.
Die von mir genannten Werte (u.a. 1822 mg/l Mg) waren Ergebnis der Analyse für die Trockenprobe.
Auch wenn man von einer möglichen gewissen unterschiedlichen Konzentration im Gebinde ausgeht, bleibt doch der Hinweis auf sehr problematische Überkonzentrationen. Ob diese vom Hersteller so gewollt sind oder durch schlechtes Mischen entstehen, bleibt offen. Für mich als Anwender bleibt aber das Problem, dass ich bei jedem Wasserwechsel erst testen muss, was ich mir nun ins Becken kippe. Ob dies auch für andere Salzsorten gilt, kann ich nicht beurteilen. Ein alleiniges Verlassen auf bisherige Verbrauchswerte ist bei einer derartig unklaren Ausgangslage aber unzureichend.
Gruß
Bernd
Hallo Peter,
für was soll ich mein Wasser nochmals untersuchen lassen??? Dieses ist in Ordung. Bitte lies doch einmal richtig!!!
Mein Wasser wurde - für eine Testreihe - auf Initiative des Labors analysiert. Um dieses geht es aber nicht; es ist in Ordnung, weil ich wegen der damals schon selbst analysierten hohen Mg-Konzentration eine andere Salzmischung zumische.
Vom genannten problematischen Salz habe ich aber noch genug übrig. Da kannst Du gern eine Probe haben, falls Dich das weiter bringt. Aber nochmals: Die Analyse erfolgte von einer höchst kompetenten Seite, an deren Werten gibt es nichts zu rütteln.
Gruß
Bernd
Hallo Peter,
es war eine einmalige Probe für die ich trockenes Salz ins Labor geschickt habe.
Gruß
Bernd
Hallo Armin,
dass Silbermann ein paar Angaben zur Zusammensetzung seines Salzes macht, sehe ich auch positiv, aber besser wäre es, wenn die Werte auch einigermaßen zutreffen würden.
In der Tabelle für den Aqua-Calculator wird statt der angegebenen 1400 mg/l als tatsächlicher Messwert 1460 mg/l
angeführt. Eine Salzprobe, die für mich von einem in der Aquaristik bekannten und kompetenten Labor durchgeführt wurde, ergab folgende Werte:
328 mg/l Kalium
556 mg/l Calcium
1822 mg/l Magnesium !!!
(Schwermetalle wurden leider nicht analysiert).
Derartige Werte sind für mich leider völlig inakzeptabel.
@ Peter
Die Probe wurde zwar aus einer Kleinmenge Salz gezogen, diese aber in mehreren kleinen Portionen aus verschiedenen Stellen im 20 Kg-Sack entnommen. Natürlich mag es innerhalb des Gebindes zu einem gewissen Konzentrationsgefälle kommen, sicher aber nicht in derartigen Ausmaßen. Man kann schließlich nicht die gesamte Großmenge auf einmal lösen.
Gruß
Bernd
Hallo Peter,
drücke ich mich so unklar aus oder liest Du zu oberflächlich? Wenn Du die letzten Beiträge richtig gelesen hast, dann kann Dir doch nicht entgangen sein, dass es bei der kritischen Auseinandersetzung aktuell um Anreicherungen in verschiedenen Salzmischungen mit Spurenelemente geht!!! Der Satz von mir, den Du nur halb zitierst, geht doch weiter mit "...und bei Spurenelementen (Zitat Marcel)an das obere, nichtnatürliche Limit gegangen wird."
Vielleicht ist Dir entgangen, dass ich sehr wohl Magnesium von Spurenelementen unterscheiden kann. ( In der Meeresaquaristik tummle ich mich erst seit 40 Jahren). Das Thema Magnesium war, falls Du Dir die Mühe des genauen Lesens machen solltest, nur die Überleitung zur in diesem Zusammenhang auch angeführten hohen Dosierung von Spurenelementen. Und vor allem darauf bezogen sich meine kritischen Bemerkungen zu bestimmten Salzmischungen.
Es ist ja nett, wenn man hier auch als Hersteller Stellung nimmt, aber noch netter wäre es, wenn man erst einmal richtig das Thema durchliest, vor allem auch die vorausgehenden Beiträge auf die Bezug genommen wird. Dann schreibt man auch nicht an der Problematik vorbei.
Gruß
Bernd
PS. Vielleicht liest Du Dir meinen Beitrag von gestern 21.27 Uhr einmal durch und prüfst dann Deine Antworten.
ZitatOriginal von filtergranulat
Das ist etwas verdreht und habe ich so auch nicht geschrieben mit einer gewollten Überdosierung in den Salzmischungen. In einer Überdosis werden Spurenelemente dem Salz bestimmt nicht beigemischt, weil das auch ein Kostenfaktor ist.
Hallo Peter,
die letzten vorausgegangenen Beiträge, auf die Du geantwortet hast, bezogen sich auf das Salz eines Herstellers, in dem Magnesium (auch ein Kostenfaktor) überdosiert ist und bei Spurenelementen (Zitat Marcel) an das obere, nichtnatürlich Limit gegangen wird.
Gruß
Bernd
Hallo Peter,
das ist doch wohl nicht Dein Ernst, dass Salzherstelller erst Spurenelemente in einer Überdosis beimischen und der Anwender diese dann mittels Adsorber wieder heraus filtern soll? Dies wäre ein echter Schildbürgerstreich!
Wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen hast, dann solltest Du ersehen, dass es mir nicht um möglicherweise unvermeidbare Verunreinigungen , sondern um die bewußte Hinzufügung von Spurenelementen bis zur - nicht definierten - Obergrenze geht.
Dass sich das Wasser im Becken verändert, ist eine Binsenweisheit, aber ich möchte halt von klar bestimmten Ausgangswerten ausgehen, um dann bei Bedarf selbst nachzudosieren. Ein gut eingestelltes Aquarium sollte man wohl ohne Adsorber betreiben können, sofern man eine zuverlässige und saubere Salzmischung erhält. Und da, wie Du Armin Glaser´s HR-ICP-MS Messung richtig zitiert hast, in den meisten Becken ohnehin auch schon ohne Spurenelementzugabe ein deutlich höherer Gehalt an Schwermetallen vorhanden ist, möchte ich keine Salzmischung, die diese noch zusätzlich hochdosiert einbringt (damit ich dann noch Adsorber kaufen muss?).
Und schließlich Dein Tipp: "Wenn ein Aquarium unter gegebenen Bedingungen gut läuft, dann analysiert man das Wasser, ermittelt den Status Quo und hält diesen bei." Kannst Du mir verraten, wie ich als Normalaquarianer die Spurenelement zuverlässig analysieren soll? Armin hat ja im zitierten Beitrag ausgeführt, dass sogar Labore, die keine Erfahrung mit Medium Meerwasser haben, mit großer Wahrscheinlichkeit regelmäßig an dieser Aufgabe scheitern.
Mir verbleibt der Verdacht, dass manche Hersteller um des Augenblickserfolges wegen "panschen". Der Kunde ist zunächst begeistert - eine gute Verkaufsstrategie im inzwischen großen Wettbewerb - und das Spätere ist dann sein Problem.
Gruß
Bernd
Hallo,
da sind wir wieder bei dem schon oft diskutierten Problem, dass die Inhaltsstoffe der Salzmischungen nicht oder nur teilweise deklariert werden. Magnesium ist da aufgrund guter Testmöglichkeiten das geringste Problem, aber bei Spurenelementen fehlt dem Normalaquarianer in vielen Bereichen die Möglichkeit der zuverlässigen Analyse. Wenn dann ein Salz in den schwer messbaren Bereichen höher dosiert und der individuelle Verbrauch, der ja nirgendwo einheitlich sein kann, geringer ist, kann es unmerkbar zu gefährlichen Anreicherungen kommen.
Am Anfang, wenn vielleicht zunächst ein Mangel an irgend einem Spurenelement besteht, wirkt sich die derartige Salzmischung positiv aus und man ist begeistert. Spätere Folgeschäden lassen sich dann dagegen nur schwer zuordnen. Möglich liegt hier auch eine der Ursachen für den "old tank effect".
Sinnvoller ist es sicher, wenn eine Salzmischung den natürlichen Verhältnissen möglichst nahe kommt. Wer meint dann etwas zusätzlich nachdosieren zu müssen, kann dies nach seinen individuellen Anforderungen tun. Aber welche Mischungen sind dies tatsächlich? Die veröffentlichten Übersichten sind zwar hilfreich, aber lassen auch noch viele Fragen offen.
Leider wird es dabei bleiben, dass man mit den meisten Salzmischungen die Katze im Sack kauft. Man kann dann nur hoffen, dass bei einem breiten Wechsel der Salzsorten auch tatsächlich verschiedene Produkte vorhanden sind und ein gewissser Ausgleich erfolgt. Letztlich bleibt dies aber ein nur auf Annahmen basierender Blindflug.
Gruß
Bernd
Hallo Armin,
Vorteile sehe ich auch nicht und die hohe Dosierung wundert mich auch aus Kostengründen. Aber kennst Du Untersuchungen zur Schädlichkeit (unterhalb des von Dir angeführten Bereiches mit toxischer Wirkung)?
Viele Grüße
Bernd
Hallo Marcel,
ich habe wie Du festgestellt, dass durch die Verwendung des Salzes von Bernd Silbermann der Mg-Gehalt in meinem Becken enorm angestiegen ist (deutlich über 1500 mg/l). Zunächst hatte ich kleine Reste von Dolomitgestein im Kalkreaktor als Quelle vermutet und diese entfernt. Später habe ich dann mit dem Gilbers-Test festgestellt, dass die überhohen Werte eindeutig vom Salz kommen. Da die Ausgangswerte über denen des Verbrauches liegen, reichert es sich im Lauf der Zeit noch stärker an. Auf Anfrage nach einem Salz mit weniger Mg-Anteil schrieb mir Bernd, dass er in einer hohen Mg-Konzentration absolut kein Problem sehe. Negative Auswirkungen konnte ich kurzzeitig zwar auch nicht feststellen, habe aber die Konzentration duch vorrübergehende Zumischung eines Mg-armen Salzes inzwischen gesenkt und werde künftig wieder mehr im Wechsel verschiedene Salzsorten - insbesonder TM - verwenden.
Da ich neben dem Ausgleich des Verdunstungswassers mit Kalkwasser auch noch mit einem Kalkreaktor (Korallenkies) arbeite, muss ich den hohen Ca-Verbrauch nur gelegentlich mit Calciumchlorid und die Alkalinität im geringen Umfang mit Natriumhydrogencarbonat ergänzen. Nach Armins Empfehlung in seinem Buch kann man da bei regelmäßigem Wasserwechsel auf die zusätzliche Verwendung NaCl-freien Salzes verzichten.
Hallo Armin,
teilst Du die Bewertung von Bernd Silbermann, dass Mg auch in deutlich höherer Konzentration als im natürlichen Meerwasser unproblematisch ist oder wo siehst Du die vernünftige Grenze ? In Deinem Buch gehst Du von 2000 mg/l aus, ab dem es spätestens toxisch wird, aber dies ist ja sicher schon der Extrembereich.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Alex,
ein Umzug ist natürlich ein gigantischer Aufwand. Vorher würde ich nochmals alles austesten. Dass die 6055 die mögliche Ursache oder Mitursache für ein hörbares Brummen bzw. Vibritationen ist, kann man möglicherweise nicht ganz ausschließen. Du müsstest halt Pumpe für Pumpe abschalten und den genauen Verursacher finden. Das Problem ist, dass manche Menschen tatsächlich tiefere Töne besser als andere hören und davon gestört werden. Meine "bessere Hälfte" gehört auch dazu. Ganz hohe Töne nimmt sie nicht wahr, dafür aber jedes leise Brummen.
Ich betreibe daher mein Becken nachts nur mit einer Eheim-Universalpumpe, die ich in blauen Filterschwamm gepackt und im oberen Beckenbereich verdeckt angebracht habe. Die Pumpe selbst ist total ruhig und der Schwamm verhindert Vibritationen. Die Pumpe hält nachts eine leichte, aber total ausreichende Strömung aufrecht. Auch zum Frühstück und zur Kaffeezeit läuft nur diese und das vollgepackte und zugewucherte Becken steht trotzdem hervorragend da.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Alex,
es ist nicht unbedingt nötig, nachts alle Pumpen mit voller Power laufen zu lassen. Die Strömung wird ohnehin viel zu sehr überschätzt. Versuche es doch nachts einmal mit einer "Sparversion", in dem Du den Hauptverursacher der Störungen per Zeitschaltuhr stilllegst. Dies funktioniert bei mir zur Wahrung des häuslichen Friedens seit Jahren ohne Probleme.
Gruß
Bernd
ZitatOriginal von Gismo2109
Ich habe gerade mal den gesamten Beitrad gelesen und da wir in vier Wochen nach Ägyten fliegen wollte ich mal fragen wie es da ausieht???
Kann man da auch Einsidler mitbringen????
Lg
Hallo,
da muss man Wolfgang absolut zustimmen. In Ägypten ist die Entnahme von Tieren und Pflanzen aus dem Meer streng verboten. Bereits am Strand wird da genau darauf geachtet.
Da abgesehen von den weltweit gültigen Artenschutzbestimmungen in den einzelnen Ländern recht unterschiedliche Ausfuhrbestimmungen - auch für nicht gewerbliche Zwecke - bestehen, sollte man sich vorher genau informieren. Reiseveranstalter haben da meist wenig Sachkunde und behaupten der Einfachheit halber meist, dass alles verboten sei. Recht zuverlässige Informationen erhält man oft von den Botschaften der entsprechenden Länder. Auf Einfuhrbestimmungen (Liste der wildlebenden Arten für die Restriktionen bestehen) habe ich ja schon hingewiesen.
Gruß
Bernd
Hallo,
ich teile die Meinung, dass - schon aus wettbewerbsrechtlichen Gründen - ein zutreffendes Leistungsmaß erforderlich ist, wobei Durchflussmenge in Litern und Stromverbrauch meiner Meinung nach als Vergleichsgröße ausreichen. Die tatsächlich im jeweiligen Becken erreichte Strömung hängt ja letztlich von vielen individuellen Gegebenheiten ab.
Generell bin ich allerdings der Meinung, dass bezüglich der Strömung in den letzten Jahren viel zu viel unnötiges Theater gemacht wird. Vor Jahren, als es noch keine Strömungspumpen gab, wurden auch schon gute Erfolge mit Korallen, auch SPS, erzielt. Vieles ist hier eher Spielerei oder Geschäftemacherei! Manche unnötigen Dinge kosten mehr Strom, als sie echte Wirkung bringen oder machen unnötig Geräusche. Mancher Fan von Wavebox und Co. wird jetzt aufschreien, aber es geht genauso gut auch ohne! Besonders schlimm finde ich die - möglichst noch an der Frontscheibe - deutlich sichtbar angebrachten Strömungspumpen. Die verschandeln die Optik eines Beckens total.
Ich habe im Lauf der letzten Monate einen erheblichen Teil der ursprünglich vorhandenen Strömung reduziert und siehe: Es ist gar nichts passiert! Alle Korallen wuchern weiter; nicht alle Riffstellen werden hinterspült, aber die Wasserwerte bleiben trotzdem völlig gleich.
Gruß
Bernd
Hallo,
unkontrollierte Ozonzugabe kann gesundheitliche Gefahren hervorrufen. Bei einem Zuviel kann es dann auch noch mehr stinken, nämlich stechend nach Ozon.
Gruß
Bernd
Hallo Klaus und Martin,
ich hatte mich vor einiger Zeit beim Zoll und dann auf Weiterempfehlung beim Landesamt für Natur-Umwelt- und Verbraucherschutz bezüglich der Einfuhr von Algen, Kleinkrebsen u.a. aus La Reunion (gehört als Überseedepartment zu Frankreich, zollrechtlich aber auch nicht zur EU) erkundigt:
Danach keineEinfuhrgenehmigung für die Einsiedler nötig, da a) Einfuhr nicht dem "wirtschaftlichen Verkehr"
dient und
b) keine geschützte Tierart i.S. der "Verordnung der EU - zuletzt Nr. 997/2010 - zur Aussetzung der Einfuhr von Exemplaren bestimmter Arten wild lebender Tiere und Pflanzen in die EU"
vorliegt. Eine veterinärrechtliche Begutachtung sei für Kleinkrebse aus dem Meer nicht erforderlich, da von diesen keine Infektionsgefahr ausgehe.
(Anders sieht es bei anderen Tierarten oder bei gewerblicher Einfuhr aus, aber um die geht es hier ja nicht).
Gruß
Bernd
PS: Noch eine Anmerkung, die Kanaren haben zwar zollrechtlich einen anderen Status, sie sind aber als spanisches Staatsgebiet vom Schengenabkommen umfasst, d.h. bei der Einreise gibt es i.d.R. gar keine Kontrolle.
Hallo Martin,
in welchem Gesetz oder welcher Verordnung steht, dass man keine Einsiedler importieren darf ???
Kennst Du eine entsprechende Vorschrift??? Ich nicht, und ich meine, dass ich mich da ein bisschen auskenne.
Gruß
Bernd
ZitatOriginal von Joe
hi,einsiedler (zumindest clibanarius sp.) lassen sich dicht gepackt - also volle flasche und zugeschraubt - feucht ( n paar fingerhüte voll wasser dazu) transportieren.
24 stunden ist da kein prob.
tupperdose geht auch....
Hallo Joe,
hatte ich früher auch so gemacht. Würde ich aber nicht mehr machen. Sie ziehen sich oft gegenseitig aus den Häuschen und es entstehen relativ hohe Verluste. Muss ja nicht sein. Lieber mehr Behälter, das Gewicht ist dadurch kaum höher.
Gruß
Bernd
ZitatOriginal von ChristianFischer
Hi,klar gibts Ärger wenn du die schmuggelst. Gleiches gilt übrigens auch für Sand wenn sie dich erwischen.
Edit:
Ganz vergessen - schönen Urlaub !
Hallo,
absoluter Unfug! Es gibt keinerlei Vorschriften die dem entgegen stehen.
Ich transportiere Einsiedler immer in leeren Plastikflaschen mit Schraubverschluss (nur knapp eine Tasse Wasser, höchtens 10 Einsiedler pro Flasche - bei ganz kleinen auch ein paar mehr - und etwas zum Festhalten für die Krebse wie z.B. ein nasses Stofftaschentuch oder notfalls eine Socke). Die Flaschen packe ich in den Koffer (auch kein Problem). Habe so schon viele um die halbe Welt transportiert und verlustfrei nach Hause gebracht.
Allerdings einen Haken hat die Sache doch: Einsiedler aus dem kalten Atlantik oder auch aus dem Mittelmeer halten sich nicht lange im warmen Riffbecken.
Gruß
Bernd
Hallo Hans-Werner,
da ich hierzu einiges eher anderswo geschrieben habe, sollte ich vielleicht noch etwas ergänzen:
Schon vor Jahren hatte ich festgestellt, dass in meinem großen 1000 l Technikbecken/Algenrefugium immer an einer bestimmten Stelle im nahen Abstrahlbereich einer großen Pumpe ein paar Cyanos auftraten (nicht viele und nur dort fetzenförmig nahe der Oberfläche). Sonst traten sie nirgends auf, obwohl die Wasserverhältnisse ja überall gleich waren. Als ich dann die Pumpe umplaziert hatte, verschob sich auch die Befallsstelle. Wurde die Pumpe abgeschaltet, verschwanden die Cyanos nach einiger Zeit, beim Neubetrieb kamen sie oftmals wieder. Bei einem befreundeten Händler, bei dem trotz Wassergesamtkreislauf nur in zwei Becken Cyanos häufig auftraten und zwar auch im Strahlbereich des Zulaufes, waren die Reaktionen ähnlich.
Nun haben in den letzten Jahren Strömungspumpen regelrecht geboomt - meiner Meinung nach häufig überdimensioniert - und Berichte über Cyanos, vor allem über die Hartnäckigkeit der Plage, scheinen mir auch zugenommen zu haben. Deshalb kam es zum Verdacht, dass in der Strömungsstärke eine Ursache liegen könnte. Entsprechend weitergegebene Tipps haben dann auch oft - aber leider nicht immer! - zum Erfolg geführt.
Da schon Wilkens ein hohes Redoxpotential als ursächlich vermutet hat, lag auch die Vermutung nah, dass die starken Strömungen - genauer gesagt waren es immer Oberflächenströmungen! - verantwortlich sind.
Nachdem nun die diskutierte Untersuchung zum gleichen Ergebnis kommt, finde ich sie durchaus als äußerst aufschlussreich. Sicher wird die Änderung oder Reduzierung der Strömungen kein Allheilmittel sein, zumal unterschiedliche Stämme und mögliche andere Wirkfaktoren wohl ein recht differenziertes Problem verursachen, einen (auch noch kostenlosen) Versuch im Einzelfall ist es aber ganz sicher wert.
Gruß
Bernd
Hallo Bernd,
dass es derzeit keinen einfachen und sinnvollen biochemischen Ansatz zur Bekämpfung von Cyanos gibt, darin sind wir uns einig. Der physikalische Ansatz wäre kurz gefasst welcher? Weniger Strömung?
Gruß
Hans-Werner[/quote]
Hallo Hans-Werner,
ja, als alternativer Versuch. Dies habe ich schon seit langer Zeit immer wieder als eine Möglichkeit mit empfohlen und bei einigen Leuten hat dies auch geklappt. Nur hatte ich einen anderen Wirkfaktor vermutet (Redoxpotential, Sauerstoffkonzentratione etc.)
Gruß
Bernd
Hallo Hans-Werner,
mich stört es keinesfalls wenn andere Meinungen vertreten werden. Dafür ist ein Forum ja gerade da, damit man nicht "im eigenen Saft" schmort. Ob mit "Körperbildung" auch Matten oder Biofilme gemeint sind, kann nach meiner Meinung offen bleiben. Es gibt da in der Quelle verschiedene Eergebnisse und Formulierungen (z.B. physikalische Prozesse ... zu einer lokalen Akkumulation oder Konzentration führen). Dies ist für mich die entscheidende Kernaussage, die auch meine langjährigen Beobachtungen erklärt.
Auch bezüglich der Phosphatlimitierung interpretieren wir die Quelle offensichtlich verschieden. Da sie aber nun auch nicht die einzige ist und eben auch viele Praxisaussagen gleich lauten, teile ich Deine Überzeugung hierzu nicht.
Auch hinsichtlich der Frage der möglichen Stickstofflimitierung in Aquarien bin ich nicht so ganz bei Dir. Zumindest ein erheblicher Mangel (mit meinen Messmöglichkeiten n.n.) stellt sich bei mir z. B.häufig ein (was allerdings an meinem äußerst großen Algenrefugium und dem starken Korallenwuchs liegt).
Aber letztlich drehen wir uns in der Diskussion wohl mehr oder weniger nur im Kreis. Wichtig wäre ja eine durchgreifende Problemlösung, die ich bisher in keinem "biochemischen" Ansatz - auch nicht in Deinem - überzeugend wirksam gefunden habe (sieht man vom indiskutablen Antibiotikaeinsatz ab). Mir persönlich reicht der "physikalische", da er in meinem Becken eindeutig funktioniert.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Ingrid,
ob es sich um die von Hans-Werner benannte Diplomarbeit handelt, weiß ich nicht, ist wohl auch eher unwahrscheinlich. Da es sich bei der Zusammenfassung aber um eine universitäre Quelle mit plausiblen Inhalten handelt, ist mir dies auch nicht weiter wichtig.
Im übrigen habe ich in San Diego bei einem Vortrag schon ähnliche Thesen gehört, die meine entsprechenden langjährigen Beobachtungen in meinem TB - dort kann ich an einer stark beströmten Stelle Cyanobeläge richtiggehend an-und abschalten - bestätigt haben. Fälschlicherweise hatte ich dies zuvor (wie schon früher Wilkens) als Auswirkungen eines hohen Redoxpotentials angesehen.
Gruß
Bernd
Hallo Hans-Werner,
was Du als "Schülerarbeit" bezeichnest, aber eine wissenschaftliche Diplomarbeit zusammenfasst, überzeugt mich mehr als strittige "Erfahrungsaussagen". Dies ist auch nur eine von mehreren Quellen, die eben gerade Deiner These widersprechen, dass Cyanos vor allem bei niedrigen Phosphatkonzentrationen auftreten. Wenn man in einer Diskussion etwas zitiert, dann sollte man vollständig zitieren.
Tatsächlich beginnt die Quelle hierzu mit dem entscheidenen einleitenden Satz: " Bestimmte Nährstoffe, im wesentlichen Phosphor fördern die cyanobakterielle Massenentwicklung.
Das weitere bezieht sich auf Möglichkeiten einiger Gattungen bei Phosphatlimitierungen (wie Du richtig festgestellt hast nicht die Norm, sondern nur ein Aufwand der nur bei Phosphatlimitierung betrieben wird und von mir als Erklärungsansatz angeführt, warum manchmal eine Limitierung gemessen wird und trotzdem Cyanos auftreten). Eine weitere Kernaussage ist die, dass "physikalische Prozesse wie Wirbel, Strömungen und die Schichtung des Wassers bei Algen und Cyanobakterien zu einer lokalen Akkumulation oder Konzentration ihrer Art führen". (Dies ist ja wohl bei den Belagsbildungen in unseren Aquarien der Fall). Welche Formen dann bei welcher Strömungsgeschwindigkeit gebildet werden, dürfte weniger wichtig sein. Schließlich bleibt die Feststellung in der Zusammenfassung, dass die Versuche gezeigt haben, dass die Körperbildung (damit sind alle Biofilme gemeint) hauptsächlich durch Strömungseinflüsse angeregt wird und die Salze nur eine sekundäre Rolle spielen.
Da wir aber den Rahmen des eigentlichen Themas nun wohl etwas überstrapaziert haben, möchte ich es damit belassen.
Viele Grüße
Bernd
ZitatOriginal von IngridR
Hallo Bernd,auf welche Phosphorbestände greifen die Phosphatasen zurück und was wird biosynthetisiert? (Ich finde in der Zusammenfasseng der Uni Bremen leider keine Hinweise dazu.)
Grüße
Ingrid
Hallo Ingrid,
suchst Du die Ausführungen in der Studie hierzu ? (Blatt 6 unter Stichwort Phosphor) oder beziehst Du Dich auf den biochemischen Ablauf?
Wenn ich diesen richtig verstehe, so können externe (nicht gelöste) Phosphate im periplasmatischen Spalt der Cyanobakterien durch Enzyme zu Phosphorsäure aufgespaltet werden. Die Quelle dieser Phosphorbestände dürften anderen organischen Ursprungs sein (z.B. Hefen) oder Verunreinigungen mit Polyphosphaten. Näheres hierzu wird in der Studie nicht ausgeführt.
Gruß
Bernd
Hallo Hans-Werner,
besorge Dir vielleicht einmal die Untersuchung der Uni-Bremen "Zusammenfassung zu den Versuchen Körperbildung Cyanobakterien".
Gruß
Bernd
Hallo Hans-Werner,
ich glaube nicht, dass es Sinn macht, die "Aquarienpraxis" von wissenschaftlichen Erkenntnissen trennen zu wollen. Auch sehe ich keinen Widerspruch zwischen den meisten Praxiserfahrungen und den mir bekannten wissenschaftlichen Publikationen. Gehen doch eine Vielzahl der Praxisberichte (z.B. Silbermann, Mrutzek i.Z.m. der Hälterung von lebenden Steinen, Aquaristikhilfe u.a.m.) ebenso wie viele wissenschaftliche Veröffentlichungen (z.B. vom Leibnitz-Institut für Meerwissenschaften Kiel oder der Universität Bremen) davon aus, dass hohe Phosphatkonzentrationen das Wachstum der Cyanos fördern.
Deine Meinung, dass man Cyanos nicht mit Stickstoffzugaben vertreiben kann, teile ich; ebenso wenig klappt es aber auch mit Phosphatzugaben. Sollte tatsächlich eine Limitierung Auslöser einer Massenvermehrung von Cyanos sein - egal ob vom N- oder P-Mangel verursacht - dann würden sich Cyanos ausbreiten, weil konkurrierendem Plankton die Nahrungsquelle fehlt. Einmal dominierend, könnten Cyanos dann durch die bekannte Abgabe von Toxinen auch nach einer Zufuhr der fehlenden Nährstoffe ihre Konkurrenten in Schach halten.
Da sie wie schon geschrieben im Gegensatz zu Algen etc. im Wasser fehlenden Stickstoff durch Aufnahme von Luftstickstoff ersetzen können, nicht aber fehlendes Phosphat (m.W. können nur anoxygene phototrophe Purpurbakterien Sulfat an Stelle von Phosphat einbauen), kann ein Phosphatmangel nicht ursächlich sein.
Die Fehlannahme bezüglich des Phosphates ist allerdings dadurch erklärbar, dass die Aquarianer immer nur das im Wasser gelöste Phosphat messen können, einige Cyanogattungen aber über eine erhöhte Phosphatspeicherkapazität verfügen und durch Biosynthese auch auf periplasmatische Phosphatasen zurückgreifen können.
Auch wenn ich jetzt bezüglich der Cyanos vieleicht etwas vom eigentlichen Thema des Threads abschweife:
Das Auftreten einer Cyanoplage in Aquarien dürfte wohl eher weniger biochemische Ursachen haben. Obwohl es hierzu klare wissenschaftliche Vergleichsuntersuchungen gibt (Uni-Bremen), wird kaum beachtet, dass es vor allem physikalische Prozesse wie Wirbel, Strömungen und Wasserschichtungen sind, die zu einer Konzentration der Cyanobakterien, einer Körperbildung als Beläge etc., führen. Hauptsächlich durch Strömungseinflüsse wird sie angeregt. Mit Hilfe extrazellulärer polymerer Substanzen (Eiweiß-und Zuckerfäden) verbinden sich die Bakterienzellen zu einem Biofilm.
Die heute im Vergleich zu früher immer mehr üblichen starken Strömungsverhältnisse dürften damit ein Hauptauslöser sein.
(Ein denkbarer anderer Bekämpfungsansatz wäre die Isolation von auf Cyanos spezialisierten Bakteriophagen, aber dies wäre eher eine interessante Herausforderung für Euch Hersteller).
Viele Grüße
Bernd
ZitatOriginal von Hans-Werner
Cyanos sprechen meiner Meinung nach für einen sehr niedrigen Phosphat-Wert. Nach meiner Erfahrung treten sie bevorzugt in Wasser mit sehr niedrigen Phosphat-Konzentrationen auf, in der Koralle gab´s auch mal eine wissenschaftliche Erklärung dazu. Ich glaube, die Cyanos können teilweise Sulfat an Stelle von Phosphat einbauen.
Hallo Hans-Werner,
nach meinem Wissenstand ist es genau umgekehrt. Sie treten begünstigt bei einem gestörten N : P-Verhältnis - bei einem Stickstoffmangel - auf, denn im Gegensatz zu Nahrungskonkurrenten können sie mit Hilfe des Enzyms Nitrogenase Luftstickstoff fixieren. Daher wirken sich hohe Phosphatwerte begünstigend aus.
Gruß
Bernd
Hallo Reinhard,
Dein pH-Wert ist zu niedrig. Fadenalgen bekämpft man am besten mit einer längerfristiger Erhöhung auf 8,6.
Gruß
Bernd
Hallo,
einen zu hohen KH-Wert kann man durch Zugabe von Calciumchlorid senken. Es kommt dabei zur Ausfällung der Alkalinität.
Zur Algenbekämpfung soll man außerdem nicht den KH-Wert erhöhen, sondern für längere Zeit den pH-Wert.
Um den pH-Wert hoch zu halten, kann man neben der Kalkwasserzugabe ausgleichend mit entsprechendem Wasserwechsel arbeiten (je nach benötigter Kalkwassermenge Wechselwasser mit einem höheren Salzgehalt zugeben, um die Salinität stabil zu halten und - was eigentlich selten nötig ist - ein Salz mit einer niedrigeren Alkalinität verwenden, falls diese zu hoch ist).
Gruß
Bernd
Hallo Armin,
Du empfiehlst in Deinem Buch zur Nitratanreicherung eine Stammlösung mit Natriumnitrat herzustellen. Nun meine dumme Frage: Bekomme ich als Privatkunde Natriumnitrat im Chemikalienhandel überhaupt frei verkäuflich? Da werden heute ja schon bei Calciumhydroxid etc. Probleme gemacht.
Viele Grüße
Bernd
ZitatOriginal von Joe
wir sind zwar kein onlineshop und versenden korallen nur nach vorherigem, guten mail-kontakt, aber warum "muss" ware sofort an dem tag rausgehen, wenn das geld eingeht....
Hallo Joe,
das muss sie ganz bestimmt nicht, aber irgendwann schon! Ich weiß nicht ob Du den ganzen, alten Thread durchgelesen hast, aber bei der Vorgeschichte braucht sich niemand zu wundern, dass dem zweifelhaften Verkäufer ein äußerst berechtigtets Misstrauen entgegen gebracht wird. Nicht jeder kennt die Probleme vor der Bestellung.
Ich glaube die Branche sollte sich eher mit Nachdruck von Unzuverlässigen distanzieren.
Viele Grüße
Bernd
Hallo,
welche "Nährstoffe" sollen sich denn mechanisch zerschlagen lassen? Und wenn etwas abgeschäumt und somit aus dem Becken entfernt wird, dann ist es wohl egal wie es herausgekommen ist.
Gruß
Bernd
