Beiträge von Bernd Koberstaedt

    Hallo Hans-Werner,

    um nochmals das Verständnisproblem für uns Nichtchemiker auf den Kern zu bringen:

    Um den im Korallenbecken stattfindenden Verbrauch von Ca, Mg und Carbonaten auszugleichen, führen wir Natriumhydrogencarbonat, Magnesiumchlorid und Calciumchlorid zu. Neben den gewünschten Calcium-und Hydrogencarbonat-Ionen und Magnesium bleibt als "Abfallprodukt" zusätzlich NaCl übrig. Um dieses Zuviel auszugleichen, geben wir NaCl-freies Mineralsalz hinzu, um damit wieder "normales" Meersalz zu haben und die entstandene Änderung der Ionen-Balance auszugleichen. Soweit alles klar, aber jetzt kommt das Verständnisproblem:

    Wenn das NaCl-freie Meersalz selbst wieder vor allem aus den gleichen Zugabestoffen bestehen sollte, müssten nach unseren laienhaften Verständnis ja wiederum Natrium-und Chloridionen übrigbleiben, also dadurch das Zuviel an NaCl nicht beseitigt sondern wieder erneuert werden. Hier liegt das Verständnisproblem, was sich für mich höchstens - wie auch Thomas geschrieben hat - durch die unterschiedlichen Mengenverhältnisse erklären liese.

    Vielleicht kannst Du uns da aus dem "Denkfehler?" heraus helfen.

    Viele Grüße und allen ein gutes neues Jahr

    Bernd

    Hallo,

    in einem anderen Forum hat sich ein Chemiker zum NaCl-freien Salz dahin gehend geäußert, wonach es nach seinen Untersuchungen zu ca. 73 % aus Magnesiumchlorid-Hexahydrat, 16 % Calciumchlorid-Dihydrat und 4 % Natriumhydrogencarbonat bestehe. Damit sei es zum Ausgleich der Ionenbalance im Rahmen der Balling-Methode nicht geeignet, da es selbst wieder Natrium aus dem Hydrogencarbonat und Chloride aus deren Salzen hinzufüge, somit nicht NaCl-frei sei.
    Würde man dieser Untersuchung folgen, wäre es ja nur eine sinnlose erneute Zuführung der ohnehin dosierten Stoffe.
    Armin geht in seinem Buch dagegen von einer anderen Zusammensetzung des Mineralsalzes aus. Es wäre schon interessant, wenn sich Armin und Hans-Werner hierzu erklärend äußern könnten.

    Viele Grüße

    Bernd

    Zitat

    Original von JHNN86

    Hab mir jetzt mal einen Silikattest bestellt. Mal schaun was der sagt. Man sagt ja, dass wo Kieselalgen sind, da sind Cyanos auch nicht mehr weit.

    Hallo,

    Cyanobakterien stehen in keinem Zusammenhang mit Silicaten und somit auch nicht zu Kieselalgen.

    @ Wolfgang
    Da Du Dich im Zusammenhang mit Deiner "ersten Cyano-Phase" auf das Vorhandensein von SiO2 bezogen hast, meine Vermutung.

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von Wolfgang_Suchy

    Unsere erste Cyano Phase hatten wir wegen einer defekten UO Membran.
    Da war dann auchSi nachweisbar.
    Nach Austausch bald wieder weg.

    Hallo,

    das waren damals wohl keine Cyanos sondern Kieselalgen. Dies wird oft verwechselt.

    Gruß

    Bernd

    Ja, so unterschiedlich sind die Erfahrungen. Ich würde gerade k e i n frisches Wasser verwenden, sondern das abgesaugte filtern. Da die Cyanos festere Strukturen gebildet haben, bleiben sie schon in einem feinen Netz, noch sicherer in Filterwatte, nahezu komplett hängen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Andre,

    die Ergebnisse sind schon interessant. Vielen Dank auch für Deine Zusammenfassung, denn sich durch den ganzen Text hindurch zu kämpfen braucht schon seine Zeit.
    Dass die Lebenserwartung bei niederen Temperaturen größer ist, lässt sich vermutlich mit dem dann verringerten Stoffwechsel erklären. Überraschend finde ich, dass damit aber auch ein stärkeres Größenwachstum verbunden ist. Eigentlich hätte ich es umgekehrt vermutet.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,

    zuerst vielen Dank Dieter für die Zusatzinformation, denn ich konnte mit dem Begriff Otolithen hier zunächst nicht viel anfangen.

    Dass Alter und Größe nicht immer im direkten Zusammenhang stehen ist nicht verwunderlich. Schon in den Aquarien lässt sich beobachten, dass das Größenwachstum auch vom Raumangebot beeinflusst wird. Aber hierfür gibt es ja noch jede Menge anderer Faktoren, von der individuellen genetischen Disposition bis hin zu den Ernährungsgewohnheiten. Dies kann man auch bei uns Menschen beobachten, wobei wohl gerade eher kleinwüchsige Menschen mit speziellen Ernährungsgewohnheiten in einigen asiatischen Bereichen ein besonders hohes Lebensalter erreichen.
    Als Anhaltspunkt welche Lebenserwartungen der Fische denkbar sind, ist die Untersuchung schon interessant und erstaunlich. Die aufgeführten Maximalwerte dürften allerdings kaum als reale Durchschnittswerte gelten! Auch wir Menschen werden im Schnitt bei weitem nicht so alt wie ein Johannes Heesters. Auch die Fische in der Natur unterliegen selbstverständlich vielfältigen Lebensbedingungen, so dass die Bandbreite des tatsächlich erreichten Alters extrem unterschiedlich ist.
    In gut gepflegten Aquarien haben Fische hinsichtlich ihrer Lebenserwartungen im Vergleich zur natürlichen Umwelt oftmals sehr gute Bedingungen. Ob dies für die Tiere dann tatsächlich auch ein Glücksumstand ist, lässt sich mit hier unangebrachten menschlichen Maßstäben aber nur schwer beurteilen.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,

    da es sehr viele verschiedene Cyanostämme mit unterschiedlichen Eigenschaften gibt, sind generelle Empfehlungen zur Bekämpfung schwierig und häufig auch widersprüchlich.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Cyanobakterien besonders bei hohen Sauerstoffkonzentrationen und damit bei einem hohen Redoxpotential vermehren. Es gibt auch eine Untersuchung, dass hohe Strömungen die Mattenbildung begünstigt. Dies kann ich aus eigenen Beobachtungen bestätigen. Die Nährstoffverhältnisse im Becken spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle, da Cyanos hier recht flexibel reagieren können.

    Ich würde daher zunächst zu einem Verzicht auf Wasserwechsel, zeitweisem oder völligen Abschalten der Abschäumung und starker Drosselung der Strömung raten. Vorher sollten die Cyanos durch Abpinseln und Absaugen so gut wie möglich aus dem Becken entfernt werden.

    Alle Maßnahmen müssen allerdings ein paar Wochen aufrecht erhalten werden, ehe sich ein dauerhafter Bekämpfungserfolg einstellt.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Hans-Werner,

    da wird mir wieder bewußt wie die Zeit vergeht. Ja, es ist länger als 20 Jahre her, aber ich erinnere mich noch gern an Peter Wilkens, der - damals in Eggenstein bei Karlsruhe tätig - mir Tipps für eine Eigenmischung für Filtrierer gab oder an einem Verkäufer bei Tagisaquarium in Dreieich mit ähnlich bereitwilliger Weitergabe div. Rezepte. Auch in vielen alten Fachbüchern oder der DATZ gab es da viele Informationen. Und natürlich ist auch ein Herr Balling - den kennst Du ja gut - hierfür ein sehr positives Beispiel.
    Vieles ist dann wohl nach und nach in Firmenprodukte eingeflossen. Einen Namen als Pioniere der Aquaristik werden sie sich damit wohl kaum noch machen. Aber richtig, dies interessiert heute nur noch am Rand.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Hans-Werner,

    bist Du Dir da ganz sicher, dass sich Importkorallen leichter an Aquarienbedingungen mit ihren meist höheren Nährstoffkonzentrationen gewöhnen? Bisher wurde doch allgemein eher davon ausgegangen, dass Korallen, die sich in Aquarien gut etabliert haben, auch bei einer Weitergabe als Nachzucht robuster sind.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich teile da Ingrids Sorge schon ein bisschen. Rein subjektiv habe ich den Eindruck, dass viele Korallen in unserem Becken und Nachzuchten aus dem Handel brüchiger sind als die im natürlichen Riff. Aber wie gesagt subjektiv, denn die Korallen im Riff stehen dort in ganz anderen Größenverhältnissen und man macht natürlich keine gezielten Abbruchproben.
    Armin Glaser hat ja auch schon von einer Untersuchung an Porites berichtet, wonach Strontium möglicherweise die Skelettdichte herabsetzt.
    Logisch nachvollziehbar wäre es schon, dass ein höherer Nährstoffgehalt ein schnelleres Wachstum fördert, welches aber zu Lasten der Skelettdichte geht. Auch habe ich den Eindruck, dass in unseren Becken häufig ein weit schnelleres Längenwachstum als in der Natur erfolgt, dieses aber weniger kompakt ist. Dies entspräche dann dem Wachstum der Pflanzen bei schlechterem Licht, sie vergeilen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Sven,

    es ist ja ein grundsätzliches Problem, dass man bei den meisten Produkten, ganz besonders natürlich bei Spurenelementmischungen, die Inhaltsstoffe nicht einmal ansatzweise erfährt. Dies hat natürlich vor allem kommerzielle Gründe. Die Zeiten in denen Aquarianer, an allgemeiner Weiterentwicklung interessiert, ihre Rezepte bereitwillig austauschten, sind längst vorbei. Aus dem reinen Hobby ist heute ein breites Geschäftsfeld geworden. Da möchte man sich vor Konkurrenz schützen, machmal aber auch dem Kunden nicht preisgeben, dass man vielleicht billige Substanzen für teures Geld vertreibt.
    Ob man diese Produkte braucht und ob sie überhaupt wirken, kann man allerdings nur durch Eigenversuche klären. Da jedes Becken anders ist, sind auch verallgemeinernde Bewertungen fragwürdig. Ein breiterer Erfahrungsaustausch wäre natürlich schon sehr hilfreich, aber den bekommt man hier sicher nicht.

    Beim Coral Vitalizer vermute ich eher eine Mischung aus Fettsäuren, Aminos, vielleicht Hefen? Da man nur ganz wenige Tropfen braucht, ist es letztlich aber nicht so teuer. Ob es mir tatsächlich etwas bringt, muss ich abwarten.

    Das Xtra dürfte vielleicht in Richtung Spurenelemente gehen. Es ist nahezu geruchslos, also keine Aminosäuren. Allerdings habe ich manchmal auch die Befürchtung, dass bei als "Aufheller" beworbenen Mitteln auch irgendwelche Hemmstoff zur Reduzierung der Zooxanthellendichte verwendet werden. Dies wäre für mich natürlich sehr fragwürdig. Da schwebt man schon im absoluten Bereich der Spekulation und nur genaue Beobachtung hilft vielleicht weiter.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo,

    z.Zt. verwende ich seit ca. drei Wochen versuchsweis Pohl´s Xtra und Coral Vitalizer. Eine minimal verstärkte Farbausbildung könnte sein, aber noch nichts was sofort besonders ins Auge fällt.

    Mein Wohnzimmerbecken (ca. 500 l) ist mit einem übergroßen (1000 l) Algenbecken/Technikbecken in einem separaten Raum verbunden, Beleuchtung Wohnzimmerbecken insgesamt ca. 500 W HQI + T5, Abschäumer, Kalkwasser und Kalkreaktor, Schnellfilter, relativ schwache Strömung, starker Korallenwuchs (SPS, LPS, Horn- und Lederkorallen)SPS von unterschiedlich guter Ausfärbung je nach Lichtverhältnissen am Standort, sehr große Tridacna maxima, div. Fische.

    Wasserwerte (zwischen den angegebenen Werten schwankend):

    Salinität 35
    KH 6,5 - 8
    Ca 420 - 450 mg/l
    Mg 1500 mg/l (seit längerer Zeit zu hoch, langsam zurückgehend)
    Nitrat 1 - 3 mg/l
    Phosphat 0,025 mg/l

    Gruß

    Bernd

    Hallo Wolfgang,

    wenn Du von der Redaktion der Koralle eine persönliche Auskunft möchtest, dann kannst Du Dich ja direkt dorthin wenden. Da Du hierfür aber die Öffentlichkeit eines Forums suchst, musst Du auch in Kauf nehmen, dass andere sich kritisch äußern. Deine Haltung empfinde ich - wieder einmal - als recht anmaßend.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Wolfgang,

    da gibt es eben wie immer im Leben unterschiedliche Auffassungen! Man muss diese ja nicht teilen, aber mit dem Gummiparagraph 2 TierSchG brauchst Du da nicht zu kommen, denn der ist Auslegungsbedürftig. Eine rechtsverbindliche Normierung der Beckengrößen gibt es in Deutschland nicht.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Steve,

    ich teile die Auffassung von Markus. Meine Pilzlederkoralle zieht sich auch gelegentlich ein bis zwei Wochen zusammen und zeigt dann keine Polypen. Anschließend pumpt sie sich wieder auf und schnürt danach sogar häufig Ableger ab. Also kein Grund zur Sorge! Erst wenn es Auflösungsstellen gäbe wäre es kritisch.
    Mit den aktuellen Wasserwerten hat dies übrigens kaum etwas zu tun. Die Ableger vom Muttertier reagieren zu unterschiedlichen Zeiten ähnlich.

    Gruß

    Bernd

    Die 150 W-Brenner passen nicht in die 250 W-Fassungen. Ich würde ohnehin unbedingt die 250er nehmen, denn zuviel Licht hat man nie.
    Als Brenner würde ich solche mit 14 000 K nehmen (sind für Korallen optimal) und den leichten Blaustich mit 2 weißen T5 ausgleichen. T5 blau würde ich dann getrennt schalten und länger brennen lassen.
    Die Beleuchtungsphasen habe ich ähnlich wie von Dir geplant. Morgens 10.15h geht nur das Blaulicht (T5) an und brennt bis abends 22.15 Uhr. Mittags 13h schaltet sich dann HQI + T5 weiß ein und abends 22h aus.
    Eine längere abendliche Blaulichtphase halte ich nicht für sinnvoll, dafür morgens, denn die dies entspricht auch mehr dem Lichteinfall durch das Tageslicht.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Olli,

    da musst Du Dir selbst klar werden was Dir wichtiger ist: Ein noch größeres Becken (im Keller) oder ein immer präsentes im Wohnbereich. Dein Becken ist ja nicht unbedingt klein und ob ein paar Zentimeter mehr den Umzug in den Keller rechtfertigen?
    Ich selbst habe mich - trotz Platzreserven - für ein der Relationen des Wohnzimmers angepasstes Becken entschieden. Daran habe ich ständig Freude und selbst Besucher finden es auch eine den Raum aufwertende optische Bereicherung. Oftmals sehe ich tolle Becken, die aber in ihrer Riesengröße den ganzen Raumeindruck erschlagen. Es ist eben die persönliche Frage auf was man mehr Wert legt.
    Sicher kann man in einem noch größeren Becken auch mehr verwirklichen, aber Größe ist nicht alles. Weniger kann oft mehr sein, aber dies kann nur jeder für sich selbst entscheiden.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Helmut,

    viele SPS mögen keine Verwirbelungen sondern eher laminare Strömung. Meiner Erfahrung nach wird die Strömungsfrage viel zu sehr überbewertet! Ich fahre mein gemischtes Korallenbecken mit sehr geringer Strömung und schalte eine von beiden Strömungspumpen häufiger ab - ohne jegliche Auswirkungen!

    Gruß

    Bernd

    Hallo Cemil,

    da auch viele andere Nutzer keinen Unterschied beobachtet haben, waren Deine AquaLight vielleicht doch defekt? Aufgrund der unterschiedlichen Ausprägungen der Spektralbereiche weiß ich auch gar nicht, ob da eine Lux-Messung überhaupt aussagekräftig ist. Da die Strahlbereiche trotz gleicher Kelvinangaben auch nicht identisch sind, muss man auch beachten, dass weißeres Licht heller wirkt als blaues.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    meist kommen sie nicht so schnell wieder. Am Anfang bilden sie sich meist an unbesiedelten Stellen im stark durchströmten Oberflächenbereich. Hierauf sollte man achten und bei einem möglichen Neubeginn sofort reagieren. Wenige Tage Kalkwasser reichen dann.

    Gruß

    Bernd

    PH 8, 1 - 8,2 ist in Ordnung

    Hallo Aquarius,

    das konkrete Podukt kenne ich zwar nicht, aber grundsätzlich kann man sagen, dass MS(=modifiziertes Silan)-Polymerkleber durch Wasseraufnahme abbinden und somit auch auf nassen Untergründen haften. Lösungsmittel enthalten sie nicht. Polymerkleber (Hornbach "Kleben und Dichten) habe ich schon im Becken verwendet, ohne merkbare negative Auswirkungen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Georg,

    Dein Beitrag ist doch eine Werbebotschaft. Nichts dagegen, aber die angeführten Bewertungskriterien wie Umsatzzahlen sind doch nun wirklich keine haltbaren Fakten dafür, dass es sich um die "beste Meersalzmischung" handelt.
    Das Salz mag ja gut sein, aber mich halten solche plumpen Werbestrategien eher von einem Kauf ab.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Cemil,

    die Brenner sind nach 4 - 5 Monaten noch in Ordnung. Nach ca. einen Jahr lassen sie nach und werden dann etwas gelblicher. Ich selbst verwende regelmäßig die Brenner von AquaLight - allerdings 250 W - und bin wie viele Andere, die hierzu in einem früheren Thread geschrieben haben, absolut zufrieden. Ich habe schon jede Menge andere teuere getestet, aber da gab es kaum Unterschiede, schon gar nicht solche, die die Preisunterschiede gerechtfertigt hätten.

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von ACDC63
    [quote]Original von Koberstaedt


    dass der massive Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung der Hauptverursacher der Antibiotikaresistenzen ist, dürfte eine gesicherte Erkenntnis sein [COLOR=blue]Falsch! Antibiotika dürfen in D nur therapeutisch, und niemals prophylaktisch, von einem Tierarzt eingesetzt werden. Sollten Antibiotika in der Milch oder im Fleisch nachgewiesen werden, wird der Betrieb amtlich gesperrt.

    Hallo zusammen,

    da muss ich an diesen Beitrag doch noch einmal erinnern. Gestern in Tagesschau und Heute-Nachrichten und heute in der Presse:

    Eine aktuelle Untersuchung der Masthähnchen aus Massentierhaltungen ergab, dass nahezu alle in Deutschland produzierten Hähnchen erhebliche Antibiotikarückstände aufweisen. Die Massenaufzucht der Tiere (schlachtreif nach 30Tagen) sei aufgrund der damit enormen Ansteckungsgefahr ohne Antibiotikaeinsatz so gut wie nicht möglich. Da der Einsatz meist zu kurzzeitig erfolgt, werden die jeweiligen Erreger nicht ausreichend beseitigt, so dass resistente Keime gebildet und auch auf die Menschen übertragen werden. Außerdem erfolgt offenbar auch der Einsatz als Wachstumsbeschleuniger.

    So viel zu den Ausführungen von ACDC63.

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von Joe


    mach die osmose aus und nimm leitungswasser pur.

    oder fiftyfifty etc.

    Hallo Joe,

    da hätte ich doch starke Bedenken. Weißt Du wie Cemils Leitungswasser beschaffen ist? Nitrat und Phosphat wird er sich damit wohl kaum verstärkt ins Becken holen, dafür aber vielleicht zu viel Silicat und dann geht eventuell das Theater mit Kieselalgen los.

    Hallo Cemil,
    Ich würde es, wenn die verstärkte Fütterung nichts bringt - was natürlich auch erst in einiger Zeit beurteilt werden kann - trotzdem einmal mit besserer Beleuchtung (Koralle höher, näher an die stärkste Lichtquelle setzen) probieren. Aber da zeigt sich die Wirkung auch erst nach einiger Zeit!

    Gruß

    Bernd

    Hallo Cemil,

    welche HQI-Brenner verwendest Du? Bei mir sind die Farben der Korallen unter HQI ( 250 W - 14 000 K) deutlich besser als in den Bereichen mit T5, also genau anders herum.
    Ich würde auch die Nährstoffe etwas hochfahren und dann ganz langsam in kleinen Mengen Spuris zugeben, aber wie Joe schon geschrieben hat, erst wenn NO3 und PO4 höher sind.

    Gruß

    Bernd