ZitatAlles anzeigenOriginal von Wolfgang_Suchy
Hi,
es geht nicht nur im die Einfuhr in die EU, sondern auch um die Ausfuhr aus dem Herkunftsland.In Ägypten darfst Du auch keine Muschelschalen exportieren..... Soll heißen, am Strand gesammelte, oder gar im Souveniershop gekaufte nehmen sie Dir am Flughafen wieder ab, und kostet auch noch Strafe...
Allerdings dürfen Fische exportiert werden, aber keine Korallen, bzw gibt es meines Wissens nur mehr einen Händler der eine Konzession hat......
Man darf auch zB 2 getrocknete Seepferdchen " für den Eigenbedarf " in die EU importieren.
Aber aus den wenigsten Staaten lebende exportieren ( ohne Papierkram ).Lebendtiere aus Kroatien, dürfen nicht nach Slovenien importiert werden, und genau da liegt der Haken.
Abgesehen davon würde ich eher tropisches
Beiträge von Bernd Koberstaedt
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Original von Wolfgang_Suchy
Hi,
sorry das ist so nicht richtig.
Da Kroatien nicht zur EU gehört, ist der Import nicht so einfach gestattet.
Italien, Spanien, usw kein Thema....Wenn Tiere in die EU importiert werden, ist ein Einfuhrbescheid des Vet verpflichtend. Genauso wie der Impfpaß eines mitgenommen Hundes.....
Abgesehen davon gibt es je nach Land auch Sammel- Ausfuhr- und sonstige Bestimmungen die einzuhaltenHallo,
das Thema hatten wir schon einmal vor einiger Zeit. Da kann man nachrecherchieren. Ich hatte damals extra bei den diversen zuständigen Behörden nachgefragt. Für Einsiedler gibt es keine Beschränkungen - schon gar nicht Veterinäruntersuchungen! - auch nicht wenn sie aus Staaten außerhalb der EU kommen. Ausgenommen sind nur Staaten, die bei sich generell keine Ausfuhr von Meerestieren zulassen, so z.B. Ägypten.
Gruß
Bernd
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Leuchtstoffröhren werden im Gegensatz zu HQI-Brennern durch hohe Temperaturen beeinträchtigt, also macht es auch Sinn sie zu kühlen.
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Hallo,
Einsiedler und Schnecken aus dem Mittelmeer darf man für den privaten Bedarf mitbringen. Sie unterliegen weder dem Washingtoner Artenschutzabkommen noch einer kroatischen Ausfuhr- bzw. deutschen oder EU-Einfuhrregelung. Eine Veterinärschau ist auch nicht vorgesehen.
Ich selbst habe auch lebende Steine aus dem Mittelmeer verwendet. Sie findet man meist in Hafenbereichen in denen Fischer ihre Schleppnetze entleeren. Aber aufpassen, dass es kein stark verschmutzter Hafen ist. Kleine örtliche Häfen sind in Kroatien oft noch sehr sauber.
Einsiedler nur auf feuchten Tüchern o.ä. transportieren, nicht im Wasser. So überleben sie am besten und ziehen sich nicht gegenseitig aus dem Häuschen. Nicht zu viele in einem Behältnis transportieren.
Allerdings muss man einschränkend darauf hinweisen, dass Mittelmeereinsiedler im Gegensatz zu ihren tropischen Artgenossen in den warmen Riffbecken nicht allzu lange überleben (im Schnitt ca. 1 Jahr).
Gruß
Bernd
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Hallo,
HQI-Brenner sind gegen Hitze beständig. Man muss sie nicht extra kühlen. Die normalen Lüftungsschlitze reichen aus.
Gruß
Bernd
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Hallo,
lies hier einfach einmal nach:
http://www.korallenriff.de/artikel/345_Fa…inkorallen.html
Gruß
Bernd
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Hallo Björn,
da liegst Du sicher richtig. Ich weiß nur nicht ob in der neuen Form noch Ethacridinlactat vorhanden ist.
Die möglichen Schädigungen in den Organismen sehe ich als sekundär an, zumal wenn die Fische ohne Behandlung mit größter Wahrscheinlichkeit eingehen würden. Das Problem scheint eher darin zu liegen, dass Speisefischzüchter bei der Massenhaltung recht häufig ihre Bestände behandeln müssen und Wirkstoffe so in die menschlichen Nahrung gelangen können.
Ich würde es auf jedem Fall notfalls wieder mit dem Mittel probieren. Aber da ich an meinem Fischbestand immer nur ungern etwas ändere, hoffe ich dass sich die Frage nicht mehr so bald stellt.Gruß
Bernd
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Hallo Cemil,
ich würde auch von Anfang an mit der gleichlangen Beleuchtungszeit arbeiten und die Lampe nur etwas höher hängen. Ich beleuchte mit T 5 Blaulicht ca. 12 Std. (von morgens 10.00 Uhr bis abends 22.15 Uhr) und mit HQI 9 Std. (von 13.00 bis 22.00 Uhr).
Im Hochsommer bei großer Hitze reduziere ich die Beleuchtungszeit der HQI auf 6 - 7 Std.. Einen großen Unterschied habe ich dabei aber ehrlich gesagt nie festgestellt.Gruß
Bernd
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Hallo Björn,
zunächst einmal, ich habe vor einigen Monaten mit dem alten Protomarin coral im vollbesetzten Riffbecken eine heftige Cryptocarion-Infektion des gesamten Fischbestandes erfolgreich behandelt. Das Mittel war übrigens auch schon abgelaufen. Wohl wegen der Umstellung gab es keinen Nachschub, aber es hat ja trotzdem gewirkt. Einzige Nebenwirkung war eine kurzzeitige deutliche Entfärbung einiger SPS-Arten (vor allem Seriatopora caliendrum), was sich aber nach sehr kurzer Zeit wieder gegeben hat.
Neben Malachitgrünoxalat war auch das Antiseptikum Ethacridinlactat als Wirkstoff enthalten.
Malachitgrün ist wegen vermuteter Leberschäden in Verruf geraten. Diese sollen bei den Fischen als Langzeitfolge auftreten. Ob dies bei kurzzeitigen Behandlungen von Zierfischen tatsächlich ein Problem ist, mag dahingestellt bleiben. Offensichtlich bestehen da aber Gefahren bei der Speisefischzucht.Der neue Wirkstoff in Protomarin coral, das Tetramethyl-4,4-diamino-triphenylcarbinol, ist dem Malachitgrün ähnlich, aber wohl "ungefährlicher" (möglicherweise damit auch weniger wirksam?).
Fakt ist, dass immer mehr Fischmedikamente, die Malachitgrün enthalten, aus dem Handel verschwinden.Gruß
Bernd
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Schön wäre es ja für viele leidgeprüfte Aquarianer, warten wir einmal ab.
Gruß
Bernd
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Hallo Hans-Werner,
bei den Diskussionen zu den Ursachen der Cyanoprobleme drehen wir uns eigentlich nur im Kreis und viele Feststellungen erscheinen widersprüchlich. Beispiel: "Scheinbar sind Phosphatdepots im Bodengrund ein wichtiger Auslöser" (was in manchen Fällen durchaus möglich ist) und die gegensätzliche Feststellung "Allgemein kann man feststellen, dass sich Cyanobakterien bei niedrigen Phosphatkonzentationen im Wasser ausbreiten" (was auch häufig der Fall ist).
Ob wir dies bald sicherer beurteilen können (schön wäre es), bezweifle ich allerdings. In diesem Zusammenhang hatte ich mich schon vor vielen Jahren intensiv mit Peter Wilkens ausgetauscht. Bereits damals, Mitte der 70er Jahre, bestand die Erkenntnis, dass Cyanobakterien neben den Diatomeen Erstbesiedler in völlig reinem Seewasser sind. Wilkens hatte damals Mikroskopgläschen in in völlig frisches Seewasser gelegt und die ersten sich bildenden Überzüge mikroskopisch untersucht.
Unbestritten war bereits damals, dass Cyanos die extremsten Lebensräume besiedeln können, von heißen Quellen bis zu Salzseen; es gibt Formen die ein sehr hohes Redoxpotential vertragen und solche die bei niedrigem gedeihen.
Bei dieser Vielfalt, extremen Anpassungsfähigkeit und Allgegenwärtigkeit entstand die Überzeugung, dass es aus den unterschiedlichsten Gründen zur Entstehung einer Massenvermehrung kommen kann und es dagegen keine einheitliche Bekämpfungsstrategie geben wird (so wie es kein einheitliches Medikament gegen alle Krankheiten gibt). Damit erkärt sich auch, warum manche Mittel (darüber wird ja aktuell in einem anderen Forum intensiv geschrieben) bei einigen Leuten helfen und bei anderen eher gegenteilige Wirkungen entfalten.An dieser Feststellung hat sich nach meiner Meinung trotz 40 Jahre Entwicklung der Meeresaquaristik (vom reinen Fischbesatz bis hin zum nährstoffarmen Riffbecken) nichts erkennbar geändert. Das Problem ist, wie man gerade in den Foren beobachten kann, eher aktueller geworden.
Viele Grüße
Bernd
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Hallo Hans-Werner,
natürlich können Cyanobakterien auch bei reichlich Nitrat etc. gut wachsen. Entweder hast Du mich da falsch interpretiert oder ich habe missverständlich formuliert. Ich habe ja mehrfach geschrieben, dass es unterschiedliche Stämme von Cyanobakterien mit unterschiedlichen Ansprüchen und Reaktionen gibt. Für diejenigen Formen (und nur auf die habe ich mich in diesem Zusammenhang bezogen), die in frisch eingerichteten Becken bei noch kaum vorhandenen Nährstoffen auftreten, ist anzunehmen, dass es sich dabei um solche Stämme handelt, welche Luftstickstoff aufnehmen können (was ja bekanntlich nicht alle Cyanos können) und die damit einen Vorteil gegenüber Konkurrenten wie Algen etc. haben, weshalb sie von diesen noch nicht verdrängt werden. Wenn Du meine vorausgegangenen Beiträge hierzu gelesen hast, müsste erkennbar sein, dass ich damit - auf Basis eigener Erfahrungen - nur gegen die These argumentiert habe, dass Cyanoplagen immer auf Phosphatdepots im Bodengrund zurückzuführen sind.
Damit sind wir uns aber vermutlich einig, dass Cyanobakterien auch bei niedrigen Phosphatwerten auftreten können, was der These von den Phosphatdepots als grundsätzliche Auslöser widerspricht.
Gruß
Bernd
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Hallo Cemil,
zwischen den abgelagerten Phosphaten und dem Phosphat im Wasser liegt in einer bestimmten Relation ein Gleichgewicht vor. Bei größeren Depots läßt sich Phosphat normalerweise auch im Wasser nachweisen, sofern der Test nicht gerade kurz nach einem größeren Wasserwechsel durchgeführt wird.
Cyanobakterien, sofern sie nicht nur auf dem Bodengrund/Depotbereich siedeln, sondern z.B. auch lebende Korallen überziehen, müssen das Phosphat ja auch über das Wasser aufnehmen.
Ein vollkommen phosphatfreies Becken gibt es kaum, Dein gemessener Wert 0 wird wohl auf das Problem der richtigen Erfassung niedriger Werte mit den gängigen Tests zurückzuführen sein.
Da Phosphat aber ein unverzichtbarer Nährstoff für Korallen etc. ist, stellt eine Limitierung ohnehin eine große Gefahr da. Phosphat nahe 0 kann also auch nicht das Ziel sein, um eine Cyanoplage zu vermeiden.Da bestimmte Cyanos - wie auch Torsten schon angeführt hat - im Gegensatz zu ihren Konkurrenten (wie z.B. Mikroalgen) Stickstoff selbst binden können, erklärt sich auch, dass sie gerade auch in nährstoffarmen Becken gut gedeihen können. Manche Plage dürfte daher eher auf einen Mangel an Stickstoffverbindungen als auf das Vorhandensein von Phosphor zurückzuführen sein. Den Bodengrund generell als alleinige oder zumindest Hauptquelle für eine Massenvermehrung anzusehen, halte ich daher weiter für unzutreffend.
Eine Prüfliste, wie von Dir vorgeschlagen, wird wohl wegen der unterschiedlichen Ansprüche der diversen Cyanos leider auch nicht unbedingt weiterhelfen. Allenfalls ein umfangreiches Maßnahmenpaket was man alles an Veränderungen versuchen kann wäre da sinnvoll. Aber hierzu wurden ja schon viele - auch leicht recherchierbare - Beiträge geschrieben.
Viele Grüße
Bernd
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Hallo Malte,
mit den "langsamer wachsenden" Korallen wirst Du das Problem auch nicht lösen können. Nahe dem Licht legen sie meist alle kräftig los, vor allem auch die meisten Acroporas.
Ich habe das gleiche Problem, wobei ein ganzes Sammelsurium verschiedener Arten, stark in einander verwachsen, den Wasserspiegel erreicht hat.
Künftig werde ich die geteilten Korallenstücke gemeinsam auf einige größere Unterlagen ( lebende Steine) setzen, die ich mit dem fortschreitenden Wuchs durch Entfernen der darunter liegenden Sockelsteine immer tiefer setzen kann. So bleibt die Struktur optisch zumindest längere Zeit unzerstört.Einige Seriatopra caliendrum haben sich inzwischen zu langen Riesenstöcken entwickelt, die aber in den tieferen Bereichen durch Eigenschattierung bereits teilweise abgestorben sind. Da beschneide ich die Stöcke dann von unten. Zumindest große Kernstücke bleiben so unbeschädigt erhalten.
Ein echtes "Luxusproblem" sind bei mir die Montiporplatten, die alles überwuchern und schattieren. Inzwischen habe ich sie größtenteils in die unteren Regionen verbannt, was ihnen absolut nichts ausmacht. Man sucht dann immer noch nach einem freien Plätzchen, aber besser so als wenn nichts gedeihen will.
Gruß
Bernd
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Hallo Torsten,
da haben wir letztlich unterschiedliche Erfahrungen (meine gehen u.a. noch auf rege Kontakte zu Peter Wilkens in den 70er Jahren zurück).
Hast Du bei allen Dir bekannten Becken tatsächlich immer die Wasserwerte exakt bestimmen können?Wenn Du meinen Bericht genau gelesen hast, dann müsstest Du auch belegt sehen, dass es eben tatsächlich unterschiedliche Formen gibt. Von "meinen" noch vorhandenen kannst Du gern eine Probe zum selbst testen bekommen. Solltest Du auch die vielfältigen Berichte in den verschiedenen Foren aufmerksam verfolgt haben, dann müssten Dir auch die häufigen Klagen über Cyanos gerade in der Einfahrphase auffallen. Gerade da sind Phosphatdepots, vor allem im neuen Bodengrund, wohl recht unwahrscheinlich.
Cyanobakterien verändern auch nicht ihre genetischen Anlagen, ob sie nun in irgend einem Riffaquarium oder einem wissenschaftlichen Versuchsbecken leben ( An der University of California in San Diego hat man hierzu übrigens recht intensiv auch im Meer selbst geforscht ). Aber wenn man wissenschaftliche Erkenntnisse hinsichtlich der Diversion der Populationen grundsätzlich in Frage stellt, dann kann ich natürlich mit keinen weiteren Fakten dagegen argumentieren.
Was das richtige Vorgehen in der Aquarinenpraxis anbelangt, sind wir ja nicht so weit auseinander.
Gruß
Bernd
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Hallo Thomas,
der Bodengrund wurde sicher nicht immer getestet. Dies ist aber auch nicht unbedingt relevant, da es ja jede Menge unterschiedlicher Bodengrundarten gibt und Phosphatablagerungen überall entstehen können.
Als vor Jahren die ersten Berichte über sogenannte "Reinwasserformen" auftauchten und die bis dahin verbreiteten Annahmen in Frage stellten, dass Cyanos vor allem in verschmutzten Becken auftreten, habe ich mich mit dem Problem etwas intensiver beschäftigt. Ich habe damals Proben von verschiedenen Aquarianern und hiesigen Händlern bekommen und mit ihnen experimentiert.
Heute gibt es hierzu natürlich auch ein paar echte wissenschaftliche Ergebnisse.Der Kern meiner Ergebnisse war, dass es u.a. Cyanobakterien gibt, die nahezu ohne jegliche erkennbare Nahrungsquelle gedeihen, also in stark nährstoffarmen Wasser ohne jeglichen Bodengrund etc. Diese siedeln sich bevorzugt in stark beströmten Bereichen an. Entfällt dies Strömung, bilden sie eine ganz dünne Haut auf der Wasseroberfläche. Sie suchen offensichtlich stark sauerstoffreiche Verhältnisse. Auf "Düngung" des Wassers (ich habe u.a. Abschäumerextrakt und Flüssigdünger verwendet) reagierten sie recht empfindlich.
Diese Form der Cyanos habe ich heute noch in geringen Spuren in meinem 1000 l Algenbecken. Sie traten aber nie im damit verbundenen Hauptbecken auf.
Derartige Cyanos kamen neben anderen Aquarianern auch bei einem Händler vor, wobei auch bei ihm nicht alle Becken trotz Wasserkreislauf betroffen waren.Mit anderen Cyanos habe ich ganz gegenteilige Erfahrungen gemacht. Sie vertrugen z.B. keine starke Strömung, dafür aber nährstoffeiche Verhältnisse. Hier wirkte Phosphatdüngung wachstumsfördernd (bei denen könnte ein verschmutzter Bodengrund tatsächlich förderlich sein. Ich denke da auch an berichtete negative Erfahrungen mit manchem Livesand.)
Es gab auch eine Probe, die auf Lichtmangel reagierte, aber sofort immer wieder kam, wenn Licht zugeführt wurde.
Heute weiß man, dass es wirklich müßig ist, nach einheitlichen Kriterien zu suchen. Dies zeigen vor allem auch die vielfältigen, oftmals scheinbar widersprüchlichen Erfahrungsberichte, vor allem aber die riesige Zahl inzwischen identifizierter unterschiedlicher Stämme vonCyanobakterien.
Meinere Meinung nach muss man zunächst versuchen herauszufinden, wie die Cyanos im jeweiligen speziellen Becken reagieren. Dazu muss man vor allem ganz systematisch vorgehen und nicht alle Bedingungen gleichzeitig ändern.
Fakt ist auch, dass Cyanobakterien in gut eingefahrenen, biologisch breit aufgestellten Becken - offensichtlich aufgrund der dortigen Konkurrenzbedingungen - viel seltener zur Plage werden. Dies zeigt sich vor allem beim Einsatz guten lebenden Gesteins und bei der häufigen Wirkung von Bakterienmischungen (sofern es sich nicht nur um Nitrifikationsbakterien handelt).Aber eben nochmals, ein einfaches Patentrezept hat noch niemand gefunden, es sei denn man verwendet Antibiotika mit all seinen weit schlimmeren Nebenfolgen. Aber hierzu wurde ja auch schon alles gesagt.
Gruß
Bernd
Noch eine Anmerkung: Es gibt auch natürliche Gegenspieler der Cyanobakterien. Dies sind bestimmte Viren, sogenannte Bakteriophagen. Man findet sie überall dort, wo viele Bakterien sind, besonders in Abwässern. Damit beschäftigt sich die medizinische Forschung, aber leider niemand mit aquaristischer Zielrichtung.
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Hallo Thomas,
nichts gegen den Versuch, der durchaus manchmal, aber eben nicht grundsätzlich, erfolgreich sein kann. Versuche empfehle ich ja ausdrücklich.
Meine früheren Experimente (und langjährigen Erfahrungen) beziehen sich natürlich nicht allein auf sterile Versuchsbecken.
Die nahezu allumfassende (latente) Anwesenheit, Diversität und Anpassungsfähigkeit der Cyanobakterien beruht auf ihrer langen Evolutionsspanne; sie gehören zu den ältesten Lebewesen der Erde.Gruß
Bernd
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Hallo Hans-Werner,
genauso habe ich es auch gesehen. Deshalb bin ich im Laufe der Jahre auch davon abgekommen, weil ich die von Dir angeführten Idealbedingungen für ein gutes Quarantänebecken auf Dauer nicht realisieren konnte. In den Anfangsjahren mit den mehr oder weniger reinen Fischbecken waren Behandlungen ja alltäglich, wenn auch nicht unbedingt erfolgreich. Die "Kupferorgien" etc. haben dann mit dem immer stärkeren Einzug der niederen Tiere ihr Ende gefunden. Mit der Beschränkung der Neuzugänge an Fischen war für mich allerdings leider auch eine deutliche Beschränkung der Arten verbunden, die ich in meiner aquaristischen "Laufbahn" gepflegt habe.
In den letzten Jahren habe ich einen Händler gefunden, der seine Fische erst nach einer längeren Eingewöhnungszeit verkauft. Damit sind die gröbsten Risiken deutlich vermindert. Gelegentliche Versuche, den etwas höheren Preisen durch anderweitige Einkäufe zu entgehen, haben sich eher als Torheit erwiesen.
Viele Grüße
Bernd
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Hallo Michael,
da teile ich Deine Erfahrungen vollinhaltlich (lediglich Ozon verwende ich nicht mehr). Oftmals ist es schwierig, vor allem beim besonders anfälligen Palettendoktor, zwischen beginnendem Cryptocarion und harmlosen Pünktchen durch transportbedingte Schleimhautschädigung zu unterscheiden. Im Hauptbecken gewöhnen sich alle viel leichter ein und Behandlungen sind normalerweise überflüssig oder gar kontraproduktiv. Allerdings habe ich mir auch schon (selten, aber Anfang des Jahres doch wieder einmal) durch beim Kauf noch optisch gesunde Fische eine tüchtige Infektion ins Becken geholt. Es ist halt eine Grenzwanderung. Daher vermeide ich - was bei meinem normalerweise jahrelang gesundem Besatz auch selten nötig ist - ein häufiges Zusetzen neuer Fische (auch wenn manchmal die Verlockung groß ist).
Gruß
Bernd
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Hallo Thomas,
Phosphatdepots befinden sich nicht nur im Mulm zwischen den Steinen, sondern haften auch als dünner Belag auf den Einrichtungssteinen und den Steinen des Bodengrundes. Durch längeres Spülen und Reiben des Kieses kann man ihn aber durchaus reinigen.
Dass Du mit dem Auswaschen des Bodengrundes Erfolg gehabt hast ist schön. Dies kann durchaus eine Erfolg versprechende Maßnahme sein, aber leider eben nicht generell.
Ich hatte längere Zeit recht umfangreich und systematisch mit Cyanobakterien experimentiert und darüber auch schon mehrmals geschrieben. So war es mir z.B. möglich Cyanos in einem sterilen Vollglasbecken ohne jegliche Einrichtung oder Bodengrund bei ausgesprochen phosphatlimitierten Wasserverhältnissen stark zu vermehren. Dies ist bei den biologisch angelegten breiten Möglichkeiten der Cyanobakterien zur Nährstoffversorgung auch kein Wunder.
Das Problem war nur, dass zwar immer wieder Gemeinsamkeiten eines bestimmten Stammes bei der Vermehrung bzw. Bekämpfungsmöglichkeiten zu beobachten waren (z.B. hinsichtlich Sauerstoffgehalt, Redoxpotential, Strömungsstärke, Nitrat-und Phosphatwerten sowie bakteriellem Konkurrenzdruck), aber diese Gemeinsamkeiten auch immer wieder durchbrochen wurden, wenn ich mit Stämmen aus anderen Becken experimentiert hatte. So vielfältig wie die unterschiedlichen Formen und Populationen der Cyanos, so verschieden waren auch die Ergebnisse.
Daher halte ich allgemeingültige Aussagen und Hypothesen zur Bekämpfung (so lange man auf inakzeptable chemische Bekämpfungsmaßnahmen wie den Antibiotikaeinsatz zwangsläufig verzichtet) als leider häufig unzutreffend. Letztlich bleibt meist nur ein umfangreiches Versuchen.Gruß
Bernd
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Hallo Hans-Werner,
mit Süßwasserbädern hatte ich früher auch kurzzeitige Erfolge, aber entscheidend weitergebracht hatte mich dies nicht. Lediglich bei einem Neukauf und Auftreten im Quarantänebecken war dies sinnvoll. Allerdings war der ansich notwendige längere Aufenthalt in der Quarantäne bei den dort begrenzten Möglichkeiten auch nicht ganz unproblematisch (besonders Futteraufnahme häufig schwierig).
Beim Befall im Hauptbecken bringt dies nichts. Da bekommt man die Fische zwischen den Korallen nicht gefangen und die Erreger/Schwärmer verbleiben ohnehin im Becken.
Gruß
Bernd
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Hallo Benny,
ich sehe gerade, dass das Thema hier im Forum gleich zweimal von Dir eingestellt wurde. Da hatte ich Dir ja hier bereits berichtet. Weshalb also Deine erneute Nachfrage?
Gruß
Bernd
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Original von benny1006
Hat eigentlich schon jemand ERFOLGREICH Cryptocarion behandelt ?In andren Foren / Google sind leider nur Negativmeldungen zu finden...
Wenn ja auch im Korallenbecken oder ausschliesslich in Quarantäne ?Hallo Benny,
ich hatte Dir - wohl im anderen Forum - bereits berichtet, dass ich eine relativ heftige Infektion im Korallenbecken mit Protomarin Coral mit doppeltem Behandlungsintervall erfolgreich bekämpft habe. Einen ganz leichten Neuausbruch ca. zwei Wochen nach Behandlungsende habe ich dann mit der UV-C - Anlage, welche während der Behandlung ja ausgeschaltet bleiben muss, schnell in den Griff bekommen. Seit dem - inzwischen 5 Monate - ist es zu keinem erneuten Auftreten gekommen.
Das Problem war lediglich, dass die Dosierangabe im Beipackzettel nicht gestimmt hatte. Da steht 40 Tropfen (2 ml) pro 100 l, was im Verhältnis zueinander nicht stimmt. Ich habe mich daher an der ml-Dosierung und nicht an der Tropfenzahl orientiert.Es sind keinerlei Verluste oder größere Nebenwirkungen aufgetreten. Lediglich Seriatopora caliendrum hat mit einer starken Farbaufhellung reagiert, was sich aber nach kurzer Zeit wieder normalisiert hat.
Gruß
Bernd
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Original von Korallenwelt
Ronny, vielleicht sollte Marubis mal eine "Negative Haltungsempfehlung" für Cyanobakterien veröffentlichen, viele Leute könnten sich eine Menge Lesezeit ersparen. was in dieser Richtung vermutet und herumgepanscht wird ist unglaublich.In der Regel ist es einfach nur ein zu hoher Phospohatgehalt, meistens im Bodengrund oder gebrauchter Deko und beides ist, wie man hier so schön sieht, mit minimalem Aufwand und Kosten abstellbar!
Hallo Thorsten,
schön wäre es, aber so einfach ist es leider bei weitem nicht! So vielfältig die unterschiedlichen Populationen der Cyanobakterien sind, so unterschiedlich sind auch die Ursachen deren Massenvermehrung. Vielleicht solltest Du Dich einmal in einige Untersuchungen hierzu (z.B. der Universität Bremen) einlesen.
Trotzdem viele Grüße
Bernd
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Original von mbb
ist halt nicht einfach, auf deinem niveau zu schreiben.
Doch, das könntest Du auch. Du brauchst nur darauf zu verzichten anderer Leute Berichte als "Blödsinn" zu bezeichnen.
Der von Markus eingestellte Zeitungsartikel beschreibt ja gerade einen konkreten Fall, ist also keine bloße Vermutung, Dein Beitrag, dass "die beschriebenen Symptome klar auf einen Skorpionfisch deuten" dagegen schon.
Hier verfällt auch niemand in Panik, wenn er Deinen Einwänden widerspricht und auf Quellen in der Fachliteratur oder Beiträge im Meerwasser-Lexikon hinweist. Ich halte Beschreibungen in Standardwerken wie von Baensch und Debelius auch nicht für Anekdoten.
Fraglos ist der Palettendoktor kein "hochgiftiger" Fisch, aber gewisse Gefahren beim falschen Umgang bestehen halt und darauf auch hinzuweisen macht schon Sinn.Gruß
Bernd
Ps.: Wenn Du schon darauf hinweist wie lange Du das Hobby betreibst, mein erstes Meerwasserbecken habe ich 1972 eingerichtet.
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Hallo Ronny,
da kann ich mich Thomas absolut anschließen. Dein Becken wirkt auf den Fotos total steril; keine Spuren von Mikroalgen, alles weiß, grau, tot.
Lass zunächst einmal Zeolith, Kohle und Adsorber weg. Lieber etwas mehr Nitrat und Phosphat im Becken als klinisch reine Hungerverhältnisse. Nährstoffarme Becken bedeuten immer eine Gratwanderung und benötigen eine stabile Beckenbiologie. Davon scheinst Du noch weit entfernt zu sein. Gib ein paar ordentliche lebende Steine für einen richtige Start der Mikrowelt anstatt ein paar Bakterien ins Becken. Dann lass sich alles ruhig entwickeln, auch wenn durchaus zunächst Phasen mit starken Algenwuchs oder Cyanos auftreten können. Erst wenn sich das Becken dann biologisch stabilisiert hat solltest Du an weitere Korallen denken. Vielleicht kannst Du so auch noch ein paar der jetzigen Korallen vor dem Verhungern retten.Gruß
Bernd
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Hallo,
so blöd, dass man einen Palettendoktorfisch nicht von einem Skorpionfisch unterscheiden kann, dürfte wohl weder ein Verkäufer in einem Zoogeschäft noch ein Journalist sein, zumal sowohl der lat. Name richtig angegeben wurde als auch die optische Beschreibung stimmt!
Es ist auch nichts Neues, dass man sich an Stacheln von diversen Fischen bzw. am Dorn von Doktorfischen durchaus schmerzhafte Verletzungen zuziehen kann (s. z.B. Mergus Meerwasseratlas Band 1 S. 688 ).
Also kommt herunter vom hohen Ross.
Gruß
Bernd
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Hallo Armin,
danke für die Informationen. Da werde ich nicht umhin kommen nach und nach weiter nach dem geeignetesten Brenner und der besten Kombination zu suchen.
Viele Grüße
Bernd
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Hallo Armin,
was ich immer noch nicht richtig nachvollziehen kann: In meinem Becken zeigt eine Acropora, die direkt unter HQI 250 W / 14 000 K (Coralvue) + Blaulicht (Hagen Marin Glo) steht, bei Tageslichteinfall eine leuchtend dunkelblaue Farbe, abends aber nach Einbruch der Dunkelheit eher ein stumpfes grau. Welche Spektralbereiche des Tageslichts bewirken diesen Unterschied und siehst Du eine Möglichkeit diese auch anderweitig zuzuführen?
Interessant ist auch, das Acroporas in anderen Beckenbereichen (alles Ableger vom gleichen blauen Mutterstock) unter blauer + hellweißer T5-Beleuchtung eher braunblaue Farbe zeigen, wobei sich das Tageslicht dann nicht so auffällig auswirkt.Viele Grüße
Bernd
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Hallo Benny,
ich hatte vor ein paar Monaten auch eine heftige Cryptocarioninfektion im Becken. Geholfen hat Protomarin Coral. Alle Fische haben die Infektion gut überstanden, es gab keinerlei Schäden an Muscheln und den Korallen (SPS, LPS, Horn-und Weichkorallen). Lediglich die Seriatopora caliendrum wurden stark aufgehellt (waren fast weiß), haben nach kurzer Zeit aber wieder ihre ursprüngliche Färbung angenommen.
Ich habe im Gegensatz zur Anwendungsempfehlung im Beipackzettel nach dem ersten Durchgang (6 Tage) die Behandlung nochmals um 4 Tage verlängert, da noch Pünktchen sichtbar waren. Nach zwei Wochen gabe es ein erneutes, aber leichtes Auftreten. Dies hat dann aber die wieder in Betrieb genommenen UV-C Anlage in den Griff bekommen.
Man geht ja davon aus, dass die Fische dann eine gewisse Resistenz entwickeln.Gruß
Bernd
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Hallo Dieter,
auch die Korallen brauchen Nährstoffe! Neben Phosphat sind dies vor allem die Stickstoffverbindungen. Nitrat kommt im Meer zwar in geringen Dosierungen vor, aber aufgrund der hohen Wassermenge kommt es da nie zum völligen Fehlen.
Hallo Stefan,
da ich mit meinem Aquarium aufgrund meines übergroßen Algenbeckens ständig nahe des limitierten Bereiches bin, hat sich die zusätzliche Fütterung meiner SPS deutlich positiv ausgewirkt (sowohl hinsichtlich Wachstum als auch auf die Farbintensität). Bei Becken mit ausreichenden Nährstoffen ist dies natürlich nicht unbedingt notwendig. Allerdings sind sehr nährstoffarme Becken, vor allem wenn sie auch noch klein sind, schwerer stabil zu halten.
Gruß
Bernd
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Hallo Dirk,
es gibt mehrere Möglichkeiten. Am einfachsten ist es etwas mehr zu füttern. Natürlich kannst Du auch die Watte länger verwenden.
Ich habe gute Erfahrungen mit einer zusätzlichen Fütterung der Korallen gemacht (z. Zt. Dupla Coral Food -Staubfutter - und Pohl´s Coral Vitalizer - Tropfen; teuer aber reichen monatelang).Gruß
Bernd
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Original von Joe
hi bernd,nee, auch daran müssen sie sich gewöhnen.
was der bauer nicht kennt...gilt auch für fische

mir ging es nur um die dämpfung der erwartungshaltung

Hallo Joe,
da habe ich Dich missverstanden. Was die Gewöhnung anbelangt hast Du natürlich volkommen recht. Meist geht dies aber sehr schnell.
Viele Grüße
Bernd
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Hallo Joe,
weil sie dieses nach meinen und vieler anderer Leute Erfahrungen meist mit großer Begeisterung fressen.
Viele Grüße
Bernd
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Hallo,
die legale Einfuhr von Korallenablegern ist relativ problematisch. Korallen unterliegen dem Washingtoner Artenschutzabkommen, weshalb für deren Einfuhr die nach dem WA erforderlichen Cites-Dokumente (Aus-und Einfuhrgenehmigungen) vorliegen müssen. Soweit ich informiert bin, muss die Einfuhr auch vorher bei den hierfür besonders zuständigen Zollbehörden (z.B. Zoll des Frankfurter Flughafens) angemeldet werden. Rechtlich geregelt ist alles im Bundesnaturschutzgesetz, zuständig ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Ob es Ausnahmeregelungen für Kleinmengen im nicht gewerbsmäßigen Privatbereich gibt, weiß ich leider nicht. Zuverlässige Auskünfte erhältst Du sicher bei der Artenschutzgruppe Import beim Zoll im Frankfurter Flughafen.Gruß
Bernd
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Hallo,
ich schneide Banane in feine Scheiben und gebe sie so direkt ins Becken. So können sie die Fische problemlos abbeißen.
Sonstiges Grünzeug, vor allem Salatsorten, aber auch junge Löwenzahnblätter, Beinwell, Spinat etc. binde ich an einen alten kleinen Ablegerstein. Den Stein habe ich zur einfacheren Handhabung durchbohrt und eine Angelschnur daran gebunden, so dass ich ihn einfach ins Becken hängen und wieder herausziehen kann. Den Salat selbst befestige ich mit kunststoffummantelten Bindedraht. Dies geht leichter als mit einem Gummi.Das Grünfutter stammt meist aus meinem Garten, ist also unbedenklich. Im Winter verwende ich aber auch gelegentlich gekauftes, welches ich lediglich kurz in lauwarmen Wasser abspüle.
Gruß
Bernd
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Hallo Norman,
nur mit Blaulicht würde ich nicht beleuchten, da die meisten SPS neben kurzwelligem Licht auch etwas langwelliges aus dem grün-gelben Spektralbereich benötigen.
Es gibt auch rein blaue HQI-Brenner (20 000K), die allerdings nur als Zusatzbeleuchtung geeignet sind. Ihr Spektralbereich ist noch stärker begrenzt als der blauer Leuchtstoffröhren.Gruß
Bernd
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Zitat
Original von mbb
naja, spricht für deine erfahrung

Ja, genau dem entspricht es.
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Hallo Wolfgang,
dass dies im Hinblick auf die Beckengröße ein Fehlkauf war, hat Peter ja gleich in seinem zweiten Beitrag eingeräumt. Daher ist es weder nötig noch angebracht ihn deswegen in weiteren Beiträgen zu beschimpfen, egal ob dies die Forenmeinung wiederspiegelt oder nicht.
Gruß
Bernd
PS. Dass der Aufenthalt in einem 1m-Becken zu derartigem Stress führt, dass ein Glotzauge entsteht, halte ich für abwegig.
