Beiträge von Bernd Koberstaedt
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Hallo Stefan,
den Schritt zum Wasserwerk kannst Du Dir vermutlich sparen, wenn Du die Beiträge Nr. 6 von Carsten und Nr. 26 vom Niederbayern richtig durchliest. Dort findest Du schon Antworten. Da wird geschrieben, dass PVC-U auch in der Lebensmittel-und Getränkeindustrie verwendet wird und dass Trinkwasser eben auch die Kategorie "Heißwasser" umfasst. Ich habe zudem noch darauf hingewiesen, dass es sogar für Pharmafolien verwendet wird.
Heißwasser werden wir in der Aquaristik nicht verwenden und was für Lebensmittel, Getränke und Pharmaprodukte reicht, wird auch im Aquarium genügen. Deine Themenüberschrift "Für PVC bald das Aus in der Meeresaquaristik?" wird sich daher nicht realsieren, auch wenn Du weiterhin ein Problem herbeireden möchtest, das offensichtlich keiner hat.Gruß
Bernd
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Hallo,
nach meinen Beobachtungen gehen die meisten Algenfresser nur schwer an Grünzeug, wenn es an der Oberfläche schwimmt. Ich mache es wie Nils. Das Grünfutter verschiedener Art, vor allem Salat oder Löwenzahnblätter, befestige ich mit einem Gummi an einen Ablegerstein. Dieser hängt an einer Nylonschnur und kann so gut in das Becken ein-und ausgebracht werden, ohne dass man sich die Hände nass macht.
Das im Bodenbereich liegende Grünzeug wird dann schnell als Futter erkannt.Gruß
Bernd
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Hallo Stefan,
Du solltest Dir erst einmal klar darüber werden, über was Du schreibst. Offensichtlich gehst Du immer von PVC - P aus, denn Du hast ja Weichmacher angeführt. Dein Plastikbechertest bezieht sich offensichtlich auch auf PVC-P, denn nur dieses kann ausdünsten. PVC-P ist in der Tat umstritten.
In der Aquaristik wird aber bis auf wenige Ausnahmen (grüne Schläuche) das völlig unbedenkliche PVC-U (hart) verwendet. Da dünstet nichts aus, es ist kein Weichmacher vorhanden. Aus PVC-U werden sogar Lebensmittel-und Pharmaziefolien hergestellt!!!
Daher nochmals meinen Rat, keine unsinnige Panik verbreiten!
Gruß
Bernd
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Hallo Stefan,
dem liegt doch nur eine Vermutung in einem Einzelfall zugrunde! Bei aquaristischen Problemen werden gern und recht schnell falsche Korrelationen hergestellt. Ich habe seit Jahrzehnten PVC Material (ohne Weichmacher) in meiner bestens laufenden Anlage im Einsatz. Es gibt bisher keinerlei Hinweise, geschweige denn belastbare Quellen, wonach es bei Hart-PVC zur Abgabe problematischer Verbindungen im Meerwasser käme.
Ohne wirklich exakte Kenntnisse sollte man nicht unbedingt die Pferde scheu machen.Gruß
Bernd
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Hallo Corinna,
es wird immer weniger sinnvolle Beiträge geben. Solche die mit lol.bohaa enden, kann man schnell übergehen. Aber insgesamt ist dieser Thread doch einer der interessanteren. Zumindest zeigt er Erfahrungen auf und vielleicht auch irgendwann auch noch konkretere Ergebnisse (möglicherweise auch ganz andere, als bisher vermutet). Auf Claude´s Analysen bin ich wirklich sehr gespannt, egal was dabei ermittelt wird. Daher ist es auch sehr wichtig, dass dieses Thema weiterläuft.
Gruß
Bernd
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Hallo Andreas,
Fadenalgen müssen aber nicht unbedingt im Zusammenhang mit den Nährstoffverhältnissen stehen. Gerade bei sehr niedrigen Konzentrationen kommen sie auch gelegentlich vor. Gefördert werden sie in Bereichen mir starker Strömung.
Da natürliche Fraßfeinde meist nicht ausreichend wirkungsvoll sind, würde ich über eine unschädliche Bekämpfung mit Kalkwasser nachdenken. Mit einer längerfristigen pH-Werterhöhung auf 8,6 kannst Du eine CO2-Untersättigung im Aquarium und somit eine Mangelsituation für die Fadenalgen erreichen.Gruß
Bernd
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Im Übrigen schließe ich mich Hajos und Wolfgangs Beiträgen an.
Hallo,
gut so! Genauso sehe ich es auch. Hier geht es um eine noch offene aquaristische Frage und nicht um pseudojuristisches Halbwissen. Macht nicht den Thread kaputt und seid dankbar für Claude´s Versuch einer sachlichen Analyse.
Gruß
Bernd
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Hallo Kathrin,
Aqua Light bietet tatsächlich keine Brenner mit 14 000 K mehr an. Über die Gründe war nichts in Erfahrung zu bringen. Schau einmal hier, ob da etwas für Dich dabei ist:http://www.ebay.de/itm/like/23161…8664&rmvSB=true
Gruß
Bernd
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Hallo Klaus,
ich habe ja "kaum" geschrieben. Viele werden schon von den Kosten abgeschreckt (deshalb sicher auch der Run auf LED). Bei mir wäre es vor allem mit der Eingliederung in die Wohnraumgestaltung nicht möglich.
Aber wer es tatsächlich realisieren kann, der könnte natürlich auch tolle Resultate erzielen. Das wäre schon traumhaft, sicher wird dies aber nur der Ausnahmefall sein.Gruß
Bernd
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Hallo,
moin,da sieht man gut, dass die mit starklicht betroffenen flächen deutlich an helligkeit zeigen.
ganz wie im aquarium - ohne starkbeleuchtung keine "zeo"-korallen.
Hallo,
ja, und genauso ist es eben bei den richtigen Korallenstöcken in den Riffen. Nur die ganz oberen Abschnitte, die sich ganz nah der Wasseroberfläche befinden, manchmal kleine abgebrochene Stücke im Flachwasserbereich und die Spitzen der größeren Korallenstöcke zeigen derartige Farben.
In der Mittagszeit kann die Lichtstärke an der Wasseroberfläche der Riffe bis knapp 100 000 Lux betragen. Diese extreme Lichtmenge vertragen überhaupt nur wenige Korallen. Die meisten Korallen wachsen daher ab 1m Wassertiefe und darunter. Bei 1m Tiefe sind es noch 45 000 Lux. Um dies zu erreichen, müsste man einen Quadratmeter Aquarium mit etwa 1370 Watt Leuchtstofflampen beleuchten!Da dies kaum jemand realisieren kann, wird dann mit mehr oder weniger problematischen Methoden eine Reduzierung der Zooxanthellen oder durch Zugabe bestimmter Spurenelemente eine Verstärkung der plakativen Farben angestrebt. In diesem Zusammenhang müsste bei den hier diskutierten Misserfolgen bei der Verwendung von Riffkeramik jeweils auch geprüft werden, ob und ggflls. welche Mittel zum Einsatz gekommen sind! Nur so wäre kausale Rückschlüsse zuverlässig.
Gruß
Bernd
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Hallo Klaus,
da sind wir jetzt ganz nah beieinander. Ich habe auch noch wunderschöne, vor allem holländische Algenaquarien der späten 70er Jahre vor Augen. Ein Becken war beispielsweise stark bewachsen mit roten Gracilarias, verschiedenen Caulerpas und hellbrauner Turbinaria tricostata als Kontrast. Das sieht man heute nirgends mehr.
Gruß
Bernd
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Hallo Klaus,
natürlich weiß ich, in welchen Bereichen Nitrat und Phosphat in gesunden, intakten Korallenriffen anzutreffen sind. Du weißt aber sicher auch, dass diese extrem niedrigen Werte im Meer aufgrund seines riesigen Wasservolumens immer absolut stabil und verfügbar sind, das essentielle Phosphat im Aquarium dagegen durch verschiedene Organismen sehr schnell verbraucht werden kann! Dadurch stellt ein sehr phosphatarmes Aquarium bekanntlich eine Wanderung auf einem sehr schmalen Grat dar, die auch schnell zu einem Absturz führen kann! Auf diese Problematik hat auch schon Armin Glaser in seinem Ratgeber Meerwasserchemie hingewiesen.
Beim Streben nach den hellsten Bonbonfarben wird in der Praxis viel experimentiert. Erfahrungen fallen ja nicht vom Himmel, sondern müssen sich erarbeitet werden. Dabei werden dann zunächst leider auch unnötig viele Korallen "verbraucht". Ob dies für die breite Mehrheit der Aquarianer wirklich der richtige Weg ist? Viele streben ja auch einen interessanten Mikrokosmos mit ganz verschiedenen Meerestieren und nicht nur Korallenkunstwerke an.Über "Ballriesler", Flächefilter, Sandfilter etc. habe ich nichts geschrieben. Da mag wohl eine Verwechslung vorliegen.
Was die "andere" Art der Meeresaquaristik anbelangt, habe ich wiederholt bemängelt, dass da vorwiegend Fotos oder Fotomontagen aus US-Foren vorgestellt wurden, wobei man die reale Weiterentwicklung nicht verfolgen konnte. Bei Deinen Bildern im Beitrag 849 zeigst Du dagegen genau das, was ich propagiere (wenige, vermutlich lebende Steine als Basis und eine Beckengestaltung durch Korallen ohne Riffkeramik). Die muss dann auch nicht so armseelig und fischfeindlich sein wie bei den "Ikebanabecken", wie sie Hajo recht treffend bezeichnet hat. So weit sind wir da gar nicht auseinander.
Gruß
Bernd
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Ich habe meinen damaligen Beitrag gefunden:HQI Brenner
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Hallo Kathrin,
ich hatte den Brenner auch einmal versuchsweise, da die Werbung viel versprach was nicht gehalten wurde. Trotz angeblicher 17 500 K war das Licht leicht gelbstichig. Es wurde dann angeführt, dass sich die Farbe erst einbrennen muss, ein absoluter Unfug. Den Brenner habe ich dann wieder umgetauscht.
Recherchiere hier einmal im Forum. Ich hatte damals zum Nachweis auch Vergleichsfotos eingestellt.Gruß
Bernd
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Hallo Kathrin,
ich verwende auch schon seit Jahren nur noch die Brenner 14 000 K/250 Watt von Aqua Light. Ihr Licht ist schön blau-weiß ohne dass die Farben der Objekte verfälscht werden, die Brenner bleiben lange farbstabil, sind preiswert und keinesfalls schlechter als teuere Produkte.
Gruß
Bernd
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Hallo Vitus,
natürlich kann man mit allem experimentieren und auch sein Becken je nach Geschmack einrichten. Da möchte ich auch gar nichts abwerten und Deine Haltungserfolge schon gar nicht. Mir geht es aber darum, dass gerade in den Foren immer wieder fragwürdige Anreize propagiert werden.
Dies betrifft zum einen gerade die Aufhellung der Korallen durch Unterdrückung der Zooxanthellen. Was da zumeist vorgenommen wird, ist in den meisten Fällen ein grenzwertiger Eingriff in den Stoffwechsel der Tiere. Es kann - häufig nur für eine gewise Zeit - gutgehen (warum steht eigentlich Dein Becken nicht mehr?), führt in vielen Fällen jedoch zum Scheitern. Gerade Einsteiger sind sich dessen nicht voll bewusst und bezahlen ihre Versuche mit großen Verlusten. Um diesen Aspekt geht es mir!
Allerdings beobachte ich nun auch seit langer Zeit, dass von derartigen Becken sehr, sehr selten Berichte über langjährige Dauererfolge existieren. Dies trifft ganz besonders auf die hier (nicht von Dir!) immer wieder vorgestellten "Amibecken". Da werden Augenblicksaufnahmen als Erfolgsmodelle vorgestellt, wobei man bei richtigem Hinsehen schon allein an den frischen Sockeln erkennen kann, dass hier neue Ableger zusammengeklebt wurden. Wie sich diese Becken dann im längeren Zeitverlauf entwickeln, steht in den Sternen.Was die besonders hellen Korallen in der Natur betrifft: Ich kenne auch die Riffe in der Südsee (Moorea und Tahiti in Franz. Polynesien). Gerade dort sind die ältern Korallenstöcke oft recht dunkel. Für den Export werden leider gern frische Spitzenbereich abgebrochen.
Richtig ist, dass man mit extrem hohen Beleuchtungsstärken viel hinsichtlich der Farbgebung erreichen kann, aber wer mag sich dies auf Dauer schon leisten.Hallo Norbert,
bei der Bewertung sind wir weitgehend einer Meinung. Den Untergangsszenarien mancher Hersteller muss man gerade hier etwas Realität entgegenhalten. Wenn man derartige Threads verfolgt, könnte man den Eindruck gewinnen, dass man künftig Meeresaquarien trotz der offensichtlichen Probleme nur noch mit mehr oder weniger tauglichen Kunstprodukten einrichten kann. Dem ist eben nicht so. Was das Unken hinsichtlich der Einfuhr von lebenden Steinen betrifft, bin ich ganz gelassen! Was wurde da nicht schon alles propagiert? Da sind überzogene Aktionen angeblicher Tierschützer eine weit realere Problematik. Wichtig ist nur, dass es sich beim importierten Material wirklich nur um die Entnahme von Geröll und nicht um das Abbrechen von Gestein aus den Riffen handelt. Allein was die nach dem Zunami entstandenen Abbrüche in Sri Lanka, Myanmar, Indonesien und der Westküste Thailands betrifft, könnten die Aquarien der Welt noch über zig Jahrzehnte problemlos versorgt werden.
Noch gibt es im Handel ausreichend jede Menge guten lebenden Gesteins sowie alternativ auch natürliches Totgestein. Man hat also beste Alternativen. Dies wird nach meiner festen Überzeugung und Kenntnissen der örtlichen Gegebenheiten auch noch lange so bleiben.Gruß
Bernd
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Hallo Jens,
die Citespflicht bedeutet ja nicht, dass die Einfuhr von lebenden Steinen unterbunden wird, sondern nur, dass die Herkunft überwacht werden soll. Es soll richtigerweise das Abbrechen aus Riffen verhindert werden, was leider im manchen Regionen immer noch geschieht (meist aber zur Verwendung als Baumaterial). Aber wie geschrieben ist dies gar nicht nötig und deshalb kann auch der Handel in ausreichenden Menges gutes lebendes Gestein anbieten, dass - mit Cites bescheinigt - unproblematischer Herkunft ist.
Diese sinnvolle Kontrolle wird aber gerade in den Foren immer wieder missverstanden und die Verwendung unnötig infrage gestellt.Gruß
Bernd
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Hallo,
abweichend vom Kernthema eine kleine Anmerkung zu den von Vitus gezeigten Korallen: Derartige helle Korallenfarben wird man in der Natur nie finden! Ich habe bei meinen letzten Tauchgängen in verschiedenen Meeresgebieten ganz gezielt danach gesucht (bin gestern gerade von der Andamanensee zurück gekommen). Bei den allermeisten SPS, insbesondere diversen Acroporas, waren immer nur die Spitzen leuchtend bunt gefärbt, die Äste ansonsten eher dunkel, meist bräunlich.
Ob man derartige Bonbonkorallen in der Aquaristik wirklich anstreben sollte?
Viele Misserfolge führe ich vor allem auf das weit verbreitete, übertriebene Streben nach möglichst niedrigen Nährstoffwerten zurück!Und noch eine Anmerkung zum angeblich gefährdeten Bestand an lebenden Steinen: An nahezu allen besuchten Strandabschnitten waren diese nahe der Uferzonen in großen Mengen zu finden. Es handelt sich dabei vorwiegend um Riffgestein, dass offensichtlich bei schwerer See natürlich aus den Riffen gebrochen wurde. Dort wo Hotelanlagen Badebereiche eingerichtet haben, wurden diese Zonen mehr oder weniger vom Gestein "gesäubert" und in angrenzenden Bereichen abgelagert. Von problematischen Eingriffen in die Natur kann beim Sammeln dieser Steine keine Rede sein. Ich frage mich daher noch immer, warum man unbedingt merkwürdige Konstruktionen mit künstlichem Gestein anstrebt, um dann mit all den hier genannten Problemen zu kämpfen?
Ein paar wenige lebende Steine als Basis und dann Korallen darauf einfach wachsen lassen. Dies klappt doch am zuverlässigsten und die natürlichen Formen der gewachsenen Korallen bilden dann die schönste Dekoration. Nur dauert dies eben etwa Zeit und die scheinen die meisten Leute nicht investieren zu wollen. Dabei müssen auch nicht unbedingt die seltsamen Aquascapegebilde angestrebt werden. Man kann das Aquarium durchaus gut zuwachsen lassen. Dies kommt dann optisch viel eher einem natürlichen Riffausschnitt näher und schafft die für die meisten Fische nötige Beckenstrukturrierung.Gruß
Bernd
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Hallo Hajo,
dem Ergebnis Deiner vorläufigen Zusammenfassung würde ich mich voll anschließen. Hinsichtlich der Frage der "konkurrierenden Flächen" wäre es aber noch interessant zu wisssen, ob bei anderen Materialien als Riffkeramik ähnliche Probleme auftreten, bei lebenden Steinen, totem Riffgestein oder den inzwischen vermehrt angebotenen Materialien wie Life Rock etc.. Für lebende Steine kann man dies wohl ausschließen. Da wird allenfalls über ungewollten Besatz mit Glasrosen o.ä. berichtet. Hinsichtlich der anderen Möglichkeiten habe ich aber noch nicht viel zur Einfahrsituation gelesen.
Hier in Karlsruhe wird im Naturkundemuseum unter Leitung von Hannes Kirchhauser gerade ein riesiges Riffaquarium neu gebaut. Es soll wohl das größte mit lebenden Korallen besetzte Riffaquarium in Deutschland werden. Dabei verzögert sich der vorgesehene Eröffnungstermin um mehrere Monate, weil man die Wasserwerte ( wohl hauptsächlich im Bezug auf Silicat) nicht in den Griff bekommt. M.W. wurde da keine Riffkeramik verwendet, aber totes Riffgestein vermauert. Armin Glaser hat diesbezüglich sehr viel Hintergrundwissen. Vielleicht kann er da etwas mehr Aufschluss geben.
Gruß
Bernd
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Hallo,
was mich tatsächlich wundert ist, dass Torsten sich nicht mehr äußert, aber genauso wundert mich, wie Klaus immer wieder mit doch recht fragwürdigen Vergleichsfotos Stimmung macht. Dass es wohl nicht unerhebliche Probleme mit der Riffkeramik gibt, ist nach der Vielzahl der hier geschriebenen Erfahrungsberichte wohl offensichtlich. Andererseits irritiert mich immer mehr, wie Klaus hier ungepflegten Becken angebliche Gegenbeispiele mit knallbunten Korallen gegenüberstellt und sie als Beweis für seine Theorie anführt, dass schwach dekorierte Becken besser laufen.
Diese Theorie ist für mich haltlos: Ersten bedeutet "Dekorationen" nicht nur den Einsatz von Riffkeramik! Dekorationsmaterial kann ganz verschieden sein, von lebenden Steinen bis hin künstlich belebtem Material oder natürlichem Totgestein. Und da gibt es jede Menge von Aquarien, die "vollgestopft" bestens laufen. Bilder kann man hier im Forum genügend finden.
Zweitens sind die Vergleichsbilder von Klaus oftmals recht fragwürdig. Kennt er überhaupt diese Becken persönlich oder sind es nur "Amibecken", für Fotozwecke zusammengestellt. Auf einigen seiner geposteten Bildern spricht vieles dafür. Schöne Ableger frisch zusammengeklebt, geben schöne Ansichten, was aber noch lange nicht heißt, dass diese Becken überhaupt schon längere Zeit so existieren und gedeihen!Klaus, eine entsprechende Antwort zu Deinen Bildern bist Du mir bisher immer schuldig geblieben. Es tut mir leid, aber für mich hat Dein Agieren ein bisschen einen schalen Nachgeschmack.
Gruß
Bernd
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Hallo Nils,
Joe und Hans-Werner haben recht; wohl doch eine Seriatopora caliendrum. Viele Polypen stehen in Reihen. Hat die Strömung im Nahbereich der Koralle Wirbel gebildet (gegeneinander gerichetet Pumpen oder ähnliches)?
Gruß
Bernd
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Hallo,
so klar ist dies für mich nicht. Bei allen S.caliendrum die ich bisher gesehen habe - und das sind viele - sind die Reihen auch bei weit geöffneten Polypen immer gut erkennbar. Aber was soll´s. Wenn es Nils genau wissen will, kann er ja selbst schauen. Bei eingezogenen Polypen ist es kein Problem.
Gruß
Bernd
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Hallo Joe,
an der Wuchsform würde ich mich auch nicht orientieren, denn durch Abschattung (scheint auf dem 2. Foto erkennbar) oder auch Umsetzung können diese durchaus so entstehen. Dass es sich um eine Seriatopora handelt, schließe ich aber weiterhin aus. Wie es schon der Name sagt (Series - lat. Reihe), stehen die Polypen bei den Seriatoporas in deutlich sichtbaren Reihen.
Ich pflege derzeit einige Farbformen der S. caliendrum und da kann man dieses Anordnung schon an den kleinsten Ästen gut erkennen.Gruß
Bernd
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Hallo,
ich sehe es wie Ingrid, bei der Gattung Seriatopora sind die Poypen deutlich in Reihen angeordnet. Es könnte sich nach dem Polypenbild um eine Pocillopora damicornis handeln, die ansonsten der S. caliendrum recht ähnlich sehen kann.
Gruß
Bernd
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Hallo Peter,
bei mir hat es auch Wochen gedauert, bis sich die Garnelen überhaupt haben blicken lassen. Die Asterinas wurden trotzdem recht schnell weniger; jetzt ist das Becken völlig frei.
Gruß
Bernd
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Hallo Klaus,
ja, auf gut besetzte Becken, bei denen die Korallen die Hauptdeko bilden, beziehen sich meine Agumente. Da bedarf es keiner Türmchen oder Minisäulen aus Keramik. Diese laufen - einmal richtig eingewachsen - meist sehr stabil, bieten auch anderen Insassen wie Fischen, Garnelen etc. einen strukturierten Lebensraum, werden von diesen mit Nährstoffen versorgt (idealerweise in einem gewissen Gleichgewicht), wirken dekorativ und sind für den Beobachter und Naturliebhaber interessant. In einem gewissen Maß bilden sie durchaus auch in etwa einen natürlichen Riffabschnitt ab.
Die - wie von Hajo gut bezeichnet - "Ikebana-Gebilde" sehe ich wie die Modelllandschaften a la Aquascaping eher als Kitsch an. Ohne Frage sind sie zudem äußerst pflegeintensiv, denn die Proportionen und ihre Statik ändern sich bei gutem Wachstum sehr schnell. Aber es bleibt eben alles Geschmackssache; es gibt ja auch Leute, die sich Bubbertaucher, Burgen oder Totenköpfe ins Becken stellen. Nur dass diese Minimalisten biologisch stabiler wären, überzeugt mich in keinster Weise und widerspricht auch meinen nicht ganz neuen Erfahrungen! Viele dieser Gebilde zeigen meiner Meinung nach reine Augenblicksinstallationen; für Fotozwecke mit frischen Ablegern (die Ablegersteine teilweise noch gut sichtbar) zusammengeklebt. Wer kennt denn diese Schauobjekte in Natura und kann sie über einen längeren Zeitraum beurteilen?
Ein wirklich stabiles Meerwasseraquarium entsteht ja vor allem auch durch eine möglichst große Artenvielfalt, durch deren Zusammenwirken in einem kleinen Ökosystem. Bei Ikeban ist dies weitgehend ausgeschlossen.
Gruß
Bernd
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Hallo Klaus,
ich glaube, da sind inzwischen ein paar Missverständnisse entstanden und einiges läuft in eine etwas fragwürdige Richtung. Die vermuteten Probleme und Anlaufschwierigkeiten mit stark dekorierten Becken beziehen sich ja ausschließlich auf Einrichtungen mit Riffkeramik. Dies ist aber bei weitem nicht die einzige Möglichkeit ein Riffaquarium zu gestalten!
Es gibt unzählige Beispiele für voll besetzte Becken, ohne Riffkeramik, die hervorragend laufen, meines beispielsweise von Beginn an und nun schon seit über 15 Jahren.Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber man muss sich keinesfalls auf die seltsamen Spargebilde beschränken, um ein gut funktionierendes Riffaquarium einzurichten
Gruß
Bernd
Ps. Mein Beitrag hat sich gerade mit Deinem überschnitten. Dein letztes Bild ist ja genau ein Bespiel für ein voll besetztes, offensichtlich gut laufendes Becken ohne merkwürdige Minimalisierungsgebilde.
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Hallo Klaus,
den Ansatz, Becken ohne sichtbare Technik zu entwickeln, halte ich für äußerst interessant. Leider wird bisher die Mehrzahl ansich schön eingerichteter Becken vor allem durch seitlich angebrachte Strömungspumpen verunstaltet.
In vielen Fällen sollen ja auch die Seitenscheiben frei sichtbar bleiben, so dass sich da Strömungseinrichtungen verbieten.Eine Angegung hätte ich da, nämlich die Riffaufbauten jeweils von seitlichvorn zu beströmen. Hierzu wären Bohrungen für den Wasserzulauf im Beckenboden rechts und links nahe der vorderen Ecken nötig. Die die starken Wasserstrahle verteilenden Einrichtungen könnte man dann so verkleiden, dass sie von vorn als solche unsichtbar sind. Ich hatte dies in einem früheren Becken z.B. mit einem kleinen ausgehöhlten Lebendstein gelöst; speziell geformte Riffkeramik wäre notfalls auch denkbar. Die Zuleitung erfolgte damals allerdings über einen im Bodengrund verdeckten Schlauch mittels einer Powerhead-Pumpe.
Eine ähnliche Lösung hatte ein Freund, der an der Vorderseite seines Beckens ein Rohr mit kleinen Löchern, ebenfalls mit kleinen Steinen verdeckt, platziert hatte, wobei der die Strömung bildende Wasserkreislauf mittels einer größeren Pumpe (ich meine es war eine Ocean Runner) erzeugt wurde.
Ich denke die Beströmung - zumindest teilweise - von vorn wäre eine Überlegung wert.Gruß
Bernd
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Hallo,
wenn man einen richtigen Druck ausüben möchte, muss man schon in das Becken hinein greifen. Ich verwende einen einfachen Fensterschaber aus dem Baumarkt mit Klingen von Teppichmessern. Diese sind sehr scharf und entfernen alles problemlos. Allerdings muss man sie auch gelegentlich auswechseln, denn unscharf gewordenen Klingen funktionieren nicht.
Gruß
Bernd
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Hallo Klaus,
sorry, auch wenn ich mich Dir durchaus verbunden fühle, so ist doch dieses Bild aus den von mir schon geschriebenen Gründen eine völlige Irreführung. Hier geht es ja um die Frage, ob bei spärlicher Dekoration die Becken besser laufen. Zu dem Bild hast Du geschrieben "... auch wenn mir die Deko zu spartanisch ist, lässt es doch keine Zweifel daran aufkommen, dass in diesem Becke alles rund läuft...".
Genau daran sind aber die allergrößten Zweifel anbebracht, da es sich hier - wie schon dargestellt - wohl kaum um ein laufendes Becken handelt! Ich glaube nicht, dass Du dieses Becken persönlich kennst. Offensichtlich wurde des Bild nur aus dem Internet gefischt.Gruß
Bernd
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Hallo Klaus.
da bin ich auch voll bei Hajo, dieses Becken ohne jegliche Struktur wäre für die meisten Fische grausam! Ich kenne derartige Gebilde. Da schwimmen die Fische nur noch ununterbrochen an der Frontscheibe hin und her.
Mich würde aber interessieren, woher die Aufnahme stammt? Offensichtlich ist es doch nur eine Fotoinstallation !!! So sieht niemals ein bereits längere Zeit laufendes Becken aus !!!
Schau nur einmal auf den völlig fleckenlosen, total ebenen Bodengrund! Die Seiten-und Rückscheiben ohne eine einzige Alge, ebenso die völlig nackten Sockelsteine der Korallen. Auch der grobe Schattenwurf wirkt unnatürlich. Der große Korallenblock rechts kippt vom Boden leicht ab, würde so niemals längere Zeit halten.Ich glaube nicht, dass solche unrealistischen Beispiele in der Sache weiterhelfen!
Gruß
Bernd
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Hallo Hauke,
Dein Eindruck scheint schon richtig zu sein und gute Begründungen wurden hier bereits geschrieben. Ich frage mich aber, ob "Massenbewegungen" der letzten Jahre, angeregt durch Angebote großer Handelsketten oder Filmchen a la "Findet Nemo", wirklich erstrebenswert sind? Diese haben eher dem Kommerz als dem tatsächlichen Hobby genutzt. Die Unmengen der "verführten" Eintagsfliegen konnte man in den Foren mit ihren ständig gleichen Fragen erleben. Dass denen eine Recherche unter den Suchfunktionen oder gar ein Blick in die Fachliteratur zu viel ist und viele dann auf Facebook ausweichen, braucht nicht zu verwundern. Aber die meisten von ihnen sind dann auch schnell wieder weg. Um sie ist es da weniger schade als um die verbrauchten Tiere; in der Sache hat dies ohnehin kaum weitergeführt.
Dem wirklich Interessierten muss diese Entwicklung keine großen Sorge machen; er wird auch weiterhin Wege und Mittel finden, Gewünschtes zu besorgen. Dem sich ausgebreiteten Handel mit Tieren und mehr oder weniger nützlichen Produkten mag dies auf Dauer schon eher Probleme bereiten. Damit trennt sich dann aber auch die Spreu vom Weizen.
Traurig finde ich tatsächlich die Entwicklung in den Foren, denn da wurde viel wertvolles Wissen und Erfahrungen wiedergegeben. Oft sind sie überwiegend nur noch ein Medium für den Marktplatz. Wie es da weitergeht, liegt eigentlich an uns selbst. Ihr allmähliches Verkümmern wäre schon schade.
Gruß
Bernd
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Hallo Joe und Andreas,
natürlich gibt es kleinere Gruppen ind Sandzonen, aber wie Du, Andreas, richtig angemerkt hast, nicht so artenreich und meist eben viel, viel größer, so wie Joe es schreibt. Wenn wir solche puristischen Gebilde umsetzen wollen, müssen wir aber auch akzeptieren, dass wir dann auf lange Zeit mit der Artenvielfalt gebunden sind. Man kann dann nicht schnell etwas nachkaufen, weil eine neue Koralle gefällt. Auch muss der Wuchs der Korallen bedacht sein; mir wäre dies auf Dauer zu langweilig.
Ich kenne auch sehr schöne, eher minimalistisch gestaltete Becken. Im täglichen Betrieb kommen dann aber schnell Abstriche an den optischen Eindruck. Die - oft schwer erreichbaren - freien Rückseiten der Becken veralgen, blaue Folien hinter den Scheiben spiegel die Nase der Betrachter wieder, viele Fische haben Probleme mit dem wenig strukturierten Raum und schwimmen permanent an den Frontscheiben umher, freie Sandzonen bieten ideale Siedlungsräume für Cyanobakterien usw..Natürlich kann man auch im Meerwasser nach Aquascapingvorstellungen arbeiten, vor allem wenn man es richtig kann, aber ob man dann auch den natürlichen Ansprüchen der Beckenbewohner immer gerecht wird?
Gruß
Bernd
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Hallo Joe,
selbstverständlich können wir die Natur nur ansatzweise nachahmen, ein kleiner Riffabschnitt ist aber durchaus möglich. Viele Konstruktionen mit fingerdünnen Türmchen etc. gehen aber doch an der Realität vorbei. Ich kenne viele Riffe der Welt und habe mich gerade im Hinblick auf Gestaltungsmöglichkeiten intensiv mit dem Bild einzelner Abschnitte beschäftigt.
Die hier gerade vorgestellte Fotomontage ist genau ein typisches Beispiel für unrealistische Vorstellungen, so wie sich der Unbedarfte die Natur erträumt. Natürlich kann man dies machen, es sieht auch sehr schön aus (wenn nicht technisches Gerümpel das Blickfeld dominiert), aber mit "natürlich" hat dies nichts zu tun.
Bei eher kompakten Beckengestaltungen - Kaimauer ist da sicher eine abwertende Formulierung - lassen sich Strömungspumpen etc. eben leichter verstecken, als bei "freischwebenden" Einrichtungen.Gruß
Bernd
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es gibt nicht nur die Riffwand, sondern es gibt in Sandzonen 100erte freistehender Säulen und Plateaus, die nicht mit der Riffwand verbunden sind und genau dem entsprechen, was wir in lockeren Aufbauten nachbilden. Das ist nicht unnatürlich.
Hallo Jörg,
Du solltest aber die Größenverhältnisse der freistehenden Säulen und Plateaus nicht vergessen! Im Verhältnis zu unseren Gestaltungsformen selbst in den größten Normalaquarien sind diese riesig. Die meisten Einrichtungsversuche gleichen daher eher einer Spielzeuglandschaft im Bonsaiformat, in der sich allerdings Fische und Co. in Realgröße tummeln.
Filigrane Türmchen, an ihrer Spitze möglichst auch noch mit einer Koralle oder Anemone besetzt oder dünne Bögen, wie sie alle bevorzugt aus Riffkeramik gestaltet werden, haben mit dem natürlichen Habitat wirklich nichts gemeinsam. Diese würden so den Kräften des Wassers niemals widerstehen.
Wer die Riffe vom Tauchen oder zumindest Schnorcheln her kennt, wird da eher eine andere Sichtweise haben als so mancher "Dekokünstler".Natürlich muss es letztlich den individuellen Vorstellungen überlassen bleiben, was man darstellen möchte. Es gibt fraglos auch jede Menge gärtnerische Gestaltungsformen, die nicht unbedingt die Natur abbilden. Nur sollte man sich dessen bewusst sein.
Sicher geht es etwas über die Thematik dieses Threads etwas hinaus; was aber nach meinem Empfinden viel zu wenig beachtet wird, ist die schmückende Funktion des Aquariums im Rahmen der Wohnraumgestaltung. Da hapert es in oftmals gewaltig. Dies gilt verstärkt für Meeresaquarien. Was nützt ein schön eingerichtetes Aquarium, wenn Unmengen sichtbarer hässlicher Technik den Gesamteindruck verunstalten? Schon allein die inzwischen immer mehr verbreiteten Strömungspumpen in allen möglichen Sichtbereichen sind sehr fragwürdig. Bei einer luftigen Gestaltung wird deren verdeckte Unterbringung im Gegensatz zur heute oft geschmähten Riffwand äußerst schwierig.
Deshalb bin ich persönlich daher eher bei Christian, lieber Kaimauer als Bonsai mit Laborrahmen, aber eben alles Geschmackssache.
Gruß
Bernd
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hier was zum gucken,wurde nur mit riffästen, fast freischwebend gebaut.
gruss vitusWie schon geschrieben wurde, alles ist Geschmackssache. Wenn ich das frei ins Becken ragende Ofenrohr/ Strömungspumpe sehe, dann kann ich das Becken trotz toller Korallen nicht als gelungenes Gestaltungsbeispiel ansehen. Eines der typischen Beispiele, ansich schönes Riff und drum herum Laboratmosphäre.
