Beiträge von aruff

    Hallo Armin,

    was mir keine Ruhe gelassen hat ist die Umrechnung des Silicon in Silkonoxid.
    Wenn man mg/l Silikonoxid nach Silicon ppm umrechnen will so wird der Multiplikator 2.1 angewendet.
    Das bedeutet dass der umgekehrte Weg Silicon ppm nach Silikonoxid mg/l durch 2.1 zu teilen ist.

    Demzufolge wären die 2.8 ppm Silicon ~ 1.33 mg/l Silkonoxid ? (und dann müsste man noch die andere Dichte mit einbeziehen, 1.025 statt 1.
    Kannst Du das bitte verifizieren.

    Ein Salifert Test von frisch angesetztem Meerwasser mit dem diskutierten Salz zeigt, mit wohlwollen, 0,5 mg/l Siliconoxid auf der nach oben offenen Richterskala. Ich fürchte hier ist der Test einfach nicht genau genug. Allerdings müsste er 6 mg/l schon erkennen.


    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Sein Resümee lautet:
    " In conclusion, the results of this study and many other studies demonstrate that there is no evidence of toxicity of freshly mixed synthetic sea salts to sea urchin larvae and no evidence that using synthetic sea salts in a marine aquarium would be detrimental to the health of the organisms in the aquarium."

    Da muss ich drüber nachdenken.

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Zur Angabe der Zusammensetzung von Salzmischungen: Ich bin davon überzeugt, dass es sinnvoll wäre
    die Hauptelementgehalte für die Salze anzugeben, einschließlich dem Wassergehalt. Hier tun sich die Hersteller
    leider noch schwer, einzelne behaupten sogar unsinniges Zeug. Leider traut sich keiner, den Anfang zu machen.

    Das wird aber leider nicht geschehen solange das immer nur am Rande diskutiert wird.

    Mal unter Hobbyisten. Eine HR-ICP-MS Messung, was kostet so etwas, wie lange dauert das und gibt es unabhängige Institute die so etwas auf Bestellung durchführen?

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Bei den Spurenelementen schätze ich das Thema etwas komplizierter ein. Hier können große Schwankungen
    möglich sein, die auf unterschiedliche Verunreinigugen der Hauptkomponenten wie z.B. Kochsalz zurück gehen.
    Da ist es fast nicht möglich, Werte zu garantieren.

    Hm, dann wäre es natürlich schön man würde die Schwankungen versuchen zu beziffern.
    Also Inhalt Brom 6ppm +/- 10%
    Von Garantie ist ja gar nicht die rede. Wenn man aber einen Überblick bekommen könnte wäre
    das sehr hilfreich bei der Analyse von Gegebenheiten und auch sehr hilfreich beim Einsatz von Zusätzen oder Absobern. Wenn man die dahinterliegende Strategie sehen würde.

    In deinem Buch, Meerwasserchemie, führst Du auf Seite 127 eine HR-ICP-MS Messung eines
    Meerwasseraquariums an. Welches Salz wurde hier verwendet?

    Hallo Basti,

    Zitat

    Original von Basti_fantasti
    Sie wären angreifbar wenn sie Werte auf die Packung schreiben die dann nicht garantiert werden können.

    Ja, dass könnte eine Möglichkeit sein, allerdings kann ich erwarten das die Mischung stets gleich ist.
    Wie bei meiner Brot-Backmischung. Schwer ist das nicht.
    Die ist auch noch deutlich günstiger.

    Hallo Armin,

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Zum Shimek-Artikel: Er ist wegen seiner Arbeitsweise etwas umstritten, z.B. nimmt er nur bei einem Teil der Salze
    unabhängige Messungen als Grundlage, bei anderen einfach nur Angaben aus Werbepospekten. Das ist keine gute Vergleichsgrundlage.

    Da muss ich Dir zustimmen und das fällt natürlich auch sofort auf.

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Die Aussage, dass Meersalzmischungen mehr Spurenelemente enthalten als Meerwasser, kann ich bestätigen. In
    anderen Untersuchungen hat sich übrigens gezeigt, dass das von ihm gepriesene "schwermetallarme" Salz eher
    im oberen Bereich liegt (siehe http://www.advancedaquarist.com/issues/sept2004/feature.htm ).

    Hmm, in diesem Artikel sind natürlich auch ein paar Produkte die weniger Elemente enthalten als Meerwasser was dann wiederum gegen deine obige Aussage spricht.

    Wo ich ein wenig auseinander komme, als nicht Fachmann, ist die wenig verlässliche Angabe der ppb. In dem Artikel im Advanceaquarist wird z.B. Aluminuim mit 10 ppb angegeben im assay chart (als Bild) aber mit 0.17 ppm.
    Zudem berechnen die Autoren im Advanceaquarist bei 33 psu wo hingegen der assay chart bei einer (das ist zu befürchten) relativen Dichte von 1.025 liegt. Hier wäre ich Dir dankbar für eine Aufklärung.

    Mit geht es in erster Linie darum etwas als Grundlage zu sehen.
    Letztendlich will ich dieses Salz auch gar nicht bewerten. Der Unterschied ist doch das man hier
    ungefähr weiß wenn etwas funktioniert bei welchen Grundlagen.
    Wenn es schief geht eben das auch.

    Wenn es in einer komplizierten Konfiguration mit den üblichen Mischungen klappt, sehr schön.
    Man weiß aber eben nicht warum.
    Wenn es nicht klappt auch nicht.

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Shimeks Befürchtungen, dass die üblichen Meersalzmischungen eine schlechte Grundlage für die Meerwasseraquaristik
    wären, kann ich jedoch nicht teilen. Das sehe ich wie Joe: jahrzehntelange Erfahrung spricht dagegen.

    Aber das ist für mich der springende Punkt. Hier erfolgt keine Überprüfung anhand der publizierten Werte, also theoretisch, sondern hier wurde ein Biologisches Experiment durchgeführt. Das Ergebnis, wenn es denn wahr ist, ist dann aber eindeutig. Und das erstmal unabhängig der z.B. Aluminium Werte. Weil, mir als sorgender Pfleger ist es völlig wurscht wie hoch ein bestimmter Wert ist solange er denn biologisch unbedenklich ist.

    Die Aussage ist, dass die Überlebenschance bei den anderen am Experiment beteiligten Salzen sehr gering war und das bei dem hier diskutierten Salz die Entwicklungsrate nahezu wie beim natürlichen Meerwasser ist. Und Shimek versucht das mit den veröffentlichten Daten zu begründen. Aber dieser Teil ist ja gar nicht so wichtig im Gesamtkontext.

    Die tatsächliche Relevanz müsste mal ein Biologe verifizieren. Für mich als biologischen Laien bedeutet dieses Ergebnis das ein Meerwasser angemischt mit dem diskutierten Salz biologisch unbedenklich erscheint. Jede andere Mischung kann das auch sein aber es ist eben nicht bewiesen.

    Auch hier wäre eine Analyse seitens der Hersteller mit einem solchen Test (oder einem besseren?) wünschenswert. Uns allen liegt doch an der Natürlichkeit und der biologischen Unbedenklichkeit.

    Ja, ich gebe zu, die Statistik scheint Erfolge mit der üblichen Strategie aufzuweisen. Aber, sehen wir
    wirklich alles? Oder sehen wir nur die paar Experten die mit goldenen Händen (E~t) und dem Einsatz
    enormer Technik die Sache trotzdem ans fliegen bekommen?

    Ich erinnere an diesen Thread:
    schlechtes Gewissen

    Möglicherweise sehen wie also nicht alle Resultate die mit den üblichen Mitteln vorkommen.
    Sollte es einen Weg geben der Biologisch unbedenklicher ist, und genau darauf deutet der Beitrag von Shimek, dann steht für mich außer Frage das man diesen Weg gehen sollte.

    Noch mal, hier wäre ich wirklich dankbar für die Unterstützung eines Biologen.

    Hallo Joe,

    Zitat

    Original von Joe
    nur weil einer (genau?) draufschreibt, was drin sein soll, ist das doch kein hinweis auf eine güte für unsere einsatzzwecke.

    Da hast Du selbstverständlich recht.
    Aber, um genau beurteilen zu können wie z.B. die Wirkung eines bestimmten Zusatzes ist benötigt man
    natürlich eine solide und bekannte Basis.

    Nehmen wir den, in diesem Meersalz unter der natürlichen Konzentration, zu geringen Wert des Brom.
    Gerade in deinem Umfeld könntest Du jetzt, da Du den Initialen Wert kennst, beobachten wie sich Brom
    auf einzelne Teile deiner Zucht auswirken. Du könntest durch Dosierung von Brom heraus bekommen wie
    sich Brom auf die Organismen auswirken. (Laut Glaser max. 5% der natürlichen Menge pro Tag).

    Bei einem anderen Meersalz, wo Du diesen Wert nicht kennst, würdest Du ggfls. Brom dosieren und dein
    Zuchtansatz würde verkümmern.
    Warum?
    Weil Du Brom nachdosiert hast oder weil vielleicht
    Brom in der 5 fachen Konzentration bereits in deiner Mischung vorhanden war?

    Mir ist klar dass die Zusammenhänge natürlich noch komplexer sind und das bestimmt nicht mit jedem
    Element so funktioniert.
    Allerdings kann es ja kein Fehler sein zu wissen was und in welcher Konzentration man zuführt.

    Für mich ist es absolut unverständlich warum die Hersteller auf eine Veröffentlichung verzichten.
    Man könnte doch mit genau diesen Angaben eine Qualitäts- Kampagne starten.
    Man könnte ganze Strategien mit den Inhaltswerten bilden. z.B. extrem niedrige Konzentration bestimmter Elemente die dann per dedizierte Zugabe (inhalte wiederum bekannt)
    in bestimmte, biologische, Verhältnisse gebracht werden könnten.

    Also z.B. die Basis-Mischung und Zusätze für SPS oder Weiche oder eben so lassen für Fische.

    Was wir bisher machen ist doch ein stochern im Nebel.
    Wir dosieren jede Menge nach und setzen sodann massiv Technik ein um das meiste irgendwie wieder zu entfernen.
    Und alles dazwischen können wir nicht beurteilen weil mit unseren beschränkten Mitteln eine wirkliche Kontrolle nicht möglich ist.

    Ich kann auch nicht glauben das es irgendwelche Geheimnisse zu waren gibt.
    Das beschriebene Salz wird seit 30 Jahren verkauft.
    Die Inhalte sind schon lange dokumentiert.
    Was drin sein sollte weiß auch jeder Hersteller.
    Wenn die Mischung einen bestimmten Grund haben sollte (z.B. einen höhere Konzentration von irgendwas)
    dann kann man damit doch werben statt es zurück zu halten.
    Wenn z.B. ein Hersteller den Beryllium Anteil aus einem bestimmten Wachstumsgrund erhöht dann muss man das doch nicht verstecken.
    Es ist doch eher die Publizität des eigenen Knowhow’s.

    Zum anderen, bei 3-5 Euro pro Kilogramm kann ich als Kunde verlangen das man mir,
    bei einem Grundstoff für Lebewesen, eindeutig mitteilt was da drinnen ist.
    Das ist bei Hundefutter auch so.

    Ich persönlich kenne keinen anderen Bereich der
    so schlecht, seitens der Hersteller, dokumentiert ist wie die Meerwasser-Aquaristik.
    Gefolgt von den Süßwasser-Aquarianer.
    Jeder beruft sich nur auf eigene Erfahrungen die aber alle derart unterschiedlich sind und
    von so vielen Parametern bestimmt dass sie eben nicht reproduzierbar sind.

    Wir mixen zu, entfernen, wechseln usw. usw. bis irgendwann etwas funktioniert.
    Das hat zu großen Teilen auch etwas mit Glück zu tun.

    Wenn mir jemand einen Fernseher verkaufen wollte und mir keine Angabe zur Auflösung macht
    dann kaufe ich diesen nicht.
    Auch ein Hinweis das er damit toll fernsehen kann genügt mir dann nicht,
    Und der Hinweis das ich nur gegen 3:00 Uhr Morgens bei Mondschein fernsehen kann verunsichert mich noch mehr.

    Das ist in der Meerwasser-Aquaristik alltags Geschäft.

    Man muss befürchten das etwas nicht wegen bestimmter Zusätze und Techniken funktioniert sondern trotzdem.

    Dabei ist natürlich der Inhalt der Meersalzmischungen realistisch gesehen nicht alles entscheidend,
    aber hier muss angefangen werden.

    PS: Wenn ich mir die Statements auf deiner Seite anschaue so fürchte ich, liegen wir gar nicht weit auseinander.

    Hallo Bernd,

    Zitat

    Original von Koberstaedt
    mit "Silicon" hast Du Dich wohl etwas vertan.

    Nein, dass ist schon richtig so. Ich meinte nicht "Silicone"

    Silicon ist die englische Bezeichnung für SI.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Silicon

    Da es sich bei der angesprochenen Meersalz-Mischung um ein US-Produkt handelt
    ist dort Silicon statt Silikonoxid angegeben.

    Das war auch der Grund warum Armin geschrieben hat:

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Zweitens ist der Silicatgehalt mit 6 mg/l extrem hoch

    Will man von einer Silicon Angabe auf Silicat kommen so muss das gemessene Ergebnis, bei diesem Salz in der Analyse mit 2.8 Silicon angegeben, mit 2.1 multipiziert werden.

    Zitat

    Original von Koberstaedt
    Dass Silicate problematisch werden können, ist inzwischen auch schon häufig beobachtet und diskutiert worden.

    Genau, aber bei den anderen Mischungen weiß man ja auch nicht wie viel Silicate darin enthalten ist, oder?

    Hallo Armin,

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    lässt sich meines Erachtens nicht sagen und würde sehr aufwendige Untersuchungen erfordern.

    Du bist aufs herzlichste eingeladen.

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Daher würde ich mich auf die langjährigen Erfahrungen der Meerwasseraquaristik verlassen und die Salze verwenden,
    mit denen erfolgreich Meerwasseraquarien betrieben werden. Egal ob "natürlich" oder "künstlich".

    Ich fürchte ich sehe keine Kombination die ausschließlich den Erfolg basierend aus der Meersalzmischung bezieht.
    Obendrein wird irgendein Aquarianer mit irgendeinem Salz einen beliebigen Erfolg nachweisen können. Mit jedem Salz.

    Zudem zitiere ich Dich ja gerne gerade im Zusammenhang mit den Spurenelementen.
    Siehe dein eigenes Buch, Meerwasserchemie, in dem Du auf Seite 127 eine ähnliche Geschichte erzählst wie Shimek.

    Da der Beitrag von Shimek ja schon älter ist hast Du diesen ja möglicherweise auch schon mal diskutiert. Was ist da deine Meinung?

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Zu der CRYSTAL SEA Analyse:
    Mir fällt erstens auf, dass hier gegenüberr Meerwasser deutlich zu wenig Bromid (6 statt 69 mg/l) enthalten ist.
    Zweitens ist der Silicatgehalt mit 6 mg/l extrem hoch. Hier besteht das Risiko einer Diatomeenblüte.

    Hmm, ich habe aber lieber etwas zu wenig im Wasser als zuviel. Im Notfall könnte man hier
    nachdosieren (ich würde das nicht tun). Wobei ich fürchte dass wenn man die Spurenelemente Kiste einmal aufmacht sofort alles im Überfluss vorhanden ist.

    Das mit dem Silicon ist natürlich schon ein hoher Wert. (Nötigenfalls einen Absorber verwenden).
    Allerdings, und jetzt kommen wir zum springenden Punkt, hier wird es angegeben.

    Bei anderen Salzen sind vielleicht 10mg/l enthalten und man weiß es nicht.
    Lieber eine Analyse die mir genau erzählt was drinnen ist als gar keine Analyse.

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Die Spurenelemente sehen auf den ersten Blick ähnlich wie bei anderen Salzen aus: Deutlich mehr, als in Meerwasser
    vorhanden ist. Aber das ist normal und lässt sich nicht vermeiden.

    In der Vergleichstabelle von Shimek sind die anderen „normalen Mischungen mit Erfolg“ aber nochmals deutlich ergiebiger! in den Spurenelementen. Laut seiner Aussage in Toxischer Menge.
    Dann lieber etwas weniger?

    Solange uns also die anderen Hersteller keine vergleichbaren Werte liefern ist das Crystal Sea das einzige Salz (meines Wissens) das derartig dokumentiert ist und man
    relative genau vorherbestimmen kann was hinterher im Wasser drin ist.

    Wenn nun die Biologische Analyse von Shimek einen Wahrheitsgehalt enthält, dann wissen wir dass zumindest mit diesen Meersalz-Inhalten eine höchstmögliche näherung an Meerwasser gelungen ist.
    Selbst wenn zuwenig Bromid drin ist oder Silicon zuviel.

    Bei allen anderen Mischungen weiß ich das nicht und muss befürchten dass ich mich nahe an der Toxischen Wirkung bewege. Was dann natürlich viele langfristige, unerwartete Ergebnisse hervorrufen kann.

    Ich habe mal eine Anfrage gestartet, an die Hersteller, was den nun genau in Ihren Mischungen enthalten ist. Einige haben geantwortet, Hans Werner leider bisher nicht.

    Exemplarisch eine Rückmeldung (Hersteller ist mir bekannt)

    __________________
    das mit den objektiven Daten bei Meersalz ist so eine Sache. Selbstverständlich haben wir Angaben zu den eingesetzten Elementmengen. Aber was in der Salzmischung drin ist und was letztendlich im angemischten Meerwasser bioverfügbar enthalten ist, sind zwei Paar Schuhe. So viel ich weiß, gibt es keine Vorschrift oder Norm, wie Meerwasser angesetzt werden muss. So macht das jeder, wie er es für richtig hält. Dabei können die Faktoren Temperatur, pH-Wert, Kohlensäurekonzentration, Bewegung, Belüftung, Oberflächen-Volumen-Verhältnis, Salzalter, Salzlagerung und wahrscheinlich noch einige mehr zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Allein die Beprobung (Transport; Zeit zwischen Probe und Messung; ist die Probe filtriert? wenn ja wie fein?, welche Analysenmethode ist gewählt?) der fertigen Meerwasserlösung verändert die Messergebnisse zum Teil drastisch. Z.B. feinste Calciumcarbonatteilchen, die eine mit bloßem Augen nicht sichtbar Trübung ergeben, werden vom KH-Test schön als Karbonathärte detektiert aber stehen den Tieren nicht zur Verfügung - bei einer mikrofiltrierten Proben (ca. 0,1 µm) würde dieser Fehler erheblich kleiner sein.
    Deshalb kann ich nur Konzentrationsintervalle angeben - selbstverständlich gibt es ebenfalls chargenspezifische Abweichungen.
    KH 8-10°dH
    Ca 400-450 mg/l
    Mg 1100-1300 mg/l
    Fertigmischung ohne Additive
    Ergiebigkeit haben wir noch nicht getestet - aber bei diesem Wert sind ebenfalls Abweichungen zu vermuten
    ___________________________________________

    Meisalt, der Hersteller des Crystal Sea, redet dagegen nicht von Chargen-Streuungen. Im Gegenteil, die berufen sich auf ständig gleiches anmischen.
    Die oben genannten Streuungswerte sind meines Erachtens zu hoch und erzeugen bei jedem Wasserwechsel eine andere Situation. Ich muss befürchten das diese Streuungen durch die Bank vorhanden sind.

    Nun, ich verwende nur noch Produkte von denen ich weiß was darin enthalten ist.

    Hallo Mike,

    Zitat

    Original von Mike85
    Meiner Meinung nach gewährleistet ein nachweisbarer Nitrat u. Phosphatwert eine stabile
    Mikrobiologie. Ich mache mir bei n.n. deutlich mehr Sorgen als bei z.B. 15mg/l Nitrat.

    das kann ich bestätigen.
    Phosphat und Nitrat sind essentieller Bestandteil eines jeden Lebewesens.
    Hier ein n.n. bedeutet oft nichts anderes als das unsere Bewohner hungern müssen.

    Hallo Paul,

    setzen wir voraus das der Abschäumer immer nur einen Teil der Stoffe erfassen kann die im Wasser enthalten sind dann wäre bei der genauen Liter-Leistung die Menge der Stoffe durch eben diese Pumpenleistung vorgegeben.

    Führst Du mehr zu kann der Abschäumer aus der ständig hohen Konzentration immer das Maximum entnehmen.
    Soweit die Theorie.

    Hallo Klaus,

    vielen Dank für die umfassende Antwort.
    Darüber muss ich mir jetzt erst mal Gedanken machen.

    Da Du auch in deiner Antwort das Wort "Hochleistungs-Abschäumer" benutzt, was verbirgt sich dahinter?

    Hallo Royal Team,

    da wir hier in diesem Forum ja hervorragenden Hersteller Support haben würde ich gerne an
    das innovative Royal-Exclusive Team mal eine grundsätzliche Frage stellen.

    Um Abschäumer Modelle vergleichen zu können wäre es für mich von großem Interesse eure
    herangehensweise bei der Ermittlung der Leistungsdaten zu erfahren.

    Wobei der Lufteinzug relativ klar ist.
    Bei der Wasserleistung bin ich mir dann nicht mehr so sicher.
    Eine völlig unbekannte ist dagegen die empfohlene bis ca. Liter-Angabe.

    Wie wird diese Liter-Angabe ermittelt?
    In welchem Bezug stehen Lufteinzug zur Wasserleistung?

    Über eine spannende Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Hallo Bert und Interessierte,

    habt Ihr schon diesen Beitrag gelesen?

    Deutsche Übersetzung:
    http://www.reefkeeping.com/translations/g…ature/index.php

    Original:
    http://www.reefkeeping.com/issues/2003-03…ature/index.php

    Erschreckendes Ergebnis, oder.

    Zu einem dieser Salze, das CrystalSea Marinemix, gibt es auch noch gleich die Inhaltsangabe:

    http://www.coralsands.de/media_content.php?coID=196

    Damit, so glaube ich, das best Dokumentierteste Salz das es für Normalverbraucher gibt.
    Nach der Mischung weiß man dann sogar welche Spurenelemente in welcher Konzentration vorliegen.
    Wenn man jetzt noch wüsste welche Spurenelemente in welcher Konzentration was genau hervorrufen…
    Da weiß man was man hat!

    Vielleicht gibt es ja doch mal einen Hersteller der verrät was in den Spurenelementen drin ist und in welcher Konzentration. Dann könnet man punktgenau mischen.

    Hallo,

    Zitat

    Original von MaracujaJoe
    Ebenso habe ich ein Angebot über ein RedSeaMax 130 für 649€ mit Unterschrank bekommen. Ich weiß gerade wirklich nicht mehr weiter. Einige Nachforschungen im Internet lassen mich annehmen das das RedSeaMax auch kein Wunderknabe ist und ich Abschäumer etc. tauschen sollte. Desweiteren ist oft die Rede von 400€ des RedSea ..

    Das RedSea Max gibt es in zwei Ausführungen, 130 und 130D. Die ältere Version ohne D
    ist oft als Sonderposten verkauft worden nachdem das 130D auf den Markt gekommen ist.

    Zitat

    Original von MaracujaJoe
    Wenn ich am RedSea so rumbauen muss kann ich eigtl. auch wieder zum Sera übergehen ...

    Es gibt viele Eigner dieser Komplett-Aquarien die nach dem Kauf glauben das damit irgendetwas
    nicht stimmen kann da alle anderen so viel mehr Geld ausgeben.
    Selbstverständlich sind alle diese komplett Angebote ein Kompromiss und auch Dir wird
    das eine oder das andere daran nicht gefallen. Das geht Dir bei einem zusammen gestellten
    Becken aber wahrscheinlich genauso.

    Entscheidend ist doch der Beitrag des Kollegen zu dem SERA wo er zeigt das man mit der
    vorhandenen Technik wunderbares erzielen kann. Solche Beiträge gibt es auch zum RedSea Max.

    Ich fürchte der Kompromiss liegt nicht in den Komplett-Angeboten sondern in den Eignern
    die zuviel erwarten. Wenn Du Dich auf geeignete Tiere beschränkst, die Sache mit Ruhe angehst
    und keine Wunder erwartest werden alle diese Komplett-Angebote zumindest funktionieren.

    Auch viel und perfekte Technik ist kein Garant für den Erfolg.

    Hallo Alex,

    Zitat

    Original von AlexRügamer
    das die hersteller mit ihren literangaben prahlen ist nichts neues.

    Ich empfehle die Lektüre von:
    Nur Englisch
    http://www.advancedaquarist.com/2010/1/aafeature
    http://www.advancedaquarist.com/2009/1/aafeature2/
    http://www.advancedaquarist.com/2010/2/aafeature

    Hier kommt man zu dem Schluss, über ein elegantes experimentelles Setup, das alle Abschäumer
    unabhängig Ihrer Größe, Bauart, Durchflussmenge, Luftdurchsatz, technischen Ausführungen,
    besondere mystische Eigenschaften, usw. usw. praktisch das gleiche
    Ergebnis erzeugen und sich die sehr hohen Preisunterschiede der einzelnen Modelle
    nur mit Leistungsdaten alleine, da eindeutig nivelliert, nicht rechtfertigen lassen.

    Auch hierüber gibt es einen ähnlich gelagerten Beitrag im Meerwasser Aquarianer 2/2009
    Seite 10 „Eiweiß-Abschäumer im Meerwasseraquarium“

    Für Dich lohnt sich die Anschaffung des Heftes also gleich mehrfach.

    Hallo Alex,

    Zitat

    Original von AlexRügamer
    bin am überlegen meinen sand ausm aquarium zu werfen um probleme mit phosphat und schmodder entgegen zu wirken

    Durch Zufall habe ich gerade den Meerwasser Aquarianer 2/2009 zur Hand.
    Hier wird in 2 Beiträgen das Thema behandelt:

    Seite 62 "Wie ein Sandbett Nahrung produziert"
    Seite 69 "Probleme bei Aquarien ohne Bodengrund"

    Scheint zu deinem Thema zu passen.
    Einzelhefte sind jederzeit nachbestellbar.

    Hallo Armin,

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    die Reihe wurde gerade fortgesetzt: http://www.advancedaquarist.com/2010/2/aafeature

    jetzt habe ich auch deinen Beitrag im MA lesen können. Warum mir der bisher entgangen ist.

    Leider schreibst Du gar nichts, wenig, über dein experimentelles Layout.
    Das wäre schon interessant.

    Könntest Du die Beiträge/Ergebnisse der advancedaquarist Beiträge einmal in Korrelation zu
    deinem Beitrag im MA setzen?
    Kannst Du die Ergebnisse bestätigen?
    Siehst Du Fehler im Aufbau?
    Was könnte man in der Analyse verbessern, wo sind Schwachstellen, was hat man dort übersehen, was Du?

    Hallo,

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Der Geruch und die dunklere Farbe entsteht meiner Einschätzung nach durch anaerobe bakterielle Zersetzung.

    vielen Dank Armin, dass kann auch ich nachvollziehen.

    Die beiden Abhandlungen:
    http://www.advancedaquarist.com/2010/1/aafeature
    http://www.advancedaquarist.com/2009/1/aafeature2/

    beschreiben ja sehr schön was geht und was nicht.
    Wenn man diesen Abhandlungen glauben schenkt sind alle Anfragen
    wie, „welchen Abschäumer empfehlt ihr für mein Becken“ sehr gut zu beantworten.
    Danke an HW für die Links.

    Hallo Ramon,

    ich habe lange überlegt ob und wie ich Dir antworten kann.
    Wir können diese Diskussion auch gerne per PN fortführen.

    Zitat

    Original von ramon gebauer
    wieso sollte sie der Zoll nicht als Zollgut erkennen? Ein seriöser Händler wird nicht zum Steuerbetrug verleiten und Exporte als Geschenk deklarieren, sondern den Zollwert auf der Zollinhaltserklärung angeben.

    Ich habe versucht in meinen Rückmeldungen genau das darzulegen. Viele Online-Besteller glauben
    dass die dort angegebenen Preise so bis zu ihnen durchgereicht werden. Das ist, dass hast Du ja ebenfalls berichtet, nicht so.

    Zitat

    Original von ramon gebauer
    Mal generell bei den Eigenimporten also auch Pumpen etc. Wird da auch schön fleißig EAR etc. angemeldet und bezahlt oder bezahlen die Deutschen Händler und Hersteller das alles mit?

    Eine EAR Abgabe wurde meines Wissens genau deswegen eingeführt. Damit niemand mit einfachem
    durchreichen, ich spreche hier vom Massenmarkt, eine schnelle Mark machen kann.
    EAR wird benutzt um die 15 Mio. Fernseher (fiktiv) jedes Jahr vernünftig zu entsorgen bzw. um die Importeure,
    die gut daran verdienen, an den Allgemein-Kosten dafür zu beteiligen. Das eine Handy das
    sich der Privat-Anwender aus den USA mitbringt war nicht ausschlaggebend für EAR.

    Ohne Kritik üben zu wollen.
    So, oder zumindest ähnlich haben alle meine Händler um die Ecke mit eigenem Ladengeschäft vor
    ca. 10 Jahren über die Internet-Händler argumentiert. Alle die, die damals nicht damit umgehen konnten
    haben über die Jahre Probleme bekommen. Wer heute keinen Internet-Handel betreibt
    ist entweder Idealist oder verdient noch woanders dazu. Zusätzlich gibt es ja auch die reinen
    Internet-Händler die sich die Kosten für ein Ladengeschäft nicht auch noch aufbürden wollen.
    Wie gesagt, dass wurde damals sehr stark von den etablierten Händlern kritisiert.
    Einen sich weltweit konsolidierenden Markt können
    wir nicht aufhalten. Die Welt ändert sich, auch ohne unser zutun.


    Thema LED.
    Mein Beweggrund den Link hier zu veröffentlichen war aber nicht der auf günstige Auslandshändler
    hinzuweisen sondern mir ging es darum das ich bisher keine andere LED Lampe kenne die
    z.B. versucht die unterschiedlichen Spektren in einer Lampe zu vereinen, Ob und in wieweit das
    gelungen ist wird sich dann noch zeigen. Das kann ich aber auch leider bei keiner Beschreibung
    hier in Deutschland finden. Keiner der diese Lampen vertreibt hat, meines Wissens, bisher eindeutige Angaben
    dazu veröffentlicht, wie Lebensdauer, PAR Werte, Lautstärke, Ausleuchtzone usw. usw.
    Da sind die Informationen über die besagte Lampenreihe trotz des schauderhaften Englisch schon
    als außergewöhnlich zu bezeichnen. Eine solche einfache Präsentation mit Bildern, Videos, usw. würde einem
    deutschen Händler auch gut stehen.

    Der veröffentlichte Link auf Reefcentral lässt zumindest darauf schließen dass diese Lampen nicht
    völlig daneben liegen.

    Ich kann Dir auch nicht sagen warum eine solche Entwicklung, in diesem Tempo, aus China kommt
    statt aus dem Land der Dichter und Denker. Ich kann Dir auch nicht sagen warum sehr viele dieser
    Produkte so oder so in China hergestellt werden statt hier. Auch hier hätten wir Vorreiter sein können.
    Möglicherweise hast Du da ja mehr Informationen als Händler als wir als Endverbraucher.

    Ich würde mich freuen wenn Du diese Lampen hier, dann mit Garantie, in Deutschland vertreiben
    würdest. Zumindest ein Kunde wäre Dir gewiss.

    Hallo,

    Nachtrag, ich würde bei dieser Art des Handels nicht davon ausgehen das dieser
    Preis der dort im Shop angezeigt wird brutto für netto ist.

    Tatsächlich ist schon mal eine kleinere Post Lieferung, z.B. eine Strömungspumpe, einfach
    so angekommen.

    Bei einer Lampe und Kartons mit einer gewissen Ausdehnung ist das unwahrscheinlich.
    Demzufolge ist es empfehlenswert MwSt. und Zoll direkt mit einzukalkulieren.

    Der Vorgang selbst erscheint mir sehr einfach und hat auch nichts mit Unannehmlichkeiten,
    undurchsichtigen Geschäften oder gar anderes zu tun.
    Üblicherweise meldet sich der Zoll wenn er die Sendung als Zollgut erkannt hat.
    Da hilft es wenn die Adresse eindeutig ist und eine Telefonnummer auf dem Paket ist.

    Wir leben in einer globalisierten Welt, da erscheint es normal auch mal was in den USA oder
    in China zu bestellen. Solange keine Geschäftsidee dahinter steckt sehen das unsere Behörden
    wohl ähnlich.

    Aber, dass kann natürlich bei jeder Sendung völlig anders laufen. Gute Informationsquellen
    sind die Zoll-Seiten oder die Seiten der großen Versender wie U.. und D…
    Ein Risiko ist immer dabei.

    Hallo Stefan,

    bei diesem Händler kann man ausschließlich per PayPal bezahlen.

    Bei anderen Händlern sind diese Lampen aber auch mit anderen Zahlungsmodalitäten erhältlich.

    Grundsätzlich dauert der Weg von dort bis hierhin länger.
    3 Wochen ist keine seltenheit. Ich habe bereits mehrmals dort bestellt
    und meine Lieferung immer erhalten, auch wenn es mal 3 Wochen gedauert hat.

    Die lange Lieferzeit bei dieser Lampe wird damit begründet dass der Hersteller
    nicht nachkommt diese herzustellen. Daher werden zurzeit Vorbestellungen angenommen
    die dann im März ausgeliefert werden.

    Nochmals, bisher kann ich nichts Negatives über Lieferungen von dort berichten.

    Ja, es ist normal dass die Sendung im Zoll mit Mehrwertsteuer und Zoll belegt wird.
    Das ist normalerweise unkompliziert per Post und Überweisung zu erledigen, solange
    man nicht 1000 Stück bestellt.

    Das interessante daran ist das diese Lampe versucht mit den unterschiedlichen Spektren
    zu arbeiten und das sie eine Leuchtleistung bringt die ich bisher nirgendwo anders gefunden habe.
    Ich würde mich über andere Erkenntnisse freuen.

    Der attraktive Preis ist daher nur ein zusätzlicher Bonus der selbst mit Versand, MwSt und Zoll
    in einem durchaus konkurrenzfähigen Rahmen bleibt.

    Über Garantie usw. muss man sich natürlich Gedanken machen.

    Aber, nochmals, ich sehe kein vergleichbares Produkt auf dem deutschen Markt.

    Hallo Hans Werner,

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Schaum ist fast immer weiß, unabhängig von der Farbe der Flüssigkeit

    Vielen Dank für die aufhellende Richtigstellung. Auch wenn mich das gesetzte „fast immer“
    in diesem Zusammenhang dann doch sehr stark irritiert.

    Zumindest die von mir konsultierten Quellen geben keine eindeutige Aussage über die Farbe.

    Aber, mir geht es ja primär auch nicht um die Farbe des Schaums im Reaktionsrohr.

    Ich habe mich auf diese Aussage konzentriert:

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Der Schaum im Abschäumer ist normalerweise eher weiß, die braune Farbe des Flotats entsteht später duch Zersetzung.

    würde mich schon interessieren welche Art der Zersetzung gemeint ist, wo diese stattfindet und in
    welchem zeitlichen Zusammenhang das gesehen werden kann.

    Vielleicht hat Armin ja irgendwann die Zeit das auszuführen.

    Hallo Armin,

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Der Schaum im Abschäumer ist normalerweise eher weiß, die braune Farbe des Flotats entsteht später duch Zersetzung.

    Unabhängig davon welche Zersetzung hier gemeint ist kann das natürlich jeder nachvollziehen.
    Wenn der Abschäumer nicht zu „trocken“ eingestellt ist, ist der Schaum, zumindest im Reaktionsrohr, immer weiß.

    Sollte eine Chemische Zersetzung durch Oxidation gemeint sein dann wäre die Farbe
    des Flotat ja völlig egal. Die Farbe würde dann nur einen Prozess anzeigen der mit dem
    von uns gewünschten Vorgang absolut nichts mehr zu tun hätte.

    In diesem Falle muss der Abschaum Prozess immer dasselbe Ergebnis zeigen, eben mal
    mehr oder weniger verdünnt mit Wasser. In diesem Fall wäre es nötig den Schaum zu
    analysieren und nicht das oxidierte Endergebnis.

    Eine Steigerung dieses Effekts könnte durch Erwärmung erzielt werden, beheizen des
    Schaumrohrs?


    Ist dagegen eine Biologische Zersetzung gemeint dann hätten wir ja endlich den solange
    vermissten Bio-Filter gefunden.

    Dafür spricht natürlich einiges, wahrscheinlich könnte man sogar die Stämme benennen
    da wir ja hier optimale Bedingungen für Teile der Nitrifikation schaffen. Möglicherweise
    wird ja dann im aufgefangenen Flotat eine denitrifikation gestartet? Farbe, Geruch?

    Dann hätte man eine Erklärung warum neue Abschäumer nicht sofort arbeiten.
    Es müssten sich ja erst die richtigen Bakterienstämme ansiedeln und vermehren.
    Und das der Abschaum Prozess erst mit einem Belag auf der Innenseite des Schaumrohrs
    richtig in Schwung kommt.

    Auch in diesem Fall würde die Farbe des Flotat keinerlei Rückschluss auf den Prozess
    zulassen. Zusätzlich wäre eine Reinigung des Abschaum-Innenrohrs kontra produktiv.

    In beiden Fällen müssten einige Produkt-Anleitungen wohl überprüft werden.

    In diesem Zusammenhang müsste man dann ebenfalls prüfen in wieweit welcher Schaum
    zu welchem Ergebnis führt.

    Aus laienhafter Sicht könnte man dann ja annehmen dass
    bei einer „schnellen“ Abschäumung (das heutige „nass“) sofort und gleichviel wie bei einer
    „langsamen“ (trocken) aber verzögerten Abschäumung entfernt werden kann, nur in größerer
    Verdünnung.

    Das verzögerte würde in diesem Fall bedeuten das die Lebewesen länger mit bestimmten
    Konzentrationen leben müssten als bei einer sofort Abschäumung.

    In allen Fällen werden dann andere Elemente nur durch Anhang, andocken durch Zufall abgeschäumt?

    Dabei könnte man als Laie wiederum annehmen das durch unterschiedliche Schaumkonzentration mal mehr oder weniger
    Elemente mit abgeschäumt werden?

    Beide Prozesse sind ja möglicherweise gar nicht nötig um ein bestimmtes Ergebnis, die
    Entfernung von Stoffen, zu erreichen. Vielleicht reicht es ja nur den Schaum selbst zu erzeugen
    und diesen mit einer Art Schöpfkelle kontinuierlich zu entfernen.
    Dann spart man sich die Zersetzung, den Geruch und hat das selbe Ergebnis?

    Hallo Philipp,

    Zitat

    Original von Lightgear
    Das Problem ist, das k(aum)einer mehr Analysenauszüge angibt, die etwas aussagen.Und was im Flotat ladet ist leider etwas komplex.

    Genau, aber wir haben ja in diesem Beitrag unter anderen namhaften
    auch eine einflussreiche Persönlichkeit eines weltweit agierenden Herstellers an Board.
    Und auch noch die Personen die mögliche
    Antworten darauf mit der nötigen Sorgfalt bewerten können.

    Denn, für mich scheint es logisch, wenn ich wissen möchte wie bekomme ich etwas heraus
    kann ich auch vorher fragen, was kommt überhaupt rein? Und das scheint mir
    ebenfalls eine große Unbekannte.

    Aber, wie bereits gesagt, möglicherweise ein anderer Thread.
    Ich möchte euch auf keinen Fall stören :danke:

    Hallo,

    ich möchte mich bei allen Beteiligten dafür bedanken das Ihr hier diese Diskussion führt.
    Und das ist nicht ironisch gemeint.

    Wenn auch ich hier und da Schwierigkeiten habe allem sofort zu folgen so ist doch der
    Informationsgehalt mehr als gewinnbringend.
    Und wenn es auch manchmal hoch her geht so ist selbst dann manches interessantes dabei.
    Emotional sind wir dann doch alle.

    Auch die Beiträge von Horst sind zwar manchmal etwas harsch werfen aber sehr interessante Fragen auf.

    Dabei ist dieser Komplex hier auch für mich als sehr interessant erkannt.

    Zitat

    Original von H. van Hamkempke
    Wenn jetzt der Händler dem Kunden kaliumhaltiges Zeug aufschwatzt und wenig Wasser gewechselt wird ....?
    Als Anwender hat Joe eigendlich recht, wenn es sagt: Wasserwechsel!
    Du weisst nicht was im Salz drinn ist, nicht in der Spurenelementlösung, nicht im Futter und nicht im Flotat(wenn man denn einen Abschäumer hat).
    Mit einem Wasserwechsel kannst du den Status Quo immer halten, denn dass was du ganz sicher weisst, ist dass du mit dem Salz genau dahin gekommen bist, wo du bist.
    Es wird laufen wie im Süsswaser,wo dem Kunden Eisendünger bis zur Fischgiftigsgrenze aufgeschwatzt wird.


    Wenn nicht hier in diesem Thread so würde ich mir doch auch eine weiterführende Diskussion der Beteiligen hierüber wünschen.

    Bitte weitermachen und weiterhin mit Quellen und Links.

    Hallo Hans Werner,

    Ich nehme an die fertigen Tropic Marin Bio Calcium Liquid Behälter mit jeweils 1 Liter haben dann:

    Flasche mit Kennzeichnung A, 1000 ml Stammlösung, Hauptbestandteil CaCi2 und eine Konzentration von 74 g/l

    Flasche mit Kennzeichnung B, 1000 ml Stammlösung, Hauptbestandteil NaHCO3 und eine Konzentration von 84 g/l

    Flasche mit Kennzeichnung C, 1000 ml Stammlösung, Hauptbestandteil NaCI freies Meersalz und eine Konzentration von 25 g/l

    Hallo Hans Werner,

    ich versuche einmal zusammen zu fassen.

    Das TM Produkt Bio Calcium Liquid Refill besteht aus 3 Tüten mit Salzen die in der Konzentration
    für jeweils 5000 ml destilliertem Wasser oder Umkehr-Osmose-Wasser vorgesehen sind.

    Bezogen auf die 920 Gramm Packung bedeutet das:

    Tüte A enthält als Hauptbestandteil Calciumchlorid-Dihydrat, CaCI2, ca. 370 g und ergibt eine Stammlösung von 5000 ml mit einer Konzentration von 74 g/l

    Tüte B enthält als Hauptbestandteil Natriumhydrogencarbonat, NaHCO3, ca. 420 g und ergibt eine Stammlösung von 5000 ml mit einer Konzentration von 84 g/l

    Tüte C enthält NaCi freies Meersalz, ca. 125 g und ergibt eine Stammlösung von 5000 ml mit einer Konzentration von 25 g/l

    Ergibt gerundet 920 g

    In der größeren Packung sind 6 Beutel mit zusammen 1840 g für jeweils 2x 5000 ml Stammlösung je Lösung A, B, C.

    Gut, damit kann man das Produkt einordnen und, wenn man möchte, eigene Berechnungen anstellen.

    Danke

    Hallo Hans Werner,

    ich möchte mit dem eingangs erwähnten Programm wie bisher meine Dosierung durchführen.
    Dazu wollte ich dieses mal die TM Produkte einsetzen.

    Durch die fehlende Mengenangabe der einzelnen Lösungen, ich habe vergessen zu wiegen, und die
    fehlende eindeutige Zuordnung wird mir das so nicht gelingen.