Hallo Armin,
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Original von Armin Glaser
lässt sich meines Erachtens nicht sagen und würde sehr aufwendige Untersuchungen erfordern.
Du bist aufs herzlichste eingeladen.
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Original von Armin Glaser
Daher würde ich mich auf die langjährigen Erfahrungen der Meerwasseraquaristik verlassen und die Salze verwenden,
mit denen erfolgreich Meerwasseraquarien betrieben werden. Egal ob "natürlich" oder "künstlich".
Ich fürchte ich sehe keine Kombination die ausschließlich den Erfolg basierend aus der Meersalzmischung bezieht.
Obendrein wird irgendein Aquarianer mit irgendeinem Salz einen beliebigen Erfolg nachweisen können. Mit jedem Salz.
Zudem zitiere ich Dich ja gerne gerade im Zusammenhang mit den Spurenelementen.
Siehe dein eigenes Buch, Meerwasserchemie, in dem Du auf Seite 127 eine ähnliche Geschichte erzählst wie Shimek.
Da der Beitrag von Shimek ja schon älter ist hast Du diesen ja möglicherweise auch schon mal diskutiert. Was ist da deine Meinung?
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Original von Armin Glaser
Zu der CRYSTAL SEA Analyse:
Mir fällt erstens auf, dass hier gegenüberr Meerwasser deutlich zu wenig Bromid (6 statt 69 mg/l) enthalten ist.
Zweitens ist der Silicatgehalt mit 6 mg/l extrem hoch. Hier besteht das Risiko einer Diatomeenblüte.
Hmm, ich habe aber lieber etwas zu wenig im Wasser als zuviel. Im Notfall könnte man hier
nachdosieren (ich würde das nicht tun). Wobei ich fürchte dass wenn man die Spurenelemente Kiste einmal aufmacht sofort alles im Überfluss vorhanden ist.
Das mit dem Silicon ist natürlich schon ein hoher Wert. (Nötigenfalls einen Absorber verwenden).
Allerdings, und jetzt kommen wir zum springenden Punkt, hier wird es angegeben.
Bei anderen Salzen sind vielleicht 10mg/l enthalten und man weiß es nicht.
Lieber eine Analyse die mir genau erzählt was drinnen ist als gar keine Analyse.
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Original von Armin Glaser
Die Spurenelemente sehen auf den ersten Blick ähnlich wie bei anderen Salzen aus: Deutlich mehr, als in Meerwasser
vorhanden ist. Aber das ist normal und lässt sich nicht vermeiden.
In der Vergleichstabelle von Shimek sind die anderen „normalen Mischungen mit Erfolg“ aber nochmals deutlich ergiebiger! in den Spurenelementen. Laut seiner Aussage in Toxischer Menge.
Dann lieber etwas weniger?
Solange uns also die anderen Hersteller keine vergleichbaren Werte liefern ist das Crystal Sea das einzige Salz (meines Wissens) das derartig dokumentiert ist und man
relative genau vorherbestimmen kann was hinterher im Wasser drin ist.
Wenn nun die Biologische Analyse von Shimek einen Wahrheitsgehalt enthält, dann wissen wir dass zumindest mit diesen Meersalz-Inhalten eine höchstmögliche näherung an Meerwasser gelungen ist.
Selbst wenn zuwenig Bromid drin ist oder Silicon zuviel.
Bei allen anderen Mischungen weiß ich das nicht und muss befürchten dass ich mich nahe an der Toxischen Wirkung bewege. Was dann natürlich viele langfristige, unerwartete Ergebnisse hervorrufen kann.
Ich habe mal eine Anfrage gestartet, an die Hersteller, was den nun genau in Ihren Mischungen enthalten ist. Einige haben geantwortet, Hans Werner leider bisher nicht.
Exemplarisch eine Rückmeldung (Hersteller ist mir bekannt)
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das mit den objektiven Daten bei Meersalz ist so eine Sache. Selbstverständlich haben wir Angaben zu den eingesetzten Elementmengen. Aber was in der Salzmischung drin ist und was letztendlich im angemischten Meerwasser bioverfügbar enthalten ist, sind zwei Paar Schuhe. So viel ich weiß, gibt es keine Vorschrift oder Norm, wie Meerwasser angesetzt werden muss. So macht das jeder, wie er es für richtig hält. Dabei können die Faktoren Temperatur, pH-Wert, Kohlensäurekonzentration, Bewegung, Belüftung, Oberflächen-Volumen-Verhältnis, Salzalter, Salzlagerung und wahrscheinlich noch einige mehr zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Allein die Beprobung (Transport; Zeit zwischen Probe und Messung; ist die Probe filtriert? wenn ja wie fein?, welche Analysenmethode ist gewählt?) der fertigen Meerwasserlösung verändert die Messergebnisse zum Teil drastisch. Z.B. feinste Calciumcarbonatteilchen, die eine mit bloßem Augen nicht sichtbar Trübung ergeben, werden vom KH-Test schön als Karbonathärte detektiert aber stehen den Tieren nicht zur Verfügung - bei einer mikrofiltrierten Proben (ca. 0,1 µm) würde dieser Fehler erheblich kleiner sein.
Deshalb kann ich nur Konzentrationsintervalle angeben - selbstverständlich gibt es ebenfalls chargenspezifische Abweichungen.
KH 8-10°dH
Ca 400-450 mg/l
Mg 1100-1300 mg/l
Fertigmischung ohne Additive
Ergiebigkeit haben wir noch nicht getestet - aber bei diesem Wert sind ebenfalls Abweichungen zu vermuten
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Meisalt, der Hersteller des Crystal Sea, redet dagegen nicht von Chargen-Streuungen. Im Gegenteil, die berufen sich auf ständig gleiches anmischen.
Die oben genannten Streuungswerte sind meines Erachtens zu hoch und erzeugen bei jedem Wasserwechsel eine andere Situation. Ich muss befürchten das diese Streuungen durch die Bank vorhanden sind.
Nun, ich verwende nur noch Produkte von denen ich weiß was darin enthalten ist.