Vergiss das Becken!
Bei Meerwasser musst du normal mindestens ein mal die Woche die Scheibe reinigen. Und das bei dieser Beckenform und dann auch noch aus Plexiglas.... das kann nur schief gehen!
Gruß
Specki
Vergiss das Becken!
Bei Meerwasser musst du normal mindestens ein mal die Woche die Scheibe reinigen. Und das bei dieser Beckenform und dann auch noch aus Plexiglas.... das kann nur schief gehen!
Gruß
Specki
Hallo Jochen,
woran machst du denn fest, dass er nicht die gewünschte Leistung bringt?
Hast du zu hohe Nitrat- oder Phosphatwerte?
Irgendwie musst du ja auf die Idee kommen, dass er nicht ausreicht.
Und klar, der Abschäumer ist für Becken bis 400l ausgelegt, wenn du jetzt einen nimmst der für Becken bis 800l ausgelegt ist könnte der theoretisch schon mehr rausholen. Aber die Frage ist eben, ob überhaupt mehr da ist, was man rausholen könnte/sollte?
Für deinen derzeitigen Fischbesatz sollte er in meinen Augen ausreichen.
Jedoch ist dein Besatz nicht gerade gut gewählt. Doc und Fuchsgesicht werden viel zu groß für dein Becken und Fahnenbarsche sollte man in einer Gruppe halten.
Gruß
Specki
Warum willst du ihn ersetzen?
Ich halte den Midiflotor für einen super Abschäumer!
Man muss nur ab und an den Ausströmerstein ersetzen, ansonsten ist er (bis auf das ausleeren natürlich) komplett Wartungsfrei.
Bin mit diesem Abschäumer absolut zufrieden.
Was hast du denn an Fischbesatz im Becken?
Ich hab den Abschäumer bei mir an einem 330l Becken mit 5 Fischpaaren im Becken.
Gruß
Specki
Hallo Janka,
das was du schreibst stimmt genau ![]()
Sind aber nur die theoretischen Werte. Ich würde in der Praxis mit etwas weniger an Aufnahmekapazität rechnen (vielleicht 1000 Härteliter) und dann das Harz tauschen/regenerieren lassen. Außer du hast die Möglichkeit zu messen, dann würde ich es erst tauschen, wenn das Harz erschöpft ist, was du an einem Anstieg der Leitfähigkeit merkst.
Gruß
Specki
Die Koralle gibt es auch auf englisch.
Da sind aber glaub ich zum größten Teil die selben Berichte drin wie in der deutschen Ausgabe.
Gruß
Specki
Hallo Dietmar,
vielleicht hilft dir diese Seite weiter: http://www.gorgonien-lexikon.com/
Oder Harald, der Seitenbetreiber.
Vielleicht hilfts ja was ![]()
Gruß
Specki
Welche Artemien nutzt du?
Ich würde dir zu den AF430 von Inve raten.
Die sind sehr klein, können somit also schon sehr früh aufgenommen werden, und sind sehr hochwertig was ihre Nährstoffe angeht.
Womit reicherst du deine Brachionus an?
Arbeitest du mit Grünwasser?
Ansonsten dürftest du auf der Seite der IFMN einige Berichte finden über die ganzen Themen.
Viel Erfolg weiterhin!
Gruß
Specki
Zwei kleine Tipps von meiner Seite:
Ich würde viel mit verschiedenen Krustenanemonen arbeiten und eine "Wiese" aus Briareum asbestinum macht sich da sicher auch gut. Diese Korallen wachsen nicht so in die Höhe und es lassen sich damit sicher gute Landschaften gestalten ![]()
Das Aquascaping was du da machen willst hat rein garnichts mit "moderner Aquaristik" zu tun.
Da muss ich dich leider enttäuschen. Moderne Aquaristik wird so aufgefasst, dass ich Technik nach dem aktuellen Stand verwendet wird und aktuelle Erfahrungen in der Tierauswahl berücksichtigt werden. Somit kannst du leider garnicht beurteilen was eben diese "moderne Aquaristik" (im Meerwasserbereich) ist, da du dich damit nicht auskennst.
Das was du vorhast ist eine art Themenbecken oder Spezialbecken.
Du kannst nicht sagen, dass jemand, der versucht einen natürlichen Riffausschnitt nachzuahmen keine "moderne Aquaristik" betreibt. Das stößt hier vielen sehr stark auf. Keine Ahnung wie du auf diese Definition gekommen bist, aber das ist eine Erfindung von dir und hat nichts mit der Realität zu tun.
Ich verstehe was du vorhast, aber warum du deswegen die anderen hier so angreifst ist mir wirklich ein Rätsel.
Wenn du weniger agressiv vorgehen würdest wären hier wohl wesentlich mehr Leute bereit dir mit qualifizierten Tipps weiterzuhelfen und du würdest deutlich schneller an dein Ziel kommen.
Naja. ich bin jedenfalls auf das Ergebnis gespannt und würde mich freuen, wenn du über meine Worte mal nachdenkst ![]()
Gruß
Specki
Hallo,
vor ich teuer auf LED umstelle würde ich noch etwas testen.
Messe doch mal die Temperatur im Unterschrank.
Wenn das Becken direkt auf der Fußbodenheizung steht, dann wärmt das natürlich auch stark den Unterschrank auf. Dass du dort unten Schlitze gelassen hast bringt nicht alzu viel, da die warme Luft nach oben steigt, somit sammelt sich hier direkt die durch die Fußbodenheizung aufgewärmte Luft. Könnte mir vorstellen, dass so das Technikbecken ordentlich mit geheizt wird. Darum würde ich erstmal die Temperatur im Unterschrank relativ weit oben messen. Wenn du dort ne recht hohe Temperatur hast kannst du ja erstmal versuchen oben noch Luftauslässe im Unterschrank anzubringen, vielleicht hilft das schon was.
Gruß
Specki
Ganz einfach... dreh die Heizung runter.
Wieso muss man wegen einem Baby auf 22-23°C heizen?? Sorry, das versteh ich nicht.
Ich hab bei mir immer 19 bis 20°C im Schnitt und selbst wenn ich ein Baby hätte, würde ich das nicht erhöhen. Die kleinen sind früher noch mit viel niedrigeren Temperaturen zurechtgekommen und denen hat das nicht geschadet. Dann zieht man halt mal ein Kleidungsstück mehr an. Vorallem bei einer Fußbodenheizung wo es ja dann von unten trotzdem immer warm ist, sehe ich da garkein Problem.
Wir deutschen zahlen immer noch viel zu wenig an Heizkosten um das zeug so rauszublasen finde ich...
Naja, das wäre mein Vorschlag. Wäre zumindest der günstigste und ökologischste. ![]()
Gruß
Specki
Hmmm, glaube nicht, dass ich so schnell in deine Gegend komme, wohne doch recht weit weg. Trotzdem danke ![]()
Falls sonst noch jemand was zum dem Thema sagen kann, immer raus damit ![]()
Vielleicht hat ja jemand die 6125 und kann sagen ob bei einer Länge von 170 cm am anderen Ende noch etwas bzw. ausreichend von der Strömung ankommt.
Gruß
Specki
ZitatOriginal von Uwe Hirschberg
Wenn du so denkst dürften wir unser Hobby gar nicht ausüben. Hast du eine OSMOSE?
Überlege mal was da für ein Wasser verschwendet wird.Gruß Uwe
Tja, ich denke wirklich so, stell dir vor ![]()
Weils für mich keine Arbeit ist das so zu machen und ich es als unnötig erachte.
Außerdem hat das eine mit dem anderen nix zu tun, sonst dürft ich auch net an nem Elektroherd kochen oder ein Auto benutzen.
Aber eigentlich wollte ich ja nur sagen, wie ich das Salzwasser ansetze, da ich ebenfalls wie Andy71 einen Kanister benutze. Und halt irgendwie auf meine Methode gekommen bin, da keine Pumpe in einen Kanister gepasst hat und das "kräftige durchschütteln" bei so einem großen Kanister halt nicht so einfach ist. ![]()
Gruß
Specki
Danke für die Antworten erst mal!
@ Nightsource:
Ja, so ähnlich stelle ich mir das vor, natürlich nur ohne Technikbecken, sondern den Abschäumer dann im Technikschacht.
Fischegucker:
Schick mir doch mal nen Ableger deiner grünen Caulastrea. Ist die einzige Koralle, die momentan noch auf meiner Wunschliste steht ![]()
Aber genau das möchte ich nicht, eine Pumpe an der gegenüberliegenden Seite. Das würde schei... aussehen. Darum bin ich auf der Suche nach einer Pumpenlösung die von einer Seite das Becken über die 170 cm Länge gut beströmen kann.
Momentan hab ich das selbe Prinzip, wie ich eigentlich möchte. Ein Raumteiler mit 135 cm. Hier hab ich zwei Stück 6045 an einer Seite angebracht und im Technikschacht eine Rückförderpumpe mit 2500l/h. Das reicht gut aus um das komplette Becken zu beströmen und auch am anderen Ende kommt noch ausreichend Strömung an, wenn ich die Ansaugkörbe schön sauber halte. Nur möchte ich mir auf jedenfall eine energieschluckende Rückförderpumpe sparen.
Also dass dei 20.000l/h über den Ablaufkamm zuviel sind, davon bin ich inzwischen überzeugt. Somit werde ich wohl nur eine Pumpe dann hinten verschwinden lassen können und eine vorne anbringen. Aber selbst dann wäre nur auf einer Seite, eine Pumpe sichtbar, das wäre ja ok für mich.
mirk:
wie gesagt, ich wollte die Pumpen nur auf einer Seite anbringen.
Hierfür suche ich eine Lösung.
Was ich von vornherein schonmal ausschließen kann wäre eine Abbyz oder ähnliches. Die hätte zwar sicher genügend Power, ist mir aber eindeutig zu teuer.
Gruß
Specki
Hi,
ich bräuchte mal ein paar Tipps von euch.
Es geht um ein 680l Becken mit folgenden Maßen: 190 x 65 x 55 cm (LxBxH).
Das soll ein Raumteilerbecken werden. Auf einer Seite werden ca. 20 cm abgetrennt für einen Technikschacht. Es sollen aussschließelich an dieser Seite die Strömungspumpen angebracht werden. Im Endefekt ist dann eine Fläche von ca. 170 x 65 cm zu beströmen bei einer Höhe von 55 cm.
Mit welchen Pumpen könnte man das realisieren?
Der Beckenaufbau soll eher locker gehalten werden, vorallem am anderen Ende des Beckens möchte ich nur zwei Riffpfeiler stehen haben. Es werden hauptsächlich Weichkorallen, ein paar LPS und ein paar sehr wenige SPS im Becken sein.
Eine derzeitige Vorstellung von mir wäre folgendes:
Die Abtrennung zum Technikschacht aus Acrylglas. Zwei Löcher reingebohrt und dahinter zwei Streams versteckt, die dann in das Hauptabteil des Beckens pumpen. Hatte hier mal an eine 6085 und eine 6125 gedacht. Das wäre theoretisch ausreichend und eine ca. 30-fache Umwälzung. Nur weiß ich nicht ob da auf der anderen Seite des Beckens noch genügend ankommt. Und das nächste Problem ist, kann ich diese imense Menge (20.000l/h) über den Ablaufkamm zum Technikbecken laufen lassen, oder wird das zuviel?
Freue mich über alle Hinweise und Erfahrungen zu den oben genannten Pumpen sowie weitere Vorschläge in jede Richtung. Es darf wild diskutiert werden ![]()
Ob das Projekt realisiert wird, steht noch in den Sternen, aber das Planen alleine macht ja auch schon Spaß ![]()
Gruß
Specki
ZitatOriginal von Uwe Hirschberg
Mach eine kleine Pumpe rein, schont die Menpower!
Misch ohne Pumpe, schont die Umwelt ![]()
Also ich mach das so: 30l Kanister mit RO-Wasser füllen, die entsprechende Menge Salz hinzugeben. Mit Deckel verschließen und auf einen Bürostuhl stellen. Dieser wird im Laufe der nächsten Stunden mehrfach schwungvoll gedreht, immer wenn man halt mal vorbei läuft. So löst sich das Salz innerhalb kurzer Zeit super auf. Arbeitsaufwand insgesammt nur ein paar Minuten.
Gruß
Specki
Ich schließe mich meinen Vorrednern an und würde bei der Beckengröße dem bisherigen Doc einen Partner gönnen und es dabei belassen.
Für diese großen Vielschwimmer sind solche Becken einfach zu klein....
Gruß
Specki
Zitat(wie schreibt man eigentlich mü auf der Tastatur ? )
AltGr + m => µ ![]()
Gruß
Specki
Guten Morgen Corinna,
die Schlupfzeit ist extrem von der Temperatur abhängig. Darum habe ich meine Artemia Flasche im Winter immer in ein temperiertes Wasserbad gestellt. Glaube da hatte ich so 27°C eingestellt. Da bei mir im Winter die Raumtemperatur nachts schonmal auf 17°C fällt machte das bei mir immer einen sehr großen Unterschied in der Schlupfzeit aus.
Also bei höherer Temperatur bekommst du sie auf jedenfall schneller zum Schlüpfen.
Gruß
Specki
Super Corinna!
Ich hätte auch gerne mal wieder kleine Kaudernis, aber mein Bock hat die letzten 3 mal jedes mal wieder ausgespuckt nach 10 bis 20 Tagen... Hat sich wohl im neuen Becken noch nicht so eingelebt ![]()
Gruß
Specki
Ja, das Buch ist wirklich gut, wenn man sich mehr für Zwergbarsche interessiert.
Wenn du an dem Buch interesse hast, ich kann es günstig abgeben, benötige es nicht mehr. Kannst mich ja anschreiben, wenn du willst.
Wieso habt ihr alle so dermaßen hohe Strompreise?
Ich bin erst umgezogen und bin nun von meinem örtlichen Lieferanten zu einem anderen gewechselt. Zahle nun 20,89 cent je kWh und eine Grundgebühr von 7,82€ im Monat. Und das beste und wichtigste daran ist noch, der Strom wird mit 100% regenerativen Energien erzeugt.
Gruß
Specki
Mit dem Umsetzen von ganzen Steinen habe ich auch negative Erfahrungen gemacht. Seit dem habe ich die Rosen nur noch mit einer Pinzette geerntet. Da gab es nie Probleme bei einem wöchentlichem Wasserwechsel von ca. 80% aus dem Hauptbecken.
Da sich die Schnecken problemlos, ohne Anpassung an das Wasser zwischen einzelnen Becken versetzen lassen empfinde ich das als die einfachste Methode.
Gruß
Specki
Hi,
ich sehe es wie Torsten. Springeri und Fridmani könnte ich mir noch vorstellen. Aldabrensis ist definitiv zu agressiv und revierbildend, zum flavivertex kann ich nichts sagen.
Auch bei 160 cm könnte ich mir maximal 3 Pärchen vorstellen bei einer Höhe und Tiefe von 80 cm.
Wäre es eine Alternative für dich vielleicht eine Gruppe von 5 Fridmani einzusetzen? Diese kann man auch gut in Gruppen halten.
Gruß
Specki
hab ich dir doch gesagt ![]()
Setze 4 Schnecken in dein kleines Gefäß, warte bis sie dort zwei oder drei Gelege haben und setz sie dann wieder zurück in das große Gefäß.
Funktioniert auch im kleinen Maßstab. Aber die Ausbeute ist deutlich geringer, so hab ichs allerdings am Anfang auch gemacht.
Gruß
Specki
1. die Großen fressen den Kleinen das Futter weg. Darum separieren. Im Elternbecken hab ich immer nur sehr wenige hochgebracht.
2. Die Gelege abschaben ist nicht ideal.
Nimm ein kleines Gefäß etwa zwischen 5 und 10 Liter. Setze dort die Schnecken rein. Lass sie dort einige Gelege ablegen. Dann raus mit den Schnecken und kleinste Glasrosen sowie Glasrosen Fetzen rein. Nach kurzer Zeit schlüpfen die Jungen.
Eine bessere Methode gibt es nicht. Wenn du einen Stamm von 10 ausgewachsenen Schnecken hast. In etwa 6 Gefäße zwischen 5 und 10 Liter und (mit Abstand das Wichtigste) genügend Glasrosen. Kannst du mehr Glasrosen ziehen, wie dir im Traum einfällt ![]()
Das Wichtigste ist die Glasrosenversorgung, die Fressen dich schneller leer, als du schauen kannst.
Gruß
Specki
Den Bericht vom TZW ? ![]()
Ich schreib dir jetzt mal ne PN ![]()
Gruß
Specki
Ich habe eine aquariopure ohne Boosterpumpe. Die habe ich mir vor ca. 7 Jahren gekauft und seit dem einmal die RO Membrane gewechselt. Eine Mit Boosterpumpe wäre wohl sinvoller, aber die haben damals vor 7 Jahren noch deutlich mehr Geld gekostet. Nachgeschaltet habe ich ein Mischbettharz (0,5l), das ich so ca. alle 2 Jahre auswechsel, wenn die Leitfähigkeit anfängt etwas zu steigen.
Das was du meinst mit den Keramikmodulen sind bestimmt nur Versuchsanlagen. Wir betreiben selbst Pilotanlagen, die an Wasserwerke vermietet werden um dort Versuche zu fahren. Aber der Sinn einer Anlage mit Keramikmodulen erschließt sich mir nicht ganz im Trinkwasserbereich.
Unsere kleinsten RO Anlagen fangen bei 250l/h an und gehen durchaus mal bis über 100 m³/h.
Ich glaube du bringst auch RO und UF etwas durcheinander, Antiscalant wird normal bei RO-Anlagen eingesetzt, damit hier auf der Membrane bei höherer Aufkonzentration des Konzentrats keine Salze ausfallen. Bei UF Anlagen setzt man kein Antiscalant ein, wenn dann unter bestimmten Umständen Flockungshilfsmittel.
Auch wenn du Grundwasser hast, kann man durchaus Membrantechnik in der Wasseraufbereitung verwenden und zwar eine RO-Anlage zur Teilentsalzung bzw. Teilenthärtung, welche dann nur im Bypass betrieben wird.
Gruß
Specki
Ja, bin in der Wasseraufbereitung tätig.
Bezüglich Meerwasserentsalzung kenn ich mich nicht so aus, aber in der Trinkwasseraufbereitung ist mir das komplett neu. Da werde ich mal nen Kollegen bei mir in der Firma fragen, ob der da was weiß. Weil es macht meiner Meinung nach keinen Sinn, da man mit dem Fouling super zurechtkommt mit Kunststoffmembranen. Gibt ja genügend Desinfektions- und Reinigungslösungen.
Falls du noch weißt, welches Wasserwerk das war mit den Keramikmodulen, würde mich das stark interessieren!
Gruß
Specki
Dann nehm ich Leitungswasser und/oder Dest. Wasser ausm Baumarkt ![]()
Von welchen Ländern sprichst du, wenn du sagst, dass Keramikmembranen in der Trinkwasseraufbereitung im kommen sind? Und von welchen Membrananlagen?
UF macht keinen Sinn, hier kommt man mit Kunststoff wunderbar aus in der Trinkwasseraufbereitung.
Auch die RO-Anlagen zur Teilenthärtung oder Teilentsalzung werden mit relativ niedrigen Drücken betrieben, so dass ich hier auch keinen Vorteil von Keramikmembranen sehe. Sogar in der Meerwasseraufbereitung, wo mit sehr hohen Drücken gearbeitet hat, kommt meines Wissens nach hauptsächlich Kusntstoff zum Einsatz. Auf Keramikmembranen weicht man aus, wenn man auf Grund der chemischen Beständigkeit nicht mehr Kunststoff nehmen kann.
Soweit ich weiß gibt es in Deutschland keine einzige Membrananlage mit Keramikmodulen in der Trinkwasseraufbereitung.
Gruß
Specki
Hi Basti,
wo arbeitest du denn? ![]()
Man kann Industrie und Aquaristik nur bedingt vergleichen. Das ändert aber nichts daran, dass eine RO in der Regel im Aquaristischen Einsatz kostengünstiger ist, außer mann kommt zu Herstellerpreisen an das Harz, was aber nicht die Regel ist, da mit dem Harz ja auch Leute ihr Geld verdienen wollen.
Was nun bequemer ist, darüber kann man sich streiten. Ich habe ein 50l Fass im Keller und lasse das den Tag über voll laufen mit der RO. Das dauert zwar, dafür muss ich aber nicht alle paar Wochen mit Säure und Lauge rumpantschen.
Wie kommst du denn jetzt auf Keramikmembranen? Wenn eine Membrananlage einen Ionentauscher ersetzt, nimmt man in der Regel Kunststoffmembranen. Und auch in der Trinkwasseraufbereitung (nicht Trinkwasserherstellung) nimmt man Kunststoffmembranen. Keramikmembranen werden normal im Abwasserbereich oder bei Spezialanwendungen eingesetzt.
Gruß
Specki
ZitatOriginal von Cemil
... und vor allem der unwelt gegenüber tausendmal besser wenn man nur das abwasser bedenkt.
Das würde ich so nicht unbedingt sagen.
Das Harz muss chemisch hergestellt und zu euch transportiert werden und wird dann entweder als Müll entsorgt oder regeneriert. Die Regeneration von Anionen und Kationenaustauscher kann zuhause erfolgen. Dafür müsst ihr aber Chemikalien kaufen die auch irgendwo hergestellt und zu euch transportiert werden müssen. Mischbettharz muss man einschicken und wird dann in großen Anlagen auch mit Säure und Lauge regeneriert und dann wieder zu euch geschickt.
Wenn man den kompletten Lebenszyklus mit allen einflüssen und Verbrauchsmitteln betrachtet würde ich nicht unbedingt sagen, dass eine RO da (so viel) schlechter abschneidet als ein Ionentauscher.
Und die Wasserverschwendung einer RO schadet vorrangig eurem Geldbeutel, da wir in Deutschland genügend Wasser zur Verfügung haben und hier nicht übermäßig sparen müssen.
Ich habe mich vor langer Zeit intensiv mit dem Thema befasst und bin eigentlich immer zum selben Ergebnis gekommen. Der Ionentauscher ist in der Regel die teurere Variante gegenüber einer anständigen RO mit Hochdruckpumpe.
Und wie oben ausgeführt glaube ich, dass die RO ökologisch auch nicht wirklich schlechter abschneidet.
Nicht um sonst kommen RO-Anlagen in der Industrie immer mehr, während die Zahl der Ionentauscheranlage (zur Entsalzung) eher Rückläufig sind.
Gruß
Specki
Ich hatte ein 70 x 40 x 45 Becken mit einem Aqua Medic Midiflotor Abschäumer (überdimensionert, der Abschäumer ist jetzt in meinem 330l Becken, aber lieber zu groß als zu klein!)
Strömung wurde mit einer 6025 gemacht. Ansonsten nur nen Heizer drin und 4 x 24W drüber.
Die Abteile in meiner 600l Zuchtanlage waren in etwa ähnlich groß. Dort war ne billige Strömungspumpe die ca. 3000l/h gemacht hat. Ansonsten die hälfte einer 6 x 39W lampe drüber.
Was soll denn zu den Fischen mit ins Becken rein?
Ein Pärchen Fridmani dazu macht sich gut finde ich.
Und die 5 cm reißen es wirklich nicht raus ![]()
Gruß
Specki
In der Regel ist deine Beckengröße ausreichend.
Würde dort zwei Anemonen einsetzen, warten bis sie ihren Platz gefunden haben und dann im restlichen Becken noch ein paar Weiche dazu setzen. Dass dir mal wieder eine Anfängt zu wandern kann immer passieren, ist bei weichen aber nicht so schlimm, da hast dann ein paar Tage zeit zu Reagieren, bevor dir die Weichen dauerhaften Schaden nehmen.
Wenn du ganz viel Pech hast wird deine Anemone jedoch wirklich gigantisch und füllt dir dein halbes Becken aus. Das ist aber wirklcih ein Sonderfall. Meine haben sich immer spätestens ab einem Durchmesser von ca. 20 bis 25 cm geteilt. Dann kann man wieder eine abgeben.
Also ich hatte schon Ocellaris Pärchen mit zwei Anemonen in Becken dieser Größenordnung. Ging super!
Gruß
Specki
Wieso kaufst du dir keine 6045? die solltest du bei deiner Beckengröße mindestens vorsehen!
Die 6025 hat meiner Meinung nach zu wenig Power für das Becken.
ZitatIch nehme 37gramm pro liter damit ich eine Salinitaet von 35 bekomme.
Na wo ist denn dann dein Problem??
Das ganze zu 100% aufs Gramm genau angeben ist etwas schwer. Je nachdem wieviel Wasser das Salz gezoegn hat (bei Umfüllung, Lagerung, bei dir zuhause im Eimer) braucht man halt mal ein (paar) Gramm mehr oder weniger um auf die gewünschte Salinität zu kommen...
Sorry, verstehe den Thread nicht ganz ![]()
Gruß
Specki
Phytoplankton ist kein Futter für die Fische.
Du solltest ganz kleine Artemien haben (INVE AF 430) und am besten noch zusätzlich Brachionus (die wiederum mit Phyto gefüttert werden können und unbedingt angereichert sein sollten) oder evtl. sogar Copepoden.
Abfischen kannst du sie, in dem du die Strömung ausschaltest (Vor das Licht ausgeht) und sobald sie geschlüpft sind, kannst du sie mit einer Taschenlampe anlocken und dann abschöpfen. Oder du baust dir ne kleine Larvensammelanlage (siehe zweiter Link unten).
Hier ein paar Berichte zum Durchlesen:
http://www.ifmn.net/zuchtberichte/fische/anemonenfische.html
http://www.ifmn.net/zuechter-baste…vensammler.html
http://www.ifmn.net/zuchtberichte/zooplankton.html
Viel Erfolg bei der Aufzucht!
Gruß
Specki
Hi Torsten,
ich werf mal ne kurze Frage ein, auch wenns nicht ganz zum Thema passt.
Du hast ja geschrieben, dass sich Mg relativ schnell verbraucht und Ca nicht so.
Also bei meinem ehemaligen Becken mit ziemlich vielen Steinkorallen hab ich genau das Gegenteil festgestellt. Mg musste ich eigentlich so gut wie nie nachdosieren. Ca hab ich innerhalb von 2 bis 3 Wochen nen 5 Liter Kanister mit Ballinglösung verbraucht.
Hast du da eine Erklärung dafür?
Gruß
Specki
Dann gehst du von Anfang an das Risiko ein, dass du dein Becken gegen die Wand fährst und garnicht glücklich damit wirst... muss jeder selbst wissen.
Übrigens man braucht nicht unbedingt 10%. Denke bei dir würden auch ca. 35 kg reichen.
Das Salz wird wirklich ziemlich knapp, da würde ich mir gleich nochmal was bestellen.
Die Pumpen sind viel zu schwach! Wenn du da Korallen drin halten willst brauchst du auf jedenfall deutlich stärkere Pumpen. Ich habe in meinem 330l Becken 2 x 6045 + 2500l von der Rückförderpumpe.
Bau doch die Röhren gleich alle ein, dann musst du nicht ständig die Lampe öffnen, kannst ja dann am Anfang mit kürzeren Beleuchtungszeiten und nicht alle Röhren eingeschaltet arbeiten.
Tu dir selber einen gefallen und hol dir frisches LG. Als Anfänger kannst du noch nicht wirklich beurteilen, ob das gebrauchte LG halbwegs was taugt und du wirst vermutlich damit auf die Schnautze fallen.
Wenn nichts im Becken ist, kannst das Wasser auch direkt ins Becken geben und das Salz hinzu kippen. Lass da am besten beide Pumpen laufen, damit es sich gut auflöst. Übrigens würde ich dir unbedingt zu Osmosewasser raten. Weiß nicht was du hier vorgesehen hast.
Lass das Wasser erstmal ne Woche mit Pumpen laufen bevor du das LG einbringst. Bringe zuerst das LG ein und erst dann den Sand. Beleuchtung erst anmachen, wenn das LG drin ist. Abschäumer laufen lassen, sobald das LG drin ist.
Würde das Wasser auch erst ne Woche vor dem LG ins Becken geben. Früher bringt es dir garnichts.
Hoffe das hilft weiter.
Gruß
Specki
Naja... wie groß sind sie denn jetzt? ![]()
In der Regel sollten sie nach 3,5 Monaten so langsam ein abgabefähiges Alter erreicht haben bei guter Fütterung.
Ich hoffe, dass mein Bock auch endlich mal wieder bis zum Ende durchhält und die Eier nicht schon immer vorher verschwinden.
Gruß
Specki
