Beiträge von Thomas Krause

    Also bleibt als Quelle des Übels nur der Stabheizer übrig.
    Die Kohle werde ich auf jeden Fall sicherheits halber mal ein paar Tage im Becken lassen.

    Wegen dem Wodka mache ich mich noch mal schlau (Chemie war noch nie meine Stärke).

    Danke auf jeden Fall für die schnelle Antwort.

    Gruß
    Thomas

    hallo,

    es war ein Stabheizer der Marke Tronic wie man sie im Toom-Baumarkt findet.
    Den Wodka habe ich zugegeben, weil ich damit verhindern wollte, daß die Werte bei der vermehrten Fütterung anstiegen. Habe ich da was grundlegend falsch verstanden oder ist es einfach erst nötig Wodka zu dosieren, wenn die Werte schon hoch sind?

    Den einzigen, den das alles völlig unberührt gelassen hat ist mein Korallenwels. Der schwamm heute-nacht durch das Becken als wenn nichts gewesen wäre.

    Vorgestern-nacht so gegen 3 Uhr ist das Glas meines Stabheizers im MM-Becken zerbrochen sodaß die Sicherung bei mir rausflog. Daher hatte ich eine Abkühlung des Wassers bis auf 20°C, wobei das Wasser seit dem langsam (da mit kleinerem Ersatzheizer betrieben) wieder bis auf 24,6°C hochgegangen ist. Kann das Fischsterben damit zusammenhängen (Ich weiß ja nicht, was für Materialien in dem Heizstab sind, er lag mit zerbrochenem Glas ca 1/2 Stunde im Wasser, da ich den Fehler erst mal finden musste.)

    Ich weiß wirklich nicht, was da schief gelaufen ist.
    Nach dem ersten Wasserwechsel stehen meine Korallen heute mittag wieder gut da und auch die Tridacna und die Grundel sehen besser aus. Nur mein Blenni hat sich irgendwo zwischen die Steine verzogen wo ich ihn nicht sehen kann. Ich hoffe er überlebt es !! (heul).

    Ich wäre für Rat und eure Meinungen dankbar.

    Gruß
    Thomas

    Hallo,

    heute morgen dachte ich mich trifft der Schlag! In meinem Becken war alles noch dunkel und doch konnte ich die Katastrophe erkennen: der Boden meines AQ war übersäht mit Fischleichen. :loudly_crying_face:
    Gestern abend noch war alles in bester Ordnung. Die Fische schwammen alle ruhig umher und als ich das Futter reinwarf sind sie wie immer darauf angesprungen.
    Heute morgen dann musste ich einen gelben Doktor, zwei Fuchsgesichter, 4 kleine Chromis, ein Ocellaris und eine Turboschnecke vom Boden des Beckens auflesen und diese auf ihre letzte Reise schicken. Das Schlimme ist - ich weiß nicht warum!?
    Einzig überlebt hat meine Goldkopfgrundel, mein Algen-Blenny (die beide schwer atmend in einer Ecke saßen) und meine Einsiedler. Meine Kupferanemone hat sich zusammengezogen und aufgebläht und irgendwo zwischen die Steine verzogen. Weiterer Besatz sind eine Lederkoralle, eine Hirnkoralle, eine Hammerkoralle, sowie zwei Tridacnen. Eine der beiden Muscheln war auch sichtlich gestreßt (weiter geöffnet als sonst). Ansonsten sahen die Korallen auch etwas in Mitleidenschaft gezogen aus. Natürlich habe ich sofort frisches Wasser angesetzt zwecks Wasserwechse, habe AktivKohle ins Beckenl und habe dann einige Werte gemessen:

    PH 7,9
    KH 13
    NO2 0 mg/L
    NO3 1,5 mg/L
    PO4 0 mg/L
    Dichte 1,025
    Temp 24,8°C

    Seit anfang Dezember habe ich das Becken von einer Filterung mittels Abschäumer auf Miracle Mud umgestellt. Die Strömung erfolgt ausschließlich von einer Deltec 4040 (Stufe 2) und das Wasser wird über einen externen Ablauf von AM in das MM-Becken geleitet.
    Seit 24.Dezemb er gebe ich dem Becken langsam Wodka zu und habe parallel dazu die Fütterung mit Staubfutter (Cyclop-Eeze, Ultramin-F) verstärkt, ohne das Nitrat oder Phosphat angestiegen wären. (Bitte evtl. Meßungenauigkeiten zu verzeihen, benutze Salifert-Tests)

    Hallo,

    mit diesem Beitrag möchte ich mich vorstellen und gleich zwei Fragen loswerden.

    Mein Name ist Thomas Krause, ich bin 27 und lebe in Kindenheim in der Pfalz.
    Vor 2 Jahren hat es mich urplötzlich gepackt und ich habe mir ohne jede Vorwarnung ein Aquarium angeschafft. Ein Jahr lang hielt ich ein Süßwasserbecken (Salmler und Welse), bevor ich dann endgültig in die Meerwasseraquaristik einstieg. Da ich zu der Zeit (wie auch heute) durch mein Studium kein Geld hatte, mußte ich mir alles ein wenig zusammenschustern. Zu Anfang habe ich ein Buch nach dem anderen gewälzt um mir ein Grundwissen über dieses Thema zu verschaffen. Seit ein paar Monaten verfolge ich viele Beiträge in diesem Forum und habe auch schon viele nützliche Tips daraus und aus eurer Homepage gezogen (riesen Lob!). Also habe ich mich jetzt entschlossen selbst aktiv zu werden (davon lebt ein Forum schließlich).

    Mein Hauptbecken ist 80x40x50 „groß“ und enthält nun ca 35 Kg Lebendgestein. Es steht nun schon ca 1 Jahr, hat aber im Sommer Schaden genommen, als bei den super hohen Temperaturen die Lüfter meines AQ ausfielen (ich war zu der Zeit 3 Tage verreist, sodaß ich vor vollendeten Tatsachen, oder sollte ich besser sage Tot-sachen, stand als ich zurück kam). Vor einer Woche habe ich dann mein Becken komplett umgeräumt und ein Teil der Steine entfernt und durch andere Steine (mehr Platten) ersetzt, da ich mir nicht sicher war, ob mein Lebendgestein durch die lange heiß-wasser-Phase schaden genommen hatte (meine Homepage ist somit nicht mehr aktuell, aber ich hoffe über Weihnachten genug Zeit zu finden alles zu erneuern).
    Momentan habe ich hinter meinem Aquarium noch ein Technikbecken mit den Maßen 80x35x40 stehen, in dem (oder besser gesagt an dem) sich der Abschäumer befindet (Aqua Medic Turboflotor 1000 Multi SL), die Pumpe (OC 2500), und ein Heizstab. Da ich eine Kupferanemone pflege habe ich auf eine zusätzliche Strömungspumpe verzichtet um zu verhindern, daß sich irgend ein Tier im Ansaugkorb verletzt (so wie mir das vor einem viertel Jahr passiert ist). Das Wasser wird mittels eines externen Ablaufs (Aqua Medic Überlaufkasten bis 2500L/h) in das Technikbecken geleitet.

    Außer dem Gestein habe ich noch eine Lederkoralle, eine Kupferanemone samt Ocellaris, eine Euphyllia ancora und zwei Mördermuscheln, sowie eine Goldkopfgrundel, zwei Fuchsgesichter, 4 kleine chromis, einen Algenblenni und einen gelben Doktor, den ich aber jetzt wieder zu meinem Händler bringe, da ich ihn wegen der vielen Fadenalgen gekauft hatte, er aber auf Dauer zu groß für mein kleines Becken wird. Außerdem habe ich noch einige Einsiedler, Schnecken und ein Putzergarnele.

    Mein zweites Becken mißt auf Grund meiner wohnlichen Gegebenheiten (Dachwohnung mit Holzbalken-Boden) nur 28x28x32 cm. Es steht nun auch schon einige Monate und enthält neben einem Kilo Lebendgestein eine Zylinderrose, einen Einsiedler, eine Schnecke und ein paar Caulerpa-Algen. Den Bodengrund habe ich nach dem Jaubert-Prinzip eingerichtet, bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich etwas nutzt. Die Wasserwerte halten sich im normalen Rahmen, nur der Nitratwert war mit 40 mg/L das letzte mal etwas hoch (Nitrit laut Salifert-Test 0,05 mg/L , :winking_face_with_tongue: muß wohl doch jede Woche einen Wasserwechsel durchführen).

    Das ist wohl alles zu meiner aquaristischen Seite. Nun habe ich auch noch zwei Fragen.

    Ich werde in den nächsten Tagen auf einen Schlammfilter mit Miracle Mud umsteigen, da ich meinem AQ mehr Kleinstlebewesen zusteuern möchte. Auf Korallenriff.de ist ein guter Bericht über diese Art von Filter, dennoch bleibt mir eine Frage: ist es egal welche Form der Caulerpa ich in den Schlammfilter setzte oder gibt es Arten, die besonders geeignet sind (oder auch weniger geeignete)?

    Die zweite Frage bezieht sich auf den Besatz meines Hauptbeckens:
    Da ich durch die Gestaltung meines Beckens durch viel Plattenmaterial und somit vielen Spalten schlecht an den ganzen Bodengrund komme (zwecks Absaugen), möchte ich mir gerne gute Resteverwerter bzw Detrius-Verwerter zulegen. Soweit ich gelesen habe sind Schlangensterne dankbare Verwerter. Nun weiß ich aber auch, daß manche Schlangensterne kleine Fische auf ihrem Speiseplan stehen haben. Das wäre nicht so gut, da ich einen Fischverlußt durch einen Schlangenstern gern vermeiden würde. Könnt ihr mit da etwas empfehlen oder würdet ihr mir gänzlich von Schlangensternen abraten?

    Viele Grüße
    Thomas