Hallo Helmut,
...eben, diese Reaktion habe ich befürchtet....
aufregen bringt eben schon was!! Ich selbst bin gegen eine artfremde Haltung für Fische und Korallen, die sich als nicht haltbar erwiesen haben, bzw. in "tragbaren Pfützen" gehalten werden!; bei mir schwimmen in 2000 Ltr. 17 Fische, darunter eben zwei Hepatus, wo ich auch schon skeptisch war.
Jedoch habe ich den Platz und die Gegebenheiten, wo die Fische mittlerweile sogar unter Tageslicht schwimmen und die Korallen auch die Sonne spüren, das gibt's doch nicht zu oft, oder?
Mittlerweile weiß ich aus den Antworten die benötigte Beckengröße, an der soll es letztendlich auch nicht scheitern. (ich wollte zwar nie ein reines Fischbecken,
aber nun wird's halt eines geben!). Zwar nicht gerade 7000 Ltr., aber für 5000+ ist die "Baugrube" ausgemessen...
Wo sind bitteschön dann noch die Grenzen zwischen Heimaquarium und ......-ja wie heißt eigentlich das Gegenteil?
Ich respektiere deine Meinung sehr, dein Wissen und das auch der anderen alten Hasen hat mir in meiner bis jetzt doch sehr kurzen Aqua- Laufbahn viel geholfen.
Ein Chelmon bspw. wird sich bei mir im Becken nie finden lassen, ebenso wenig unpflegbare Korallen.
Bei so renomierten Personen wie Schmid aus Unterföhring, der auch schon bei Fossa und Nielsen im Buch auftaucht, muß ich mich doch auf die Aussage bzgl.
eines Fisches, hier Poc. paru , verlassen können, oder?
.....anscheinend doch nicht, wie's scheint.
Was passiert eigentlich mit den ganzen Kaiser-, Drücker-,und wie sie alle heißen -Fische in ihren 50x40 cm großen Verkaufsbehältnissen?
Wo sie hinverkauft werden, habe ich oft schon bei verschiedenen Händlern gehört. Da stellt es mir die Haare auf.
Erst kürzlich hatte ich Besuch bei mir, welcher die Malawi-Aquaristik seit 30 Jahren betreibt und beste Beziehungen zum Tierpark Hellabrunn pflegt, wo jetzt eine gigantische Meerwasseranlage errichtet wird; er bezeichnete bis jetzt die Meeresaquaristik aus Heimaquarianersicht als reine "Verbrauchs- und Wegwerf-Aquaristik". Als er nach 4 Stunden wieder ging, war er eines Besseren belehrt, und wollte nicht glauben, daß ich erst vor über einem Jahr begonnen habe
.
Sicher hatte ich auch schon Verluste, die ich mir bitter vorgeworfen habe; jedoch waren betreffende Tiere immer im voraus belastet durch Krankheit, Schwächung etc.,.... oder aus dem Becken gehupft..)
Ozon gibt's bei mir nicht, UV macht die Sonne; ich hatte nur am Anfang einmal 3 Tage die Pünktchenkrankheit im Becken, welche ich auf biologischem Wege bekämpfen konnte; hier war ich selbst Schuld, weil ich mit dem Besatz nicht warten wollte ; durch Zufall fand ich damals das Forum und möchte es auch nicht mehr missen!
Daran kann auch der "Franzose"
nix ändern.
Auweh... ist das ein langes Geschreibsel geworden....
Servus Stefan C.