Beiträge von Stefan C.

    Habe bei C. racemosa eine Feststellung im Laufe der Jahre gemacht.
    Bei Ca-Wert unter 380mg stagniert das Wachstum, die Triebe werden glasig und dann stehen auf einmal Fuchsgesicht und Palettendoktor auf dem Plan, um sich an ihr zu vergehen.
    Für mich die ideale 'Zeigerpflanze', wenn der Ca-Wert mal abrutscht.
    Bei Werten über 400mg Ca geht's mit dem Wachstum wieder flott voran und es hilft nur mechanisches Dezimieren, da die Fische dann keinen Appetit drauf haben.
    Alles in allem stellt diese Alge bei mir aber keine Plage dar.

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Der Kriechspross der Alge wir Rizonom genannt - i ...

    also ich hab das Ganze noch als Rhizom (gr.) gelernt. Vielleicht die neue deutsche Rechtschreibung?? :face_with_rolling_eyes:

    Im übrigen werdet ihr mit Giften, heißem Wasser, Chemie in Form von Kalkbrei etc. die älteste Lebensform der Erde im Pflanzenreich nur noch stärker machen :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von use
    Hi Stefan,

    machst Du mir jetzt Konkurenz? :winking_face: Bis jetzt hab ich doch Iljas Auffangbecken :grinning_squinting_face: Der Witz ist das seine ganzen Rüpel sich bei mir absolut friedlich verhalten und keiner Koralle was zu leide tun :))

    mfg Uwe


    tschuldigung,
    möchte mich natürlich nicht vordrängeln :winking_face:
    soso, schau an, der Ilja kauft und kauft:-))

    kein Wunder, das die Fische bei dir nicht mucken; da wissen sie genau, wer der Herr im Haus ist; dem Ilja tanzen sie halt noch auf der Nase rum :tongue:

    Zitat

    Original von Michael Riediger


    Und das weißt Du woher? :confused_face:

    Michael,
    tja, es steht auf der Packung drauf;
    nur, wenn es Etikettenschwindel sein sollte, warum hatte ich bei meinen letzten Säcken dann auch noch Seegras in den Tüten???
    Sollte denn der Schwindel so perfekt geplant sein ;)???

    @günter,
    diese Art an Grundeln ist für mich größer gewordenes Zooplankton :winking_face:
    hab mal ein Pärchen von denen mit einem Paar 'Wardii' ins Becken geworfen und nicht mehr gesehen. :frowning_face:

    Gibt's eigentlich keine Grundelart mit einem Mauldurchmesser so groß wie eine Kaffeetasse???? :grinning_squinting_face:

    @Katja,
    verrückt ist gar kein Ausdruck mehr ;);
    nimm halt anstatt des Live Sands noch 20 kg Aragonitsand (getrockneter Live Sand) dazu.
    Wobei ich bei deinem Beckerl allemal noch 2-3 Sack LiveSand einwerfen würde. (denn so teuer sind die 2 Sackerl auch wieder nicht.)
    Wenn du getrockneten Sand dazu nimmst, bist du dir hoffentlich im Klaren, daß die Cyanos allerhöchstwahrscheinlich nochmal voll durchbrechen???......

    und ich habe seit vorgestern einen Versuch am Laufen, die neuen 240 kg Aragonit-und LiveSand für das Becken mit Cyanos anzuimpfen. :]

    In einem 400 Liter Bottich wird der Sand mittels Pumpe in der Schwebe gehalten und laufend Cyanos zugesetzt.
    Der Sand wurde vorher mit Bakterien 'scharf' gemacht, um nach meinem humanmedizinischen Laienverständnis 'Antikörper' bilden zu können.
    In drei Tagen kommt der Sand ins Becken, dann wirds ernst. Ich schätze, daß es den paar vorhandenen Cyanos dann an den Kragen geht; waren sie ja nur noch auf dem nicht mehr existierenden Bodengrund :winking_face:

    Zitat

    Original von Reinhard Seidl
    Hallo Ilja!

    Wie groß ist Dein Bananenstück und wie lange war es im Becken?

    Die Banane sollte schon in 1-2 Std. gefressen werden.
    Wenn sie länger im Becken war ist die Ursache der Wassertrübung geklärt.

    Bei mir werden Bananen die länger im Becken lagen auch nicht mehr gefressen


    Augen auf:
    auf Bild 2 oben links sieht man das bereits verwesende Stück Banane. :]

    Ilja,
    wenn du Easy Life brauchst, ich hab immer 20 Ltr. im Haus :).
    Denke aber, ist nichts weiter von Nöten.
    Laß einfach mal die Banane weg (auch Gurke); das Beckenvolumen ist nicht so groß, als daß das System das so schnell immer wieder wegsteckt.
    Fütter halt mehr die Karner-Algen oder Löwenzahn. (Banane gibt's bei mir übrigens nur 1x im Monat wegen der Wasserbelastung)

    Zitat

    Original von Peter Metzner
    Ah geh, Stefan!

    Jezt sei´ nicht so egoistisch!
    Die paar Falter! :grinning_squinting_face:

    P.S.: Warum meint der Peter deine Korallen wachsen nicht? Weis er mehr? :-))

    Servus,
    Peter

    Peter,
    keine Ahnung, was der andere Peter jetzt meint :D.
    Er war im Dezember letzten Jahres da, und da sah wirklich alles nahe am Verrecken aus :(; aber seit 3 Monaten geht es steil bergauf :]

    also bei Reinstwasser, wenn es wirklich sauber ist, und der Behälter keinerlei Verunreinigung aufweist, gibt es keine Probleme.
    Ich halte mir in einem 1000Ltr. Faß, welches im Freien steht und der Domschacht nur abgedeckt ist, immer einen Vorrat.
    Kann mal sein, daß das Wasser 4 Wochen drin stehen bleibt. Keinerlei Form von Algenbildung (Behälter ist milchig durchscheinend), auch ohne Wasserumwälzung.
    Bei Salzwasser und Osmosewasser, wie von Robert beschrieben.

    Jo Tim,
    Glück gehabt; aber eine weitere Lehre sollte dies für jeden Autofahrer in Polen sein. Keine Straße dort verträgt 90 km/h. :winking_face:
    (drum hat es auch gedauert, bis der Notarzt da war)

    Peter,
    Vorsicht, ich lese alles
    wer sagt dir denn, das im großen Becken die Korallen jetzt nicht wachsen??
    Da würde es dir jetzt mittlerweile die Schusser aus den Augenhöhlen treiben :]
    Aber dennoch versaue ich mir das Becken nicht mit Faltern. OK, ein Kleinii schwimmt da als mehr oder weniger nutzloses Element drin rum, aber die Gesellen mit den kräftigen Kiefern dürfen die Korallen nur mit 5 Meter Abstand aus dem anderen Becken beäugen:-))

    Zitat

    Original von Frank Mohr
    Hallo Stefan
    Ich denke aber das das Phosphat das du dann messen kannst von den totgekochten Sachen in den Steinen kommt.
    Gruß Frank


    schon klar, Frank :winking_face:

    aber ich sprach hier jetzt vom Bodengrund.
    tot=Phosphat= Erstbesiedelung Cyanos

    ich denke, im vorliegenden Fall herrscht ganz einfach noch nicht die Mikrofauna und -Flora vor, die das gebundene anorganische Phosphat verwerten könnte.

    aber erst soll er mal kochen. :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von christian wecht
    Hi Stefan,

    also ist der po4 wert im Boden auch ein wichtiger Faktor??
    Oder nur in dem fall, um die Baks in meinem Becken zu erklären?

    Verzweifelnde grüße
    Christian

    im Wasser hatte ich auch mit Merck 0,0 PO4; der relativ neue Bodengrund nach auskochen 0,49.
    Ich denke mal, wenn man einen jahre alten lebenden Stein (Bruchstück) kocht und dann mißt, würde es einem die Haare aufstellen.

    Warst du jetzt schon beim Kochen :D??, dann reden wir weiter.

    PS: nicht, das mich jetzt jemand falsch versteht, PO4 halte ich schon für wichtig, das Verhältnis zu NO³ muß halt stimmen....

    wo bleibt das Abstimmfenster? :grinning_squinting_face:

    wenn ich mir den Sand ansehe, scheint der ziemlich neu zu sein ( erkennbar an Glasseite) ; darum sind es danach bräunliche Cy's.

    Für Kieselalgen spricht natürlich wiederum der Wechsel des Vorfilters.

    Wenn sich die Beläge fetzig ablösen, sind es wiederum Cyanos.
    Genaueres, wie Robert schon schrieb, nur mit Mikroskop.

    Mein Tip: eine Mischung aus beidem, nach beschriebenen Änderungen.

    Zitat

    Original von iXware
    Für Hunde, Katzen und Pferde gibt es standart-Lebensversicherungen, für Fische und Korallen hab ich sowas noch nicht gesehen...

    glaub mir,
    bei Lloyds geht alles :D; dürfte sich aber erst ab einigen 10 000 Ltr. rentieren.
    öffentliche Aquarien wären da ganz schön aufgeschmissen, falls was passieren sollte. Denn sowas wird zumeist mit Krediten errichtet, und das muß zwingend abgesichert sein.

    Da sind Becken und Inhalt weitaus teurer als das schützende Gebäude drum herum.

    du kannst ja versuchen, das E-Werk regresspflichtig zu machen :D;

    im Prinzip kann man sich gegen alles und jedes versichern. Nur dann muß der Vertrag so explizit ausgearbeitet sein, der Fall der Fälle auch vertraglich geregelt genau so eintreten....;
    aber dann werden die V-Prämien so exorbitant hoch, das du für das Geld ein Rudel Notstromaggregate anschaffen kannst.

    ist so ähnlich, wie Zigarren gegen Brand zu versichern :grinning_squinting_face:

    eiii Manni,
    also mein Chelmon rührt jetzt im 4. Monat (sitzt wieder in einem anderen Becken) zu 100% keine Glasrose an.
    Sehen tu ich nur die Schnauze und einen Teil des Bauches unter dem Steinaufbau, der eigentlich ahnen läßt, das er es sich gut gehen läßt.

    Hungern lassen, bzw. die Frostfutterration so weit zu senken, das ihn der Hunger durchs Becken treibt, brachte leider gar nichts.

    Also gezwungen wird bei mir niemand zu irgend was :D, drum soll er sich sein blödes Frostfutter schmecken lassen; hat er wenigstens seinen Dickschädel durchgesetzt ;).
    Den Rest futtern die Glasrosen, die dann wiederum zu den Aurigas wandern.
    Es ist einfach eine perverse Wonne, zuzusehen, wie die dann gezogen, gequetscht, zerfetzt und verschlungen werden, die Drecksviecher :D;
    *Hau wech die Schei.e* :]

    Ich freu mich morgen früh schon wieder auf Raubtierfütterungszeit:-))

    so,
    jetzt muß ich das Thema noch mal hoch holen.

    Neues an der Glasrosenfront :D.
    Mittlerweile langen meine beiden Aurigas richtig zu :]. Waren sie vor 4 Monaten noch absolut scheu, kann ich einen 'verseuchten' Stein gar nicht erst im Becken abstellen, schon fallen sie drüber her, um das Glibberzeug regelrecht zu zerfetzen *hehehe*. Dies trotz ausreichender Frostfutter-Fütterung. Flockenfutter wird verschmäht.
    Der tomentosus schaut dem Treiben teilnahmslos zu, der kleinii schaut noch dämlicher.
    Berghias scheinen sich restlos verabschiedet zu haben.

    Also empfielt sich doch Chaet. auriga.
    Nur einen klitzekleinen Nachteil haben sie doch:
    habe gestern die ersten Acropora-Ableger zum Entseuchen ins Becken geworfen; seltsamerweise hatten 2 Arten heute teilweise keine Spitzen mehr X(.
    Montipora astförmig, Weichkorallen und Großpolypige (Blastomussa, Welsophylla) bleiben unbehelligt.

    Trotz der Euphorie möchte ich dennoch unbedingt davor warnen, Aurigas nur Grund eines massiven Glasrosenproblems zu erwerben.
    Für ein normales Riffbecken sind sie denkbar ungeeignet, da man nie weiß, auf was für abartige Gedanken die Fische kommen, wie bei allen Faltern üblich.

    Ich habe das Glück, sie in einem externen Becken halten zu können. Sie kommen beizeiten dann in ein größeres Becken, mit Korallen, die sie nicht in Versuchung führen werden ;).

    Rene,
    gebe dir in allen Punkten Recht, ich war nach einem 3/4 Jahr auch kurz davor, den Krempel über Bord zu werfen. (4 Wochen nach deinem Besuch)
    Dann aber, als ich mich nicht mehr drum kümmerte, Ammoniumchloriddosierung aufhörte, und das Becken schlachten wollte, da wuchsen auf einmal die Caulerpas; und das, nachdem ich den Schlammfilter der Natürlichkeit entsprechend 12 Std Licht und 12 Std. Dunkelheit gab, und bis heute beibehalte.
    Da können jetzt alle MM-Vertreiber denken, was sie wollen. Die dauernde Beleuchtung bringt nix, Schlammfilter ist halt ein Filtersystem neben vielen anderen; an neuen Becken ja, klares Wasser im Vergleich zu ozonisiertem eindeutig nein.
    Letztendlich muß jeder für sich entscheiden; aber der revolutionäre Durchbruch in der Aquaristik ist es mit Sicherheit nicht.

    Andreas,
    so wollte ich es zwar nicht schreiben, aber meine Unterstützung hast du.
    Das Wasser, welches durch Osmose und Reinstwasserfilter läuft, hat ja die Güte für kerntechnische Anlagen. Das ist das Problem, woran es hapert....zu sauber, bzw. werden dem Wasser nötige Salze für MW-Aquaristik entzogen.
    Nur, wenn man einmal mit der Säuberung angefangen hat und diese über Jahre praktiziert, wird das System immer sensibler, so daß Cyano-Peaks sogar schon beim Wechsel der Salzmarke ausschlagen.
    Bei einer Umkehr zu nicht zu sauberem Wasser kommt es dann zum Zusammenbruch, da sich das Becken so nicht mehr umstellen läßt.

    Ich habe bis jetzt nur eine eindeutige Verbesserung erreichen können, da ich, wie schon gesagt, dem reinen Nachfüllwasser wieder Mineralien zuführe.

    Harald,
    die Leitwertmessung habe ich aufgegeben, da ich mich hier lieber auf M&N Visocolor HE verlasse.
    ich habe mittlerweile das 3. Harz in Verwendung, nach AN7+, Amberlite jetzt das MB Ultra von westaqua.
    Bzgl. der Ausbeute an Permeat schneidet in meinem Vergleich Amberlite als Mischharz am besten ab.
    Ich wechsle aber jedes Harz sofort bei 0,02mg/Ltr Si; tägliches Messen ist bei mir nun Pflicht, da ich dem Rohwasser nicht mehr traue, da die wöchentlichen Ausgangswerte zu sehr schwanken.
    Nächste Woche bekomme ich nun ein bisher mir unbekanntes Harz, das eine Wahnsinnsausbeute haben soll, und gegen geringe Kosten im Tausch regeneriert wird.

    Vor 4 Jahren hatte ich noch einen Korallin-Reinstwasserfilter. Mehr aus Unwissenheit hatte ich diesen über 1 1/2 Jahr nicht regenieren lassen, er war natürlich hoffnungslos am Ende. Bis dahin lief praktisch das reine Osmosewasser in das Becken, ohne Auswirkungen in Form von Kieselalgen, Cyanos etc. und ich habe wahrlich absolutes Roh-Mistwaser.

    Erst nachdem ich das Osmosewasser im Lauf der letzten 2,5 Jahre mittels kH Filter und Si Filterung bis zum Gehtnichtmehr ausreizte, stellte ich einen Rückgang der mittlerweile stattfindenden Cyanoplage nur noch bei Wechsel der Harzmarke fest.

    Eine Verbesserung wurde mittlerweile nach Zugabe von Aufhärtern ins Osmosewasser erzielt, und Wechsel der Harzmarken bei jeder Anwendung; ich brauche jetzt monatlich zwischen 8 und 10 Ltr.Harz:-))

    In einem Becken probierte ich vor kurzem die Methode wie vor 4 Jahren aus (nur Osmosewasser): niederschmetternd. :frowning_face:

    Ich denke mittlerweile, durch die Entkieselung wird ( Nachfüllwasser) das System so sensibilisiert, das hier geringste Mengen Si bereits Cyanos fördern.

    Erst nach Aufhärtung des Reinstwassers (auch hier Produktabhängig) pH Erhöhung und Abschäumer ausschalten bekomme ich die Plagen dann über längere Zeit wieder in den Griff, bis zum fast völligen verschwinden.