Beiträge von Stefan C.

    Zitat

    Original von Thilo
    Hi Stefan,

    vielleicht hast du den Nitratpegel zu schnell erhöht :confused_face:

    Thilo,
    dann hätte es die anderen Hystrix auch geworfen; Erhöhung von 0 auf 4-5 innerhalb 1 Woche. Das müssen die Viecher schon aushalten.
    So kurzfristige Konzentrationsschwankungen schafft locker mein 30cm Olivaceus, wenn er mal aa macht :grinning_squinting_face:

    Platz genug hab ich ja,- es wird halt jetzt einfach nix mehr dahin gestellt.
    Einfach ein Fall für Akte X. :face_with_rolling_eyes:

    ob das doof ist, keine Ahnung.
    wenn du das wirklich machen willst, bei der Beckengröße, mußt du selbst wissen.
    Um aber den Leitungsquerschnitt des 32er Rohres zu erreichen, mußt du 4 20er Rohre nehmen, welche alle exakt die gleiche Wassermenge auf die Längre gerechnet transportieren sollen. D.h. genau in der Mitte vor der errechneten Abzweigung muß das 32er Rohr in die T-Stücke einmünden.

    Jetzt kommt es natürlich auf die Beckengröße des Schlammfilters an. Wenn der so auf das Hauptbecken dimensioniert ist, wirst du mit einer 6-oder 8er Red Dragon nicht glücklich werden.
    Wie dick ist denn das Rohr des Hauptbeckenablaufes??
    Falls es DN 50 ist (sollte bei dem Beckenmaß eigentlich normal sein), würde ich niemals weniger als eine 12 Red Dragon einsetzen.

    also, bevor ich da an den 20er Strohhalmen rumbasteln würtde mit T-Stück an Red Dragon, Reduzierungen und Winkeln, und das am Ende zusammengeschustert aussieht und eh nix bringt, würde ich mich von den 20er Rohren verabschieden:-))
    ist aber nur meine Meinung....

    Hai Jens,
    genau so ist es; (vom Auslauf zum Einlauf) leider gab es bei mir keine andere Lösung; im Becken habe ich schon 38fache Strömung, Wasser ist eh zu sauber; also kein Bedarf, das Wasser erst wieder über das Hauptbecken zu leiten, was auch wieder mindestens 1/4 Leistungsverlust zur Folge gehabt hätte.

    Durch den zusätzlichen Wasserdurchsatz bin ich jetzt im Filterbecken immerhin Cyano-frei :]

    Ich muß aber dazu sagen, daß das Wasser aus dem Schlammfilter in ein 1 1/2 m tiefer gelegeneres Filterbecken weiterläuft, von wo aus weitere 3 Becken versorgt werden, und hier die Red Dragon steht, die wiederum das Wasser über 10m Länge und 2m Höhe ins Hauptbecken zurück fördert.
    Hört sich kompliziert an, ist auch so :]

    jetzt muß ich den Thread nochmal hochkramen.
    habe vor 3 Tagen an die selbe Stelle eine andere Hystrix gestellt.(ca. 15cm Durchmesser) 20 cm Abstand zur Kupferanemone, ebenso zur rechten Acropora. Keine Glasrosen auf dem Stein, -also nichts, was eine Vernesselung auslösen hätte können.
    Gestern morgen sah sie genau so wie die erste aus, mit dem Unterschied, das 2 Mespilus drauf saßen, welche wahrscheinlich die Reste abnaschten.

    Am fehlenden Nitrat kannes diesmal nicht gelegen haben, zudem-, da alles andere hervorragend dasteht. Es sind noch 3 Hystrix-Ableger im Becken, denen es blendend geht.

    Trotz das die Koralle einen halben Meter höher gestellt wurde, ist ein Zuviel an Licht auszuschließen, da die andere an der Stelle auch über ein 3/4 Jahr stand.

    Irgendwas muß auf diesem Fleck sein, das den Hystrix das Leben austreibt. :confused_face:

    ...habe an meinem 1000 Ltr. Becken auch ein Schlammfilterchen drunter.
    Trotz Red Dragon kommen nur max 5000. Ltr./Std. (Leitungs-und Reibungsverlust) über den Überlauf 40er Rohr durch das Filterbecken.
    Das war eindeutig zu wenig Strömung für den Schlammfilter.
    Habe nun vor 14 Tagen eine Eheim 1262 in der Ablaufkammer des Filters installiert, die über 32er Rohr das Wasser wieder in die Einlaufkammer schickt. Jetzt paßt endlich die Strömung im Schlammfilter, und die Caulerpas wedeln noch am Ende des Beckens.

    Das 20er Rohr taugt m.E. außer als Strohhalm :grinning_squinting_face: zu überhaupt nichts.....

    ...wahrscheinlich leide ich an Alterstaubheit, aber ich höre keiner meiner Streams, und da haben sich mittlerweile 14 angesammelt. Auch ohne die Gummieinlagen an den Aufhängungen höre ich nix.
    Uwe,
    auch die Aquabee's höre ich nicht, obwohl ich mir erst gestern die Ohren wieder geputzt habe :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von Joerg Kokott
    Hi,


    @Stefan: wenn Du bei Deiner Seriatopora Axialpolypen gefunden hast, dann liegst Du mit der Gattung ziemlich daneben :grinning_squinting_face:

    Joerg,
    war mit den Gedanken bei einer anderen Sache, als ich das geschrieben habe; .....du pingeliger Mensch :grinning_squinting_face:
    ich meinte natürlich axiale Koralliten.

    ohoh,
    ist schon hammerhart; man muß schon verdammt genau schauen, um da überhaupt noch differenzieren zu können.
    Auf den 23. Blick denke ich, das du Recht hast, und es sich tatsächlich um eine Weichkoralle handelt....; was für ein Faupax von mir. :smiling_face_with_sunglasses:
    ist ja ein Wunder, das die noch aufrecht steht:-))

    Cyanos sind Folge- oder Erstbesiedler von totem Material.

    Jede Koralle, die halbwegs vernünftige Strömung abbekommt, kann die Beläge wieder selbständig loswerden.
    Aber an den gezeigten Bildern ist ja nicht mal mehr der Hauch irgend eines lebenden Gewebes...

    Das Hauptproblem stellt hier die irre Diskrepanz zwischen NO³ und PO4 dar. Wobei dem Salifert nur bedingt zu trauen ist, und sicherlich noch Spuren von Phosphat vorhanden sind,-aber eben zuwenig.

    noch was eingefallen: es muß doch PO4 im Wasser sein..., SPS tot, Kugelalgen im Hintergrund:-))
    und bevor der CA-Wert wieder angehoben wird, sollte erst mal der MG-Wert in Ordnung gebracht werden. Wobei ich an dem gemessenen Wert auch Zweifel hege, wenn ich die Kalkrotalgen sehe.

    hallo Hans-Werner,
    vielleicht habe ich mich mißverständlich ausgedrückt.
    Letztes Jahr Weihnachten haben Peter Schmiedel und ich Acr. suharsonii bestimmen wollen. Waren nicht gerade groß und schön gelblich grün.
    Nach langem hin und her haben wir uns für die mausgraue Variante im Veron entschieden.
    Und wenn ich eine Acro genau bestimmen möchte, habe ich ehrlich keine Lust, erst mal einen Ast davon in Natriumhypochlorid einzulegen um nach dem Skelett eine Bestimmung zu 100% durchführen zu können.
    Die Korallen, die durch Fragmentation ihrer Ableger und wiederum Ableger durch die Aquarien wandern, sehen ja bekanntermaßer Grund der Haltungsbedingungen am Ende alle unterschiedlich aus.

    Ich habe mittlerweile eine Seriatopora caliendrum mit gut 50 cm. Wenn ich dir ein Foto vor 4 Jahren und heute zeige, wette ich, daß du niemals diese Koralle für ein und dieselbe hältst. (axiales Polypenwachstum, Brechung der apikalen Dominanz)
    mittlerweile ist aus einer mehr eine Platte geworden, während die andere in einem anderen Becken die gewohnte Wachstumsstruktur aufweist))

    Zitat

    Original von KS
    Hi iP,
    Doch, wenn ich keinen Boden mehr sehe gerate ich in Panik. Das ist in El Quseir schön. Da schnorchel ich mit sturem Blick aufs Riff und trau mich nicht wegzuschauen.

    Aber jetzt wird es stark O.T.

    Klaus,
    ich denke, das es mir so gehen würde wie dir.
    Gott sei Dank habe ich gar keine Zeit, so was mal auszuprobieren :]
    Kann mich nur noch dunkel vor ca. 25 Jahren erinnern, wo ich im Mittelmeer an einer steil abfallenden Felskante beim Schnorcheln Panik bekam,- den da drunter war es nur noch schwarz :st:

    bzgl. Veron,
    schöne Bilder, nur hat das Ganze einen Nachteil: alles schöne Fotografien im freien Wasser und großen Stöcken.
    Sofern es sich im Aquarium um keine Wildfänge handelt, ist man bei der Bestimmung der Korallen nach Durchblick der Bücher verwirrter als zuvor.

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    und ich sitze wieder sabbernd im Büro ... das ist nicht F A I R

    Peter,
    denk an deinen Ranzen :] und beiß ins Tischeck, ist gesünder :D, sonst brauchst du beim nächsten Tauchgang Blei ohne Ende :winking_face:

    ist eine 'degenerierte' Caulerpa-Racemosa Art, mit gutem Bewuchs an Cyanos :];
    fressen tut die so gut wie niemand, so wie Frank vorgeschlagen hat, entfernen. Auf die Bürste würde ich aber verzichten, da diese Art sich nur mit mehr oder weniger Wurzelsproßen ans Substrat heftet.

    So wie das Bild aussieht, scheinen die Wasserwerte (Mg, Ca, PO4) auch nicht im rechten Lot zu stehen.

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Hallo peter

    wenn man den Kreisel mit Pumpen bis 1200 Liter nutzt sind die okay, darüber also nach der Angabe bis 2000 haut nicht lange hin. Die sind dem Druck dann wenig gewachsen. Da man aber ja Garantie hat empfehle ich jedem die zutauschen und dann mit nur 1200 Liter Pumpen zu betreiben. Dann funzeln sie auch.


    Robert,
    sag das nicht :grinning_squinting_face:
    Ich habe jetzt, nachdem mir die Kreisel immer abgehauen sind und einer einen Feilenfisch torpediert hat (Feile war schneller :D) die restlichen 4 festgeklebt; und zwar an 3000er Aquabee. geht Klasse :]
    jetzt verdienen sie ihren Namen das erste Mal zurecht: 'Kreisel' :face_with_tongue:

    wann allerdings das Plastik durchschmilzt, da bin ich einstweilen überfragt:-)

    Zitat

    Original von Wolfgang Vorisek
    Hallo Esther!!
    Ich geb mal nur nen Tipp ab, ich glaub bei der Schnecke könnt es sich um eine kleinbleibende Art aus der Gattung Strombus handeln, aber ganz sicher bin ich mir da auch ned.
    Sind auf jedenfall harmlose Alögenfresser, hab ich auch genug im Becken.
    Gruß Wolfgang

    ...und putzen super Cyanos weg :D, wenn man welche hat :angry_face:

    Zitat

    Original von TimoM
    gibts noch weitere "einfachere" Arten ? :smiling_face:

    Bin für jeden Vorschlag offen.

    wie gesagt, Pseudanthia dispar; die bleiben etwas kleiner und nach Eingewöhnung brauchen sie auch nicht soviel Futter (bei mir gibt's nur 2x täglich was).

    Die Auswahl im Handel an Fahnenbarschen ist meist eh eng begrenzt, da kommt man nicht so stark in Versuchung.

    Zitat

    Original von Tim Przezbor
    StefanC,

    hab schon öfter gelesen wie z.B.auf dem Bild sehen sie eine Schule Weisskehldoktorfische schwimmen...

    Also ist das auch richtig :smiling_face:

    ...wer sagt, daß dies richtig wäre oder ist :)??
    in dem Fall spricht man von einem Schwarm Weißkehl-Doktoren.....

    Hallo Wolfgang,

    der Raum unter den Steinen bleibt leer. Vorteil bei der Anlage ist,-man kann einen Stein entgegen der Schwerkraft bestimmt, in einem bestimmten Winkel auf die Rasterplatten setzen, draufdrücken und hält :], da unter dem Druckpunkt exakt die Stege der Platten wegbrechen.

    Hier ein Foto aus meiner Website, die halbfertig seit einem Jahr im Netz dümpelt :winking_face:

    ist ja interessant;
    was es nicht alles gibt. Meine Impis,-der eine ist jetzt voll durchgefärbt,
    sind so dick wie Sardinendosen, der eine hat am Kopfrist oberhalb der Augen aber auch zwei vielleicht 2mm große helle Vertiefungen, die symmetrisch auf der anderen Seite auch zu finden sind.
    Ich denke aber, das es sich hier um keine Anomalie handelt??

    Thilo,
    fehlendes Nitrat vielleicht ja;
    obwohl die Seriatopora über und über mit Wachstumsspitzen voll war.
    Ich denke aber, das es soviel vorhandenes Nitrat nicht war, zeigten die Acros kaum noch erkennbares Wachstum.
    Sicher spielt bei mir immer noch etwas der PO4 Mangel mit rein;
    dazu habe ich eine Acro, deren Grundgewebe extrem von creme nach weißlich changiert, sollte sich der Wert etwas verschieben.
    Nix genaues weiß man nicht, und so setze ich jetzt erst mal auf künstliche Nitraterhöhung, was eine rote Acro selago am dritten Tag bereits mit hellen Wachstumsspitzen belohnt.

    PS: Kroppzeug=Unkraut :]

    Zitat

    Original von Reinhard Seidl
    Hallo Stefan!

    Du hast doch schon öfter geschrieben das Du auch kein Phosphat im Becken hast.
    Keine Angst vor einer PO[H]4[/H] Limitierung?

    Bei Deiner Beckengröße müsste doch ganz normaler Gartendünger (Blaukorn) auch gehen. :grinning_squinting_face:

    Phosphat-Limitierung: hatte ich.
    im freien Wasser nix nn, im Bodengrund dagegen 0,49 (der ist ja jetzt raus aus dem Becken.)
    wie soll man ein vernünftiges Nitrat-Phosphat einstellen, wenn mit allen HE Tests nichts mehr nachzuweisen ist?
    Irgendwo muß man mal anfangen, die Werte nach oben zu bekommen.

    iP
    eine PO4 Limitierung, wie ich sie hatte, wünsche ich keinem. Da kann man fast mit nichts eingreifen, ohne das die Korallen wegsterben.

    Zitat

    Original von Mike Vavryn
    Also aus eigener Erfahrung kann ich folgendes sagen:
    Ich hate mal ein Becken in Fensternähe stehen, wo die eine Hälfte ein paar Stunden pro Tag direktes Sonnenlicht abbekam, die andere nicht...
    Und genau so wuchsen die Algen... auf der Sonnenlicht-Seite stark, auf der anderen Seite gemäßigt bis kaum.

    Mag sein, das dies einfach ein Effekt davon ist, das die Sonnenlicht-Seite einfach insgesammt mehr Licht bekommen hat.
    Meine Aussage deutet daher trotzdem auf eigene Erfahrung und nicht von hörensagen eines Ammenmärchens. :grinning_squinting_face:

    Gruß Mike


    4 Becken stehen bei mir unter vollem Sonnenlicht, das 5. Becken im Büro ohne direkte Bescheinung.
    alle 5 Becken weisen absolut identischen Bewuchs an den Scheiben auf, ob mit Sonne oder ohne, und das im gleichen Zeitraum.

    Wenn ein System nicht stabil läuft, -dann kann es Probleme geben.

    habe jetzt meinen Chemikalienschrank durchforstet und innerhalb 2 Tagen den NO³ Gehalt des Wassers mit Natriumnitrat von nn auf 3mg erhöht.
    Der absolute Wahnsinn; da quellen die SPS förmlich auf :smiling_face:
    ich werde aber jetzt dennoch auf Calciumnitrat umsteigen, da der Ca -Wert doch etwas am unteren Ende der Skala dümpelt.

    Zitat

    Aber auch er hat Probleme damit: Bodengrund wechseln zum Beispiel


    Bodengrund wurde jetzt mit Teich-Schlammsauger aus dem Becken genascht; ging super. Wie ein Unterwasserstaubsauger :smiling_face:

    bzgl. den Plexiplatten als Unterlage;
    Claude hat das bei meinem großen Becken am optimalsten gelöst.
    Auf 5m² ist der gesamte Boden mit Lichtrasterplatten ausgelegt.
    Stein drauf und kurz hin und hergerutscht, da sitzt alles bombenfest, es kann nichts unter Platten gammeln, da alles auf Abstand gehalten wird.

    Der Bodengrund kann von Grundeln und Strömung auch nicht verzogen werden;
    ist zwar nicht die billigste Lösung, aber wenn ich denke, was ich Borstenwürmer in den anderen Becken unter normalen Platten habe, nein Danke.
    Styropor scheint bei mir wenig haltbar, da die Borsties dies aufraspeln...

    Zitat

    Original von Mike Vavryn
    Nee... die Sonne kommt im Meer auch nur für ein paar Stunden zu Mittag genau von oben... ansonsten auch schräg...

    Den Bewohnern schadet das Sonnenlicht sicher nicht, wenn Dich die Algen nicht stören. ABER die hast du mit Sicherheit...
    Gruß Mike

    das ist ein Märchen und stimmt hinten und vorne nicht.