Klaus hat in allen Belangen vollkommen Recht;
...außer mit dem letzten Hemd ;), ich verbrate jeden Monat wohl mehr als eine Monatsrente im Unterhalt. Frage mich selbst, von was ich in der Rente wohl leben soll, außer täglich frischem Fisch. 
die Beckenhöhe ist sicher Geschmackssache; vielleicht hätte das bei mir etwas durch das zusätzliche Sonnenlicht gebracht, aber ich muß sagen, meine Höhe von 90cm bei 2x3m sehen auch nicht schlecht aus; jedoch stellt diese Höhe bereits extreme Ansprüche an den pflegerischen Aufwand.
Mehr Höhe muß ich gestehen, hätte mein Budget vollkommen gesprengt, da ja noch andere Becken zu betreuen sind.
Und leider muß ich sagen, wächst mir die Arbeit über den Kopf.
Das große Becken hat alleine einen Stromverbrauch pro Stunde von 6,8 kw/h, einen wöchentlichen Wasserwechsel von 400-500 Ltr.; im Sommer eine Verdunstung von etwas um die 130 Ltr. /Tag (Grund der großen Oberfläche) und dies alles mit Osmosewasser und Reinstwasserfilter.78 kg Salz/Monat. Im Winter 10x 300W Heizstäbe rund um die Uhr, da die Umgebungstemperatur nur auf 15 Grad gehalten wird.
Hinzu kommen jeden Tag 1/2 Kilo Frostfutter (OK, da zehren andere Becken auch davon) 2,5 Ltr. Flockenfutter/Monat;
Alle 3 Tage einen Kopfsalat, 2 Gurken, 2 Bananen auf die Tage unter der Woche verteilt :]. 10 Ltr. Filterkohle im Monat; 5 Ltr. Reinstwasserharz/Monat. Phosphatadsorber,Spurenelemente, Filtermatten etc halten sich mit unter 100 EUR/Monat in Grenzen.
1x im Jahr 6x 400W HQI, 12x Dulux blau, 10x 80W T5, 10x 54W T5; und dies alles trotzdem das Becken unter Tages/Sonnenlicht steht.
400 W HQI bei Beckenhöhen ab 80 cm bei 80x80cm bestrahlter Fläche sind Grundbedingung, ergänzt mit T5, soll im Becken noch was wachsen können. Alles unter dieser Beleuchtungsstärke ist Energieverschwendung.
Die Unterhaltskosten habe ich mir im Vorfeld nicht durchgerechnet, was ich heute bitter bereue, da ich im Prinzip keine großartigen Einkaufsvorteile nutzen kann.
Das Becken zu errichten, ist ein Betrag, der einen zwar schlucken läßt, aber je nach dem Bezug zu Geld verschmerzbar ist.
Wenn man dann aber im Lauf eines Jahres merkt, das nochmal 100 kg lebende Steine (und die verschwinden wie nichts in der Pfütze) zu eh schon 250 kg bei Beckeneinrichtung und 400 kg Lochgestein abgehen, und dem Beckenmileu nur zum Vorteil gereichen würden- *schluck*;- die Strömung nochmals um das ca. 15 fache trotz bereits 20-facher Umwälzung optimiert werden muß, das Licht hinten und vorne nicht reicht, kann man locker nochmal 1/4-1/3 des Anschaffungspreises rechnen.
Und dann ist nichts im Becken außer Wasser , Steinen und 250 kg Sand.
Dann als Anfangsbesatz mal 30 Seeigel, 150 Einsiedler und 150 Schnecken; einfach so ins Becken geworfen.
Dann kommen die ersten Fische, viele Asylanten von anderen Aquarianern (die kosten ausnahmsweise nix
), weil zu groß geworden;
dann als happiger Posten mal ca. 8000 EUR als Korallen-Einstand, (da sieht man nicht viel) welche im dümmsten Fall wie bei mir eben mal in einem Supergau untergehen. Dann reichts erst mal für's errste
, und man fängt zu denken an, denn die Euphorie ist verflogen.
Wenn man wieder anfängt, ist man leider unheilbar und sollte sich entmündigen lassen, -denn dann ist der Umgang mit dem Geld exzessiv 
Neben diesem größeren Becken habe ich ja leider noch knappe 3000 Ltr. andere Salzwasserwasserbecken zu versorgen; das zehrt halt alles 
Andererseits bringe ich es nicht übers Herz, die kleineren Becken zu schlachten.