Beiträge von Stefan C.

    hallo Harahld,
    ok, klassischer Fall des aneinander vorbeiredens....
    mit Agar-Agar und Polysaccharid hast du natürlich Recht :smiling_face:

    ...mußt du halt gleich schreiben, was du für Keime nachzuweisen gedenkst, bzw. dachtest.
    Noch eine Frage:
    Wie lange wurde die Schale bebrütet?

    Trotzdem denke ich, wären mehrere Stellen (auch Tiefen) der Probeentnahme für einen Durchschnitt des Testergebnisses relevanter,
    da es sich bei den oberen 20 cm eines jeden Beckens ja um die natürlich strömungsreichste Zone handeln sollte; und man daher rein intuitiv annehmen kann, das hier die Dichte von Keimen jedweder Art dünner als in 'stehendem' Wasser ist.

    Agar ist ja nun ein altbekanntes Vermehrungssubstrat aus der Meristemkultur von Pflanzen unter Laborbedingungen.
    Insofern spielt zumindest Nitrat sehr wohl eine Rolle.

    Aber ein Test der Keimbelastung auf diesem Substrat mit Wasser 10 cm unter Wasserspiegel entnommen ist ja nun nicht ganz ernst zu nehmen. :winking_face:
    Da die Bakterien, wie ja schon angemerkt, substratgebunden leben (zum Teil auch an Schwebstoffen gebunden) würde das Ergebnis anders und vor allem der Realität entsprechend aussehen, wenn man die Probe eines etwas aufgewirbelten Bodengrundes entnimmt. Den fast alle Fische wirbeln bei Nahrungssuche Teile des Bodengrundes hoch und nehmen dadurch vermehrt dieses 'belastete' Wasser auf.

    Also, wenn ein Test, dann unter etwas mehr der Realität entsprechenden Bedingungen.

    Das Thema UV wurde zur Genüge schon durchgekaut. Da ja nun erwiesenermassen die wenigsten Keime im freien Wasser (bei Krankheiten nur die Schwärmstadien) erfaßt werden, spielt das Ergebnis des Tests in diesem Zusammenhang keine Rolle.

    ich war vor 2 Jahren dabei, als sich die Argi's bei Peter in Belgien die Köpfe einschlugen.
    wen wunderts...200 Ltr.(oder waren es 150 Ltr.?) Becken sind für Gruppenhaltung eher ungeeignet.
    Paarhaltung (Nachsetzen) ist bei den meisten Arten eher problematisch.
    Bei mir killte selbst in 5000Ltr. ein Bispinosa eine(n) 'Gefährten/in'.

    Bei diesem Thema zu Zwergkaisern kann man nie auf einen Nenner kommen. Zu unterschiedlich sind die Becken in Aufbau und enthaltenem artfremden Fischbesatz.

    einfacher Test zur Überprüfung, was was ist:
    2 Flaschen mit je 1/4 Ltr. Leitungswasser.
    In jede einen Esslöffel Pulver. ein paar Mal schwenken (nicht schütteln). Die Calziumchloridlösung wird sofort milchig weiß, das Natriumhydrogenkarbonat bleibt zum Großteil klar und bildet Bodensatz.

    andererseits schlägt NaHCO3 bei Verwendung (Vertausch) bei der Kh schon ganz schön heftig zu. Da wäre kaum ein Wert um 7 denkbar.

    wenn die Kh stabil bleibt, spricht das für sich, das der Mg-Gehalt (Messung) richtig ist. Ansonsten hätte ich da einen Ansatzpunkt für das Verschwinden des Ca-Gehaltes gesucht.

    ...also ich betreibe seit 4 Jahren im System zusammen hängende Caulerpabecken (ca 1000 Ltr.reine Algenbecken) .
    Ich kann nichts nachteiliges berichten, außer das NO3 und PO4 am untersten nachweisbaren Level liegen.
    Zudem haben bei mir die Caulerpabecken den Mega-Gau beim 1000Ltr. Steinkorallen-Becken bei Einsatz des amerikanischen Salzes abgepuffert.

    Das große Becken ohne Algen war dem Salz schutzlos ausgeliefert.

    Natürlich sollte man die Algenwälder regelmäßig einkürzen, um einer 'pseudo-geschlechtlichen' Vermehrung vorzubeugen.
    Für mich wäre das Zeichen eines Absterbens der Algen auf diese Art ein Indiz, das am System was 'faul' ist.

    @Jörg
    waren die Algen in letzter Zeit etwas verschrumpelt, bzw. wiesen sie Kümmerwuchs auf?

    Hai Herbert,
    hab noch mal ein Rudel von dem Klump gekauft; ...und festgeklebt :grinning_squinting_face: .
    Die anderen sind tatsächlich Borstenwurmwohnungen geworden oder irgendwo ein - oder übergewachsen...; nach 1/2 Jahr Einsatz und 1x säubern sind sie eh fertig.

    @jens,
    was ist denn ein 'Zauberfinger' ? Kann man sich sowas leisten?
    Also, wenn man die schlurzigen Pumpen nur in Salzsäure einlegt, kommen sie wieder genau so raus. Den Kalk beißt es runter.

    use hier aus dem Forum macht nach der Hypochloridmethode schon jahrelang seine Pumpen sauber und hatte noch nie Probleme.
    Ich rühr das Zeug mittlerweile auch mit der Hand um (wasche mir natürlich danach aber doch die Hände)...
    es riecht einfach verboten gut :D...))

    @jens,
    naja, so schlimm ist Natriumhypochlorid nun ja auch nicht. ist ein ganz normales Desinfektionsmittel aus dem Schwimmbadbereich.
    Und ich merke noch nicht, das ich mich selbst auflöse, obwohl ich pro Monat 2 Ltr. ins Schwimmbad werfe.
    Leitern, Einlaufdüsen, Scheinwerfer; also bei mir rostet nichts...

    Aquabees vertragen das Bad, Eheim auch keine Probleme, nur die Tunze eben...richtige Weicheier.
    Achja: die ATI Strömungskreisel (das Innenleben) ist anscheinend genauso 'Billigplastik'. Die vertragen es nicht einmal.

    @Klaus,
    ich spreche hier bei von Tauchpumpen herunter zu holenden Schichten organischer Verunreinigungen (Bakterienschlurz, Algen, etc.)
    Verkalkungen (auch Kalkrotalgen) werden mit Salzsäure entfernt.
    Da bei mir die Red Dragons außerhalb des Beckens laufend, fest verrohrt sind, lange ich die nicht an.
    Denn die sind ja sauber...
    und ich werde mich hüten, die Teile nochmals aufzuschrauben; sonst heißt es am Ende wieder, ich hätte die Läufer getauscht.

    Ganz bl.öd bin ich im übrigen auch nicht, da ich im gewerblichen Bereich sehr viele Anlagen zu betreuen habe. Und meine auf diese Weise behandelten Pumpen laufen so schon über Jahre.

    ...nö;
    ich schraube nix.
    der 'Bruch' ist auch weit unterhalb der Schraube; fast am Anfang des Magneten.
    Wenn es jetzt nur bei einer Pumpe passiert wäre, hätte ich nichts geschrieben. Aber das ist jetzt schon die 3. von 12en.
    Noch habe ich einige Ersatzteile da...; insofern nicht schlimm.
    Aber wenn es vermeidbar ist, ist es auf alle Fälle erwähnenswert.
    Ich bin mir nun aber nicht sicher, von welcher Chemikalie das jetzt herrührt, tippe aber schwer auf Natriumhypochlorid (gegen org. Verunreinigungen)

    Hai,
    wollte nur mal erwähnen, das die Läufereinheit der Tunze Stream vor einem Bad in Essigessenz, Natriumhypochlorid oder verd. Salzsäure nicht mit in das Bad darf.
    Mir ist nun schon bei der 3. Stream der Propeller abgefallen. Das weiße Kunststoffmaterial ist wohl nicht von der zäheren Sorte und wird durch die Chemikalien schnell angegriffen und spröde.

    ist von Art zu Art abhängig.
    mit Dispar und Squamipinnis gab es bei mir (nach längerer Um-und Eingewöhnung) keinerlei Probleme mit 1x morgens und 2x abends Fütterung. Letztere entwickeln sich zu 'Allesfressern'.
    Evansii und Tuka sind hier schon Problemkandidaten. 3x täglich ist bei denen fast zu wenig. Zudem sind diese Arten reine Frost- und Lebendfutterfresser, was so einige Aquarien mit schleichenden sich verschlechternden Wasserwerten quittieren.

    Manni,
    Caulerpas wachsen sehr gut im Becken, in dem bei mir der Auriga lebt...;:D
    Ein paar SPS leben auch noch, aber ansonsten, alles was ein bischen weicher und schlurzig ist, hat nicht den Hauch einer Chance.
    und mit den Glasrosensteinen, die er zum Futtern kriegt, bekommt er leuchtende Augen. 2x wandert jeder Stein durch das Auriga-Becken; dann ist Schluß; da kommt nix mehr.

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Hi Wunderdomi

    Dann würde ich es einfach mal mit einem Ch. kleini probieren.
    Wichtig ist halt sicherzustellen das er nichts anders plättet. (Sprich evtl Tiere zum Händlern in der Zwischnezeit auslagern)

    jo Robert,
    ausprobieren schon...; ich habe nun seit 1,5 Jahren 2 Stück in verschiedenen Becken.
    Glaubst du, da hätte einer eine einzige Glasrose gefressen?

    worauf ich mittlerweile echt schwöre, ist a) mein Chaet. auriga (ist aber Gift für ein mit Korallen besetztes Becken) und b) der adulte Imperator (nach knapp 2 Jahren frißt er nun...die Glasrosen)
    Alles andere, ob Tangfeilenfisch-Arten, Wurdemannii etc. bringen absolut nix, wenn zugefüttert wird.

    wie gewünscht, eine Antwort:
    irgendwann stellen die Größeren den Kleineren nach. (von verschiedenen Arten). Spätestens dann, wenns keine Turboschnecken mehr zum Vernaschen gibt.
    Zum Tod: alles hat ein Ende, nur die Wurscht hat zwei. Soll heißen: auch Einsiedler sterben eines natürlichen Todes und werden m.E.n. nicht gerade alt wie Methusalem.

    du wirst nie das Glück haben, unter Fensterglas deinen Teint bräunen zu können. Durch Plexiglas schaffts das UV-Licht im Gegensatz dazu schon.
    Andersrum gesagt: man kann mit Licht viel kompensieren. Aber unter Sonne , die mit vollem Spektrum ins Becken knallt, sieht sogar ein 1000W HQI wie eine Taschenlampe aus.

    Hai Matthias,
    möchte ich so nicht sagen, das bei PO4 von 0.18 keine plakativen Farben zu sehen wären. Alles eine Frage des Lichtes.
    Da bei mir die Sonne mithilft, habe ich eigentlich mit Farben keine Probleme. Schon eher mit dem Wachstum....

    jetzt macht ihr mich aber wuschig...
    wo ist dann bei mir das org. PO4 hin?
    Verdunstet? Einlagern tut sich sicher einiges, aber die Menge des gemessenen Unterschiedes? Das wäre einiges....
    ich geh gleich noch mal messen, wenn nur die Luft nicht schon so schwarz wäre...
    OK, ich wechsle wöchentlich etwas über 8% Wasser; da geht einiges raus. Aber durch Fütterung von Fisch und Koralle kommt das im Nullkommanix wieder ins Wasser.

    Dann muß eben der Schürfrechtsbesitzer der Grube, der das Ultra... absackt :D, was dazu erklären....

    Matthias,
    also, so hellgrün schaun bei mir die Pavonas von Haus aus aus...
    'Zeigerkoralle' ist bei mir eine rosa Stylo..., wobei diese noch nie rosa war, aber nun doch langsam unter brauner Hülle zarter rosa Schimmer hervorleuchtet.

    Jammerlappen..... :grinning_squinting_face: :frowning_face:

    'Großverbrauertarif'....muuuaaahhah.
    wir nehmen einige hundert Megawatt (wie lautet da eigentlich die Mehrzahl? ) im Jahr ab, und kommen nicht günstiger weg.
    also zufrieden sein.
    Die ganze Wechslerei der Anbieter ist nur Augenwischerei. In 2-3 Jahren gibt es eh nur noch 2 Anbieter; die Billigheimer sind nur Tochterfirmen, die den Monopolisten Kunden fangen....

    Matthias,
    um die PO Limittierung mache ich mir weniger Sorgen. (hab ich nun doch schon 2x hinter mir)
    Mit Ca Adsorption dagegen schon mehr.

    Das mit dem Futter wäre direkt eine Überlegung wert. Denke mal, das Bio Digest genauso gehen dürfte.

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Hallo Stefan :smiling_face:

    Warum nicht :smiling_face:
    Gerade das reinigen des Materials (entfernen der Biofilme und detritus ) scheint sehr wichtig zu sein. Den Rest muss man abwarten
    Aber warum willst du den No3 wert erhöhen, der würde doch so passen ?

    Hai Robert,
    wachsen soll das Klump :D; nach meinen ganzen Tiefgängen möchte ich mal wieder Fortschritte sehen.
    Das Nitrat schaffen im großen Becken die LS und paar verbliebenen Korallen im Nu weg; dadurch Anwendung von 4fach konzentrierter Stammlösung Kalziumnitrat 100ml/Tag.
    in der kleineren Anlage selbe Konzentration, denn da putzen den Großteil an Nitrat die Algenfilter weg.
    Bei 1mg Nitrat sahen die Caulerpas richtig schrumpelig aus. Jetzt bei Wert 3mg kommt wieder flottes Wachstum mit sattgrüner Farbe auf.

    Vielleicht Einbildung, aber seit Einsatz des Zeos sind die letzten Fetzen an blutroten Cyanos im großen Becken endgültig verschwunden. Das bisserl Zeovit greift anscheinend doch in die Beckenbiologie ganz gravierend ein.

    das der Mg-Wert nach Messung stimmt, bezweifle ich auch, da fast nichts an Kalkrotalgen zu sehen ist (obwohl da auch Strontium mitspielt).
    die Acro im Vordergrund sieht gut aus. Es war ein weiser Entschluß, den Adsorber vorerst mal zu entfernen. Denn das wird sonst ein Ritt auf Messers Schneide.
    An die Armut an Spurenelementen glaube ich nach den paar Tagen nicht, da regelmäßiger ausreichender Wasserwechsel gemacht wird.
    (was auch an den Xenien m.E. erkennbar ist)

    angeregt durch viel Nachlesen hatte ich nun vor 5 Wochen den Versuch gewagt, Zeovit ohne die ganzen diversen Fläschchen und Mittelchen einzusetzen.
    auf 5000Ltr. Nettowasservolumen 10 kg in dem vielfach bekannten Zeovitfilter (Nachbau) eingesetzt, startete ich bei 0.18 PO4.
    Alle 3 Tage die Steine sauber gequirlt (ging ganz schön was an sog. 'Bakterienfilm' raus) steht der PO4 Wert nun bei 0.046??...
    man mag's kaum glauben.
    PO4 Adsorber fand seit Beginn Zeovit keinen Einsatz mehr.
    Gefüttert wie eh und je, WW immer der selbe Rythmus, nichts anderes zugegeben, Abschäumer läuft wie sonst auch, auch keine andere Färbung des Adsorbates zu erkennen.
    Der Nitratwert war und ist unverändert bei 3-5mg und wird versucht, auf 8-10 zu erhöhen.
    Diese Werte habe ich mit Algen- und Schlammfilter auf anderem System bisher nur schwer erreicht. Hier pendelt der Wert bei PO4 zwischen 0.18-0.092 PO4 und Nitrat bei 1-3mg. (als der Schlammfilter frisch war, war PO4 weiter unten; dies hielt allerdings nur 1/2 Jahr lang vor)
    der Schlammfilter ist aber auch unterdimensioniert, dafür aber durch anhängende Algenrefugien ausgeglichen.

    Ich bin nun wirklich von diesem Ergebnis einigermaßen verblüfft. :confused_face:

    Zitat

    Original von KS
    Hi Stefan,
    ich kann an den Acros keine Schäden feststellen. Der Fuß der "Stüberschen" zeigt nach meiner Meinung einen alten Schaden (vermutlich vom kleben) und Wachstumsspitzen. Aber wie sollen die Acros deutlich wachsen falls CA zu niedrig ist?

    Klaus,
    andersrum gefragt:
    du hast doch auch diverse Schäden an Montis durch Chrystal Sea gehabt. In dem Salz sind ja nun (erwiesenermaßen) recht hohe Ca und Mg Werte. Wie sahen da die Montis aus?
    ich denke mal schlechter.
    Von Schäden an den Acros habe ich nix geschrieben. Die Echinata ist nur einen Tick zu farbig. Für mich ein Zeichen, das die Werte an Nitrat und Phosphat fast am Boden sind. Nur noch ein bisserl spielen mit mehr Adsorber, und aus isses....

    Edit:
    hab mir gerade nochmals das Foto angesehen. Die Echinata hat noch Spiel; meine war farbiger (voll durchgefärbt) ; war demnach ausgereizt; jetzt habe ich keine mehr...

    Zitat

    Original von KS
    Hi,
    wenn Acros gut stehen und nur Montipora leiden ist es (meine Meinung)meist ein falscher/zu niedriger Ca oder Mg Wert.

    @Klaus,
    wo stehen denn die Acros gut?
    ich sehe keine Wachstumsspitzen.
    Der Einsatz von Rowaphos bei dem angegebenen PO4 Wert tut außerdem sicherlich nicht gut.
    Sollte der KH-Wert stimmen, ist es aber wohl die unterste Grenze, an dem Ca und Mg 'wirken'.

    Edit:
    die Montis haben erkennbare Wachstumsspitzen, wenn es auch mehr sein könnte....

    wenn's die echinata ( und bei der geht's dann blitzschnell) erwischt, ist es für die anderen zu spät.
    Mit Montis gehts an.
    Das die Tests definitiv falsch anzeigen (NO³ und PO4) zeigen die Acros.
    Also bisserl was ist schon noch im Wasser.
    Dennoch würde ich die Werte erhöhen.

    Zitat

    Original von Frank Mohr

    @CT ich hab schon frisch importierte gelbe Doc´s gesehn die waren 1,5x so groß wie ne CD :winking_face_with_tongue:
    Gruß Frank

    ...schon recht; wer's glaubt, wird seelig :grinning_squinting_face:
    wahrscheinlich hast du sie durch die Panoramascheibe gesehen.
    so groß wie Mini-Cd's ok....und mir meinen Paletten-Doc kleinreden wollen :]
    bei mir laufen Zebrasoma fl. unter größeres gelbes Zooplankton :winking_face:

    PS: die 7 im Becken bei mir spielen übrigens auch; meist am Abend, wenn's um Betten verteilen geht. Der kleinste (wurde auf 'kleines A...loch' getauft) fliegt dabei immer hochkant aus der Bettenburg :tongue:

    seltsamerweise sind die roten Cyanos mit einmaligem Wechsel von TM classic auf RC gänzlich verschwunden; mag auch daran liegen, das ich zur gleichen Zeit Nitrat künstlich erhöhe.
    Aber trotzdem sind auf RC hauchfeine Kieselalgenbeläge auf dem Bodengrund entstanden. Die sind nun wieder auf TM classic Wechsel verschwunden.
    Trotzdem finde ich es neben TM eines der besten preislich stimmigen Salze, -wobei, gibt es eigentlich noch schlechtes?
    Außer dem gewissen amerikanischen wüßte ich jetzt auf Anhieb keines...

    da ich indirekt angesprochen wurde,....
    ich habs wieder aufgegeben. 8x SP3000 Dosierpumpen haben es in ihrer Schnittmenge nicht geschafft, annähernd konstant kontinuierlich das Wasser, welches aus einem Becken entfernt wurde durch Frischwasser zu ergänzen. Eine schleichende Ausdünnung war die Folge.
    Für kleinere Anlagen funktioniert es sicherlich.
    Nun bin ich wieder bei meiner alten Lösung, das ein 500 Ltr. Behältnis, welches im Bypass am großen Becken mitläuft, einmal die Woche nach Überbrückung entleert und Frischwasser in selbiges nachgefüllt wird. Dauert keine 5 Minuten, da im Schnitt immer knapp 1m³ frisches Salzwasser vorrätig sind.
    Auf die ganze Elektrik mittels Pegelgebern gebe ich auch nichts mehr, denn gerade dann passiert meist ein Streik, wenn man nicht greifbar ist. Es hängen einfach zu viele monetäre Werte dran, als das ich diese nochmals schutzlos der Technik ausliefere.

    Klaus,
    schon probiert.
    die 2 Dinger, die ich hatte , hatten aber keine Kraft. Zudem ist der Antrieb und die Übersetzung für die Oszillation nur aus Plastik gewesen.
    Wenn die Stream arbeitet, zerrt da aber schon was an der Konstruktion.

    Nicht umsonst sind bei den Sindelfingen-Teilen Glaskugellager u.a. mit verarbeitet. Das kostet halt.
    Wenn mein Teil 1 Jahr durchhält (seit 2 Tagen darf es nachts pausieren), hat es seinen Zweck erfüllt.
    Zwischenzeitlich werde ich dann in meiner Ideenschmiede wohl was nicht so Klobiges entwickeln. So schwer ist das nicht; wenn man sich etwas mit der Materie auseinander setzt, klappt das schon.
    Nur Nerven braucht man, bis so etwas läuft :angry_face:

    jetzt warte ich aber mal auf das Angekündigte von Markus Leiser; ist wohl auch sehr interessant. Nicht das ich mir das Hirn umsonst wund denke:-((
    Nachtrag:
    Scheibenwischermotor habe ich auch schon soweit umgebaut, nur der wedelt mir doch zu sehr im Wasser. Mit der Intervallschaltung habe ich da auch noch so meine Probleme :grinning_squinting_face:

    naja,
    Oliver hat recht; schaut wirklich wie eine Küchenmaschine aus :frowning_face: ;
    aber die Strömung ist echt genial.
    in die Waagerechte kann alles pumpen. Aber mein 'Quirl' schafft von der Waagerechten in die Tiefe und zurück :P. Das war jetzt erst mal ein Exemplar zum Testen, ob es denn so funktioniert, wie ich dachte.
    ....it works...und das schon seit 3 Wochen im Dauerbetrieb.

    ....nicht zu vergessen der Propelleraufsatz, wenns warm wird.

    oh, ich bin so stolz auf mich :smiling_face_with_sunglasses:
    und wenn ich denke, dass das Teil gerade mal 1/10 des Sifi-Typs kostet und auch noch durch zuschalten Wind machen kann....aus isses :grinning_squinting_face:

    der Nachteil: 65 Watt Stromverbrauch und 220V Betrieb...nicht so schön.

    nachdem die in Sifi angepriesene Neuheit des Drehmotorantriebes für die Stream wohl nur heiße Luft war und ich die 2 Antriebe, welche für die 2. Januarwoche versprochen waren, noch nicht habe, machte ich mich nun selbst ans Erfinden:-))
    Elektrotechnisch vollkommen unbegabt, habe ich das Basteln mit 12 und 24V Motoren, Rudermaschinen, Getrieben usw. aufgegeben und kurzerhand einen Standventilator geschlachtet.

    Da hier normalerweise der Kopf oszillierend ist, habe ich diesen vom Ventilator und Standfuß befreit, mittels Plexiglas eine saubere Halterung für den Aquarienrand geklebt, in der der Antrieb fest sitzt. Somit treibt der Motorkopf nun den ehemaligen 'Fuß' (besser Fußhalterung) an.
    Hieran eine Streamhalterung, -welche im Neigungswinkel mittels Schraube verstellbar ist,- befestigt und fertig.
    Sozusagen eine eierlegende Wollmilchsau, denn an heißen Tagen kann ich immer den Propeller wieder auf den Motor stecken. Mittels des noch immer vorhandenen 3-Stufen-Schalters kann ich zudem noch die Geschwindigkeit beeinflussen.
    Sicherlich wird meine Erfindung nicht VDE-gerecht sein; aber für 29,60 Eur + Plexiglas, Spritzschutz und etwas Hirnschmalz kann sich das Ergebnis sehen lassen.
    und da wackelt selbst bei der 12er Stream, welche noch dazu pulst, nicht das geringste.
    Eben drum: lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. :winking_face:

    Alexander,
    Wiohnung und 'fast Freilandklima' sind 2 verschiedene paar Schuhe.

    Matthias Groß,
    Ostseeklima ist mild, bayrisches Wintergartenklima (bei 10 Grad im Winter) sehr rauh *grins*.
    und da ziehen in der Nacht richtig schöne Nebelschwaden vom Becken ab.

    mein Ansatz war auch keineswegs abwertend gemeint. Ist mir vollkommen klar, das nicht jeder Extremaquaristik so wie ich betreibt. :winking_face:

    Ich würde mir dennoch mal eine Leuchte wünschen, die meine Ansprüche erfüllen könnte. Aber da wird es wohl nur potthäßliche Industriestrahler geben.

    Hai Norbert,
    ungeachtet der Tatsache, das der Rochen nun mal von vorne herein bereits in einem für seine Ansprüche vollkommen ungeeigneten Becken lebt, gebe ich dir in allen anderen Punkten Recht.

    Mein vor nun 4 Jahren gekaufter Pom. Paru war solch ein Mitleidskauf und sicherlich auch nicht reiflich überlegt.
    Was bin ich damals hier im Forum angegangen worden. Klaus Schatz nahm mir nicht ab, das ich extra für den Fisch ein 5m³ Becken bauen lasse und sah den Fisch in der Pfanne enden.
    Nun, das Becken steht, der Fisch hat es leider nicht mehr erlebt.
    Und spätestens hier stellt es mir die Nackenhaare auf.

    Glaubst du, ich hätte mir nach Fertigstellung den Besatz des Beckens selbst aussuchen können?
    Bis auf 6 Zeb. flavescens sind alle großen Fische 'Asylanten' und Unwissenheitskäufe seitens Aquarianern.
    Wenn alle Fische platz-und anspruchsgerecht untergebracht wären, müßten demnach die Becken bei den Händlern eigentlich leer sein.
    Ist aber nicht so.....; es wuselt bei allen Händlern spätestens alle 14 Tage neues farbenfrohes und spektakuläres in den Becken.
    Verbrauchsaquaristik eben.
    So viele neue Becken seitens Aquarianern gibt es gar nicht zu bestücken.

    Ich kenne Christian vom Schreiben her schon vor seiner 'Forumkarriere'.
    Sein Traum ist das definitive Haibecken.
    Da sollte er sich dann möglichst bald nach passenden Räumlichkeiten umsehen, um das Aquarium stellen zu können.
    Der Rochen ist in diesem Becken dann wohl gut aufgehoben, sollte er sich schlußendlich nicht als 'Lustkauf' für ein 3/4 Jahr herausstellen.

    PS:
    Träume habe ich auch; bin aber durch genügend Lehrgeld in der Aquaristik die letzten beiden Jahre schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden.
    3 Jahre expandierte ich, da es scheinbar keinerlei Probleme gab. und dann der 'Day after'.
    muß aber jeder für sich selbst entscheiden, leider auf Kosten des Lebens der Tiere.

    Thomas,
    ab einer gewissen Menge an Lampen resignierst du mit dem Putzfimmel.
    Wie ich schon schrieb, wirklich offene Systeme.
    Und wenn bei über 6m² offener Wasserfläche nach einem Jahr an den Rändern der Leuchten die Pulverbeschichtung Blasen bekommt, wirst du zur Verschlimmerung der Optik nicht mehr wirklich mit dem Staubsauger drübergehen wollen :frowning_face: .......