Beiträge von Stefan C.

    Hallo,
    aus eigener Erfahrung gesprochen, vergiss es.
    Die Kühlung im Sommer ist noch leicht zu bewerkstelligen, der Winter hält aber seine eigenen Tücken bereit.
    Die kondensierende Feuchtigkeit ab 5° abwärts Aussentemperatur macht keine Beleuchtung lange mit.
    4x250W? ...sind zur Notbeleuchtung gedacht, oder? Ich habe 6kw über 2x3m und meine unter Tageslicht (ohne großartige Sonneneinstrahlung), ob HQI vergessen hat, sich einzuschalten. Das natürliche Licht im Sommer reicht nur an absoluten Sonnentagen aus, da bleiben aber noch 340 andere Tage des Jahrs übrig.
    Edit: und gerade, wenn die Sonne scheint, sollte man natürlich den Leuchtenhimmel beiseite schieben können, sonst hat man nur den Schatten desselben im Becken,- nur das vergißt jeder Planer in der Euphorie. :winking_face:

    Neben den Heizkosten gäbe es noch viele Punkte aufzuzählen, wovon aber kein einziger pro wäre.
    Ab <5° Aussentemperatur ist ein tropisches Freibecken Geldvernichtung pur, und mit 5cm Styroporeinpackung im Winter auch nicht besonders attraktiv.

    nochmal Edit:

    Zitat

    habe ich auf der dachterrasse einen überdachten bereich, in dem auch die osmose anlage stehen soll.


    wär mir ehrlich gesagt im Winterhalbjahr zu doof die Osmoseanlage heizen zu müssen, um zu Wasser zu kommen..., die Abwasserleitung nicht zu vergessen; die sollte man dann auch heizen,-es sei denn, man hat vor, die Dachterasse für Winterbetrieb auf Eissport zu erweitern.

    Hopperla, :winking_face_with_tongue:
    jetzt habe ich doch tatsächlich den Thread von Anfang an gelesen.
    Der Thread ist genial und das Paradebeispiel, wenn es mit wenigen posts darum geht, alle vertriebs-und herstellerbedingten Werbeaussagen unterzubringen.
    Also darum bitte meinen vorangegangenen Beitrag überlesen :winking_face: . Der beruht rein auf subjektiv gemachter Erfahrung und ist damit irrelevant :]

    Hallo Klaus,
    vor 8 Wochen hörte sich das Urteil über die Masterstreams noch ganz anders an, gell? :winking_face:

    Aber ehrlich: wenn ich mir die Bilder des 25er Beckens ansehe-,wo soll denn bitte noch soetwas wie Strömung stattfinden, wenn das Becken derart gebunkert ist?
    Da unterstütze ich jederzeit deine These, dass ohne gewaltige Wasserumwälzung an allen Stellen solche Becken nach etwas mehr als einem Jahr abschmieren.
    Ist mir nicht anders in meinem 5m³ Nanobecken ergangen.
    Nun habe ich vor 3 Wochen einen kleinen Umbau gehabt, 150kg Stapelsteine an der Wand aus dem Becken geworfen und einen anderweitigen Keramik -Wandaufbau von 2m x 50cm Grundfläche ohne die bekannte Massivbauweise auf nur 7 jeweils mit 15cm² Grundfläche Stelen zu stehen bekommen. Unter dem Aufbau kann das Wasser frei zirkulieren.
    Im Becken selbst ein mittiger Riffaufbau mit 2,5m², der bodenseitig schon immer locker geschichtet war.
    Die Beströmung würde nun die kleinste Masterstream alleine schaffen. Und das in der Art, dass die Ringströmung in der Weise sichergestellt ist, dass selbst das Wasser hinter der Pumpe (1m bis zur Wand)noch in der Bewegung der Strömungsführung ist und an der Oberfläche noch einen leichten Wasserwirbel erkennen läßt. ... das auf 6m² Grundfläche des Beckens. Respekt.
    Aber es sind natürlich noch, zwecks turbulenter Strömungserzeugung, zwei kleinere Pumpen entgegengesetzt angeordnet.
    Ich behaupte daher: kein Streamhersteller hat Einfluß darauf, wie und unter welchen Umständen der Anwender die Pumpen betreibt. Für einen Phantasie begabten Menschen dürfte es nachvollziehbar sein, dass Wasser sich nicht anders als Luft, sondern nur träger verhält.
    Ein mit Vollgas betriebenes Laubgebläse auf einen locker geschichteten Steinhaufen gerichtet wird kaum ein Blatt oder einen Krümel im, hinter oder neben dem Stapel bewegen.
    Also werde ich z.B. der Fa. Stihl nachsagen, dass ihre Leistungsangaben für das Gebläse vollkommen übertrieben sind, und nur durch den Einsatz verschiedenster Gebläse, verschieden positioniert, zumindest gewisse Turbulenzen entstehen lassen, welche die Blätter in Bewegung bringen, aber nicht wegblasen... :face_with_tongue:
    das wäre bei den Stihl-Leuten wohl der Schenkelklopfer :ylol

    also von daher: immer die Kirche im Dorf lassen :winking_face:

    Zitat

    Original von Ilja Maeckel
    tolle Anemone, tolle Fische! Die weiss eben, was sie will :winking_face:


    Hi Ilja,
    ich brauche nur auf den Knopf des Teilchenbeschleunigers zu drücken, dann reden wir in der Vergangenheitsform über deine Hinterlassenschaft(en). :]
    Bei einer Kupferanemone hätte ich keine Skrupel, das Becken damit gehäckselt zu düngen.

    Zitat

    Diese hirnlosen Wesen machen immer was sie wollen, aber nie das was sie sollen


    Hallo Bernd,
    Was mich ärgert ist, dass so ein Viech sich derart querolant verhält. In jedem normalen Riff hocken die Schlurzgebilde ganz oben , nahe dem Licht. So kenne ich das auch von meinen anderen Anemonenarten.
    Aber die hier legt aus Boshaftigkeit den Pumpenbetrieb lahm.

    Hallo,
    erstens kommt es anders und zweitens als man denkt :face_with_rolling_eyes:
    Im Zuge einer Strömungsoptimierung , hier nachzulesen, wurde vor 14 Tagen im Zuge der Versenkung des Riffpfeilers mit Pumpeninhalt gleich noch die 2m² große Rückwand mit selbem Material optimiert. Das Ausräumen von ca. 150kg Steinen mit Bodengrundabsaugung zog sich zuvor über 3 Wochen abschnittsweise hin, um die Biologie schonend auf den Eingriff vorzubereiten.

    Der Einbau der Riffsystem-Keramik zog 3 Tage später die üblichen Schmieralgen nach sich. Hunderte von im Becken heimischen Nerita-Schnecken putzen permanent die Steine sauber, so dass sich eine Heteractis magnifica samt ihrer Flossenfreunde bald auf die Suche nach einem ihr wieder genehmen Plätzchen auf der Keramik machte.
    Mir war es recht, dass sie sich in die entgegengesetzte Richtung des Riffpfeilers mit der Masterstream als Inhalt bewegte. 3 Tage wanderte sie die 2m² Keramik ab, bis ihr in den Sinn kam, der Pfeiler würde ihren Ansprüchen doch eher genügen. Binnen eines Tages sass sie 2,5m von ihrem Tags zuvor noch eingenommenen Standplatz nun direkt neben der Ansaugung der Pumpe.
    Als abzusehen war, dass die Anemone vorhatte, den Pfeiler zu erklimmen, stellte ich bereits die Pumpe ab.
    Zum Glück habe ich die meisten anderen Pumpen(welche nun dank der Masterstream eigentlich überflüssig gewesen wären) noch nicht ausgebaut, sonst wäre nun Feierabend.
    Probehalber habe ich die Pumpe mit halber Leistung angeworfen. Eigentlich dazu gedacht, die Anemone zu veranlassen, den gewählten Standort zu wechseln, klammert sie sich eisern fest. Das Vieh lässt sich nicht stören; eine Seite der Tentakel flattern wie Fahnen im Sturm, während es die andere Hälfte Richtung Ansaugkorb zieht. So blockiert sie nun seit einer Woche die Pumpe.
    Vor dem Umbau hing sie ein halbes Jahr ganz oben am Aquarienglas direkt unter einem 400W Brenner.
    Wenn sie nun vorhat, den Standort mindestens ebenso lange zu halten, hab ich den schwarzen Peter, denn die Pumpe kann ich dank ihr nur unter Aufsicht laufen lassen...

    Zitat

    Original von Peter Ismaier
    Hallo zusammen,

    ich kann nicht verstehen, dass man bei einem so aufwendigen und kostspieligen Hobby am Futter sparen soll, dass eigentlich die geringsten Kosten verursacht.

    Schönen Sonntag
    Peter I
    http://www.peterismaier.de


    Hallo,
    stimmt...
    aber was hat das mit der Eingangsfrage zu tun? Süsswasserfutter kostet auch Geld.

    Hallo,

    Zitat

    Ich habe nun schon des öfteren gehört, dass einige Züchter fast ausschließlich Flockenfutter für Ihre Zuchttiere verwenden, weil dies alles notwendige enthalten soll anscheinend. Das würde jetzt dem wiedersprechen was du sagst, oder? Ich rede hier aber von teurerem (höherwertigerem?) Meerwasserflockenfutter.


    ich verwende nun auch in größerer Menge sog. Züchter-Flockenfutter und kann aus Erfahrung sagen, dass die Wertigkeit des Futters nicht am Preis festgemacht werden kann.
    Ich sage, die Abwechslung machts. Flocken, Granulat, Frost, Grünfutter als Algen und Gemüse.
    Wenn nun in Meerwasserheftchen jemand seine Meinung vertritt, dass Mückenlarven rot und weiss nichts für Meerwasserfütterung sind, *kopfkratz* OK, jedem das Seine :O. Es gibt eben Fische, die der Verfasser eines solchen Artikels wohl nicht kennt, welche sich aus dem Frostfuttermix gezielt diese Süßwasser-Beilagen herauspicken.

    Zitat

    Original von Reinhard Seidl

    Hallo Bert!

    Dieses Thema interessiert mich auch sehr.
    Hast Du eine Quelle zu dieser Info?


    Hallo,
    sehr interessant.
    Vor 9 Jahren gab ich dem drängen meiner Kinder nach und setzte zwei 5Mark große Paletten in mein 1000Ltr. Becken. Das ging 1 Jahr gut, dann mußte ich beide trennen. Der größere mit 8cm mußte weichen und kam später in mein 5000 Ltr. Becken.
    Und jetzt kommts: gelbbäuchig sind beide! Der im großen Becken hörte bei 18cm zu wachsen auf, der im kleinen Becken dürfte nun knapp an die 25cm haben.
    Wenn die Gelbbäuche nun die kleineren Exemplare in der Art darstellen sollen, ...mein lieber Scholli :winking_face_with_tongue:

    Hallo Ingrid,
    dass sich Depots gebildet haben, ist unbestritten; und weiter?
    herrschen im Becken derart basische Bedingungen, dass sich Phosphat in grösseren Mengen auf chemischem Weg rücklösen könnte? auf bakteriellem Wege passiert zwar etwas, aber eigentlich unrelevant (Cyanoformen könnten unter ungünstigen Umständen evtl. auftauchen). Dann bliebe nur noch Algenaufwuchs, welcher das Phosphat in den Stoffwechsel einbindet und bei Absterben ins Wasser abgeben könnte.

    Was wäre also der effektivere Weg, das im Wasser gemessene Phosphat zu entfernen?
    Die langwierige Spielerei mit Adsorber oder einige kräftige Wasserwechsel, -noch dazu bei den nur 175 Ltr. Bruttoinhalt ?
    wie hoch der PO-Wert rechnerisch im Vorfeld oder tatsächlich nach Wasserwechseln ist, zeigt nur die Praxis.

    Edit:

    Zitat

    rechnerisch liegt der Phosphatwert anschließend bei ca. 0,3 mg/l.


    bei 90% Wasserwechsel auf einmal sicherlich :winking_face:

    Hallo,
    was spricht eigentlich gegen 3 Wasserwechsel mit jeweils 30% ?
    Ist am effektivsten zur Beseitigung von irgendwelchen sich anreichernden Stoffen, gleichzeitig am besten zur Einbringung von verbrauchten Elementen.
    Da brauchts dann weiters auch keine Adsorber.
    Habe ich es überlesen, oder wie stehts um die KH?

    Hallo Torsten,

    die Probiotik ist über den Menschen, Hund und Katze endlich beim Fisch angekommen :grinning_squinting_face: .
    Wobei ich glaube, dass hier einsatzbestimmt eher den Pre- als den Probiotika eine evtl. Wirkung zugedacht werden kann. :winking_face: ...und hier einfach in der Bedeutung >Ballaststoffe< damit gemeint sind.
    Die gedanklichen Assoziationen der Anwender wirken zumindest unterstützend in der Entscheidung, mit pro- oder prebiotischer Wirkung beworbene Produkte einsetzen zu müssen.

    Gefährlich wird es m.M. nach erst, wenn man den Grundsätzen der Probiotik verpflichtet, ein Bakterien-Produkt in ausreichender und permanenter Menge verabreicht.

    Ich sehe in kurzzeitigen unterdosierten Einsätzen keine Gefahr, sondern eher ein Stimulans für die Aquarienbiologie.
    Wenn ein Produkt nicht reefsafe wäre, würde der Markt sich schnell davon bereinigen.
    Aber auch hier gilt wie immer und überall: die Dosis macht das Gift.

    Guten Morgen,
    interessanter Thread mit koryphäenhaften Betrachtungsweisen. :O
    hat eigentlich jemand mal darüber nachgedacht, das in den bunt zusammengewürfelten, nicht harmonierenden Fischvergesellschaftungen, in ihren unpassenden Einhausungen überhaupt der Grund einer Primärinfektion zu suchen ist?
    es war doch unlängst wieder ein Fall hier im Forum ausgerollt, welcher meine Einschätzung des weiteren Verlaufes bei Einsetzen des unpassenden Besatzes bestätigte.
    An der UV klammern sich viele als technische Krücke fest, andere wiederum am Gedanken der Hilfe durch Bakterien.
    Ich halte es so, den Fischen bestmögliche Haltungsbedingungen bei bester Ernährung in sozialem Umfeld zu bieten.
    Die Fische sind kerngesund, manche nun schon 12 Jahre bei mir, seit ich dieses Metier betreibe.

    Zitat

    Vielleicht erleichtert das ja einigen Leuten die Entscheidung, ob sie eine UV- Anlage installieren oder nicht..


    aber sicher doch-; meine Entscheidung war dahingehend, -nach Schaffung der optimalen Grundbedingungen, eine installierte (eigentlich waren es viele) UV wieder abzuschalten...
    Zum Glück sind Krankheiten ein Gebiet, auf dem ich nur einmal eine Erfahrung gemacht habe und ich Grund dessen in UV aufrüstete.
    Ich habe einmal den Fehler begangen, einen Fisch vor 8 Jahren aus Aquarien-UV Haltung zu übernehmen. Den Fisch hatte ich in ein Zwischenbehältnis gegeben, -bis zu dessen angedachter Übersiedlung in ein grosses Becken. Genau dieser Fisch wurde Grund seines geschwächten Immunzustandes unter seiner jahrelangen UV-Hälterung von Oodinium befallen.
    Binnen 14 Tagen verlor ich damals fast meinen gesamten Fischbesatz durch folgende Sekundärinfekte in allen im Wasserkreislauf hängenden Becken. Der 'Seuchenfisch' überlebte als einer von wenigen und erfreut sich heute bester Gesundheit ...ohne UV.
    Warum hat er überlebt?
    Meine laienhafte Vermutung: sein Immunsystem hat sich mit richtiger Ernährung in einem mit Keimen wie in der Natur durchsetzten Umfeld erholt und wurde sogar gestärkt.
    Eure Erkenntnisse, dass UV die Keime und Sporen der freien Wassersäule eleminiert, ist ausnahmslos richtig.
    Nur, habt ihr in eure Betrachtungen die Lebensweise herbivorer Fische mit einbezogen? Die würden durch die Nahrungsaufnahme , wenn sie es wie sie in der Natur handhaben, durch das abstreifender Biofilme die Erreger aufnehmen. Und was bekämpft in diesem Fall eine UV?
    Es stimmt zumindest mich bedenklich, wenn eine UV heutzutage als must have beschrieben wird, schlimmstenfalls bei Steckerziehen auch noch der Fischbesatz -ich sage es deutlich- verreckt; dies dann wiederum als Beweis angesehen wird, dass eine Haltung der Fische in mit pathogenen Keimen durchsetzten Aquarien nicht/kaum möglich sei.
    Da unterstelle ich einfach: was sind das für umfunktionierte Gülle- und Klärgruben, in denen die Fische ihr Leben fristen müssen?

    Zitat

    Das Thema "Einsatz probiotischer Hilfsfaktoren (u.a. nützliche Bakterien) zur Abwehr schädlicher Bakterien" schwappt seit einiger Zeit aus der professionellen Aqua-Kultur in die Aquaristik rüber. Bereits 2001 hatte die Dissertation von Franziska Geiger dieses Thema aufgenommen und an Zierfischen überprüft, ebenso die auch von mir in meinen Fachartikeln propagierte Anwendung von ß-Glucan zur Immunstimmulierung und als unterstützende Therapie bei Infektionen. Allerdings gibt inzwischen einige Arbeiten zu dem Thema, die dann den "harten" wissenschaftlichen Beweis über aussagekräftige Statistiken und reproduzierbare Testreihen häufig schuldig bleiben, dass hier tatsächlich der so erhoffte Nutzen eintritt. Allerdings will ich auch nicht betreiten, dass es immer wieder von professionellen Aquafarmen Berichte über Erfolge gibt, die z.T. ganz auf künstlich hergestellte Antibiotika verzichten.


    sehr dogmatisch beschrieben :face_with_rolling_eyes: .
    in Ansätzen sicherlich richtig; aber wie lässt sich der Hype der letzten Zeit auf bestimmte Bakterienpräparate erklären, wenn die Anwender wiederum Anwender werben, weil die sichtbaren Erfolge das halten, was sie versprechen?
    Da bleiben erklärbare reproduzierbare Testreihen, wie so oft im tatsächlichen Leben, aussen vor. :O

    Edit:
    mir entzieht sich die Logik, einer UV-Anlage ihren unbestreibaren Effekt in der Abtötung von frei in der Wassersäule vorhandenen (abgeschwemmter?) Bakterien und Sporen etc. zuzugestehen, andererseits sich aber der Wirkung derer aus Flaschen und Tröpfeleinheiten, auf die Fischgesundheit und der von Niederen Tieren zu verschliessen.
    Zugegeben, nicht allles auf diesem Gebiet taugt etwas. manches taugt bestenfalls als Bakterienfutter, womit man dann die jeweils vorherrschenden Bakterienstämme in den Becken begünstigt.

    Edit: ich möchte die Anlagen nicht schlechtreden; es sind nur meine gesammelten Erfahrungen im Laufe der Jahre. Nun habe ich eben auf den Bedarf und Betrieb abgestimmte UOA.

    Hallo,
    ein Déjà-vu für mich 8o.

    Ich hatte bisher 2 Stück einer 400er Gondzik.
    Betonung liegt auf 'hatte'.
    Bei mir müssen Osmosen tatsächlichen Dauerlauf absolvieren.
    Die erste verblockte nach 8000 Ltr. Permeat, die zweite hatte ernsthafte Probleme mit dem Booster.
    Von UOA's gleicher Baureihe (und wahrscheinlich Hersteller) mit wieder anderem Label und gleicher Literleistung hatte ich Glück und zumindest eine Anlage überstand ein Jahr. Diese beiden Anlagen bekamen aber zweimal die Boosterköpfe getauscht.
    Mein Permeatbedarf liegt bei 1200Ltr./Wo.

    Seitdem ROWA im Haus ist, hab ich Ruhe und verlässliche Qualität und vernünftige Werte nach UOA und Harz.
    Und demnächst bekomme ich eine 1m Osmose.

    Zitat

    Ausgangswasser bei uns hat 750µs Leitungswasser, nach der UOA sind es noch 50µs, nach zwei Litern MB20 noch gut 10µs..........


    stimmt, annähernde Werte hatte ich früher auch; jetzt hab ich nach UOA 19µs und nach 2x 0,9Ltr. Harz -Kartuschen nix mehr. Harz wird bei 2µs gewechselt.
    Lieber einmal richtig Geld in die Hand genommen, als 4x gekauft. :face_with_rolling_eyes:

    Hallo,

    Zitat

    erstmal zu Stefan: also sone Lampe kannste nicht mit nem Auto vergleichen, schon alleine der Tüv und das drumherum kostet einiges.


    sone Lampe :confused_face: :O
    Auto, Lampe, Kühlschrank, Fernseher, -da unterscheidet sich nichts ! Denn geil wie die Deutschen in Europa nun mal auf jedes Prüfsiegel sind, kommt damit einiges an Gebühren zusammen.

    Mein lieber Scholli,

    langsam kommts mir hier wie in meinem Lieblings- US-Cars Forum vor. :grinning_squinting_face:
    Da haben manche Importeure schon so weit die Hosen runtergelassen und rechnen alle Kosten öffentlich und haarklein im Forum vor,vom Einkauf in USA bis shipment, Versicherung, Verzollung, Versteuerung, Umrüstung, TÜV-Abnahme, ....sogar der Gewinn am importierten Wagen lässt sich erlesen und dann fragen manche tatsächlich nochmal nach, warum der Wagen in USA 41k $ und bei uns 45k € kostet. :mauer: .
    Das ist doch nur noch unverschämt, da importiere ich den Karren lieber selbst, heisst es.
    Später ist dann zu lesen, dass der Wagen neben entstandenem Ärger am Ende auch noch teurer war, als wenn man ihn gleich beim Importeur/Händler in Auftrag gegeben hätte :face_with_tongue:

    Zitat

    Original von Sabine Sax

    Hallo Kevin,

    C. varians geht leider nicht an diese Art der Turbellarien, sondern nur auf die kleine rötliche Art, die sich hauptsächlich auf Gestein, Bodengrund etc. aufhält.

    Viele Grüße,
    Sabine


    eben,
    das wäre mir nämlich auch neu, dass Chelidonura diese Art der Strudelwürmer frisst.

    Zitat

    Er schreibt dort von seiner Beobachtung, das in Becken mit Sauerstoffüberschuß die Planarien sehr gut gedeihen. Fällt dieser Überschuss weg, verschwinden die Planarien.

    ab und zu ist es wirklich nicht mehr feierlich, was für Weisheiten zu Papier gebracht werden.
    Den Gegenbeweis kann ich jederzeit antreten.

    Diese Art an Strudelwürmern sitzt lange, bevor man sie auf den Korallen wahrnimmt, schon in Deko und auf dem Bodengrund.
    Ich hatte auf Nachfrage im Forum den Hemicoris chloroptera als 100%igen Freßfeind empfohlen bekommen;- 3 Stück davonhalfen überhaupt nichts. Sechsstreifenlippfische etc. ebenfalls keine Wirkung.
    Ich habe mir nun soweit geholfen, Lederkorallen und Gonioporas in die Becken zu setzen (worauf die Strudelwürmer sich bevorzugt niederlassen), welche problemlos für ein Süsswasserbad entnommen werden können und gebadet werden.
    Der Bodengrund wird des öfteren rund um die befallenen Korallen abgesaugt. Langsam sehe ich nach 2 Jahren Land mit Rückgang des Befalls.
    Im Gegenteil zu Meinungen, dass diese Art an Strudelwürmern ihre Wirte nicht schädigen, vertrete ich die Erfahrung, dass manche Korallen unter dichtem Strudelwurmbesatz sehr wohl absterben können.

    Edit:

    Zitat

    Jemand hat auch einmal berichtet, dass er die Planarien mit einer Spritze voll Süßwasser regelrecht "von den Korallen schießt". Ob das funktioniert, weiß ich aber nicht. Ist natürlich auch sehr mühselig.


    Habe ich schon mittels Schlauch versucht. Es funktioniert sehr gut. Der Nachteil: Man bekommt die Würmer zwar von den Korallen ab, aber der eigentliche Sinn, dass die Viecher durch den osmotischen Schock sterben, bleibt aber aus und die Planarien rudern zum nächstgelegenen 'sonnigen' Standort.
    Sie sind sehr lichtliebend, weshalb sich Lichtfallen in der Nacht bei kleineren Becken hervorragend eignen.

    ..die Ursachenforschung für den Grund der ausufernden Xenien, ob kurz oder lang, weiss oder creme, die Beurteilung der Wasserwerte dadurch für ein Gegensteuern gebe ich auf, da ich keine Lust auf sinnverdrehende Wortspiele

    Zitat

    .........nun ja das Xenien einen Gau ankündigen ???

    habe . :face_with_rolling_eyes:
    Zu den Kaisern: meine 2 Imperatoren und auch jeder der 3 Navarchus verschon(t)en Xenien.
    Einer meiner Palettendoktoren aber riss gerne welche von den Steinen ab; den Bl.ödsinn hat er sich aber schnell wieder abgewöhnt.

    Zitat

    Original von tommy2fast
    Hallo Klaus,

    welche Größe haben denn die Verschraubungen?Mich interessiert die Druckseite,da ich gerne eine Schlauchtülle einkleben möchte..

    MfG
    Thomas


    Hallo,
    bin zwar nicht der Klaus,
    32mm an der Druckseite, mehr werdens nicht.

    @Klaus,
    trag den Ritterschlag mit Würde :grinning_squinting_face:

    das Logo der Pumpe ist einfach :thup

    Hallo Stefan,
    du mißt 1mg Nitrat. Die Nitrifikation ist ein sauerstoffzehrender Prozess. Dein Abschäumer läuft aber nur 3-4 Stunden. Glaubst du nicht, dass die Xenien mittlerweile den Part des Nährstoffaustrages übernehmen? ... denn ich schrieb bereits, dass diese hervorragende Filtereigenschaften besitzen.

    Zitat

    naja, das Ding läuft eigentlich sehr stabil


    Die Stabilität geben m. Ea. nun die Xenien vor; sie reagieren auf das Überangebot an Nährstoffen (dass bei 0,14mg PO4 wohl gegeben sein muß) mit Wachstum ; - wobei das immer so eine Sache mit der Beherschbarkeit der biologischen Filter ist :winking_face:
    Deine Feststellung des Bezuges von niedrigem NO3 mit der Echinata kann ich z.T. nachvollziehen , sehe aber die KH als einen wichtigeren Faktor an.
    Nochmals meine Frage: sind die Xenien schön kurz (~1-2cm) und schneeweiss? das würde in Verbindung mit viel Licht und wenig Nitrat der Fall sein-, oder eher langhalsig und cremeweiss?

    Edit:
    das ist aber jetzt alles doch weg von der Frage, wie du Xenien los wirst.

    Hallo Stefan,
    der Punkt, über den ich bewusst nicht geschrieben hatte: Wasserwerte :winking_face:
    1mg Nitrat macht die Suppe nicht fett, -wichtiger empfinde ich das NH4 davor im Wasser. Xenien pumpen ordentlich das Wasser sauber. Mit dem Nitrat als Endprodukt fängt danach niemand mehr etwas im Becken an.
    Sind die Xenienteppiche schön kurz oder eher 'langflorig'?
    Sicher wachsen SPS bei 0,1mg PO4 auch noch, aber den Xenien taugt die Suppe damit eindeutig besser.

    Zitat

    ...dass nach Jahren von starkem SPS Wuchs und einem Einbruch vor ca. einem Jahr einfach Siedlungsfläche frei wurde


    ob das Becken 3 oder 5 Jahre steht, sagt noch nichts darüber aus, wie oft biologische Rückschläge das damit verbundene Zeiträdchen jeweils wieder zurückdrehen.
    Ich zumindest sehe das Enzmann-Sterben (war die Jahre zuvor nicht auch mal was mit den Montiporas, -/Brennerwechsel ...meine mich daran erinnern zu können) als einen Gau in der Beckenbiologie.
    Die kleinen Peaks daraus vergisst man meist schnell . Bei mir war es letztens z.B. ein übergelaufener Abschäumer.

    Hallo,
    bitte nicht falsch verstehen:
    galten Xenien vor 10 Jahren noch als Indiz für sauber(st)es Wasser (Fa. Korallin 1999), ist meine Erfahrung eher gegensätzlich,- das Zeug wächst und vermehrt sich bestens in Becken, die niemals richtig aus der Einfahr- und Siffphase kommen oder dahingehend Grund eines Gaus zurückfallen.
    Einsteils positiv zu sehen, da während und kurz nach dieser Zeit die bakterielle Tätigkeit am höchsten und der Stoffumsatz am effektivsten ist. Alles wächst zu der Zeit wie hulle. Unvermeidbar, -so man sie hat-, auch die Xenien.
    Empfänglich sind diese natürlich zusätzlich für alle Tröpfeleien, welche der Korallen- und/oder Bakterienernährung dienen.

    Ich habe bisher sehr viele Becken eingerichtet; nachdem die ersten 3-4 Jahre verstrichen waren, hat aber immer langsam und sicher jede Xenienpopulation abgenommen,- bis zum endgültigen Verschwinden.

    Der Zustand eines 'reifen Beckens' ist dann wohl erreicht.

    Mit Kohle jedenfalls erreicht man den Zustand eher nicht.

    Edit: deshalb fange ich immer wieder neue Becken an!
    Ich liebe die pumpenden Xenien einfach!

    Zitat

    die 50 und 75 Watt Speedys haben eine % und Watt-Anzeige.... Veränderst du die Drehzahl, wird zunächst der Wert in der LED Anzeige in % angezeigt und springt 2-3 Sekunden später automatisch in die Watt Anzeige über.....


    oha,
    schön, das zu erfahren :yidee
    Ich hatte mich schon gewundert, was die hin-und herspringenden Zahlen im Display aussagen sollen; es steht nämlich nur 'W' gedruckt neben dem Leuchtdisplay.
    Schade, dass wieder mal keine ... ich nenns einfach 'erklärende' Bedienungsanleitung...neben der Garantiekarte beim Versand dabei war. Vielleicht auf dem in Bälde erscheinenden Verkaufskarton in aufgedruckter Form? :winking_face:

    Aber ansonsten ein super Pümpchen !
    gefällt mir :thup

    ...knirsch...knirsch...schleif...kratz...schleif...knirsch...
    Technikverliebtheit macht genauso blind, wie der Dauerschleifer die Aquarienscheibe. :winking_face:

    ein Becken mit 1/4m hohen Bodengrund ist zur Präsentation des Scheibenreinigers insofern ein Eigentor, wenn man die Planierraupen-Fähigkeit des Maschinchens zum egalisieren des Bodengrundes nicht auch gleichzeitig mit vorführt.
    knirsch...knirsch...schleif...kratz...schleif...knirsch...

    Zitat

    ...habe ich sehr sehr gute erfahrungen mit den abschäumern von bubble magus (http://www.fish-street.com) gemacht. mein bm 105 war klasse verarbeitet und wirklich untertriebene angaben was die beckengröße angeht...


    update:
    die Schäumer haben nun einen deutschen Vertrieb H&S Aquaristik; ist auch besser so.
    Das Plastik der BM ist zwar dünner als das aus deutscher Produktion, aber was brauchts schon großartige Druckfestigkeit :O.

    Hallo,
    dass manche Goniopora-Arten ohne zusätzliche gezielte Fütterung haltbar sind, kann vertreten werden, besitzt aber keine Allgemeingültigkeit. Die Überzahl der Tiere degeneriert.
    Tatsache ist: Fütterung,hier beschrieben von jemandem, dem Professionalität in dieser Sache unterstellt werden kann.

    Bei mir ist im Frostfutter genügend beigemixt, das den Tieren durch Strömung während der Fischfütterung zugetragen wird. Sie wachsen und ! vermehren sich.

    Zitat

    Und bevor die Grünen nun zuschlagen; ja ich mit meinem 500l Becken bin Schuld, dass die Atomkraftwerke länger laufen


    mit Sarkasmus erträgt sich vieles leichter. :thup

    Zitat

    Der Konzani des Salzwassers


    ...was das denn :confused_face: :confused_face:
    mit >Kostolany< könnte es einen Sinn ergeben: aber O-Zitat 'Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idi.oten - oder umgekehrt.' :winking_face:

    Zitat

    Rechnet doch einfach mal die Kosten für das "Hobby" Baby dagegen dann sehen wir mal was teuer ist


    falsch;
    bereits nach wenigen Jahren fängt 'das Hobby' eingeschränkt für mich, späters für die Allgemeinheit zu arbeiten an. Das nennt man nachhaltig! :grinning_squinting_face: Ich habe meine Ableger schon aus Phase 1 in Phase 2 überführt.

    andererseits: mit jedem nicht erzeugten Kind ist ein Verbraucher (in jeder Hinsicht) weniger auf der Welt;
    auch ein Aspekt. :face_with_rolling_eyes:

    ansonsten kann zumindest ich über Stromwitzeleien überhaupt nicht mehr lachen.

    Hallo Peter,
    wie wäre die gute alte Regel schon aus DM-Zeiten ,heutzutage auch gerne 1:1 in Eur übertragbar , 1000,- per 100Ltr. Wasser?


    @Preisfeilscher & Co :wink
    bevor die Taschenrechner angeworfen werden: es wurde nach dem groben Kostenrahmen gefragt. :winking_face:

    Hallo,
    3g auf 100Ltr. erhöhen um 1° dKh .
    Kurzform von Natriumhydrogencarbonat ist die triviale Bezeichnung Soda (eben Natron).
    Ob die aquaristischen KH-Mittelchen teuer sind? In aufgelöster und flüssiger Form sicherlich. Irgend jemand hat sich damit Arbeit gemacht, die nicht kostenlos ist.
    In Pulverform liegt der Preisvorteil allerdings eindeutig auf Seiten des aquaristischen Bedarfshandels; (bezogen auf normale Aquariengrößen)

    Zitat

    Original von boris
    Hi Stefan!

    Jetzt komm ich nichtmehr mit! Bleibt der Sand nun am Magneten hängen oder nicht?

    Ja, ich weiss, das der nach ner Zeit mehr graphitfarben wird. Ich denke mit fleissigen Bodenhelfern wird auch er sauber!

    Gruss

    Boris


    ...klar, bisserl verwirrend geschrieben :ylol
    auf deutsch: keine Ahnung, was im Sand ist. Er bleibt jedenfalls am Magneten mit magnetischer Kraft haften.
    Grabende Seesterne habe ich drin; denen bereitet der Sand weniger Freude. Selbe Burschen in hellen Aragonit umgesetzt gehen richtig zur Sache.

    Hallo Boris,
    Es ist deine Entscheidung, wie du die Pumpe einbaust. :winking_face:
    Ich bin eben vorsichtig geworden, ... Murphy's law hat mich schon zu oft erwischt.

    Meine Pumpe ist auf Reise; sie bekommt z.Zt. die Einhausung gebaut.

    Zum Sand; ich ziehe mir da keinen Schiefer ein. Ich behaupte nicht, dass metallische Anteile enthalten sind. Jedenfalls klebt der Sand nicht an den Magneten, sonst hätte man ihn einfach abwischen können. ...und wenn es nur wenige Krümel wären, würde ich auch nichts sagen.
    Irgendwelche Nachteile auf Korallen etc. kann ich aber nicht beobachten.
    Nur, von der ursprünglichen Farbe des Sandes ist eben nach wenigen Wochen nicht mehr viel zu sehen. s.o.

    Hallo Boris,
    täuscht das, oder hast du die Masterstream mit dem Kabel tatsächlich so eingebaut?
    Ich bin mit den tauchbaren Pumpen insofern vorsichtig, dass ich sie so einbaue, dass ich sie ohne grösseren Aufwand aus dem Becken holen kann.
    Meine Stream bekommt gerade einen Einbau in einen Pfeiler. Mit zwei Handgriffen ist sie da herauszuholen.

    Schwarzen Livesand finde ich von der Optik genial ! Zumindest die ersten 4 Wochen sieht er super aus (obwohl er eher dunkelgrau ist).
    Leider hat er einen Nachteil: wenn man nicht permanent den Sand mit der Mulmglocke säubert, sieht man sehr deutlich (besser als beim weissen Sand) die Detritusablagerungen. Der Dreck haftet dann dermassen, dass ihn selbst eine bei mir eingesetzte WaveBox nicht von der Stelle bewegt.
    Scheibenmagneten finden den Sand auch äusserst anziehend (oder umgekehrt). :face_with_rolling_eyes: Letztens fielen mir zwei Streammagneten in den Sand; keine Chance mehr, die Magneten sandfrei zu bekommen. (kann sich jeder zum Magnetismus denken, was er mag :O )