Beiträge von Stefan C.

    Hai,
    habe mir lange überlegt, diese Frage zu stellen.

    als ich gestern mittag nach der Arbeit erst einmal die Inspektionsrunde durch den Aquariengarten drehte, traf mich beim großen Becken fast der Schlag.
    Das Wasser war milchig weiß, alle Korallen richtiggehend eingewebt in weiße fädige Netze und mein absoluter Lieblingsfisch , der kugelrund gesunde Leucosternon (18cm) tot am Boden.

    Was die Ursache für das 'Unwohlsein' der Korallen gewesen sein kann, denke ich an Untertemperatur mit vielleicht 20 Grad, da in der Nacht die Heizungsbatterie an Heizstäben nicht eingeschaltet hat.

    Ich denke, der Fisch dürfte ca. 8 Jahre alt gewesen sein, keine Anzeichen irgend einer Krankheit, mit glasklaren Augen aus dem Becken gefischt, -vieleicht etwas zu pummelig, aber ansonsten nichts festzustellen. Alle anderen Fische zeigten auch keine Anzeichen irgendwelchen Unwohlseins, kein Pünktchen, bettelten sofort um Futter.
    Vielleicht war es für Leuco einfach die Zeit, den Weg anzutreten, ich weiß es nicht. Ich habe heiklere Kandidaten im Becken, die jede Veränderung sofort anzeigen.
    Erste Kontrolle nach der Temperatur war die Anzeige des Redoxpotentials. Das müßte eigentlich bei solch sichtbaren Zeichen des Beckeninhaltes schlagartig nach unten gehen. Aber nichts festzustellen.

    Als Gegenmaßnahme blieb mir nur der sofortige Einsatz von Kohle und Ozonzuschaltung. Irgend etwas verändert hatte ich die letzten Monate nicht. Es wurden vor 8 Tagen nur ca. 12 Kilo frische Importkorallen ins Becken gegeben, worauf allerdings eine alteingesessene Tischacro innerhalb 3 Tagen weiß wurde.
    Wasserwerte immer unverändert, NO3 bei 3mg, PO4 bei 0.046mg.

    Also, kann ein toter Fisch in der Größe und 350 Gramm, der vielleicht 6-8 Stunden tot ist, auf 5m³ Nettowasservolumen solch eine Reaktion auslösen?
    Ich habe im Winter des öfteren mal um 21,xx Grad und noch nie irgendwelche Probleme festgestellt. Weder an Fischen noch Korallen...

    Heute nach banger Nacht scheint im Becken alles wieder in Ordnung zu sein. Höchst rätselhaft....
    Mein Lieblingsfischerl habe ich noch nicht beerdigen können. Einstweilen ruht er eingebettet zwischen den Artemien in der Tiefkühltruhe ;(.

    Hallo Armin,
    höchst fatal; hause zwar selbst in keinem Altbau, habe dennoch üble Folgen bemerkt. (abbröckelnder Putz)
    Was sich einmal mit Salzwasser vollgesogen hat, egal ob Tapete, Putz, Teppich, Holz (letzteres quillt eben auf); es wird nie wieder trocken.
    Als Chemiker müßtest du es besser wissen, warum antrocknende Salzkristalle immer wieder die diffundierende Umgebungsluft aufnehmen.
    Egal, was man macht (Raumtrocknung, penible Reinigung), -was sich einmal vollgesogen hat, es bleibt immer feucht und schimmelig.

    Hai,
    nachdem ich im großen Becken endgültig die Nase voll von Kupferanemonen habe, habe ich nun in letzter Verzweiflung den Trick von 'use' ausprobiert.
    1/2m langes 15er KG-Rohr in den Riffaufbau geschlagen (über Anemone drüber) und alle seitlichen Löcher zugestopft und mit großen Steinen verbaut.
    An anderer Stelle der Anemonengröße angepaßt ein 63er Rohr durch eine Echinopora durchgeschlagen.

    Hai,
    klar stellen muß ich, -um Mißverständnisse vorzubeugen-,es wird nicht Zeovit von Pohl, sondern Klinoptilolith, (ein einzelnes Zeolith aus der Gruppe) von mir verwendet. Und in die Materie habe ich mich nun 1/2 Jahr intensivst eingelesen und -gearbeitet.

    Die Mischung der Körnung habe ich nun optimalst nach Versuchen eingestellt und beteibe es ohne irgendwelche Tröpfelzusätze.
    Ich lege auch keinen Wert auf irgendwelche bakteriellen Aktivitäten an der Oberfläche des Zeoliths und so werfe ich alle 14 Tage 15 kg nach Gebrauch weg (wird im Garten entsorgt).
    Ich weiß zwar, das viele 'Tröpfler' hier im Forum sind, dennoch bin ich mittlerweile der felsenfesten Meinung das bakteriologische Aktivitäten im Becken sinnvoller und auch nützlicher sind, als in der Filterröhre auf Zeovit; denn dadurch wird die eigentliche Wirkungsweise des Zeolithes vollends gehemmt und erfüllt keinerlei Nutzen!
    Wenn man die wahren und reellen Preise von Zeolithen kennt, kann man mit dem Material großzügig umgehen.
    Meine Tests der käuflichen ....lith und...vit-Mischungen haben mit meinem verwendeten Zeolith nach nun knapp insgesamt 150 kg in keinster Weise abweichende Resultate oder nicht erwünschte Reaktionen zur Folge gehabt. Und alles wohlgemerkt ohne Tröpflerei.....

    Mit PO4 habe ich soweit keine Probleme festgestellt; ich denke aber, das ist bei vielen anderen Becken von vielen Parametern abhängig.
    Jedenfalls kann ich über die Korallen nicht klagen; aufpassen mußte ich allerdings anfangs bei der Zeo-Körnung, damit es mit Ca-Adsorption und auch übermäßiger NO³ Absenkung keine Probleme gab; denn da habe ich permanent nur 3mg bei letzterem Wert...

    Lars,
    nö, ich veräpple doch niemand :winking_face:
    ich meinte, so wie geschrieben: Eile ist geboten, aber nicht die volle Dröhnung!!
    Mg wirst mit WW alleine nie hochbekommen; drum meine Meinung-, erhöhe das zügig über 4-5 Tage mit den gekauften Mittel(n) und begleitend max. 20% von den angegebenen 100% des Herstellers Spuren zu anfang.
    Aminos ja (falls du keine Cyanos im Becken hast) zur künstl. Wasserverschlechterung...aber selbst die nur derzeit in homöopathischer Dosis.
    solange Pocci und Hystrix noch gut dastehen, denke ich,kann der PO4 bei dir noch nicht so weit abgerutscht sein, wie der Salifert glauben machen mag. Denn die würden bei wirklich 0 das Gewebe von unten herabwerfen, -schneller als man glauben mag.

    Zitat

    Original von Lars Schwede
    so hab mir jetzt mal eben TM Spuris besorgt und Magnesium pro liquid.

    Ich nehme jetzt erstmal vorgeschriebene Menge an Spuris.
    Oder jemand eine bessere Idee ?

    Gruß
    Lars

    Lars,
    sag mal,...machst du alles im Hauruck-Verfahren? :confused_face:
    mir ist es wurscht, verabreich gleich die volle Dosis...aber bitte auf dem laufenden halten.
    Das, was gut steht, wird einbräunen, das schleimende Etwas wird den Löffel werfen.

    Edit: mach erst mal über 4 Tage Mg hoch und begleitend max. 20% Spuren...

    Zitat

    Original von Lars Schwede
    Nutze aber keine Spuris und hab auch keine da ... mit Aminos könnte ich dienen =)


    Die Acros können in dem Stadium nix damit anfangen. Zur künstlichen 'Wasserverschlechterung' kannst du sie einbringen;

    PS: Vorsicht bei Polyfilter: gut gemeint, ansonsten nicht abträglich bei belastetem Wasser; aber in diesem Fall kontraproduktiv!

    Edit:
    Meine Korallen sind's ja nicht. aber g'schleckert in diesem Fall ist fehl am Platz.
    mir wäre es in diesem Fall wurscht, was für eine Marke an Spurenelementen. Wenn's brennt, helfen alle! Und Eile ist wirklich geboten.

    Zitat

    Original von Lars Schwede
    Ja also die Dichte ist konstant bei 1.023 !

    Warum schleimen die Korallen immer nur nach Futterzugabe ab, das haben die früher nie gemacht.
    ...weil sie nur noch auf Lebenserhaltung eingestellt sind; kein Wunder bei nicht zur Verfügung stehendem meßbaren PO.

    Langsam bin ich echt Ratlos ... Der WURM ist drinnnnnn !!!!

    Lars,
    am Bohrer liegts zu 100% nicht.
    Was bei mir alles im Becken liegt; Schrauben, 1x10er- 1x14 Bohrer, Klingen vom Reiniger (wahrscheinlich 3 Stück) und was weiß ich noch alles, was mir abgeht, -verschollen.
    Gut, die Wassermenge ist mehr, aber trotzdem keine Probleme.

    Laß einfach mal 3-4 Wochen den WW sein und nimm stattdessen bis max 20 % der Herstellerangabe Spurenelemente....
    Abschäumer ausschalten ist auch hilfreich.

    Ich weiß, wovon ich spreche; die neuen Bilder könnten aus meinem alten Becken (da ist m.E. aber über die Jahre nichts reingefallen) sein; da hatte ich bis vor Wochen selbes Problem. Allerdings ist da NO3 bei 1 und PO4 bei null bis nix....(mit Merck gemessen)

    Zitat

    Original von JensD
    Hallo Stefan,

    womit düngst du dein Plankton ?


    Hallo Jens,
    ...wenn frisch angesetzt, dann mit den diversen käufl. Mittelchen, welche aber leider alle so dünn und gestreckt sind , das man damit nicht weit kommt.
    Wen die Kultur am Laufen ist, dann wird das entnommene Wasser nur mit durch feinste Gaze (zwecks Zooplankton) gefiltertem Aquariumwasser ergänzt.
    Normalerweise sollte man das Wasser durch einen UV-Klärer schicken, aber das ist mir zu umständlich, drum die Gaze-Lösung.
    Die Phyto-Entnahmemenge hängt natürlich von der NO3-P-Belastung des ergänzten Wassers ab. Je weniger im Hauptbecken, desto weniger stark die Vermehrung des Phytoplanktons und dadurch geringere Entnahme möglich.
    Auch sollte man die 'reinigende' Wirkung des Phytoplanktons bei nächtlichem Einfüllen ins Hauptbecken nicht unterschätzen.
    Das zieht den Nitrat- und den PO4 Wert etwas nach unten, wenn auch nicht dramatisch messbar.

    Ich war anfangs am Überlegen, mir den (da hätte ich 4 Stück gebraucht) Phyto-Durchlauf-Reaktor von Grotech zuzulegen. Nur bei nachrechnen des Kosten/Nutzen-Effektes und der zu geringen Entnahmemenge kam 'use' auf die Idee mit dem verspiegelten Aquarium, einer 39W-Baumarktleuchte und dem Pümpchen neben Abzapfhahn.
    es funktioniert tadellos...und hat fast nix gekostet :winking_face:

    Das mit den Streams ist gut angedacht, jedoch drehen die in niedrigster Stufe immer noch zu schnell.
    Aber dazu kann Uwe mehr sagen.

    bei mir wächst das Phytoplankton in einem 150 Ltr.? Becken.
    Und darin hängt eine kl. Strömungspumpe mit 500 Ltr.
    Geplant und gebaut von 'use' :winking_face:

    Theoretisch nicht planktonschonend, aber die Realität zeigt es anders.
    Jeden Tag entnehme ich zwischen 30 und 50 Ltr und es wächst wie deppert nach.

    Frank E.
    vor 2 Jahren war mein neues Becken bei Neueinrichtung grasgrün vor lauter Phytoplankton. Das waren exakt 5m³. Alle Pumpen (3x Red Dragon und 6x Tunze Stream) liefen zu der Zeit bereits pausenlos.
    Erst das Zuschalten des UV-Klärers machte dann nach 5 Tagen die grüne Brühe platt.

    Zitat

    Original von cms

    müssen sie auch im aquarium nicht - einfach mal ein paar aminos reinkippen und nach ein paar tagen sieht man nachhaltig wie es wirkt, alles wird nach und nach braun :grinning_squinting_face: im notfall gold wert... jedenfalls hab ich damit schon ne handvoll korallen retten können. offensichtlich halten sich die aminos auch lange im beckenwasser, denn selbst nach absetzen der dosierung dunkeln meine korallen noch tagelang nach....

    gruss
    cms

    das ist dann bei dir wohl der Tropfen zuviel, bzw. zuviel reingekippt. :grinning_squinting_face:

    sodala,
    3 Tage nach dem letzten Beitrag ist tatsächlich ein Teil des Sicherungskastens abgebrannt. Gott sei Dank noch rechtzeitig bemerkt, als ein güldener Lichtschein durchs Gehäuse leuchtete.
    Nachdem nun ein neuer Kasten mit 3x50 Amp gesetzt wurde, ist das Problem behoben.
    Extra Kabel braucht auch nicht zu sein, es waren fürs Aqua schon 5x10mm² gelegt, nur die Absicherung war mit 3x35Amp zu gering, da durch jedes Kabel unter Normallast bereits zwischen 28 und 30 Amp laufen :(.
    Nun fließt er, der Saft =)
    Servus
    Stefan

    Lars,
    ich denke, jetzt muß man trennen.
    Bei meinem Limittierungsunfall vor einem Jahr hatten sogar nur die SPS am Boden überlebt.
    Klarer Fall, je weniger Nährstoffe (je sauberer das Wasser), desto weniger Lichtbedarf. (Nitrat-Thread vorgestern->Liebig'sches Minimumgesetz)
    Dein abgebildeter 'Unfall' kann einsteils durch verkehrten WW, Chelatoren im Salz, andererseits durch zuviel an Licht in unbelastetem Wasser, als auch durch einen Unfall mit künstlicher Erhöhung von NO3 und/oder PO4 hervorgerufen werden.
    Ich habe alles leidvoll selbst erfahren und die Schadbilder sehen leider alle gleich aus.
    Vor 2 Jahren hatte ich nur 2 Powerbalken zusätzlich zur HQI-Beleuchtung über ein 65cm hohes Becken gehängt und 2 Tage später waren die Acros bis ins untere Beckendrittel angebraten.
    Harald hat recht, RTN ist dann im Spiel und die Folge; Licht oder Nährstoffe, das ist den Korallen egal. Sie beantworten dies mit dem 'abstreifen ihrer Häute' und schlußendlichen Abgabe des Löffels :O

    SPS im unteren Beckenbereich stellen bei sauberem, nicht durch Schwebstoffe beeinträchtigten Wasser absolut kein Problem dar.
    Jedoch darf man dann aber keinesfalls die bodenseitige Strömung vernachlässigen sowie die zusätzliche Ernährung.
    Ich habe Acros in einem Becken voll durchgefärbt mit 90 cm Wasser zwischen Licht und Boden am Bodengrund stehen mit 1a Polypenbild und mittlerweile leider (oder besser Gott sei Dank) solala Wasserwerten (PO4 0.14, NO3 =3)
    Im oberen Beckendrittel keine Polypen. Aber hier herrscht eben auch eine andere Beleuchtungssituation vor.

    Seltsam, früher gab ich mir keine Mühe, hatte die vermeintlich besten Wasserwerte bei nn; dann durch das Forum stimuliert, probiert man einiges aus und alles läuft aus dem Ruder :winking_face:
    Heutzutage lösche ich das meiste Gelesene aus meinem Hirn, mache es wie früher und alles kommt wieder auf die Reihe (wenn's auch länger dauert....)

    @lars,
    hier denke ich, hast du nun den Grenzfall erlebt von der Aussage, man kann nicht genügend WW betreiben. In diesem Fall eben den Tick zuviel, da du in deinem Fall kein 'Kloakenwasser' gewechselt hast. :winking_face:

    Wenn du vorher schon gute Wasserwerte in Bezug auf NO3 und PO4 hattest (Brot und Wasser, wie 'use' sagt), hast du mit dem rigiden WW den Korallen eigentlich mehr geschadet als genutzt.

    miß mal den pH-Wert des frisch angesetzten Wassers und die Differenz zum Beckenwasser; je größer der Unterschied, desto mehr werden sich chemische Veränderungen im Beckenmileu erstellen und auswirken.

    Zitat

    Original von Harald Mülder
    Hai lars

    Das ist typische RTN.
    Ich habe die Erfahrung gemacht dass ein niedriger PH Wert diese Krankheit begünstigt. Auch ist dein MG Wert sehr niedrig. Das Kann zu einem instabilen KH Wert fürhren.

    Hallo Harald,
    RTN sicherlich.
    pH-Einfluß und Mg-Einfluß> ja und nein.
    Selbe Symptome hatte ich nach Einsatz des amerikanischen Salzes. Da war der MG wert aber so hoch, das er mit normalem Test nicht mehr nachvollziehbar war. pH war um 8,5.
    Ich wüde eher sagen, das ein solches Schadbild durch eine oder mehrere heftige Schwankungen in der Chemie des Wassers hervorgerufen wird.
    Letztens hatte ich an einer Acro in einem Becken wiederum selbes Schadbild im Zustrombereich aus dem Filterbecken. 8m Wegstrecke-, kaum zu glauben, das sich ein Klümpchen Calziumchlorid auf dieser Strecke nicht vollständig lösen konnte und schon am Tag darauf waren nach Abschleimen die 'verbrannten' Spitzen die Folge.

    Auch gebe ich Johannes Peschke zum großen Teil recht. Ich setze das Wasser mittlerweile 24 Std. vorher an. Der Einsatz des frischen Wassers hängt zum großen Teil nach Menge und Temperatur, pH-Wert (auch Art des Salzes) und Schnelle der Vermischung mit dem Altwasser ab.
    Auch die ursprünglichen Wasserparameter des Altwassers spielen eine große Rolle. (überspitzt ausgedrückt: Kloake oder Reinstwasser)
    Frisches Wasser über eine A. granulosa oder eine Montiplatte geschüttet, -der Vergleich dürfte in den meisten Fällen hinken, bzw. zum Exitus erstgenannter führen.

    Ich für meinen Fall kann am großen Becken die erforderlichen 500 Ltr. Austauschwasser pro Woche nicht direkt über das Filterbecken zugeben, ohne selbst an den eigentlich als robust geltenden (obwohl gelbe) Sinularien keine 'Brandflecken' zu verursachen (die stehen aber 1,5m vom Einlauf entfernt).
    Erst die Vermischung über ein Bypassbecken, das im Kreislauf eingebunden ist, ermöglicht mir das 'gefahrlose' Tauschen des Wassers.

    Und den ganzen Befürwortern der 'Hauruck'Methode kann ich nur nur sagen: früher oder später werdet ihr auf die Nase fallen. Aus Fehlern lernt man...oder eben auch nicht :winking_face:

    Zitat

    Original von Joe

    hallo bernd,

    nein,nein...ich wollte dir nicht widersprechen sondern dich eher bestätigen und nur zum ausdruck bringen, dass noch niemand bislang
    diese überlegung laut geäussert hat.


    Hallo Joe,
    wenn ich mich recht entsinne, hatte doch O. Pritzel mal in diese Richtung laut gedacht.
    Zum Teil sicherlich richtig, jedoch das Licht ist nur einer der Parameter.
    Das Liebig'sche Prinzip bzgl. der verfügbaren chem. Elemente und begrenzenden Faktoren läßt sich wunderbar auch auf das Wasser übertragen.
    Ein weiterer Faktor ist die Strömung.
    Zwei Becken mit identischem Besatz und Licht lassen bei einem mit ausreichender Strömung (10 fach) die NO3 und PO4 Werte stetig steigen, beim anderen mit z.B. 30-40 facher Umwälzung die Werte (insbesondere NO3) stetig sinken.

    Zu den Tests: ich traue selbst dem Merck PO4 Test nicht mehr. In einem Becken knapp über nn, und trotzdem sich sanft in der Strömung wiegende Fadenalgenwälder.
    Und Frank hat absolut recht. Jeder liest das ab, was er gerne lesen möchte. Da nehme ich mich nicht aus.
    Zu Salifert und Nitrat: ich habe 3 NO3 Tests von der Firma; jeder zeigt was anderes an. Als 4. im Bunde TM, als 5. M&N; wenn ich aus drei Tests die Schnittmenge nehme, denke ich, ein relevantes Ergebnis zu erhalten.
    Meinen Spieltrieb befriedige ich damit nicht, denn ich mache nichts mit mehr Überwindung, als zu tröpfeln.
    Testen muß ich in einer Anlage unbedingt, da ich Ca-Nitrat zuführe und schon den Gau einer Ammoniumüberdosierung (bzw. klemmte die Umwandlung) hinter mir habe.

    Zitat

    Original von Herbert Margreve
    Hallo Klaus

    Das stimmt aber ich habe kein Kalkwasser hinzugegeben.

    Hallo Sven
    Na hoffentlich hast dur Recht mit den Wracks....

    Da ich ja erst jetzt grössere Wasserwechsel mache fällt mir noch eines auf.
    Ich kann keinen Unterschied feststellen im Polypenbild der anderen Korallen, obwohl ich immer hier lese das man jeden grossen Wasserwechsel deutlich sehen könnte. :frowning_face:

    Hallo Herbert,

    tröste dich, ich kann auch keinen Unterschied sehen, trotz wöchentlichem Wasserwechsel von 10%.
    Ist aber evtl. gut so. Früher, als ich im Hauptbecken das Wasser abließ um es durch Frisches zu ersetzen, wurde abgeschleimt, was das Zeug hielt.
    Heutzutage läuft alles im Bypass-Becken ab und ich bilde mir ein, das dies die schonendere Methode ist.

    Zur Regenerationsfähigkeit: tw. Montiporen und schnellwachsende Acros haben meinen Unfall mit verkehrtem Salz im März/April überraschend schnell weggesteckt. (die, die es überlebt hatten)
    Da hatte ich wöchentlich danach etwa 25% gewechselt
    Die teuren Sensibelchen (langsam wachsende Arten) hat es entweder sofort gestreckt oder sie kommen jetzt nach einem 1/2 Jahr vereinzelt an manchen Ästen wieder zum wachsen.

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Die beste Adress ist meiner Meinung nach http://www.waterpilot.com


    Hai,
    Peter hat recht; :winking_face:
    nur seltsamerweise finden sich selbe Artikel bei Waldemar um einiges günstiger.
    Wenn man aber bestimmte Teile (ich brauche halbjährlich neue Boostermembranen) in Sortimentstiefe benötigt, ist man bei IEM trotzdem bestens aufgehoben.

    Zitat

    Original von Joe
    hi jörg,

    noch nicht.

    aber es wird berichtet, dass das skelett von unten bis kurz vor dem polypen eingesägt werden und dann leicht angebrochen werden soll.

    durch vorsichtiges spreizen der bruchstelle über einige tage soll sich der polyp dann auseinanderdividieren.....

    und?
    Überlebensquote?
    bzw. wieviele braucht man zum Üben? =)

    Zitat

    Original von Fischl
    Hallo Stefan, :wink

    wenn du den Strom von deiner Firma nimmst, würde ich aber ein stärkeres Kabel ziehen und die gesamte Technik anschliesen.

    Gruß Fischl

    :grinning_squinting_face:
    gut gedacht; nur hilfts nix, da Betrieb und Privat an einem gemeinsamen großen Stromzähler hängen.
    Drum habe ich auch keine Lust, eine stärkere Absicherung fürs Haus zu beantragen, sonst wird gleich wieder die Hand vom EVU dafür aufgehalten.
    Aber die Panzersicherungen ( die donnern vielleicht beim Wechseln) werden mich schon noch aushalten.
    Ist ein absolut geiles Kabel am Haupteingang mit 10cm Durchmesser :smiling_face:

    @Jörg und Frank,
    BHKW's rentierten sich nach einer Berechnung in meiner Meisterprüfung 1989 bei einem Heizölpreis von 34 Pfg. bereits nicht mehr.
    und heutzutage wohl bereits schon 2x nicht. Haupteinsatzzweck ist und bleibt die Stromerzeugung.
    BHKW's sind allenfalls noch interessant in Beneluxstaaten (wo der Gasverbrauch subventioniert wird).
    Der Einsatz von Assimilationslicht in 2-Lagen Kulturen (unter der dem Sonnenlicht zugewandten Kulturfläche steht nochmals eine Lage unter Assimilationslicht) welche mittels Roboter periodisch alle 12 Std. ausgetauscht werden.
    Da hängen dann in einem Betrieb mal locker 2000 Lampen mit 400-600 W-Natriumdampf. Da rentiert sich so etwas.
    Aber im Zuge der Globalisierung ziehen heute die großen Pflanzenproduzenten aus Dänemark, Holland und Belgien auch lieber in äquatoriale Gefilde rund um die Welt (Licht und Wärme frei Haus); die Transportkosten zurück und Umschlag ins Exportland kosten im Vergleich zur eingesparten Energie fast nix und die andressierten Arbeiter im Süden noch weniger.


    Hallo Hans-Werner,
    heute mittag bei Bewölkung und grauem Himmel waren es 27 klux gemessen an Wasseroberfläche bei Eindeckung des Daches mit 5mm PMMA. Ist also um einiges besser als der gemessene Tages-Mittelwert in indonesischen Riffen =)(allerdings 1m Tiefe) mit 17-22 klux.
    Als Gewächshaus oder Wintergarten kann man die Hütte nicht bezeichnen. Hält den Regen ab... und von der Energiebilanz (besonders im Winter) naja, es gibt besseres.
    Falls aber doch mal die Sonne voll über dem Becken strahlt, habe ich schon Werte über Anschlag des Luxmeters bei 100klux.

    Noch ein Effekt des Sonnenlichtes, der meiner Meinung nach niemals nur annäherungsweise durch Leuchtstoffröhren in ihren mittlerweile Wahnsinnsstrahlungswerten erreicht werden kann und mich fasziniert ist in Band 1 von Delbeek und Sprung beschrieben.
    'glitter lines' (die Lichtkringel bspw. von HQI) welche durch die Sonne erheblich stärker auftreten (in einem Pool besonders gut zu beobachten). Dieser Effekt, der stroboskopartige Lichtblitze erzeugt und durch die Wellenbewegung des Wassers auftritt, ist noch nicht vollends erforscht.
    Jedoch wird das Licht in seine Spektren aufgeteilt und soweit ist man doch schon, das bestimmte Zooxanthellen und Algen äußerst positiv drauf reagieren.

    Einen Nachteil hat das Sonnenlicht im Aquarium allerdings, den ich auch schon mal beschrieben hatte. Bei voller Einstrahlung über einige Tage verschlechtert sich das Polypenbild im oberen Drittel des Beckens zusehends.
    Die SPS haben dann ganz schön was weg zu stecken, wenn sie sich wieder an Tage nur mit HQI und Röhren adaptieren müssen.
    Aber was nicht umhaut, macht nur stärker.....was man an der absolut gleichmäßigen Wuchsform (nicht das mühsame nach-dem-Licht-strecken) und Dicke der 'Äste' eindeutig feststellen kann (und leider auch am Kalkverbrauch :O ).
    Ich für meinen Teil werde mein Becken im Haus nach und nach auflösen und den Viechern den Platz an der Sonne gönnen (allerdings immer mit dem Blau der Röhren dazu).

    Hai,
    wie schon richtig bemerkt, ist bei mir kein Platz mehr für Leistungsreserven.
    Habe heute mit meinem 'goldenen-Leiter-Leger' telefoniert. Der weiß nix vom großen Becken =), denn da hat den Strom ein anderer Elektriker verlegt.
    So oder so war ich haustechnisch gesehen mit den anderen Aquarien schon am Limit.
    Als nächstes bleibt nur noch stärkere Absicherung und damit höhere Grundgebühr. Da mach ich nicht mit und so wird nun eine 5x6mm² Leitung über die 150m verlegt.
    Seltsamerweise habe ich aber im Sommer mehr Probleme mit den fliegenden Sicherungen als im Winter, denn da hängen dann zusätzlich noch 10x300W Heizstäbe im Becken ?(.

    @Klaus J.
    du darfst nicht von dir auf andere schließen :D.
    Ich bin ganz ein harter Hund und brauche den wärmenden Firlefanz nicht. Ist nur für die weibermäßige Überzahl meiner Familie. :face_with_tongue:

    Hans-Werner,
    alter Skeptiker:-))
    glaube mir, mit der Sonne und der gemischten Röhrenbeleuchtung perfekt. Ohne diesen Zusatz wäre es in unseren Breiten Käse. Leider eben nur stundenweise; dann braucht's wiederum HQI dazu. Fakultative Beleuchtung sozusagen.
    Aber du hast durchaus recht.
    Natürlich eingedeckt mit PMMA, sonst wäre der Effekt der Sonne für die Katz.
    Sonnentage gibt's genug. Du arbeitest nur im verkehrten Wartenberg:wink

    Zitat

    Original von Alexander Grah

    :confused_face: was ja ein- und dasselbe ist :grinning_squinting_face:

    ich würde über 150m ein 5*4mm² legen, das ist noch bezahlbar und sollte die 5kW locker machen. aber wie schon gesagt, alles eine frage der verlegung - für solche sachen gibt es elektromeister, die kommen zu dir nach haus und legen das aus :smiling_face:

    Alexander,
    ist schon klar, das ein Elektriker mir das legt (in meinem Fall sogar 'muß'). Nur lass ich mir da ungern wieder mal eine nutzlose 'goldene Leitung' verlegen. :face_with_rolling_eyes:
    Da habe ich schon einige....

    @Herbert und Frrank
    auch ein dickes Danke :wink

    Zitat

    Original von Fischl
    Hallo Stefan,

    um den Querschnitt für dein Kabel zu bestimmen mußt du mit mehr Daten aufwarten. Also wenn du die Beleuchtung anschließen möchtest mußt du auch mit dem höheren Einschaltstrom der der Vorschaltgeräte rechnen.
    Die Verteilung auf 3-Phasen hatte ich schon angesprochen.
    Um den Spannungsfall so gering wie möglich zu halten, damit deine Leuchten auch zünden, würde ich ohne weitere Daten zu wissen auf ein NYY-J 5x16 gehen. Kosten für dieses Kabel inkl.Cu 4,45 Euro/Netto pro Meter.

    Gruß Fischl

    Hallo Fischl,
    du machst mir Hoffnungen....
    die 6x 400W HQI zünden eh im 10 minütigen Abstand, um das Netz zu entlasten. Nur bei neuer Sicherung ist das immer problematisch, da sie nach Abkühlphase alle auf einmal zünden...und nicht nur die!
    Der Rest der Beleuchtung besteht aus Röhren. Da habe ich aber notwendigerweise schon mal die Hälfte davon über Gummileitungen (100m) provisorisch aus dem Hausnetz genommen.

    Die anderen Becken mit 8x250W und 25x 39-54W hängen ja auch noch alle an dem Netz.
    Dann sind noch insgesamt 48 Verbraucher (4x 12erRed Dragon, 1x 8er, 14x 12er Stream, 6x Eheim 1260, 4x Eheim 1060, um nur die Hauptzehrer zu nennen) die alle auf der Leitung hängen.
    Mein Problem ist nun , das 2 verschiedene Elektriker an der Anlage ihre Kreativität umgesetzt haben und ich da als Laie nichts mehr nachvollziehen kann.
    Ist alles vorschriftsmäßig verlegt mit riesigem Aquarien-Verteilerkasten, aber dennoch hapert es irgendwo. Und da denke ich an die zu dünne Leitung zwischen Stromhaupteingang und Haussicherungskasten von wo aus dann das wiederum durchaus ausreichende Kabel zum Aquarienverteiler läuft.
    Vielleicht ist es wirklich günstiger, die 8m Schwachstelle (zu dünnes 3cm Kabel) zum Haussicherungskasten auszuwechseln)

    Hallo Frank,

    Ich will nicht das ganze Becken vom Hausnetz nehmen, sondern nur die Beleuchtung dessen.
    Andererseits müßte ich bei Stromausfall immer so weit wetzen (die 150m); und da Licht in seltensten Fällen die Ursache eines Stromausfalls ist, will ich zumindest nur die 4,8 kw drauf hängen.

    Aber ich sehe, meine angedachten 2,5mm² sind eh zu wenig :winking_face:

    Hai Matthias,
    eben, das ist das Problem; wenn du vor einem Becken stehst, in das der Planet von oben leuchtet, scheint es drinnen trotz eingeschalteter Beleuchtung 'finster' zu sein. Wenn dann noch zusätzlich eine ungünstige Lichtzusammensetzung (für das hausinterne Becken aber dennoch das Beste) drüberhängt, ist das Ergebnis gelber als gelb.
    Aber schau oben rein....phantastisch!
    Wenn die Sonne scheint, ist bei mir HQI ausgeschaltet.
    Es hängen zwar viele Funzeln über dem Becken, aber die Sonne schafft es tatsächlich, ohne zuviel Schattenwurf das Becken prima auszuleuchten. Und da bekommt jeder Winkel Licht ab.
    Selbst Weichkorallen am Boden pumpen sich auf bis zum geht nicht mehr.
    das Licht in Verbindung mit Blau/2 zu weiß/1 trotz ausgeschalteten HQI ist nicht zu übertreffen.
    Geht aber jahreszeitmäßig nur wochenweise und das nur für ein paar Stunden am Tag :frowning_face:

    Klaus,
    das wären bei dir runde 9 kw/h; ich habe nicht die Dimensionen :)....und 150 m Erdkabel in der Stärke....ohweh, das ginge ins Geld.

    Blockheizkraftwerk? bei den Spritpreisen, vergiß es.
    Der Witz ist nämlich der,-so hat mich das Zollamt aufgeklärt: wenn Rollen dran sind, so wie in deinem Link, muß man Diesel tanken.
    Wenn es am Boden festgeschraubt ist, darf man Heizöl nehmen.

    Ich Pechvogel habe unser stationäres 60KvA Notstromagregat mobil zur Aufnahme am Schlepper und Zapfwellenkupplung gemacht und prompt Scherereien durch das örtliche Zollamt bekommen.

    PS: das Teil in deinem Link ist ja echt geschenkt. Das kostet regulär locker um die 120000,-

    Zitat

    Original von klaus Jansen


    .... Notstromaggregat .... hat er bestimmt....


    Klaus...

    klaro,
    eins für die lebenserhaltenden Systeme (Pumpen und damit die Filterbecken nicht übergehen) steht Sommer wie Winter auf der Terasse.
    Für die längeren Ausfälle steht dann stationäres mit Traktorantrieb bereit.
    @Klaus,
    Stromausfall und Pumpe,
    sagt dir das was :winking_face: ? Red Dragon

    aber das alles hat jetzt weniger mit dem Leitungsquerschnitt einer neu zu verlegenden Leitung für Beleuchtung zu tun.

    Hallo,
    die meisten Aquarianer, die ich so aus ihren Behausungen mit ihren Glasstürzen kenne, sind ja nun allesamt Käsemilben.(schneeweiße Haut :D) die holen sich den höchsten Sonnenbrand unter HQI-Brennern.

    Der Bericht mit Aquarien am Fenster ist ja wohl mit den Messungen (zumindest sehe ich das so) nicht ernst zu nehmen. (zum einen Fensterglas und das Aquarienglas, welche kein UV durchlassen)
    Alle Gründe gegen Sonnenlicht nehme ich insofern auch nicht ernst.


    Sicherlich können unsere Breitengrade nicht mit der äqutorialen Sonneneinstrahlung aufwarten, aber selbst in der Korallenheimat scheint der Planet maximal knapp 1,5 Stunden mit 100 % des vollen Spektrums auf eine Koralle ein.

    Bzgl. Nährstoffschwankungen: ich habe und hatte keine Probleme.
    und was für Streßsituationen sind die Korallen außer diesem nicht besonders nachvollziehbaren Grund sonst unterworfen?
    Die müssen in der Aquarienhaltung wesentlich mehr aushalten als eine Koralle aus der freien Wildbahn.
    Sie werden unter Nährstoffarmut oder in Kloaken gehalten, mit oder ohne Wodka oder Adsorbern, Tröpfelzusätzen über Monate widernatürlich bis zu Porzellanfarben getrieben, mit 9-10 Stunden und 90000+ Lux Dauerlicht gequält, mit Spurenelementen und diversen Mittelchen zugenebelt und gemästet, mit unpassender Vergesellschaftung aus allen Weltmeeren zusammen gepfercht; kurzum, sie sind zäh im Nehmen bis zum Exitus der sie früher oder später so oder so ereilt.

    Wenn die Sonne bei mir oben und zwangsläufig rundherum ins Becken scheint, so ist das das Beste und Natürlichste (mit UV-Eintrag).
    und dumme Frage:
    Wofür gibt's denn sonst die Blauröhren? Die habe ich mit weißen Röhren im Verhältnis 2:1 gemischt zusätzlich zu 10000er Brennern. Und ganz ehrlich: die Brenner haben ein Licht...*bäh*; die sind im Vergleich zur Sonne pißgelb. (subjektiv)

    Hallo Fischl,
    alle Becken kommen schätzungsweise auf 19-20kw/h.
    Das Problem liegt wohl daran, das vom Haupteingang mit den 3x35 Amp. zum Sicherungskasten ein etwas dünneres Kabel (schätze 4mm²) verlegt ist. Ab da geht es dann wiederum dick zum eigentlichen Verteilerkasten für die Aquarien. Und da hängt auch noch einiges mehr dran (Whirlpool, Schwimmbad)
    Wie das ganze nun von welcher der 3 Hauptsicherungen für die Stromzehrer angeschlossen ist,-keine Ahnung :confused_face: .Jedenfalls wird eine Sicherung so brandheiß, dass das Wechseln ohne Handschuhe unmöglich ist.
    Drum ist nun meine Überlegung, das ganze Haussystem zu umgehen und mit anderer Leitung zu entlasten; denn ich glaube, ein auswechseln der zu dünnen Zwischenleitung wird auch nichts bringen, denn das Hauptkabel vor Eingang zur Hauptabsicherung wird auch gut handwarm.

    ...Vielleicht hat sich das Problem in Kürze eh erledigt, denn vor 10 Min. ist in 3 km Luftlinie ein Damm der Isar gebrochen :winking_face_with_tongue: und Hubschrauber kreisen über mir.....

    Hai Gemeinde,
    die Frage richtet sich an die Elektriker (oder zumindest Begabten).
    Ich habe am großen Becken einen Stundenverbrauch an Strom von 12 kw.
    Mittlerweile kann es so nicht mehr weitergehen, denn mir ist nun die Hauptsicherung mit 3x 35 Amp angekokelt (jeden Tag fliegt einmal eine Sicherung und das mit 4cm Durchmesser Hauptkabel kann man in Folge der Wärme kneten.)
    Da noch mehrere Becken betrieben werden und auch noch etwas an Haushaltsgeräten läuft, ist das System überlastet.
    Jetzt bin ich am Überlegen, über ein Erdkabel mit 150m Länge, das an ein anderes Sicherungsnetz angeschlossen werden soll, zumindest die Beleuchtung des großen Beckens mit 4,8kw/h abzukoppeln und das Hausnetz so zu entlasten.
    Welchen Leitungsquerschnitt sollte ich da nehmen? Reichen 2,5mm²?

    Danke im Voraus
    Stefan