Thilo,
ich respektiere viele Meinungen, aber niemals welche wider besserem Wissens.
Eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben, um Pöbeleien vorzubeugen. Dies ist aber ein harmloses Thema.
Seltsamerweise habe ich keinerlei Probleme mit Algen, gelb scheinendem Wasser , etc.
Dies resultiert aber zu 100% daraus, das die Eindeckung des Hauses, in welchem das Aqua steht, allseitig aus PMMA klar durchscheinend ausgeführt ist und das Becken aus Optiwhite-Glas besteht; somit (bis auf das Beckenglas) zu beinahe 100% durchlässig für das gesamte UV-Spektrum der Sonne.
Unter Glas im und am Haus (welche Sorte auch immer) sieht das ganz anders aus. Hier wird der erwiesenermaßen wichtigste UV-Anteil ausgefiltert. Deshalb wird man im in Glasbauweise ausgeführten Wintergarten niemals ein Sonnenbad mit Bräunungsfaktor nehmen können.
Einen Thread über Sonnen- und Tageslicht hatten wir schon öfters. In denen habe ich auch geschrieben, das in einem Aqua, welches schräg einfallendes Sonnenlicht durch ein Fenster erhält, sich der gesamte Spektralbereich des Lichtes verschiebt. Das Licht muß zudem noch durch 2 Scheiben. Viel brauch-und verwertbares an Strahlung bleibt für die Beckeneinwohner nicht über. Hier scheint dann wirklich alles gelb auszusehen. Auf solches Licht kann man getrost verzichten, denn das begünstigt in der Tat das Wachstum an nicht gewünschtem Aufwuchs.
Noch was zum Abschluß: im Sommer beleuchte ich ausschließlich mit T5 in blau und weiß; und den Korallen ist es sowas von wurscht, ob Aquablue spezial oder vergleichbare Röhre.
Ich habe verschiedene Röhren im Test über dem Becken. Über Lichtsensor (p' Schritt gesteuert) schaltet sich aber trotzdem bei bedecktem oder bewölktem Himmel HQI zu oder aus.
Nachteil der Eindeckungsweise bei mir: der k'Wert der Hütte ist denkbar schlecht. Weshalb im Winter erhöhter Heizbedarf besteht und die Verdunstung exorbitant ist.
Seltsamerweise wird das Becken im Sommer selbst bei 40 Grad Umgebungstemperatur nie wärmer als 29 Grad, was anscheinend auf die große Grundfläche und daraus resultierende Verdunstungsfläche zurückzuführen ist.
