Beiträge von Stefan C.

    Thilo,
    ich respektiere viele Meinungen, aber niemals welche wider besserem Wissens.
    Eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben, um Pöbeleien vorzubeugen. Dies ist aber ein harmloses Thema.

    Seltsamerweise habe ich keinerlei Probleme mit Algen, gelb scheinendem Wasser , etc.
    Dies resultiert aber zu 100% daraus, das die Eindeckung des Hauses, in welchem das Aqua steht, allseitig aus PMMA klar durchscheinend ausgeführt ist und das Becken aus Optiwhite-Glas besteht; somit (bis auf das Beckenglas) zu beinahe 100% durchlässig für das gesamte UV-Spektrum der Sonne.
    Unter Glas im und am Haus (welche Sorte auch immer) sieht das ganz anders aus. Hier wird der erwiesenermaßen wichtigste UV-Anteil ausgefiltert. Deshalb wird man im in Glasbauweise ausgeführten Wintergarten niemals ein Sonnenbad mit Bräunungsfaktor nehmen können.

    Einen Thread über Sonnen- und Tageslicht hatten wir schon öfters. In denen habe ich auch geschrieben, das in einem Aqua, welches schräg einfallendes Sonnenlicht durch ein Fenster erhält, sich der gesamte Spektralbereich des Lichtes verschiebt. Das Licht muß zudem noch durch 2 Scheiben. Viel brauch-und verwertbares an Strahlung bleibt für die Beckeneinwohner nicht über. Hier scheint dann wirklich alles gelb auszusehen. Auf solches Licht kann man getrost verzichten, denn das begünstigt in der Tat das Wachstum an nicht gewünschtem Aufwuchs.

    Noch was zum Abschluß: im Sommer beleuchte ich ausschließlich mit T5 in blau und weiß; und den Korallen ist es sowas von wurscht, ob Aquablue spezial oder vergleichbare Röhre.
    Ich habe verschiedene Röhren im Test über dem Becken. Über Lichtsensor (p' Schritt gesteuert) schaltet sich aber trotzdem bei bedecktem oder bewölktem Himmel HQI zu oder aus.

    Nachteil der Eindeckungsweise bei mir: der k'Wert der Hütte ist denkbar schlecht. Weshalb im Winter erhöhter Heizbedarf besteht und die Verdunstung exorbitant ist.
    Seltsamerweise wird das Becken im Sommer selbst bei 40 Grad Umgebungstemperatur nie wärmer als 29 Grad, was anscheinend auf die große Grundfläche und daraus resultierende Verdunstungsfläche zurückzuführen ist.

    Hallo Matthias,
    Merck, Rowa/D+D haben nach meiner Kenntnis gleich große Küvetten :confused_face:
    also, ich hab's ausgemessen-, auch gleicher Inhalt für Wasser.
    Um nun vollends Klarheit zu schaffen, habe ich die Reagenzien (Tropfen und Pulver) jeweils unter den Tests ausgetauscht. Merck-Tropfen mit Rowa-Pulver und umgekehrt.
    Also an den Reagenzien liegt der Fehler nicht. Das Ergebnis ist immer dasselbe.

    Sven,
    zum Hochrechnen oder abrunden sag ich lieber nix.
    Ich bin nicht der Fachmann dazu.
    Vielleicht sollte man einmal mit einer Referenzlösung beide Tests überprüfen?
    Aber ehrlich gesagt, Merck würde ich blind vertrauen.
    Und bzgl. einer Pocci als Referenz bei mir: da könnte ich den gerade noch meßbaren PO4-Wert festmachen.
    Rowa hat ja nach Null noch den 0.024mg Wert eingeschoben.
    Wie ich finde,-für die Katz....

    Hai,
    Haarspalterei für Meßfanatiker:
    das Rowa/Deltec die kleinere Ausführung des Merck-Tests darstellt, ist mittlerweile hinlänglich bekannt.
    das der Rowa für kleineres Geld auch einen geringeren PO4 Wert anzeigt, war aber selbst mir neu...
    Das Ergebnis wird aber wieder stimmig, wenn man den Farbvergleich auf der Merck-Farbkarte vornimmt.
    Insofern also kein Problem der Reagenzien, sondern der Farbskala von Rowa/Deltec?. (oder sollte es am Ende an der Skalierung des Merck liegen?)
    Diese Verfälschung trifft aber nur bei Werten unter 0.14mg zu.

    Zwischen 0.046/0.092 und 0.092/0.14 ist schon ein Unterschied.

    Wenn man die Farbkarten nebeneinander legt, kann man schon ziemliche Unterschiede in den Blau-Nuancen erkennen.

    Wolfgang,
    außer der Ästethik keine Nachteile....
    eine vollkommene horizontale Trennung der Schichtung kommt sowieso nicht vor (Sand unten, Bruch oben);
    irgend ein tiefwühlendes Etwas wäre aber dennoch von Vorteil.
    Da ich nicht regelmäßig Buckel und Pisten ebne, liegt der Mischmasch teilweise über 15 cm hoch. Es kommt zwar eine Menge Detritus zum Vorschein (gelbbraun), aber richtig gammelig wird es trotzdem nicht.

    Hallo Wolfgang,
    kleine Grundeln dürften selbst mit Livesand (wenn er denn längere Zeit im Becken ist) keine Probleme haben, sich entsprechende Höhlen zu bauen. Irgend etwas liegt immer herum, was zur Architektur und Stabilisierung der Wohnung paßt.
    Trotz Barrieren wird sich Sand mit Korallenbruch über kurz oder lang vermischen. Teils durch Strömung, teils durch Bewohner. Aber was wäre hier so schlimm daran? in der Natur liegt auch nicht alles fein säuberlich getrennt und sortiert......

    ist schon seltsam mit den Adsorbern.
    Jahrelang benutzte ich keinen, dann einen Al-basierten und plättete prompt alle Becken.
    Danach zog diese Art absolut nichts mehr aus dem Wasser und der PO4-Wert stieg.
    Seitdem probierte ich sämtliche am Markt befindlichen Fe-basierten Adsorber (außer Sprung-Produkt) mit mehr oder weniger Erfolg.

    Vor 4 Monaten stieß ich auf ein absolutes No-Name Produkt und ist seitdem im Einsatz ,- das arbeitet vorzüglich :confused_face: ....an der Körnung experimentiere ich noch :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    Original von Rainer


    ....und soll wohl äusserst ansteckend sein. Das kann ich allerdings nicht bestätigen. Wie im Hai-Thread erwähnt, habe ich im Laufe der Jahre 2 Tiere mit diesen Symptomen verloren, der restliche Besatz blieb jedesmal "unberührt".
    Grüße, Rainer

    ...eben drum;
    mein vor 14 Tagen plötzlich verstorbener Weißkehl wurde seziert und er ist tatsächlich an Vibrionen (keine äußerlich erkennbaren Schädigungen??) gestorben. Kein anderer Fisch folgte ihm nach.

    ...wobei das vermehrte Abschleimen der Korallen beim Fischtod bis heute ungeklärt blieb :confused_face:

    Zitat

    Original von KS
    Hi Stefan,
    A. suharsonoi ist es definitif nicht. Die habe ich auch.


    Klaus,
    ich meinte, ob die im Link angegebene Acro nicht irrtümlich falsch deklariert ist.
    Das deine abgebildete keine Suharsonoi ist, ist mir klar.

    Zitat

    Original von Peter Teuschel

    Hi Stefan,

    wir machen am besten ne Gruppentherapie ( :angry_face: :angry_face: :angry_face: :grinning_squinting_face: :angry_face: X() mit dir und deinen Fischis. Am Ende habt ihr euch alle gaaaaanz lieb ...
    :wink

    lieber nicht, Herr Doktor, :winking_face:
    sonst fehlt mir am Ende wirklich was...
    ich bin psychisch zwar etwas labil, aber ansonsten therapiere ich mich vortrefflich selbst mit meinen einzig wahren Freunden,-den Fischen :winking_face_with_tongue: .
    Sie werden nur immer so leicht agressiv, wenn ich mit Socken (weißt schon, warum :winking_face: ) zu ihnen ins Becken steige.

    Aber meine Frau und Kinder haben einen Hau weg.
    Die sind eifersüchtig auf meine Freunde :face_with_tongue:

    Zitat

    Original von KS


    Hi Markus,
    ich glaube daß es sich um diese Art handelt. Ich denke schon daß es sich um eine Tischacro handelt. Es ist ein WF und man sieht deutlich daß es sich um eine waagrecht gewachsene Koralle handelt (ich habe sie nur etwas schief aufgeklebt :(). Mal schauen wie sie sich entwickelt :]

    Klaus,
    könnte es sich bei der auf dem Link abgebildeten nicht eher um 'Suharsonii' (Suharsonoi) handeln? die Farbe und Wuchsform spricht schon sehr dafür. :face_with_rolling_eyes: (zumal ich die schon hatte) und vor 1,5 Jahren die Rätselei hier war.
    Die deine hat m.E. zu kurze und abgerundetere Korallithen.
    Wobei hier vielleicht auch die 'Vorkultur' eine Rolle spielen mag??
    Edit:
    ...und vergleiche mal die Axial-'ästchen'. Da führt kein Weg hin, das es dieselbe ist....

    Zitat

    Original von Heinz Simchen
    Stefan,
    Fische haben ein Sichtfeld von ca. 300 Grad (meist nur etwa 240) , und das Sichtfeld beinhaltet nicht wirklich irgendwelche Verzerrungen.
    Gruß Heinz

    echt :confused_face:
    jetzt bin ich schon so alt und habe wieder was gelernt :face_with_rolling_eyes:
    aber dennoch enorm im Vergleich zum Menschen....

    PS: meine dürften Grund ihrer dicken Backen noch weniger geradeaus sehen können :grinning_squinting_face:

    Heinz,
    sicherlich erkennt er seinesgleichen.
    Dennoch haben die meisten Fische Grund ihres Lebensraumes und dem rechtzeitigen Erkennen eines Feindes auf jedem Auge ein 360 Grad Sichtfeld.
    Geradeaus zu sehen, ist nicht gerade ihre Stärke :confused_face: . Dies ist mir verstärkt bei Kaisern aufgefallen. Die schwimmen alles freßbare seitlich an. Mit Blick des einen Auges, welches als erstes der Nahrung zugewandt wird.

    Zitat

    Original von Heinz Simchen
    Hi,
    Stefan hat es ungewollt schon gesagt wenn der Fisch gerade auf die Scheibe sieht- guckt er durch. Schaut man in einem Wimkel unter 45 Grad spiegelt´s
    sich .
    Gruß Heinz


    Hallo Heinz,
    so kann man es natürlich auch 'sehen'.
    Wobei dies wiederum eine andere Frage aufwirft: das Sichtfeld des Fisches und wie die beiden Augen das Gesehene im Hirn verarbeiten. :confused_face:
    oder anders herum: ist der Fisch in der Lage, mit dem der Scheibe zugewandten Auge etwas so differenziert als Spiegelung zu erkennen, wenn er ein verzerrtes Sichtfeld wie kameratechnisch als Fisheye-Objektiv bekannt, hat???
    Das Hirn des Fisches ist m.E. nicht darauf ausgelegt :face_with_rolling_eyes:

    Peter,
    könnte ich mich dann um einen Termin bei dir auf der Couch bemühen, weil ich 'nichts' sehe?. :grinning_squinting_face:
    Vielleicht hab ich was an der Klatsche :winking_face_with_tongue: (sicherlich sogar :grinning_squinting_face: ) und die Fische haben im Gegensatz zu mir noch alle Sinne beisammen...... :face_with_rolling_eyes:

    ich bin ja nun schon im vollen Becken gesessen.
    Tatsache ist, das man bei VSG-Glas bei umgebender Dunkelheit und beleuchtetem Becken schemenhaft sich selbst erkennen kann.
    Einem Fisch spreche ich aber eindeutig die Fähigkeit ab, das er hier irgendetwas zu erkennen vermag.
    Bei normalem Aquarienglas (ist die 4. Scheibe bei mir) geht der Blick ins Leere; absolut nichts zu erkennen.

    Meine unumstössliche Meinung: da alle ihre Scheiben immer penibelst sauber haben, weiß der Fisch nun mal nicht, wer oder was da seinen Schwimmraum einschränkt.
    Sobald ich mal wieder Scheiben putze, geht bei meinem Palettendoc in einem Becken der Kampf mit den blanken Scheiben los.
    Im grossen Becken bekommen andere Doktoren (Olivaceus und Flavescens) ihren Rappel.
    Das Drohen oder vermeintliche Anbalzen der Scheibe drückt nur den Unmut des Fisches aus, weil er sonst nicht weiß, wie er mit der Situation des beschränkten Raumes trotz klarer Sicht umgehen soll.

    An die sogenannten Fischflüsterer, die in jeden Flossenschlag etwas hineininterpretieren können:
    stellt mal zum Vergleich einen Spiegel ans Becken; das, was sich daraufhin abspielt, ist Drohung oder Imponiergehabe.
    Sind vollkommen verschiedene Paar Schuhe.......

    Edit: Frank hat's ja auch schon erklärt :winking_face:
    hab ich ganz überlesen :face_with_rolling_eyes:

    nö Robert,
    ich rede immer nur vom 1000er Becken (das andere würde ich extra erwähnen).
    In dem Becken hängen 2x 12er Stream, 1 Wavebox, 2x 3000er Aquabee, 1x Eheim 1060, 1x Filterbeckenumlauf 8er Red Dragon und eine 8000er Speck für Riffhinter-und Bodenspülung.

    für den Oscimotion wäre jedenfalls hier kein Platz mehr.

    naja, es gammelt jedenfalls nix an. ;), aber ich sehe auch keine Fische, die durch die Strömung an die Wand gedrückt werden würden......oder von den Strömungen erfaßt, gegen den Aufbau geschleudert würden :grinning_squinting_face:

    ich weiß nicht, was ihr so treibt :confused_face:
    Wave-Box, Oscimotion, die ganzen Streams, Red Dragons,- bei mir alles nur ein laues Lüftchen.
    Muß mal direkt schauen, ob bei mir 220 V anstehen. :frowning_face: ,-oder die Teile alle mit 12 V schaffen.
    Ich hab's jedenfalls mit noch nichts geschafft, eine Koralle umzublasen :loudly_crying_face: *hmpf*

    jeder bekommt das in die Wohnung :winking_face:
    einfach nur hochkant durch die Tür.
    Mit der Füllung dürfte es allerdings schwieriger werden :grinning_squinting_face:

    Edit: die dünnen Silikonnähte machen auf mich aber keinen vertrauenserweckenden Eindruck.
    Und 2 Tonnen wollen auch erst mal bewegt werden :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    Original von Robert Baur


    Nur ist dafür halt Grundvorausstzung schnell zu reagieren wenn ich 0,000 Po4 vorzuweisen habe. Ich fahre mein Becken gar nicht so weit runter :smiling_face:

    Robert,
    denkst du, ich habe gerne den Wert auf 0,0 gesenkt? (selbst das auskochen und erneuter Test zeigte nichts an)
    Da das große Becken frisch war, das alte Becken mit 4 Jahren eigentlich auch keine Altlasten hatte, ging das recht flux. Binnen 2 Tagen erste Gewebeablösungen;
    Heute kann ich am großen Becken jeden Adsorber in beliebiger Menge einsetzen. Der Wert geht nicht mehr unter 0.049mg. Auch praktisch :grinning_squinting_face: Momentan laufen permanent 5 Kilo im Bypass mit.
    Das wäre vor 2 Jahren die letale Dosis gewesen.

    Glaub es mir, Limittierungen gibt es :winking_face: wohl sehr selten an alten eingefahrenen Becken, denn da löst sich immer was, aber bei jungen und/oder Niedrignährstoff/Zeovit geht das ziemlich rasch.

    Neulich erst hätte es mich mit einem etwas Zuviel an Phytoplankton wiederum erwischt.
    40 Liter Nanochloropsis auf 5m³ Wasser zogen den Nitratwert von 5mg über Nacht auf 0.
    Morgens waren schon mal alle Polypen an den Acros zu und die Schleimerei begann. Großpolypige wirkten sehr verschrumpelt...

    PS: mitlesen ist gut und schön.
    aber nicht alles und jedes besprochene ausprobieren.
    Das hat mich genug Lehrgeld gekostet.

    Zitat

    Original von Lars Schwede

    Ja nur das die Montis nun auch alle Probleme machen und wenn ich die nicht mit Joe zusmamen fragmentiere wird auch von denen nicht viel überig bleiben.

    Doch hab ich, noch vor geraumer Zeit (3-4 Wochen) wurde dem Becken lebendes Plankton aus dem Reaktor zugeführt. Warum ist das schlimm ... wegen dem Po4 ???

    So ich messe jetzt mal eben Po4 .... so ca. 0.08 (salifert).

    Gruß
    Lars

    Eigentlich sollte ich schon weg sein.... :face_with_rolling_eyes:

    Lars,
    ich darf es eigentlich nicht laut sagen, aber mit dem Phytoplankton (auch wenn es andere Meinungen gibt) kannst du bestehende Limittierungen verschlimmern, da das lebende Plankton PO und NO3 im Becken aufnimmt. Es lebt, und möchte nicht verhungern.
    Das du jetzt PO4 nachweisen kannst, wundert mich nicht.
    Die SPS nehmen nix mehr auf,- die verhungern. So sorgst du jetzt für eine Anreicherung von Phosphat.
    Auch nicht das Wahre.
    Die Monti nicht fragmentieren. Einfach so stehen lassen. Oben wird (normalerweise) nix mehr wachsen, aber von der Basis erfolgt neuer Austrieb.
    Kannst du mal in Merck oder Rowa PO4 Test investieren? Ist ja eh schon wurscht....

    Hai Robert,
    Hai Lars,
    ich habe die ganze Zeit mitgelesen, mich aber bewußt rausgehalten.
    Meine vorgeschlagene Methode mit den Spuren hatte 100%ige Wirkung bei meinem 1. Gau mit 0,000...PO4 (Asorberunfall)
    Und genauso sehen die Korallen aus.
    Allerdings hast du auch recht, Robert. Der 2. Unfall resultierte aus dem Salz (erhöhter Ca 800mg und Mg 1600mg).
    Hier wären als Indikator Xenien anzusehen. Die würden nicht mehr wie auf den Fotos aussehen.
    Das würde dafür sprechen, das doch noch etwas verwertbares im Becken und nicht Feierabend ist.
    Frag Claude, er hat das Desaster gesehen und ist auf das Salz gekommen. (das ich nie vermutet hätte)

    Ich denke aber nach wie vor, das eine Limittierung vorliegt, da Lars nicht das Salz verwendet hat. Wenn dem so wäre, würde mittlerweile durchgeführter WW schon Besserung gebracht haben. Ist aber nicht so.
    Im Gegenteil: es sieht schlimmer aus.
    Und von daher, bleibe ich bei meiner 1. Vermutung.

    Lars,
    raus mit den SPS aus dem Becken. Als Indikator, das wieder alles einigermaßen im Lot ist, kannst du die eine Montipora im Becken lassen, die sind hart im Nehmen.
    Ich hoffe doch sehr, das du einstweilen kein Phytoplankton (lebendes?) hernimmst.

    Aber das dauert :face_with_rolling_eyes:, bis sowas ins Lot kommt.
    Manche Ast-Montiporen quälen sich nach einem 1/2 Jahr noch bei mir mit Neuaufbau ihres Skeletts.

    nochmal Edit:
    Robert,
    langes mitlesen schützt vor Fehlern nicht :loudly_crying_face: ;
    nimm mich als Beispiel.
    Nach 4 1/2 Jahren alles an die Wand gefahren...

    Robert,
    du hast das verkehrte Bild eingestellt.
    Nach dem Bild würde ich sie auch nicht erkennen :face_with_rolling_eyes: .
    Das Bild oberhalb meinte ich.

    Mit Veron hast du recht. Je mehr man schaut, desto verwirrender.
    Man hat auch keine Lust, das Gewebe abzuätzen um Übereinstimmungen festzustellen.
    Zudem werden die Korallen nur in ihrer natürlichen Umgebung mit entsprechender Größe meist ohne Polypenexpansion dargestellt.
    ...nicht besonders hilfreich.

    Noch was passendes:
    Acrop. spec. tricolor
    Das was man landläufig so drunter versteht und kennt mit den filigranen Ästchen.
    Einen Importstock hätte ich daraufhin nahezu nicht erkannt; er hat daumendicke Äste an der Basis ...; wenn man es nicht weiß, kommt man nie drauf :O

    Uwe,

    z.Zt. bin ich froh, in der Früh um 6 und abends um 7 einen Kaffee zu erwischen...Streß hoch 10.

    Meerwasserabteilung? ist mir da was entgangen? :winking_face_with_tongue:
    sowas ist nicht angedacht :winking_face:

    ich mach derzeit sonntags nur Ableger, das die Heißklebepistole kracht.
    Mir gehen nun die Becken aus :face_with_rolling_eyes:

    Aber die ' roten' Glasrosen halten es zur Not auch im Putzkübel aus.

    Haben mir die Mistviecher heute 2 superschöne 20+Importacros vernesselt. :angry_face:
    ...morgen abend sind sie fällig:-))
    muß nur noch bis morgen angenehme Badetemperatur schaffen.

    Hai,
    an alle, die Anemonen vorbestellt haben. :frowning_face:
    der Trick war leider nicht so gut.
    Mittlerweile wandern die Viecher am Tag ihre 1-2m und drücken sämtliche Barrikaden auf die Seite.
    Ich werde noch wahnsinnig.
    Denke, durch das ärgern und zurückstopfen in die jeweiligen Löcher mit Zangen, schönen spitzen Gegenständen usw. haben sie sich wieder geteilt.
    Das sind schlimmere Plagen als Glasrosen.
    Ich werde nun leider nur noch durch Tauchgang (Pfui Deibel) die Plagen samt Steinen entfernen können.... :O
    Sobald ich den Schlurz geborgen habe, melde ich mich....
    >
    >
    >
    blubblub

    Hai Ilja-Säckchen :D,
    was werf ich denn weg? außer zu großen Montiplatten und Formosas, die eh keiner will, eigentlich nix.
    Eine hätte ich vom Import aber echt auch als fast tot deklariert, wenn das Wasser nicht so klar gewesen wäre und die Krabbe gelebt hätte.

    An der beiß ich mir die Zähne aus. Schneeweiß mit blauen Spitzen :confused_face: ; vermutlich Acr. vaughani. Das seltsame ist, die bleibt so weiß :winking_face_with_tongue: ; aber leben tut sie, sonst wäre sie schon grün :winking_face_with_tongue:

    Ilja,
    jetzt habe ich zwischenzeitlich den Veron entstaubt, da es mich auch interessierte.
    echt kein Witz: Acropora speciosa. Seite 425 oben links und 424 oben.

    Wenn sie da her kommt, wo Karner geplündert hat, eindeutig.
    Im Veron haben nur so selten die Acroporen die Polypen raushängen.
    Aber die Farbe des Grundgewebes und die des Korallithen paßt 100%ig.

    Muß mir mal die meine genauer anschauen. Dachte zunächst, die wäre hin, weil sie gar so weiß aussah. Drum liegt sie einstweilen immer noch am Boden :grinning_squinting_face:

    Uwe,
    du kennst doch Ilja :winking_face:
    alles haben wollen und danach wieder abgeben :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von use

    Hi Stefan,

    wenn man die Seitenscheiben putzt kann man auch da durchschauen :face_with_tongue: :wink

    mfg Uwe

    Uwe,
    quakquak :D,
    du warst schon lange nicht mehr bei mir...das merkt man.
    alle 14 Tage blitzeblanke Scheiben :winking_face:
    aber selbst durch Weißglas betrachtet; nicht zu vergleichen mit Blick ins freie Wasser. Die Farben sind einfach 'echt'....

    kenny
    es gibt Intervallschaltungen oder Pumpe-aus-Knopf.

    habe den Thread eben erst gesehen.
    Ich 'verarbeite' das MB Ultra (ein Lewatit von Bayer) nun seit 3 Jahren mit wöchentlich 3 Litern.
    Mittlerweile hat seit 5 Monaten ein andersfarbiges Harz (schwarzbraun) den Namen angenommen. Nach Auskunft des Vertrieblers hat es die selben Sorptionsfähigkeiten.
    Schäden aufgrund des Harzes habe ich keine festgestellt. Weder mit der alten noch neuen Mischung.

    Das 'stinkende' Harz ist 'SiO2 ultra'. Es ist das mit dem fischigen Geruch.
    MB ultra dagegen riecht nicht.

    Konrad,
    du hast da was, was ich nicht hab' :winking_face: Lampeleucht

    wie es halt bei Beton so üblich ist..die Armierung sollte nirgendwo heraussehen, mit Luft oder Wasser keinen Kontakt haben.
    Für Meerwasser sollte schon eine mehrmalig aufgetragene Flüssigkunststoffschicht den Beton schützend umgeben.
    Der Beton würde sicherlich der Agressivität des Wassers stand- und dichthalten; jedoch die enthaltenen Lebewesen sind nicht sonderlich erbaut über früher oder später ausgelöste Stoffe aus der Betonwand.
    Das Gewicht ist wohl der entscheidende Hemmschuh und die häßlich dicken Wände.
    Ich sehe den Knackpunkt der Dichtigkeit immer in der Verklebung der Scheibe zum Beton und der Silikonnaht.
    Dann schon lieber ein Becken von Klaus in Verbundkunststoffbauweise. :winking_face:
    Früher hat's mir nicht gefallen, aber der Mensch gewöhnt sich an alles (böser Scherz :grinning_squinting_face: )
    Das letzte Bild der Serie von Klaus zeigt ein Becken, das in Spanien steht. Das wäre jetzt mal was nach meinem Gusto. Denn das hat mal nicht nur eine Sichtscheibe.

    @Klaus,
    das mit der Abdichterei um die Becken hat schon was.
    Bei mir ist es wie in einer Tropfsteinhöhle. Im Sommer geht es ja. Aber jetzt in der Übergangszeit , wenn nachts die Nebelschwaden über dem Becken stehen :face_with_rolling_eyes: .
    Morgens trieft die ganze Umgebung. Grund dessen hatte es letztes Jahr schon mal alle Schutzscheiben der Giesemann zerissen. Heuer bis jetzt nur eine. Die glase ich aber nicht mehr ein.

    Wenn ich wieder mal zu Geld kommen sollte, werde ich die Schickimicki-Lampen gegen was vernünftiges austauschen. Im selben Zug fliegen die 20 T5 Lampen über dem Becken auch gleich weg. :angry_face:
    Man verbaut sich so die ganze Aussicht. Ich schau nämlich am liebsten von oben ins Becken :winking_face_with_tongue:

    Sensay
    nicht verzagen, Giesemann ist nicht schlecht.
    Nur sind die Leuchten eben nicht für Extremaquaristik ausgelegt.
    Sind schicke durchdachte Lampen, nur bei mir nach 2xigem Brennerwechsel fertig (die Seitenbleche lassen sich nicht mehr abschrauben) Grund: verrostete Schrauben, an denen sich jeder Kreuzschraubenzieher mittlerweile die Nuten bricht.
    Aber aqualight ist auch nicht besser. Obwohl hier wenigstens der Lack nicht kaputt zu kriegen ist :grinning_squinting_face:

    Hallo Stephan,
    bin zwar Laie im Schifferlfahren, denke aber, es besteht schon ein Unterschied, ob Stahltrossen permanenter Feuchtigkeit ausgesetzt sind oder auch mal von Wind und Sonne getrocknet werden. Ab und zu wird es auch sicher regnen und die Salzkrusten abwaschen.

    Dieses gebaute Aquarium; da wird sich noch jemand wundern. Von oben sind die Seile immer schön warm durch die Beleuchtung, von unten schön triefend durch das verdunstende Wasser.
    Und da bin ich mit Klaus einer Meinung. Der Knackpunkt ist die Befestigung der Seile. Und da sind diese Grund der Verformung durch die Kauschen auch schon am verwundbarsten. In spätestens 2 Monaten greift da der Rost an.

    Ob Giesemann schlechte Qualität liefert, ich weiß es nicht. Meine erste Leuchtenkombination hängt noch immer mit den Originalseilen seit 5 Jahren. Dieses Becken steht im trockenen Raum.
    Die neuen 2 Jahre alten Lampen über dem großen Becken,-tja, die sehen aus, als wären sie 10 Jahre alt. An allen Ecken und Enden blättert der Lack und die Seile sind rostbraun.
    Aber so betreibt man eben Hardcore-Aquaristik; muß ja nicht alles wie geleckt aussehen. :grinning_squinting_face: obwohl es schon ärgerlich ist; die Leuchten sind ja nicht gerade im Sonderangebot erhältlich. :O

    Hai,
    das, was Konrad schreibt, kann ich nur bestätigen.
    in 2m Höhe über dem großen Becken habe ich horizontal Seile gespannt, an denen die Beleuchtung aufgeknüpft ist.
    Die Seilkauschen sind nach 2 Jahren bereits vollkommen verrostet. Die Spannung der Seile /6mm ist mittlerweile mehr als dürftig, die Korrosion schlägt voll durch. Auf 6m Länge habe ich mittlerweile die Spannungsmöglichkeiten mittels den Spanndrehhaken ausgereizt. Das waren pro Seil 2x5cm.
    Trotz Einölen der Edelstahlseile der Giesemannleuchten muß ich diese jährlich tauschen, da einmal bereits eine Lampe nur noch an einem Seil hing.
    Und hier findet außer der Wasserverdunstung (150 Ltr/Tag) und damit feuchter Umgebungsluft keine Salzwasserberührung statt.

    Mir würde es himmelangst werden, wenn dickere Stahlseile die paar cm über dem Wasser eine stabilisierende Funktion erfüllen müßten.
    Da würde ich selbst Bandstahl noch mehr zutrauen, das kann man wenigstens jährlich streichen.

    Rahmen und Zugstreben bei mir sind aus pulverbeschichtetem Alu. Und selbst hier blättert in der geringen Standzeit die Beschichtung bereits großflächig und das Aluminium 'blüht'.

    Hai,
    jetzt bin ich auch schon dem Anglerlatein verfallen :frowning_face:
    wie man sich verschätzen kann.
    Habe mein Fischerl vorhin gewogen. Er brachte 205 Gramm auf die Waage bei 18 cm Länge mit Schwanz.

    Nun, da beide Eheim 1262 am GroTech seit gestern wieder laufen, ist klar Schiff im Becken.
    Das mit dem Ozon kann natürlich eine Täuschung sein. Jedoch wurde der ozonbeladene Schaum nicht in den Topf befördert, und es roch schon dementsprechend. Nur wäre rein theoretisch die Menge auch zu gering, um entsprechende Schäden hervorzurufen.

    An der Strömung und entstandener Sauerstoffarmut konnte es nicht liegen. Die stdl. Wasserumwälzung liegt bei knapp 1/4 Mio. Ltr. (250 000Ltr. kein Anglerlatein :frowning_face: ).

    Peter,
    20 Grad oder darunter waren auch nicht beabsichtigt. 22 Grad ist eigentlich das Minimum, bei dem die Heizungen hätten anspringen sollen.

    ...aber so ist es, wenn man der Technik vertraut... :frowning_face:

    Hai,
    ich denke, die Lösung ist gefunden.
    1. der Abschäumer arbeitete nur mit halber Leistung; muß aber schon längere Zeit so gelaufen sein, denn in einer Pumpe hatte die Luftansaugung im Ansaugbogen zugemacht (Kalkröhrenwürmerknäuel).
    2. Ozon lief anscheinend schon wochenlang, wurde aber nicht richtig ausgetrieben und so kam es zur Anreicherung im Wasser.
    Als ich es gestern vermeintlich zuschaltete, hatte ich es in Wirklichkeit abgeschalten.

    Tod also selbst verschuldet :O; das erklärt nun auch die Reaktion der Korallen.

    Armin,
    das sind meine praktischen Erfahrungen; aufgequollenes Holz, Salpeterausscheidung der wasserberührten Wände, schimmelnder Teppich und niemals trocken werdende Fächen.

    Wenn das Wasser nun in Zwischenböden eindringt, kann man 1+1 zusammen zählen, was da mangels Belüftungsmöglichkeit vor sich geht.

    Bei mir waren es im Laufe der Jahre zwar erheblich größere Mengen an Auslaufwasser, aber das Resultat bleibt ist immer dasselbe.

    Hai Frank,
    an organisches Problem (Leberverfettung) dachte ich nun auch.
    Das liest man immer wieder.
    Bin aber nun kein Schamane, um aus den Innereien lesen zu können.
    Würde es auch nicht übers Herz bringen, den Fisch aufzuschneiden.

    Die Fische bekommen zwar genug Grünfutter und finden auch immer Aufwuchs, dennoch warten sie auf das tägliche Frostfutter, was ich leider geben muß, damit die Anthias nicht vom Fleisch fallen. Flocken alleine reichen nicht.

    Daß das Wasser weiß war, hatte ich schon des öfteren nach Bakterienblüte oder Massenablaichen von Steinkorallen erlebt. Aber nicht diese fädigen eingewebten Korallen.
    Seltsamerweise waren alle blauen Arten besonders stark (egal welche Art) betroffen.

    Wie es halt immer so ist, alles im Haus, was man braucht; nur Easy Life Kanister sind leer :frowning_face: . Habe nun aber gestern das Ultra-Pulver hergenommen. Das Wasser war aber nach 1/2 Std. schon wieder klar nach Einsatz. Also gab es anscheinend auch nicht viel rauszuholen.
    Den Spinnenfädenschleim haben alle Doktoren weggeputzt.

    Das der Fisch schon so lange tot war, wie ich vorher schrieb, glaube ich auch nicht. Denn die kleinen Aasschnecken im Becken riechen jeden Braten sofort. Er war auch noch voll in Farbe, keine Verfärbung der Flossen etc.
    Sah wie lebendig aus, nur einfach umgefallen.
    Eigentlich ein schöner Tod.

    Die Trauer ist zwar groß, dennoch werde ich es in nächster Zeit wagen, 2 kleine Leukosternon gemeinsam einzusetzen.
    Momentan ist das Becken ohne Führung, was man ausnutzen sollte.

    Armin,
    ich hätte es gestern fotografieren sollen, war aber zu sehr mit Maßnahmen beschäftigt. Das Ablaichen habe ich eigentlich jedes Jahr ca. im Februar/März. Sieht auch anders aus. Da steht im Filterbecken der Schaum 1/2m hoch.

    @Markus,
    ich hatte ihn nun im 2. Jahr. Davor schwamm er in einem anderen Aquarium. Ab einer gewissen Größe bekommt man Fische geschenkt. Ich hätte ihn eigentlich nie genommen, weil man immer von der Heikelkeit liest. Der Fisch war aber nie krank.
    bzgl. aufschneiden habe ich es oben schon geschrieben. Dazu fehlt mir die Härte und könnte froh sein das Herz von der Leber unterscheiden zu können.