Beiträge von Stefan C.

    Zitat

    Original von Niesmuschel
    dachte ich mir fast

    gut, dann hab ich auch bodenseitige strömung. bei mir fliest das wasser aus filter und abschäumer durch den boden zurück ins becken. dachte eigentlich sowas macht heutzutage kein mensch mehr nachdem jeder sand benutzt bzw. DSB und weiss der geier
    benutze auch 3 -5mm korallenbruch als bodengrund

    frage mich aber bzw. denke mir das das mit feinem sand nicht funktioniert oder? nicht das ich den will interessiert mich nur.

    gruß
    gernot

    Hallo Gernot,
    zurück kommt das Wasser bei mir über 50er Rohre im Boden.
    Ich gebe dir recht; Korallenbruch ist nach wie vor das Beste. Der Sandkram ist was für Sandkästen. Ich werde demnächst die 300kg Aragonit auch wieder rauswerfen und gegen Korallenbruch tauschen. Im Becken mit Live/Aragonitsand ist fast kein Zooplankton. Im Korallenbruchbecken wuselt es nur so davon.
    Ist für mich schon Grund genug zu tauschen. Lieber Kalkalgen bewachsen und voller Zooplankton als tot und schneeweiß.
    Muß man aber immer aus Selbsterfahrung lernen; glauben will das natürlich niemand. :winking_face:

    Gernot,
    Löcher im Boden; -an einem Ende wird Wasser abgesaugt und an verschiedenen Stellen wieder eingeblasen (geschlossenes System).
    So habe ich mir das bei meinem ersten 1000er Becken bauen lassen und nicht ein Fitzelchen Detritus in irgend einer Ecke. Nix gammelt.

    Zwischen strömungsarm und strömungstot ist ein Unterschied wie zwischen Leben und Sterben.

    Hallö,
    nun, ich habe mein Becken nicht gebaut.
    Die Strömung war leider vollkommen unzureichend, da 6 Streams und 2x 12er RD es nicht schafften, das Wasser zu bewegen.

    Erst durch Einsatz von 4 häßlichen Streams auf der gegenüberliegenden Seite, einer 25m³ Speckpumpe und nochmals 2er RD konnte das Wasser dazu überredet werden, den Weg um den Riffaufbau retour zum Ablaufschacht zu nehmen.
    Im übrigen ist ein Vergleich einer 12er RD zu einer 12er Stream der sprichwörtliche Apfel-Birne-Vergleich.
    Große Becken brauchen wenige große Pumpen; oder viele kleine Pümpchen. Auf die Dauer hilft nur Power :frowning_face: .
    Momentan bin ich bei 1/4 Mio Ltr. Wasserumwälzung/Std. und dennoch gibt es absolut strömungstote Ecken im Becken.
    Grund dessen werde ich bei zukünftig geplantem Becken wieder bodenseitige Strömung wie bei meinen kleineren Becken planen und auch einbauen lassen. Spart viel an Folgekosten und Pumpen am Beckenrand ein.

    Hai,

    Zitat

    ....er hat sich schon so sehr ans eingerichtete Riff-Aquarium gewöhnt.

    hat er wirklich? ansonsten wären da nicht die Hospitalismus-Zeichen.
    ich hoffe für dich, dass ein neues größeres Becken gefunden wird.
    Das Problem dürfte nur sein, -in größeren Aquas schwimmen meist bereits diese Burschen.
    Ich überlege schon, ob ich ins große Becken meinen 2. Paletti aus dem 1000er Becken setzen soll. Nur hat der eine Größe, die mit Fischfalle nicht mehr zu bewerkstelligen ist.
    In 2,5 Jahren Standzeit des Beckens mußte ich leider schon über 60 Anfragen nach Verbringen eines 'Großfisches' ablehnen. Und Nachfragen meinerseits bei anderen Großbecken, um Anfragenden weiterzuhelfen, lieferten meist auch Negativ-Meldungen.

    Aber laß dich durch diese Zeilen nicht entmutigen; ich wollte das nur mal zur Problematik der Weitergabe an zu groß gewordenen Fischen anmerken.

    Harald,

    Zitat

    Einen Partner zusetzen kann ich die nur bedingt empfehlen da dieser auch Schwimmraum braucht. Aber das Balzverhalten von zwei Palettendoc ist einfach wunderbar


    ganz klarer Fall, bei dem jeweils nach Größe ca. 10-20 Liter aus dem Becken überschwappen. :]
    Grund dessen und wegen Korallenbeisserei mußte ich beide vor 3 Jahren bei mir trennen.

    Ilja,
    lieber ehrlich als ein gefakter Schönschreib-Bericht, -zumal der Exitusfaktor ungeklärt ist. Für die Koralle bekommst du von mir einen Streamauslaß oder Acroersatz;
    Streamgitter habe ich noch einige hier- von gestorbenen Streams.
    Mit dem restlchen Adsorber kannst du vielleicht noch etwas bewirken, wenn du nur 1/2 Ltr. oder weniger nimmst und dafür wöchentlich wechselst. Aber unter 0,04x geht garantiert nix.

    Aminos, Staubfutter etc. meinte ich,- ja. Kannst beim nächsten Mal den Zaubertrank ausprobieren, den Chris auch schon hat.

    Andreas,
    wo willst du denn hin? :grinning_squinting_face:
    Ich bin jedenfalls froh, wenn ich nicht zuhause bin.
    Die letzten 4 Wochen war ich jeweils nur stundenweise daheim.

    Hallo Ilja,
    so lang wie bei dir hat es noch bei niemandem gedauert :confused_face: . 12 Tage-unfaßbar.
    Was ich auf wirklich hartnäckige Depots in den LS zurück führe. Deinen pH-Wert nachts/tags bist du mir schuldig geblieben. Ob jetzt die Granulosa auf den Adsorber reagierte,- noch dazu am gleichen Tag? ...seltsam. Meine kennst du ja. Die machen keine Mucken.
    Ohne dir jetzt die Hoffnung rauben zu wollen, -weiter wird der Wert mit der Mischung nicht mehr sinken. Da bräuchte es nun die 'scharfe' Variante.
    Da du ja nichts an sonstigen Suplementen ins Becken gibst, würde ich aber ab nun vorsichtig sein.
    Von den Farben würde ich bei diesem 'geringen' Wertunterschied nicht zuviel erwarten. Das wieder Wachstumsspitzen kommen, die Algen zurück gehen, ist schon mal nicht schlecht. =)

    PS: ist der Adsorber so sauer, das es im oberen Bild den Streamauslaß links zusammengezogen hat? :grinning_squinting_face:

    Hallo Robert,
    so, jetzt ist für mich auch Feierabend,-Entspannung =).
    Ich meinte mit der unterbrochenen Kühlkette nicht unbedingt Handel/Endverbraucher, sondern eine Stufe davor.
    Ich weiß halt nur aus Fossa&Nielsen, wie die Artemien verarbeitet werden und da könnte es durchaus ferkeln.
    Seit dem letzten Gau im Forum paß ich halt immer auf verklebte GG's auf. Mehr kann man nicht machen (und ist mir auch noch nie unter gekommen).
    Bei gehackten Muscheln im Blisterpack sind mir dagegen schon mal grüne Beläge aufgefallen. Sowas wird halt reklamiert, genau wie Frostbrand-Mysis oder -Bosmiden.
    Augen auf bei jedem FF, und zur Not schnüffeln. Man bekommt Übung.

    Robert,
    nix für ungut. Ich möchte auch in keinster Weise euer Engagement in der Beziehung schmälern, auch wenn du bei mir immer was zwischen den Zeilen herauszulesen gedenkst ;). Ich hätte nicht die Zeit dazu (bin schon wieder fast weg).
    Pathogene Keime sind immer und überall. Selbst wir Menschen schleppen sie verinnerlicht mit uns herum. Nur im Hygienewahn möchte man dies nicht wahrhaben.
    Vielleicht ist die Ursache des ganzen 'Skandals' ganz einfach einmal in der Unterbrechung der Kühlkette zu suchen? Unbestrittenermaßen verkeimt Frostfutter extrem schnell.
    Aber dies dann durch Auswaschen bekämpfen/vorbeugen zu wollen, ist fast unglaublich. Das erinnert an die Präventivmedizin Anfang des vergangenen Jahrhunderts, als man mit Wasser und Seife Keime zu vernichten gedachte und die Menschen trotzdem wie die Fliegen wegstarben.
    Im übrigen wundert es mich bei meinem 'Glück', nicht auch einmal zumindstens eine verdorbene Packung gehabt zu haben. :face_with_rolling_eyes:

    und alle kippen wieder ihre GG's in die Tonne.
    tja....,
    eine versaute Charge an Futter verteufelt das komplette Produkt.
    und da machen sich bestimmte Leute Sorgen über drohende Klagen gegen namentlich erwähnte Firmen oder Produkte in den Foren .*kopfschüttel*

    und da so wunderbar am Thema mit Beispiel Metzgerei vorbeigeschrieben wurde und das keinen kratzt, mein Beispiel Nestle oder Dr. Oetker. Alle Jahre einmal ein kleiner Skandal mit einem Produkt und die Firmen gibt's immer noch.
    Was wir den ganzen Tag an Keimen futtern, juckt kaum jemanden, außer es gelangt in die Presse und wird aufgebauscht.
    Und bei Fischen wird Ruckzuck ein papierener Skandal daraus. Als ob es sonst keine Probleme auf der Welt gäbe.
    Ich muß direkt mal nach einem Forum für Haustiere suchen, ob vielleicht Katze oder Hund nach Genuß einer Bombage von Chappi oder Low-Cost Futter tot umgefallen sind oder ein Vogel nach Genuß angekeimter Knabberstangen von selbiger gekippt ist. :winking_face_with_tongue: Soll's alles geben.

    ...doch, erst letztens ein erlebtes Beispiel: eine Fetischistin des Alu-4Eck-Töpfchen-Katzenfutters (welche Rohstoffverschwendung) wollte an der Kasse 80 Stück des Formfleisch-Breies bezahlen, als es verdächtig nach toter Ratte roch. Unter Einsatz einer Zewa-Rolle wurde nach der Ursache des Geruches im Karton gesucht. War doch glatt ein Töpfchen eingedrückt und das Futter gammelte logischerweise.
    Sie wollte daraufhin die anderen 79 Töpfchen auch nicht mehr haben und verlies den Laden :grinning_squinting_face: . Katze wahrscheinlich deshalb noch am Leben und nun auf Trockenfutter umgestellt. :smiling_face:

    Hai,
    muß auch mal wieder Senf ablassen;
    seit Jahren habe ich von einem Lieferanten alle 4 Monate 10x 907Gramm Tafeln GG Artemien quasi im Abo.
    Gemischt wird mit anderen Ff-Sorten und hatte noch niemals Probleme.
    Gespült wird bei mir seit Jahren nichts mehr (nur sehr gut abtropfen gelassen).
    Es gab aber auch Zeiten, da hatte ich weniger Wasser und deckte meinen Bedarf mit 100Gr Täfelchen bei Freßnapf & Co.
    Da sah die Qualität neben Gefrierbrand meist nicht so bekömmlich aus.

    Zitat

    Original von Ralf Müller
    Hi Stefan,

    volle Zustimmung. Ich bin jetzt auch unter 0,1. Mal weiter beobachten. Mit 0,04x bin ich einverstanden :grinning_squinting_face:

    Gruß

    Ralf

    ...ich komme mit den Zahlen ab und zu in Konflikt, (ist mir selbst jetzt erst nach den von mir gemachten Aussagen in den Zitaten aufgefallen), da ich alle am Markt erhältlichen PO4 Tests verwende und die selbst fantastiche Zahlenangaben vorlegen.
    Gemeint ist aber immer schlußendlich Merck.
    Soll jetzt nicht heissen, das ich Testfanatiker bin. Die Vielzahl der Anwendungen des Adsorbers machen die Testreihen notwendig, leider :frowning_face:

    Hallo Ralf,
    ich gebe dir Recht, -wie will man ernsthaft in den niedrigen Bereichen mit den erhältlichen Titriertests messen?
    Zuviele subjektive Faktoren spielen eine Rolle. Ich bin nach wie vor der Meinung nach ausgiebigem Test mit Rowa und Merck, das die Ergebnisse unterschiedlich ausfallen, auch wenn auf korallenriff.de was anderes steht. Pulver und Tropfen sind bei Merck und Rowa identisch, aber bei Rowa DD ist noch ein Zwischenbereich auf der Farbskala eingeschoben.
    Jeder soll eben an das glauben, was er meint.
    Alter Spruch: Glauben heißt nicht wissen'.
    Insofern ist Merck bei mir der Strohhalm des Glaubens...Amen.

    Was macht denn dein PO4 Wert? Rührt sich was? :winking_face:

    Edit:
    dann schlage ich zur gütlichen Einigung 0.04xmg vor.

    Hallo Aqua-Medic =) ,
    Vielen Dank für die Auskunft.
    Das mit dem Lärm war ironisch gemeint. Dort, wo das Aggregat seinen Platz findet, macht das nichts aus und wird es 2x nicht schaffen, für zusätzliche Kühlung der Umgebungsluft zu sorgen. :grinning_squinting_face:
    Hauptsache, das Wasser bleibt temperiert.

    Hallo,
    bevor hier jetzt 'glauben' und 'nicht wissen' Oberhand gewinnen, empfehle ich die Testberichte wie von Ilja im Link angegeben, zu lesen.
    Die Mischungen teste ich selbst seit nun einem 3/4 Jahr an meinen eigenen 8000 Ltr. ;
    insgesamt haben zwischenzeitlich über 30 Tester 100 kg Mischung verbraten.
    Soetwas auszutüfteln und bis zum geht nicht mehr auszuloten ist mir wichtiger als vorschnelle Testberichte irgendeines EisenIIIHydroxides, das eh nur aus den üblichen Bezugsquellen stammt.
    Keine einzige Koralle erlebte bei den Testern den Exitus.... (OK-, 4 Stück bei mir von 600 Stöcken, das aber Bakteriose geschädigt waren), da mit dieser Mischung der PO4 Wert immer bei 0.049mg stehen bleibt.
    Mit einer anderen Mischung kann der, wer will-, die Werte unter der in meinen Augen 'gesunden' Grenze packen.
    Außer dem prozentualen Anteil an gewollter Beimischung von Filterkohle stammt nichts aus dem großen Aquaristik-Einerlei-Fundus, sondern aus aquaristikfremden Quellen.

    Edit:
    Andreas,
    nicht 0.96 ,denn dann würden wir ja erhöhen :grinning_squinting_face: ; ich denke du meintest 0.092mg; ich sage sogar eine Stufe niedriger :winking_face: ; -Phophatdepots herausgerechnet.

    Hallo,
    wie aus dem Titel erkennbar, würden mich die Anschlußweiten/Durchmesser des großen Titan-Kühlers interessieren, da nirgendwo Angaben außer Gewicht und Größe diesbezüglich zu finden sind.
    Da ich derzeit eine Verrohrung dafür verlege, würde ich in die 50er Leitung gerne vorab bereits Blindanschlüsse dafür in anzugebender Stärke einbauen.

    Zitat

    wie sollen die zeolithe bitteschön mit fadenalgen in verbindung stehen ?

    Matthias,
    ich sehe, du hast noch nicht so viele Zeolithe probiert. :grinning_squinting_face: oder bis jetzt nur Glück gehabt.
    Bei mir waren es rund 500 kg.
    Du kannst es glauben oder nicht: es gibt nichts, was es nicht gibt. :winking_face:

    Zitat

    Bei den Korallen ists doch leider so , entweder gehen alle ein oder keine , wenn man also einmal das falsche zeolith verwendet hat dann kanns das schnell gewesen sein !


    Ebenso kann ich dir versichern, das nicht alle Korallen jeweils gleich reagieren. Derzeit habe ich ca. 600 Stöcke in den Becken.

    Selbst bei einer simplen Salzumstellung können einige SPS zu mucken anfangen, während andere darauf einen wahren Wachstumsschub erleben.

    Im übrigen macht der Abrieb eines Zeolithes dem Aquarium nichts aus; zur Renaturierung von Oberflächengewässern finden sogar 0,...Staubkörnungen Einsatz.

    nur noch kurz,
    schlußendlich muß es eh jeder so betreiben, wie er meint oder es seitens Korallenzucht vorgeschrieben/empfohlen wird.

    Ich spreche von Zeolithen, rspkt. Klinoptilolith (und da auch nur bestimmte aus der Gruppe) .
    Die Überschrift Zeovit ohne Zusätze war darum etwas unglücklich formuliert.
    Mittlerweile gibt es eine unüberschaubare Menge an -lithen im Handel.
    Nicht alles ist über einen Kamm zu scheren. Da gibt es geeignete und für MW absolut ungeeignete.
    Da mich die vergangenen Wochen doch einiges an PN und mails diesbezüglich erreicht hat (hätte nie gedacht, das im MW-Forum-Fundus soviele stöbern) möchte ich eindrücklich davor warnen, bei Klinoptilolithen einfach zuzuschlagen. Qualität und Reinheit sind das A und O.
    Ich habe viel experimentiert,-teilweise unter Einbuße mancher Korallen-; -seitens der Vertreiber heißt es immer 'für Meerwasser geeignet'.
    Im ungünstigsten Fall kann man sich neben toten Korallen auch Fadenalgenplagen vom Feinsten zuziehen.
    Alles selbst erfahren :frowning_face: ....

    insofern muß ich auch den von mir geschriebenen Satz im September ''Zeolith kostet fast nichts'' komplett revidieren. :O

    Robert,
    altbekannt führen die Wege nach Rom :winking_face:
    trotz das ich mal Zeovit-Jünger war, erschließt sich mir der Sinn bis heute nicht. Wieso soll ich die Bakterien in einem extra Filter durchfüttern, wo sie doch eigentlich ihre Aufgabe im Becken erfüllen sollten.
    Nicht umsonst wurde der Zeo-Filter mit Rührstab als Quintessenz herausgebracht, da die Bakterien das Zeo nur als Siedlungsfläche 'mißbrauchen' und mehr hinderlich als nützlich sind. Da kann man genausogut einen Kohlesack, Siporax oder irgendwas mit großer Substratfläche ins Becken hängen. Die Baks werden es dankbar annehmen.
    @Rest der Welt :grinning_squinting_face:
    obwohl ich geschrieben hatte, das die Kornfraktion eigentlich wurscht ist,-dennoch ist Vorsicht geboten, -wollte ich nur nochmals anmerken.
    Ca schnupfen alle Zeolithe und wenn Ammonium aus ist, ist es aus und die Korallen mucken.
    Man kann dann mit den chemischen Keulen zuschlagen (Ammoniumchlorid, Calciumnitrat, etc.)-mein Fall ist das nicht. Wenn sowas nötig wird, krankt es am System, wie ich zur Genüge erfahren hatte.
    Zuverlässigste Tests gibt es m.E. für NH3 in diesen Grenzregionen nicht. Das Auge ist gefragt.
    Deshalb möchte ich nochmals ausdrücklich betonen, gefährliche Sache kann es sein und viel Beobachtung und teilweise ergänzende Zufuhr wie hier unterschiedlichst angesprochen ist unbedingt vonnöten.

    Mit UV-Klärung ist die Sache noch heißer, da keine Bakterienbeläge die Kapillaren des Zeolithes verstopfen und es seine eigentliche Aufgabe zu 100% erfüllt.
    Und ganz wunderbar arbeitet dann der nachgeschaltete PO4-Filter in der UV Kette Kohle/ Zeolith/Po4 Adsorber, da die Bakterien hier fast keinen Fuß mehr auf die Adsorberoberfläche bekommen. :smiling_face: .

    Angesprochene Phytoplanktonzugabe (lebendes) ist bei niedrigen Nährstoffwerten aber auch mit Vorsicht zu geniessen.
    Denn solange es durchs Becken schwirrt und nicht verfrühstückt wird, versucht es natürlich zu überleben und nimmt Nährstoffe auf, die eigentlich für jemand anders bestimmt wären.

    Hallo Ralf,
    oh ja, es gibt Neues;
    habe mir gerade den Käse durchgelesen, den ich im September geschrieben hatte. :grinning_squinting_face:
    die Körnungen sind gleich geblieben. Wobei die Kornfraktion nach vielen Versuchen eigentlich nebensächlich ist; nur die Reinheit des Materials zählt.
    Der Zeolith-Filter wird nunmehr nur noch mit UV-bestrahltem Wasser beschickt. 200/Ltr. Durchlauf per kg. Bakterienbesiedelung findet zwar trotzdem statt, aber nicht mehr in dem unerwünschten Maße, wie ohne Klärung. Insofern habe ich nun eine ganz andere Richtung der Zeolithfilterung eingeschlagen; der Erfolg paßt.
    14 Tage hält das Material durch, dann ist es trotz UV fertig. (sieht man an den Belägen auf den Steinen) Wobei das Zeolith die 2. Komponente einer 3-Säulen-Anlage neben Filterkohle und PO4 Adsorber darstellt. Der Zeolithdurchfluß wurde gezwungenermaßen auf den PO4-Adsorber abgestimmt.

    Ganz ohne Tröpfelei geht es auf Dauer dennoch nicht. Ich habe da ein noch nicht käufliches Präparat, welches neben Bakterienfutter, Aminos, Vitaminen etc. alles vereint, um durch die Ammonium/Nitrat Reduktion die Korallen und Bakterienflora bei Laune zu halten.
    Bis jetzt bin ich nach 5 Monaten Laufzeit mehr als zufrieden.

    Die quietschigen Farben waren noch nie mein Fall, aber es spricht auch nichts gegen eine 'gesunde' Farbe.
    Importkorallen (frisch aus der Tüte) -A. gemmifera sind da so spezielle Kandidaten-,wachsen jedenfalls bei minimalster Farbänderung sofort zügig weiter.

    Nur am Rande und trotzdem erwähnenswert:
    Es baumelt noch ein Redox-Fühler ohne Funktion im Becken, der dennoch alle paar Monate geeicht wird. Seit der modifizierten Zeolith-Einsatzweise ist der Wert um das fast doppelte gestiegen und liegt immer um die 500mV.
    Cyanos sind jedenfalls Vergangenheit. Das Becken läuft stabiler denn je.

    Edit:
    vielleicht auch nicht uninteressant:
    den Zeolith-Verbrauch habe ich mit UV um fast die Hälfte senken können. Derzeit auf 5000Ltr. Nettowasservolumen nur noch 5kg.

    Hallo Ralf,
    da sprichst du was an.
    bei uns in der Gegend gibt's z.Zt. täglich mindestens einen Überschallknall. Der ist sowas von heftig, das ich am großen Becken bereits beinahe überschwappendes Wasser hatte.
    Grund dessen (mir auch klar, das Silikon einiges ausgleicht) käme mir eine solche UV-Klebung nicht vor. Sieht aber dennoch Klasse aus.

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Stefan,
    ....

    Betrachte das ruhig als Aufforderung zu größeren Wasserwechseln, ... viel viel größeren! :grinning_squinting_face:

    Grüße

    Hans-Werner

    OK, Hans-Werner
    aber gerne!
    Sponsoring in Form von Naturalien seitens TM,- da bin ich nicht abgeneigt =) .....
    gerne auch per loser Schüttung; Lagerflächen sind für LKW vorhanden-,ich schaff das Salz schon weg.
    Oder Dr. Biener macht eine Zweigstelle im schöneren Wartenberg auf. :grinning_squinting_face:

    Dennoch: zum ernsteren Thema,
    mir sind demnach nach regelmäßigem Einsatz der Salze gemessene 0,0-Werte seitens Aquarianern suspekt. Sicherlich sind Meßtoleranzen oder mangelnde Genauigkeit klar als ein Faktor anzusehen.
    Andererseits, wenn diese Werte stimmen würden-, (Pohl als Beispiel mit 0,00eppes) wären in den Becken mehr tote als lebendige Korallen anzutreffen.
    Vor 1,5 Jahren war ich ja soweit, das selbst aus der Dekoration sich nichts mehr an Phosphat löste. Das sah dann dementsprechend aus.
    PO4 und NO3 sind nun mal das Wasser und Brot für Korallen.
    Die anderen Suplemente verfeinern ihnen lediglich die karge Kost.

    Sachen gibt's...
    bin gerade vom Glaser zurück, um den Liefertermin für meine neuen Scheiben zum selber pappen abzusprechen.
    Da sehe ich ganz unscheinbar in der Ecke einige Aquas stehen. Ohne das häßliche schwarze Silikon. Die Scheiben zusammengefügt ohne irgendein Zeichen eines Klebers :winking_face_with_tongue: , ....UV-geklebt.
    Dichtheitsgarantie auf ewig.
    Ich zumindest war hin und weg von dem Anblick.
    Das steht selbst einer Plexiglasklebung in nichts nach.

    nun,
    das mit den kurzzeitigen Reaktionen wird wohl an den ziemlich zeitgleichen Besuchen des Forums liegen. :winking_face:
    Im übrigen ist TM mein Stamm-Fenster *schleim*

    Mit dem Phosphat im Salz kann zumindest ich leben,-verhungern die Korallen dadurch nicht gänzlich.

    Ich frage mich nur, wie Pohl das macht. Lt. Laboranalyse ist/war sein Aquarienwasser bis 3 Stellen hinter dem Komma PO4-frei;- so zumindest die Aussage, als er TM anwendete.
    Europas sauberstes Wasser, hmmm:-(

    Hallo Hans-Werner,
    tschuldigung; ich kann's mir nicht verkneifen :grinning_squinting_face: ;
    oben hattest du geschrieben, du hättest bereits ein Problem mit nur einer Null hinter dem Komma. Die hast du ja nun *Späßle*.

    Trotzdem hatte ich, -aufgeschreckt durch den Thread-, gleich die 1000Ltr. wöchentl. Wechselwasser mit Merck gemessen.
    'Kerntechnisches' Reinstwasser mit TM-Salz ergab bei mir den selben Wert wie von dir bekannt gegeben.
    Immerhin weiß ich nun, das Merck richtig mißt :winking_face: ;

    OK,
    :winking_face_with_tongue: ,war ja nur eine simple Frage.
    Ich will kein Auto schweissen oder kleben. Aus dem Alter bin ich raus. Wenn der Aschenbecher voll ist-, weg mit dem Karren.

    Es hätte sich um Sproßenprofile gehandelt (Alu blank), die aus jeweils 2 horizontalen und im Abstand von 90cm jeweils vertikal dazwischen eingeschweißt, gelötet oder sonstwas gehört hätten. Das Glas wird außen angelegt und mit Gummilippen endgültig fixiert.
    Also nichts großartig verzwicktes.

    Aber ich seh mich schon wieder nietend mit Blasen an den Händen :frowning_face: .

    naja,
    im Netz hab ich jetzt was übers Hartlöten von Alu (wieder)gefunden.

    was es zwischenzeitlich schon alles gibt. =)

    schaun mer mal...

    Bogenschweissen wär mir schon lieber; gibt immer so eine gesunde Gesichtsfarbe :grinning_squinting_face: ,nachdem das Indianerrot weg ist....

    Edit:
    ohoh,
    hoffentlich liest das mit dem PVC-Schweissen niemand bestimmtes...
    von wegen leicht, jahrelange Übung :wink

    Hallo Leute,
    ihr macht mir Mut :face_with_rolling_eyes:
    genau genommen sind es 3cm Vierkant- Sprossenprofile.
    Ich müßte nämlich die Stehwände der Hütte, in der die Aquarien stehen, gegen Alu und Glas austauschen (200m²) da mir die Holzsprossen durch die Luftfeuchte weggammeln.
    Wenn es nicht eine solche Vielzahl von Winkel wären, würde ich das in Holland bei Gewächshausbauern schweissen lassen. (Das geht wirklich,-das Schweissen mein ich. Die machen per Hand sogar 1,5mm Stärken zusammen).

    Uwe,
    hast du im Sommer Zeit?
    ich bezahle gut :winking_face: :grinning_squinting_face:

    Hallo,
    vielleicht gibt es hier Fachleute in MIG-Schweissen?
    normales Elektrodenschweissen funktioniert bei mir ziemlich gut.
    Jetzt möchte ich mich ans Alu-Schweissen wagen.
    Nur je mehr man liest, desto verwirrender die Angaben neben Schweissdrähten und v.a. welches Gas als Medium?
    Verschweisst werden soll eigentlich nur 4 Kant-Profil ,stranggepreßtes Aluminium mit 3mm Wandstärke werden. Möglichst im rechten Winkel :]

    Bis dato verniete ich alles; aber das sieht a) ziemlich nach Bastelei aus, b) hat es nicht die erforderliche (erwünschte) Stabilität.

    Zitat

    Original von Chriss
    Hallo Stephan,

    sicher ist sicher oder?? :grinning_squinting_face:

    Ich habe ebenfalls eine Holzdecke und habe meine Lampe über 2 Schrauben (Durchmesser ca. 5mm) in der Decke befestigt. Wenn ich wollte, könnte ich auf der Lampe schaukeln. Gedanken habe ich mir keine gemacht, da es nur 2 Lumimaster sind.

    Gruß,
    Christian

    ....du Fliegengewicht wirst ja auch weniger wiegen als ein Garfield..... :grinning_squinting_face: :face_with_tongue:

    Hallo Klaus,
    mit Ketten und Seilen gewöhnen die Katzen es sich vielleicht ab, auf der Beleuchtung liegen zu wollen; oder sie lieben das Geschaukel.
    Ich habe an einem Wandbecken das Lumimaster-Problem höchst einfach gelöst und ist extrem belastbar.
    Es gibt das lackierte System in Stahl für Wandmontage,-zum Regalbau.
    In die Nuten der Trägerschiene lassen sich in verschiedenen Höhen die Trägerwinkel einrasten.
    Die 50cm Schienen an der Wand befestigt, an den flachen Trägern 3cm Alu-Vierkantrohr angeschraubt. Das ganze in dem Abstand, das man die Lumimaster mit dessen vorhandenen Winkeln nur aufschieben braucht...fertig.
    Oder noch einfachere Lösung (ist aber nicht höhenverstellbar):
    fertige Lastwinkel aus Alu (gibt's bis 60 cm Tiefe) an die Wand geschraubt und die Lumimaster auch nur eingehängt, bzw. aufgeschoben.

    Hallo Uwe,
    dein Schadbild ist ein mir nicht unbekanntes Phänomen.

    Ein partielles absterben habe ich auch hin und wieder an einigen Acro-Arten. 2 Meter weiter wächst dann die gleiche Acro und es fehlt an nichts.
    Vorher habe ich auch immer versucht, dies auf ein Mißverhältnis an PO4 und No³ zu schieben. Dem ist aber nicht so, da ich verschiedene Becken zum Vergleich habe.
    Ich schließe mittlerweile (bei mir) auf eine Bakteriose. Trotz UV und Ozon soll und kann es soetwas geben.

    In der kleinen Anlage fahre ich ohne PO4 Filterung bei 0.14 mg und 1mg Nitrat mit Algenfiltern (ohne UV und Ozon). SPS fehlt nichts.
    Vergleichskorallen im großen Becken (mit UV und Ozon) machen bei PO4 o.o46mg und 10mg Nitrat Probleme (2 Arten). KH, pH, Ca und Mg ist in allen Becken gleich.
    Also bleibt bei der üblichen Fehlerausscheidung nicht mehr viel an Lösungen übrig.

    Niesmuschel,
    jetzt sei halt nicht eingeschnappt.
    jeder so, wie er meint.
    ich habe letzte Woche ein Aqua gepappt (blitzsaubere Silikonnähte) an einem 2 Meter Becken ohne erkennbare Lufteinschlüsse und heute morgen nach Beckenfüllung Luftblasen im Silikon gefunden.
    Alles alleine bewerkstelligt ohne Hub- und Haltehilfe :frowning_face:
    Und jetzt wieder alles aufschneiden :angry_face:
    Ist wirklich nicht einfach, ein dichtes Becken zu erzeugen.
    ...und ich hab noch keine Klötzchen dazu gebraucht...

    Hallo Miesmuschel :D,
    mit dem 'langsamen Quatsch' meinte ich die Phantasieglasstärken von Thilo und Bauweisen.
    Mit den Wasserhöhen und Scheibendicken ist mir auch klar. Ich wollte höher, aber das Budget hatte in Optiwhite nur für 90 cm gelangt.
    Und ich bin froh drum. Der ganze Leuchtenhimmel mit gesamt 4kw/h trotz Sonnenlicht ist gerade so ausreichend. Ein paar cm mehr, und es wäre zappenduster. So stehen wenigstens noch durchgefärbte Acros auf dem Boden. Vom Handling sind 90 cm bei der Beckengröße eh schon beschi..en zu handhaben.

    Wo schon Glasfachleute anwesend sind: ich habe vergangene Woche die Gläser für Nachzuchtenbecken bestellt. 2m Länge, 90cm Breite und 40 hoch. Werden drei Becken, alle in 12mm Stärke. Meint ihr, es braucht oben noch Längsstreben? (ca. 35cm Wasserstand) mitbestellt habe ich sie zwar, aber schöner würde es ohne aussehen....; ich pappe selbst :winking_face:

    Ralf,
    Röhrchen ganz angekommen?

    Hallo,
    also da kommt aber langsam der Quatsch durch....;
    wieso soll eine Stoßverklebung bei großen Becken nicht funktionieren?
    mein Beck'lein mit 2x3m und 90 Höhe ist auf 3 Seiten aus Optiwhite VSG 2x12mm gepappt. Die Seite mit den ganzen Bohrungen (Rückseite) ist aus 19mm Floatglas. Der Boden dreiteilig (oder waren es 4?) in 19mm.
    Zur Verbreiterung der Kantenklebenähte wurden alle Silikonfälze nochmals mit 6mm Glas überdeckt. Zusammengehalten wird das Ganze oben durch 5mm starken Alurahmen in kreuzweiser Verschraubung (das ist vielleicht häßlich)...
    immerhin ist der gesamte Bau so stabil, das ich über das Becken drübermarschieren kann, wenn ich im Wasser was zu erledigen habe.

    Je nachdem, für wo ein Becken konzipiert wird, ist Verbund- oder Vollglasbauweise entscheidend. Klaus Jansen hätte mein Becken niemals in Vollglas gebaut. Nur bei meiner Standortgegebenheit hätte Verbundbauweise einfach nur ..... ausgesehen, da es mitten im Raum steht.

    Hallo Peter,
    ein Weinchen ist immer i.O.
    aber 2 Weinchen??
    naja, soll Ilja halt noch ein drittes Weinchen ins Becken schütten, dann schwelgen alle in Weinseligkeit und mit dem Hickhack ist es vorbei. :grinning_squinting_face:

    @Ilja,
    i.O.
    gestern habe ich das 900 Ltr. fertig gepappt. Nächste Woche Freitag ist das Becken bereit zur Aufnahme der Fische :winking_face: =)

    Andre,
    ich habe jetzt versuchshalber am kleinen Becken mit 1000 Ltr., angehängten 900 Ltr. Algenrefugien am Montag den ersten WW seit 12 Wochen gemacht.
    Ich wollte mal sehen, wie lange die Korallen bei PO4 von 0.046mg und 1mg Nitrat ohne Zugabe von Spurenelementen können. Als einzigstes gab ich meine Mischung Bakterienfutter/Amino täglich zu.
    An einer lila Monti sah ich, das es für den WW Zeit wurde. Mehrere Wochen denke ich, das gut besetzte Korallenbecken bei niedrigen Nährstoffwerten durchaus ohne WW auskommen. Von der Spurenelementeversorgung im Wasser ist mehr als genügend in den Salzen enthalten.

    Nitratwert anheben hängt halt immer zum Verhältnis Phosphat ab.
    Bei mir hatte alles, was es an nitraterhöhenden Salzen gab, nicht gegen die Cyanos geholfen.
    Bei manch anderem kann es vielleicht Wirkung zeigen. Ohne Nitrat (Ammonium) wächst nun mal nix. Farben Klasse, kein Wachstum spricht eigentlich dafür, Nitrat künstlich zu erhöhen....


    @jürgen,
    wie ich oben schon schrieb, die Salze mit erhöhtem Ca/Mg Anteil haben bei mir das Phänomen 'grüne Cyanos' ausgelöst. OK, ich verwendete 2x Chrystal Sea,-da ging es los. dann der Wechsel wiederum zuTM pro reef; es wurde nichts besser, sondern eher das Wachstum der Teppiche gefördert. Pohl-Salz habe ich noch nicht ausprobiert, denke aber-, das es auch in erhöhtem Ca/Mg einzuordnen ist.

    Deine Beschreibung, dass LPS perfekt dastehen, kann ich unterstreichen. So war es bei mir auch. Wobei bei mir damals eine NO³-Limittierung mitspielte.
    Ich denke mittlerweile, das gewisse Spurenelemente in den Salzen bei niedrigen PO4 und NO³ Werten sich durchaus mit vielen WW'n anreichern und einiges auslösen können, was wir (ich) so noch nicht als 'Vergiftung' erkennen.
    Ein Warnzeichen scheinen mir zumindest die giftgrünen Cyanos zu sein.
    Die roten Cyanos zeigen ja ein gestörtes Verhältnis N / C+ an;-das ist an sich nichts Neues....

    Edit:
    damit mich jetzt niemand falsch versteht:
    ich propagiere natürlich wöchentlichen WW. Den treibe ich immer um die 10%. Nur, wenn ein Becken kränkelt, verbraucht sich nichts.
    In erster Linie sind die WW dazu da, Belastungen aus den Becken zu entfernen.

    Hallo Jürgen,
    nö, jetzt hab ich wieder rote........ansatzweise :winking_face: zu erahnen.
    aber nicht schlimm; grün ist weg.
    Wie sehen denn die SPS bei dir aus? Bei NO3 0 und nicht passendem PO4 Verhältnis dazu dürften sie die Polypen eingezogen haben? evtl. Degenerierungen zu erkennen? Sitzen die Cyanos evtl. nesterweise schon im Geäst der SPS?
    Was nimmst du für ein Salz?
    Jeder, der bisher zum Thema was geschrieben hat, hat Recht.
    Spurenelementeanreicherung durch die WW bei ungenügendem Verbrauch. ...und zu sauberes Wasser!
    Wie gesagt, ich hab's durch Störung des Beckenmileus mit Einsatz einiger frischer leb. Steine in den Griff bekommen. Dazu nur noch 3 x WW in 5 Monaten (ansonsten jede Woche 10%);
    Bakterienkur (Aquaconnect) und nichts abgesaugt, nur die Korallen freigehalten. Füttern tu ich nichts außergewöhnliches und habe auch nichts umgestellt; täglich Frost-und Flockenfutter. Ich habe jedenfalls zuwenig Fische, um für normale Wasserbelastung sorgen zu können.

    Zu Beginn bei auftauchen der grünen Cyanos hatte ich aus Unwissenheit noch mehr Wasser als gewöhnlich gewechselt. War grundverkehrt, wie ich heute sagen kann.

    Hallo Jürgen,
    diese grüne Art an Cyanos ist wesentlich hartnäckiger als die rote Form.
    Ich hatte trotz Zugabe von Ca- und Na-Nitrat über ein Jahr damit zu kämpfen, also insofern war keine Verbesserung zu erkennen.
    Ammoniumchlorid ist hier die denkbar schlechteste Variante, da durch NH4 das Wachstum noch zusätzlich gefördert wird.
    Abschäumer drosseln brachte zumindest bei mir nichts.

    So hart es klingt, -die Bakterien sich selbst zu überlassen, nur die Korallen freihalten ist der gangbarste Weg. Dann über 2 Monate keinen WW.
    Gewisse Spurenelemente in den Salzen (keine Ahnung, welche),- besonders die mit erhöhten Ca- und Mg Werten, so meine Feststellung, begünstigen das Wachstum von Cyanos bei instabilem Beckenmileu erheblich.

    Letztendlich schaffte ich die Beläge mit unterlassenem WW, ergänzendem einbringen von frischen lebenden Steinen und einer Bakterienkur. Diese Maßnahme griff nach einem 3/4 des herumdokterns schußendlich am besten und nach 3 Monaten war der Käse 'der grünen Pest' gebissen. Nitratwerte habe ich dabei vollkommen außer Acht gelassen (waren und sind nach wie vor bei 1-3mg)

    Robert,
    nicht alle, aber viele Aminosäuren.
    es sind in den Gemischen die Zuckerl, welche den Cyanos zuträglich sind.
    Wer Cyanos hat, braucht sich über Amin-Unterversorgung jedenfalls keine Gedanken zu machen; als Ausscheidungsprodukt bleiben immer z.T. Aminosäuren von Cyanos übrig.