Hallo Klaus,
es ist zwar schön, von seinen Produkten überzeugt zu sein (bin ich schließlich auch von meinen
), aber ich gestehe immerhin auch anderen Firmen zu, dass sie was können.
Alles andere wäre Anmassung. ![]()
Zu deinen angesprochenen Bajonettverschlüssen: ist ja wohl eine andere Liga, in denen das verbaut wird.
Bei meinen Aqua-Medics hatte ich jedenfalls über die Jahre keine Probleme, den Topf anstandslos vom Schäumer zu trennen.
Selbes bei meinen Schuran und Grotech mit Steckverbindung. Da ruckelt nichts und Salzkrusten??? -kenne ich jedenfalls nicht.
Es wäre ja nun wohl ein Armutszeugnis, wenn RE da nicht was besseres gefunden hätte
.
Dennoch gibts ein kleines Manko am BK (zumindest bei meinem):
der schnuckelige Adsorbatablaßhahn (wenn er denn einen hätte), mit dem kurzen Silikonstummel und dem Stopfen.
Mein Filterbecken ist 40 cm hoch. Mit Schlauchverlängerung komme ich grade über die Beckenkante und bringe jedenfalls den Topf nicht leer.
Also jedesmal der Spaß, den 50cm Durchmesser Topf vom Schäumer abdrehen und wenn man Pech hat, mit 40 Ltr. Inhalt aus dem Unterschrankbecken rausholen.
Das war erst gestern, als er das erste Mal nach 5 Wochen Betrieb so richtig sein Süppchen kochte, als 40 frische Import-Korallen in die Anlage kamen.
Da ist man stark am Fluchen.
Ansonsten ist er dank (Danke) dem nachgelieferten Kleber seit vorgestern das erste Mal richtig dicht und er schäumt tatsächlich dahin, wo er soll. ![]()
Beiträge von Stefan C.
-
-
Zitat
Original von C. Schuhmacher
Nein nicht unbedingtEs kann sich schon um Trockenblasen handeln
Ein paar wäre mir egal aber nicht so lange
Grussjau... ich reklamier auch gleich bei Geis
So sieht es bei mir auch auf 6m von 10m Bodennaht aus 
meinst nicht, dass es sich nur um eine Kantenspiegelung der geschliffenen Bodenplatte handelt? Meist geht das Slilikon nicht bis zum Boden durch...
ich finde das Becken nicht unsauber gearbeitet, aber mir wärs Glas zu dünn. Ich habe heuer im Winter ein 70cm hohes, 2m langes Becken in 12er wieder zusammen gepappt (war schon mal gebraucht), allerdings mit nachträglichen Glasstreifen über dien Nähten. Ich habs aber extra weit 'vom Schuss' weggestellt. Irgendwie ein ungutes Gefühl...., wenns doch mal auseinandergeht.
-
....dumme Frage,
wie sieht es mit einem elektronischen Zeitrelais aus?
Die lassen sich von 0,5 ns bis 100 Sek regeln. Im Treiber von Streams selbst ist ja wohl auch nichts so kompliziertes verlötet
-
Zitat
Original von Schleimer
nein, sie schaukelt das wasser nur -immer die "gleiche" Welle.......
(
nö...
das will ich so nicht stehenlassen.
Ich habe ja nun die Fläche, aber nicht die passende/optimale Höhe für die Box. Angebracht ist sie am Kopfende ungefähr in der Ecke des Beckens. Direkt daneben der Ablaufschacht, ohne Kämme, in 3eckiger Ausführung mittig, um dem Wasser keinerlei Hindernis im Rundlauf ausser dem Becken selbst zu bieten.Die 'Welle-n' bzw. -Berg bewegt sich bei mir auch seitlich. Ein Schiffchen in Form einer Walnuß auf die Wasseroberfläche gesetzt, bewegt sich tatsächlich eins vor, 1/2 zurück und kommt von einem Beckenende zum anderen und retour.
Was ich bemängle, ist die Bodenbewegung des Wassers, rspkt. des Mulms. Und da wirkt auch eine zusätzliche Strömungspumpe wenig.
Der Dreck bleibt liegen.
Mittels Strömungspumpe in ausreichender Stärke kann man den Resonanzaufbau sogar fast gänzlich zerstören.
Idealerweise wäre eine bodenseitige Absaugung des Wassers unter der Wavebox zum Filterbecken, dann wäre das System perfekt, aber das Becken dann bei Stromausfall auch leer
-
Zitat
Original von Matthias Kapaun
wie siehts denn heute aus , ist ja nun schon ein bisschen zeit vergangen ?!...könnt' nicht besser gehen
....
war ein Glücksgriff, da es sich tatsächlich um Bübchen und Mädchen =)handeln muß. Keinerlei Gezanke um irgendwas, alles wird gemeinsam unternommen. Beide haben ihren Platz in der Rangordnung der vorhandenen Doktoren im Becken gefunden. War ein längerer schrammenbehafteter Prozeß, aber gut gegangen. -
oohoooh,
du bist ja ein noch schlimmerer Schlechtredner als ich :D.
Ich bemühe mich zumindest jedem Ding eine sub-objektive Seite abzugewinnen.
immerhin schafft die Wavebox das Wasser mehr 'durchzuwackeln' als die von den Italienern auf der Interzoo als Neuheit vorgestellte Schachtel.
Die werkelte wie wild, machte Wellen, ....aber nur bis 5 cm Tiefe.
über Plastikpreise lasse ich mich überhaupt nicht mehr aus.
apropos Plastik: Tunze-Plastik ist nach meiner Erfahrung das übelste, was es gibt. So schnell wird nicht mal Beton von Algen besiedelt
EDIT:
noch was zu den Tunze-Preisen;
wer die Berge an Reparaturen und den Container hinter der Halle bei Tunze kennt, fragt nicht mehr nach der Preisgestaltung.
Früher war jedenfalls alles besser und reparaturunanfälliger. -
Robert,
man kann anscheinend predigen, was man will; manch einen erreicht man nicht.
Rinnsalbildung--->bei optimaler Kornfraktion und Filteraufbau unrelevant.
wobei sich automatisch der 2. Punkt ableiten läßt: ----->Durchströmung!!!
maximal 200 Ltr./Std. je Ltr. Adsorber. Je langsamer, desto besser.Und der leider oft belächelte Punkt des hohen pH-Wertes (wenigstens von Armin Glaser bin ich darin berstätigt worden) des Beckenwassers. Das schmälert die Erfolgsrate ungemein.
-
Zitat
Original von nyka
Hi,@ stefan, wenn ich dich richtig interpretier ist von deiner anfänglichen begeisterung für die wavebox nicht mehr viel übrig? zuviel störunge bis hin zu garantierückläufen? nach deiner beschreibung hält die wavebox nicht die versprechen, hinter jedem stein den mulm aufzuwirbeln.
bist du händler? was sagt tunze zu den ofensichtlichen problemen?
gruss bernd
Hallo Bernd,
sicherlich finde ich nach wie vor die Idee der Wasserbewegung mit der Wavebox genial; wenn nur nicht die Störanfälligkeit wäre (und die absolute Zumutung einer sog. Befestigung).
Den Mulm wirbelt es in jeder Ecke auf. Der bleibt aber trotzdem liegen, rspkt. immer in Bewegung.
Von Tunze habe ich noch niemals eine reparierte Stream zurück erhalten. Im Gegenteil: mir wurde immer eine Verschrottungspauschale in Rechnung gestellt. Obligatorische Fehlerbeschreibung....Wasserschaden
Torsten,
nunja, ich habe die Faxen mit Tunze-Streams endgültig dick gehabt und aus dem 2x3m Becken am Wochenende alle rausgeworfen. Das waren 10 Stück mit einer theoretischen Leistung von 120000 Litern. Nun habe ich stattdessen eine ATK (flüsterleise) mit sauber verlegten Einlässen an Beckenoberkante in Betrieb, welche zwar nur 18000 Liter bei 0m FH liefert, aber in Punkto Stromverbrauch und tatsächlicher Leistung der Anzahl der Streams haushoch überlegen ist.
Red Dragons und Speck bleiben noch einige Zeit, werden aber über kurz oder lang auch getauscht, dann hab ich endgültig meine Ruhe
. -
Hai,
Asparagopsis; rote Haaralge;
Glück, wenn die Doktoren sie kurz halten. Normalerweise sollen sie nach Literaturangaben nicht drangehen (bei mir jedenfalls auch nicht). Nur vereinzelte Seehasenarten, welche ich verzweifelt suche.
Ich habe die Plage in allen Becken. Und das so schlimm, dass die Alge in den Korallenverästelungen hängenbleibt und das Gewebe schädigt. -
hickhack, hickhack...
vielleicht nochmal ein Denkansatz zur Wavebox:
ich wollte vor 3 Monaten in einem 2x1m x40cm Ableger-Becken die Wavebox so einstellen, um mit minimalstem Aufwand (Energie) den maximalsten Effekt zu erzielen. Das Becken war leer und der Hub war bei fast 10 cm. Ein 5 Kilo Stein mit Caulerpaaufwuchs in der Mitte des Beckens plaziert zerstörte den gesamten Resonanzaufbau, mit der Folge , das der Mulm am Boden (kein Bodengrund) nur mehr auf einer Fläche von 2-3 cm hin und herrollte. Jetzt steht das Becken mit Ablegern voll und Bewegung am Boden ist gleich null. Der Hub beschränkt sich noch auf max. 2cm.
Der Sinn einer Taktungsänderung erschließt sich für mich daraus nicht.
Mag sein, das bei hohen schmalen Becken der Aufbau des Wellenberges/Tales kontinuierlicher erfolgt/erfolgen kann, jedoch eindeutig zu Lasten weniger Bewegung am Boden, welche aber unabdingbar ist.
Ich verfolge interessiert die ganzen Beiträge der gemörtelten Kästen und kühnen Bauten mit eingebauten Streams ,die nach persönlicher Erfahrung aber mehr oder weniger nur Energieverschwendungseinheiten darstellen. (Ab gewissen Beckengrößen). Von der Störanfälligkeit gar nicht zu reden.
(Ausfallquote bei mir von 16 Stück 10 innerhalb 36 Monaten). Wobei eine Wavebox mit 2 garantiepflichtigen Reparaturen innerhalb 18 Monaten wohl Platz 1 einnimmt. -
Hallo Klaus,
Danke dir für die Antwort-; dann hab ich den Schäumer ungewollt bereits getunt.
Im übrigen ist der Wasserstand 17cm; gut-, 2-3 cm kann ich noch zugeben. Aber dann ist Oberkante Wasserstand bei Stromausfall im Filterbecken (2x1m x40cm) erreicht.Das Schäumerli war schon sehr gut verpackt auf Holzpalette. Glaub mir, da ist nicht ein Fitzelchen Kleber in der Nut.
Die Schläuche sind schon richtig rum dran. Nur beim Hochzwirbeln des Wasserstandes hab ich dann halt Probleme mit der Schlauchlänge Pumpe/Schalldämpfer bekommen.
Bin mittlerweile schon draufgekommen, das man die Schalldämpfer tiefer legen kann =).
Aber sowas brauch ich nicht. Die wurden beim Grotech vor 3 Jahren auch gleich entsorgt.Apropos Grotech: so wie auf deinem Bild hatte der HEA bei Neubeginn sofort losgelegt. Da kam dann ein Ziegel auf den Deckel, damit er nicht ständig trotz 1,2kg Eigengewicht abhob.
Ja, sowas in der Art hab ich erwartet.
anbei noch ein Foto, aus der die Schlauchlängen ersichtlich sind. So hab ich es auch eingebaut.
PS: ich bestelle nichts halbherzig
; nur hab ich nicht die Penetranz eines Stalkers
;
Schwamm drüber, jetzt ist er drin und jetzt warte ich halt mal auf den Schaum. -
letzte Frage:
für was sind soviele Bohrungen in der Eindüsung?
die feine Schaumbildung spielt sich zumindest bei mir nur jeweils ca. 10 cm links und rechts des Pumpeneinlasses im Boden ab. Außerhalb kommen nur dicke Luftblasen durch die Löcher? In der hinteren Hälfte passiert garnichts.
Ist das ein Einstellungsfehler meinerseits?Nachtrag: schemenhaft kann man sehen, das der Abschäumer schon wieder neben der Nut sitzt
.Nochmal Edit:
...schon ein dicker Brummer, der Schäumer =);
jetzt ist das Filterbecken zumindest zur Hälfte voll geworden.
.Der Sound ist allerdings verbesserungswürdig. Ich hab jetzt zumindest eine Pumpe von ihrem Schalldämpfer befreit (Schlauch zu kurz), um etwas Geräuschkulisse zu haben. :D.
-
erwartet habe ich heute morgen nicht viel beim Blick in den Topf (was man sonst immer schon nach einigen Stunden Betrieb bei anderen BK-Betreibern so sieht). Aber weniger als nix ist schon etwas wenig.
3 cm Schaumbildung ab Konuskante (bis dort Wasserstand eingestellt, höher geht's nicht).
Wenn ich die Hand an die Ansaugstutzen lege, ziehts nicht besonders arg. -
hier die drehbaren Ansaugstutzen?
ich weiß, -keine Winkel :D; aber für einen Bogen reicht leider der Platz zwischen beiden Pumpen nicht!
-
Hallo Klaus,
nachdem aus den 14 Tagen Lieferzeit nun doch fast 5 Monate wurden, habe ich in höchster Dringlichkeit heute Nacht um 3 Uhr den BK nach diversen Umbauarbeiten im Filterbecken in selbiges gestopft, um den bis dahin betriebenen HEA 300 endlich an die 2500 Ltr.Nachzuchtenanlage hängen zu können.
Da schwingt schon ein bisserl Verdruß mit, denn die Nachzuchten wurden bis dahin mit einem Abschäumer, der für 500 Ltr. ausgelegt ist, bearbeitet.Jetzt aber zum Thema:
ist zwar alles mit Aufkleberchen am Abschäumer wunderbar beschrieben, was für welchen Zweck ist, dennoch wäre ein Stück Papier hilfreich, wie die Einstellung funktioniert. Im Karton war jedenfalls nichts und auf der RE-Homepage (auch im Hausforum) habe ich nichts Hilfreiches gefunden.Für was sind z.B. die eindrehbaren Ansaugstutzen an den Pumpen gedacht? Da diese sich nach innen verjüngen, erschließt sich für mich der Sinn nicht?
Ist es normal, das der Abschäumer nur auf der Bodenplatte in der Nut gesteckt ist? Frage deshalb, wenn ich die Pumpen abschalte, hebt sich nämlich der Schäumer selbst aus der Nut um sich nach Wasserverlust irgendwo neben der Nut abzusetzen
Den Rest frage ich mit bildlicher Darstellung. -
Hallo Alex,
das sind Dinoflagellaten.
Erneuere den Adsorber und auch mal das Harz. Du hast 100%ig Si im Wasser, auch wenn du nichts mit deinem Test im Rohwasser mißt.
Salifert taugt in der Beziehung nix. Si wird halt auch mal bevorzugt vom Adsorber aufgenommen und wenn voll, läßt er dann eben das PO4 über. -
Michael,
langsam stößt's mir auf.
ich finde es schön, wie du alle an der Beckenentstehung teilhaben läßt und auch stets nach Kompromissen suchst (wobei es ab gewissen Größen eigentlich keine gibt!)
Irgendwie vermisse ich die Ernsthaftigkeit hinter dem Projekt und sehe das z.T. mehr in Unterhaltungsqualität.
Ich habe beim 2x3m Becken von vorne herein keine feste Summe veranschlagt. Im Beckenangebot habe ich bei Technik, Einrichtung die mittlere Preisklasse dreier angebotener Alternativen genommen.
Nach 1,5 Jahren Laufzeit habe ich dann locker die Hälfte des Geldes des bis dahin stehenden Beckens nochmals draufgebuttert, damit es vernünftig lief.
Über den Krimskrams wie Sand, Steine habe ich mir wirklich keinen Kopf gemacht. Da war das Beste gerade gut genug. Und wie sich herausstellte, leider zuwenig.
Von 250 kg lebenden Steinen wurde auf 450kg aufgestockt bei 400 kg Unterbaugestein (asiat. Lochgestein).
400kg Aragonitsand wurden nach einem Jahr wieder ausgetauscht usw, usw.
Ich hatte mehrmals die Hand am Hauptstromschalter, da das Becken nicht so wollte, wie es eigentlich sollte.
Wenn dann noch 2 Gaus dazukommen, die den Korallenbestand von ca. 20tsd Eur bügeln, fragt man sich, warum das mir?Heute läuft alles hervorragend; nur,-zu welchem Preis.
Den Rest sehe ich wie Thomas Engels..... -
Zitat
Original von mbb
auch andere pflanzen können z.b. hell und dunkel, oben und unten etc unterscheiden,kletterpflanzen suchen "zielgerichtet" durch rotieren eine stütze zum klettern, auch wenn man die rezeptoren dafür nicht als nervensystem bezeichnen kann
Photo- und Geotropismus bei Pflanzen.
Das hat nichts mit Rezeptoren zu tun, sondern mit ähnlich Sinnesorganen aufgebauten Sproßmetamorphosen die 'nervenähnlich' strukturiert, ihre Aufgabe erfüllen.
Beispiel: Mimosa pudica, Sinnespflanze. Welche bei Berührung eines Blattes sofort die Blattspreiten zusammenzieht. -
Zitat
Original von C. Schuhmacher
HIAlso das erste ist das diese Lebewesen keine pflanzlichen Zellen haben sondern tierische.
Sie haben auch keine Phytoplasten ( Zur Photosythese ) in Ihren Zellen.
Gruss Claude
oha,
ich denke eher, es handelt sich um Chloroplasten. Von Phytoplasten hab ich noch nix gehört, laß mich aber gern belehren
vor 2800 Mio Jahren fand die Spaltung Tier/Pflanze so grob statt und mit Beginn der Sauerstoffatmosphäre vor 2200 Mio. Jahren den Übergang von Wasser an Land.
Das Unterscheidungsmerkmal ist die evolutionsbedingte Einführung von Plastiden und Mitochondrien, -Funktionseinheiten der Zellorganellen; -eben vor 2800 Mio. Jahren.Die 'dümmlichen' Korallen entwickelten sich nicht weiter, - die Evolution berücksichtigte nur die der Pflanzen, was vor 440 Mio. Jahren ziemlich krass und mit vielen Spezialisationen aus der Algenphase heraus voranschritt.
-
...nicht rosten ,OK...
aber sehr wohl ausblühen und sich so in seine Bestandteile Al und Mg auflösen.
Sehe ich an meinen G.mann Leuchten und dem pulverbeschichteten Alurahmen. Richtig schön mehlig.
Dauert aber Jahre, bis das vollends kaputt geht. -
Zitat
Original von iP
----> Hallo Stefan,wie meinst du das "nur"? Hast du ausser sand noch was anderes als bodengrund reingeschüttet?
wie meinen

halb diesen bakterienverstrahlten Livesand und halb Aragonit in tot, wobei beides eigentlich nach spätestens 4 Wochen als tot im Vergleich zu Korallenbruch zu bezeichnen wäre.aber zur Frage: nicht das ich wüßte....
heutzutage würde ich bei großem Becken Hälfte Korallenbruch 3mm aufwärts und Hälfte Aragonit machen. läßt sich bei großem Becken wunderbar abteilen. -
Zitat
Original von Robert Baur
ApropoWeil es Stefan gerade mal so nebenbei erwähnt..
Wie gross soll denn die Anlage werden. Maße ?Strömung ? Licht ? Input ?
soviel ich weiß, 4m lang, über Eck (was die Technik natürlich ungemein verbilligt) und z.T.Schweineschwänzchenlampen. Letzteres ist nicht abwertend gemeint. Ich möchte sie auch ausprobieren, allerdings über 30cm hohen NZ-Becken.
Ist aber in anderem Thread alles erklärt. Find ihn gerade nicht. War um die Interzoozeit.Ah, habs gefunden
; kann den Thread 'neues Becken' hier aber nicht einfügen
.
Mein lieber Scholli
.
Hab mir das jetzt nochmal richtig durchgelesen...5500 Ltr.
Michael, verabschiede dich von deiner Beleuchtungsvorstellung; rechne mal zum Erhellen , nicht zum Wachsen mit runden 5kw an Licht.

Edit: 5500 Ltr. Wasser; pack nochmal 100 kg LS zu meinem vorher geschriebenen drauf

ohhhh, das wird richtig schön teuer, ....aber eine feine Sache wirds trotzdem, wenn es bei der Größe bleibt. -
ZitatAlles anzeigen
Original von mbb
moin,brauche für mein neues becken so 400-500kg bodengrund

wenn ich mir die preise/vp-einheiten von aragonitsand/korallenbruch so anschaue, wird man da ja arm bei, würde das geld natürlich lieber in tiere investieren

was gibts denn da noch so an günstigeren alternativen???
wieviel alten kann ich bei der menge wohl gebrauchen???
vielen dank
Hallo,
jetzt übertreib mal nicht
ich habe auf 6m² Bodenfläche 300kg Livesand zur Hälfte mit Aragonit gemischt. War zu Beginn auch ca. 5 cm hoch.
Heute liegt es haufenweise geschichtet bis zu 20cm. Die Viecher haben ihren eigenen Kopf, was sie wo und wann herumschieben.wenn du dir beim Sand schon Gedanken machst...das ist der absolut billigste Part einer großen Anlage.Rechne lieber mal mit 300 kg LS, um die Wasserwerte über die Jahre stabil zu halten; das geht ins Geld.
Bei mir waren es zu Beginn 250 kg auf 5m³ netto Wasser. Heute bin ich bei 450 kg und nun langt es gerade so.Bei einem großen Becken würde ich niemals wieder nur Sand hineinschütten. Ich hab nun im Verlauf von 3 Jahren bereits das 2. Mal den Sand getauscht.
Ein 3. Mal mach ich den Fehler nicht nochmal. ->unkontrollierbare Gammelzonen!
Ein mehrere 1000Ltr. Becken läßt sich in keinster Weise in Biologie und Pflegeaufwand mit einem normalen Becken vergleichen. Das habe ich mittlerweile gelernt und wollte es anfangs nicht wahrhaben.
Jeder lernt aber nur aus Selbsterfahrung.Edit:
einen Vorteil hat vor sich hingammelnder Sand allerdings. Man braucht sich über den Ca-Wert im Becken nicht kümmern, kann aber pro Jahr wie in meinem Fall 40 kg nachschütten
...und das bei besten Wasserwerten und schneeweißem Sand 
nochmal Edit:
alten Sand/Korallenbruch würde ich nur ein paar Kilo wieder verwenden.
Alles andere neu. Ich hatte den Fehler gemacht, jemandem einen Gefallen tun zu wollen und 50 kg gebrauchte LS mit ins Becken zu übernehmen.
DA GING DIE POST AB...mit schönen Fadenalgen und Byropsisnestern, an die ich 2 Jahre hinkaute. Beim Vorbesitzer war davon nix zu sehen. -
Thomas,
genau die Vliese meinte ich.
ist schon toll, wie sich das immer wieder professionell liest.'speziell strukturierte Materialien' und 'poröser Spezialschaumstoff'....*grins*
-
Robert,
für irgendwas wird's schon gut sein. Hab ich mir am ROWA-Stand auch gedacht.
Hast du das Material in der Hand gehabt? Wie war danach die Fingerfarbe? meine zumindest braun....
Hat sicher seine Berechtigung in der Arsenatentfernung bei Trinkwasser und/oder reaktiven Systemen der Abwasseraufbereitung. Aber in Aquarienwasser?
Ich halte es für einen guten Marketing-Coup, läßt sich doch der produktionsbedingte Staubanteil idealerweise auch noch vermarkten.
Ich sieb und sauge ihn jedenfalls aus
*husthust*Ich glaub, Eheim hat doch sowas ähnliches schon länger mit Aktivkohle beladenem Schwamm im Sortiment?
-
Zitat
Original von iP
@ Stefan:hätte das material eine abgerundete kugelform, würds m.E. nicht verbacken (allgeimen gesehen).
durch Abrasion passiert das mehr oder weniger sowieso....
-
nö Robert,
war wertefrei gedacht
und ganz und garnicht auf Miraculix bezogen. Das ist auch nur ein EisenIIIHydroxid.
Ich sehe unter 'unpassendem' Adsorbermaterial nur die eigentliche Kornfraktion. Je ungleichmäßiger die Graduierung, desto eher backt die Pampe zusammen.
Und wenn man die eigentlich erforderliche Durchflussrate (minimalst) einhält, sollte es auch keine Probleme mit der Durchlässigkeit bei unpassendem Material geben.
Die Adsorption muß/sollte möglichst druckfrei passieren. Theoretisch....Ich gebe zu, das ich Wirbelbett betreibe, obwohl es bei Eisen eigentlich keinen Sinn macht, -Grund der Abrasion und evtl. Eintrag von Eisenphosphat. Aber ich bin extrem vorsichtig mit nachgeschaltetem Wattefilter und sauberstem Material, das mit UV-geklärtem Wasser durchströmt wird.
-
ich weiß nicht, wo ihr ein Problem mit der Rinnsal/Kanalbildung habt.
Das zeugt nur von unpassendem Adsorbermaterial.Im übrigen ist der in Reihe geschaltete Filter von z.B. AMA sehr gut, aber sicherlich nicht neu erfunden. Wüßte nicht, was es da patentrechtlich zu klären gäbe.
Bei den richtig guten Adsorbersäulen (SiO2 u.ä.) ist das System schon seit Jahren gebräuchlich, nur dass das Stecksystem bei ECO-Systems vereinfacht wurde.Thilo.
du hast sicherlich mit Alex Schwarz gesprochen.
Der ist aber zu 100%ig gegen Abrasion jeglicher Art. Wirbelbett ist bäh...
nur-, was hat jetzt ein Abrasionsabschäumer
mit den Säulen zu tun??? -
Hallo Thomas,
ist auch bei dir möglich
;
jedoch brauchst du einfach Mengen und Beharrlichkeit dazu.
In einem Punkt hast du recht: Teuer ist nicht mit Effektivität gleichzusetzen.Armin,
bzgl. des Themas habe ich mich auch auf der IZ unterhalten. Wobei meine pH-Theorie als Nonsens abgetan wurde. Das dem nicht so ist, davon bin ich nach wie vor überzeugt und deine Zeilen bestärken mich darin. -
Hallo Klaus,
Okt 06?...nun ja, wenn du das sagst
![Freude :]](https://www.meerwasserforum.info/images/smilies/pleased.gif)
Kernpunkt meiner Aussage bleibt aber: mit Leitungsdrücken und leider auch dem Stromverbrauch geizen Speckpumpen nicht. Dafür sind sie gebaut und werden weltweit verkauft.
Wieso widersprichst du dir dann selbst mit deiner Aussage, niemals Schwimmbadpumpen zu bauen, wenn doch eine 20er RD dasselbe bei weniger Stromverbrauch kann? Nicht böse gemeint, aber das versteh ich nicht.
Ich schaffe auch mit einer Iwaki bis zu 24m Steigleistung. Nur verhungert man dann am anderen Ende der Leitung. Sind halt alles für den jeweiligen Zweck konzipierte Pumpen. -
Zitat
Original von klaus Jansen
Stefan....
der Stromverbrauch ist schon eminent wichtig. Es macht doch einen Unterschied, ob ich mit 200 Watt 20.000 Liter bewege und bei einer Schwimmbadpumpe mit orangem Gehäuse, für die gleiche Wassermenge/Förderhöhe, 600 bis 800 Watt, reinbuttern muss.Grüße ... Klaus
@Klaus,
wenn die stärkeren Pumpen irgendwann
kommen, solltest du aber über eine Vorfiltereinheit (Flusensieb) nachdenken.
Na, der Schwimmbadpumpenmarkt deckt aber ganz andere Bereiche ab.
Wenn du über 60er Rohr über 10m in den Keller zum Sandfilter saugst,-kein Problem.
Das Wasser aber durch 150kg Sandfilter zu schaffen, danach 12m im Bypass durch 50er Rohr aufs Dach zum Kollektor, dazu braucht es Kraft.
Das seh ich jedesmal, wenn ich die Pumpe einschalte. Da wird der PP-Kessel des Sandfilters jedesmal 8cm höher durch den Widerstand. -
nichts gegen Red Dragon.
aaaaber: es kommt nur noch ein Lüftchen aus einem 50er Rohr bei einem richtigen Schwimmbad. Soweit mal zu meinem vor Jahren begangenen Versuch.
Für ein aufblasbares Becken bis 3,50m dürfte es reichen :].
Chlorbeständig ist sie; ich nehme zwar kein Chlor, dafür Wasserstoffperoxid. Dennoch habe ich eine 12er den Winter über am Bodengrund versenkt, um minimale Wasserbewegung zu haben. Da steht sie drin und wenn sie läuft, sieht man aus 1,8m Tiefe an der Oberfläche nichts, was sich großartig bewegen würde.
Eben drum gibt's Speck, Espa und andere Pumpen. Die sind dafür konzipiert und bauen ganz andere Leitungsdrücke auf.
Irgendwo sind der Wattsparerei auch Grenzen gesetzt. -
Thomas,
nun, das man noch nichts drüber gelesen hat, soll auch seine Gründe haben
ich tüftle nun seit 1,5 Jahren an den Adsorbern rum und bin den Ungereimtheiten durch Versuche auf den Grund gegangen.
Sicherlich holen Adsorber bei pH8 aufwärts auch PO4 aus dem Wasser, nur nicht mit der wünschenswerten Effektivität. ....Außer man verändert den Adsorber. -
Hallo ihr,
ihr laßt einen wichtigen Punkt bei euren Betrachtungen aus.
Bei pH-Werten um 8 aufwärts tut kein Adsorber was. Beste Ergebnisse bei Werten um 7,7.
Schlecht sind dadurch aber dann die PO-Rücklösungen, aber die nimmt der Adsorber wieder auf; dauert halt etwas und der Ads. ist schneller erschöpft. -
Klaus,
ZitatKleiner Tip : ... bei den E40 Lampen haben wir das Gewinde mit hochhitzefestem Graphitfett oder Kupferpaste, eingeschmiert, damit sich der Brenner in zwei Jahren leicht wieder rausschrauben läßt.
das ist ein super Tip!
als ich vor einigen Monaten einen 400er Brenner wechseln wollte/mußte, war ich schier am verzweifeln, hatte ich nach quietschendem Herausdrehen nur noch den Glaskolben in der Hand. Das Gewinde selbst konnte nur fetzenweise aus der Fassung mittels Zange entfernt werden und führte zur Totalzerlegung der Giesemann-Leuchte Grund des engen Einbaus. Der Kontaktpunkt des Brenners war mit der Fassung verschmolzen. -
...für zusätzlichen Röhrenbetrieb sind die Strahler nun auch nicht konzipiert
....; umsonst gibt's nicht die aquaspezifischen Lösungen.
Oder du legst dir ein breiteres Becken zu.
Edit:
ich denke, es liegt immer ein Mißverständnis vor. 400W bleiben immer 400W. Genau wie 1000/1000 o.ä.
Ob jetzt ein Lumenarc, Sill, Giesemann Reflektor drüber ist. Mit den Reflektoren kann man die Streuweite des Lichtkegels beeinflussen. Im Zentrum ist immer die gleiche Lichtdichte. Nur mit der Reflektorwandung kann man je nach Sitz des Brenners die Randbereiche etwas mehr ausreizen. Ein 'mehr' ausser aus subjektivem Empfinden an Licht hat man aber niemals. Das gilt bei HQI wie auch bei T5. Alles andere wäre die eierlegende Wollmilchsau.ZitatIch such nen Strahler, der nicht ganz so groß ist ... für 400W HQI und dann maximal 40x30cm oder auch 50x30cm
Der von dir gesehene 430er mißt aber auch 56x61cm in der Grundfläche.
-
Zitat
Original von kenny
Wäre so ein Scheinwerfermit IP67 und Tiefbreitstrahlendem-Reflektor hier passend für Aquarien Powerline 430 ?
...warum sollte er nicht passen?
nur das ist ausgerechnet das Sahnehäubchen von Sill und kostet 2 Giesemänner![Freude :]](https://www.meerwasserforum.info/images/smilies/pleased.gif)
einer der angefragten ist der hier.
Privat wird man bei Sill übrigens immer weiter vermittelt.
Ein Ansprechpartner, über den Geschäfte abgewickelt werden, wäre z.B. http://www.rode-licht.de .
Edit: der 2000er, den ich oben erwähnte, wäre dann der 449er.
Meine vorliegenden Preise beziehen sich aber alle auf Abnahme von 10 Stück. Also wird einer oder zwei schon etwas mehr kosten.
-
Klaus,
perfekt wie immer
;
bliebe nur noch anzumerken, das ein 1000er Sill kpl. mit seewasserfester Lackierung nicht mehr kostet als ein Giesemann System 400 in 400W Ausführung. Und ein 2000W Strahler tuto kompleto sogar noch 100 Eur günstiger ist.
Wäre ich da nur früher drauf gekommen.
...mein Glück eben..... -
Hai,
wer kommt den darauf, das 1000W keine VSG brauchen?
Ich habe ein Angebot von Rhode Lichttechnik vor mir liegen, aus dem nach einer Anfrage nach 1000W Sill-Strahlern IP44 klar hervorgeht, das ein kompensiertes VSG IP55 zum Betrieb dazu gehört. -
Hallo Gernot,
Das grundsätzliche Problem an großen, flächigen auch höheren Becken ist die Strömung in die tieferen Schichten zu übertragen.
Matthias hat auch recht, -man kann alles strömungstechnische verkleiden. Nur nicht bei einem 4-seitig einsehbaren Becken.
Auf dem Bild, das Ilja eingestellt hat, sind unschwer die Lochbohrungen zu erkennen. In diesem Eck sollte sich Ab-und Zulauf für 6m² Fläche bewerkstelligen lassen. Theoretisch....Das Becken ist nach wie vor tadellos, nur wie sollte man hier eine Ringströmung erzeugen können? Mit dieser Lösung wurde das Wasser nur bis in 50cm Tiefe bewegt. Darunter absolut nichts. Aufgesteckte Rohrwinkel auf den Streams und RD's brachten auch nichts.
Erst der Einsatz einer Speckpumpe mit 63er Rohr und Einleitung in 40cm Tiefe brachten das Wasser durch Druck dazu, den Kreis zu nehmen und den Ablaufschacht (Kasten) zu passieren.
Auf meinem ursprünglichen Plan sah ich zwei Ablaufschächte vor. Beide mittig, um den Wasserkreislauf im Becken rundum gewährleisten zu können. So wie jetzt ist es sicher die elegantere Lösung, aber leider waren die Folgekosten für mich nicht unrelevant.
Noch was zum Sand: trotz der 1/4Mio Ltr. Wasserumwälzung bewegt außer der Grundel nichts auch nur ein Sandkörnchen. Es langt jetzt immerhin, das der Detritus sich nicht absetzt und somit als strömungsarm bezeichnet werden kann.
Ich bin kein Sandgegner; da wo er hinpaßt, nur zu. Grabende Seesterne, Seewalzen und sonstiges Viechzeug sind darin besser aufgehoben als in Korallenbruch. Nur mit solchen Viechern braucht man in richtigen Becken nicht mehr anzufangen.
Oregonreef ist so ein Fall, von dem sich jeder blenden läßt.Das Becken sieht größer aus, als es ist (er kann immerhin noch den Boden erreichen
). Schöner weißer Sand für die Bildchenanseher. Nur dass der Knabe bei jedem Wasserwechsel Sand mit absaugt und so turnusmäßig seinen Bodengrund erneuert, ist widernatürlich in meinen Augen.
Das seine Strömung so hinhaut wie sie ist, läßt sich aber an der Vielzahl der bodenseitigen Einläufe erkennen. So war das von mir auch mal angedacht, ohne das ich das Becken zuvor kannte.
