Beiträge von Stefan C.

    Zitat

    Stefan wird mich aber sicher verbessern...

    nö, ...wo du recht hast, hast du recht.

    Das große Vieh ist eindeutig dominant, das andere kraucht im unteren Beckendrittel versteckt herum.
    Beide sind kerngesund und rund, nur der kleinere zeigt seinen Unmut über den Zustand der sozialen Inkompatibilität durch Korallenschädigung. Dessen bester Freund ist wiederum allerdings der einzige Navarchus im Becken.
    Ich denke, das beide Impis nun im 4. Jahr bei mir sind. Im Abstand von 12 Wochen wurden beide eingesetzt. Erworben wurden beide, wie man Impis so bekommt: in Jugendfärbung.

    Zitat

    Original von Marcus Pieper
    Hi

    ....für MICH ist natürlich der Kollege mit den 220 Gallonen (gut 800Liter) und den Kaisern SEHR interessant..obwohl es in USA ja auch reichlich Leute gibt die ihre Fische wie BLUMEN halten..auch mit der Haltbarkeit :loudly_crying_face:

    Morgen,
    ist latürnich hier in EU und in D gaaaaanz anders :winking_face:

    von meinem Glauben mit der nicht artgerechten Haltung von G-Kaisern in den kleinen Pfützen fall ich aber trotzdem nicht ab. :face_with_rolling_eyes: . Da zeig ich durchaus mit dem Finger auf mich selbst mit 2 Imperatoren im Becken. Beide dulden sich (zumindest die meiste Zeit), -mehr aber auch nicht.
    Bzgl. der süffisanten Bemerkung mit der Haltbarkeit von Blumen und Fischen: der eine kanns, der andere lernts auch nicht. :grinning_squinting_face:

    Hallo Klaus,
    abschälen der EVG: gestern bin ich in der Werkstatt über einen alten ATI-Balken gestolpert. EVG ohne Haut :grinning_squinting_face: hing da raus.

    'Spannungsschock' und Hitze,- das wirds sein. Und das vertragen ausgerechnet die Osrams nicht.

    Überm Bürobecken habe ich eine Giesemann Moonlight hängen. Da wirds auch heiß innerseits. Die beiden 58W in blau versehen ohne Mucken ihren Dienst.
    Deinen Denkansatz hatte ich darum schon in petto.
    T8 habe ich nun als reine Blaubeleuchtung in Osram L67 über dem Becken vorgesehen. Alle 1/2m reicht da eine Röhre in 58W. Den Rest erledigen dann einstweilen ein Dutzend 400W'ler .
    Zudem kostet die T8 Technik nunmal nur die Hälfte wie T5 und ist absolut störunanfällig. :smiling_face:

    Hallo Andreas,
    Danke dir.
    Wie schon geschrieben,-Ich denke, dass dies ein Problem der speziellen VSG QT-FQ von Osram ist, die AC einbaut. Es betrifft nur die Lumimaster und Doppelbalken. Bresslein neben Solaris (andere VSG) stecken das ohne Probleme weg.
    Im Prinzip wäre mir es ja wurscht, - wenns nicht unbedingt Doppelbalken sind, ist sowas schnell ausgetauscht, wenns nicht zur Regelmäßigkeit wird.
    Nur über dem großen Becken ist es nicht lustig, erst mal den Leuchtenhimmel zerlegen zu müssen, um an die Balken zu kommen (da leuchten jetzt noch 4 Röhren von 22). Grund dessen entsorge ich jetzt hier zur Zeit die gesamte T5-Beleuchtung und ergänze die HQi's. Da ist jetzt nur die Frage, ob es Sinn macht, hier in EVG für HQI's zu investieren oder bei normalen VSG zu bleiben.
    USV reagieren bei den kurzen Stromwischern auch nicht so zuverlässig, wie ich feststellen muß. Ich habe da eine im Büro, die nicht zu den billigsten gehört. Aber zum gleitenden Betrieb ist die Zeit einfach immer zu kurz.
    Allein die T5 Beleuchtung mit 2,5kw über USV zu legen,- da ist mir das Geld zu schade.
    BHKW: das wird auch einen Haken haben (noch ist es nicht gebaut); der Strom geht erstmal raus ins Netz; wahrscheinlich bekomme ich ihn über eine Schleife einiger Ortschaften wieder rein und habe das Problem unverändert.
    An der hausseitigen Elektro-Installation liegts nicht. Die wurde letztes Jahr fast vollkommen neu konfiguriert, so dass jetzt die Lasten gleichmäßig über alle Stromphasen laufen.

    Zitat

    gerade diese superkurzen Spannungsausfälle sind ja der Tod für die EVGs...


    ...also doch hin :O .
    Da müßte es sowas geben wie bei den HQI-VSG. Wenn da kurz der Strom weg ist, schalten die erst nach xx min wieder ein. Schon klar, dass das zur Unterdrückung der Heißzündung dient; aber in abgewandelter Form wäre das für die T5 EVG sicher praktikabel. :yidee

    Hallo Uwe,
    Danke, wäre eine Idee, das einzuschicken. Aber so wie das aussieht, werde ich eine Erklärung von AC verlangen.
    Thomas,
    Die kleine Fibel 8o;
    das einzige, was ich nach Feldversuch nachvollziehen kann, -Osram Quicktronic QT-FQ wie in AC ist bähhh; Osram ?(QTI)?? wie in Solaris (muß ich mal aufschrauben um Gewissheit zu haben) ist gut.
    Letztere leuchten. Erstere machen nix. Wohlgemerkt nur in 54 und 80W. Die kurzen Versionen halten.
    Es kann aber nicht angehen, dass ich mich vor Kauf über die verbauten VSG in den jeweiligen Wattagen informieren muß, um einen verhältnismäßig reibungslosen Betrieb geniessen zu können.

    Hallo Uwe,
    nur, warum so gehäuft bei Osram Quicktronic? Bei Tridonic habe ich das Problem nur 2x gehabt.
    Das Ding führt Strom an den Fassungen. Genau solange, bis man die Röhren einsetzt. Dann ist wieder Schluß ohne dass eine Röhre leuchtet (kein Strom mehr an den Fassungen zu messen). Röhren raus, Strom ist wieder da.

    Kann man sowas reparieren?
    Das geht langsam ins Geld,- ich hab jetzt ein Dutzend rumliegen + die von heute :angry_face: .

    Oder kann man da stromseitig was machen (dass solche Millisekunden-Ausfälle überbrückt werden?)

    AC Versionen (3-5 Monate alt) sind am anfälligsten.


    nö...kein Gewitter, -einfach so kurze Millisekunden- Strom an-Strom aus und dunkel sind sie.

    Sind sie jetzt hin oder nicht?

    Irgendwo hab ich gelesen, dass man nur eine bestimmte Anzahl (je nach Wattage) an einem Stromkreis betreiben darf/kann. Da bin ich an der Grenze bei 12 Stück mit 2x80W. Seltsam, dass die mit geringeren Wattagen kein Problem damit haben, am selben Kreis zu hängen.
    Solaris machen (bis jetzt) keine Probleme.

    Wie sieht das Ganze denn dann mit EVG für HQI aus?
    Sind die genauso klumpert?
    Ich werde jetzt, wenn alle Stricke reissen, wieder auf HQI gehen. Und die dann mit mag. VG's.

    nix wie Ärger :O ;
    die letzten Wochen habe ich mit T5 Evg's nichts wie Ärger.
    Heute bei dem Sturm waren wieder kürzeste Stromaussetzer im Netz und wiederum sind die nächsten T5 in 80 und 54 W dunkel. Aus die Maus. 20 Röhren.
    Seltsamerweise machen 24 und 39 W, egal ob Doppel-oder 4 fachBalken keine solchen Mucken. Die leuchten weiter.
    Sind nun die 54 oder 80 W Doppel-EVG's empfindlicher als die der geringeren Wattagen?

    Durchgebrannt sieht innen jedenfalls nichts aus, Strom führen sie an relevanten Stellen, nur Röhre bringen sie keine zum leuchten. Röhrenwechsel habe ich schon probiert.

    Hallo,
    die Lösungen hast du selbst schon geschrieben. :winking_face:
    Sorg für eine gewisse Verschlechterung der Wasserwerte.
    Den Abschäumer zumindest nur halbtags an, wenn nicht sogar mal für einige Tage abschalten.
    Mit Preis Algan wirst du sie auch los,- nur kommen sie nach spätestens 1 Woche wieder, wenn du nicht grundlegend was am System änderst.

    Hallo Hans-Werner,
    auch nur als Anmerkung: vielleicht weiß der Händler zufälligerweise die Vorteile des LS kurzzeitig für sich selbst auszunutzen? :winking_face:
    Mein LS hol ich seit 2 Jahren jedenfalls direkt aus der Verzollung am Flughafen ab und 15 Min später ist es im Wasser.
    Das dürfte die kürzeste Logistikkette in D darstellen. =)

    An der Qualtät der Steine vermag dies aber auch nichts zu ändern. Entweder sind sie gut oder weniger gut. Auf die Herkunftsquelle oder Behandlung bis zum Transport hat man eh keinen Einfluß.

    Hallo Armin,
    das sich die CO2 Gehalte auszugleichen versuchen, ist logisch.
    Nur wird man mit der Lüfterei die Werte nicht relevant beeinflussen können,-es sei denn, man läßt tags wie nachts die Fenster offen und führt der Wasseroberfläche zwangsweise Außenluft zu.
    Ein gewichtiges Wörtchen spricht da auch noch die Biologie des Beckens selbst mit.
    Meßfehler meinerseits?...vielleicht; aber bei 3 pH Sonden unterschiedlichen Alters?

    Allerdings hatte ich vergangenen Winter mal ungewollt einen pH-Sturz verursacht.
    Die indirekte Heizung des 'Hechtsuppenraumes' fiel aus und auf die Schnelle stellte ich einen mobilen Gasgebläsebrenner auf, befeuert mit 20kg Propangemischflaschen. Nach 2,5 Std. war die Flasche leer und der pH Wert im Wasser fiel während dieser Zeit von 7,8 auf 7,3.
    In selber Zeitspanne erholte sich der Wert nach abschalten des Brenners aber auch wieder.

    Hallo,
    bring die Behandlung zu Ende und pfeif einstweilen auf den PO4-Wert.
    Ich hatte mich nach Algenex auf der sicheren Seite geglaubt, dass alle Dinos tot wären und wieder Adsorber eingesetzt (logischerweise stirbt organisches Material durch die Behandlung ab, was den PO4-Wert hochtreibt).
    Allerdings lebten bei meinem Glück nach 4 Wochen die Plagen wieder auf; wiederum Chemieeinsatz, -es schienen sich aber Resistenzen gebildet zu haben.
    Die wiederaufgenommene Behandlung führte letztendlich fast zum Exitus des gesamten SPS-Bestandes.
    Also,-was wiegt schwerer?

    Hallo Stefan,

    Zitat

    ....Das direktimportierte ist schließlich auch nicht mehr als 24h unterwegs und kommt sogar in Styropor mit Heatpacks.


    ja mei,
    Styropor brauchts schon, Plastiktragetüten reissen so leicht durch beim Tragen :grinning_squinting_face:
    Heatpacks würden mich bei LS etwas stutzig machen:-))
    das glaub ich schon lange nicht mehr (das es nur 24h unterwegs ist) ...; es sei denn, das Wasser ist gleich neben der Rollbahn des Flugplatzes. :winking_face:
    Häng 2 Tage dran, wenns gut geht-, das entspricht mehr der Realtät.

    Zitat

    Original von Lars Buschkamp
    Hallo Thomas

    wo steht das Becken?
    Wird da genug gelüftet?

    ...wer hat eigentlich das Märchen mit der Lüfterei aufgebracht?
    Das ist absoluter Käse.
    Beweis?
    Mein Bürobecken steht in selbigem mit 78m³ Luftinhalt;
    Anderes System in quasi Freilufthaltung (da ziehts Sommer wie Winter wie Hechtsuppe) mit 1000m³ Luftvolumen.
    pH-Wert in beiden getrennten Systemen absolut gleich: 8,0/7,7 tags/nachts.

    Zitat

    Original von Lars Buschkamp

    Hi Stefan

    soweit ich weiß, muss es beim Verschwinden der Cyanos nicht unbedingt so toxisch werden, daß die alle sterben.


    Hallo Lars,
    so meinte ich das doch auch....
    ich such jetzt die ganze Zeit schon das Foto meines damaligen C.-Beckens. Das hatte ich schon mal hier eingestellt.
    Das sah so übel aus, da hatte man keinen Stein, geschweige Bodengrund gesehen.

    ich bin zwar bisher von Fischverlusten in der Art und Weise verschont geblieben, nur kommt mir das Bild des Xanthurum doch bekannt vor.
    Das ist mir mal vor zig Jahren passiert, als ich Balling anfing und das Calciumhydroxid in einem Schwung in den Ablaufschacht kippte.
    Tags darauf sahen einige Fische so aus, als hätte es ihnen ganze Körperpartien weggeätzt. Sie habens aber alle überlebt, trotz dass manche übelst aussahen.

    Zitat

    Original von C. Schuhmacher
    HI

    Jo seh ich wie Klaus
    evtl durch die Belastung der sich auflösenden Cyanos
    Da kommt es zu einer aktuten Form und dann ist schluss ... Schade

    nene,
    wie war das bei meinem ersten Beckengau mit dem Salz vor 3 Jahren?

    alles rot und als sie verschwanden, lebten trotzdem alle Fische...

    Zitat

    Original von Christian T.
    :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue: Richtig übel!!! Oh mein Gott !! Sorry für euch!!! Was kann denn das gewesen sein?? :loudly_crying_face: :loudly_crying_face: :loudly_crying_face:

    tja, was kann das wohl gewesen sein :face_with_rolling_eyes: :face_with_rolling_eyes:...

    m.E. die logische Konsequenz aus dem vollkommenen umkrempeln des Beckens samt der jahrelang gewachsenen Beckenbiologie mit Entnahme der LS, Bodengrundes etc.
    tschuldigung, wenn ich das so offen schreibe,- aber das vorhältern der Keramik, die Entnahme, Verpackung und Versand,-dann stehts auf der Terasse im Frost....alles für die Katz.

    Robert und Manuela,
    trotzdem auch mein aufrichtiges Beileid!
    aber ihr müßtet es doch wirklich wissen: never change a runnig system.
    Da wurde das Glück diesmal leider einmal zuviel strapaziert.

    Edit: dass dies irgendwas mit dem Auflösen der Cyanos zu tun hätte, -absolut unvorstellbar!

    Hallo Klaus,
    es kann durchaus auch mal was geben, was du noch nicht kennst.
    Glaub mir, ausgeblichen kann ich mittlerweile von tot unterscheiden.
    (war vielleicht im vorangegangenen post etwas unklar geschrieben)
    Aus verschiedenen Sendungen hatte ich insgesamt 3 Stück der Montis.
    Die auf dem Foto hab ich noch und der gehts prima, -die anderen beiden erfreuen sich auch bester Gesundheit.

    Hallo Martin,
    deiner pauschalisierenden Aussage bzgl. der Toxizität toter Dinoflagellaten muß ich jetzt doch mal widersprechen.
    Tatsache ist, nicht jede Art wirkt bei Tod 'vergiftend'. Mileuverschlechternd sicher doch, aber nicht in jedem Fall mit tödlichem Ausgang für irgendeinen Beckenbewohner.
    Die vorhandene zu bekämpfende Art zu erkennen dürfte im Regelfall allerdings schwierig sein.

    Wie ich zu der Aussage komme?
    Mein Dinobefall war hier im Board erst Thema.
    22 Ltr. Algenex brachten alleine eingesetzt nur den Tod für Seeigel und teilweise Schnecken und geringen Teilerfolgen gegen die 'Plage'. Im dann täglichen Wechsel mit Preis Algan (gegen die 2.Plage -schwarze Cyanos) zeigte sich dann zumindest ein Teilerfolg, beseitigte die Plage aber nicht.
    Daraufhin koppelte ich ein angehängtes Becken mit 500 Ltr. Inhalt vom Hauptbecken ab, in dem der gesamte Bodengrund vollkommen mit Flagellatenteppichen übersät war. Lediglich die interne Strömung blieb an, Korallen blieben drin, als Besatz nur ein Syn. ocellatus.
    Leb. Steine oder irgend etwas anderes gibt es in dem Becken nicht. Beleuchtung ist reduziert geblieben wie bei Algenex-Behandlung. Keinerlei Filterung.
    Das Becken hatte durch Abkoppelung vom System folglicherweise auch keinerlei Abschäumung.
    Nach nun 1,5 Wochen leben immer noch Trochus, die SPS sind einheitlich braun, der Mandarinfisch lebt, der Dinobefall ist bis auf einen 20x20cm Flecken gewichen und wird täglich weniger. ( kein Algenex)
    Einzige Maßnahme während dieser Zeit: Bakterienzufuhr; kein absaugen, nur verdunstetes Wasser wurde nachgefüllt und die Strömung durch Zusatz einer weiteren Pumpe erhöht.
    Ich habe also bewußt eine Mileuverschlechterung über das Maß wie sie schon vorherrschte herbeigeführt, die den Dinos nicht behagt, -diese das aber auch nicht durch Umgebungsvergiftung beantworten, sondern einfach auf die Population zurückschrumpfen, wie sie natürlicherweise in jedem Becken vorhanden sind.
    1 Woche halte ich das jetzt noch durch; dann wird das Becken wieder auf die üblichen Bedingungen eingestellt.

    Alex,
    wenn es bei Algenex heisst, -keine Adsorber, dann heißt das auch keine!
    oder was sollte nen Zeo ansonsten sein?
    PS: auf den ml exakt kommts nicht an.
    Du hast anscheinend nicht alle Threads gelesen. Denn dann dürfte die Frage Unter/Überdosierung beantwortet sein.

    naja, das mit dem Steine rauswerfen war mehr sinnbildlich gemeint.
    Ich hatte schon das Gezeter um einen Stein erlebt.
    ihr jammert über Bryopsis...
    ich werde mit Ulva nicht mehr froh. Braucht nur ein abgestorbenes Spitzchen an SPS zu sein, 2 Tage später sprießt da garantiert ein Blatt Ulva drauf.
    OK, das ist prima Doktoren-Futter, aber in Ablegerbecken ist weder das eine noch das andere brauchbar. Wenigstens ist Phosphat nicht nachweisbar.
    Und Algenex gegen Ulva, -reinster Dünger :face_with_rolling_eyes:

    Hallo Sven,
    ja, das wäre die Revolution schlechthin.... :grinning_squinting_face:
    hohe Sandschicht gegen PO4. Leider verhält es sich genau anders rum.

    Die Kunst liegt eben darin, die Sandschicht in der Höhe auszuführen, dass die Dentrifizierung funktioniert, gleichzeitig aber keine PO4-Depots gebildet werden.
    Bei Aragonitsand fast ein Ding der Unmöglichkeit.

    Hallo Christian,
    die Krux ist unter 'längerer' Anwendungsdauer zu sehen:-))
    Sicherlich hilft Algenex gegen Bryopsis,-irgendwann.
    Nur bis dahin ist der Großteil an Bakterienbiologie vernichtet, und im Becken an Niederen Tieren je nach Verträglichkeit einiges mehr tot als lebendig.
    Zudem kann man nicht sagen, heute hör ich mit der Anwendung von Algenex auf und alles wird gut. Das Mittel wirkt gut 1 Woche bis 14 Tage nach.

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Stefan,

    und du hast keine Ahnung was das war ???? Mann, das war mutig. *staun*

    Peter,
    Glück des Unwissenden :winking_face:
    meine mich erinnern zu können, dass sich das bezeichnenderweise 'Algenex' :grinning_squinting_face: nannte. Hat aber mit dem Wässerchen, das in Meerwasser angewendet wird, wohl nix zu tun.
    Das Mittel hab ich nach wie vor;
    um ehrlich zu sein, probehalber hatte ich das bei Aspargopsis in einem kleinen Becken auch ausprobiert. Gleiche Wirkung, nur bei flächiger Anwendungsweise im großen Becken hab ich dann doch lieber die Finger davon gelassen.
    Es wäre aber wohl egal gewesen. Das richtige Algenex hat mehr oder weinger bei der Anwendungsdauer katastrophalere Flurschäden hinterlassen. Wobei dies aber erst bei der folgenden Dino-Invasion der Fall war.

    Für alle, die es glauben oder nicht (nur Selbsterfahrung führt zum Ziel), Algenex (das echte) hat nur schwächende Wirkung auf Bryopsis und Derbesia,alle Caulerpaarten werden bis zum Rhizom geschädigt, erholen sich aber wieder, fast keine Wirkung auf Kugelalgen und überhaupt keine Wirkung auf Ulva-Arten.

    es war einmal...
    vor nun schon vielen Jahren, alles stand prächtig,
    Korallen wie Bryopsis :] .
    Dachte mir, was im Teichbereich hilft, kann für Meerwasser nicht so schädlich sein.
    Strömung abgeschaltet und das weiße grobkörnige Pülverchen ,-keine Ahnung, wie das geheissen hatte, das Schild war zwischenzeitlich abgefallen, nur die Anwendung wußte ich noch-, in die Algennester rieseln lassen. Erst wurden sie gelb, dann stiegen Gasblasen auf und binnen einer Stunde war nichts mehr da. Ich habs zwischen Korallenbeständen angewandt, ohne irgendeinen Schaden. Die Bryopsis wurden einfach wegoxidiert.
    Folgeschäden gabs auch keine.
    Seit Jahren habe ich keine Probleme mehr mit dieser Algenart. Bin aber auch vorsichtiger geworden. Solche Steine bei einem Import sortiere ich bei ersten Anzeichen sofort aus,-schlechte Qualität.

    kein einziger Einsiedler, egal welcher Art, ist für Schnecken ungefährlich. Da kann man noch so viele leere Schneckenhäuser ins Becken werfen. Früher glaubte ich noch an das Märchen, dass sie lediglich eine größere Behausung brauchen.
    Einsiedler haben neben ihrer herbivoren Ernährung eben auch ab und zu Lust auf Fleisch. Entweder finden sie es in Form von liegengebliebenem Frostfutter oder sie gehen auf die Jagd.
    Da habe ich selbst Zwerge in Form von 'blue leg-, red leg hermit crabs' 3x größere Schnecken in Form von Trochus, Astrea und Turbo überwältigen gesehen.
    Kommt zwar selten vor, gefährlicher sind eher die größeren Einsiedlerarten. Der sicherste Platz für Schnecken sind einfach nur die Scheiben. Bis sie den Lernprozess durchschritten haben, ist es meist zu spät.

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Schön geduldig bleiben. Lieber immer mal ansaugen. Preis Algan beseitigt zwar kurzzeitig Cyanobakterien, aber nicht die Ursachen ihrer Entstehung.
    Ich würde es einfach bei ein paar Reinigungsarbeiten belassen und kontinuierlich den Wasserwechsel, wie früher weiterführen.

    Hallo Torsten,
    ich bin die Geduld in Person.

    Eine Chance sehe ich nun allerdings, mal 100-150 kg Gestein in einigen Wochen durch einige schöne hohe Riffsäulen zu ersetzen. =); jetzt ,wo gerade das Becken wieder durchzustarten scheint.

    kurzes Update:

    nochmals heftiger Ausschlag des Dinowachstums nach absterben der schwarzen Cyanos (Preis Algan). Die toten Reste der Algen/Cyanoreste-Teppiche lösen sich jetzt auf und das Wasser ist voll von Schwebstoffen.
    Die Dinonester konzentrieren sich aber nur auf einzelne Stellen. Der Boden ist und war schneeweiss.
    Mir machen jetzt nur die Reste des Gewölles in den Korallenstöcken zu schaffen. Da stirbt das Gewebe ab.

    @Klaus,
    Danke für deine ehrliche Meinung 8o.
    ich gebe dir mittlerweile vollkommen recht bzgl. LS /Großbecken.
    Die Plagen hatte ich 2 Jahre. (und schlußendlich biologisch besiegt)
    Das ich dem Becken zum jetzigen Zeitpunkt dennoch wieder eine Chance zum Überleben gebe, mache ich am Redoxwert und gemessenen Wasserwerten fest. Die Bakterienaktivität ist noch immer sehr gut.

    Wenn die zig-Kilo an Fisch nicht wären, dann wäre der Neustart zumindest zum Ende der vergangenen Woche besiegelt gewesen.
    Mittlerweile stehen die Chancen wieder 60/40 nach schlechterer Konstellation die vergangenen Wochen.
    Immerhin öffnen sich nun wieder Lederkorallen.

    Hallo Martin,
    du hast damit einen Mini-Abschäumeffekt in der Einlaufkammer geschaffen. Es kommt halt auf die Menge der eingeleiteten Luft an. Sicherlich schaffen die angelagerten Bakterien auf den Bällen einiges an Eiweißverbindungen weg. Sie werden dadurch sogar noch angeregt.
    Wenn die Durchströmung in der Einlaufkammer mehr als gut ist, halte ich das Verfahren nicht für kontraproduktiv, sondern im Gegenteil förderlich und anregend für den Algenwuchs.
    Den anaeroben Prozessen im Schlamm macht es überhaupt nichts aus.
    Mit deinem Verfahren hatte ich den Cyanos in meinem Original-(Ex)-Schlammfilter jedenfalls bis zu ihrer Aufgabe das Leben schwer gemacht.

    Klaus,
    du hast in allen Pumpen recht; da brauchts keine Sticheleien :winking_face: :wink

    Wie es mit der Schraubenpumpe aussieht, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Ich hab jetzt durch Zufall ein 700 Ltr. Becken da, wo die Bohrungen verkehrt gesetzt wurden.
    Die Kästen hatte ich zwar schon für ein anderes Becken vorgeschnitten, -jetzt ändere ich die Maße um und dann schaun mer mal.
    Dein Güterzugbeispiel trifft jedenfalls bei dem Prinzip der Strömungserzeugung nur geringfügig zu, denn es saugt am gegenüberliegenden Ende das Wasser wieder ab, um den Kreislauf in Gang zu halten.
    Closed Loop erfordert ja auch minimalsten 'Kraft'aufwand, da keine FH zu überwinden sind.
    Die Umkehr der Strömungsrichtung läßt sich auch relativ schnell bewerkstelligen, denn wenn die Pumpe steht, ist mit der Strömung nullkommanix Ende (Sekundenbruchteile, bis der Druckausgleich Kammer/Becken gegeben ist).
    Dennoch braucht die Pumpe Leistung, um den Druck in den Lochkästen aufzubauen und auch zu halten. Ich gehe bei meinem Beispiel jetzt mal von 2 Pumpen ( 10er oder 12er RD) aus.

    Jetzt kommts eben nur noch auf die Lochanzahl an; zuviele werden es wohl nicht werden.
    Keinesfalls mehr Löcher (kleine mit max 5mm) im Gesamtdurchmesser als das druckseitige Rohr im Durchmesser hergibt. Dennoch aber soviele, das im gegenüberliegenden Kasten beim Absaugen kein zu hoher Unterdruck entsteht, -den man aber dennoch braucht, um den 'Wassersog' zu unterstützen.
    Das wird die Tüftelei. :O

    Zitat

    also, ein Bubble King, zumindest die großen Modelle erfordern ein gewisses techn. Verständniss vom Anwender. Wir haben bereits mehrfach gesagt, dass ein BK kein Anfängerabschäumer ist. In aller Regel sind BK-Käufer bereits Abschäumererfahren, d.h. haben oft bereits mehrere Modelle gehabt, bis sie sich letztendlich einen BK gekauft haben. Und genau diese Klientel verlangt einen Abschäumer, der mehrfach einstellbar ist. Es gibt natürlich Keute, die kommen mit einem BK überhaupt nicht klar und es gibt welche, die haben die Einstellung bereits nach 5 Minuten gefunden. Andere verzweifeln dran.

    ich bin entlarvt:
    Anfänger, technische Null und am verzweifeln :frowning_face:
    aber ansonsten gesund :ylol

    Hallo Sven,
    dir gehts nicht anders wie mir mit der Einstellung.
    Da habe ich mich schon der Dickschädeligkeit des BK unterworfen. Soll er schäumen, wenn er meint oder eben nicht, wenns so sein soll.
    Seit ich das akzeptiere, kommen der BK und ich prima miteinander aus.

    ....
    Es handelt sich nur um Doppelbalken und Lumimaster von AC, Bresslein habe ich keine Probleme (nur mit korrodierenden Wippenschaltern).

    Wie dem auch sei: das die Dinger jetzt reihenweise den Geist aufgeben, ist schon seltsam. Wahrscheinlich hab ich die 0,2% Fehlerquote alle im Haus, wenn sonst niemand in Europa Probleme damit hat. -ist wieder mal typisch :O , mein Glück :face_with_rolling_eyes: eben.

    Hallo Peter,
    das klingt plausibel.
    nur, wenn ich neue Röhren reinschraube, müßten sie doch wieder schalten. Tun sie aber nicht. (Doppelbalken)
    Bei den Lumimaster ist es frapierend und mehr als ärgerlich. Das betrifft 2 Stück bei mir. Stell ich sie senkrecht an die Wand, leuchten sie ohne Aussetzer 24 Std. am Stück. Kaum liegen sie wieder in Betriebsposition, geht die Schalterei wieder von vorne los. Verkabelung ist aber i.O.
    Solaris machen diesbezüglich trotz gleichem Alter keine Mucken.

    Ich meine aber mal gehört zu haben, dass EVG's nur eine bestimmte Lebensdauer hätten?
    Es handelt sich in allen beschriebenen Fällen um Osram Qicktronic. Das sollen nun doch die besseren sein.