Beiträge von Stefan C.

    Zitat

    Original von MarkusK
    allo,

    na ja über Inhalte (gerade wieder aktuell) der Zeitschriften und gewisse Autoren möchte ich jetzt aber nichts sagen - ich hab anfänglich auch beide gekauft, inzwischen aber keine mehr.

    Grüße

    Markus

    Markus,
    ich kanns seit Jahren mittlerweile auch ohne. Bei mir handelte es sich aber nur um das Bilderheft 'Koralle'.
    Das-, was ich eh nicht wissen will, wird mir von allen Seiten sowieso brühwarm bei Erscheinen der jeweiligen Ausgaben mündlich zugetragen. :O

    nur als kurze Anmerkung am Rande und als Tip aus der realen Praxis:
    T5 bei Beckenhöhen über 80cm können allenfalls als 'Erhellung' dienen, keinesfalls zur flächigen Beleuchtung, falls am Boden etwas vegetieren soll.
    Für T5-Beleuchtungen ist ein Mindestabstand je nach Hersteller zur Wasseroberfläche von 20-30cm einzuhalten. 10cm und weniger , wie oft anwenderseitig propagiert, grenzt an grobe Fahrlässigkeit.
    Auch hier ein Tip aus der Praxis eines Großbeckens: bei 10cm und weniger erstarren T5 Beleuchtungen unter einer Salzkruste; sehr abträglich für Material und Becken. (geschweige denn der Gewährleistungspflicht seitens eines Herstellers).

    @Stefan,
    sei mir nicht böse, aber die von dir vorgeschlagene Umwälzmenge für diese Beckengröße entbehrt jeglicher Realität.
    Bei 5000 Ltr. netto betreibe ich nun rund die 50fache Umwälzung und es langt gerade so....; mein Becken ist aber auch nur 3m lang und 2m breit. Bei einem 'Darm'becken mit 3,5m Länge gestaltet sich die Strömung noch etwas schwieriger.

    Zitat

    Ich vermute, dass sich durch eine große Zahl kleiner Wasserwechsel ein spezifisches Milieu einstellt mit einer spezifischen Konzentration an Ionen. Du müsstest exakt ermitteln, welche Wassermenge du wechseln musst, damit die Konzentration an Ionen auch möglichst exakt derjenigen entspricht, die du erreichen willst.


    :confused_face: :confused_face:
    nun ja,
    man kann aus allem und jedem eine Wissenschaft für sich machen und hypothetisch ausschmücken. :face_with_rolling_eyes:

    Ich suche seit Jahren eine praktikable Lösung, um ~1000 Ltr/Wo automatisch zu wechseln, d.h., eben auf die Wochentage verteilt. Die Fehlerquote an verwendbarer Technik steigt dabei allerdings leider auch proportional mit dem Wasservolumen, wodurch ich wieder zu halbautomatischem WW (Bypassbecken, das im Wasserkreislauf hängt und nur zum Füllen und entleeren dient) zurückgekehrt bin.

    Zitat

    Ein weiterer positiver Apsekt ist sicher auch die Kontrolle des Redoxpotentials durch Ozon.


    das würde mich aber dann doch interessieren, was am Redoxwert kontrolliert verändert werden sollte....

    Bedingt zutreffen mag das vielleicht bei biologisch instabilen Becken.
    Ich habe nach praktischen Erfahrungen noch nichts in irgendwelchen Pegel-Ausschlägen, sei es nach oben oder unten, feststellen können.

    Hallo Markus,
    habens die Korallen diesmal alle geschafft?
    Der verbliebene Teil der Sinularia trauert noch immer (zusammengeschrumpelt) um die 20kg, die abgesäbelt wurden.

    Bis zum Abend sind die Fische noch in der milchigen Suppe luftschnappend geschwommen.
    Der Chromisschwarm bei mir ist stockbeleidigt. Schließlich wurde ihnen Paterre und 1. Stock ihrer Wohnung genommen.

    mußt du selbst wissen, was du machst (Chemie).
    dir fehlt es bis jetzt an der nötigen Geduld.
    Ich habe nun nach fast 4 Monaten eine Kieselalgenplage in 2 meiner Becken fast ausgesessen.
    Wenn du meinst, dass deine Beläge(chen) schon schlimm ist, hast du noch keine richtige Plage erlebt.
    Was ich jedenfalls auf den Fotos erkennen kann, ist Pippifatz im Vergleich zu dem, was ich hatte.

    Wie Martin schon schrieb, junges Becken mit Zeovit...
    wenn du jetzt zum chemischen Rundumschlag ausholst, wirst du in 14 Tagen garantiert Fotos mit blutroten Cyanobelägen einstellen.

    Edit:
    noch eppes:
    ich kann nicht erkennen, dass die 'Kieselalgen' (ich bin immer noch der Meinung, das es sich um Diatomeen handelt) im Geäst der Acro sitzen.
    Insofern hat der Schaden rein gar nichts mit den Belägen zu tun.

    übrigens: Preis Algan könntest du nach Algenex einsetzen....wenn die Cyanos kommen. Denn nur dagegen hilft Algan; zumindest kurzfristig, wenn man nicht grundlegend was an der Beckenbiologie ändert.

    Zitat

    Original von C. Schuhmacher
    Hi

    Schön war sie eh nicht....... lach gehts also nur nach dem aussehen :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Grüssle :smiling_face:

    sicher, was denkst du denn;
    ich will nur Schönes um mich haben.
    schöne Menschen->schöne Aquarien->schöne Tiere
    hässliche Menschen->grauenhafte Siff-Becken mit allen Plagen-> Frankensteins Gesellenstücke als Inhalt...

    ich dachte schon, ich rutsche in die 2.Kategorie ab, -aber jetzt,da der grausliche Schneck wieder weg ist :face_with_rolling_eyes: ...

    Zitat

    Original von C. Schuhmacher
    Was haste ihr denn zum fressen gegeben ?

    nix :confused_face: ...

    die war in einem reinen Quaratänebecken mit Korallen und Bodengrund.
    Sie hat aktiv den Coppepoden und anderem Zooplankton nachgestellt.
    War wohl schon etwas älter, die Gute.
    Schön war sie eh nicht, darum eigentlich ein verschmerzbarer Verlust.

    ich verwende seit Jahren Gardena an den Becken; auch Schläuche,- eben die gelben. Schließlich sind sie auch im Lebensmitteltechnischen Bereich/Bedarf vertreten.
    Selbst Druckleitungen stellen kein Problem dar.
    Nur weil bei Schnelltrennkupplungen anstatt Eheim Gardena draufsteht und der Verschlußmechanismus ein etwas einfacherer ist, ändert das nichts am verwendeten Rohstoff der Herstellung der Kupplungen.

    Zitat

    Original von Stefan Flöring
    Mein Aquarienhändler vor Ort hat mir auf die Frage nach "Lobstereiern" geantwortet: Die sind schon seit Jahren nicht mehr auf dem Markt, weil die Tiere aus denen die gewonnen werden geschützt sind :confused_face:

    hmm,
    das kann ich kaum glauben, denn es ist ein Wirtschaftszweig, für den RC sogar speziell das Lobster-Salz herstellt. Jahreszeitlich kommt es aber durchaus zu Lieferengpässen bei Lobster-Eggs.

    Zitat

    Original von Hans-Joerg Willich
    Hi,
    @Stefan 
    Ich habe mir übrigens um das Osmose Wasser
    dauerhaft zu Testen, so ein kleines Gerät gekauft um die Wasserqualität zu testen, gekauft. Seit dem habe ich keine
    Probleme mehr mit dem Wasser. (Komm derzeit nicht auf den Namen ... grrr ...)

    Liebe Grüsse,

    Hans-Jörg

    ...so ein kleines Leitwertmeßgerät mit zwei Sensoren dran? sowas hab zumindest ich, -nett zum Spielen, aber verlassen tu ich mich nicht drauf, da es nur so ungefähr die 2. Kommastelle hinter 0 anzeigt. Wenn da die 1 auftaucht, färbt mein M&N Si-Test längst tintenblau.

    zumindest mein Resumee:
    die Osmoseanlage darf keine solchen Werte bringen; der R-Filter ist i.O., aber das Harz wohl schon länger fertig, wenn die Osmose dermassen s a u t.
    Dass dann 'sowas' in der Art wie Diatomeen oder K-Algen im Becken forciert wird, ist die Folge.
    Obwohl ich das nicht unbedingt alles auf die Wasseraufbereitung schieben würde.
    In meiner Nachbarschaft nehmen manche pures Leitungswasser für die Becken her. ->keine Probleme.
    Bei mir ohne Osmose und R-Harz->nur Probleme :frowning_face:

    Zitat

    Original von heurio
    Die Anlage ist ca 3-4 Monate alt, deswegen dachte ich von der kann es mit Sicherheit nicht
    kommen. Längere Zeit trocken war sie eigentlich nicht lass jede Woche mal ca 60L raus.
    Spül sie auch immer vorher wie nachher. Die Osmose ist die 150L von Aqua-Madic.


    die Frage ist durchaus ernst gemeint:
    sind die Schläuche richtig verstöpselt?
    Denn der gemessene NO3- Wert darf bei einer fast neuen Anlage nicht passieren. Da ferkelt was.
    Mit dem R-Filter meinte ich nicht den Typ der Osmoseanlage.

    ...na dann würde ich wirklich mal tauschen....
    wie alt ist denn die Osmoseanlage? steht/stand sie zwischendurch mal längere Zeit trocken?
    Die Membrane kann schneller hin sein, als man denkt (bei dem gemessenen Nitrat glaub ich das sogar sicher)

    Edit: Aqua-Medic?? haben die auch einen R-Filter?
    Ist es nicht eher der Aqualight-Filter? sowas mit 2 6er Schläuchen am Deckel oben (für mich die reinste Harzverschwendungseinheit :angry_face: )

    Zitat

    Original von Hans-Joerg Willich
    Hi

    @Stefan ein Teil ja aber 1,6KH ? Und wie ich gerade geselsen habe ist ein Reinstwaserfilter vorhanden. Dann ist das wohl doch
    zuviel oder?

    Ciao,

    Hans-Jörg

    er schreibt doch: gemessen nach Osmose.
    hintendran hängt ja der R-Filter.
    Nur viele überschätzen eben die Bindekapazität der R-Harze. Kommt ganz drauf an, in was für einem Gau der Republik jeder lebt.
    Einer schreibt, er schafft 1000 Ltr. mit einem Liter Mischbettharz. Das nimmt der nächste mit 'Siffwasser' für bare Münze, obwohl bei ihm schon nach z.B. 300 Ltr. das Harz fertig wäre.
    Da erinnere ich mich noch an einen meiner ersten Threads hier im Forum zu meiner Beginner-Laufbahn: 'wann soll ich das Harz wechseln?' :face_with_tongue:
    Nunja, nach 400 Ltr. wäre damals der Korallin-Filter fertig gewesen (kam nach Frage heraus) und ich Unwissender liess 4000 Ltr. drüberlaufen....und wunderte mich, das im Becken alles so von gelbgrünem Wabberzeug umschlossen war :grinning_squinting_face:
    Edit:
    ...und bei mir kommt wahrlich flüssiges Silikat aus der Wasserleitung :ylol

    Hallo Hans-Joerg,
    wieso komisch?
    nach Osmose sind noch immer Teile der Härtebildner im Wasser. Eben drum nimmt man doch nach Osmose ein Harz zur Entkieselung damit möglichst 0 rauskommt. :yidee

    Zitat

    @ Stefan C.: Was meinst du mit fadenhaft? An meiner Montipora peltiformis sind an den


    ich sag jetzt garnix mehr :su:
    ...und auch nicht, wieviele hundert verschiedene Erscheinungsformen es in Kombinationen untereinander an 'Plagen' gibt.
    Nur soviel: so wie es korallenwelt schon geschrieben hat, das ein paar Einzeller als solche identifiziert wurden, spricht nicht unbedingt dafür, das genau diese bestimmte eine Art ins Raster paßt.
    Das hätten zwar viele gerne, aber die Natur ist unberechenbar und geradezu verwirrungsstiftend, weil sie gerne die 'Plagen' in munterem Mix zur Auswahl anbietet.

    Zitat

    Deine Bemerkung mit dem ZeoVit-Filter klang so abwertend, ist das so schlimm?


    ... hab ich was dagegen gesagt :confused_face:
    nur sind mir eine Vielzahl von Zeovitanwendern bekannt (früher war ich selbst auch einer), die beim geringsten Anflug irgendeines Belages an Boden oder Scheibe hyperventilieren :grinning_squinting_face: .
    (das ist auch nicht abwertend gemeint :winking_face: )

    ...übrigens: Diatomeen haben noch keiner Steinkoralle was zuleide getan.
    Edit: ...außer fadenhaft wachsende Diatomeen, das gibts natürlich auch.

    aha,
    also gehts doch um die Sauberkeit.
    Dachte mir schon sowas, als ich Zeovit-Filter las.
    Was soll denn die Bezeichnung 'biologischer Müll'?
    Algen jeder Art produzieren beim absterben die Masse an Nährstoffen, welche sie zuvor aufgenommen haben. Wenn du Kieselalgen am Bodengrund hast, schlüsseln sie salopp gesagt, das gebundene Silikat, aber auch Phosphat auf und verwenden es zum eigenen Nutzen.
    Das beste, was du nun machen kannst: Wasserwechsel einstweilen weniger bis gar nicht, und alles sich selbst überlassen. Forcieren und damit zur schnelleren Beendigung des Belages kann eine bessere Strömung im Bodenbereich beitragen....und die Finger raus aus dem Wasser!
    Der Ratschlag könnte genausogut auch für Cyanos gelten.

    Im übrigen zeigt mir das Photo eher Diatomeen der Art Nitzschia. Grob gefaßt könnte man es in die Gruppe Kieselalgen einreihen.
    Das Zeug tritt meist in jungen oder unstabilen Aquarien auf, erfüllt aber genau den Zweck, den ein Becken braucht: eine gewisse Biomasse an 'Nährstoffen', welche den Bakterien, Mikroplankton bei Bedarf zur Verfügung steht.

    nochmals die Nachfrage:
    wo ist das Problem?
    das Kieselalgen vorhanden sind? und das Becken somit nicht blitzblank sauber aussieht?
    Es ist ins Glas gepferchte Natur, die sich selbst am besten zu helfen weiß.
    Das mag sehr voreingenommen klingen, aber ich habe selbst die übelsten Plagen bisher 'ausgesessen'.
    Selbst Dinos verschwanden bei mir nach mißglückter Behandlung danach ohne zutun.
    GEDULD, GEDULD....
    Und für die Messung: es ist ja nun wohl ein deutlicher Unterschied, ob ein ca. 10 Eur-Test das selbe Spektrum an Si erfassen kann als ein 6x teurerer.

    wer sagt denn, dass Si nur durch Wasser bedingt ins Becken kommt?
    Sand, Salz---Si-haltig. Bis 0,3mg gibts doch eigentlich kein Problem. Und nun?
    Im übrigen mißt nur ein Test zuverlässig Si, der ist aber auch teuer: M&N;
    da bin ich aber auch erst durch selbes Problem drauf gekommen. Denn alle anderen Tests gaukeln einem 0-Werte vor, wo gar keine sind.
    Im übrigen kann man Kieselalgen aussitzen. :winking_face:

    Edit:
    Osmosewasser hat immer eine gewisse KH, da nicht alle Härtebildner vollkommen entfernt werden.

    Hallo Peter,

    Zitat

    In einem steht das 1 L Harz = 250 Liter Wasser "erzeugen kann". Das heißt eine 20L Füllung reicht auch nur für 5000 Liter = 10x Wasserwechel.


    ich hatte das Harz mal und zumindest bei mir hat es sich nicht gerechnet.
    Kommt immer aufs Rohwasser an, wieviel man schafft.
    Bei mir waren es nur knapp 4000 Ltr. Permeat. (3 Wochen-Bedarf *hmpf*)

    Nimm doch eine Merlin UO und hintendran hängst du einen Ltr. Filter MB20.
    Den Umweltaspekt kannst du dir sowohl bei UO als auch bei Harzen abschminken. Bei letzterem verlagerst du nur das Problem.

    @Ulrike,

    Zitat

    Man sollte bei Thema Färbung also auch mein aktuelles Lieblingsthema Spuren berücksichtigen *g*


    ...eben drum; Tatsache ist, dass die Korallen nicht mal das Kontingent an Spuren verbrauchen, das ihnen mit Wasserwechsel schon zugeführt wird. Insofern bin ich deiner Meinung, das sich viele mit den Elementzugaben ihr Giftsüppchen im Aqua anrühren.
    Spuren machen Sinn bei wenig bis keinem WW. Obwohl es hier auch wieder Ausnahmen gibt (akt. tank of month in reefcentral)

    Zitat

    Womit ich mir widerum widerspreche wegen dre Propagierung guter Abschäumung *g* Das mach ich aber mehr wegen dre Reduktion von Giftstoffen und Schwebstoffen.


    bitte nenn mir einen Hersteller, der Gift- und Schwebstoff-austragende AS baut :(. Bis auf drei Marken hab ich alle am Markt befindlichen durch. Keiner hat das bis jetzt geschafft.
    Das Thema 'Gute Abschäumung' kommt mir in diesem Forum bald nur noch herstellerbedingt assoziiert vor.
    Und genau das ist nicht der Fall.

    etwas differenzierter sollte man das Abschäumen schon betrachten.

    1.Absolut nicht belegbar und fast als Humbug bezeichne ich es, dass einen ein Abschäumer in Verbindung mit Ozon vor bakteriellen Infekten schützt.
    Das hatte ich im Dezember des vergangenen Jahres mit Importen erlebt und eben so funktioniert es nicht! Wer dran glauben mag, solls meinetwegen tun. Meine eigene Erfahrung ist eine andere.
    2.wenn ich oft die lachhafte Menge an Wasserumwälzung Filterbecken/Hauptbecken lese, dürfte meist ein Schäumer der untersten angegebenen Literleistung ausreichend sein. Viel Abschäumer bei wenig zugeführtem, bzw. immer wieder selbem zugeführten Wasser hilft nicht viel.
    3. Wer es nicht im Gefühl hat, wann das Quäntchen an Zuviel der Abschäumerei erreicht ist, wird in Verbindung bei viel Licht/viel Strömung massivste Probleme mit den Korallen und/oder Cyanos bekommen, wenn er nicht die ausgetragenen Nährstoffe wieder anderweitig zuführt!.
    4. seltsamerweise stabilisieren sich Becken mit nn NO3 und nn PO4 meist nach Ausschalten des Abschäumers; Cyanoprobleme lassen sich meist durch eine bewusste Mileuverschlechterung (eben AS aus) in den Griff bekommen.
    5. last but not least spielt auch immer der Aqua-Inhalt die Rolle; vieles an beflossten 'Verschmutzern' und wenig der an den Ausscheidungen partizipierenden Korallen machen eine starke Abschäumug unabdingbar.

    vor nicht all zu langer Zeit hatte ich einen Thread gestartet, wie lange ich an einer Anlage den Abschäumer ausser Betrieb hatte, da Nitrat und Phosphat nn waren.
    Nach 70 Tagen nahm ich ihn an einer 3000Ltr. Anlage wieder in Betrieb und eine Woche später kamen prompt die Cyanos.

    @Ulrike,
    meine Erfahrung mit Abschäumern an älteren Becken ist vollkommen gegensätzlich. Hier macht sich eben (zumindest bei mir) ein Zuviel an Abschäumung sehr schnell bemerkbar, -wenn ein Becken gut mit Korallen, aber schwach mit Fischen besetzt ist.
    Drum bleibt bei mir zeitweise die Abschäumung aus.

    Edit: Käse finde ich auch, nur diesen einen und sonst keinen Abschäumer.
    Die Erfahrung habe ich gemacht.
    So traue ich mir nun mittlerweile bewußt (k)eine Wertung von Fischtoiletten zu. Gut, der eine braucht ein paar Watt weniger als der andere, der nächste ist leiser. Aber das physikalische Prinzip ist allen gemeinsam und abschäumen tun alle.
    Ich habe (bei richtiger Einstellung wohlgemerkt) noch keinen AS gehabt, der nicht seine Arbeit zu meiner vollsten Zufriedenheit verrichtet hätte.
    Bei einigen funktionierte es von vorne herein, bei anderen erst nach Flüchen...

    Zitat

    Original von Ayhan
    hi

    in einem anderen forum hat er einer ne 12000er mit dem ansaugkorb und mit der schraube eine 20000er
    versehen und der schreibt das es mehr leistung hat.


    na,
    das würd mich aber sehr interessieren, wie das funktionieren soll.

    Mit dem Treiber gibts weniger Probleme, nur der Trafo paßt nicht, der Ansaugkorb auch nicht, und seit neuestem sind die Propeller und Aufnahmen auch andere. :winking_face:

    Edit: obwohl es eigentlich auch nicht interessant ist; man (ich) ist schon froh, wenn eine 20000er über längere Zeit ohne Probleme läuft.

    Siehe mein Thread: Tunze repariert gerne...
    update: ein und dieselbe 20er ist nun nach 4 Monaten zum 5. x bei Tunze zu Besuch :grinning_squinting_face:

    Hallo Steffen,
    ich habe nichts vom 'großen' Becken geschrieben. Das ist fast nur SPS dominant. (Absolut langweilig)

    Das Foto stammt aus meinem Becken im Büro mit 1000 Ltr. brutto. Nach Abzug aller Einrichtungsgegenstände und Korallen (vollgewachsen) vielleicht 600Ltr. Wasser.
    Kohle nehme ich vielleicht alle paar Monate mal, Spurenelemente gibts nicht (mehr), kein UV, kein Ozon, Abschäumung etwas überdimensioniert. Licht satt, Strömung überdurchschnittlich. Wasserwechsel sporadisch nur noch 1x im Monat mit ca. 10%. Kein feiner Sand, sondern Korallenbruch, -dadurch Zooplankton satt.
    Keine Zugabe von Bakterien, Suplementen u.a., Kalkreaktor tröpfelt so vor sich hin. PO4 mit Merck 0,04mg (seit 3/4 Jahr ohne Adsorber, wie peinlich), Nitrat bei 0-3mg.
    Und absolut die Finger raus aus dem Wasser. Scheiben werden nur ca. alle 3 Monate geputzt.
    Das Foto stammt von heute, weil sich meine Tochter gestern erbarmt hatte, die Scheiben freizukratzen.

    Zitat

    Martin, es gibt schon einige Steinkorallen die mit Weichen auskommen. Nur die typischen "Riffdacharten" nicht so gut. Acropora, Montipora, Porites, Seriatopora, Pocillopora z.B. sind nicht gut mit Weichkorallen zu halten.

    aha...,
    das Bild hier als Beweis, das es sie nicht so gut miteinander auskommen :winking_face:
    In dem Becken liegt der Besatz 50/50 Hart/Weich.
    Im übrigen hatte ich vor 2 Jahren einen Thread hier gestartet, dass die Theorie der Unverträglichkeiten Nonsens ist.
    Richtig ist aber dennoch, das rein aus natürlicher Standortgegebenheit Weiche in einem SPS-dominierten Becken nichts zu suchen haben.
    Aber in der sog. Riffaquaristik wird eh alles bunt gemixt aus allen tropischen Weltmeeren in ein Becken zusammen geworfen :face_with_rolling_eyes:

    Edit:
    im übrigen zweifle ich mit Salifert gewonnene Ergebnisse bzgl. PO4 an.
    Von einer Limitierung an PO und NO3 sehe ich in dem Becken nichts.
    Die gesunde Bräune der Weichkorallen auf dem letzten Foto läßt mich mindestens auf 0,2mg PO4 schließen.
    Gegen die Haltung von Seriatoporen mit Farbigkeit spricht aber selbst dieser Wert nicht unbedingt, wenn alle anderen Parameter passen.

    Hallo Jens,

    Zitat

    Die Beobachtung mit der UV Anlage finde ich sehr interessant, macht aber Sinn. Je effektiver man verhindern kann, dass der Adsorber besiedelt wird, desto besser funzt der auch


    Das hatte ich dir schon vor 2 Jahren geschrieben, als ich dir die Ur-Versions-Probe mit Adsorber zukommen ließ. Nunja, irgendein Feedback kam nicht zurück. :winking_face: :frowning_face:
    Den UV-Klärer vor Adsorber predige ich nun seit eben dieser Zeit; ...und den toten Gammel daraus vor Adsorber auch noch mittels Watte abzufangen. Alle Bakterien erwischt man mit dem UV-Klärer eh nicht, darum sollte den 'durchgeflutschten' das Leben auch so schwer wie möglich gemacht bekommen.

    Uwe,

    Zitat

    Die Futterreste die am Boden über bleiben sollten ja eigentlich eher ein saures Milieu erzeugen.


    glaubst du das wirklich? eher würde dir das Becken kippen, bevor sich das 'meßbar' bemerkbar machen würde. Außerdem sind für den Part doch eher die Bakterien zuständig.

    Wenn du die Möglichkeit hast, über Bodengrund eine Wasserprobe zu nehmen und die mit dem üblich geschöpften der Wasseroberfläche vergleichst, wirst du dein noch 'blaueres Wunder' erleben.

    nunja,
    jeder muß selbst wissen, was er tut. :face_with_rolling_eyes:
    Bei mir sind schon Pumpen, Dosierstation, IKS, UV-EVG u.a. Grund der Luftfeuchtigkeit und korrodierten Steckern und -Leisten ausgestiegen.
    Mag sein, das die Verdunstungsfläche mit 1,75m² Fi-Becken bei mir sehr hoch ist. Die Türen sind aber stets offen und so sollte genügend Luftzirkulation stattfinden können.
    Erste Anzeichen, das sich wieder etwas ankündigt, sind die leichten Strom-Pritzel's, welche ich verspüre, wenn ich im Fi-Becken hantiere.
    Wenn die Hersteller nicht an Kabeln sparen würden (3m ist wirklich ein Witz, manche knausern sich schon auf einen Meter ein) hätte ich schon längst alles ausgelagert.

    Ich würde eine Stammlösung ansetzen und in flüssiger Form dem Becken zugeben.
    Pulver wäre selbst mir zu gefährlich.

    Hast du Größeres mit der Chemikalienmenge vor?

    Hier mal mein Stammlösungsrezept für Calciumnitrat;
    41,2g auf 1 Ltr. Osmosewasser.
    1ml der Stammlösung auf 100Ltr. Aqua erhöht um 0,31mg Nitrat.
    Ich verwende immer 3-fach Konzentration, sonst rührt das garnicht an.

    Es ist ja nicht so, dass du das zugibst und der Wert steigt automatisch um das errechnete an.
    Bei täglicher Zugabe verbraucht sich ein Teil davon jeweils zwischen den Zeiten.
    Also langsam anfangen und steigern; und immer schön messen!

    PP=Polypropylen; unbedenklich, verwendbares Plastik das gibt nichts ab.
    Terrafarben (beigemengte Farbe) aber dann lieber nicht, wenn dann schwarz;
    aber ich bin auch der Meinung, dass das nichts für Clownies ist. Denen würde dann eher der abgesägte Kopf einer Klobürste taugen, die schwimmt wenigstens nicht obenauf. :grinning_squinting_face:

    mbb,
    und wenn man sieht, das die Menschen für den Schund auch noch teures Geld dortlassen ?(...

    nunja, wie pflegt Al Bundy da zu sagen: beim Großteil der Menschheit braucht das Gehirn nicht mit Blut versorgt zu werden,- feuchte Lagerung genügt :ylol

    naja,
    wenn ich schon Plaste und Baumarkt lese, stößts mir irgendwie auf. :]
    Pflanzen gibts nicht nur im Baumarkt- so als kleiner Tip am Rande. :winking_face:
    Es gibt aber soviele unterschiedliche Plastikarten, das es in der Tat angebracht wäre den Topf um 180 Grad zu drehen und den Prägestempel am Boden auf das Kürzel des verwendeten Kunststoffes zu untersuchen. Dann kann man weiterschwätzen.
    Andere Frage; -wie befestigen. Plaste =) schwimmt obenauf.

    Hallo Uwe,
    dann lass mal den UV-Klärer einstweilen außer acht. Es sind so viele, die einfach Säckchen mit Adsorber in die Filterkammern hängen :frowning_face: ; brauchts halt einfach mehr an Material.
    ...plattmachen kannst du an Lebewesen nichts, egal, wieviel du hernimmst.
    Das auf den Büchsen 500/1000 draufsteht,- der Etiketten-Fehlerteufel :face_with_rolling_eyes:. 800g Mischung auf 1000Ltr. ist durchaus nicht überdosiert.
    Ich fahre meist mit 1,2-1,5kg/1000, keine Probleme.
    Wichtig ist eben nur, den Durchfluß nicht proportional zur eingesetzten Menge zu steigern, sondern lieber mehrere kleine Portionen parallel betrieben mit minimalem Durchfluß von max 100 Ltr./kg bei hoher Belastung einzusetzen.
    Meine Säulenlösungen kennst du; da kostet eine nicht mehr als 8 Eur. Für 2 15erKG Rohre wirst du doch wohl noch Platz haben. OK, die Pümpchen brauchen noch etwas Platz, oder du läßt das Wasser via Schwerkraft durch die Säulen von unten nach oben durchströmt ins Filterbecken laufen.

    Nunja, auch ohne F-Fisch hast du genügend Schmutzer in den Becken.
    Aber nochwas zu deinem Sand/Algenfilter: wozu hast du den denn eigentlich, wenn das Phosphat garnicht mehr runtergeht? Mein Sand/Algenfilter ist für die Cynarinas der ideale Aufenthaltsort geworden, -Lebendfutter satt :winking_face: ; auf irgendeine Abbauleistung lege ich gar keinen Wert, - in den angehängten Hauptbecken habe ich auch fast nur Korallenbruch und PO4 liegt bei 0,02 bis nicht lesbar ohne Adsorber.
    Korallenbruch in versch. Körnungen ist anscheinend besser als sein Ruf.
    Phosphat muß ich nur im großen Becken noch sporadisch 'bekämpfen' ( eben mit Livesand und Aragonitmischung); aber 0,04x mg ist an sich nichts gravierendes (mehr), ... nach den 0,5mg des Ende Dezember Gaus.
    Bei mir gings deshalb so flott, da der pH-Wert nur mal spätnachmittags kurz über 8 kommt, in der Nacht bis 7,5 fällt. Irgendwas muß ich falsch machen. Die WWerte passen alle, auch 1000W über 1000Ltr. und trotzdem die pH-Diskrepanz. :O ....; den Viechern gehts aber allen blendend.

    Edit:
    Armin,
    Danke, wieder was gelernt. Alu arbeitet eben dann doch nicht weitestgehend pH-unabhängig, wie meine Vermutung war.

    Uwe,
    grad hab ichs noch gelesen:

    Zitat

    Mehr als 1kg Absorber möchte ich eigentlich nicht ins System tun. Das ist schon die doppelte Menge von dem was normalerweise für die Beckengröße so empfohlen wird.


    Hab ich dir eine bestimmte Menge empfohlen? Ich glaube nicht.
    800g auf 1000Ltr. ist das übliche, also wärst du mit den Kilopäckchen wohl genau in der Anwendungsbandbreite. ...aber dem PO4 Wert?
    grade beim Adsorber kehrt sich das Prinzip der Mengenbeschränkung, welches sonst in MW gilt, um.
    Insofern: viel hilft viel, wenig hilft wenig.
    Nur das Prinzip der Anwendung spielt eben auch eine entscheidende Rolle, sonst kommen immer wieder die gleichen Sprüche auf :' ich hab schon alles ausprobiert, alles Klump, nur xy hat geholfen'.
    es gilt aber auch:
    die Bindekapazität aller Adsorber wird maßlos übertrieben.
    Ich sage, abhängig von der Durchflußgeschwindigkeit ist jeder Adsorber spätestens nach 14 Tagen fertig, egal ob er volle Bindekapazität erreicht hat oder nicht. Grund sind die sich bildenden Bakterienfilme auf der Oberfläche, die dem Chemismus des Eisenhydroxids auf natürliche Weise einen Riegel vorschieben.
    Nur anscheinend will das niemand verstehen; bei Filterkohle ist das Prinzip bekannt und akzeptiert.

    Wie Torsten schon schreibt, Si wird bei PO-Tests immer mit erfasst. Und eben auch bevorzugt vor Phosphat adsorbiert.
    Das du Reinstwasser zur Herstellung von Wechselwasser und zum nachfüllen hernimmst, ist hierbei unrelevant. Im Becken hast du einige Quellen, welche Si abgeben.

    Noch was zum PO-Depot im Sand:
    vor 3 Jahren hatte ich noch 200kg Livesand mit 200kg Aragonit-trocken gemischt im großen Becken. Die Mischung war 5 Monate im Becken. Das Becken war genauso alt, -mit dem Al-Adsorber war damals der POWert des gemessenen Wassers mit Merck schlagartig bei absolut 0 (ich gebs zu: Anwenderfehler; trotzdem werde ich niemals wieder Al-basierende Ads. hernehmen).
    Alle SPS in der Deko sahen dementsprechend aus und starben ab.
    Seltsamerweise gings den auf Bodengrund plazierten prächtig.
    Von Claude kam der Ratschlag, den Sand mal abzukochen und die Probe nach erkalten zu messen. Das Ergebnis: dunkelstes Blau, unmessbar.

    Bei dir, denke ich, ist das Maß mit Phosphat voll. Du, (die Beckeneinwohner [hast du den F-fisch auch noch?]) produzierst mehr an PO, als deine Filtertechnik samt Algen aus dem Kreislauf entfernen kann. Dazu noch die Planktonkulturen zur Fütterung der Larven und eben schlußendlich die Fütterung der Jungfische und Alttiere.
    Du wirst eingestehen müssen, das alles ist etwas viel für 1 Kilo Adsorberchen.
    Ich wette mit dir, 2-3 Kilo in 1,5 Wochen auf 3 Säulen verteilt senken dir den Wert zumindest mal um 0,1mg. Der hohe pH-Wert ist halt noch der Knackpunkt :face_with_rolling_eyes: .