Beiträge von Stefan C.

    Bei dem Thema würde mich interessieren warum die Geschichte mit den Klein Blockkraft-Heizwerken nicht weiter verfolgt wird. Die Idee ist doch gar nicht so schlecht. Jeder macht seinen eigenen Strom aus Gas und die Abwärme heizt die Hütte. Lastspitzen gehen ins öffentliche Netz, bei Mehrbedarf an Strom aber wenig Bedarf an Wärme (Sommer) holt man sich sein Strom im Gegenwert der abgegebenen KW/h wieder aus dem Netz.

    Wenn ich mir überlege wie viel Gas ich im Jahr durch den Schornstein schicke nur um das Haus zu beheizen, da könnte man nebenher ne Menge Strom mit machen. In Verbindung mit einer Photvoltaikanlage ist so ein BKHW sicherlich eine tolle Sache wenn der hohe Anschaffungspreis nicht wäre.

    Hi,
    so schön, wie du es dir vorstellst, funktioniert das in der
    Realtät nicht. Die sogenannte Insellösung zur autarken Versorgung
    funktioniert nur sehr selten.
    Aus meinen gemachten Erfahrungen mit
    einem größeren BHKW in meiner Firma habe ich den Plan für ein kleines
    zum Betrieb im Wohnhaus verworfen.
    mit einem BHKW wirst du um jeden kalten Tag froh sein, an dem auch keine Sonne scheint.
    Willst
    du ein BHKW mit normalem Gas betreiben, ist der Energieversorger nicht
    verpflichtet, dir den überschüssigen Strom abzunehmen; falls er ihn
    abnimmt, dann zu einem ihm genehmen Preis, welcher einem unteren
    Mittelwert des an der Strombörse gehandelten Preises entspricht;
    tatsächlich wird der Erlös in seltensten Fällen die Erzeugungskosten
    decken.
    Dann kommt das Bio ins Spiel. Beim sog. Bioerdgas ist der
    Energieversorger verpflichtet, den Strom zu einem nach EEG festgelegten
    Preis abzunehmen.
    Der Preisunterschied zwischen der Wahl von Bio oder
    konventionell macht einen Preisunterschied von ca. 4ct kwh/Gas je nach
    festgelegter Abnahmemenge aus, welcher in Summe und Einspeisevergütung
    über Sinn oder Unsinn eines BHKW-Einsatzes entscheidet.
    Im Prinzip
    ist in der Gasleitung ein und dasselbe Gas. Es wird heute prozentual
    immer Methan aus Biogasanlagen ins Erdgasnetz mit eingespeist.
    Klein-BHKWs
    mit normalem Gas rechnen sich nur, wenn neben dem erzeugten Strom auch
    die Wärme zu 100% genutzt wird. Man bleibt deshalb vernünftigerweise
    weit unter der tatsächlich veranschlagten benötigten Wärmemenge oder
    betreibt einen zusätzlichen Pufferspeicher (der garnicht groß genug sein
    kann), um die Laufzeit des BHKW zu verlängern . Tatsache ist aber auch,
    dass irgendwann ein BHKW stillsteht, wenn keine Wärmeabfuhr mehr
    möglich ist. Man kann natürlich mittels Technik die Wärme in Kälte
    umwandeln, was aber den Sinn einer solchen Kraft-Wärme-Kopplung in Frage
    stellt.
    Ich betreibe ein BHKW mit 6tsd kwh/el Leistung am Tag. Die erzeugte
    Wärme deckt zu 30% den Grundbedarf meines Betriebes. Dennoch ist an
    einem sonnigen Wintertag bei 5° Aussentemperatur der Pufferspeicher mit
    60m³ Inhalt innerhalb 24 Std. voll. Dann schaltet das BHKW durch
    Überhitzung ab.
    Keine Wärmeabfuhr, kein Strom... ; rechnet man alle
    Fixkosten zusammen, kommt man sehr schnell auf den Boden der Realität
    zurück.
    Man kommt man trotz aller technischen Machbarkeiten damit auf keinen grünen Zweig.
    Das ist schon so von der Politik gesteuert. Zumindest beruhigt es das ökologische Gewissen, soetwas zu betreiben.

    Hi,
    wenn man den Strompreis nur vom Endbetrag aus betrachtet und das Gros auf die beaufschlagten Steuern schiebt, muß man ein sehr trübes Auge haben. Auf jeder Rechnung ist sehr genau aufgeschlüsselt, aus welchen Posten sich die Summe addiert. Dividendenzahlungen an die Aktionäre der Stromversorger sind selbstverständlich aber nicht aufgeführt. :grinning_squinting_face:

    Das Deutschland immer sauberer werden will,-so macht es die Politik glauben-, andererseits aber neue Kohlekraftwerke neben nach wie vor betriebenen bewilligt, ist schizophren.
    Das sich die öffentlich subventionierten privathaushaltlichen Alternativerzeugeranlagen mit über Jahrzehnte abgesichertem Einspeisepreis am Ende durch die zur Abnahme des Stroms verpflichteten Energiekonzerne im Preis niederschlagen, dürfte mit gesundem Menschenverstand auch nachvollziehbar sein. Da E.ON, RWE u.a. hierzulande mittlerweile fast mehr Strom handeln als sie erzeugen, kehren sie Deutschland durch die vorgegebenen Rahmenbedingungen nach Kehrtwende in der AKW-Politik immer mehr den Rücken und verlagern ihre Aktivitäten zur gewinnbringenden Stromerzeugung ins Ausland.
    Es wird hierzulande politisch immer die Einheit Europas beschworen, -der Nationalstolz in Alleingängen wie der in der Energiebilanz am Ende (in unserem Breitengrad) sinnlosen Photovoltaik vorangetrieben. Vor Jahren hatte Finnland angeboten, seinen unerschöpflichen Vorrat an durch Wasserkraft erzeugten Strom billigst an Deutschland zu liefern; dies wurde von der deutschen Regierung dankend abgelehnt.
    Deutschland leidet nun die vergangenen Jahre besonders im Sommer an einem Stromüberangebot. Nicht nachvollziehbar ist es dann allerdings, das sich dann der Strompreis an der Strombörse nicht nach unten korrigiert, sondern an der Börse vorbei ins Ausland verschenkt wird,- oft sogar noch mittels Zuzahlung. Der Preis wird somit künstlich hoch gehalten.
    Das sich an dieser Energiepolitik etwas ändert, wage ich zu bezweifeln. Hegte ich noch leise Hoffnung mit der rot/grünen Vorgängerregierung, verpuffte das am Ende im Dosenpfand :loudly_crying_face: und im sauberen Trennen aller Recyclingmaterialien, die sich schlußendlich wieder gemeinsam im Brennofen zusammenfinden, und oft sogar zu Strom werden, -oh Wunder.

    Ach, wie gerne würde ich meinen selbst aus 'Bioerdgas' produzierten Strom verwenden, -ohne Subventionen hergestellt-, einige tsd kwh am Tag; aber nein, ich muß ihn ins öffentliche Netz einspeisen, um ihn 50m weiter für 3ct teurer wieder einzukaufen. Abgesehen davon, das ich nur einen Bruchteil der erzeugten Strommenge benötige... widersinnig, das Ganze.

    Weil das Öl mit in die Diskussion geworfen wird:
    Ich hatte die Ölkrise '73 und die autofreien Sonntage miterlebt; zum Ende meiner Schulzeit '78 hatte ich dann auch mitbekommen, dass die Ölkanne spätestens 2010-15 leer sein wird :loudly_crying_face: .
    Mit Einzug der unseeligen Amerikanismen wurde dann 'peak oil' das Schreckgespenst; und gerade jetzt erst schwingt sich China zum Ölexporteur auf.

    Quintessenz des Ganzen wäre für die hier anwesenden übermässig Öl und Strom vergeudenden/verschwendenden Nutzer des gemeinsamen Hobbys: Schluß mit der Aquaristik. Ende mit immer neuem Plastik, egal ob in Döschen, Pumpen und anderem raffiniertem technischen Krimskrams. Schluß mit immer effizienteren Beleuchtungslösungen, die am Ende auch nur im Container landen. Schluß mit Fischen und Korallen, die mittels resourcenfressender Logistik hier ankommen, um dann 'artgerecht' bis zu ihrem Ende 'gepflegt' zu werden. Wers ganz genau nimmt, verzichtet dann auch aufs Fliegen just for fun zum Fische aufstöbern und erschrecken in ihren Herkunftsländern.

    Das wäre alles konsequent, alles andere nur scheinheilig.

    OK, das ändert natürlich nix am Strompreis und es lässt sich auch nicht weissagen, wann 'peak Strom' :smiling_face_with_sunglasses: erreicht sein wird....,
    da jetzt gerade Elektroautos gehypt werden und es SUV-Panzer mittels Hybrid doch schon immerhin 30km Wegstrecke weit schaffen diese mit Strom zurückzulegen, wird der Strompreis weiter steigen :grinning_squinting_face:

    Hi,
    Für mich stellt sich die Frage, ob es überhaupt einen Sinn ergibt, ein Becken neu einzurichten und minimalistisch betrieben mehr oder minder sich selbst zu überlassen.
    Ich für meinen Teil würde mir einfach eingestehen, -nein.
    Des weiteren gibt es nichts Unzuverlässigeres als die Technik selbst, die sich im schlimmsten Fall selbst überwacht.
    Dies ist aber in dieser technikhörigen Zeit leider schwer vermittelbar.
    Wenn nicht mindestens einmal am Tag jemand nach dem rechten sehen kann, hätte zumindest ich Gewissensbisse, auch nur einen Fisch für einen solchen Versuch zu opfern.
    Murphys law: 'Whatever can go wrong will go wrong'.

    Guten morgen!
    Auch diese Nacht und jetzt am morgen (Becken geht erst um 14h) an, sind die Biester nicht zu sehen. :confused_face:


    Hi,
    man kann den Viechern wohl eine gewisse Intelligenz zubilligen. Nachdem sie es spitz bekommen haben, dass sie entdeckt wurden (wohl nach der Frischwasserbehandlung), können sie sich weit zwischen die Septen des Korallenskellets zurückgezogen haben. Da halten sie es gut und gerne einige Tage aus. Andererseits könnten sie auch ausgewandert sein; das glaube ich aber bisher nicht, dafür sitzen sie schon zu lange in/unter der Koralle; ...sieht man an der Wuchsform.

    Hi,
    in der Nacht expandieren sie erst richtig; Zement kann vielleicht helfen. Die schlüpfen aber durch die kleinste Lücke, denn das Korallenskelett lässt sich nicht dermassen zukleistern. Ich habe sie eigentlich in dem Stadium immer noch ganz gut mit einer Hakenpinzette aus dem Skelett bekommen. Der Fuß hat keine besondere Haftkraft. Zur Sicherheit nach der OP noch Kalkbrei über die Stelle.
    Gruß
    Stefan

    Hi,
    ich bin gespannt, was es ist; ich hoffe bis jetzt, das ich mich geirrt habe.
    meine Augen sind mit 55 und Lesebrille auch nicht mehr die besten; aber durch die im Laufe der Jahre gemachten Erfahrungen glaube ich, verursachte Vernesselungen dieser Art von Anemonen zu kennen. Die zonale Vernesselung ist für mich typisch.
    Ich habe mich mit der Klassifizierung der Mistdinger nie sonderlich auseinandergesetzt. Übliche Glasrosen richten jedenfalls keinen solchen Schaden an. Feueranemonen sind für mich ein Stück weit übler. Bevor man die richtig wahrnimmt, ist es fast schon zu spät. Die können sich dermassen zurückziehen, das nur mehr ein kleiner grauschwarzer Knubbel zu erkennen ist. Ganz bevorzugt habe ich sie oft mit Hirnkorallen oder Acanthastrea eingeschleppt bekommen.
    Trotz einer Vielzahl an Feinschmeckern wie Chaetodon und Kaisern bei mir-, diese Art an Anemonen rührt keiner an.

    Gruß
    Stefan

    Moin stefan

    Keine Ahnung wo du da ne Anemone siehst :winking_face: zudem würden die nicht in einer dunklen Höhle sitzen sonder zum Licht wandern.

    Ich würde zumindest den Stein mal raus nehmen und rein leuchten.

    LG Mark

    Gesendet von meinem D6503 mit Tapatalk


    Hi,
    stimmt-, es könnte natürlich auch rein von der Abschattung stammen, da die Einzelpoypen gegenüber der dem Licht zugewandten Seite ziemlich 'farblos' erscheinen.
    ansonsten wäre das Schadbild typisch für Feueranemonen...; nicht alle Arten der Gattung stehen auf Licht; manche expandieren erst in der Nacht. Dazu wäre ein Vernesslungsschaden gerade bei Hirnkorallen zu typisch.
    Das habe ich die vergangenen 20 Jahre zur Genüge gehabt.
    Wenn alle Anemonen zum Licht wandern würden, gäbe es keine Plagen damit, denn dann müßte man sie nur absammeln :winking_face: .

    Gruß
    Stefan

    Hi,
    reinstochern würde ich in dem Fall sein lassen...
    ich sehe da mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zwei Manjanos drinsitzen. Das Schadbild passt auch zu den Anemonen.
    Kalkbrei auf die Mundscheiben aufgebracht (ohne stochern) und es sollte Ruhe sein. Das funktioniert umso besser, da man die Koralle zur Behandlung aus dem Becken nehmen kann.
    Zur Nachkontrolle mal in der Nacht beobachten.
    Gruß
    Stefan

    Hi,
    meinerseits dagen poste ich aus nicht nachvollziehbaren Gründen: :grinning_squinting_face:
    Danke für die Aufklärung.
    ich habs Zitat einfach mal abgekürzt, Entschuldigung .
    ....was bin ich froh, in Deutschland zu leben, wo es für Alles und Jedes DIN-Normen und exzessive Verträglichkeitsprüfungen durch Fachkompetenzen gibt. Wenn jemand dennoch ausserhalb der Normen etwas zu beanstanden weiß, wird er mit Sicherheit fündig. :grinning_face_with_smiling_eyes: Ich stelle natürlich nicht die Sinnhaftigkeit von gewissen Normen in Abrede, denke aber, man sollte doch noch die Kirche im Dorf lassen oder aus Mücken keine Elefanten machen.

    Ich habe in meinem Betrieb seit nun 20 Jahren teils 160mm dicke PVC-U Rohrleitungen, welche wechselnd mit bis zu 8 Bar Wasserdruck beschickt werden. Im Sommer heizt sich das Wasser in den Leitungen durch Umgebungsbedingungen und UV-A Strahlung gerne einmal auch auf 60 Grad und mehr auf-, und oh Wunder, die Leitungen haben bisher keinerlei Ermüdungs- oder Undichtigkeitserscheinungen, allenfalls sind sie der Sonne zugewandten Seite etwas weisser geworden.
    Resümee: So ziemlich alles falsch gemacht und trotzdem keine Probleme.

    Eins noch: Meßmethoden und Analytik werden immer sensibler. Wenns nach heutigen Normen und Vorschriften ginge, hätten die Menschen vor dem Revolutionssprung der Analysenmethoden und Erfindung der Normen tot umfallen müssen, mit dem-,aus was sie getrunken und gegessen haben, geschweige dessen, was sie gefuttert, getrunken und geraucht haben . Seltsamerweise aber war die überwiegende Mehrheit der Kriegsgeneration bis ins hohe Alter kerngesund.
    Heute wird,-überspitzt gesagt-, das Gift in die Lebensmittel gemischt; aber Hauptsache die Verpackungen, Flaschen und Rohrleitungen sind für Lebensmittel unbedenklich und zugelassen.
    Alleine das zu verstehen, entbehrt jeder nachvollziehbaren Logik.

    Hi,
    schön, das es immer Alternativen gibt.
    wer Angst vor dem handelsüblichen PVC-U hat, kann alternativ in PVC-C investieren. Das bringt alle Eigenschaften mit, welche PVC-U nicht aufweist. Kostet eben aber auch dementsprechend.

    Im übrigen kann man 'unbekanntes Plastik' nicht eindeutig fernöstlicher
    Herstellung zuordnen; oder etwa doch? ...da gibt es beispielsweise
    Pumpen 'made in Germany', die sich zum Teil über Jahre mit herrlichem
    Fadenalgenwuchs maskieren, deutsche UV-Klärer, bei denen sich die Hülle
    innerlich durch das UV-C auflöst. Heizstäbe und Pumpen deutscher
    Hersteller, welche sich dank verhärtender Kabel erhöhter
    Kabelbruchgefahr unterwerfen.; ...und und und.

    Hi,
    und warum hat ein Titanheizer keinen Regler am Gerät selbst verbaut? Die Frage dürfte selbstbeantwortend sein.
    Wie schon geschrieben, betreibe ich 5 solcher Heizer (dies im Winterhalbjahr im Permanentbetrieb) seit Jahren im voll untergetauchten Zustand und ausser übermässigem Kalkansatz an den Heizern kein Problem und kein Rost.
    Nur weil einige Produkte eines Herstellers einer erhöhten Obsoleszenz :O unterworfen sind, sollte man nicht den Fehler begehen, die ganze Produktpalette deswegen anzuprangern.

    Ich bin direkt zufrieden, wenn ich hier so mitlese. Meistens stelle ich mit Montagsgeräten ganz vorne an; da kämpfe ich derzeit z.B. mit Tunze. Masterstreams sind nicht gerade Billigpumpen...
    deshalb werfe ich alles Angebotene von Tunze auch nicht gleich in einen Topf.

    Hi,
    @jens,
    natürlich, das ist machbar. Die 'Planung' geht nun schon über vier Jahre; sozusagen eine schwere Geburt.
    Da mir mangels Zeit die Geduld und auch Begabung fehlt, am Computer 3D Planung zu spielen und ich das von daher pragmatisch angehe, habe ich im September nun ausgebaggert und die Fundamente des Technikraums samt Durchbrüchen für Wasser und Elektrik gegossen. Tja, und dank Nachbarschaftsanzeige stand im Nullkommanix schon die Baubehörde auf dem Plan. Baustop! Da geht nichts ohne Bauantrag. Jetzt habe ich einen Architekten, der wiederum einen Statiker bemühen muß, welcher sich auch erst schlau machen muß...., nur um einen alten Wintergarten abzureissen und auf selber Grundfläche gegen was Solides auszutauschen. Also von daher ist es im Moment gesehen,...langweilig.

    Hallo Daniel,
    es liegt mir fern, mein 'Ding für mich alleine machen zu wollen'. Ich denke nur, für die technikverliebten und wasserschleusenden Jünger wird das eher dürftig ausgestaltet und ausgestattet sein. Profitieren werden von daher gesehen auch die wenigsten davon, denn du wirst sicher wissen, das Erfahrungen jeder für sich selbst macht. Das ist keinesfalls abwertend gemeint.
    Das nun alt gewordene große Becken war die vergangenen 12 Jahre mein Lehrstück. Damit gemachte Erfahrungen waren teils gut, teils weniger von Erfolg gekrönt. Die Technik wurde dabei hart gefordert. Meine damit gemachten Erfahrungen kamen hier im Forum allerdings nicht so gut an. Ich habe daraus gelernt und bin von daher ruhig geworden.

    ...jetzt mußt du mir aber leider auf die Sprünge helfen. :grinning_squinting_face:
    Als alter Hase mit über 50 lässt es halt in der Erinnerung etwas nach: wer ist gleich nochmal Plitsch und Platsch?

    Hi,
    ...kaum zu glauben, was sich manche so zusammenreimen.
    Ich hatte mir vor einigen Jahren 5 x500W Heizstäbe zugelegt, da diese lt. Bedienungsanleitung Aqua Medic bis 1m voll tauchfähig sein sollen;
    so handhabe ich das auch und bisher kein Ansatz von Rost.
    Ich setze einfach mal voraus, das jeder weiss, das Rost ein Oxidationsprodukt ist.
    Gerade an der Wasserlinie mit ihren Gasaustauschphasen forciert ein Heizer in Verbindung mit dem Luftsauerstoff natürlich die chemischen Vorgänge.
    Untergetaucht verhärtet weder der 'Gummi' noch wird er spröde.
    Aqua Medic hat sich da natürlich mit der Bedienungsanleitung selbst ein Bein gestellt, wenn sie eine Mindesteintauchtiefe vorgibt.

    ein glasummantelter Heizer hat die Silikon-Kautschuk Dichtung wie ein Titanheizer nicht, weshalb der Kunststoff und darunterliegende Dichtung aus o.g. Gründen relativ schnell altern
    und tatsächlich nach wenigen Jahren getauscht gehören.

    Hi,
    bitte versteht es nicht falsch; das Becken wird aus meinen langjährig gemachten Erfahrungen mit nunmehr sowenig technischem Aufwand und elektrischen Spielereien gebaut und betrieben werden.
    Dem zur Folge werde ich durchaus auf Industrieausführungen zurückgreifen. Die Korallenhaltung erachte ich dennoch als für mich und v.a. die Fische wichtig. Von daher werde ich mich bei der Beleuchtung eher
    nicht auf Hallenstrahler fixieren. :winking_face:

    Hallo Jens,
    Beckenvorstellung? ...auweh;
    wenn ich mir da Beispiele extrovertierter Ausführungen like reef central ansehe, wird das bei mir sehr bescheiden werden :winking_face: . Funktionaltät hat Priorität; es wird also eher langweilig.

    Hallo Gemeinde,
    vielen Dank schon mal für die zahlreichen Vorschläge. Da hat die LED-Technik aber wirklich größere Sprünge gemacht, als ich dachte.
    Bisher hatte ich eher die Hersteller der Aquaristikprodukte auf dem Schirm, die mir gerade so aus HQI-Zeiten eingefallen sind und da geht nicht wirklich etwas mit höherer Eindringtiefe ins Wasser.
    Ich bin natürlich auch nicht abgeneigt, wenn der Leuchtenhimmel nicht so dicht behängt wie bei meinen derzeitigen Becken ist und zudem auch energieeffizienter wird.
    SPS und LPS wird es in dem Becken nicht geben; von der Illusion habe ich mich vor Jahren bereits getrennt, als die Kaisers groß geworden sind. Da wars nach drei Jahren Standzeit Ende mit SPS & Co.
    Einen Korallenbesatz wie Stefans (Lohdal) Becken finde ich für das neue Becken nachahmenswert. (Kompliment übrigens an Stefan zu diesem Becken!)

    Gruß
    Stefan

    Hi,
    momentan baue ich mein wohl finales Becken, da das vorhandene 5tsd Ltr. Becken mit meinen Kaisern leider nicht mitwächst und das Becken selbst nach nun 12 Jahren Standzeit auch bereits Auflösungserscheinungen zeigt :O . Als alter HQI- und T5 Fan muß ich leider in neue Beleuchtung investieren, da die vorhandenen Lampen und Leuchten das neue, von 1,40 bis auf 1,80m Tiefe abfallende Becken sowieso nicht bis zum Grund erhellen könnten.
    Ganz ohne HQi wird es nicht gehen, das ist mir klar; ich habe mich nun einige Jahre lichttechnisch überhaupt nicht weitergebildet. Das die LED's gegenüber vor 5 Jahren wesentlich effektiver geworden sind, soviel habe ich mich schon eingelesen. Nur was gibt es an LED, welche wenigstens bis 1,5m Tiefe farbiges Licht zaubern und T5 L67 ersetzen könnten? Mir geht es nicht um flächige LED Beleuchtung, denn das werden die HQI übernehmen.

    Hi

    Die laminare und gleichmäßige Strömung ist top, allerdings ist auf der anderen Seite ein Überlauf, und keine Absaugung,
    was das Ganze wieder verändern kann. :face_with_open_mouth:

    Hi,
    endlich bringt es jemand auf den entscheidenden Punkt! den ÜBERLAUF!! denn es handelt sich hier um ein OFFENES System.
    In einem offenen System funktioniert die angedachte Lösung nur bis zu einem gewissen Punkt. (s.u.)

    Hauptaugenmerk wird ausserdem bisher nur auf die Lochbox der Druckseite gelegt.
    Um auf der einen Seite einen Überdruck aufzubauen, bedarf es auf der gegenüberliegenden Seite logischerweise gleichzeitig einer Sogwirkung. Und genau hier sollte zuerst der Denkansatz beginnen.
    Limitierend wird nämlich saugseitig die Lochgrößenöffnung bzw. die Summe der gesamten Ansaugfläche und des zur Verfügung stehenden Ansaugvolumens sein.
    Sollen die 'Lochboxen' nämlich wie hier angedacht , mit identischem Volumen und identischen Lochgrössen und -Summe wechselseitig funktionieren, wird die erzeugte Strömung rspkt. die gewollt erzeugte Geschwindigkeit derselben reine Fiktion bleiben.
    Physikalische Gesetzmäßigkeiten kann man mit Technik dahingehend auch nicht überlisten. Es wird immer nur die Menge an Wasser druckseitig zur Verfügung stehen, welche auf der Saugseite durch die Öffnungen der Lochbox nachströmt rspkt. gesaugt werden kann.
    Die Summe des Querschnitts der Öffnungen beider identischer Boxen wird den gewollten Effekt der laminaren Strömung verpuffen lassen, es sei denn, man arbeitet saugseitig jeweils eine Art Bypass ein, um der Pumpe auf der Druckseite die benötigte 'Mehr'menge an Wasser zur Verfügung stellen zu können, um den benötigten Druck zur Wasserbewegung erzeugen zu können.
    Das obig genannte Beispiel des Güterzugs, welcher-, wenn er einmal in Bewegung ist, nur noch einen geringen Anteil der zur Fahrtaufnahme notwendigen Kraft benötigt, kann man hier nicht übertragen. Beim Medium Wasser handelt es sich eben nicht um einen festen Körper.

    Die angedachte Strömungsgeschwindigkeit halte ich mit den bisher
    diskutierten Lösungsansätzen und den Volumina der Strömungsboxen (mögen sie noch so groß sein) für
    unrealistisch, es sei denn, es ist ein aussenliegender Pufferspeicher
    zwischen das System geschaltet, welcher dann mittels Überlauf aus dem
    Hauptbecken gespeist wird, da eben die Mehrmenge an gedrücktem Wasser
    wiederum durch die Saugseite alleine nicht wieder auf der Druckseite zur
    Verfügung steht.


    Ich habe meine Versuche vor 7 Jahren dahingehend aufgegeben, da am Ende alle praktischen Versuche am zur Verfügung stehenden saugseitigen Volumen scheiterten und immer zum Anstau des Wassers zwischen den Boxen führte.

    DIE laminare Strömung lässt sich in einem 'Aquarium' nur bewerkstelligen, wenn das Wasser in einem allseits geschlossenen Kasten bewegt wird; d.h. es keine Möglichkeit hat, sich zwischen den Boxen aufzustauen. Dann sind Strömungsgeschwindigkeiten bis zur saugseitigen Kavitationsgrenze des Wassers mit 14m/sec möglich; vorausgesetzt, die Summe des Querschnitts der Wassersäule entspricht annähernd der Summe des Querschnitts der jeweiligen Druck- und Ansaugöffnungen der abgetrennten Lochkörper.

    Hi,

    Wenn ich mal deine geliebte HQI 150W heranziehe und dazu einmal LEDs mit 1500mA betrieben und mit 700mA betrieben.

    1 HQI 150W = 12500 Lumen
    32 LEDs mit 1500mA 150W = 18700 Lumen
    75 LEDs mit 700mA 150W = 22500 Lumen

    Wie Du siehst, geht das mit mehr LEDs schon richtig effizient zur Sache und wird auch flächiger, was den Aquarienleuchten entgegenkommt und erzeugt sehr wenig Abwärme.

    das Klaus 150W HQI liebt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. :grinning_squinting_face: Das ist eher besseres Licht für die Dunkelkammer.
    für mich fängt richtiges HQI bei 400W an und bisher kam da auch keine LED ran.
    Mein neues Becken mit 140cm Höhe bekommt neben den alten HQIs zusätzlich Plasmalampen. LED-Panels nehme ich dann als Nachtlicht.

    Hi Jan,

    es heißt wunderbar schwammig, dass ein erheblicher Teil der "Wertschöpfung" in Deutschland erbracht wurde.

    Gruß

    Hans-Werner


    Hi,
    ...und bezeichnender Weise sträubt sich gerade DIE deutsche Wirtschaft, angedachte verschärfte Regeln des EU-Parlaments für das 'made in Germany' anzunehmen. Scheinbar ist doch noch zumindest ein klein wenig Gewissen vorhanden :grinning_squinting_face: .
    Lt. BDI und DIHK soll alles bleiben, wie es ist. w.h., jeder entscheidet selbst, ob ein Produkt mit dem Label Made in Germany versehen wird. Vor allem aber will die Industrie nicht zu enge Vorgaben dafür bekommen, wann sie ein Produkt als 'deutsch' ausweisen kann. Die Schwierigkeit besteht nämlich darin, dass viele Waren in zwei, drei oder mehr Ländern gefertigt werden; -von daher nicht mehr leicht zu bestimmen. (Teilwiedergabe aus der FAZ)

    Hi,

    Zitat

    So, die Auflösung: Made in Germany haben die Engländer erfunden, sie
    wollten damit minderwertiges, nachgemachtes aus Deutschland
    kennzeichnen. Ist zwar schon länger her....

    ist schon noch viel länger her, als die Deutschen tatsächlich die Kopierer und Nachahmer waren. :smiling_face_with_sunglasses:
    Hoesch und Krupp waren nur die zwei bekanntesten der schlimmen Finger...; England war hochindustrialisiert und Deutschland Entwicklungsland.
    da kann man nur sagen: vergeßt eure Vergangenheit nicht!

    hier zur Wissensvertiefung ein Ausschnitt aus dem Spiegel:

    >Dreist, dreister, Deutschland: Fast hemmungslos kopierten deutsche
    Firmen britische Produkte und brachten ihre qualitativ zweitklassige
    Ware dann zu Dumping-Preisen auf den Markt. Ein extrem niedriges
    Lohnniveau und nahezu unbegrenzte Arbeitszeiten in Deutschland machten
    es möglich. "Billig und schlecht" seien die heimischen Produkte,
    resümierte der deutsche Maschinenbauprofessor Franz Reuleaux während des
    Besuchs der Weltausstellung in Philadelphia 1876, wo auch deutsche
    Firmen ihre Produkte präsentierten. Das vernichtende Urteil über seine
    Landsleute machte zur Genugtuung der Briten weltweit Schlagzeilen.
    "Cheap and bad" - die Deutschen hatten ihren Ruf endgültig weg.


    Als deutsche Messer- und Scherenhersteller aus Solingen dazu
    übergingen, ihre Produkte mit dem britischen Qualitätssiegel "Sheffield"
    oder "Sheffield made" zu versehen, platzte den Briten endgültig der
    Kragen. Sheffield war der Stolz des Empires und die Hochburg der
    Eisenverarbeitung. Sheffielder Scheren und Messer galten als besonders
    scharf und durabel. Mit dieser Kopieraktion waren die Deutschen
    endgültig zu weit gegangen.


    Die Sheffielder Eisenverarbeiter liefen in London Sturm gegen die
    deutsche Dreistigkeit.

    Alle Produkte, die aus Deutschland kämen, müssten
    künftig gekennzeichnet werden, lautete ihre Forderung, die schließlich
    mit einiger Verspätung im "Merchandise Act" 1887 umgesetzt wurde. Jedes
    aus Deutschland eingeführte Produkt trug seitdem – manchmal gut,
    manchmal weniger gut sichtbar - den Stempel "Made in Germany". Er sollte
    die Konsumenten abschrecken und sie dazu bringen, die britischen
    Produkte zu kaufen.<
    Gruß
    Stefan

    Hi,
    leider lässt sich Qualität und das 'made in Germany' heutzutage nicht mehr alleine am Preis festmachen;
    wie verhält es sich eigentlich mit deutschen Herstellern , die chinesische Produkte unter ihrem Namen teuer verkaufen? ...und mit made in Germany bewerben ?? die wenigen % des Pflichtanteils zur Rechtfertigung des 'made in Germany' entfallen dabei dann eher auf die Kartonage oder der Umverpackung.
    ....das Schwert ist sowas von zweischneidig.
    Nur auf die Chinesen zu schimpfen, ist zu einfach. Heutzutage lackieren früher findige deutsche Maschinenhersteller aus Faulheit oder Profitgier Maschinen aus China einfach um, versehen Motoren mit anderem Aufklebern und schwupps, -kosten die Maschinen einige 1000er mehr. So z.B. bei Dumpern, Ladern und anderen Maschinen, um aus meinem Umfeld zu sprechen. Dabei haben einige chinesische Maschinen durchaus Alleinstellungsmerkmale gegenüber den Herstellern der übrigen Welt. Nur auf die Chinesen wird trotzdem munter weiter geschimpft.
    Ob die Maschinen nun besser oder schlechter sind, sei mal dahingestellt. Sicher gibt es viel Schund. Diesen Schund aber nur anhand des Preises aussortieren zu wollen, funktioniert heutzutage fast nicht mehr. Die Obsoleszenz ist heute bei teuren Produkten eingebaut und bei billigen von natur aus gegeben. Die billigen Produkte tarnen sich unter dem Mantel des Preises, der alles bestimmt. Bankenbestimmte Gewinnsucht auf der einen und Werteverfall (ich denke hier dabei eher an die Moral und nicht wie die meisten in diesem Zusammenhang an die monetären Werte) auf der anderen Seite lassen hier wie in China und davon abhängigen Ländern die Dreistigkeit in der Übervorteilung der Kunden immer wieder neue Kapriolen schlagen.
    wie gesagt, das Schwert ist zweischneidig...

    Hi,
    ich denke, wir beide definieren 'großes Becken' irgendwie unterschiedlich.
    Ich lasse es dabei bewenden.
    Mein Versuch mit den Schneckchen ist 10 Jahre her; und ja-, ich hatte sie auch selbst nachgezogen und mit gemanschten Glasröschen gefüttert.

    Hi,
    deswegen hatte ich bei Chaetodon auch in Arten geschrieben. Nicht alle gehen an Korallen.

    Zitat

    ....dann ist der Spuk schnell vorüber, vorausgesetzt es sind genug Schnecken im Becken.....

    ...oder das Becken ist klein genug :grinning_squinting_face:

    Berghias sind aus meiner Erfahrung etwas für sehr kleine Becken ohne Lippfisch und Putzerbesatz.
    Für größere Becken gilt: einmal eingesetzt und nie wieder gesehen.....

    Hallo
    Hört sich ja schon gut an hab jetz einen circa 8cm großen Arabischenkaiser im Becken der geht auf jedenfall nicht dran. Kann aber auch sein das er noch zu jung ist. Ein Taumkaiser werde ich mir aber auch noch zulegen vieleich ist das Problem dann schon gelöst . Bis dahin werde ich ersmal die Glasrosen abspritzen.
    Gruß Harry


    Hi,
    Ich hatte vor Jahren hier im Forum den Tip erhalten, dass (junge) Kaiser
    am besten geeignet sind, Becken sauber zu bekommen/halten.
    weder Navarchus (3) noch Imperatoren taten etwas;
    das Problem bei Kaisern ist, das sie als Juvenile nicht an Glasrosen gehen; erst mit Umfärbung bekommen sie Lust auf Aiptasien. Sind die Kaiser erst adult, dann sind die Mäuler leider zu groß, um die Glasrosen aus Ritzen und Nischen im gesamten abzunaschen. Die Folge sind dann schöne Teppiche mit Mini-Glasrosen, -gerade so hoch-, das der Kaiser sie nicht zu packen bekommt.
    Nach eigener Erfahrung sind Chaetodon i.A. besser geeignet, um Becken glasrosenfrei zu halten.

    Hi,
    wie hajo schreibt, kann ich es aus eigener Erfahrung bestätigen.
    Abhängig von Beckengröße und Vergesellschaftung sieht man sich mit dem 'Problem' früher oder später immer konfrontiert.
    Ein Becken voller SPS hatte wohl jeder einmal, bevor er sich mit Kaisern einliess. Bei mir haben meine Imperatoren mit ihren Rüpeleien für immer kleiner werdene Stöcke gesorgt. Sie suchten einfach nur die Glasrosen und Krustenanemonen unter den Korallenstöcken. Meine Navarchus als Paar mußte ich nach 4 Jahren (Ehekoller) separieren. Diese habe ich aber niemals an einer LPS gesehen (mag von Individuum zu Individuum schwanken); wenn aber etwas nach Schwamm aussah, dann wurde doch mal daran gezupft.
    Da ich sehr viel Wert der artspezifischen Ernährung beimesse, gingen meine anderen beiden Kaiser (Imperatoren) fast 1,5 Jahre an keine LPS; Symphyllia und Cynarina (je bunter, je lieber) ausgenommen...;
    mit zunehmender Grösse der Fische oder der Verkleinerung des Aquariums aus Fisches Sicht (wie mans nimmt) ging es schleichend einher, dass die Korallen just for fun malträtiert wurden.
    Nach nun 13 Jahren Kaiser habe ich ein bis auf wenige Weiche korallenfreies Becken....
    Die Wasserbelastung durch den Nahrungsumsatz von Großkaisern ist auch nicht zu verachten.

    btw: ich wäre froh, wenn meine Kaiser die im Becken ansessigen Kupferanemonen in Schach halten würden; die werden jedenfalls nicht beachtet und haben sich über die Jahre übelst vermehrt.

    Hi,
    Ich habs auf der Ladefläche meines PickUp und kann aus Erfahrung sagen, genial als Oberflächenschutz.
    Es gibt mittlerweile zahlreiche (auch große) Süßwasserbecken, welche mit der Elefantenhaut präpariert sind;
    Süßwasser ist im Gegensatz zu Meerwasser allerdings harmlos. Es liegt allerdings nicht am Salzwasser, - denn die Chemikalienbeständigkeit des PU ist bewiesen-, sondern an den Critters in Form der Bewohner wie Seeigel, Borstenwürmer etc.; die raspeln das Material mit Sicherheit durch.
    Da ich das Material kenne, würde ich aus Sicherheitsaspekten für Meerwasser eher bewährte Beschichtungen wie Epoxy oder Polyester vorsehen.

    Hallo Stefan,

    das ist ganz einfach physikalisch zu erklären: Das Glas ist bis zu einem bestimmten Winkel durchsichtig, wenn der Winkel noch größer wird, tritt aber Totalreflexion auf. Beide Phänomene kann man an einem Raumteiler-Becken gut beobachten: Von vorn nach hinten kann man ganz normal durchschauen (90° Winkel), an den Seitenscheiben (flacher Winkel) tritt aber Totalreflexion auf. Genau die gleichen Phänomene sieht auch der Fisch im Becken. Zum Einen kann er ganz normal aus seinem Aquarium in den Raum hinausschauen und seinen Pfleger sehen. Ist er aber z. B. in einer Ecke oder in der Nähe der Scheibe, tritt bei einem flachen Betrachtungswinkel Totalreflexion auf und er kann Teile von sich selbst als Spiegelbild erkennen. Um dich selbst im Spiegelbild zu sehen, musst Du also schon ins Becken steigen und in einem flachen Winkel auf die Scheibe schauen, Stefan.

    Ich glaube, bei einem Doktorfisch reicht schon, dass er ein leuchtend markiertes Skalpell in der Scheibe erkennt, um dagegen zu schlagen. Das kann sich in der Scheibe spiegeln, wenn er sich in der Nähe der Scheibe befindet.

    Gruß

    Hans-Werner

    Hallo Hans-Werner,
    mag alles stimmen, wenn man dies unter der Prämisse des menschlichen Sehempfindens und -vermögens einer räumlichen Wahrnehmung betrachtet.
    Ich wüßte jetzt auf Anhieb aber keine Quelle, die dies auch den Fischen so attestiert; es tun sich selbst Hund und Katze schon mit der binokularen Wahrnehmung schwer.
    Aber seis drum, von mir aus soll sich mein Fisch in einer ungeputzten und von dem her nichtspiegelnden Scheibe ruhig erkennen....; manche Menschen sehen eben auch Dinge, die dann eher der Parapsychologie zuzuordnen sind. :grinning_squinting_face:

    Hallo,
    ich hatte vor glaube ich 14 Jahren hier im Forum einmal meine Erfahrung über spiegelnde Gläser geschrieben, nachdem der Irrglaube nicht auszumerzen war. Ich bin kurzerhand in das große Becken gestiegen und habe mir das von innen unter Wasser betrachtet. Dort konnte ich mich, bedingt durch das VSG Glas, zumindest über Eck gespiegelt sehen, wenn auch nur sehr undeutlich.
    Gleicher Versuch im 'kleinen' Becken mit Floatglas, wenn auch nur mit Kopf unter Wasser: kein Spiegelbild. Im trockenen Zustand kann man allerdings ein Spiegelbild erkennen, und wenn man von aussen ins Glas sieht (dies dann mit und ohne Wasser)
    Da ich aber Wasser im Becken habe, zudem auch nur 2x im Jahr die Gläser putze, schliesse ich das Phänomen Spiegelbild bei Verhalten des Doktors aus.
    Im großen Becken leidet zwar ein Olivaceus unter Hospitalismus, aber alle anderen Doktoren verhalten sich augenscheinlich normal, tragen Zankereien mit Drohgebärden untereinander aus und das wars. Mit der Scheibe im sauberen Zustand hatten die Fische in diesem Becken noch niemals Probleme.

    Hallo,


    Die Tiere zeigen tatsächlich unterschiedliche Stimmungen über die Farbintensitäten an, sind die Farben stärker kann dass zweierlei bedeuten - Unwohlsein und Balz. Beim Palletti kommt bei der Balz oft noch das Aufleuchten des Pallettenfleckes und ein rötlicher Farbton in den Flossen hinzu. Unwohlsein - da glaube ich nicht daran, dass das an der Beckengröße liegt (die Tiere wurden jahrelang in zu kleinen Becken gepflegt und auch von Leuten die dies hier kritisieren - ohne dass man etwas über Farbwechsel diesbezüglich feststellte), da sind eher andere Fische im Spiel oder Wassserparameter, die dem Paletti stören. Das ist auch ein Grund warum viele unserer Fische im Händlerbecken farblich intensiver ausssehen als dann zu Hause - sie haben Stress.

    beste Grüße

    Andre´

    Auch ein Hallo,
    nach Haltung eines Paares im nun 16.Jahr kann ich meine Beobachtungen beschreiben, die sich mit der Beschreibung im Zitat nur bedingt decken.
    Beide Tiere wurden zu Beginn im juvenilen Stadium (groß wie 2€ Münzen) zusammen in 1000Ltr. gehalten. Irgendwann mußten beide getrennt werden. Einer wanderte ins 5000Ltr. Becken, der andere verblieb im 1tsder Becken.
    Leider verhielt es sich so, das der Fisch im großen Becken nur mehr unwesentlich an Größe zulegte, während der verbliebene im kleinen Becken unaufhörlich wuchs. Dieser hat keinen Konkurrenzdruck durch andere Fische, jedoch zeigt er mit seinen nun 25cm d.ö. deutliche Anzeichen von Unwohlsein (nicht Hospitalismus), indem er mit seiner Schwanzflosse heftigst gegen die Scheibe schlägt und in diesen Momenten enorm Farbe verliert. Gepaart mit heftiger Atmung ist dies für mich eindeutig ein Indiz von Streß.
    OK, er steht gut im Futter, bekommt aber demnächst auch ein großes Becken, in dem er seinen Bewegungsdrang ausleben kann.
    Der kleiner gebliebene im großen Becken zeigt kräftigste Farbe, hat mit keinem der anderen Doktoren Reibereien. Beide bekommen das gleiche Futter und keiner meiner Fische ist mangelernährt.

    Hallo,
    in 20 Jahren hat sich die Technik (teilweise) weiter entwickelt, -das stimmt.
    Nur die Obsolezenz der Technik an sich, bzw. verbauter Teile selbst hat sich nicht unbedingt zum Positiven verändert, sondern verschlechtert.
    H&S, Schuran, GroTech, AquaMedic, AquaCare hatte ich alle durch. Vielleicht waren diese falsch dimensioniert und haben dann den doch 'fast Dauerlauf' nicht vertragen, -wer weiss.
    Man verlässt sich zu Beginn eben auf die Aussagen der Hersteller :loudly_crying_face:

    die selben Fragen nach Kalkreaktor oder Balling hat es hier im Forum schon vor 3 Jahren gegeben. Mag sein, das sich die Technik schon wieder weiter entwickelt hat :grinning_face_with_smiling_eyes: , aber die gemachten Erfahrungen damit ändern sich nie.
    Ob andere sie teilen oder nicht, sei dahingestellt.

    Hallo,
    @Korallenwelt-Torsten
    100%ige Zustimmung!
    Erfahrungen muß jeder für sich selbst sammeln. Nach viel Technikvertrauen (und teils Technikverliebtheit) zu Beginn meiner aquaristischen Laufbahn vor 20 Jahren habe ich
    in 12 Jahren 'Großbecken'-Erfahrung nach mehreren Komplettverlusten an Korallen die Lehre daraus gezogen, so wenig sich selbst überwachende und schaltende Technik als möglich;
    die Kalkreaktoren (es waren verschiedene Modelle) habe ich nach 7 Jahren, vielen Umbauten und doch keine nennenswerten Verbesserungen zur
    Vermeidung der vielen Fehlfunktionen ausser Betrieb genommen. Wenn man sich erst einmal an die kiloweisen Zugaben der Ballingkomponenten mit
    der Handschaufel gewohnt hat, kein Problem. Im übrigen reichen m.M.n. Wasserwechsel vollkomnmen aus, wenn man nicht überwiegenden SPS-Besatz hat.

    Hallo Hajo,
    meinen Schreibstil mißverstehen sehr viele; diejenigen-, welche mich kennen, wissen es schon richtig einzuordnen.
    Es war nicht gegen dich gerichtet.
    Deine Bilder bestätigen deinen Weg. Ich bezweifle aber, das dieser von jemand anderem ohne das nötige Wissen, welches du dir zweifelsohne in den Jahrzehnten aus Beobachtung, try and error angeeignet hat, so einfach kopierbar ist.
    Ich z.B. finde deine Bilder der Vergesellschaftung phänomenal, würde mir aber Grund meiner Erfahrungen niemals diese Besatzdichte zutrauen.

    Wenn ich SOWAS lese, könnte ich schreien :angry_face:

    Wirklich ätzend!

    Und ein Beweis dafür, dass die Tiere noch viel zu billig sind. Als Schildkröten noch für 20 Mark zu haben waren, durften viele ihr Dasein in Schuhkartons verleben. Bei den heute üblichen Preisen denkt man schon eher darüber nach, was für die Tiere haltungsbedingt das Optimum ist. Ich hoffe, dass das bei Meerwasserfischen auch irgendwann der Fall sein wird...

    Hallo,
    den Wunsch teile ich mit dir; ich fürchte aber, wir werden das nicht erleben.

    die MW-Aquaristik ist leider größtenteils die vergangenen 10 Jahre weiter zum Spielplatz der Profilierungssucht verkommen.
    Die Technik und fast wichtiger die Marken spielen heute die Rolle; die Tiere dazu sind nur Beiwerk.

    Da bist Du ja richtig in der Zwickmühle. :grinning_squinting_face: Mir ist das laufend so gegangen. Da mein Schwerpunkt bei den Kaisern lag, stellte sich die Frage nach einem Verband nie. Das höchste der Gefühle war die Pflege als Paar. Andere Überlegungen gab es auch, scheiterten aber an der Beckengroesse. So eine Fischsuppe hat auch ihren Reiz. Hauptsächlich optisch. Ich bin auch der Meinung, dass weniger mehr ist. Ich wuerde Schwerpunkte setzen. Dabei wuerden sein: Mehrere Doktorfische einer klein bleibenden Art, verschiedene Kaiser als Paare, unterschiedliche, groessere und kleinere Lippfischarten in Gruppen und kleine, bunte Harems von Riffbarschen. Da hast Du auch farbenfrohes Leben in der Bude. Das ist erst einmal ein Anfang. Später wird dann sicherlich, auch bei der größten Beherrschung, die eine oder andere Art hinzukommen. Also immer i:-) n Richtung Fischsuppe. :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo


    Hallo,
    ich bin mit meiner Meinung sicher nicht mehrheitsfähig, denn ich sehe eine Aquariengemeinschaft trotz meiner (leider gehaltenen) Kaiser als fragiles soziales Gebilde.
    Eine Fischgesellschaft nach optischen Gesichtspunkten auszuwählen, -davon halte ich absolut nichts und verurteile das zum Scheitern einer längerfristigen Freude am Fischbestand! Den Fischselektor halte ich selbst als Stütze für eine evtl. Besatzauswahl für Unsinn; die jeweilig vorgeschlagenen Stückzahlen einer Art selbst sind schon Quatsch.
    Die Fische einer Art sorgen untereinander bereits Grund der Umgebung und des übrigen Besatzes für gnadenlose Ausselektion;-so zu Beginn z.B. bei meiner 10er Gruppe Flavescens, wovon nach 3 Jahren noch 4 übrig waren. Dieser Bestand hält so nun aber im 10. Jahr.
    Die Hierarchie in einem Becken läuft für die meisten Aquarianer wohl unbemerkt ab, oder sie vermögen eine solche nicht zu erkennen.
    Ich habe vor 6 Jahren ein PAAR Leucosternon nachgesetzt, um die Lücke eines 14 Tage vorher wohl aus Altersgründen (der Fisch hatte schon einige Vorbesitzer) verstorbenen Weißkehls zu schliessen. Ich war mir sicher, dass das Nachsetzen funktioniert. Ich hätte nimals damit gerechnet, das sich die Prügel auf beide Fische dermassen verteilten, das ich glaubte, beide wieder aus dem Becken entfernen zu müssen.
    Wer glaubt, unbedingt Fischsuppe (welch ein abwertender Begriff) halten zu müssen, hat entweder die glückliche Hand, den Besatz hierarchisch abgestimmt zu haben; falls dem nicht so war, hat er mit den typischen Folgen in Form von Krankheiten Grund Schwäche des Immunsystems durch psychischen Druck zu kämpfen.
    Mir graut bereits jetzt davor, mit bevorstehender Beckenvergrößerung, -welche meinen Imperatoren geschuldet ist-, auch die alteingesessenen Bewohner aus 2 meiner Becken zusammenfassen zu müssen.

    Gruß
    Stefan

    Hi Stefan

    danke dir für die Ausführungen.

    Rückwand - Glasrosen - Chelmon :grinning_squinting_face: :winking_face:

    lg Norbert


    Hallo Norbert,
    rate mal, warum bei mir Familie Kaiser im Becken schwimmt?
    Die hatte ich damals nicht aus Gefallen an Großkaisern gekauft.
    Das Becken war zu Beginn ein Glasrosenparadies; da waren viele 'Spezialisten' im Einsatz und keiner wurde der Plage Herr.
    Die jungen Kaiser haben nach 2 Jahren aufgeräumt. Nun sind allerdings ihre Mäuler zu groß geworden und die Glasrosen sitzen nun klitzeklein in den Ritzen....


    rgendwann hören alle Aiptasienfresser auf, die Dinger auf ihrem Speiseplan zu haben. Das ist meine Erfahrung;
    ich habe aber noch einen Auriga, welcher zeitweise auf Verleihtour geht, um Becken zu säubern.
    Der wird bei mir mit Glasrosen knapp gehalten, um ihn 'scharf' zu halten.


    Gruß
    Stefan

    Hallo Norbert,

    Adulte Kaiser bevorzugen im Gegensatz zu juvenilen Tieren nur Unterstände und Überhänge.
    Bisher habe ich mittig einen 2,5m langen und 100 bis 160cm breiten Riffaufbau, welcher mit Überhängen und umgebendem Schwimmraum von den Kaisern auch über das Riffdach aufrecht schwimmend überquert werden kann. Dies kommt auch den kleinen Schwarmfischen bei mir zugute.
    Zumindest dahingehend wird mein Vergrößerungsprojekt (welches nur den Kaisern und Großdoktoren geschuldet ist) auch nicht anders aufgebaut sein. Auch wenn das neue Becken nur noch 2 Sichtscheiben statt wie bisher 4 Scheiben haben wird, werde ich auf eine Rückwand wie bisher auch verzichten. Ausser Mulm abzulagern und in späteren Jahren Glasrosenbeständen als Vermehrungsunterlage zu dienen, ergeben die Wände in meinen Augen keinen Sinn.
    Einige drappierte Riffsäulen deiner Machart (eben nicht so scharfkantig wie Riffkeramik) als Wandersatz und davor ein mittiger,überwiegend aus Lochgestein erstellter Riffaufbau, welcher von turbulenter Wasserbewegung überproportional um- und gespült wird (was bei Kaisern vorne an Masse von Nahrung aufgenommen wird, verlässt den Fisch auch wieder), machen ein gesundes Becken aus.

    bei mir wird die deko einmal ordentlich gemacht und dann hoffentlich nie wieder. ich habe sogar mal von einen
    becken gelesen wo nur eine von drei säulen abgebrochen ist und die ganze biologie ist durcheinander geraten.

    Hi,
    warte mal ab. selbiges hatte ich auch einmal gesagt; zweimal habe ich in 11 Jahren umgebaut und eigentlich jeweils mehr entfernt als dazugestellt.

    Wenn ein Becken Grund eines abgebrochenen Astes Probleme bekommt und abschmiert, glaube ich das ehrlich gesagt nicht. Das müßte dann eine dermassen fragile Biologie im Becken sein, die überhaupt nichts abpuffern kann.
    OK, wer vielleicht viel mit der Chemie spielt,- da kann sich schnell ein Prozess ins metabolische umkehren und ...aus die Maus.
    Meine Prämisse ist, -der Natur-, so weit es geht, den Lauf zu lassen. Deshalb gibt es bei mir kein UV und kein Ozon; keine Tröpfeleien mit diversen Mitteln.
    Fische gesund und ausreichend füttern. Ein voller Magen macht selbst meine Imperatoren für einige Stunden glücklich und zufrieden.
    Noch etwas: Beschäftigung ist für Großkaiser das wichtigste. Einer meiner beiden liebt es, die Gegenschwimmanlage in Form einer pulsenden Masterstream stundenlang zu benutzen. Daran sieht man, was in den Fischen für eine Energie steckt. Nicht umsonst sind deren Reviere mehrere km² groß.

    nochmal ich...
    auch wenn es sich jetzt aus meinen posts so
    herausliest, das die 'Paar'haltung nicht klappt, so stimmt das nicht
    uneingeschränkt. Ich lege sehr viel Wert auf Schwarm, Paar und Gruppe in
    meinen Becken.
    Mein 'Paar' Imperatoren toleriert sich; es hat nur
    sehr lange gedauert. Heutzutage sind einfach nur einige Rituale von
    Imperator 2 zu beachten, dann kommen beide miteinander aus. So möchte
    Imperator 1 nur mit dem Löffel gefüttert werden (ich hatte mich immer
    strikt gegen die Vermenschlichung gewehrt) , während der zweite zusehen
    muß, bis der erste satt ist; dann darf er fressen.
    Werden Kaiser mit Futter versorgt, das ihre bevorzugte Nahrung in der Natur so gut es geht, nachahmt (z.B. das Futter aus USA: ON Angel Formula oder Pygmy Angel Formula), besteht kaum mehr Gefahr, das sie sich an Korallen vergreifen. Schliesslich müssen sie dann keinen Nahrungsmangel mehr in Form von LPS und Weichkorallen kompensieren.
    Man müsste das MW-Lexikon nur einmal berichtigen. Aber vielleicht ist es auch gut so, was dort geschrieben steht. Es schreckt dann zumindest schon einmal den Großteil der Haltungswilligen ab.

    Hallo Torben,
    Danke für deine PN; ohne jetzt die Vorgängerposts alle gelesen zu haben, kann ich dir leider keinen Zuspruch zur Paarhaltung geben.
    Meine beiden Imperatoren sind jetzt 30 und 35cm groß. Das Becken ist nun mehr oder weniger ein Fischbecken geworden, da durch ihre Rüpeleien gegeneinander nahezu das Becken korallenfrei ist (sie hatten allerdings nie und zu keiner Zeit Korallen gefressen). Beide Fische sind zwar kerngesund, nur die sozialen Spannungen übertragen sich auf die übrige Fischgesellschaft; Grund dessen steht bei mir eine Vergrösserung an; dies wird aber allerdings auch keine dauerhafte Verbesserung bringen.

    Ein Bekannter von mir bekam ein von J. Großkopf (dem erklärten Verpaarungsfachmann) zusammengestelltes Navarchus-Paar. Es ging 1 Jahr gut, dann herrschte von heute auf morgen Krieg mit Beissereien der üblen Art mit fast Todesfolge.
    Ich würde heutzutage überhaupt keinen Großkaiser mehr einsetzen, 5000Ltr. werden allenfalls einem Navarchus gerecht, obwohl dieser Grund seiner versteckten Lebensweise fast nie im Freiwasser schwimmt;
    Ratschläge wie: eine juveniles zu einem adulten Tier zu setzen, oder zwei unterschiedlich große juvenile Exemplare einzusetzen, sind meiner Erfahrung nach, -mit Verlaub-, grober Unfug; diesbezüglich hatte ich vor 10 Jahren auch auf einen 'Fachmann' gehört...
    Gruß,
    Stefan

    Hi,
    wie in alten Zeiten :face_with_rolling_eyes:
    da ging es zu Beginn einfach nur um ein zugewachsenes Rohr und folgend entsteht daraus ein Schlagabtausch gegen Filterbecken und die Argumente der Betreiber solcher. Im letzten Jahrhundert habe ich auch noch gelernt, das man möglichst jedes Teil der Verrohrung zum und vom Hauptbecken tauschbar ausführen soll, -Grund eben zur Revision zugewachsener Leitungen. Ist doch immer wieder faszinierend, dass die Biologie jeden Bereich des Aquariums für sich zu erschliessen weiss.
    aruff
    Ich habe letztens eine Tunze Masterstream mit 80tsd Ltr. Abströmleistung von
    Kalkrotalgen befreit, die den Ausblas zu 80% zugewachsen hatten. Die Pumpe liegt im Becken.

    Das Beispiel des Autos ist natürlich unterhaltsam zu lesen, aber zielt in eine Richtung, die mit dem Thema nichts zu tun hat.
    Ich bin auch nicht unbedingt der Fan der in Materialschlacht hergestellten Filtereinheiten; Ich sehe aber hauptsächlich keinen Sinn darin, das Wasser bis in den µm-Bereich von Schwebstoffen zu befreien und nahezu zu sterilisieren (da fällt mir immer die Filtereinheit mit Abscannung im Aquarium von Nemo und seinen Kumpels ein :grinning_face_with_smiling_eyes: ). Des weiteren bin ich auch einfach nicht exhibitionistisch genug dazu veranlagt. Trotzdem sehe ich das Argument gestützt, dass das Wasservolumen selbst durch die paar Liter nur gewinnen kann. Die paar Watt, die das Hin-und Herbewegen des Wassers erfordert, können dabei getrost vernachlässigt werden.
    Bei mir haben sich im Laufe von 15 Jahren mittlerweile mehr Filterbecken angesammelt, als ich 'Haupt'-Becken betreibe. Wobei die 'Filter'becken mehr und mehr zu technikleeren Refugien wurden.
    Ich hatte einmal ein Aquarium 'Filterung im Becken' als Komplettlösung eines Herstellers betrieben; es hatte zu Beginn funktioniert, nur die Händelbarkeit war unter aller S.u .

    Hey Stefan,

    Klar, mache ich auch, wichtig ist dabei nur das die Kohle vor den Adsorber geschichtet wird am besten mit filterwatte dazwischen, dann wird der Adsorber nicht durch andere Stoffe die er bindet verunreinigt!

    Gruß


    Hi,
    trennen braucht man nichts.
    Es gibt auch Mischadsorber ; da ist alles ,-wie der Name schon sagt-, gemischt; und zwar im richtigen Verhältnis. :winking_face:
    Filterwatte vor Adsorber ist richtiger; am besten sollte das beschickte Wasser zuvor sogar UV-geklärt sein; Adsorberoberflächen werden binnen weniger Stunden Grund ihrer Struktur von Bakterienbelägen 'zu'gesiedelt und die Bindekapazität sinkt rapide.
    Von daher ist die Abrasion in einem Wirbelbettfilter ideal, wenn das Substrat mittels Durchlauf in Schwebe gehalten wird.