Beiträge von Stefan C.

    Zitat

    dann bestell ich sofort die 6205 ;ich warte bjaerst knapp 4monate


    Pech gehabt :wink ... das hab ich aber oben geschrieben. Die fallen unter die Karenzzeit :winking_face: .
    Die Pümpchen wollte ich auch, -alternativ hab ich dann wieder mal die 6201 genommen. Da schmilzt zwar irgendwann im Verlauf eines Betriebsjahres die plastifizierte Laufbuchse zusammen; aber mir wurscht =) ; solange immer auf Garantie repariert wird....; man hat schließlich immer Pumpen auf Reserve. :winking_face:
    Tunze repariert schnell; im Gegensatz zu anderen Herstellern, die je nach Tagesform und Laune von wenigen Tage bis 6 Wochen brauchen.
    Gerald,
    unkaputtbar :thup ; leider aber hat Klaess seine Firma aus gesundheitlichen Gründen abgegeben: ATK ist jetzt Aqualight :yrf ; Schade um die Marke.

    Michael,
    sieh es mal positiv: Heutzutage hat man schon Glück, wenn die Teile während der Garantiezeit und nicht kurz nach Ablauf die Grätsche machen. Das trifft fast auf alle Produkte dieser Branche zu.

    ich kann mich über Lieferzeiten von Tunze-Plastik nicht beschweren; den einen Tag bestellt, am übernächsten Tag da;
    wenn man natürlich das neueste vom Neuen haben will (3/4 Jahr Karenzzeit ab Vorstellung :ylol ) ,kann das bei der Weltfirma schon dauern.
    Meine neueste WaveBox hält nun schon den 6. Monat durch. toi toi toi
    Abgesehen davon habe ich seit September 08 schon wieder 5 Streams von 12-30tsd Ltr. im Reparaturkarton. :face_with_rolling_eyes:

    Edit:
    der Branche (den Herstellern) gehts noch immer zu gut; ich habe nach der Stream- vorgestellt auf der Interzoo vergangenes Jahr-, welche Sander vertreibt, 3x nachgefragt; man hält es schlichtweg für unnötig, auf Bestellavancen zu antworten.

    Hai,
    in dem Becken mit LPS, SPS, Weichkorallen etc. leben neben dem Navarchus auch noch ein Imperatoren-Paar. Keine Probleme....; ausser Krustenanemonen und Glasrosen, beides nicht haltbar.
    Das Wasservolumen beträgt 5m³ netto.

    Wie in den Haltungsbedingungen beschrieben, sind auch nur aus gewissen Fanggebieten und zu gewissen Jahreszeiten die Weisskehls zur langfristigen Aquarienhaltung geeignet. Leider wissen das oft nicht einmal die Fischverkäufer. :O
    Einen Weisskehl in ein vorhandenes Becken mit Fischbesatz ohne Probleme einzusetzen, ist meist ein Glücksfall. Ich habe mich jahrelang gegen eine Haltung verwehrt, bis ich einen betagten Weisskehl geschenkt bekam. Der war rund und gesund bis zu seinem wohl natürlichen Tod.
    Hört sich vielleicht überheblich an, ist aber nicht so gemeint: man braucht das nötige Händchen und Feingefühl, wie die Fischgesellschaft und Hierarchie im Becken zusammengestellt ist. Das Gefühl dafür lernt man nur durch Beobachtung. Sind die Chef-Rollen schon an Zebrasoma (Hepatus ist auch ein Leitfisch, genau wie Veliferum etc. ) vergeben (je nach Beckengröße) , -gibt es bereits ab und zu Reibereien zwischen den Leitfischen, braucht man sich über einen nachzusetzenden Weisskehl keine Sorgen mehr machen; denn das ist dann von vorne herein ein Todeskandidat.

    Zitat

    Bei dem Händler, bei dem jetzt der 6. Doc überlebt hat, der hat ein SPS Becken mit anderen Doc's. Er hat nur einen bestimmten Doc rausgenommen und es dann probiert und der 6. hat es dann geschafft. Ob es jetzt wirklich nur an diesem anderen Doc lag weiß ich nicht, weiß leider auch nicht mehr welcher das war den er rausgenommen hatte.


    das ist wieder ein Beispiel eines 'es-muß-doch-endlich-einmal-funktionieren' Fisch-Verheizers :angry_face: , der nichts vom Metier versteht. :face_with_rolling_eyes:
    Torsten Luther hat in gewisser Weise schon recht: es sterben einfach zu viele der Fische, -die meisten aber an falschem Ehrgeiz durch die Halter.

    Zitat

    Im Fischbecken haben die ganz gute Überlebenschancen, aber im Korallenbecken ist die erfolgreiche Haltung die Ausnahme, leider!


    ich sehe es genau anders herum.
    Fischbeckenhaltung ist purer Streß für die Tiere!
    Vor noch nicht all zu langer Zeit glaubte man auch noch, dass Leucosternon empfindlich auf Nesselgifte der Korallen reagierten,- absoluter Käse.
    Meine beiden Weisskehls nun im bereits 5.Jahr, ohne UV, Ozon nur in homöopathischer Dosis alle 8 Wochen vielleicht. Beide seit Anfang an im Riffbecken.

    Zitat

    Wie kann es sein, dass das Tier diese Krankheit bekommt, obwohl man z.B. gar keine Erreger der Krankheit im Becken hat??


    die Erreger sind in jedem Becken immer latent vorhanden. Ein gesunder Fisch mit intaktem Immunsystem hat aber genügend Resistenzen gegen die Schwärmerstadien der Krankheitserreger.
    Es gibt nur einige wenige Kandidaten an Paracanthurus und Acanthurus, bei welchen die empfindliche Fisch-Psyche über Ausbruch der Krankheit entscheidet.

    Für Leucosternon würde ich jetzt nicht gleich unbedingt die Beckengröße wie von Peter gedacht, vorschlagen. Allenfalls, wenn andere Freßkonkurrenz in Form anderer Doktoren vorherrscht. Ansonsten sehe ich für einen Weißkehl ab 1500Ltr. aufwärts als ausreichend an. Sie haben zwar Bewegungsdrang; im Gegensatz zur Schwimmaktivität eines Palettendoktors aber eher unterentwickelt.

    @Hans-Werner,
    jetzt hast dir wieder mal was abgebrochen, -mir recht zu geben, gell :grinning_squinting_face: ?

    Für Goniastrea halte ich es eher nicht, da diese doch immer sehr substratgebunden wachsen. Das Zentrum der Koralle auf dem Bild sieht aber tatsächlich danach aus;
    Ich denke, Leptoria phrygia könnte es treffen; es hängt eben noch davon ab, ob Substratgestein vorhanden ist oder nicht.

    Edit: grade sehe ich nach Sichtung des Links, ...das Bild dazu ist zu farbig :winking_face_with_tongue: .
    Das passt besser

    das Edit vom Edit:
    wenn ich mir aber den zonalen Wachstumsrand besonders auf der rechten Seite ansehe, denke ich-, dass Claude recht hat. Zudem es in unseren Gefilden im Süden eigentlich fast nichts außergewöhnliches an Korallen gibt, -da der ganze Schlurz aus Jakarta stammt und die haben eben Merulinas satt. :face_with_rolling_eyes: ...

    Hallo,

    der Lexikon-Link gehört eigentlich ersetzt; die Abbildung trifft es absolut nicht;

    Frage: ist unterseits noch ein Stück Substratgestein vorhanden oder ist es nur die Platte?

    Zitat

    Original von Chrille
    Hi Petra,

    mit der Heilerde wäre ich im Meerwasser vorsichtig. Gem. der Luvos Homepage besteht die Heilerde zu 42% aus Silikat! Könnte sein, dass man nach Verwendung dann viel Geld für Silicarbon ausgeben muss... :winking_face_with_tongue:
    Gruß,
    christian

    tja,
    wenn das so ist : 90% der Erdkruste bestehen aus Silikaten/Verbindungen.
    Zeolithe, wie sie in der Aquaristik verwendet werden, sind Silikatminerale;
    in Easy-Life, um das es es hier eigentlich geht, sind Tonminerale enthalten-, die auch nur ....aus Dreischicht-Silikaten bestehen. usw.

    Hallo Armin,
    wieder eppes gelernt :face_with_rolling_eyes: .
    Dann stimmt folgendes so wohl nicht-, oder hab ich einen Denkfehler?
    ''Silicium ist ein chemisches Element, das an der Luft beständig ist und sich in Laugen unter Bildung von Silikaten löst. Natürliches Vorkommen z. B. als Kieselsäure im Quarz.''

    Aber Dank deiner Rückmeldung habe ich gerade mal etwas genauer den M&N Test angesehen. Du hast recht (wen wunderts :grinning_squinting_face: ), er mißt Kieselsäure. Und darauf habe ich noch nie geachtet: er mißt auch in Meerwasser:-) ;

    Robert,
    es stimmt, der HE M&N mißt Silicium in Süßwasser; was sollte es bringen, Salzwasser messen zu wollen?. In Wassern über pH 7 löst sich Silicium unter Bildung von Silikaten (Salze der Kieselsäuren).
    Wenn ich darum Silicium von vorne herein bestmöglich aus dem Wasser zur Salzwasserherstellung ausschliesse, habe ich weniger ärgerliche Nebenerscheinungen.
    Im MW-Aquarium Si bestimmen zu wollen-, da ist dann wirklich die beste Möglichkeit die Sichtkontrolle von Diatomeen, wie du schon eingangs geschrieben hast;
    je nach eingebrachtem Sand oder Gestein ist immer eine gewisse Rücklösung ins freie Wasser vorhanden, -denke aber, vernachlässigenswert gering.
    Je nach Salzsorte sind aber auch bestimmte 0/00 Werte an Silikat denkbar. Bei HW waren es vor 4 Jahren immerhin noch 5mg :winking_face_with_tongue: .

    Edit:
    ich frage mich aber, warum MW-Aquarien ab und zu solch gravierende Probleme mit Silikat und den Nebenwirkungen daraus haben. Mit dem natürlichen Gehalt von Si kommt kaum ein Becken klar.

    schade um die Zeit;
    ich muß nur eines noch klarstellen; ich schreibe seltenst Meinungen, sondern nur tatsächlich selbst gemachte Erfahrungen. Bei diesem Thema steht die Erfahrung von ~60/70000 Ltr./Jahr erzeugtem Reinstwasser dahinter.
    Von jemandem, der gerade die Chemismen des Meerwassers für sich entdeckt-, lass ich mir daher schon mal meine Erfahrung nicht als > nur Meinung < absprechen :angry_face: .
    Ich zumindest finde dies flegelhaft.

    PS:
    ... das Stillsein hat mir wohl das letzte Mal jemand vor 40 Jahren in der Schule verordnet. :face_with_tongue:

    Entschuldigung, das ich zu diesem Thema noch etwas nach 4 Wochen geschrieben habe.
    Ich hänge nun mal nicht tagelang im Forum herum ,um explizit auf die Aktualität des Themas achten zu können.
    Wenn natürlich Kontra-Beiträge unerwünscht sind, so sollte das im Eingangsthread auch so vermerkt werden :winking_face:
    Diese meine Erfahrung mit Controllern nach UOA habe ich aber schon des öfteren geschrieben...Suchfunktion?? Hier wurden auch Osmoseangelegenheiten erschöpfend behandelt.

    Zitat

    Weiterhin habe ich oben schonmal geschrieben, dass es um das sich ergebende Delta hinter dem Kieselsäurefilter geht. Der absolute Wert ist garnicht so interessant. Fragen wollte ich trotzdem mal.


    mich interessiert der Wert eigentlich bei 1000 Ltr. Wasserbedarf/Woche schon.
    0,00 auf der Anzeige können eben auch wunderbare Kieselalgenbeläge verursachen, womit ich die Anzeige wohl anzweifeln darf.

    die TDS-Monitore sind-, gelinde gesagt, das Geld nicht wert.
    Man kann sich den Meßwert mit den beiden Fühlern selbst zimmern; je nachdem- wie tief die Fühler in den zwischengesteckten T-Stücken stecken; falls da keine Reaktion der Anzeige erfolgt, dann aber garantiert bei Drehen der Sonden in den T-Stücken, oder durch drehen der T-Stücke auf der Leitung selbst.
    Ich habe bisher 2 von verschiedenen Firmen , welche nach gleichem Prinzip messen. Eines um 25,-, das andere um 80,-; beide sind das Geld nicht wert.
    Wenn die Geräte 0,00 nach der Harzsäule messen, ist nicht gesagt, dass es sich auch so verhält.
    Weiteres Geld habe ich darum lieber in einen teuren HE-Test Si von M&N gesteckt. Die Werte sind ehrlich.

    Edit:
    ein interssanter Aspekt nach einschalten der Osmose und folgender Meßwertablesung: der Wert ist oft bis 200x größer als nach ca. 1/2 stündigem Betrieb.
    Schlecht für alle Harzanwender, die die Anlage fest an die UOA gekoppelt haben; wie lange hier das Harz nach mehrmaligem an und ausschalten der UOA mit dazwischen liegendem Ruhebetrieb überhaupt noch brauchbare Wasserqualität liefert, läßt sich nur mehr mit Titriertest bestimmen.

    Joe nimmt mir die Worte aus dem Mund :winking_face: ;
    auch ich halte neuerdings Azoo's und Gorgonien. Diese sind in einem extra 400 Ltr. 'Müll'becken. Da gibts Staubfutter, Frostfutter u.a. und somit PO4 satt.
    Das Wasser aus dem Becken fließt durch ein Riffbecken, durch ein Vermehrungsbecken mit SPS und dann erst durch einen Abschäumer und 1kg Adsorber. Wasservolumen insgesamt 2500 Ltr.; PO4 in der Anlage 0,02x - 0,04x mg/Ltr.

    Zitat

    das saubere schäumerrohr produziert nicht wirklich mehr oder besseren schaum als das belegte. also ist nicht zwingende 2-tage-reinigung notwendig.


    Endlich bringt es Joe mit dem Humbug auch mal auf den Punkt. :thup

    nochmal Schuran:
    nennt sich Multifilter, ist aber ein echter Wirbelbettfilter.
    Pumpenanordnung unter dem Substrat. Je nach eingestellter Auslaufstärke schafft es die Pumpe, das Substrat hochzudrücken, -in lockerer Schwebe/Schichtung zu halten.

    Im Gegensatz zu erster Abbildung. Die Pumpe muß erst über die Steighöhe durch das dünne Rohr drücken; dann erfolgt die Wasserleitung unter die Füllung, von dort muß der gesamte Wasserinhalt der gesamten Röhre wieder hochgedrückt werden.
    Der Unterschied beider Verfahren mag sich in Theorie einfach und als lapidar erklären; in der Praxis ist das Wirbelbettverfahren gegenüber Fliessbett bei Adsorbern haushoch überlegen.
    Beri Harzen ist wiederum Fliessbett im Dickschichtverfahren angesagt.

    Thomas,
    wie ich oben geschrieben habe..., die Begriffe der Filterarten werden munter durcheinander geworfen. Ich habe gerade bei Deltec nachgesehen. Da wird ein und derselbe Filter als Fliessbett- und Wirbelbettfilter bezeichnet.
    So wie ich den Deltec FR 509 und größer ansehe, ist alleine schon der Filter-Aufbau nicht dazu konzipiert, irgendwas in der Röhre ausser Durchfluss zu bewirken. Darum wird es auch nie mehr als nur ein Fliessbettfilter sein :O

    angeregt durch diesen Thread habe ich gestern 2 TM Salze (classic und pro reef), Preis, Reef chrystals mit Merck und Hanna auf PO4 gemessen.
    0.00mg/Ltr. zeigten alle meiner nachgemessenen Salze an. Meine Wasseraufbereitung mit UOA und 2 Reinstwasserfiltern ist aber penibelst.

    Könnte es vlt. sein, dass die hier angeprangerten PO4 Gehalte eher im Rohwasser zu suchen sind??

    es gibt verschiedene Arten des Betriebes.
    Leider werden heute selbst bei den Filterherstellern die Begriffe durcheinander geworfen.
    Ein Adsorber 'schwebt' in einem Wirbelbettfilter, der auch als solcher gebaut und bezeichnet werden kann. Dabei ist die Graduation bis 4mm überhaupt kein Problem, sondern im Gegensatz zu feinen Adsorbern von Vorteil. Natürlich ist das 'Schweben' nur in langsamer Umschichtung des Filtermaterials zu sehen; unnötige Abrasion durch zu starke Verwirbelungen des Substrates sollen vermieden werden.
    Fliessbett-, Festbett-, Dickschichtfilter sind reaktive Barrierefilter. Das Material wird nur einfach (langsamst) durchströnt. Hier treten oft Kanalbildungen des Substrates durch zu feine Körnung, Schwebstoffzusatz, Bakterienrasen etc. auf.

    Zitat

    Man muss diese Abzocker mit ihren eigenen Waffen und Argumenten schlagen...
    Für andere Bereiche setzt unser Recht auf den gesunden Menschenverstand und überlässt es den Käufer die angebotene Wirkung zu glauben... Und das nutzt dieser Plakettendealer aus.....


    Stefan Brunnengräber , der Inhaber dieses Shop ist hier übrigens Mitglied im Forum. :winking_face:
    Er hat zu vielem eine eigene Sicht der Dinge. Jedoch finde ich die Hetztiraden hier arg bedenklich. :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    Und deshalb halte ich es für die Pflicht aller Denkender eben jene zu schützen, die sich mit dem Denken etwas schwerer tun.


    vielleicht möchten sich viele überhaupt nicht helfen lassen?? :face_with_tongue:
    falls doch-, dann viel Spaß dabei :grinning_squinting_face: ....

    da gäbe es weiß Gott mehr Schutzbedürftigkeit bei Abzocker-Telefonnummern, verdummende Publikumsratespiele im Fernsehen mit Endloswarteschleife in der Telefonleitung, Spritspargeräte an der Benzinleitung, Öladditive für nie mehr Öl wechseln, Abnehmpräparate, Haarwuchsmittel, Zauberwaschmittel...

    Hallo Thomas,
    das Beste, was du damit machen kannst,- leg sie an eine Stelle auf dem Boden, wo sie etwas wechselnde Strömung abbekommt; nicht zuviel an Licht! die Fütterung reicht eigentlich vollkommen, was durch Fischfütterung abfällt und vorbeitreibt.
    Quäl die Fungia nicht mit Zwangsfütterung, Lockstoffen etc. ; die Schleinerei ist bei der Art absolute Schutzreaktion.
    Bis auf die 2 weissen Streifen sieht die Fungia doch gesund aus?
    Jedenfalls haben meine nur eine kleine Spur mehr Gewebefarbe; und bei ungefähr ~ 40 Stück haben einige des öfteren die Tentakel auch nicht ausgestreckt .Diese Art bleibt immer 'das hässliche Entchen'.
    Eine Heliofungia actiniformis wird daraus eh nie werden. :winking_face:

    Hallo,
    ich verstehe die Jammerei ehrlich gesagt nicht;
    der Strom liefert euch doch den Gegenwert in phantastischer Unterhaltung!

    Meerwasseraquaristik als modernes Tamagotchi :grinning_squinting_face: ;

    allerdings: ist der Strom dann selten, aber dann durchaus mal länger ausgefallen, geht die Jammerei wieder los. :O

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Wenn ihr auf Mechanik Tippt, und ich den (bei Stefan extrem seltenen) Event des Scheiben putzen dazu nehme, kann es auch gut sein das er sich an einer Spiegelung sprichwörtlich aufgerieben hat. Ich hatte das mal bei einem C. strigosus nach dem putzen der Rückscheibe, allerdings waren die Verletzung nicht so stark.


    Peter,
    wie fies ...
    meine Vorsätze für 09 sind noch immer ungebrochen; Scheiben sind einmal die Woche durchgeschrubbt. Es sind ja nur 13m². In 2 Std. bin ich durch.

    mit Uwes post weiß ich nun, dass ich den Fisch wohl selbst auf dem Gewissen habe.
    Eine Koralle vom Boden aufgehoben, den Stein, auf dem sie stand , an einen anderen mit Wucht geklatscht, so dass der stehenblieb. Dazwischen war wohl der Doktor zur falschen Zeit am falschen Ort. :loudly_crying_face: Befreit muß er sich selbst haben.

    Hallo Torsten,
    erst einmal vielen Dank für die vorsichtige 'Entwarnung' vor einer Krankheit.
    Du hast noch einige Sachen mehr gesehen als ich. Die Brustflosse war morgens aber noch intakt; das ausgefranste wird durch die Paddeleien im Sand gekommen sein. Was mich wundert, sind die nahezu identischen beidseitigen Blessuren. Habe ich so noch nirgendwo gesehen.
    Die Abschürfung am Maulrücken wird er sich bei seiner Gegenwehr zugezogen haben ,als ich ihn am Schwanz unter dem Steinaufbau herausziehen wollte. Flossen hatte er bis zum Schluß nicht angeklemmt und eigentlich verhältnismäßig normal geatmet.

    Ich werde nun vorsichtshalber doch wieder UV anschalten. Ist seit 2 Jahren nach Umbau und Röhrenerneuerungen nicht mehr in Betrieb gegangen.

    Gruss
    Stefan

    Hallo,
    seltsamer Tod eines flavescens.
    Gestern noch putzmunter durch das Becken geschwommen und gefressen, heute morgen unter einem Stein auf der Seite liegend; heftigste Gegenwehr, als ich ihn bergen wollte. Jetzt am Nachmittag lag er tot vor dem Steinaufbau. Als Besatz in diesem 400Ltr. Becken ist noch ein anderer flavescens, ein Feilenfisch und einige Garnelen. Beide Doktoren sind/waren etwa 3 Jahre alt und 10cm groß.
    Alles wohlauf, auch in den anderen in Reihe geschalteten Becken keine Probleme.
    Einizigste Maßnahme im Becken seit mehreren Wochen....Scheiben geputzt :O
    Einen Flecken auf der Seite sah ich morgens; möglich, das auf der gegenüberliegenden Seite auch schon einer war. Der Fleck am Nasenrücken fiel mir erst am Nachmittag auf.
    Kiemeninnenseiten waren leicht gerötet, die Augen klar.

    Ich bin doch einigermassen ratlos, da ich mit Krankheiten seit nun 5 Jahren verschont geblieben bin.

    In der 'Suche' bin ich nicht fündig geworden.

    Peter,
    notgedrungen ??
    es gibt doch mittlerweile wirklich genug Alternativen zu GG; obwohl ich eigentlich bei den 903gr Tafeln nie nachteiliges feststellen konnte.
    Anfängliche Lieferengpässe bei Mitbewerbern im Artemiabereich sind Vergangenheit.
    ON hat nun Artemien im Frostfuttersortiment. Phänomenal wie die gesamte Futterpalette des Herstellers.
    Nebenher verwende ich deutsche Artemien seit 4 Jahren. Erstklassige Qualität in rosarot !
    Wobei ich immer 453gr Tafeln verwende;
    in Blister oder Schoko wird , so denke ich, immer nur der Überstand abgefüllt.

    Zitat

    Manche verkaufen Schei..sse als Gold und viele kaufen das auch noch ab... nach dem Motto wenn es so viel kostet muss es ja Gold sein.


    na, das ist eigentlich das Niveau, auf das ich immer gerne verzichte. Das Thema ist meist ausgelaugt,wenn der endgültige Trumpf in Fäkalsprache ausgespielt wird :ylol .

    @ 'filtergranulat' :] ,
    ich und agressiv :confused_face:
    ich weiß mittlerweile Ruskin's Leitsatz 'für wenig Geld viel an Wert zu erhalten' auch und gerade in der Aquaristik einzuschätzen, da ich jahrelang von der Prämisse 'gut und günstig' (ich nenn es heute 'geiz ist geil') fehlgeleitet wurde.

    Zitat

    Du meinst doch nicht etwa im Ernst, dass ein Farbtest wie deine Referenz das Nonplusultra ist. Leider sehr engstirnig.
    Dann meinst Du bestimmt auch, dass nur die Chemiker von Merck oder M&N in der Lage sind, einen solchen Test zu entwickeln --> Schade, das könnte jeder gute Chemie-Student und ist auch kein Hexenwerk!


    nunja,
    von der Sichtweise aus betrachtet, wie mir nun die Worte in den Mund gelegt werden, hab ich es noch nicht betrachtet...
    schlechte Chemie-Studenten beim Mischen sind anscheinend auch in den renommierten Firmen vertreten; wie sonst sind die verschieden gezogenen Proben mit Abweichungen jenseits von Gut und Böse erklärbar?
    Ich habe nicht behauptet, dass jemand anders nicht fähig wäre, einen Test zu 'entwickeln'. Den Durchschnittspreis pro Messung jedenfalls als Verkaufsargument oder Entscheidungsrelevanz anzusehen...jeder trifft die Entscheidung für sich alleine. :winking_face:
    Ich bin nun doch etwas in der Branche involviert, um zu wissen, was 'entwickelt' oder nur gehandelt wird. Und hier hier tun sich wahre Abgründe auf .

    Bis jetzt hat mir noch kein Billig-Test in 10 Jahren Praxis chargenübergreifende Stabilität glaubhaft machen können. Am Rande: ich verbrauche im Jahr 2x Merck, 1x M&N, 2-3 Rowa und ca. 10 Billigtests ; alle in PO4.
    Ich denke, da messe ich etwas öfter als der Durchschnitt.
    Mal ganz ehrlich: Wie hoch ist bei dem Test der Ungenauigkeitsfaktor, wenn die Meßrelevanz von 0.025 - 5 !!!mg reicht? Warum wird, wenn der Test doch extra entwickelt wurde, solch eine Bandbreite gewählt?
    Natürlich ist vieles vom Anwender abhängig-, hat man schon auf Seite 2 gelesen. :face_with_rolling_eyes:

    Hallo Stefan,
    ich von meiner Seite würde auf den Konsens für aquaristische Zwecke kommen: tendenziell blau oder gelb. :winking_face: (gelbweiß); und schon weiß man wohin die Reise geht. Bei Werten unter 0,04xmg./Ltr. nehme ich als Indikatoren lieber Korallen in der phosphathaltigen Suppe; bei Werten über 0,25mg...nunja :face_with_rolling_eyes:

    Den Unterschied zwischen Merck und Rowa hab ich auch schon weiters vorne dargestellt, 'und warum die abgespeckte Version genauer als das Original sein will' ; die Reagenzien sind nicht ähnlich, sondern gleich!

    Zitat

    Wenig ist dagegen der PO4-Test von filtergranulat der anscheinend für 8,95 EUR genau das macht wofür man ihn brauch, und das wahrscheinlich genau so gut (oder schlecht je nachdem wie man es sieht) wie der Merck-Test... aber für ein fünftel des Preises... und schon hat man nichts mehr zu meckern.


    bitte nichts durcheinander werfen. Merck und Rowa haben die gleichen Reagenzien, aber nicht die identische Farbtabelle. Siehe weiter vorne geschrieben. Merck ist und bleibt Referenz.
    der Rest...
    tut mir leid.
    Das Test-Kid (neue deutsche Rechtschreibung auf der HP :grinning_squinting_face: ) nehme ich nicht ernst; warum? der abgedeckte Testbereich von 0,025-5mg/Ltr.!! Da hat selbst M&N als 'preiswerte' Auflage 2 Tests (zwecks Feinabstimmung) zur Abdeckung des Bereiches.
    Filtergranulat wirbt mit 5-8Ct Kosten pro Test. Mehr nachzulesen brauch ich nicht.

    @Stefan,
    Es gibt relevante brauchbare Tests. Die sind von verschiedenen Firmen und haben dementsprechende Eigenheiten.
    Ich messe z.B Si Süßwasser M&N ~50,-; Si Meerwasser unrelevant; KH von Tetra und TM billiig, Ca Salifert billig, Mg Salifert billig, Nitrat M&N ~ 60,-, PO4 2x M&N zusammen 120,-, Merck original ~100,-, Rowa/Deltec ~50,-.
    Kalium, Strontium usw...man kann sich irr machen, das hab ich nicht.
    Bei Si und PO4 bin ich eigen. Die vielen Tests brauche ich, -um bei Adsorbern die Spreu vom Weizen zu trennen.

    Zitat

    Das ist der Punkt. Wenn ich mir so was für so viel Geld kaufe dann erwarte ich halt ein genauere Handhabung und Bestimmung unabhängig ob das jetzt unbedingt notwendig ist oder nicht !


    nunja,
    was ist viel Geld?
    Die Billigheimer bis 10,- können doch damit kaum gemeint sein, oder?
    ich bin so vermessen und behaupte mal, Tröpfeltests ab 50,- € aufwärts sind sehr gut zu handhaben und liefern auch gute Ergebnisse.
    Nur der Schund nimmt im Handel überhand; insofern bezweifle ich die Ernsthaftigkeit hinter dem Wunsch der Käufer, möglichst verlässliche Ergebnisse zu erhalten.
    Es ist natürlich nachvollziehbar, dass sich kein Händler eine Testserie eines hochpreisigen Herstellers ins Lager holt; zumal es unwahrscheinlich ist, den ein oder anderen Test vor Ende des MHD losschlagen zu können.

    Hallo Stefan,
    'den passenden Gelbton zum bleichen Grün raussuchen'? :confused_face:

    Ich habe eben mal die Farbkarte des Rowa rausgezogen und dann den Thread mit deinen Fotos von Anfang an gelesen. Da fiel es mir wieder ein:
    Grund dessen hatte ich vor 3 oder 4 Jahren auch mal einen Thread aufgemacht. Resonanz war damals keine; ich messe seitdem mit Rowa/Deltec Reagenzien auf einer alten Merck-Farbkarte. Die hat nämlich die 0.024er Meßmarke nicht und wie soll ich es beschreiben...die Farben erscheinen dadurch deutlich differenzierter und abgrenzbar, da mehr blau.
    Ich verstehe bis heute nicht, warum die Sparausführung eines Merck mit Namen Rowa/Deltec genauer zu sein glauben machen mag, als das Original? Merck ist einfach die Referenz.

    ...geh mal zum Testen ins Freie, Sonne im Rücken. Test vor weissem Unter-/Hintergrund. Vlt. wirst du dann (sicherlich) weniger Probleme haben, die Farben entsprechend zuzuordnen.
    Edit:
    nunja, einige TM Tests sind zumindest für mich suspekt. Ich bin zu Farbdeutungen wahrscheinlich zu phantasielos und vor Jahren als letztes beim CA/Mg Test gescheitert. Aber seit 14 Tagen habe ich wieder einen KH-Test. Ich bin wieder zuversichtlich.
    Ansonsten wurde ich von M&N noch nie enttäuscht, auch nicht bei PO4. Klar ablesbar, keine Schätzwasser-Farben.

    Zitat

    Original von Der_Stevie
    Hi Stefan,

    Also differenzierst du nur nach dem Blauton?

    Gruß
    Stefan


    Hallo Stefan,
    ich komme selten in den Genuß, die Gelbtöne 'eines nicht nachweisbar' bei PO4 deuten zu müssen. :winking_face: Mir reichen die Werte um 0,04mg/Ltr.
    Insofern differenziere ich nur zwischen den Blautönen.
    Nach der beschriebenen Methode der mehrmaligen Dunkel nach Hell-Verschiebung schaffst du auch die Nuancen der jeweils nächsten Meßgrößen-Farbe zuzuordnen.
    Zumindest ich muß aber bei jedem Test erst mit dem 'Daumenkino' die Augen neu 'kalibrieren', sonst geht die Raterei stets von vorne los.

    Hallo Stefan,
    ich behelfe mir mit einem Trick, da auch ich Schwierigkeiten habe, Farben zu differnzieren.
    Es funktioniert in der Art wie Daumenkino. Stell die Meßküvetten auf die Farbfelder der rechten Seite.
    Nun ziehst du die Farbkarte unter dem Komperator nach rechts durch, läßt die Gläser zum Sichtvergleich aber immer 1 Sekunde auf den Farbfeldern stehen. Wenn du links angelangt bist, selbe Prozedur rückwärts.
    Den Blick immer stur von oben und nicht aus der Konzentration bringen lassen. Du wirst beim 3. Durchlauf von rechts nach links merken, wie dein Auge quasi auf die Blautöne von dunkel nach hell justiert wird.
    Je mehr Farbfelder ein Test hat, umso besser.
    Ich führe jeden Wassertest im Freien durch, im Rücken die Sonne . Unverfälschter geht es nicht mehr, einen Titriertest durchzuführen.
    Im übrigen:
    Referenzlösungen zur Kontrolle sind auch nur so gut wie deren Alter und Lagerung.