Beiträge von Stefan C.

    Zitat

    Original von MKR
    wie und worin würdest Du denn PO4 Absorber verwenden ????

    ähhm , ich :confused_face:

    nach der Erfahrung meiner vielen 100kg an verbrauchtem Adsorber gibts mehrere Lösungen:
    das feine Material mit 0-2mm setze ich im Fließbettverfahren zur schnellen Senkung des PO4 und kurzzeitige Betrieb von max. 4-5 Tagen ein. Kommt darauf an, wie das Wasser mit Schwebstoffen, Gelbstich etc. belastet ist. Meist verblockt das Material vor Tauschintervall.
    Ansonsten verwende ich das Material mit 2-4mm und Wirbelbettverfahren. Ich betreibe (um dem geringen Durchfluß genüge zu tun und trotzdem auf das erforderliche Quantum gefilterte Wasser zu kommen) immer mehrere Filter gleichzeitig mit max. 500gr Füllung und Tausch nach 7-10 Tagen. Der Adsorber ist dann wirklich am Ende.
    Ich habe in 5000Ltr. Wasser trotz 250gr Frofu/Tag dadurch max. nur zwischen 0.04 und 0.06mg PO4 im Wasser. Dies bei 4kg Adsorber permanent im Einsatz.

    Hallo, (und Entschuldigung Uwe fürs widersprechen :winking_face: )
    das abgebildete von Uwe ist ein Fließbettfilter. Man kann es zu einem PO-Adsorber-Filter zweckentfremden, aber Sinn macht es nicht. So ein Filter funktioniert am besten mit dem Sand (vlt. auch als Diatomeenfiter bekannt), da sich zwischen den Oberflächen der feinen Sandkörner durchfliessende Schwebstoffe u.a. verfangen und hängen bleiben. Funktioniert wie ein Sandfilter am Schwimmbad.
    Wenn man nun Adsorber in solch einen Filter füllt, hat man leider genau den Effekt als 'Flusenfänger', was absolut kontraproduktiv ist.
    Ein Wirbelbettfilter kann mit minimalem Durchfluss durch regulierbaren Ausfluss betrieben werden. Jedoch sorgt eine leistungsstarke Pumpe für internen Umsatz des Wassers mit dauernder Umschichtung des Materials im Filter. Das Material wird tatsächlich in Schwebe gehalten. Die Abrasion des Adsorbers ist sogar erwünscht, um anhaftende Bakterienbeläge durch die Materialbewegung abzutragen. Sofern es sich um vernünftigen vorbehandelten Adsorber (FeIII ist von Hause aus nun mal weiches Material) und kein Klump/Geraffel handelt, ist der Materialabrieb selbst vernachlässigenswert.
    Wer Adsorber in Fließbett betreibt, hat einfach zuviel Geld, da die meiste Bindekapazität durch Bakterienbesiedelung (dichtmachen der Adsorberstruktur) und eben die Schwebstofffilterung verschenkt wird.
    Bild Wirbelbettfilter:

    Zitat

    Original von Dole
    Aber er füttert doch Aminos. Hm, wirklich gut sehen die Steinis nicht aus....


    der Mensch lebt auch nicht von probiotischen Drinks alleine. :face_with_rolling_eyes:

    Peter hat recht:

    Zitat

    wenn ich sehe das du fast Null Nährstoffe hast und keine LS aus dem sich Plankton, Bakterien Plankton entwickeln kann, von was sollen denn deine Korallen leben ? Nur von Licht sicher nicht! Und die Spurenelmente sehe ich nicht als Futter an.


    mit LS im Becken wäre die Sache noch fataler; wobei das Becken lange nicht so totgefiltert werden könnte, wie in diesem Fall.

    Mir tönts noch in den Ohren, dass es angeblich am unterentwickelten Abschäumer lag, das die Korallen nach 2 Jahren Standzeit noch immer die Löffel abgaben. Geändert hat sich auch mit neuem Abschäumer seitdem nix. :face_with_rolling_eyes:

    Hallo Matthias,
    eben das kleine Plastikteil ist das Zündgerät. Falls es defekt sein sollte, -das kostet nicht viel.
    Am besten mit anderem Brenner gegentesten oder vorher auf Wackelkontakte überprüfen.

    Giesemann verwendet m.W. nach Tridonic KVG. Die genaue Typbezeichnung weiß ich nun nicht.
    Irgendwo im Netz hatte ich mal eine Tabelle gefunden, wo sämtliche nennenswerten Vorschaltgeräte und die kompatiblen Brenner dazu aufgeführt waren. Nur die Betonung liegt auf 'hatte'. Einmal gefunden, nie wieder gesehen :face_with_rolling_eyes: .
    Wenn man dem Vertreiber von CoralVue -Brennern glauben mag, so sollen CoralVue EVG am besten dazu harmonieren. Nur, das die Vorschaltgeräte auf ALLE Aquaristikbrenner abgestimmt sein sollen, das kann man so fast nicht glauben. :O

    Edit:
    ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass ein GIESEMANN Megachrome coral in einer GIESEMANN-Leuchte auch die angegebenen Farben bringt.
    Giesemann-Brenner und die kompatiblen BLV-Brenner decken eigentlich das ganze Spektrum ab, welche mit in GIESEMANN-Lampen zum Leuchten gebracht werden können.
    Manche schwören darauf, dass Billig-Brenner aus China für 20,- das gleiche Ergebnis ohne Farbverfälschung liefern.
    Ich habe da andere Erfahrungen gemacht, hängen doch 12 HQI's nebeneinander bei mir über einem Becken.
    Weitere Versuche überlasse ich gerne anderen :winking_face:

    Hallo Joe,
    eben, wenn ein Motörchen so lange hält....; ist es doch Klasse. Die meisten Hersteller geben nicht mehr als 15-20 Monate bis zum Tausch der Antriebe.
    Ich wäre ja schon mit solch einer Laufzeit zufrieden.
    Drum keine Pumpe mehr zum Mischen.

    @Benjamin,
    der Aufwand zum Bau ist sicher kein großer, aber mir fehlt leider die Zeit, darum plug and play.

    @Rudi,
    Dazu brauchts kein druckfestes Guß-Plexi mit 5mm Wandstärke; insofern scheidet Schuran für diesen Bau als teuerste Alternative von vorne herein aus.

    Hallo ,
    mich plagt ein Problem-,
    welcher Hersteller in Europa hat so etwas im Programm?
    Siam-Ocean, wie im gegebenen Fall, ist in der Netzsuche ergebnislos...
    In meiner Not habe ich schon China-Shops durchstöbert, ohne Erfolg.

    Ich habe einen 1,2m Kalkmischer von Ratz, -nur habe ich die Nase voll von der dauernd durchgescheuerten Edelstahlachse der Pumpe, welche alle 2 Monate zu ersetzen ist.
    Darum wäre so ein
    Kalkrührer was Feines, aber woher nehmen?

    Hallo Peter,
    Meine Aussage der Tiefe kann man tatsächlich zweideutig lesen.
    Mit der 'Tiefe', wie geschrieben, meine ich zuerst das Eindringen des Lichtkegels in die Tiefe des Wassers (mir wichtig), also nach unten, (Edit: ) als auch in die 'Tiefe' also Breite der Oberfläche.
    Ich habe lange selbst an Reflektoren herumgekantet und gebogen, um hinter Sinn und Unsinn der käuflichen Leuchten zu steigen.
    Es sind immerhin um die 20 HQI's bei mir im Einsatz. Daher immer suchend nach noch mehr Effizienz.
    Die Reflektorengröße sehe ich heute als zweitrangig.
    LumenArc oder Sfiligoi müssten demnach wahre Lichtkanonen sein.
    Es kommt aber durch die im Reflektor erzeugten Reflektionen nur zu einem gleichmässigerem 'Ausleuchten' mit weniger ausgeprägten Hell/Dunkel Bereichen auf die beleuchtete Fläche.
    Eindringtiefe ins Wasser: ausser durch den vom Brenner selbst erzeugten Lichtkegel nach unten...wenig spektakulär. Es macht eben recht gleichmäßig hell. Für die meisten Zwecke durchaus gewünscht und ausreichend. Das kann aber T5 alleine besser.
    Wenn der HQI-Reflektor allerdings die enge Bauform wie der der Photon hat, -der Brenner zudem 'tiefer' im Reflektor sitzt, wird tatsächlich das Licht gegenüber den flachen, breiten Reflektoren mehr gebündelt. Das ist der Effekt, der diese HQI über alle anderen flächig ausleuchtenden 'Lichtkanonen' stellt.

    Darin sehe ich eigentlich den Sinn der Kombileuchten heutzutage. Die ausgefeilten T5 Reflektoren erzeugen die ausreichende Grund-Helligkeit. Das zugeschaltete HQI macht den Effekt über eine weitergehende Erhellung in Form eines Lichtkegels aus, ohne diesen zu stark zu akzentuieren.
    Deutlich läßt sich das bei 400W nachvollziehen.
    IMO sind Spectra und Photon schon das Non plus ultra an modernen Kombileuchten. Einen kleinen Tick mehr an Licht bei massiverer Qualität und damit verbundener Ruhe zaubert aber die Photon in hohe Becken.

    Gegenüber Moonlight ist die Spectra aber auch andere Liga.
    Meine alte 3x250er Moonlight war 6 Jahre zuverlässig, aber auch nervig mit ewig rasselnden und summenden Vorschaltgeräten. Das steuerbare Mondlicht...war ein nettes Gimmick, aber seit Lampentausch vor 2 Jahren ist keines mehr vorhanden und auch niemand daran gestorben.
    Bei deinem Becken würde ich mich nach der Revision zu 2x400W plus T5 entschliessen. Dann sparst du dir die zusätzlichen T5 Balken.

    2 Vorteile hat aber Giesemann ganz klar gegenüber einer Photon:
    1.Die erhältlichen Standardlackierungen :winking_face:
    Über deinem RE-Becken ganz in weiß sieht das Standard-Silber der Photon eher :O aus.
    2. Brenner und Röhren nach Wunsch-Kelvin incl.

    Zitat

    Original von Danix
    @ Peter mein kommendes Becken wir dauch 90cm hoch sein.
    Da mache ich mir keine Gedanken.

    Grüße Daniel


    Mit der Tiefe bezeichnet man üblicherweise die Breite;
    Peters Becken ist 160cm lang, 100cm breit und 70 cm hoch

    Peter,
    da täuscht du dich gewaltig. :winking_face:
    Ist mir aber nicht anders gegangen.
    als ich das erste Mal die HQI-Reflektoren von Photons sah, glaubte ich niemals, dass da vernünftig Licht rauskommt. Sieht irgendwie zu simpel aus. Ich kannte bis dahin die gekanteten geometrischen Formen an Reflektoren der Giesemanns.
    Wenn dann aber das Licht bei Photons angeht...Verblüffung 8o. Die schaffen wirklich im Gegensatz zu Giesemann HQI das Licht in die Tiefe.
    Für flächige HQI-Beleuchtung bei nicht zu hohen Becken sehe ich Giesemann Moonlight bedingt-, System 400 und Spectra noch immer als up to date an. (wenn halt die Geräuschentwicklung endlich mal in den Griff zu bekommen wäre)

    Zitat

    Und KH ist der Salifert genauer (in der Ablesbarkeit).


    :ylol Klasse! Wenn einen die absolute Meßungenauigkeit nicht stört, so ist dennoch die Ablesbarkeit des falschen Ergebnisses tatsächlich als gut zu bewerten.
    2 Salifert KH-Tests haben es doch geschafft, mir 1 Jahr verkehrte Ergebnisse (2 ° mehr als tatsächlich vorhanden) vorzugaukeln. Tatsächlich waren es dann mit TM und Tetra nachgemessene 4°dkh.

    Peter,
    ich würde da mal den Giesemann Kundendienst in Anspruch nehmen. Der ist vorbildlich.
    Andererseits:
    ich war früher eingefleischter Giesemann, aber nun absolut 'Photon'isiert.
    Selbst Photon-HQI mit KVG sind absolut leise beim zünden, beim abschalten kein knacken und knistern.
    Genial sind dann schon die HQI mit Lumatek EVG.
    Ich habe seit längerem über dem Bürobecken Photon 3x250W mit 4x80W T5.
    Die 1000Ltr. werden von den 4x80W (kaum zu glauben) alleine schon mit derart viel Licht versorgt, dass Acros in 65cm Tiefe tagelang das HQI nicht vermissen.

    Da meine Giesemann über dem grossen Becken draussen nach nun 6 Jahren alle sprichwörtlich zerbröseln, brauch ich heuer noch Ersatz in Form von neuen 12x400W. Es wird wohl auf Photons hinauslaufen.

    PS:
    Paket angekommen :confused_face: ; Retour ist es jedenfalls nicht gekommen.

    Zitat

    @Josh...
    > Du hast einen guten Schäumer...
    > Du hast einen Schlammfilter
    > du hast starke UV-C Entkeimer
    > du hast Absorber im Dauereinsatz (?)
    > du hast einen Algenfilter....

    alles gut gemeint, aber in der Summe, zu viel des Guten.....


    zu 100% richtig!

    Zitat

    @Klaus Ja ich habe viele "gute Dinge" am becken ob wirklich zu viele sind weiss ich nicht - ich habe mir diese Konfiguration von erfolgreichen Aquarien abgeguckt.


    also ich zumindest weiß, was bei mir taugt und was nicht, hatte ich früher doch auch vieles 'abgeguckt' und mir prompt mehr Probleme als Nutzen eingehandelt. (nachträgliche Installation eines Schlammfilters in ein 100% super stehendes Becken)
    nun ja,
    ich kenne wirklich viele 'erfolgreiche' Aquarien, aber die überzogene Klärwerkskombi ist mir so noch nicht unter gekommen. :winking_face_with_tongue:

    Jochen,
    das Kalium wird es wohl sein :grinning_squinting_face:

    im vorliegenden Fall steht das Becken aber grade mal mehr als ein halbes Jahr. :winking_face:
    Die Beckenbiologie ist vollends kaputt ; das Leben spielt sich [nach meinen eigenen Erfahrungen] nur mehr im Schlammfilter ab. Das langsame 'aufdrehen' der Filterkombi ans Hauptbecken ist so oder so ein Neustart gewesen.
    Eine gesunde Bakterienpopulation in diesem Hauptbecken kann sich mit der Klärwerkskombi nie und nimmer wieder etablieren. Natur wehrt sich nun mit der aggressivsten so ziemlich aller Cyanoformen...; zumindest der Stoffwechsel bei denen funktioniert, wie das vorhandene NO3 zeigt.

    das eingeworfene Futter, Pulver, Tropfen und sonstiges richtet im Hauptbecken eigentlich ausser bei den Fischen garnichts mehr aus. Das kommt dem Schlammfilter zugute, denn der steht prächtig!
    ...mir kam beim Anblick der Filteranlage im Gegensatz zu meiner schaurig versifften Anlage unwillkürlich der Song 'alles neu' von P.Fox unter :face_with_rolling_eyes: ) .

    Zumindest ist wieder mal der Aufmerksamkeitsfaktor gegeben. :smiling_face_with_sunglasses:
    Technik : Natur

    Zitat

    Original von Carsten P
    Hallo Ben,

    ...auffällig ist auch mit welchen geringen Möglichkeiten in der Werkstatt ein so tolles Becken sowie die gesamte Pereferie gezaubert wird ! Respekt.... die Handwerker dort sind richtige Künster !

    Grüße
    Carsten


    Ich weiß nun nicht, was das Wort 'Peripherie' in dem Zusammenhang mit dem Beckenbau bedeuten soll , aber es sind im Thread jede Menge Links der zuarbeitenden Firmen gesetzt.
    Und so ganz hinter dem Mond, -wie es den Anschein hat, wenn man nur die Bilderserien verfolgt-, leben die Handwerker dort auch nicht gerade.
    Ching ist wahrlich pedantisch in Planung und Ausführung. Er hat ja bereits ein phänomenales Becken.
    Aber einige Sachen bei dieser Realisation werden so, wie nun bereits gebaut, nicht lange funktionieren. :face_with_rolling_eyes:

    Hallo,
    nur mal am Rande zu Qualität und Garantie; und das bei Autos aus Fernost und Deutschland:
    ich fuhr 20 Jahre privat Japaner: Mitsubishi und Toyota , davon 7 Geländewagen. Jeder Wagen hatte 3 Jahre Garantie bis 100000 km und wurde schon dementsprechend beansprucht. Bei einem Wagen machte einmal ein Scheibenhebermotor schlapp. Bei einem anderen ging eine Bremslichtbirne kaputt. Ansonsten 600000 km !!!! keine Verschleissreparaturen, nichts was auf Garantie gewechselt hätte werden müssen.

    Quasi um mich auf die spätere noch nicht gekannte Leidensfähigkeit vorzubereiten, folgte ein amerikanischer Wagen .(in Österreich gebaut) . In 10 Monaten Besitz kam der 5 Wochen davon nicht aus der Werkstatt.
    So...,und vor 5 Jahren wechselte ich auf deutsch zu sogenanntem Premium mit einer Neuwagen-Garantie :ylol: , die eigentlich außer einem Getriebeschaden nach 14 Tagen so gut wie überhaupt nichts abdeckte; nach 10000km alle Radlager kaputt, und diverse andere Teile wie Scheibenwischermotor, Sitzelektrik und 100 andere Kleinigkeiten bis 45000km. Dann war endlich das Leasing rum; was war ich froh, das Klump wieder weggehabt zu haben.
    3 Lieferwägen wurden vor 10 Jahren bei mir von deutsch auf französisch umgewandelt, -seitdem gibts absolut keine Probleme mehr.
    Mein Resumee: Für deutsche Qualität muß man masochistisch veranlagt sein, einen dicken Geldbeutel haben und voreingenommen sein. :O

    Zitat

    Original von C. Schuhmacher
    Hi thorsten

    Osram QTI Intelligence EVG
    sind made in China nun aber noch nie auch nur einen Ausfall :winking_face:

    Gruss


    echt jetzt?
    na, dann sind die Kröten bei mir :grinning_squinting_face:
    ich hab zumindest schon mal 3 hier.
    Das 4. mag sich noch entscheiden, ob hop oder top.
    Bei aber 22 eingesetzten QTI ist die Fehlerquote passabel.

    Zitat

    wir haben auf der sifi auch erfolgreich japan schrott von resun ( kleine pumpen zum wasser umwälzen) gekauft. zweck wasser etwas umwälzen und wenn es defekt ist werf ich es in den müll !


    Das spiegelt den Zeitgeist .
    Ich frage mich, gegenüber wem ich überhaupt noch ein schlechtes Gewissen haben sollte;
    so wurde ich nicht erzogen; meinen Kindern versuchte ich auch einen respektablen Umgang mit Werten und von Ressourcen beizubringen; leider vergeblich. Die 'zivilisierte' Gesellschaft mit ihrem Konsum-Anspruchs-Denken war mächtiger. :frowning_face:
    Ich würde sofort ein Gesetz unterschreiben, dass jeder für seinen persönlich verursachten Müll aus Ge-/Verbrauchsgütern ausser dem üblichen Müll-Obulus eine Extragebühr zu entrichten hätte.

    Hallo Thomas,
    nachdem dir sonst niemand antwortet.... :O
    selbst Acroporen innerhalb einer Familie reagieren unterschiedlich auf die Suppe, die ihnen zur Verfügung gestellt wird.
    Sicherlich betreiben einige Ozon, einige wenige davon auch in Kombination mit Aminos, aber ich denke kaum jemand mit deiner Kombi.
    Es liest sich doch aus deiner Schadensbeschreibung: seit 2 Monaten betreibst du Ozon, -genau seit der Zeit machen einige Korallen den Mucken bis hin zum Abgang.

    Ich verwende sporadisch auch (alle 3-4 Wochen vlt. für 12 Std.) Ozon. Auf 5000Ltr. netto Wasser ein Sander C 200; aufgedreht auf ca. 40%.
    Ich gab früher Bakteriennahrung zu laufendem Ozon ins Hauptbecken (in der Nacht). 2 Tage später sah ich verbrannte Spitzen an manchen Acro-Arten und auch Favites zeigten das Erscheinungsbild wie bei dir.
    Mehr kann ich dazu nicht schreiben, weil es eben nur meine Erfahrung war.
    Im übrigen gebe ich ausser 10% der Herstellerangaben an Spurenelementen und einem Gemisch an Staubfutter für Azooxanthellate nichts in die Becken.
    UV wollte ich seit 3 Jahren anschliessen..., keine Zeit; und Ozon nur mal sporadisch zur Gelbstichbeseitigung.
    PO4 bei 0,05-0,1, Nitrat 1-3, dafür Licht und Strömung satt.

    Zitat

    aber auch deutsche "markenfirmen" verkaufen durchaus chinamüll!


    letzterer Ausdruck diffamiert die Waren aus China. :O
    Ich erinnere mich noch gut, wie über Waren aus Japan vor ~35 Jahren geschimpft wurde. Alles wurde nur kopiert und billigst nachgebaut. Wer propagierte den Unsinn?
    Und so ist Japan schon lange in U-Elektronik, Kleingeräten, Optik und Foto Weltmarktführer, hat automobile Techniken weiterentwickelt, welche heutzutage von europäischen Automobilbauern in Lizenz gefertigt werden, usw.
    also Vorsicht mit der Schimpferei über Schrott und Müll :winking_face:
    Es gibt aus China durchaus auch Wertigkeit und Qualität, wenn der Auftraggeber auf solcher besteht und entsprechend zahlt.
    So ganz zeitfern ist Ruskins These darum noch nicht.
    Jedoch fehlt heutzutage der Passus des geldgierigen Handels, welcher oftmals mit an Grenzen der Legalität Waren teuer verkauft, mit dem Wissen, dass diese gesundheitsschädlich, zu Dumpinglöhnen, Kinderarbeit usw. billigst erzeugt werden. Das muß nun nicht unbedingt China sein. Da gibt es noch viele andere Länder.

    Hallo,

    Zitat

    Die Reklamationsbearbeitung mit den Chinesen möchte ich mal sehen, könnte spaßig werden.


    na, das nimmt sich mit vielen inländisch produzierten Waren nicht anders aus. Oder waren es chinesisch inländisch verkaufte Waren oder chinesisch 'made in Germany' produzierte und verkaufte ....?? :face_with_rolling_eyes: :grinning_squinting_face:
    langsam wird es unübersichtlich.

    Zum Spruch von Ruskin:
    was wäre daran poetisch?
    der Mehrzeiler wird heutzutage nur noch standartenhaft ins Schlachtfeld des Konsums getragen um hohe Preise für oftmals nur mehr geringwertige Güter zu rechtfertigen. Schade eigentlich, das solch geniales Gedankengut eines Sozialphilosophen dermassen ausgeschlachtet wird.
    In jedem 10. webshop prangt mittlerweile Ruskins These, um die potentiellen Kunden von vorne herein auf Wertigkeit und Preis einzustimmen.
    Anders herum: man muß die Leute nur via Werbung dummquatschen, wie billig Me..a-Markt, IBO-Baumarkt und Konsorten sind, und sie kaufen alles überteuert....eigentlich genial :grinning_squinting_face:

    Hallo,
    mich wundert, das niemandem der Chemie-Cocktail ins Auge springt?

    Zitat

    10. Weitere Zusätze (Spurenelemente, Aminos,...)? 11ml Wodka, 10ml Organotrace, jeden 2 Tag 1Messlöffel Reef Actif; im Wechsel Tag 1 Amino Acid LPS 5ml und Tag 2 Amino Acid SPS 10 Tropfen + täglich Coral Vitalizer 10Tropfen seit ca 2Mon;


    mir wird alleine schon vom Lesen schlecht; wie sich die Korallen in Verbindung mit...

    Zitat

    Ozonisator Sander 100 auf minimaler Stufe wurde über Bypass an Abschäumer angeschlossen ca 2Mon


    ...dem hier fühlen, sieht man auf den Bildern. Ozon-> Zerlegung von Aminosäuren in teils toxische Elemente .
    Zudem noch

    Zitat

    1,5l Zeolithfilter 4-6mm Körnung schon länger drin, wirkt mehr als biologischer Filter

    , das dazu: wird die Füllung erneuert, bindet es wie Teufel (bei der Körnung), wird es als biologischer Filter betrieben, ist es ein Kohlenstoffzehrer ohne Ende.
    Bei der Konstellation ist es für mich nur noch schwer nachvollziehbar, was den Korallen die Haut wohl schneller vom Geäst zieht.

    Zitat

    Ich hasse dieses ewig zu hohe PO4, es ist echt zum heulen!!!!!


    z.T. selbst verantwortet;
    da wird einsteils Biomasse aufgebaut und durch den ChemieKrimsKrams immer wieder getötet. Die Beckenbiologie dürfte ziemlich am Ende sein.
    Zum Glück funktioniert wenigstens noch die Nitrifikation, wie der NO3-Wert zeigt.

    Edit:
    die Spitzen der Acros hat es regelrecht verätzt.
    noch etwas zum Cocktail: wenn kein Wachstum stattfindet, ist alles zusätzlich Gegebene ausser regelmäßigen Wasserwechseln kontraproduktiv.

    Zitat

    wenn Cyanos und die Kieselalgen kommen, sollte mal wieder das MB20 gewechselt werden, probierts aus


    man muß nur dran glauben, dann wirds auch wahr :face_with_rolling_eyes:.
    Nur weil Cyanos ab und an mal auf/neben Diatomeen beobachtet werden können, kann daraus noch lange kein seherischer Schluss auf das Alter eines Harzes, bzw. Prävention vor Cyanos gezogen werden.
    Auf absterbenden/toten Diatomeen-Belägen sind aber bei sowieso latent vorhandenen Cyanos diese dann mit Sicherheit anzutreffen. Cyanos sind eben Alroundverwerter und als Bakterien wandlungsfähig in der Ernährungsstrategie .

    Zitat

    Bei mir hat dieses Zeug von Terra Nova Pro Wunder bewirkt. Hab auch nichts Nachteiliges feststellen können und würd es jederzeit wieder ins Becken kippen.


    nunja, über Antibiotika im Becken kann man geteilter Ansicht sein;
    man bügelt sich damit einen nicht unerheblichenTeil der Beckenbiologie; das wäre für mich schon Nachteil genug.
    Die Entsorgung des Antibiotika-'belasteten' Wassers stellt dann für sich betrachtet das nächste Problem dar.

    Hallo,
    ich denke, das Iod selbst färbt kurzfristig die Korallen; als ich früher noch die Iodbäder machte, hatte ich nach längeren 'Waschungen' selbst gefärbte Finger.

    OT:
    Seit ich weiß, dass die Turbellarien durch Iod nicht getötet sondern nur KO gesetzt werden, mache ich Süßwasserbäder. Ist m.E. für viele Korallenarten (Catalaphyllias, Cynarina etc.) verträglicher und die Würmer sind durch osmotischen Schock binnen Sekunden tot. Im Gegensatz zu Iodbädern reichen bei Süßwasser nur Sekunden des Eintauchens; die Würmer springen regelrecht von den Korallen ab.

    Edit:
    tote Acros hatte ich trotz im Bad 'vergessener' Korallen eigentlich noch nie. Ca. 2 Std. Aufenthalt mußte einmal ein Stock bei mir erleiden und hat es durch endloses Abschleimen danach auch überlebt.

    Edit:
    Rechtschreibfehler satt :O

    Hallo,
    so wie die Platten (hell) aussehen, dürften sie aus Gneis bestehen. Es ist unter Druck entstandenes Sedimentgestein aus Feldspat und Quarz. Also für MW eigentlich unbedenklich.
    Die rotbraunen Steine hinter den Caulerpas sehen etwas verdächtiger aus.

    Hallo Gerd,
    dann solltest du dich aber hier aus der Referenzliste austragen lassen; liest sich sonst seltsam.

    Ich greife notgedrungen bei einem Teil meiner Anlage nach Jahren der Abstinenz nun wieder zu Spurenelementen (in minimalster Dosis), da mittlerweile 1000Ltr. WW die Woche bei mir fast nicht mehr händelbar sind. Ich sehe bei manchen Korallen durchaus Verbesserungen, egal ob Wuchs oder Farbe; zeitgleich bei manchen Arten aber auch Empfindlichkeiten, Wuchsdepression u.a.

    Der durch Grafiken unterstützte Bericht von coral-shop über Sinn von Wasserwechseln rspkt. Zugabe von Elementen liest sich schön und schlüssig;
    Andererseits werden sich aber bei zusätzlichen Elementgaben neben Wasserwechseln nicht verbrauchte Elemente im Wasser anreichern; was für schleichende Schäden oder Inhibitionen sich daraus ergeben (können), ist bis heute nirgendwo dokumentiert?
    Da durch die Salzmischungen bestimmte Spuren teils in oft bereits 1000facher Überkonzentration gegenüber natürlichem Meerwasser im Aquarium aufkommen, sollte man den Einsatz von Spurenelementen, bzw. Angaben der Hersteller über einzusetzende Mengen derselben überdenken.

    Es liesse sich aber genauso der Sinn des Salzsortenwechsels hinterfragen.
    Da ich mehrere unabhängige Anlagen nebeneinander betreibe, habe ich über zwei Jahre einmal die Versuche eines einer einzig und allein mit einem Salz betriebenen Anlage und einer mit 4 Salzen im Wechsel betriebenen Anlage gemacht. Ich konnte bei überwiegend identischem Korallenbesatz keinen Unterschied feststellen; es scheint sich darum wohl auch nur um die Antwort auf eine Frage der individuellen Überzeugung von vermeintlich zu erzielenden Verbesserungen zu handeln.

    Zitat

    Original von Gerd Guddat
    Moin zusammen !

    Genau so siehst aus, ich mache jede Woche 12% und wechsle zwischen sechs Sorten Salz ! :thup

    Viele Grüße, Gerd


    Hallo Gerd,
    wie ist der Satz gemeint?
    also keine zusätzlichen Spurenelemente?

    Entschuldigung,
    aus dem letzten post und der Beschreibung der Fischbehandlung mit/gegen/für etwas verstehe ich den Sinn nicht.

    Wenn der Fisch nach der Reise beim Händler ankommt, ist er ausgehungert und hat eine nahezu kaputte Darmflora.
    Das betrifft aber Fische aller Arten.
    Wenn tatsächlich wie beschrieben, die Fische behandelt werden würden, wäre die Mortalitätsrate selbst bei unempfindlicheren Fischarten, -auch mit perfekter Kondition-, wohl bei 100%.
    Der I-Netz-Handel kann kaum am Problem des unbedarften Halters mit unzulänglichen Bedingungen Schuld haben. Gute Händler (ob Netz oder Straße) haben Leucos (und auch andere Fische) zu Zeiten, in denen die Fische die notwendige Kondition haben, im Angebot.
    Kunde will aber natürlich ganzjährig den Fisch haben und so ist es ein leichtes, wieder auf Handel und dessen Hälterung einzudreschen, wenn Fisch wieder einmal verreckt ist. :angry_face:

    Eigentlich hat die entstandene Farce (wie jedesmal, wenn es um Leucosternon geht) nichts mehr mit dem Threadtitel oder dem Sinn des Erstellers zu tun. Der freut sich über seinen gesunden Weißkehl und gut ist es.

    Zitat

    keine Gelbstoffe und Huminsäuren und dann noch abwechslungsreiches Futter
    dann gehts denen auch richtig gut


    Huminsäuren ? ....oha :face_with_rolling_eyes: ; was ist schief gelaufen?
    ...und ich dachte immer, der Fisch ist für Meerwasser. :winking_face_with_tongue:

    Omega3 :winking_face: hast du beim Futter vergessen . :wink

    Zitat

    Original von Lightgear
    Haben die schon mal gelaicht, ich mein normal nur im Schwarm, aber wäre ja mal interessant zu wissen :smiling_face:

    MfG Philipp


    Hallo,
    ich weiß zwar nicht, wer von den Schreibenden gemeint war ?(, aber in normalen Becken, welche nicht über mehrere Meter Höhe verfügen, wird man kaum das Vergnügen haben, Doktoren auf ihre typische Art ablaichen zu sehen .

    puhhh,
    ein Ton herrscht hier wieder....Ohren anlegen. :grinning_squinting_face:

    Allem Geschwätz hier zum Trotz halte ich nach wie vor mein Paar, das jeden Abend balzt, kein UV und
    kein Ozon kennt, absolut keinen Wert auf Steinkorallenmileu-Wasser legt sondern in einem Mischbecken lebt, keine Chefallüren kennt und noch niemals auch nur den Anflug der bekannten 'Weißkehl-Krankheit' zeigte, und...was...weiß...ich...sonst...noch...alles.
    Ach ja, nun schon bereits im 5.Jahr.

    Zitat

    ....tolles Tier, aber leider verführen solche Aufnahmen die Anfänger auch immer dazu, sowas in ihr 150 Liter Becken ohne Abschäumer zu setzen!


    das ist leider wohl wahr!
    Es schwimmen aber auch immer reichlich davon in den Verkaufsbecken. Dünn wie ein Blatt Papier....

    Hallo Dirk,
    das MW-Lex ist nicht in allen Bestimmungsfragen maßgebend.
    Gelidiopsis scoparia ist z.B. auf dieser Seite unter 'seaweed red' zu finden; oder eben in Hans-Werners angesprochenem Buch von J. Sprung.

    @Axel,
    bei mir grassiert die Seuche in einem 300 Ltr. Becken auf gebranntem Keramikmaterial als Bodengrund. Mittlerweile ist die Alge auch auf Ablegersteine aus lebenden Steinen übergesiedelt.
    Manuelles Rupfen ist schlecht. Kleinste Fitzel, die durchs Wasser treiben, wachsen überall wieder fest.
    Apropos Diadem: die gibts nicht nur in groß :winking_face: .
    Ich habe drei kleine mit ~ 5cm Durchmesser eingesetzt. Sie kommen langsam voran, eine Schneise durch den Teppich zu fressen.

    Hallo Michael,

    Zitat

    zumindest meine hepatus laichen, die flavescens und xanthurus ( noch? ) nicht


    ich rede dir da ungern dazwischen, aber es
    würde mich doch sehr wundern, wenn das bei den Zebras funktionieren würde.
    Meines Wissens nach brauchts dazu sehr hohe Wassersäulen; ich habe meine 6er Gruppe Flavescens auch noch nie nur ansatzweise das 'Gruppensexritual' vollziehen sehen; eben, weil nach oben hin einige Meter Wasser fehlen;
    balzen habe ich sie bisher auch noch nie gesehen.

    Hallo Gerd,
    im Becken selbst mit Süßwasser zu behandeln funktioniert nicht. Hier wird nur eine Dichteschwankung erzeugt, welche die Würmer nahezu unbeschadet überstehen. Habe ich nämlich schon ausprobiert.
    Sicher sterben einige, aber effektiv geht es nur ausserhalb des Aquariums. Wenn es nun ein kleineres Becken ist, denke ich auch an den Schaden, den andere Beckenbewohner am Sterben der Turbellarien nehmen (könnten).

    Du hast garantiert auf Boden und Gestein -fleckenweise- die gleiche Menge an Turbellarien sitzen, wie auf deiner eingangs gezeigten Calaustrea.
    Hoffen wir mal das beste, dass deine neuen Fische die Würmer erlegen.
    Bei mir jedenfallls habe ich der Vermehrung der Plattwürmer trotz 8 eingesetzten Fischen, denen eine nahezu 100%ige Erfolgsquote in der Turbellarienbekämpfung zugesprochen wird, zusehen können.

    Gute Frage, was passiert, wenn die Würmer überhand nehmen. Ich habe noch keine Koralle eingebüßt. (parasitierende Strudelwürmer an Acroporen mal ausgenommen)
    Von deren Fähigkeit, das Wasser zu vergiften, bin ich mittlerweile überzeugt. Vor 8 Wochen habe ich in einem befallenen 300Ltr. Becken Scheiben geputzt, an dem die Würmer schon die Scheibe besiedelten.
    Im Becken selbst nur 3 Fische, welche wenige Stunden nach der Aktion verstarben. Darunter auch 2 Synch. ocellatus, welche zur Bekämpfung eingesetzt waren.

    Zitat

    Original von Sabine Sax
    Hallo Gerd,

    du kannst die Viecher auch mit einem dünnen Schlauch absaugen. - Vorsichtig, damit du das Gewebe nicht verletzt.
    Ist mühselig und macht nicht wirklich Spaß - ist aber das einzige, das m.E. hilft, wenn die Tiere auf Korallen sitzen.
    Daran gehen nämlich oft auch die Fressfeinde nicht...

    Viel Erfolg!!

    Sabine


    @Sabine,
    mit letztem Satz hast du 100% ins Schwarze getroffen :thup
    Ich habe 4 Arten an Freßfeinden gegegen die Würmer. Fehlanzeige!

    Ich habe meine Bekämpfungsstrategie gefunden, welche mittlerweile durchaus erkennbare Resultate erzielt.
    Cladiella sp. , Cespitularia sp., oder auch Goniopora, Scheibenanemonen etc, -eben alles, worauf sich die Plattwürmer gerne darauf niederlassen.
    Diese Korallen werden samt Turbellarienbesatz von Zeit zu Zeit aus dem Aqua genommen und in Süßwasser, dass pH und Temp dem Beckenwasser angeglichen ist, ca 10 Sekunden eingetaucht. Die ersten paar Sekunden springen die Plattwürmer förmlich von ihrem Wirt ab. Etwas schwenken, um haftende Würmer abzuschwemmen und zurück ins Becken. Einen Tag muckt zwar die jeweilige Koralle etwas herum, aber sie fängt sich dann doch recht schnell.
    Diese Methode ziehe ich mittlerweile der mit dem Jodbad vor. In Jod werden die Strudelwürmer nur betäubt; ein Teil bleibt immer am Wirt haften. In Süßwasser sterben die Turbellarien sofort am osmotischen Schock.

    Gerd,
    versuche Weichkorallen in meinen oben beschriebenen Arten zu bekommen. Die platzierst du dicht bei den befallen, festgewachsenen Korallen. Binnen weniger Tage sind die Viecher umgesiedelt und du kannst sie 'behandeln'.
    Ich habs gelernt: wenn die Plattwürmer schon deutlichst zu sehen sind, sind es für etwaige Freßfeinde bereits schon zu viele. :face_with_rolling_eyes:

    Hallo,
    die Erklärung ist so einfach:
    Biomasse in Form von Bakterien wurde in Übermaßen eingebracht, das System mit Wodka kurz an die Wand gefahren; und ja: es hat mit Sicherheit einen Peak mit 0 Nitrat gegeben, denn die durch den Gau an kurzzeitigem Nährstoffmangel absterbenden Algen und anderer Biomasse wie auch Bakterien bringen dann den Abschäumer zum Überlaufen; ein Teil der Suppe aus dem Becher ist evtl. zurück ins System gelaufen? Daraufhin stirbt noch bisserl mehr im Becken ab,- das würde dann den PO4 Wert erklären.(allzuviel Phosphat ist in Caulerpas nämlich nicht enthalten; da steckt mehr Dichtung als Wahrheit dahinter).

    >>>Um das Becken nun gänzlich auszukippen, kann man jetzt durchaus Adsorber einsetzen, weil man im Forum ja gelesen hat, das der bei manchen wie Hulle arbeiten soll...*kopfschüttel*<<< :face_with_rolling_eyes:

    so wie Thomas schreibt,
    Wasserwechsel , Finger raus und Finger weg von Mitteln, Pulvern, Adsorbern.
    Die paar Wasserwechsel, damit die Werte für den Glasbecher voll Wasser wieder im Lot sind, dürften doch wohl kein Problem darstellen, oder?
    Und für späters mal Wasserwechselintervalle einhalten, damit die Werte auch i.O. bleiben.

    Hallo Sabine,

    Ich habe, -extra für dich-, heute morgen aus meiner laufenden Anlage die Proben gezogen. Leider habe ich vor UOA 0,00..mg (ich dachte immer, ich hätte das schlechteste Wasser von Bayern :face_with_rolling_eyes: ), folglich nach UOA kein P und in Folge dessen nach Harz ebenso nichts.

    Deine Osmose-Membrane hat ein Problem; dein Harz ist mit der eigentlich nicht zugedachten Aufgabe der Aufnahme des durchgelassenen PO4 daher auch bereit zum Tausch.