Beiträge von wasserpanscher

    Hallo Joachim,

    kH, Ca, NO3, Mg: Salifert - finde die Tests gut (klar reproduzierbar, eindeutiger Farbumschlag)
    PO4 - Fauna Marin

    Mit Tropic Marin habe ich unterschiedliche Erfahrungen: pH und kH sehr gut, NO3-Test nicht belastbar; Ca-Test nur geringe Haltbarkeit. Allerdings waren das noch die alten Tests, mit der neuesten Testreihe habe ich noch keine Erfahrungen.

    LG,
    Bernhard

    Die Osmolator Pumpen halten bei mir aus Erfahrung maximal 2 Jahre. Glücklicherweise habe ich das bislang immer rechtzeitig bemerkt, ohne einen Supergau im Becken zu bekommen. Ich wechsle nun prinzipiell einmal pro Jahr die Pumpe; immer vor
    dem Sommerurlaub. Das Teil kostet schließlich auch keine 20 Euro.

    Die Steuerung des Osmolators arbeitet ansonsten problemlos.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Rainer,

    4200 Liter/Stunde Durchfluss bei 400 Liter Bckenvolumen ist ein "ganz schönes Brett". Eigentlich würde da 1/10 reichen. Oder ist das nur der Nominaldurchfluss Deiner Pumpe? Dann kannst Du vermutlich 50% abziehen.
    Würde mich echt interessieren, wie der Abschäumer mit 24Wattt läuft. Das ist c.a. 50% Leistung, d.h. das Nadelrad dreht auch entsprechend langsam. Hast Du denn ein vernünftiges Blasenbild mit schön feinen Blasen; und bekommst Du einen festen Schaum?
    Bei mir würde sich da absolut nichts abschäumen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Rainer,

    ich habe seit 4 Jahren den gleichen Abschäumer (MBK200 mit RD3 Speedy) und könnte über Abschäumung mittlerweile Romane schreiben ....

    Fazit ist: Es gibt keine allgemeingültige Einstellung; sondern diese hängt von vielen Faktoren ab und ist wohl für jedes Becken unterschiedlich:
    1. Wie hoch ist die Nährstoffbelastung?
    2. Welche schaumfördernden oder schaumverhindernden Stoffe hast Du im Becken (z.B. Phopshatadsorber)?
    3. Wie hoch ist der Wasserstand im Technikbecken?
    4. Wie hoch ist die Durchflussrate im Becken?

    Im Prinzip hast Du drei Stellschrauben:
    a. Durchfluss bzw. Höhe der Wassertrennlinie im Schäumer(durch Verstellen des Einstellrohrs am Schäumer)
    b. Drehzahl / Pumpenleistung
    c. Wasserstand im Technikbecken (d.h. ggf. Abschäumer anheben)

    Ich würde zunächst versuchen, so weit wie möglich an den Idealwasserstand von 20 - 22cm im Technikbecken heranzukommen. Dann hast Du schon die erste Variable bestimmt. Danach würde ich die Pumpendrehzahl so einstellen, dass die Förderleistung des Abschäumers [in l/h] in etwa der Fördermenge durch dein Technikbecken entspricht.
    Als letztes dann mit dem Einstellrohr die Wassertrennlinie so hoch legen, dass ein stabiler Schaum gebildet wird, der es auch bis in den Abschäumertopf schafft und nicht nur im Steigrohr hängen bleibt. Um da das Optimum zu finden, kann es Wochen oder Monate dauern. Fang mit einer Stellung (z.B. genau auf der Markierung ) an und beobachte mal über eine Woche, wieviel Adsorbat sich im Topf ansammelt.

    Andre schreibt, dass er seine Pumpe auf 30Watt laufen läßt. Ich habe einen Wasserstand von 25cm. Bei 30Watt Pumpenleistung bildet sich bei mir auch nach zwei Tagen kein stabiler Schaum; ich muß mindestens auf 38 Watt gehen. Meine bislang beste Einstellung ist bei 42 Watt; Wassertrennlinie genau auf der Markierung.... Jedes Becken ist unterschiedlich.

    Viel Spass und Geduld beim Experimentieren!

    LG,
    Bernhard

    Hallo Klaus,

    ja, ich habe einen Festbettfilter mit Phophatadsorber auf Eisenbasis (entweder Diakat B oder Mainriff). Du hattest das weiter oben in dem Thread bereits mal angesprochen mit dem Hinweis, das dieser Schaumbildung verhindert.

    Mein Problem ist aber nicht, dass es keinen Schaum gibt, sondern dass der Abschäumer trotz maximalem Wasserstand (also Wassertrennlinie beoi MAX) immer noch so festen / trockenen Schaum produziert, dass dieser quasi im Steigrohr des Topfes stecken bleibt und kein Flotat gebildet wird.

    Deshalb auch meine Frage: Kann ich z.B. den Wasserdurchdsatz soweit drosseln, dass die Wassertrennlinie bis c.a. 1-2cm in den Schaumtopf steigt (quasi um eine Zwangsabschäumung zu erreichen)?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    ich muss mein altes Thema wieder mal aus der Versenkung holen, weil ich immer noch kein so richtig zufriedenstellendes Ergebnis habe - vielleicht habt Ihr noch eine Idee.

    Die Menge an Adsorbat, die sich innerhalb einer Woche im Topf meines MBK200 (mit RD Speedy) sammelt, ist immer noch sehr gering; es ist maximal 1cm.
    Ich habe derzeit folgende Einstellung: Die Pumpe läuft auf 42 Watt, die Wassertrennlinie ist knapp unterhalb der Max-Linie. Es bildet sich fester Schaum, dieser bleibt jedoch im Steigrohr hängen.

    Folgendes habe ich - ohne merklichen Erfolg - im letzen Jahr probiert (mit jeweils ca. 1 Woche Laufzeit):
    1.) Pumpe zwischen 30 Watt und 50 Watt variiert (jeweils in Abständen von 5 Watt)
    2.) Der gegenwärtige Wasserstand im Technikbecken ist 26cm. Ich habe diesen durch Hochstellen des Abschäumers auf ein Podest quasi auf 22cm abgesenkt, das Ergebnis war eher schlechter als besser.
    3.) Silikonfett in den Ring des Deckels, um die feste Schaumbildung wieder aufzulösen. Keine Wirkung.
    4.) Pumpe und Abschäumer sind sauber (inkl. Luftschlauch)

    Eigentlich müßte der Abschäumer entsprechend Flotat produzieren. Ich habe ein dicht mit Fischen besetztes Becken und meine Werte (NO3 = 20mg/l) seind auch nicht gerade gering.

    Kann ich z.B. das Steigrohr soweit drosseln, dass die Wassertrennlinie bis in den Schaumtopf steigt (quasi um eine Zwangsabschäumung zu erreichen)?

    LG,
    Bernhard

    Anbei findet Ihr aktuelle Bilder nach 2,5 Tagen Laufzeit:

    Hallo Stefan,

    ich hatte mal eine Nacktschnecke, die sich durch eine Lobophytum frass. Sah ähnlich aus wie bei Dir. Die Schnecke sah in etwa so aus wie eine Berghia stephanieae (war aber leider keine).

    Vielleicht kannst Du das Loch mal weiter aushöhlen, ob sich der Übeltäter darin befindet.

    VG,
    Bernhard

    Hallo Uwe,

    könnte schon auf eine schleichende Ionenverschiebung oder Spurenelementanreicherung hindeuten. An Deiner Stelle würde ich mal richtig große Wasserwechsel machen, also z.B. über eine Woche lang jeden Tag 100 Liter. Dabei immer schön die Beläge vom Boden absaugen. Damit störst Du die Cyanos und mit den großen Wasserwechseln stellst Du auch wieder die nötigen Konzentrationen an Spurenelementen her.

    Wichtig ist auch, dass Dein Ausgangswasser okay ist. Ich gehe davon aus, dass Du vollenstalztes Wasser nimmst und eine entsprechende Wasseraufbereitung hast (reverse Osmose etc.). Das aufbereitete Wasser sollte kH=0 haben, außerdem kein Silikat drin. Hast Du da mal nachgeforscht? Wie alt ist z.B. Deine Membran, falls Du eine Osmoseanlage hast?

    Und natürlich ein gutes Markensalz nehmen. Silbermann kenne ich persönlich nicht, hat aber wohl einen guten Ruf.

    VG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,


    seit etwa einer Woche beobachte ich ein eigenartiges Schwimmverhalten bei meinem BorstenzahnDdoc: Er schaukelt regelrecht im Becken.

    Seht am besten im nachfolgenden Video:SCHAUKEL-DOC (ist nur die ersten 20 Sekunden in der Bildmitte zu sehen)

    Er zeigt sonst keinerlei äußere Auffälligkeiten und ist auch beim Fressen wie immer schnell dabei. Kann mir jemand dieses Verhalten erklären?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Uwe,

    wenn Du im Dezember 2016 Deine Beleuchtung gewechselt hast und ab September 2017 eine signifikante Verschlechterung Deiner SPS detektiert hast, dann kommt für mich der Beleuchtungswechsel nicht als primäre Ursache in Frage - dafür ist der Zeitraum zu lange.

    Dass nun auch die Minianemonen zurückgehen, deutet für mich eher auf schlechte Wasserwerte hin. Es kann ein Mangel oder eine Überdosis an Spurenelementen sein. Eventuell auch ein Kontaminierung durch rostende Teile (Pumpen etc.), aber dass sind bloße Vermutungen.

    Um weiter nach der Ursache zu forschen, müßtest Du uns folgene Angaben geben:
    1.) Wie sind die wichtigsten Wasserparameter (T,pH, Ca, Mg, kH, NO3, PO4) und mit welchen Tests wurde gemessen?
    2.) Wie oft, wieviel und mit welchem Salz wird Wasser gewechselt?
    3.) Wie ist der Beckenbesatz (Fische und Korallen) und wie wird gefüttert? Fotos wären hier gut.


    Sollten wir da nicht weiterkommen, würde ich Dir eine professionelle Laboranalyse empfehlen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Ina,

    danke der Nachfrage. Ich meine, dass es ihm besser geht oder ich zumindest den Abwärtstrend stoppen konnte. Die braunen Flecken sind fast verschwunden; man sieht aber noch die Narben. Er hat auch wieder etwas zugelegt.
    Ich denke, da kamen mehrere Faktoren zusammen: Zum einen die Filterung über Aktivkohle, zum anderen haben wahrscheinlich meine Jungs während unseres Sommerurlaubs nicht so gewissenhaft gefüttert, so dass es zu Aggressionen zwischen beiden gekommen ist. Diese sind jetzt wieder verschwunden.

    Die drei Maßnahmen
    - Wegfall Aktivkohlefilterung
    - verschiedenes Grünfutter (Norialgen, Löwenzahn, Banane)
    - Anreicherung des Futter mit Tropic Marin Lipovir
    haben in Summe geholfen.

    Dies ist ein aktuelles Bild der beiden von heute; der rechte ist das (ehemalige) Sorgenkind.

    LG,
    Bernhard

    Hallo,
    ich habe in den letzten Jahren bestimmt 10 Markensalze durchprobiert und wechsle auch ganz gerne mal. Unterschiede am Korallenbild konnte ich nicht feststellen. Das Reef Crystals löst sich am schnellsten auf, wie schon geschrieben.
    Ich denke, mit einem Markensalz liegst du generell richtig. Aquaforest ist recht günstig; allerdings hat das Wasser dann einen ganz leichten Gelbstich.
    LG
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    brauche mal Eure Hilfe. Einer meiner beiden gelben Hawaidoktoren hat seit einigen Tagen braune Hautabschürfungen um das rechte Auge. In den beigefügten Fotos sehen diese zwar weiß aus, aber in Natura sind sie hellbraun. Beide Zebrasomas sind seit knapp 5 Jahren im Becken, zusammen mit zwei weiteren Doks (Acanthurus pyroferus und C. tominiensis). Gefüttert werden sie reichlich:
    - Morgens Norialgen
    - Abends mehrere Würfel Frostfutter (Mysis, Krill, Artemia gemischt); 1 x pro Woche mit Tropic Marin Lipovit angereichert

    Vor drei Wochen gab es Zoff zwischen beiden, die Ursache konnte ich nicht erkennen. Mittlerweile hat sich das wieder gelegt. Es sieht aber nicht nach mechanischen Verletzungen aus, eher nach einem Mangel oder irgendwelchen Unverträglichkeiten. Der andere Zebrasoma hat keinerlei Auffälligkeiten.
    Mit der Suchfunktion bin ich im Forum auf einen Artikel gestoßen, der TM Bacto Balance dafür verantwortlich macht. Dies gebe ich auch seit ca. einem einem Jahr zu. Liegen dazu irgendwo ähnliche Beobachtungen vor?

    Bin um jeden Rat dankbar!

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,
    schade, dass es eine gute Informationsquelle weniger gibt. Für mich hatten beide Hefte, Koralle und Meerwasseraquarianer, ihre Daseinsberechtigung.
    Erstere hat mehr einen wissenschaftlichen Anspruch, letzterer die besseren praktischen Tipps. Ich habe mir seit meinem Beginn 2009 alle Hefte bei meinem Händler gelauft - manchmal war es das Einzige, was ich mitgenommen habe.
    Mir wird etwas fehlen.

    LG
    Bernhard

    Hallo Katrin,

    das Einsteiger-Buch von Dieter Brockmann brauchst Du nicht unbedingt, ichj persönlich finde das von R. Latka anschaulicher. Wenn Du Dich von Chemie nicht allzusehr abschrecken läßt, empfehle ich Dir noch das Buch "Ratgeber Meerwasserchemie" von Armin Glaser. Da sind die chemischen Vorgänge für meine Begriffe sehr einleuchtend erklärt (ich hätte mir früher ein so verständliches Schulbuch gewünscht).

    LG,
    Bernhard

    Hallo Katrin,

    herzlich willkommen!

    Klingt ja spannend, was Du während Deines Studiums in der Bretagne erforschen durftest - ist wohl der Traum vieler Meerwasseraquarianer.

    Zum Nano und zu Ratgebern: Prinzipiell funktioniert ein Nanobecken auch nicht anders als ein großes Becken - es ist nur leider wegen der geringen Wassermenge sehr viel instabiler.

    Deshalb empfehle ich Dir auch keinen speziellen Nano-ratgeber, sondern ein allgemeines Einstiegsbuch, zum Beispiel das Buch "Das Riffaquarium - Praxis für Neueinsteiger" von Rüdiger Latka. Dort wird schrittweise erklärt, wie man ein Meerwasseraquarium einfährt.

    Vom Dennerle Marinus halte ich ehrlich gesagt nichts. Es hat keinen echten Abschäumer und auch keine vernünftige Beleuchtung. Du wirst darin z.B. keine Steinkorallen halten können.

    Ich würde an Deiner Stelle zum Aqua Medic greifen, und zwar nicht zu dem kleinsten (Aqua Medic Yasha), sondern zu dem Aqua Medic Blenny mit LED-Beleuchtung. Noch besser wäre für meine Begriffe das Aqua Medic Cubicus, weil Du darin auch bereits kleine Fische halten kannst (Es ist aber strenggenommen kein Nano mehr). Das Cubicus habe ich auch, wie Du unten in dem link sehen kannst. Es ist für meine Begriffe durchdahct und funktioniert auch ohne Einschränkungen. Und es ist zumindest so groß, dass man auch als Anfänger dauerhaft stabile Wasserwerte hinbekommen kann.

    LG,
    Bernhard

    Bash
    Weichkorallen ist kein Problem, die sind meist recht robust, bei den SPD-Korallen bin ich am Zweifeln. Kompromissvorschlag: das Konterfei von Gabriel in Plexiglas eingegossen oder ein paar nette rote Plastikkorallen.

    ... und bei den SPD-Korallen must Du auch gut aufpassen, dass Du nicht zu hohe Nährstoffwerte im Becken bekommst, sonst werden sie zu AFD-Korallen (werden braun) :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Hi,

    kann mir nicht vorstellen. dass das Ding ein Renner wird - 1300 US-$ sind kein Pappenstiel für eine Problemlösung, die eigentlich leicht zu beherrschen ist. Die titrimetrische kH-Messung ist doch eine der einfachsten Messungen mit einem klaren Farbumschlag von grün nach orange; und wenn ich einmal den kH-Verbrauch über einen Zeitraum von x Tagen ermittelt habe, kann ich meine Dosiermengen darauf einstellen und die kH über längeren Zeitraum relativ einfach konstant halten. Ich messe nur noch alle zwei Monate, um dann in der Regel festzustellen, dass sich nichts geändert hat. Dafür brauchts keine online Messung & Regelung.

    Nur so meine Meinung ....

    LG,
    Bernhard

    P.S.: Interessant finde ich die Kommentare dazu, z.B. diesen hier:

    Zitat

    Ouch! I may have even thought about $7-800 for presales, but 1k+ is a tough number. I can kill a lot of coral for that :winking_face:

    Hallo Keno,

    erstmal willkommen im Meerwasserforum.

    EDIT - Punkt 1 hat sich bzgl. Wattzahl erledigt - aber die 15000K passen nicht

    1.) Bernd hat das Wichtigste bereits gesagt: Mit 44 Watt Beleuchtung auf 250 Liter wirst Du leider keinen vernünftigen Start hinbekommen. Deshalb auch keine Algenphase. Selbst bei LED empfehle ich Dir mindestens 0,5 Watt pro Liter - und das ist die unterste Grenze.
    Darüber hinaus sind 15000Kelvin als alleinige Beleuchtung auch schwierig. Das ist optisch für die Abendstunden ganz nett, aber nicht als Dauerbeleuchtung. Es würde Deine Koralllen m.E. stressen.
    Du solltest da schon 10000K Beleuchtung nachrüsten. Es gibt auch gebraucht mittlerweile ganz Vernünftiges. Ich kenne Deine Beckenmaße nicht, aber 250 Liter hört sich nach 100 x 50 x 50 cm an -> Dafür würde dann zum Beispiel eine T5-Lampe mit 4x39Watt Röhren genügen.

    2.) Und 25kg Lebendgestein ist schon viel - wenn es gutes Lebendgestein ist. Dieses ist nämlich sehr porös und damit leicht. Ich hatte bei meinem 330 Liter-Becken anfangs 20kg Lebendgestein drin und mußte dann sukzessive Steine rausnehmen, um Platz für die Korallen zu schaffen.

    3.) Die Sera-Tests mögen für Süßwasser taugen, für Salzwasser sind sie meiner Erfahrung nach nicht zu gebrauchen. Für den Anfang brauchst Du auch nur kH und pH, wenn später mal Steinkorallen drin sind, dann noch Ca, NO3 und PO4. Aber ich würde an Deiner Stelle mit einfachen Weichkorallen (Keniabäumchen, Pilzlederkorallen etc.) anfangen. Tropic Marin oder Salifert sind gängige Tests, die auch funktionieren.

    Welches Wasser hast du verwendet? Hast Du eine Wasseraufbereitungsanlage (z.B. Umkehrosmose?).

    Bitte besorge Dir als erstes eine ordentliche Beleuchtung und stell dan mal ein paar Fotos rein - dann können wir Dich noch besser beraten.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    meine grüne Scolymia, die ich jetzt seit einem Jahr in meinem "Nano" (AM Cubicus -> siehe meine Signatur) habe, bekommt im Inneren weiße Stellen und beginnt zu degenerieren.

    Die aktuellen Wasserwerte sind (heute gemessen):
    T = 25°C
    Dichte = 1,0233 (Aräometer)
    pH = 8.0 (TM)
    kH = 7 (TM)
    Ca = 440 mg(l (Salifert)
    NO3 = 5-10mg/l (Salifert)
    PO4 = 0,05 mg/l (reefanalytics)

    Ich füttere 1x pro Woche Fauna Marin LPS Grow&Color Pellets.

    Die rote Scolymia (habe ich seit 9 Monaten) steht noch prima da.

    Hat jemand einen Rat für mich, was ich tun könnte, um dem Trend entgegenzuwirken und die grüne Scolymia noch zu retten?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Christiane,

    das Aqua Medic Kauderni gibt es doch auch mit eingebautem Filterabteil (statt Unterschrankfilter), siehe z.B. hier: AM Kauderni (Mrutzek)

    Ist das nicht genau das, was Du suchst?
    Persönlich würde ich ja das Becken mit Unterschrankfilter nehmen, weil die Lösung mit dem Filterabteil im Becken für mich einfach zuviel Wasservolumen wegnimmt. Die Konstrukton mit den drei Bohrungen ist für meine Begriffe auch durchdacht. Ich habe selbst das AM Cubicus und das funktioniert tadellos ( siehe meine Signatur). Ist auch von der Geräuschkulisse her erträglich.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Unbekannter,

    die Pumpen geben zwar auch Wärme ab, sind aber nicht der Hauptverursacher. Darüber hinaus sind die Wirkungsgrade der einzelnen Strömungs- und Förderpumpen nicht so unterschiedlich, als dass man dadurch die Temperaturerhöhung im Becken merklich beeinflussen könnte. Im Klartext: eine andere Pumpe wird Dir Dein Temperaturproblem nicht lösen.

    Hauptursache des Wärmeeintrags in Dein Becken ist - wie schon geschrieben - die T5-Beleuchtung in Verbindung mit der geschlossenen Abdeckung. Das RedSea Max 130 ist (leider) bekannt für dieses Problem.

    Es gibt zwei Möglichkeiten zur Abhilfe:

    1.) Du entfernst die Abdeckung und kaufst Dir eine Hänge- oder Aufsatzleuchte, am besten eine LED. LEDs geben weniger Wärme nach unten ab und durch die fehlende Abdeckung erzwingst Du auch eine Verdunstungskühlung durch Luftzirkulatíon.

    2.) Du installierst ein Klimagerät. Ist für mich die schlechtere Lösung, da Klimageräte gut "Strom fressen".

    LG,
    Bernhard

    Hallo Hans-Werner,

    trotz der empfohlenen Maximaldosierung von N/P-Bactobalance ist mein Phosphatwert gestiegen. Mit Phosphatadsorber konnte ich den Wert bei hohem Fischbestz und üppiger Fütterung immer zwischen 0,07 und 0,12mg/l halten.
    Nach Umstellung Aauf Bacto Balance und Weglassen des Adsorbers ist der PO4-Wert nun innerhalb von c.a 3-4 Monaten auf > 0,2mg/l gestiegen.
    Nitrat wurde im selben Zeitraum von ursprünglich 40 - 50 mg/l auf ca. 20mg/l gesenkt.

    Macht es Sinn, jetzt zusätzlich zur Dosierung von N/P-Bacto Balance temporär einen Phosphatadsorber im Wirbelbett zuzuschalten oder ist das wegen der Einwirkung auf das N/P-Gleichgewicht eher kontraproduktiv?

    LG,
    Benrhard

    Hallo Forianer,

    ich habe die Gelegenheit, ein Pärchen Centropyge loricula (Flammenzwergkaiser) zu erwerben. In meinem Becken (768 Liter brutto, stark strukturiert) lebt allerdings schon ein "alteingesessenes" Pärchen Genicanthus bellus (Lyrakaiser).
    Hat jemand von Euch Erfahrung mit einer solchen Zusammenstellung?
    Die Genicanthus sind bislang sehr friedlich und ignorieren eigentlich jeden Neuzugang - mit einem weiteren Pärchen Kaiser habe ich es allerdings noch nicht versucht.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Hans-Werner,

    zunächst Eines vorweg: ich habe vor ca. vier Monaten von einer reinen kationen / anionischen Spurenelementzugabe auf TM Bacto Balance + K/A-Elements umgestellt und bin mittlerweile begeistert von den Resultaten. Meine Werte für NO3 sind von etwa 40mg/l auf 10-15mg/l zurückgegegangen, für Phosphat von eta 0,15mg/l auf 0,07mg/l. Die Folge davon ist, dass meine SPS deutlich an Farbe gewonnen haben. Dies fällt sogar Besuchern auf, die sonst nichts mit Meerwasseraquaristik am Hut haben. Auch das Wachstum hat deutlich zugenommen und mein Kalkreaktor kommt kaum noch nach, die kH entsprechend hoch zu halten.
    Die LPS stehen auch besser da, vor allem die Acanastreas "platzen" fast, so aufgeblüht sind sie.

    Einzig negativer Effekt war bisher, dass ich mir vermutlich meine zwei Gorgonien gehimmelt habe; möglicherweise durch zu schnelle Nährstoffabsenkung. Ich hatte anfangs auch noch zusätzlich N/P-Pellets in einem Wirbelbettreaktor zugeschaltet und das war vielleicht zuviel des Guten (auch wenn NO3 / PO4 noch deutlcih nachweisbar war; die Absenkung war vielleicht zu schnell). Die Gorgonien (vermutlich Muricea pinnata - Langdorn Strauchgorgonie) wurden schneeweiss und haben sich davon nicht mehr erholt.

    Nun aber zu meiner eigentlichen Frage: Was passiert eigentlich mit dem Phosphat? (Nitrat kann man ja eventuell zu N2 reduzieren und somit aus dem Becken entfernen).
    Generell steht auf Eurer Homepage: "NP-BACTO-BALANCE fördert mit seiner Mischung von ausgewählten organischen Verbindungen und geeigneten anorganischen Nährstoffen den Einbau von Nitrat und Phosphat in zusätzliche Biomasse."

    Wenn nun also NO3 und PO4 in Biomasse eingebaut werden, können sie sich dadurch quasi im Becken anreichern und könnte es - z.B. durch eine pH-Verschiebung oder sonstige Störung des Gleichgewichtes - zu einer plötzlichen Freisetzung kommen? Das wäre dann natürlich der Gau ....

    Ich verstehe, dass TM die exakte Wirkungsweise von Bacto-Balance aus Gründen des know-how Schutzes nicht freigeben will, aber vielleicht kannst Du mir wenigstens meine Bedenken nehmen ...

    LG,
    Bernhard

    Hallo Jacky,

    deine Wasserwerte zeigen erstmal nichts Ungewöhnliches, wobei die Karbonathärte = 11 schon sehr hoch ist. Besser wären da 6-8. Woher kommt dieser hohe Werte? Dosierst Du irgendetwas zu?
    Wie lange hast Du die Anemone schon? Generell sind aber 60 Liter für eine Korkenzieheranemone (Macrodactyla doreensis) viel zu wenig, da diese Anemonen (wie die meisten) extrem stabile Wasserwerte benötigen, die Du vermutlich mit dem kleinen Wasservolumen nie hinbekommen wirst. Im Meerwasserlexikon werden deshalb 1000 Liter als Richtgröße angegeben: LINK
    Auch die 60 Liter Wasserwechsel sind da möglicherweise kontraproduktiv, da Du dadurch noch mehr Instabilität reinbringst. Versuche bitte, die Anemone entweder wieder zurückzugeben oder schleunigst jemanden zu finden, der sie in ein großes Becken mit stabilen Wasserwerten nimmt.
    Für ein Becken Deiner Größe würde sich folgende Anemone eignen: Cribrinopsis crassa LINK

    LG,
    Bernhard

    Also "Immo" oder wie auch immer Du heißen magst,
    ich weiß ja nicht, ob Du größere Aktienpakete eines HQI-Herstellers besitzt und deshalb so schreibst, aber bei meiner LED (Vertex Illumina) flackert und flimmert nix, und ich habe diese jetzt seit 4 Jahren über meinem Becken hängen und kann auch keinen Leistungsverlust feststellen, geschweige denn mußte ich irgendwelche LEDs wechseln.

    Vorher hatte ich 3 Jahre HQI / T5, ich könnte auch nicht behaupten, dass die Korallen mit LED seitdem schlechter wachsen.

    VG,
    Bernhard