Beiträge von wasserpanscher

    Hallo liebe Forianer,

    nach zweieinhalb Jahren ist es mal an der Zeit, dass ich hier ein Update einstelle.

    Das Becken läuft absolut problemlos und mit minimalem Aufwand. 10% Wasserwechsel alle 2 Wochen, mehr investiere ich eigentlich nicht an Zeit.
    An Technik habe ich auch nichts mehr verändert; d.h. bis auf die Beleuchtung (Giesemann Tezla) ist die originale Technik drin.
    NaHCO3 dosiere ich automatisch 1 x pro Tag (Grotec NG-1); CaCl2 so einmal pro Woche per Hand. Spuris oder sonstiges Voodoo gebe ich nicht zu.
    Fütterung 2 x pro Tag ( 1 x Dr. Baseleer; 1 x FroFu)

    Aktueller Besatz:
    Wirbellose: 4-5 Einsiedler (Paguristes cadenati; Cilibanus tricolor)
    1 Alpheus randalli Symbiosekrebs

    Fische:
    1 x Trimma rubomaculatus
    2 x Trimma cana
    1 x Gobodion okinawae
    1 x Gobodion spec. (schwarz)
    1 x Synchiropus picturatus - LSD Mandarin-Fisch (ein ganz kleiner, aber auch schon seit einem Jahr drin, scheint also gehnug zu fressen zu bekommen)

    LG,
    Bernhard

    Hallo Daniel,

    vom Besatz her aus meiner Sicht kein Problem; noch besser wäre ein Pärchen, wobei man Männchen und Weibchen äußerlich nicht unterscheiden kann. Aber manchmal sieht man beim Händler zwei, die einträchtig nebeneinander sitzen.

    Das mit dem Sand aufwühlen kann ich leider bestätigen. Ich hattte mal eine V. puellaris und habe relativ feinen Sand im Becken. Das Wasser war die ganze Zeit "neblig".

    Gruss,
    Bernhard

    Hallo Markus,

    da würde ich mir aber mal ganz konkret die Garantiebedingungen ansehen. Was ist denn die Leistung, die Dir der Aquarienbauer anbietet, wenn das Becken nach z.B. 5 Jahren undicht wird?
    Klebt er Dir dann nur die Naht neu, wenn Du ihm das Becken leer und gereinigt vor der Haustür abstellst und auch wieder abholst; oder bezahlt er Dir das Ersatzbecken für die Zeit, in der Du Deine Tiere umquartieren muß sowie den möglichen Wasserschaden etc ....?

    Ich vermute mal bestenfalls Ersteres, und da frag ich mich immer, was eigentlich der Wert einer solchen "Garantie" ist. Deshalb würde ich mich eher mittels konkreter Referenzen (z.B. hier im Forum) überzeugen ...

    LG,
    Bernhard

    Hallo Angelo,

    hast Du mal das Aqua Medic Blenny "Advanced LED" in der Version mit der aquareef LED in Betracht gezogen? ich habe das seit zwei Jahren am Laufen; es ist ein durchdachtes Konzept.
    Aber nur das mit der aquareef LED, nicht mit den ursprünglichen drei "Funzeln"!

    Hat genug Tiefe, einen vernünftigen Abschäumer und auch eine gute Strömungspumpe, und alle shinter einer Wand verbaut.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Daniel,

    tut mir leid, dass Du jetzt am Anfang gleich Einbußen hast; aber diese Erfahrung haben wir wahrscheinlich alle mal machen müssen.
    Ich glaube nicht, dass es am Salz oder am Kleber liegt. TM Bio Activ ist ein sehr hochwertiges Salz, und auch Aqua Medic hat sehr viel Erfahrung, die würden keine Kleber in den Markt bringen, die solche Konsequenzen hätten. Jedenfalls habe ich noch nie davon gehört.

    Mir fällt Folgendes an Deinem Becken auf:

    Nitrat und Phosphat = Null sind nicht gut. Die könnten ein Ausbleichen erklären. Allerdings glaube ich Deine Werte nicht, da Du ja in einem anderen Thread geschrieben hast, dass Du noch Ammonium mißt und deshalb wahrscheinlich auch den Ammonium Remover zugibst. Wer messbar Ammonium hat , hat auch Nitrit und Nitrat ... Mit welchen Tests hast Du gemessen?

    Ich denke vielmehr, dass Du Deinem Becken Ruhe geben mußt. Wenn Du noch Ammonium misst, bist Du gerademal am Anfang der Einfahrphase. Lass das Becken sich jetzt einfach mal entwickeln, auch auf die Gefahr hin, dass Dir noch die eine oder andere SPS abstirbt, und besetze erstmal mit ein paar Weichkorallen. In der Strömung wedelnde Weichkorallen sind auch etwas sehr Schönes, ich möchte das bei meinem Becken (Mischbesatz) nicht missen. Weichkorallen verzeihen Dir Fehler und Schwankungen in den Wasserwerten. Und selbst wenn sie mal zwei Wochen geschlossen sind, weil irgendein Wasserwert nicht passt, erholen sie sich nachher schnell.

    Warte mit den SPS, bis Dein Becken sichtbar "aufblüht", die Kalkrotalgen schön das Gestein überzogen haben und ganz konstante Wasserverhältnisse vorherrschen. Dann wird es auch mit den bonbonfarbigen SPS klappen.

    Und kipp jetzt nicht soviel verschiedene Mittel rein. Jedes Mittel, ob Adsorber (Kohle), Remover, oder was auch immer, beeinflusst die Beckenbiologie, und das ist am Anfang, wenn diese sich erst stabilisieren muß, nicht hilfreich.

    Also: "In der Ruhe liegt die Kraft..."

    LG,
    Bernhard

    Hallo Kathrin,

    noch besser wäre vielleicht, den scopas rauszufangen und ein paar Tage in eine Schwimmschule zu setzen. Dann kann sich der flavescens in Ruhe an das Becken gewöhnen. Vielleicht auch bei der Gelegenheit
    ein paar Steine umstellen, um die alten Reviergrenzen aufzuheben. Dann müssen sich quasi alle wieder neu eingewöhnen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    ich habe seit nunmehr 7 Monaten einen Weiskehldoktor in meinem 800Liter Becken, der nach einem anfänglich abgemagerten und schwächlichen Tier sich mittlerweile zu einem ca. 12cm großen „Rambo“ gemausert hat.
    Seit einer Woche kann ich beobachten, dass er immer abends zwischen 21:00 Uhr und 22:30Uhr (da geht das Licht aus) ständig wie ein Wilder durch das Becken fetzt; teilweise legt er sich dazu richtig seitlich.

    Untertags ist er lebhaft, aber nicht verhaltensauffällig.

    Wasserwerte sind ok (Ca:420-440mg/l; kH=10-11; NO3: 20mg/l; PO4:0,08mg/l; pH: 8,2 – 8,3; T= 25,5 – 26 °C)
    Neben dem Weissdkehldoc. sind noch 4 weitere Doktoren (2 x Zebrasoma Flavencens, 1 x Ct. Tominiensis, 1 x Acanthurus pyroferus) im Becken, denen das Ganze aber sichtlich am A.... vorbei geht.
    Mit dem pyroferus gibt es keine erkennbaren Konflikte.

    Habt Ihr so was bei Euch auch schon beobachten können? Wird der Kollege eventuell geschlechtrsreif oder woran kann das liegen?

    Ich werde mal versuchen, heute abend zu filmen, damit man sich einen besseren Eindruck verschaffen kann.

    LG,
    Bernhard

    P.S.: einen Einblick in mein Becken bekommt Ihr über den link in meiner Signatur

    Hassllo Stefan,

    um es mal ganz direkt zu sagen: wenn Du Deine Steine eine Weile ins Süßwasser gelegt hast, sind sie biologisch tot - und so sehen sie leider auch aus. Ich würde an Deiner Stelle neu starten:

    1.) Vernünftige Beleuchtung kaufen, ggf. auch gebraucht
    2.) gutes frisches Lebendgestein und neuen Sand/Kies (keinen Livesand) holen
    3.) keine Dosierung irgendwelcher Zusätze, auch keine UVC (unnötig), stattdessen ein gutes Markensalz verwenden. Wenn Du 8 Liter Wasserwechsel pro Woche durchführst (entspricht 12% bei 65Liter Nettovolumen), ersetzt Du i.d.R. eventuell verbrauchte Spurenelemente mehr als hinreichend.

    Dann klappt´s auch bestimmt.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Stefan,

    Deine Wasserwerte sehen erstmal in Ordnung aus. pH sollte höher sein (8.1 - 8.3), scheidet für mich aber als alleinige Ursache aus.
    Wenn Du bei pH7.7 eine kH von 7.3 hast, ist Dein Becken leicht an CO2 übersäuert, was z.B. auf schlechte Durchlüftung des Raumes oder ungenügende Strömung zurückführen zu sein könnte.

    Was meiner Ansicht nach viel wichtiger ist: Welche Beleuchtung hats DU? Ist das noch die orginale Funzel?
    ich habe seit zwei Jahren ein Aqua Medic Blenny am Laufen. Am Anfang habe ich es mit den drei Orginalspots versucht und selbst die Weichkorallen haben gezickt. Dann habe ich die Beleuchtung
    gegen eine Giesemann Teszla getauscht und seitdem wachsen auch SPS/LPS. Sonst habe ich noch die Orginaltechnik drin und nur zusätzlich eine Wassernachfüllung und eine 1-kanalige Dosierpumpe
    zur Stabilisierung der kH installiert.

    Vielleicht solltest Du auch mal die Zusatzdosierung der Spurenelemente weglassen oder zumindest auf die Hälfter reduzieren. Gerade Ultrmin-S ist eigentlich Nährstoffquelle pur, und das kann auch ein Cyanowachstum begünstigen.
    Die UVC kannst Du auch ausschalten, sind ja keine empfindlichen Fische mehr drin. Lieber nur so viel Technik, wie unbedingt nötig, und so wenig wie möglich.

    Anbei ein link von meinem Becken, leider keine aktuellen Bilder, muß ich heute abend mal einstellen:

    AM Blenny - Hier klicken !!!

    LG,
    Bernhard

    Hallo Bernd,

    ich gehe mal davon aus, dass Du den pH-Wert im Kalkreaktor bzw. am Ausgang mißt. In diesem Fall mußt Du für die pH-Regelung des Kalkreaktors "pH-senken" wählen und den Wert auf 6,2 stellen.
    Im Übrigen kannst Du iks auch direkt kontaktieren (per Tel. oder e-mail), bei mir waren die bislang sehr hilfsbereit.

    LG,
    Bernhard

    Hallo ,

    das sind Sandanemonen, keine Majanos. In manchen Becken halten sie sich wohl, in andern nicht. Sind m.E. harmlos. Habe sie in meinem Nano-Becken, da vermehren sie sich langsam, sind aber nur am Boden zu finden. Nicht zu vergleichen mit Glasrosen oder Majanos, die sich explosionsartig vermehren können.
    Würde sie drin lassen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Norman,

    Du mußt den Pilz aber irgendwie festklemmen, sonst wächst er erfahrungsgemäß nicht an und wird irgendwann von der Strömung weggestrieben.
    Ich habe die besten Erfahrungen damit gemacht, einen Zahnstocher oder Teil eines Schlickstäbchens auf einen Stein zu kleben/mörteln und den Pilz darauf "aufzuspießen".
    Hat bei mir bislang in etlichen Fällen immer geklappt.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Mike,

    ich konnte jetzt leider nirgendswo Deine Beckengröße entnehmen, aber bei dem Besatz müßten es ja mindestens 750 Liter sein. Da ist m.E. eine 25Watt-UVC für eine bereits ausgebrochene Cryptocarion-Infektion zu schwach. Ich weiß das aus eigener Erfahrung mit meinem 750 Liter-Becken. Ich hatte ursprünglich eine 25Watt deBary dranhängen, diese allein brachte keinen Erfolg.
    Geholfen hat dann
    a.) das Hinzuschalten einer 55Watt UVC (Aqua Medic Helix)
    b.) über 4 Wochen immer abwechselnd entweder JBL Punktol oder Tropic Marin Lipovit auf das Frostfutter (Frostfutter autauen, mit "Zewa" trocknen, beträufeln und 15-30 min einwirken lassen).

    Vielleicht kannst Du Dir eine weitere UVC für einen temporären Einsatz borgen.

    Auf der Internetseite "Korallenriff" und auf der Marubis-Homepage gibt es sehr gute Aufsätze zu den Möglichkeiten, eine Cryptocarion-Infektion zu bekämpfen. Dort steht auch, dass Ozon in diesem Fall keine (positiven) Auswirkungen hat.

    LG,
    Bernhard

    Die Ca/Mg/kH-Tests von Red Sea kenne ich leider nicht. Ich hatte nur mal den PO4-Test von Red Sea, der war schlicht und einfach für´n A.... Seitdem nehme ich für PO4 nur noch Gilbers (reefanalytics).

    Es gibt z.B. von JBL den Kombitest Ca/Mg, da bestimmt man zuerst die Summe Ca+Mg, und danach die Mg-Konzentration; die Ca Konzentration ergibt sich dann automatisch aus der Differenz der beiden Werte. Das heißt dann, messe ich Mg zu niedrig, errechnet sich der Ca-Wert automatisch zu hoch.

    Sicherheit bekommst Du nur, wenn Du Dir eine Referenzlösung besorgst (kostet "nur" 15.- EUR) und gegenmisst.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Padde,

    im Prinzip hat Peter das schon schön formuliert: solange alles gut steht, einfach cool bleiben und nichts dran rumschrauben.
    Bist Du Dir sicher, dass Dein Wassertest auch richtig anzeigt? Mit welchem Test mißt Du? Besorge Dir ggf. einfach mal eine Referenzlösung, um den Test zu überprüfen.

    Der Magnesiumwert erscheint mir etwas niedrig. Kann es sein, dass Du eine Kombimessung Ca/Mg benutzt? Dann würde eine niedrige (falsche) Mg-Messung die hohe (dann autoomatisch falsche) Ca-Messung erklären.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    also bei mir sind bei den L.amboniensis nach kürzester Zeit immer nur zwei Tiere übrig geblieben; scheinen also echte Kannibalen zu sein.
    Warum eigentlich nicht ein Putzerlippfisch? Ich üwrde ihn nur dann als letzten Fisch einsetzen, damit er auch genug Putzkandidaten hat und nicht nur wenigen Fischen auf die Nerven gehen kann.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Mike,

    dann komme ich mal zur ursprünglichen Frage zurück. Ich würde - wie folgt einsetzen:

    - die Stoniogobiops + Knalli sowie die Gobiodon citrinus zuerst, damit sie sich in Ruhe ihre Rückzugsgebiete suchen können
    - Pterapogon kauderni können auch sofort rein, weil diese nach meiner Erfahrung nur untereinander bei gleichgeschlechtlichen extrem agressiv sind, gegenüber fremden Arten aber so gut wie keine
    Interaktion zeigen
    Außerdem sind die obigen Fische keine Vielschwimmer und belasten daher die Biologie auch am Wenigsten

    - danach Gramma Loreto bzw. Ps. fridmani

    - danach zwei Zebrasoma flavescens (vorausgesetzt, das Becken ist gut strukturiert): halten Dir die Algen im Zaum; einer allein neigt vermutlich zur Hektik
    (Z. xanthurum ist ein NoGo, da zu groß und zu agressiv)

    - danach den Putzlippfisch (der muß ja was zu putzen haben und hat dann die beiden Doktoren)

    - danach die Anemone; wenn diese sich akklimatisiert hat, dann ein Pärchen Ocellaris

    - danach die Valenicianna, wenn das Becken gut eingefahren ist und der Bodengrund "lebt", so dass sie was zu Fressen findet, falls sie nicht sofort an Frostfutter geht

    - ganz zum Schluss die C. loricula. Ich habe zwar nur zwei C. Argi, aber die sind extrem lebendig und agressiv gegen jeden Neuzugang, egal ob Fisch oder Koralle

    Abstände zwischen den Neubesetzungen: Na ja, jeder Neuzugang belastet das biologische Gleichgewicht und stellt die Beckenhierarchie in Frage. Ich würde jeweils mindestens 1 Monat zwischen den einzelnen Schritten warten.

    LG,
    Bernhard

    Hallo John,

    ich habe zwar keine Erfahrung mit dem bispinosa, habe bei mir aber mal einen zweiten und deutlich kleineren Centropyge Argi nachgesetzt - das ging problemlos und die beiden sind jetzt ein gut harmonierendes Pärchen. Wichtig ist - denke ich - der deutliche Größenunterschied und für den Anfang viele Versteckmöglichkeiten im Becken. Wenn Du ganz sicher gehen möchtest, kannst Du Dir auch ein Einhängebecken basteln (oder z.B. bei Mrutzek bestellen), dann können sich die beiden erstmal sehen ohne sich zu verletzen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    seit kurzem habe ich einen iks-Aquariencomputer mit pH-Elektrode zur Regelung meines pH-Wertes im Kalkreaktor und zur Messung des pH im Becken.
    Fluch solch einer Messung ist, daß ich nun festgestellt habe, dass mein pH-Wert im Becken immer zwischen 7,65 und 7,88 schwankt – also insgesamt zu niedrig ist. Der pH-Wert im Kalkreaktor ist auf 6.2 eingestellt.
    Die Korallen stehen bis dato gut dar.

    Ich habe Folgendes unternommen, um den pH im Becken über 8,0 zu erhöhen – leider ohne Erfolg:

    1.) Habe folgende Messwerte im Becken:
    Salinität = 35 (entspricht 1,0233g/l @ 25°C)
    kH = 8,5 – 9
    Ca = 420 mg/l
    Mg = 1350 mg/l
    NO3 = 10 – 15 mg/l
    PO4 = 0,075 mg/l
    T = 25 – 25,5°C

    2.) Ich habe eine Kalksäule dem Kalkreaktor nachgeschaltet, um eventuell austretendes CO2 zu neutralisieren
    3.) Ich habe mehrfach den pH auf 8,0 – 8,1 angehoben und versucht, mit TM Triple Buffer stabil zu halten; der pH fällt aber immer wieder innerhalb von 12h ab.
    4.) Messfehler scheidet aus, da ich die pH-Elektrode mit einer Referenzlösung überprüft habe.
    5.) Das Becken (764L) steht in einem 35m2-Raum, der auch gut belüftet ist; Sauerstoff wird ins Becken über den Abschäumer im Technikbecken eingebracht.

    So nun die Fragen:
    a.) Kann der niedrige pH ( um 7,6) kritisch werden?
    b.) Falls ja, was kann ich noch tun, um ihn dauerhaft anzuheben?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Dinjo,

    meiner Meinung nach hast Du bereits mindestens drei Fische in Deinem Becken, von denen Du Dich aufgrund Ihrer Endgröße mittelfristig trennen werden mußt:

    - Scarus Quoyi: Endgröße 25cm, extrem agiler Schwimmer, Mindestbeckengröße laut MeWA-Lexikon: 1800 Liter
    - Balistoides conspicillum : Endgröße 45-50cm; Mindestbeckengröße: 3500 Liter
    - Thalassoma lunare: Endgröße 25cm, Mindestbeckengröße 2000 Liter

    Unter diesen Randbedingungen kann ich Dir von einem Phillippinen-Doc nur abraten. Ich habe zwar selbst keinen, aber einen Weisskehldoktor, und der ist ähnlich in der Pflege.
    Habe eine starke UVC (insgesamt 85Watt bei 800Liter Beckenvolumen) und trotzdem fast 3 Monate gebraucht, um ihn einigermaßen punktefrei zu bekommen, nachdem er
    nach dem Neu-Einsetzen von meinen Hawai-Docs ordentlich Prügel bekommen hatte und dann sofort zum Streuselkuchen wurde.

    Abgesehen davon, dass Du m.E. ohnehin bereits den falschen Besatz hast und da aktiv werden mußt, wenn Du langfristig anDeinen Tieren Freude haben willst,
    könnte Dir so ein empfindlicher Fisch wie der Japonicus mit hoher Wahrscheinliochkeit den ganzen Besatz "himmeln". Dieses Risiko würde ich nicht eingehen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Ihr Beiden,

    wie ist das mit so einem Kreislauf?

    Die Pumpe wird dann trocken betrieben? Alles in Verbindung mit TB macht ja dann keinen Sinn, solange das Wasser vom Überlauf kommt.

    Ist das wirklich dicht, wir reden ja hier alle von nicht gerade kleinen Wassermengen...

    Gruß,
    Ron

    Hallo Ron,

    das System funktioniert doch im Prinzip genauso wie die Tausende von Außenfiltern, die im Süßwasser seit Jahrzehnten betrieben werden. Ich habe die Verbindungen zwischen den Schläuchen noch mit Schlauchklemmen abgesichert, damit sich nichts löst. Also müßte das auch dicht sein.
    Das mit dem "Trocken betreiben" der Pumpe verstehe ich nicht. Du installierst das System, saugst einmal an (das berühmte Verfahren der "Mundsauger"), und der ganze Kreislauf füllt sich automatisch mit Wasser. Da läuft nichts trocken.

    LG,
    Bernhard

    P.S.: Ich gebe natürlich Andre recht. Viel wichtiger als der Einbauort ist die Dimensionierung der UVC. Es gab dazu mal vor geraumer Zeit einen guten Artikel im Meerwasseraquarianer mit einer Berechnungsformel. Demnach benötigt man z.B. für 800 Liter mindestens 50 Watt, um eine wirksame Entkeimung zu erreichen. Die Angaben mancher Hersteller sind demnach viel zu optimistisch.
    Ich habe das selbst erfahren. Ich hatte ursprünglich eine 25W deBary mit Ansaugung aus dem Technikbecken und habe vergeblich mit allen möglichen Mitteln (Medizinalfutter etc.) versucht, meinem Weisskehl die Punkte "abzugewöhnen". Nachdem ich zusätzlich eine 55W UVC mit Ansaugung aus dem Hauptbecken installiert hatt, waren die Punkte nach 14 Tagen verschwunden und dem Tier geht es prächtig. Jetzt läuft nur noch die 55W UVC.

    Hi Thomas,

    die Antwort von Gordon ist schon richtig. Die tatsächliche Fördermenge hängt von Deiner Anlagenkennlinie ab, d.h. von der Verrohrung. Kannst Du also sinnvollerweise nur experimentell bestimmen.
    Ich habe z.B. eine RD Speedy 75Watt als Rückförderpumpe und betreibe diese bei 40 Watt mit c.a. 2m Rohrlänge (25er-Rohr) , 5 Bögen, und 1,2m Förderhöhe. Da liefert sie 1150 Liter/h.

    LG.,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    als ich heute nach Hause kam, mußte ich feststellen, dass mein Abschäumer (Meerwassertechnik Klewinski Gr. 2 - sehr gutes Teil) plötzlich völlig überschäumte.

    1.) Der Abschäumer läuft seit einem Jahr problemlos, ich habe nichts am Becken verändert. Der Vorgänger lief 3 Jahre problemlos.
    2.) 5% Wasserwechsel durchgeführt und Abschäumertopf geleert habe ich bereits am vergangenen Samstag, kann also auch nicht die Ursache sein.
    3.) Fische sind auch noch alle da, also auch hier keine Überreaktion durch einen verendenden Fisch hervorgerufen
    4.) Korallen stehen unverändert gut da.

    Was kann das noch als Ursache haben? Kann es z.B. durch Korallenlaichen oder Vergleichbares hervorgerufen sein? Ich bin ratlos.

    (Zu meinen Beckendaten siehe link in der Signatur)

    LG,
    Bernhard :confused_face:

    Hallo Ron,

    Ist doch ganz einfach. Ich habe bei mir die UVC (Aqua Medic Helix 55W) in den Unterschrank gelegt und betreibe sie in einem separaten Kreislauf mit einer Eheim 2000 Pumpe.
    Aus dem Hauptbecken sauge ich mittels Eheim Ansaugrohr (und Filterkorb) in Bodennähe an. Das Wasser wird mittels 19" Schlauch durch die Pumpe und dann durch die UVC-Lampe geführt und dann
    an der dem Ansaugrohr gegenüberliegenden Seite wieder ins Becken geführt. Ähnlich wie das ganz normale System mit Eheim Außenfilter im Süßwasser, nur dass anstelle des Filtrs die UVC mit Pumpe sitzt.

    LG,
    Bernhard

    Ja, er meint offenbar mich.Vielleicht ärgert er sich auch nur, weil er es bei sich selbst falsch angeschlossen hat ... (im Bypass ist die Variante mit dem geringsten Wirkungsgrad;
    siehe auch z.B. die Homepage vom UVC-Hersteller deBary) :grinning_squinting_face:

    Natürlich funktioniert eine UVC im Rücklauf aus dem Technikbecken auch, aber sie hat halt keinen so hohen Wirkungsgrad wie bei Direktansaugung kurz über dem Beckenboden.
    Vor allem wenn Du nicht permanent mit UVC arbeiten willst, sondern sie quasi nur für den Notfall bereit stellst, sollte sie schon optimal wirken.
    Ist übrigens nicht meine alleinige Meinung, die Tipps zum richtigen Anschließen findet man auch hier im Forum, mußt nur mal de Suchmaschine bedienen.

    LG,
    Bernhard

    Zu spät war es bei mir übrigens nicht, im Gegenteil, ich habe damit eine Cryptocarion Epedemie erfolgreich bekämpft.

    Hallo Daniel,

    zwingend benötigst Du keine UVC-Anlage. Nur wenn Du später mal empflindliche Fische wie z.B. einen Weisskehldoktor halten möchtest, ist eine ausreichend dimensionierte UVC Pflicht.
    Dann muß sie auch richtig angeschlossen werden, und zwar wie folgt:
    - Komplett separater Kreislauf mit Umwälzpumpe, die möglichst aus Bodennähe ansaugt.
    UVC ist besonders wirksam, um die Schwärmer des Cryptocarion Irritans (auch Seewasser-Ichtiyo genannt) abzutöten und eine Massenvermehrung zu verhindern.
    Diese Schwärmer halten sich vorwiegend in Bodennähe auf, deshalb auch die Ansaugung aus Bodennähe.
    - Eine UVC in den Rücklauf aus dem Technikbecken einzubauen, wie es hier empfohlen wurde, ist weniger effektiv. Im Technikbecken befindet sich vor allem das
    Oberflächenwasser, und dies hat eine geringere Dichte an Schwärmern.
    - Noch weniger sinnvoll ist es, einen Teilstrom aus dem Rücklauf abzuzweigen, weil dann einen Großteil der Schwärmer im Bypass ungestört wieder ins Becken
    zurückgelangt und sich vermehren kann.

    - Bei Deiner Beckengröße solltest Du mindestens 36W UVC nehmen, besser 55W.

    Aber, wie gesagt, jetzt am Anfang benötigst Du das m.E, nicht; nur wenn Du später mal empfindliche Fische halten möchtest, dann ist das sehr zu empfehlen.
    Fische wie der Weisskehl sind gegen Cryprocarion besonders anfällig, wie ich auch schon selbst erfahren durfte. Bei mir hat jüngst die oben beschriebene Anordnung geholfen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Unbekannter,

    ich habe mittlerweile (leider) einige Erfahrung mit weißen Punkten. Irgendein Mittelchen reinzukippen bringt gar nichts, sofern man die Ursache nicht kennt und beseitigt. Die meisten Mittel im Meerwasser
    sind entweder nicht korallentauglich oder sie helfen nicht (oder beides).
    Erzähl uns doch bitte etwas mehr über Dein Becken (welche Technik, welche Fische, eventuell Wasserwerte) und stell auch mal ein Foto ein. Toll wäre natürlich ein Foto von
    einem der befallenen Fische, auf dem man die weißen Punkte erkennt.

    Dann können wir Dir sicher qualifiziert Tipps geben.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Daniel,

    wenn ich mir das so ansehe: Ist eigentlich überhaupt gewährleistet, dass Du Deinen Abschäumer da rein und zu Reinigungszwecken auch mal wieder komplett rausbekommst, ohne die Mittelstütze zu entfernen?
    Ansonsten würde ich das zurückgehen lassen. Zwei Stützen auf 120cm Länge sind eiegentlich eine klare Fehlplanung.

    Oder ich würde zumindest die Mittelstütze ganz nahe an die tragende Wand zwischen Technik- und Nachfüllbecken schieben. Dürfte bzgl. der Stabilität kein Problem sein.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    da es immer wieder zum Teil abenteuerliche Aussagen zu den laufenden Kosten gibt, habe ich mal meine laufenden Kosten für ein 750 Liter-Becken zusammengestellt. Es ist ein ganz normales "Mischbecken" mit SPS,LPS und Weichen sowie "Allerwelts"-Fischen, kein Overkill bei der Technik.

    -> 133 EUR/Monat, nur die laufenden Kosten, ohne Neukauf von Tieren. Also, es ist schon eine andere Liga als Süßwasser (aber dafür auch viel spannender !)

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    habe heute einen gefleckten Wurm in meinem Lebendgestein entdeckt. Er ist vom Durchmesser nur ca. 2 mm dick. Wie lange er ist, kann ich nicht sagen, aber mindestens 10cm, vermutlich noch viel länger.
    Kann mir jemand sagen, um welchen Wurm es sich handelt und ob er eher Freund oder Feind ist?

    Irgendwelche Verluste konnte ich bislang nicht beobachten.

    LG,
    Bernhard