Beiträge von wasserpanscher

    Hallo Peter,

    ich habe bei mir die Erfahrung gemacht, dass so ab und an ein größerer Wasserwechsel (bis zu 20% des Nettoolumens) sich positiv auswirkt. Die Korallen stehen danach (subjektiv) besser da und haben die Polypen weiter geöffnet. Manchmal könnte ich meinen, man habe dem Salz irgendwelche Drogen beigemischt ....

    Das frisch angesetzte Meerwasser muss nicht länger stehen. Im Gegenteil, zumindest Red Sea empfiehlt, das Frisch angesetzte Meerwasser sofort zuzugeben, nachdem sich das Salz vollständig gelöst hat.

    Allerdings stimme ich Dietmar zu: Wenn Du Probleme mit der Stabilität oder dem Millieu in Deinem Becken hast, bringst Du möglicherweise noch mehr Instabilität rein, wenn Du einen großen Wasserwechsel vornimmst. Ich habe Eines in meinen bescheidenen fünf Jahren als Meerwassaquarianer und davor in 30 Jahren als Süßwasseraquarianer gelernt: Schnelle Veränderungen haben meistens negative Konsequenzen ...

    LG,
    Bernhard

    Hallo Patrick,

    willkommen im Forum!

    Zur Beckengröße gibt es einen Spruch: Egal, wie groß man es wählt, es ist am Ende immer zu klein!

    Also demnach würde ich Dir zur Maximalgröße raten, die Deine Wohnung und Dein Budget verkraftet. Natürlich gilt auch die Aussage Deines Händlers, dass ein großes Becken weniger empfindlich gegen Schwankungen ist als ein kleines.
    Zwischen 300 und 400 Litern würde ich da aber keinen signifikanten Unterschied sehen.

    Bezüglich der Luftfeuchtigkeit hängt das natürlich von Deiner Raumgröße ab. Ich kann Dir nur sagen, dass bei meinem 750 Liter-Becken ca. 35-40 Liter Wasser pro Woche verdunsten. Es steht in einem 30m2-Raum und - gefühlt - habe ich eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit als in den anderen Zimmern.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Bernd,

    das funktioniert nur, wenn die Anlage nach einem Stromausfall auch sicher wieder hochfährt und wenn der Grund des Stromausfalls bei den Stadtwerken liegt und nicht an einem Kurzschluss im eigenen Haushalt. Bei mir ist neulich an einem
    gewöhnlichen Sonntag Vormittag plötzlich ein Kurzschluss an der Elektronik der Förderpumpe aufgetreten, der sich nicht beheben lies. Hatte glücklicherweise noch eine Ersatzpumpe.

    Deshalb halte ich es persönlich für besser, wenn man eine SMS gesendet bekommt und dann ggf. jemanden vorbeischicken kann.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Daniel,

    ich habe das SMS Modul von iks (zusätzlich zum Computer), welches mir und meinem ältesten Sohn dann automatisch eine SMS sendet. Dann habe ich ca. 6-8 Stunden Zeit, das Becken wieder hinzustellen oder jemanden
    zu finden, der sich darum kümmert.

    Hat bislang auch zweimal funktioniert.

    Es gibt sicher auch weitaus kostengünstigere Lösungen.


    LG,
    Bernhard

    Hallo Peter,

    meine persönliche Meinung: Wenn es um ein Weichkorallenbecken mit sehr moderater Fischbesetzung geht, reichen:

    - Beleuchtung; konventionell mindestens 0,5 Watt pro Liter Beckenvolumen
    - ausreichend dimensionierte Strömungspumpe(n)
    - Abschäumer (würde ich nicht darauf verzichten, weniger wegen dem Schadstoffaustrag, als vielmehr wegen dem Sauerstoffeintrag)

    - eventuell Heizung (wenn das Becken in ungeheizten Räumen steht)


    und dann natürlich mit gutem Lebendgestein eingerichtet.

    Messen: alle 2 Wochen Dichte, kH, pH; alle 4 Wochen NO3 und PO4. (im eingefahrenen Zustand)

    That´s it!


    Wenn es ein SPS-Becken sein soll, sieht es natürlich anders aus. Dann zusätzlich eine 4-fach Dosierstation für Balling und organische Spuris. Messen dann zusätzlich Ca alle 2 Wochen

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    wenn dem so ist, dürften wir eigentlich nie von einem Händler Korallen beziehen, den wir wissen ja nicht, unter welchen Bedingungen diese Korallen vorgehältert wurden. Oder wir müßten konsequent alle Quarantänebecken haben, in denen wir jede neugekaufte Koralle erstmal für 4 Wochen zwischenhältern. Machen wir verantwortungsbewußte Aquarianer sicher auch alle .....

    LG,
    Bernhard :weihnacht:

    Hallo Daniel,

    die Cryptocarion-Erreger sind latent in jedem Becken vorhanden. Gesunde Fische werden in der Regel nur unter Stress befallen, so dass die Krankheit ausbricht. Stress kann entstehen z.B. grundsätzlich bei neu hinzugesetzten Fischen oder bei einer signifikanten Verschlechterung der Wasserwerte oder bei großen Umräumarbeiten im Aquarium.

    Ein Süßwasserbad hilft m.E. nicht, damit würdest Du nur Deine SPS "himmeln".

    Wenn Du keine gestressten oder geschwächten Fische im Becken hast, sehe ich kein Risiko bei der Umsetzung. Ich habe mir mal einen Weisskehl geholt, der sah nach einem Tag aus wie ein Streuselkuchen. Die anderen Fische im Becken hat das nicht weiter belästigt. Für den Weisskehl habe ich dann 3 Monate mit Vitaminen und Medizinalfutter gebraucht, bis die Cryptocarion-Infektion vorbei war. Mittlerweile ist der der dickste Fisch im Becken, aber das ist eine andere Geschichte ...;)

    Conclusio: ich würde es riskieren.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Mike,

    wozu soll diese Software gut sein? OK, mit ihr kann man die Werte in festgelegten Zeitintervallen auslesen und sich schöne Excel-Graphiken zeichnen. Aber wozu braucht man die Statistik?

    Ein Meerwasseraquarium läuft doch dann am besten, wenn die Werte so weit wie möglich konstant bleiben. Also ist darauf zu achten, dass keine großen und schon gleich gar keine schnellen Abweichungen von einem persönlichen Idealwert auftreten. Das kann man doch gut beobachten, indem man 1x pro Tag auf das Display schaut. Dazu braucht man keine Graphik oder Statistik.

    Ist nur so meine Meinung ....

    LG,
    Bernhard :weihnacht:

    Hallo Forianer,

    der Magnet-Scheibenreiniger "Flipper" wird ja in mehreren Berichten als DIE Erfindung schlechthin gelobt.

    Link zur Homepage des Herstellers

    Mich würden mal Eure persönlichen Erfahrungen interessieren. Was ist daran konkret so gut und was ist besser als bei den üblichen Magnetreinigern? Schließlich ist der Preis mit 45 EURO auch nicht von Pappe, und 9 Euro für jede Ersatzklinge lesen sich auch sehr selbstbewußt.

    Was mich auch interessieren würde: Die maximale Glasstärke wird mit 12mm angegeben; diese habe ich zufällig. Deshalb die Frage: Haftet der Flipper bei 12mm noch ordentlich, so dass auch hartnäckige Beläge entfernt werden, oder ist das Ergebnis dann eher mau?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Horst (?),

    eine Hybrid-Lampe, das heißt, LED gepaart mit T5, ist heute das "Non-plus-ultra", was die Farben und auch den Einfluss auf die Korallen angeht.
    Jetzt ist Dein Becken ja nicht besonders groß, aber mit der ATI Hybrid LED hättest Du zumindest richtig Reserven:
    Link zur ATI Hybrid

    Kostet allerdings auch über 1000.- Euro.

    Wenn Dir das zu viel ist, würde ich auf eine dimmbare T5-Leuchte gehen, bei Deinem schmalen Becken reichen dann 4 x 39 Watt.

    Auch hier wäre ATI meine erste Wahl, in diesem Fall die ATI Sunpower dimmbar.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Harald,

    bezgl. Futterautomaten: ich empfehle Dir den Grässlin Rondomatic. Habe 3 davon, den Ältesten seit c.a. 20 Jahren. Vorteil ist, dass Du in die einzelnen Kammern verschiedenes Futter geben kannst und auch die tägliche Menge genau dosieren kannst. Er hat 28 Kammern -> wenn Du 2x pro Tag fütterst, reicht Dir das 14 Tage.

    LG,
    Bernhard

    Infektionsgefahr besteht m.E. keine - jedenfalls sind mir keine Erreger bekannt, die sowohl im Süßwasser als auch im Salzwasser wirksam wären. Ich würde es aber stattdessen einfach mal mit "mehr Füttern" probieren. Ist der natürlichste und beste Weg, NO3 und PO4 anzuheben - und Deine Fische werden es Dir danken.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Farshad,

    meine absoluten Lieblinge für diese Beckengröße sind die Pseudochromis Fridmani. Haben eine tolle Färbung, fast schon ein "psychedelisches" Pink, und sind zu artfremden Fischen absolut friedlich.
    Ich hatte zwei Jahre lang in meinem 50x50x50er Becken ein Pärchen, und die lebten mit mehreren kleinen Grundeln ohne diesen irgendetwas anzutun. Jetzt sind sie in mein großes Becken verfrachtet worden, dort sehe ich sie leider nur noch ganz selten.

    Außerdem kann man Männchen und Weibchen ganz gut unterscheiden: Männchen haben ein kleines Schwert an der Schwanzflosse.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Daniel,

    wenn Du Deinen wöchentlichen Wasserwechsel von mindestens 5% durchführst, brauchst Du Dir über die Ionenverschiebung keine Gedanken zu machen. Ich habe in meinem vorigen Becken dies über drei Jahre so gehandhabt (jeweils CaCl2 / NaHCO3-Zugabe über Dosierstation) und konnte keinerlei negative Auswirkungen feststellen.

    Jetzt bei meinen 750 Litern habe ich einen Kalkreaktor. Das hat Vor- und Nachteile. Wenn ich nochmals vor der Anschaffung stehen würde, würde ich es wahrscheinlich nicht mehr tun und stattdessen lieber 4 weitere Dosierkanäle installieren.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Peter,

    ja, ist vermutlich (leider) so. Ich verstehe es zwar nicht ganz, weil sie eineinhalb Tage lang ohne erkennbare Anzeichen ganz normal im Becken geschwommen sind und auch Futter angenommen haben, aber ...
    Na ja, wie heißt es so schön: Geduld und Leidensfähigkeit sind die beiden wichtigsten Eigenschaften, die ein Meerwasseraquarianer mit sich bringen muss.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Harald,

    wenn es Dein Budget zuläßt, würde ich an Deiner Stelle mir auf jeden Fall eine geregelte Pumpe kaufen, und zwar eine RE Speedy 5000. Ich habe die größere Ausgabe und die ist schlicht und einfach unhörbar.
    Dass sie bezüglich der Fördermenge auch nahezu stufenlos einstellbar ist, ist auch toll, aber eigentlich schon fast Nebensache.

    LG,
    Bernhard

    Hallo,

    ich dosiere bei meinem 754Liter Becken (netto inkl. Technikbecken ca. 680 Liter):

    1.) NaHCO3: 360ml/Tag, verteilt auf 4 Dosierungen (angesetzte Lösung: 422g NaHCO3 auf 5 Liter)
    2.) CaCl2: 60ml/ Tag, verteilt auf 2 Dosierungen (angesetzte Lösung: 2000g CaCl2 auf 4 Liter)
    3.) Organotrace: 6ml/Tag; 1 Dosierung
    4. Wodka: 28ml/Tag, verteilt auf 4 Dosierungen

    1) und 2) dosiere ich nur, wenn mein Kalkreaktor nicht läuft (also z.B. wenn ich im Urlaub oder auf längerer Dienstreise bin)

    Kleinstdosierungen, wie oben von Florian beschrieben, halte ich für nicht gut, weil so kleine Mengen von den üblichen Dosieranlagen nur mit unzureichender Genauigkeit dosiert werden können (Rückströmung ins Vorratsgefäß, Nachlauf etc.)

    LG,
    Bernhard

    Hallo Andreas,

    wie wäre es mit einer eigenen Artemiazucht? Dann hast Du das Problem, auf Deine Händler angewiesen zu sein, erstmal aus der Welt geschafft. Es gibt von JBL ein ganz brauchbares Komplettsystem, müßte es eigentlich in jedem größeren Baumarkt geben, der auch eine Zoo-Abteilung hat.

    LG,
    Bernhard

    Nachtrag: Das Set heißt JBL Artemio

    Hallo Torben,

    ich habe eine Filtersäule von Reef Analytics (alias Gilbers Umwelttechnik)und verwende Diakat B (2-4mm Korngröße) als Adsorber. Von Peter Gilbers habe ich folgenden Rat zum Betrieb erhalten:

    a.) langsam durchströmen lassen, so dass das Granulat nicht in die Schwebe kommt. Andernfalls erzeugst Du nur hohen Abrieb, der Dir dann den Filter zusetzt.
    b.) Von Zeit zu Zeit (d.h. alle drei Tage) dann mal den Durchfluss für eine halb Stunde so erhöhen, dass das Granulat verwirbelt wird,
    damit der sich auf der Oberfläche bildende Biofilm abgerieben wird und dann das Granulat wieder wirksam wird.

    Damit gelingt es mir, trotz meiner verfressenen Doktoren den PO4-Gehalt unter 0,075 zu halten. Wenn der PO4-Gehalt in Richtung 0,1 mg/l geht, tausche ich das Granulat aus (i.d.R. alle 6 Wochen).

    LG,
    Bernhard

    Hallo Axel,

    blaues Licht = wirkt am stärksten auf Korallenwachstum -> würde ich auf Maximum fahren
    weisses Licht = wirkt auch auf Wachstum der Korallen, aber nicht so stark, bringt aber optisch die Natürlichkeit -> irgendwo zwischen 50 und 70% ist mein persönliches Optimum
    grünes Licht = überflüssig
    rotes Licht = fördert Algenwuchs, ansonsten nur optische Wirkung -> vielleicht zum Sonnenuntergang dazunehmen

    LG,
    Bernhard

    Hallo Floki,

    wenn Du was richtig Gutes (d.h. Leises) willst, dann den Royal Exclusiv Mini Bubble King. Hat natürlich seinen Preis. Ich habe mittlerweile den 3. Abschäumer - es ist jetzt ein RE, und ich hätte mir die anderen 2 eigentlich sparen können. Wer billig kauft, kauft zweimal (oder besser dreimal).

    LG,
    Bernhard

    Hallo Helmut,

    ich würde ihn nicht ausschalten, sondern ohne Topf laufen lassen. Kann durchaus zwei bis drei Tage dauern, bis er sich wieder beruhigt. Ich würde ihn deshalb laufen lassen, weil der Abschäumer nicht nur dazu da ist, organische Bestandteile aus dem Wasser zu entfernen, sondern auch das Wasser mit Sauerstoff anzureichen (zu sättigen). Diese Funktion ist mindestens genauso wichtig wie die Schmutzentfernung.

    Also lass ihn einfach ohne Topf mitlaufen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Marcel,

    Du solltest so wenig Widerstand wie möglich in der druckseitigen Leitung der Pumpe haben, d.h. je gößer der Querschnitt und je weniger Winkel oder Bögen, desto besser.
    Eine 12000l/h Pumpe bedeutet nicht, dass diese auch 12000l/h umwälzt. Die 12000l/h sind ein theoretischer Wert, den Du nur dann erreichst, wenn hinter der Pumpe überhaupt kein Widerstand ist.
    Bei einer DN25 Leitung gehen - schätze ich - maximal 2000l/h Umwälzleistung durch, der Rest wird weggedrosselt (oder besser vernichtet). Bei einer DN40 Leitung gehen vielleicht 5-6000l/h durch.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Helmut,

    besser ware es, den etablierten Stänkerer (sofern es nur einer ist) in die Fischfalle zu setzen, damit sich der Neue in Ruhe mit dem Becken vertraut machen kann.

    Da viele Fische ja in einem gestressten und mageren Zustand bei uns gekommen, wäre es auch sicher gut, alternativ den neuen Fisch erstmal in ein - eingerichtetes - Quarantänebecken zu setzen und dort "anzufüttern, bis er gut frisst und etwas auf die Rippen bekommen hat. Dann kann man ihn ggf. auch ein paar Tage in die Fischfalle setzen, damit neu und alt sich beschnuppern können.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Sebastian,

    ich habe in zwei Becken seit mehreren Jahren den Tunze Osmolator verbaut. Okay, ist nicht ganz billig, aber zuverlässig. Vor allem beinhaltet er zwei unabhängige Messprinzipien (optischer Sensor und Schwimmer) für das Wasserniveau.
    Ich würde an dieser Stelle nicht sparen; alle Systeme mit Schlauchpumpen halte ich nicht für zuverlässig.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Bianca & Timo,

    ich würde Euch das 20 fache des Beckenvolumens an stündlicher Strömungsleistung empfehlen, also bei 250 Liter Volumen wären das 5000 Liter/Stunde. Diese würde ich auf zwei Pumpen verteilen.

    Geeignet wären z.B.
    a.) 2 x Tunze Turbelle nanostream 6025 (nominell je 2800 Liter/Stunde)
    Vorteile:
    - relativ klein und daher gut zu verstecken
    - gute Ersatzteilversorung
    - Magnethalter mit Silikonpuffern (sogenannte "Silence"-Klemme) , daher wenig störende Resonanzgeräusche mit dem Glas
    Nachteile: relativ harter Wasserstrahl

    b.) Wave Marea Propeller 3800 (nominell je 3800 Liter/h, gefühlt eher weniger)
    Vorteile:
    - sehr weicher, breiter Strahl
    - laufruhig
    - Magnethalter
    Nachteil:
    - relativ klobig (vor allem, wenn man sie nicht verstecken kann)

    Ich habe von beiden Pumpentypen die jeweils größeren Brüder seit 2-5 Jahren im Becken und bin sehr zufrieden damit.

    LG,
    Bernhard

    Michi,

    Du hast ein Sera 130; also ca. 100 Liter Becken-Nettovolumen. Da kann der Stein nicht allzu groß sein. Also ich würde ihn ohne wenn und aber entsorgen und mir ein neues Lebendgestein holen.
    Wenn Du Dir da 4 kg holst, hast Du nebenbei einen positiven Effekt auf die Biologie im Becken, und das kostet Dich max. 50-60 Euro. Für dieses Geld würde ich nie und nimmer meine Gesundheit riskieren.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Michi,

    wie Du schon richtig vermutet hast, handelt es sich dabei nicht um eine Koralle, sondern um eine Krustenanemone der Gattung Protopalythoa, und damit höchstwahrscheinlich um eine sehr giftige.
    Siehe auch den link zum Meerwasser-Lexikon: Protopalythoa


    Solltest Du vorsichtig entfernen; d.h. den ganzen Stein raustun. Aber nicht mit der bloßen Hand anlangen, sondern nur mit entsprechenden Vinyl/Latexhandschuhen und zur Sicherheit auch noch eine Schutzbrille tragen.
    Keinesfalls irgendwie abreißen oder abkratrzen, weil sie sonst ihr Gift freisetzen kann. Es gibt hier verschieden Berichte (einfach mal die Suchfunktion benutzen), wo Aquarianer diese jahrelang im Becken hatten und ganz plötzlich ernste gesundheitliche Beschwerden bekamen.

    Also die Tatsache, dass Dir bislang nichts passiert ist, ist leider kein "Freifahrschein" für die Zukunft. Bitte Ernst nehmen!

    LG,
    Bernhard