Beiträge von wasserpanscher

    Möchte jetzt doch noch eine generelle Bemerkung loslassen:
    Wenn Du nach so kurzer Zeit eine Besserung siehst, ist das erstmal eine positive Nachricht. Ich möchte Dich allerdings vor vorschnellen Schlüssen warnen. Veränderungen im Meerwasser sind - zumindest, wenn sie in die positive Richtung gehen sollen - im Allgemeinen langsam. Es könnte durchaus sein, dass die Biologie in Deinem Becken durch die fehlende Beleuchtung überhaupt noch nicht richtig zum Laufen gekommen ist und Du die Einfahrphase mit Algenbildung etc. noch vor Dir hast. Wie gesagt, das muss nicht sein, kann aber durchaus. Deshalb lege ich Dir ans Herz, mit komplizierten Tieren (und das sind alle Symbioseanemonen) zu warten, bis Dein Becken über einen längeren Zeitraum von mehreren Monaten stabil läuft. Stabil bedeutet: sich nicht mehr verändernde und gute Wasserparamter, keine nennenswerten Plagen.

    Ich persönlich würde an Deiner Stelle auch bei der Beleuchtung jetzt nicht sparen. Du hast jetzt 350 Watt über einem 250 Literbecken. Das geht und manch einer wird das für ein SPS-Becken auch für gut befinden, ist aber für meinen Geschmack zu viel des Guten. 150/175 Watt HQI + 2x24Watt T5 oder 4x39 Watt T5 reichen. Bleibe da am Ball, eine vernünftige Leuchte zu bekommen. Und prüfe bei Deiner jetzigen Beleuchtung mal das Alter der Röhren und der Brenner. Alle 12 Monate sollten sie gewechselt werden. Gerade bei den Brennern kann sich das Emissionsspektrum in einen Bereich verschieben, der Algenwachstum fördert und Korallenwachstum schwächt.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Andreas,

    ich habe ein Becken ähnlicher Größe (754l) und einen Kalkreaktor von Marine Concept sowie eine pH-Regelung über einen iks-Computer (sicherlich die Luxus-Variante).
    Würde mir heute keinen mehr kaufen, sondern eine automatische Dosierstation mit 4 Pumpen (z.B. GHL) und Balling betreiben.

    Gründe:
    - Es kommt bei mir über einen Zeitraum von 2 Monaten immer zum Ungleichgewicht zwischen Ca und kH. Entweder kH stabil und Calcium zu hoch, oder Calcium stabil und kH zu niedrig, so dass ich manuell ausgleichen muss.
    - Der Ausfluss neigt zu Verstopfungen und muss im Schnitt alle 3 Tage nachjustiert werden.
    - Tendenziell habe ich dadurch eher zu geringe pH-Werte (7,6-7,8). Ist zwar noch nicht kritisch, aber muß beobachtet werden.

    Insofern (leider) keine Empfehlung.

    LG,
    Bernhard

    O.K., dann wäre es vielleicht eine Alternative. Wobei es bei den 175W HQI-Brennern nur wenig Auswahl gibt. Hatte selbst mal so eine Lampe (Aqua Connect Riga). Der einzig gute Brenner war der Aqua Connect 14000K, und der kostet schlappe 95 Euro.

    LG,
    Bernhard

    wer billlig kauft, kauft zweimal .... Du mußt halt bedenken, dass die Kosten für den Stromverbrauch von 250 Watt HQI + 2x9W Dulux nicht zu vernachlässigen sind (gegenüber 160 Watt T5 macht das im Jahr allein ca. 100 EUR höhere Stromkosten aus).
    Außerdem bist Du dann bei den Blaulichtröhren auf diese Dulux-Spezialröhren angewiesen und hast keine Variationsmöglichkeiten in der Lichtfarbe.

    Also ich würde lieber am Anfang die 100 EUR ausgeben ...

    LG,
    Bernhard

    Das ist m.E. eine Uraltleuchte mit Spezialröhren für die Blaulichtbeleuchtung. Würde ich persönlich nicht nehmen. Außerdem sind 250 Watt HQI für ein 250 Literbecken ganz schön viel; eigentlich unnötig. Außerdem würde ich keine HQI mit einem Kabelbruch nehmen.

    Wenn Du eine gleichmäßige Ausleuchtung des Beckens bei moderatem Stromverbrauch suchst, solltest Du z.B. eine Lampe mit 4 x T5 Röhren á 39Watt nehmen. Und eine Lampe, bei denen die Röhren Einzelreflektoren haben.

    Hier im Forum wurde z.B. gestern eine angeboten (ATI Sunpower):LINK

    Ich habe diese Leuchte auch über einem meiner Becken und bin sehr zufrieden.

    LG,
    Bernhard

    Hallo "Nemnosch",

    da ist leider so alles falsch, was falsch sein kann ... sorry für dieses harte Statement.
    Ich versuche mal, im Einzelnen darauf einzugehen:

    Ich würde jetzt an Deiner Stelle wie folgt vorgehen:
    a.) zuerst eine vernünftige Beleuchtung anschaffen
    a.) sukzessive einen Teil des Lebendgesteins durch neues ersetzen
    b.) die ganzen Filterschwämme und Mittelchen weglassen
    c.) für einen Zeitraum von mindestans 8 Wochen jede Woche 10% Wasser wechseln, dazu ein gutes Markensalz nehmen (nix aus der Bucht)
    d.) parallel vernünftige Meerwassertests anschaffen (Tropic Marin, Salifert, Reef Analytics)
    e.) nach 4 Wochen ein paar unkomplizierte Weichkorallen einsetzen und sehen, ob sich diese wohlfühlen. Erst wenn diese dann mal 4-6 Wochen gut stehen, dann LPS probieren.
    Eine Anemone frühestens nach einem dreiviertel Jahr.

    Noch eine Frage habe ich zur Technik: Welche Strömungs- und Umwälzpumpen hast Du?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Unbekannter,

    meine Vorredner haben das schon treffend geschrieben:
    - Mit welchen Fabrikaten hast Du gemessen?
    - Wie alt sind die Tests?
    - Hast Du mal mit einer Referenz überprüft?

    Bitte stelle ein paar Bilder von Deinem Becken ein und schreibe uns die wesentlichen Daten:
    a.) Welche Technik ist verbaut? Wie wird beleuchtet? Wie alt sind die Leuchtmittel?
    b.) Wie hast Du Dein Becken eingefahren (frisches/gebrauchtes Lebendgestein oder Riffkeramik mit entsprechenden "Mittelchen")?
    c.) Wie oft wird Wasser gewechselt, wie viel Liter jeweils?
    d.) Wie wird das Wechsel-Wasser aufbereitet (falls Umkehrosmose, wie alt ist die Membran, sind die Filter)?
    e.) Welche Anemonen und welche Korallen sind Dir konkret kaputtgegangen? Nach welcher Zeit?

    Anemonen (Symbioseaneonen, keine Scheibenanemonen) sind relative empfindliche Geschöpfe, sie sollten erst in ein sehr stabil laufendes Becken eingesetzt warden und müssen - wie Fische - vorsichtig angepasst werden. Korallen müssen dies i.A. nicht, deshalb schließe ich das als Ursache aus. Auch den hohen Ca und Mg-Wert würde ich als Hauptursache ausschließen, vor allem, wenn es sich um Weichkorallen handeln sollte.

    Deshalb: Gib uns bitte die oben aufgeführte Info, dann können wir gezielter nach den Ursachen forschen und - da bin ich optimistisch - werden auch das Problem in den Griff bekommen.

    LG,
    Bernhard

    Vielleicht ist es auch eine andere Fungia. Auf Fungia tippe ich auf jeden Fall. Es gibt ein Bild im Meerwasserlexikon, das ihr von der Form her sehr ähnlich sieht:

    Fungia

    Das Kalkskelett sieht jedoch exakt wie bei meiner Heliofungia aus. Auch die Verteilung der Polypen über dem Skelett ist identisch.
    Wünsche Dir viel Erfolg!

    LG,
    Bernhard

    Hallo Mike,

    ich verstehe Deinen Wunsch so: Wasser soll nur nachgefüllt werden, wenn der Pegel 1 im Aquarium zu niedrig und der Pegel 2 im Vorratsbehälter hoch genug ist. Das würde eine "UND"-Verknüpfung zweier Kriterien voraussetzen. Ich glaube nicht, dass der Aquastar dafür vorgesehen ist. Was geht, ist ein Alarm, falls im Vorratsbehälter nicht mehr genügend Wasser vorhanden ist.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    als einer, der beruflich Einiges mit chinesischen Herstellern zu tun hat, sage ich nur Folgendes: CE-Kennzeichnung heißt für die Chinesen "Chinese Export".
    Daran orientiert sich auch das Qualitätsverständnis und das Verständnis für Produktmusterschutz.

    Wer bei einem Luxus-Hobby wie dem unsrigen unbedingt meint, auch dort billigst einkaufen zu müssen, soll sich dann nicht wundern, wenn die Komponente einen Kurzschluss und im schlimmsten Fall den Kollateralschaden im Becken erzeugt oder wenn die qualitätsbewußten deutschen Hersteller immer weniger werden und am Ende auch der eigene Arbeitsplatz gefährdet ist, weil andere auch so denken und handeln.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Torben,

    Chrysiptera starcki sind ja nicht gerade alltäglich. Masterfisch hat sie zur Zeit auf der Stockliste. Ich habe mal bei Meerwasser Menzel ein Pärchen in seinem Schaubecken gesehen - sind für mich ganz klar die schönsten Riffbarsche. Würde es bei Deiner Beckengröße probieren. Bei meinen knapp 800 Litern traue ich mich nicht...;)

    LG,
    Bernhard

    Hallo Eric,

    ist leider wirklich kaum zu erkennen. Würde jetzt aber nicht in Panik verfallen. Ich habe bei mir im Becken mindestens 4 verschiedene Krabbenarten; die Größte hat mittlerweile einen Panzerdurchmesser von gut 5-6cm. Passiert ist noch nie etwas; weder Korallen noch Fischen. Jedoch höhlen Sie das Lebendgestein ganz gut aus ...

    LG,
    Bernhard

    Hallo Jan,

    meiner Erfahrung nach lassen sich Euphillias nicht "füttern". Wenn, dann nehmen sie wahrscheinlich so kleines Plankton auf, wie wir es nicht bieten können. Das LPS Grow&Color ist jedenfalls viel zu grob. Das kannst Du z.B. für Acanastreas oder Blastomussas verwenden.
    LG,
    Bernhard

    Hallo Daniel,

    ich hatte sowohl Heteractis malu als auch Entacmaea quadricolor. Die H. malu ist bei mir ständig gewandert, wenn auch in den unteren Regionen.
    Die Quadricolor war standorttreu und hatte am Ende einen Durchmesser von ca. 50cm. Sie hat sich bei mir in der oberen Beckenregion "niedergelassen".

    Meine beiden Amphiprion ocellaris haben übrigens weder die H. malu noch die Quadricolor beachtet. Sie sind jetzt seit fünf Jahren in einer Sinularia flexibilis und verlassen diese maximal um 10cm... :face_with_open_mouth:

    LG,
    Bernhard

    Hallo Tommy,

    willkommen bei uns im Forum. Die Red Sea Reefer Serie ist ja ganz neu, ich weiß deshalb nicht, ob jemand damit überhaupt schon Erfahrung hat. Ich habe mir mal die Produktinfo auf der Red Sea Homepage durchgelesen und das Video angesehen. Bei den bisherigen Becken war Kritikpunkt die Qualität (und vor allem Lautstärke) der Technik. Deshalb haben wohl etliche Besitzer diese nach kurzer Zeit ausgetauscht. Red Sea ist hier relativ spärlich mit der Info, aber soweit ich das erkennen kann, haben sie z.B. die Wasserstandsmessung zur automatischen Nachfüllung rein mittels einer "antiquierten" Schwimmerschaltung realisiert. Dem würde ich nicht trauen. Stand der Technik ist heute ein optischer Sensor und zusätzlich zur Notabsicherung ein Schwimmerschalter (siehe Tunze Osmolator). Auch der Feinfilter, der in den Ablauf gehängt werden muß, um ein Eindringen von Luftblasen aus dem Abschäumer in das Becken zu vermeiden, ist ungünstig. Den mußt Du alle zwei Tage säubern, sonst entwickelt der sich zum biologischen Filter und damit möglicherweise zur Nitratschleuder.

    Sieh Dir das Becken auf jeden Fall mal in Betrieb an, bevor Du eine Kaufentscheidung triffst.

    Ich persönlich würde eher zum Aqua Medic Kauderni neigen, und zwar die Variante mit dem Technikabteil an der Rückseite des Beckens:

    Link zum AM Kauderni

    Das hat eine ähnliche Größe (200 Liter) und Technik, die gut funktioniert. Der Abschäumer Turboflotor Blue 500 tut z.B. in meinem Nano-Becken seit drei Jahren tadellos und leise seinen Dienst. Und bei der Beleuchtung hast Du die Wahl zwischen T5 und LED. Gerade die LED-Lampe mit 2x36Watt erscheint mir auch ausreichend dimensioniert zu sein,um auch lichthungrige Korallen halten zu können.

    Außerdem gefällt mir bei der Reefer Serie nicht, dass es am oberen Aquarienrand keine Blende gibt. Das sieht zwar neu schön aus, aber nach kurzer Zeit sammeln sich dort dann Salzkristalle, Algen und Sonstiges. Mir fehlt da einfach der Abschluss. Dies ist aber reine Geschmacksache.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Laurens,

    das darf eigentlich nicht sein. Um welche Anlage handelt es sich denn? Kontaktiere doch am besten Deinen Händler oder den Hersteller.
    Oder für Soforthilfe: Kannst Du mal ein Bild einstellen, das auch die Verbindungen zeigt?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Kirsten,

    auf der Seite "Korallenriff" gibt es eine eigene Lasche zu den Grundlagen der Meerwasseraquaristik. Da steht auch etwas zu Osmoseanlagen:
    Link zu Osmoseanlagen

    Welche Bücher hast Du denn bereits gelesen? Empfehlen möchte ich Dir:
    a.) R-Latka - Meerewasseraquarium

    oder

    b.) D-Knop - Riffaquaristik

    Sind zwar nicht mehr ganz die neuesten, aber die Grundlagen stimmen immer noch. Ich habe diese Bücher gelesen und mich an die Regeln / Tipps gehalten und es hat auch funktioniert.

    EDIT: Ina war schneller ...;)

    LG,
    Bernhard

    Hallo Klaus,

    für ein 300 Liter Becken würde ich nie und nimmer von Balling auf einen Kalkreaktor umsteigen. Selbst für mein 750Liter-Becken würde ich im Nachhinein sagen, dass es die falsche Entscheidung war, auf einen Kalkreaktor zu setzen.

    Begründung:
    1. Der Kalkreaktor macht nur im Zusammenhang mit einer automatischen pH-Regulierung im Reaktor Sinn (pH auf 6,2 einstellen). Andernfalls ist das purer Blindflug. Entweder ist der pH im Reaktor zu hoch, dann funktioniert er nicht, oder er ist zu niedrig, dann bringst Du unnötig CO2 ins Becken und gefährdest Dir das pH-Gleichgewicht dort.

    2. Der Auslauf des Kalkreaktors muss tröpfchenweise erfolgen. Das erfordert ein permanentes Nachstellen, jede kleine CaCO3-Fällung in den Schläuchen verstopft Dir das Teil. Oder aber Du hängst noch eine Dosierpumpe hintendran.

    3. Bei mir ist der Ca und kH-Verbrauch unterschiedlich. Entweder versuche ich den Kalkreaktor so einzustellen, dass die kH auf 8 bleibt, dann steigt Ca unaufhörlich; oder aber ich halte Ca stabil, dann sinkt die kH. Mit einer Dosierstation läßt sich das Problem umgehen.

    Wenn man dann 1 und 2 beachtet, ist der Anschaffungspreis deutlich höher als bei einer vernünftigen 3-4 kanaligen Dosierstation und man hat obendrein noch das Problem, beide Werte einzuhalten.

    Ich denke, ein Kalkreaktor macht nur bei Großbecken Sinn, wo man ansonsten Unmengen von Ballinglösungen verbrauchen würde.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Thomas,

    welche Einheit hat denn Dein Phosphatwert? 3,06 kann eigentlich nicht sein. Oder meinst Du 0,06 mg/l?

    Und eines würde mich natürlcih stark interessieren:

    Zitat

    In meinem vorherigen Becken (nur 420 Liter) hatte ich auch schon einen Palettendoktor, dem es 11 Jahre gut bei mir ging. :smiling_face:
    Mein letzter Stand zum dem Thema - möglichst ein Weibchen nehmen, die bleiben kleiner
    Ob natürlich die Geschlechtsbestimmung an der Form der Schwanzflosse richtig oder falsch ist

    Kläre mich doch mal bitte auf, wie man das Geschlecht eines Palettendoktors bestimmen kann und wie man sicherstellen kann, dass er dieses nicht wechselt ... :winking_face:

    LG,
    Bernhard

    Hallo Michael,

    ich glaube nicht, dass Dein Nitratwert von 30mg/l (wenn er überhaupt so hoch ist) schuld an der Misere ist. Mein Nitratwert pendelt ständig zwischen 25 und 30mg/l, und das stört die SPS / LPS nicht im Geringsten. Sie sind halt etwas dunkler und nicht so "bonbonfarben" wie bei nährstoffarmen Becken.,

    Vielmehr vermute ich, dass Du entweder eine Limitierung an Spurenelementen oder eine Überkonzentration hast. Wie oft und wieviel Wasser wechselst Du, welches Salz nimmst Du, und was gibst Du an Zusätzen (Spuris, Organik) ins Becken?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Jörg,

    ich habe folgende Adsorber im Einsatz:

    - Aktivkohle: 15g pro 100Liter Beckenvolumen - Grund: Gelbfärbung des Wassrers sowie Nesselgite adsorbieren
    Kohle liegt in einem Säckchen im Filterbecken und wird alle 4 Wochen erneutert.

    - Diakat B (Körnung 2-4mm): 1 Liter im Festbettreaktor - Grund: Phosphat-/Silikatentfernung.
    wird erneuert, sobald Phosphatwert über 0,1 mg/l steigt.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Flo,

    könnte, wie Andreas sagt, an mangelnder Strömung liegen. Gerade die grünen Lobophytums sind da empfindlich. Andere Alternative wäre doch ein Tier, welches nur nachtaktiv ist.
    Am besten legst Du Dich mal auf die Lauer und näherst Dich mit einem roten Licht nachts dem Aquarium. Dann siehst Du vielleicht den Übeltäter. Rotes Licht deshalb, weil das manche Wirbellose (Krabben etc.) angeblich nicht wahrnehmen können.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Dennis,

    ich muß Kathrin recht geben. Die Tests der Firma xy sind nicht sehr aussagekräftig. Schicke mal eine Probe zu Peter Gilbers ("Reefanalytics", einfach mal googeln) und lass mal die Wasserwerte vernünftig bestimmen. Wie lange steht Dein Becken eigentlich schon? Da ich kaum Kalkrotalgen sehe, vermute ich, dass es noch recht frisch ist. Könnte auch ein Grund sein, warum manche SPS und die Anemone nicht so recht wollen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Thomas,

    zu 2.) ich glaube nicht, dass Dir diese beiden Mittelchen helfen werden. Die sind dazu da, bei einem neuen Becken die Biologie in Gang zu bringen und den Abbau von Eiweißstoffen zum Endabbauprodukt NO3 zu beschleunigen. Deine Biologie funktioniert aber doch, wozu dann zusätzliche Bakterien einbringen?

    zu 1.) Wodkamethode wende ich auch seit gut einem Jahr an und sie hilft bei mir. Ich kenne aber auch Aquarianer, die ihr Becken damit an die Wand gefahren haben. Wichtig ist die gaaaaaanz langsame Steigerung der Dosierung. Es gibt von M. Mrutzek einen guten Artikel dazu:
    Wodkamethode nach Mrutzek
    Dein Becken hat 540 Liter. Ich würde max mit 0,2 ml/100Liter Beckenvolumen starten und dann alle 3 Tage um 0,2 ml/100Liter Beckenvolumen erhöhen. 10ml als Startwert sind bei Deiner Beckengröße vielleicht schon zu viel. Wenn Du zu schnell erhöhst. holst Du Dir nur eine Bakterienblüte. Du brauchst dann Geduld, bis Du eine Wirkung merken wirst. Bei mir trat diese bei 6ml/100Liter Beckenvolumen ein.

    Viel Erfolg damit!

    LG,
    Bernhard

    P.S.: Meiner Anischt nach wirst Du um große und häufige Wasserwechsel nicht herumkommen!

    Hallo Peter,

    1.) die Wasseranalyse aus Mirow ist unvollständig. Es fehlen Phosphat und Silikat. Ohne die beiden Werte kann man nicht sagen, ob sich das Leitungswasser eignet.

    2.) Regenwasser kann auch stark verunreinigt sein und eignet sich keinesfalls. Auch Teichwasser würde ich nicht nehmen, allerhöchstens frisches Quellwasser aus einem Gebirgsbach ...

    LG,
    Bernhard

    Hallo Thomas,

    wie meine Vorredner schon geschrieben haben, ist Dein Nitratwert viel zu hoch und vermutlich auch Dein Phosphatwert. Deine Horn- und Lederkorallen haben sich daran gewöhnt. Generell macht den Weichkorallen ein hoher Nitratwert auch nicht so viel aus. An Deiner grünen Caulastrea (unteres Bild) läßt sich aber deutlich erkennen, dass Deine Werte für LPS/SPS nicht stimmen - und deshalb gehen Dir vermutlich die neuen Korallen ein.Außerdem sieht es auf den Fotos aus, als würden sich am Boden Cyanos breit machen.

    Wichtig ist jetzt allerdings, nicht zu abrupt zu ändern, denn offenbar ist für Deine alten Korallen "die Welt in Ordnung". Ich würde deshalb wie folgt vorgehen:

    1. Phosphattest kaufen. Meine Empfehlung wäre der von Reef Analytics.

    2. Für 2 Monate lange jede Woche 20% Wasserwechsel durchführen (oder alternativ 2 x pro Woche 10%). Neues Wasser über eine Osmoseanlage erzeugen. Du solltest kein Leitungswasser nehmen, denn laut Trinkwasserverordnung darf der Nitratgehalt dort bis zu 50mg/l sein -> das würde Dir bei Deinem ohnehin hohen Wert nicht helfen.

    3. Wenn Der NO3-Wert dann kleiner als 20mg/l und der PO4-Wert kleiner als 0,12 mg/l ist, kannst Du neue LPS zusetzen. Also auch eine Caulastrea könnte dann gehen.

    4. Und zu guter Letzt: Hast Du schoin mal nachdedacht, Dich eventuell von Deinem Paletten- und Deinem Segeldoktor zu trennen? Die sind zum Einen zu groß für Deine Becken und sind auch sehr wahrscheinlich die Ursache für den hohen Nährstoffeintrag und die damit verbundenen NO3-Werte. Vor allem der Paletti ist doch ein sehr unruhiger Schwimmer mit hohem Platzbedarf.

    Ansonsten sieht Dein Becken doch gut aus .... :thumbs_up:

    LG,
    Bernhard