Beiträge von wasserpanscher

    Hallo Forianer,

    na ja, es macht durchaus Sinn, eine Wechselströmung zu erzeugen und verschiedene Strömungspumpen zeitweise zuzuschalten. Im Meer herrschen ja auch - gezeitenabhängig - über den Tagesverlauf unterschiedliche Strömungsverhältnisse. Ich bin z.B. vor zwei Monaten dazu übergegangen, meine Tunze Wavebox tagsüber nur noch für 2 Stunden am Stück einzuschalten, danach jeweils 1 h aus, und vor allem die LPS stehen seitdem weiter geöffnet da.

    Einfach die Tiere beobachten ....

    LG,
    Bernhard

    Hallo Micha,

    ich kenne die Leuchte zwar nicht, sie scheint aus China zu sein.

    Was hältst Du von der Aqua Medic aqua reef LED? Aqua reef link

    Die ist zwar washrscheinlcih auch aus chinesischer Produktion, aber es steht wenigstens ein namhafter deutscher Hersteller dahinter mit Ersatzteilversorgung, Gewährleistungsverpflichtung, und Hotline zur Beratung.
    Das andere wäre mir das Risiko nicht wert.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Thorsten,

    ich denke, Du liegst da richtig. Bei Aktivkohle gibt es angeblich große Unterschiede, was den Phosphatgehalt anbelangt. Musst halt sehen, eine zu bekommen, die wenig abgibt. Ansonsten wäre das irgendwie widersinnig: Zuerst PO4 über die Kohle einbringen und dann über den Adsorber wieder zu entfernen ....

    LG,
    Bernhard

    Hallo Thorsten,

    Zitat

    ich bin am überlegen ob ich EINE Filtersäule für Kohle und Phosphat einsetze (Triton).
    Jetzt meine Frage:
    - kann ich beide Substrate in einem Filter mischen? Okay Phospaht hätte ne längere Standzeit.... Ja, geht prinzipiell, da beides im Festbett betrieben wird. Allerdings empfiehlt z.B. Peter Gilbers, alle 2-3 Tage das Granulat mal durchzuwirbeln, damit sich organischer Bewuchs lost. Wenn Du dann Kohle und Phosphat in einer Säule hast, mischt es sich.
    - kann ich den Filter direkt vor ne UV packen oder macht das keinen Sinn? Der Filter benötigt einen sehr geringen Durchlauf (hohe Verweilzeiten), ich vermute, dass die UVC höheren Durchsatz benötigt. Also würde ich separate Kreisläufe machen.- Fange ich direkt mit der vollen Ladung an, oder schrittweise? Empfhelung sind ja ca. 100gr /100l.... oder reduziere ich erst die Menge damit ein Abbau nicht zu schnell erfolgt...oder ist das uninteressant das eh nur die Substrate bei kleinerer Menge schneller in Sättigung gehen?
    Bei Kohle würde ich mit 15g/100l Wasservolumen beginnen. Beim Adsorber hängt es vom Typ ab. Bei Diakat+ ware ich z.B. sehr vorsichtig, damit sich die PO4-Werte nicht zu schnell ändern.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    ich würde das nicht so locker sehen. Über den Abschäumer kommt es zu einer gezielten Vermischung der Umgebungsluft mit dem Wasser mit hoher Stoffaustauschfläche. Damit gelangen auch vermehrt Schadstoffe aus der Luft ins Wasser. Wenn nun ständig geraucht wird, kommt es zwangsläufig zu einer Anreicherung der Schadstoffe im Meerwasser.
    Es gibt vergleichbare Berichte z.B. aus Arztpraxen, bei denen ein Meerwasseraquarium im Wartezimmer stand und urplötzlich - ohne erkennbare Veränderungen von außen - die Korallen degenerierten, Fische starben oder aber massiv Cyanos auftraten. Untersuchungen zeigten dann, dass dort durch die Verwendung von Desinfektionsmitteln beim Putzen allein über die Luft soviel an diesen Mitteln ins Meerwasser gelangten, bis dann die letale Dosis überschritten wurde.

    Also ich würde in einem Raum , in dem ein Meerwasseraquarium steht, nicht rauchen....

    LG,
    Bernhard

    Hallo Stefan,

    Du hast Dich auf der Expertenseite informiert und da steht eine unmissverständliche Botschaft. In Folge dessen hast Du verantwortungsvoll und richtig gehandelt. Wenn jetzt wieder einer aus dem Mustopf kommt und es besser weiß, dann möge er sich bitte dafür einsetzen, die Angaben im Meerwasserlexikon zu ändern. Bei den für den jeweiligen Fisch erforderlichen minimalen Beckengrößen gilt das Lexikon ja auch als die Bibel ....

    LG,
    Bernhard

    Hallo Jan,

    hast Du richtig erkannt. Mein Händler hat mir die 25Watt deBary auch im Bypass konstruiert. Und damit habe ich die Pünktchen bei meinem Acanthurus Leucosternon auch nicht wegbekommen. Ich habe Sie dann vor einem Jahr außer Betrieb genommen und habe stattdessen eine 55Watt Aqua Medic Helix in einem separaten Kreislauf (mit einer Eheim-compact 2000+) installiert, so wie oben beschrieben. Seitdem sind die Pünktchen Geschichte.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Thomas,

    da hast Du vermutlich mit einer zu hohen Dosis begonnen und zudem zu schnell gesteigert.
    Lies Dir mal den Artikel von Michael Mrutzek durch:
    Wodka nach Mrutzek

    Also demnach hättest Du mit 0,5ml/Tag statt 5ml beginnen müssen und dürftest jetzt bei 2ml (statt 20ml) sein. Könnte die Ursache für die Beläge sein.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Daniel,

    wie Andreas schon sagt, empfehle ich Dir, vorher eine professionelle Wasseranalyse machen zu lassen. Nur wenn man weiß, welche Spurenelemente bzw. Nährstoffe ggf. nicht in der richtigen Konzentration vorhanden sind, kann man auch gezielt nachhelfen. Von der Zugabe irgendwelcher Mittelchen, ohne die Ausgangsbasis im Becken und die Zusammensetzung zu kennen, halte ich nichts.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Thomas,

    wenn sich meine Lobophytums reinigen, dann sind sie in der Regel für ein paar Tage so geschlossen und es bildet sich dann einen bräunlich-gelber Belag, der dann durch die Strömung abgeht. Also sie "häuten" sich quasi. Die grüne Farbe ist allerdings schon merkwürdig. Oder liegt das an Deiner Beleuchtung?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Harald,

    am besten ist ein separater Kreislauf, bei dem Du in einer Ecke Deines Beckens möglichst in Bodennähe ansaugst und nach der UVC-Klärung an der gegenüberliegenden Ecke des Beckens oben das Wasser wieder zurückgibst.
    Ein Anschließen in den Kreislauf der Rückförderpumpe funktioniert auch, abr Du mußt Folgendes beachten:
    1.) Ermttle mal die Durchflussmenge (l/min), die Du maximal haben darfst, damit Dein UVC-Klärer auch 95% der Keime abtötet. Im Allgemeinen ist die Rückförderpumpe zu stark, es sei denn, Du hast einen sehr leistungsstarken UVC-Klärer.

    2.) Keinesfalls solltest Du einen Teilstrom im Bypass abzweigen. Da würdest Du die Wirksamkeit des UVC-Klärers stark vermindern.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Dennis,

    Ich selbst habe eine Vertex Illumina 260 SR. Bei Dir wäre es dann eine Nummer kleiner. Die Leuchte ist seit zwei Jahren zuverlässig und läßt sich auch über Menu gut einstellen. Bezüglich des optischen DEindrucks finde ich aber eine Hybrid LED/T5 besser - z.B. die Hybrid von ATI. Da kommen die Fluoreszensfarben der Korallen "hammermäßig" rüber. Kein Vergleich zur reinen LED, die für meinen Geschmack immer etwas kühl und künstlich wirkt.

    Würde aus heutiger Sicht deshalb eher Hybrid kaufen. Und bezüglich der Stromkosten hat man ja mittlerweile auch die Erkenntnis, dass T5 den höchsten Wirkungsgrad hat.


    LG,
    Bernhard

    Hallo Marc,

    Zitat

    Osmoseanlage läuft seid 16 Uhr. Ist ja einiges an Wasser das ich erstmal haben muss :upside_down_face:
    Dosierst du die beiden Mittel bei dir immer?
    Oder nur zum Anfang ?

    Ich habe die beiden Mittel nur in der allerersten Einlaufphase dosiert, also für einen Zeitraum von c.a. 8 Wochen.

    Zitat

    Ich würde es machen aber ich scheue echt davor wieder neue LS zu kaufen 350 l - 10 % Gestein ergo 35 KG ca. mal ca. 14 € sind 490 €


    Aus biologischer Sicht reichen 10kg Lebendgestein locker, dazu vielleicht noch 20kg "tote" Riffplatten / Lochgestein (10 x 14 EUR + 20 x 5EUR = 240 EUR, also der Gegenwert von 5 SPS/LPS).

    Würde dann Sinn machen, wenn irgendetwas im jetzigen Gestein oder im Bodengrund ist, was die Toxizität hervorruft.

    Natürlich kann Marco auch mit seiner Theorie von der Unterbrechung der Denitrifikationskette Recht haben. Dann müßte man aber meinem Verständnis nach Nitrit odr Ammonium nachweisen können, oder sehe ich da etwas falsch? Vielleicht können sich die Chemiker (Hans-.Werner Balling / Armin Glaser) mal dazu äußern.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Marc,

    ich würde jetzt mal mit den Wasserwechseln beginnen und Microbe Lift Special Blend / Nite Out II dazugeben. Parallel dazu solltest Du mal alle technischen Geräte untersuchen, ob nicht irgendwo ein Kontakt mit dem Meerwasser da ist und irgendetwas so still und heimlich vor sich hinrostet. Wenn dies nicht der Fall ist, dann müßte innerhalb der 4 Wochen eine eindeutige Besserung eintreten.

    Wenn das nicht der Fall ist und Du nicht hinter die Ursache bzw. die Emissionsquelle für mögliche Toxine kommst, würde ich persönlich die "große Lösung" wählen: Beckenneutstart mit neuem Lebendgestein. Dein Becken ist ja nicht so groß, als dass dies unmöglich wäre. Mit den beiden obigen Mittelchen kannst Du dann auch relativ schnell wieder besetzen. Ich habe bei meinem Beckenumzug von 300 auf 800 Liter nach einer Woche besetzt, ohne jegliche Ausfälle (weder bei Korallen noch bei Fischen / Wirbelllosen).

    LG,
    Bernhard

    Hallo Alex,

    habe zwar kein Ablegerbecken, die moisten Fragen lassen sich aber auch so beantworten:

    [quote
    - Habt ihr Sand im Ablegerbecken, wenn ja wie hoch und grob/fein ? Wozu soll Sand im Ablegerbecken dienen?
    - Wieviel Ströhmung, eher moderat oder stark ? gleiche Strömungsverhältnisse wie im Becken auch, also SPS eher stark, LPS eher sanft
    - Wie lange Beleuchtet Ihr ? wie im Hauptbecken, 10-12h/d
    - Welchen Tierbesatz habt ihr darin ? am besten Falterfische und Großkaiser :winking_face:
    - Ableger am Boden/Sand oder auf Lichtrasterplatten ? - Mit Lichtrasterplatten könnte man Treppen bauen und letztendlcih auch mehr Korallen unterbringen- Was sonst noch ?
    ][/quote]

    LG,
    Bernhard :hop1:

    Hallo Marc,

    ich würdewie folgt vorgehen:

    - zunächst 30 - 50% Wasserwechsel
    - dann 10 Tage lang jeden Tag 5%
    - Microbe Lift Special Blend und Nite Out II zur Wiederbelebung der Bakterienkultur
    - zusätzlich über Aktivkohle filtern, aber nicht zuviel einsetzen (max. 20g / 100Liter Beckenvolumen)

    Easy Life würde ich nicht nehmen, das ist irgendein undefiniertes Gemisch aus EDTA und Zeolithstaub, hat für mich im Meerwasser nix zu suchen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Marc,

    tut mir leid, dass Du so ein Problem mit den Fischen hast.
    An Deinen Werten ist m.E. erstmal nichts ungewöhnlich. Zwar sollten in einem gut laufenden Becken Ammonium und Nitrit nicht nachweisbar sein, aber zumindest bei Nitrit zeigen die Tests bei der Nachweisgrenze gerne mal etwas an, und Werte um 0,05mg/l sind nahe an dieser Grenze.
    Ein Sauserstoffwert von 7 - 8 zeigt nahezu Sättigung, dürfte also nicht die Ursache sein. Um welche Tageszeit hast Du diesen gemessen? Messe mal früh am morgen, bevor es draußen hell wird und bevor das Licht im Becken angeht. Vielleicht sinkt ja der Sauerstoffgehalt nachts sehr stark.

    Oder aber es ist irgendeine Vergiftung im Becken. Hast Du z.B. irgendwelche alten oder ggf. nicht meerwassertauglichen Geräte im Becken, die dann rosten und Eisen oder andere Metalle abgeben? Ist nur so eine Vermutung. Ansonsten hilft jetzt vermutlich nur eine häufiger und großzügiger Wasserwechsel.

    Oder wird in dem Raum, in dem das Becken steht, mit irgendwelchen Lösungs- oder Putzmitteln hantiert? Ich habe das mal über ein Becken in einer Arztpraxis gelesen. Dort begann auch plötzlich das große Fischsterben. Es stellte isch heraus, dass dort jeden Abend mit Desinfektionsmitteln geputzt wurde und sich über den Lufteintrag (Abschäumer) so langsam die Konzentration des Mittels im Meerwasser erhöhte, bis die tödliche Dosis überschritten war.
    Ein Möglichkeit zur Untersuchung wäre vielleicht mal eine ausführliche Wasseranalyse, z.B. über Triton.

    LG,
    Bernhard

    Zitat

    Im Endeffekt ist das meiste davon abgestorben und hat mir No3 und PO4 Werte in die Höhe getrieben.

    Glaube ich nicht, dass durch absterbende Makroalgen der NO3-/PO4-Wert signifikant in die Höhe getrieben wird. So viel können die vorher gar nicht gebunden haben, als dass man das im Becken deutlich merken würde. Das muß andere Ursachen gehabt haben.

    LG,
    Benrhard

    Hallo Forianer,

    bei einer Neueinrichtung gibt es für mich keine Kompromisse: Je frischer das Lebendgestein, desto besser. Alos, wie es Ewald schon schrieb: am besten direkt aus dem Flieger ins Becken.
    Außerdem ist es doch toll, wenn da so nach und nach Einiges herauswächst - ist wie Geschenke auspacken an Weihnachten.

    Nur wenn ich mein bereits laufendes Becken etwas auffrischen / umgestalten möchte, würde ich auf gut abgeschäumtes Lebendgestein zurückgreifen, um den Nitrit / Ammoniumpeak zu vermeiden.


    LG,
    Bernhard

    Hallo Michael,

    Deine Beobachtung kann ich auch bestätigen. Meine Chlorodiella nigra schabt auch das Gewebe einer Seriatopora Hystix gerne ab. Allerdings konnte ich dadurch noch keinerlei dauerhafte Schäden an der Koralle feststellen. Vielleicht mag sie nur den Schleim.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Klaus,

    was ist das denn für ein Gestein? Wenn es "ursprünglich" mal Lebendgestein mit vielen Poren war, befürchte ich, dass Du mit der Aktion mehr Schaden als Nutzen verursacht hast. Die Majanos werden sich zum Teil in die Spalten / Poren zurückgezogen haben und werden wiederkommen. Schließlich überstehen sie ja auch einen Transport von frischem Lebendgestein aus z.B. Indonesien problemlos. Zusätzlich hast Du Deine Biologie gewaltig durcheinander gebracht.

    Bevor Du jetzt wieder Fische einsetzt, solltest Du
    a.) Dir einen Teil frisches Lebendgestein holen, quasi zur Aufrischung der Biologie
    b.) eventuell Microbe Lift Special Blend / Nite Out, um den Ammonium- und Nitritpeak zu vermeiden.

    Wenn die Majanos wiederkommen, würde ich sie mit Calciumhydroxid (oder Fertigmittel, z.B. Joes Juice) wegspritzen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Oli,

    mein pH-Wert ist seit mindestens 1,5 Jahren immer zwischen 7,6 und 7,8. Lag wohl daran, dass ich anfangs den Kalkreaktor ohne pH-Sonde, also quasi blind, betrieben habe und sich das Puffergleichgewicht durch zu hohe CO2-Zugabe offenbar auf dem niedrigen Wert eingestellt hat. Alle Versuche, den pH dauerhaft zu erhöhen, waren erfolglos.

    Geschadet hat es den Tieren bislang nicht, deshalb habe ich gelernt, den Wert zu akzeptieren.

    "Wer viel misst, misst Mist "


    LG,
    Bernhard

    Hallo Sebastian,

    Scheibenanemonen benötigen höhere Nitrat- und Phopsphatwerte. Deine Werte - sofern sie denn stimmen - sind schon nahe an der Nähstofflimitierung und definitiv zu niedrig für eine Scheibe.
    Mit was hast Du gemessen? Hast Du auch eine Referenz zum Gegencheck? Ich zweifle immer etwas, ob man so niedrige Werte überhaupt bestimmen kann.

    LG,
    Bernhard

    Hallo ???

    a.) mit einem Kugelhahn (oder noch besser Schrägsitzkugelventil) anstauen; aber nur, wenn gleichzeitig auch noch ein Notablauf vorhanden ist.
    Falls kein Notablauf vorhanden ist, ginge auch dies (wobei ich es selbst nicht probiert habe, aber Mrutzek bietet m.E. nichts an, was nicht funktioniert):
    LINK

    b.) einen Durso bauen (einfch mal die Suchfunktion benutzen)

    c.) Biobälle in den Ablauf und das Wasser rieseln lassen. Können allerdings zur Nitratschleuder werden (müssen aber nicht)

    LG,
    Bernhard

    Hallo Michael,

    die Lampe ist wohl weitgehend unbekannt. Wenn man danach googelt, konnte ich als einzige Rückmeldung finden, dass das Netzteil bei voller Leistung viel zu heiß wird, weil es sich angeblich um ein billiges Computernetzteil handelt. Man kann das Ganze aber auch anders analysieren: LED-Lampen sind relativ neu auf dem Markt, kommerziell eit etwa 3 Jahren. Eine vernünftige LED eines Markenherstellers für Deine Beckengröße wäre:

    ATI Sirius

    oder:

    Giesemann Futura

    Es gibt natürlich noch andere Marken. Fazit aber ist, dass ein LED-Qualitätsprodukt für Deine Beckengröße ca. 900-1000.- Euro kostet. Was ist also von einer Lampe zu halten, die jemand nach einem Jahr Gebrauch für 100.- Euro anbietet?

    LEDs zu bauen ist nicht ganz trivial. Es gibt in einem Koralle-Magazin einen sehr guten Artikel von Armin Glaser. Kritische Punkte sind die Sicherung der Wärmeabfuhr nach oben, die Wahl des richtigen und kompletten Emissionsspektrums und die möglichst breite Lichtstreuung durch Linsen oder möglichst dichte Anordnung der LEDs. Wenn das nicht erfüllt ist, funktioniert es nicht.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    habe in den letzten drei Tagen endlich mal meine beiden blinden Passagiere vor die Linse bekommen und bitte Euch um ID. Beide Krabben sind mittlerweile etwa so groß wie ein 5 Markstück und meiner Auffassung nach friedlich. Bei der Krabbe im oberen Bild tippe ich auf eine Actaeodes tomentosus , bei der unteren auf eine Chlorodiella nigra (die ist besonders attraktiv, ein ganz schwarzer Panzer und stark behaarte Beinchen; so eine Mischung aus Faszination und Grusel... :ydevil ).

    LG,
    Bernhard