Beiträge von wasserpanscher

    Hallo Michael,

    möchte Dir auch die Fridmanis ans Herz legen. Sind bei mir absolut friedlich, unproblematisch in der Halrtung und leuchten fast schon psychedelisch. Bei den Zwergkeisern mußt Du beachten, dass sie an Korallen oder auch Muscheln gehen können (Kann sein, muß nicht) Ich habe seit 5 Jahren ein Pärchen C. argi im Becken. Sie lassen die Korallen in Ruhe, aber Muscheln warden gnadenlos angepickt, so dass ich darauf leider verzichten muß.
    Wie ware es noch mit zwei Demoisellen?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Edwin,

    was willst Du denn mit Deiner Frage erreichen? Geht es nur um theoretisches Wissen oder beabsichtigst Du etwas Konkretes damit? Als ich neben meinem "großen" Becken noch ein Nano hatte, habe ich immer neues Meerwasser für beide Becken aufgesetzt und das dann manchmal tagelang "reifen" lassen. Wichtig war nur, das aufgesalzte Wasser durch eine kleine Umwälzpumpe in Bewegung zu halten. Sonst konnte ich nichts Negatives feststellen.

    VG,
    Bernhard

    Hallo Joe,

    eine Schwermetallanreicherung ist vermutlich schwer zu detektieren; ich glaube aber nicht so recht daran, da ich nur Qualitätsprodukte von einem hier im Forum bevorzugten online-Händler kaufe. Würde mich da schon sehr wundern.

    Über Kaliummangel habe ich noch nicht nachgedacht, könnte aber durchaus möglich sein. Ich werde wohl jetzt eine Detailanalyse bei P. Gilbers machen lassen, danach melde ich mich wieder.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Timo,

    Deine Waserwerte sind formal in Ordnung, vorausgesetzt, sie stimmen. Der Tipp von Jens ist schon richtig. Gerade mit JBL habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, die Tests waren bei mir nicht zuverlässig. Würde Dir empfehlen, beim nächsten Mal Tropic Marin, Salifert, oder reef analytics zu kaufen. Das sind speziell für Meerwasser entworfene Tests, sie sind - jedenfalls bei mir - auch zuverlässig.
    Wenn Dein Becken erst fünf Monate steht, kann das für heiklere SPS noch zu jung sein. Poste doch mal ein Bild vom gesamten Becken und eines von der roten Montipora, dann können wir vielleicht noch gezielter beraten.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    wie schon in der Überschrift erwähnt, hat es mich jetzt leider auch erwischt. Vor allem die grün gefärbten SPS wie auch die LPS verlieren ihre Farbe.
    Konkret:
    - eine große Enzmann Acropora ist hellbraun geworden; das Polypenbild ist meiner Meinung nach aber weiterhin ok.
    - eine Pocillopora damicornis zeigt kein schönes Polypenbild mehr, ich vermute, sie degeneriert
    - eine Hydnophora exesa (Pickelkoralle) hat sich bereits verabschiedet. Ging relativ schnell (innerhalb einer Woche).
    Seltsam ist, dass alle drei Korallen grün gefärbt sind. Meine letzte verblieben grüne Koralle, die Caulastrea frcata, zeigt keine Auffälligkeiten.

    Aktuelle Waserwerte sind:
    T = 26,2°C
    Salinität = 34,8 (iks Sonde)
    pH = 8,0 (Iks-Sonde, vor 4 Wochen kalibirert)
    kH = 9 (Tropic Marin)
    Ca = 470 mg/l (Salifert)
    NO3 = 20mg/l (Salifert)
    PO4 = 0,08 - 0,1 mg/l (reef analytics)
    Sr = 4-8 mg/l (Salifert, wobei der Wert natürtlich mit Vorsicht zu genießen ist)

    Bis auf den hohen Calciumert, der leider während meines 3-wöchigen Urlaubs auf >500 gestiegen ist, sind alle Werte bereits seit mehr als 2 Jahren konstant in diesem Bereich. Kann mir aber nicht vorstellen, dass Ca da einen negativen Einfluss hat.

    Ich betreibe Balling und dosiere Folgendes zu:
    Wodka: 21ml/Tag
    Mrutzek organotrace: 8ml/Tag
    Mrutzek amino: 5ml/Tag

    Kann es Eisenmangel sein? Konnte darüber mit der Suchfunktion leider nichts Brauchbares finden Vor allem wundert mich, dass die Pickelkoralle sich verabschiedet hat, die habe ich eigentlich immer als sehr robust erlebt.
    Werde heute abend mal versuchen, Bilder zu machen.

    Bitte um Euren Rat.

    LG,
    Bernhard :confused_face:

    Also da kann ich nur meine eigenen Erfahrungen schildern. Ich habe aus meinem alten 330Liter-Becken eine deBary 25Watt, die ich zunächst in meinem "neuen" 750 Liter-Becken einsetzte.
    Mein später zugesetzter Weisskehl-Doc bekam Pünktchen, die trotz Knoblauch und anderer Mittelchen immer wieder kamen. Mit einer dann angeschafften Aqua Medic Helix 55Watt habe ich die Pünktchen sofort und dauerhaft wegbekommen. Das ist jetzt knapp zwei Jahre her; seitdem habe ich einen gesunden und fetten Weisskehl.

    Also: Wattstärke kann durch nichts ersetzt werden.

    VG,
    Bernhard

    Hallo Zusammen,

    es gab in der Zeitschrift Meerwasseraquarianer vor einiger Zeit mal einen sehr fundierten Bericht (ich glaube von Andre Luty), der die erforderliche Wattstärke in Abhängigkeit vom Beckenvolumen berechnete.
    Demnach müßten es bei 500 Liter Beckenvolumen eher 36 Watt sein, um eine effiziente Keimzahlreduzierung hinzubekommen.

    Weitere Voraussetzungen sind:
    - Röhren sollten nicht länger als 12 Monate betrieben werden
    - Separater Kreislauf aus dem Becken mit Absaugung möglichst in Bodennähe (kein Bypass oder Teilstromabzweigung von der Rückförderpumpe im Technikbecken)

    Dass die deBary UVC-Lampen einen deutlich höheren Wirkungsgrad als andere UVC-Lampen haben sollen, halte ich für eine werbetechnische Aussage ähnlich "Ariel wäscht weißer als andere Waschmittel". Die Wirksamkeit hängt primär von der Beleuchtungsstärke, der Verweilzeit in der Lampe, sowie eventuell den Reflektionsmechanismen in der Lampe (Spiegel) ab. Obwohl die einzelnen Lampen dort in der Bauart unterschiedlich sind, ist das physikalische Verfahren bei allen gleich. Deshalb erschließt sich für mich die Aussage zu deBary auch nicht. Dass die deBary Lampen eine hohe Fertigungsqualität haben, möchte ich aber auch erwähnen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    über den Bericht auf korallenriff.de bin ich auf den selbstreinigenden Fließbettfilter von Mainriff gestoßen. Klingt erstmaö gut, zumal ich in meinem Fließbettfilter auch immer die leidige Erfahrung mache, dass nach zwei Wochen der Phophatadsorber verbackt. Hat jemand schon Erfahrungen mit diesem Gerät, ist ja wohl ziemlich neu am Markt?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Nils,

    ich habe seit zwei Jahren die Tunze 6215.200 mit Wavebox im Einsatz. Würde sie definitiv nicht mehr kaufen. Sie ist das lauteste Teil meines Aquariums und läßt sich nur bis etwa 12 Volt (von 24V) so betreiben, dass man sie kaum hört. Außerdem wurde sie nach 1,5 Jahren plötzlich irre laut, quasi wie ein Rasierapparat. Geholfen hat dann nur, dass ich (auf eigene Kosten) das Wellenlager und den Propeller erneuert habe.
    Positiv zu vermerken ist lediglich, dass man die Ersatzteile überall und schnell bekommt.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Reinhard,

    mit den Tests der Firma JBL (man darf das ruhig auch nennen)konnte ich keine brauchbaren Ergebnisse erzielen; es gibt eine Reihe ähnlicher Erfahrungen im Forum. Ich würde Dir deshalb zu folgenden Tests raten:
    pH: Tropic Marin
    kH: Tropic Marin
    PO4: reef analytics
    NO3: Salifert

    und falls Du später mal Steinkorallen halten möchtest und auf Ca achten mußt: Ca-Test auch von Salifert.

    Mit diesen Tests habe ich die letzten fünf Jahre gute Erfahrungen gemacht (werde von keiner dieser Firmen gesponsort...).

    Wäre schön, wenn Du Dir diese Tests besorgen könntest, bei der Messung auch penibel die Anleitung beachtest, und dann die Werte postest. Ich traue mir fast zu wetten, dass wir dann weiterkommen. Zumindest haben wir dann verlässliche Parameter.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Reinhard,

    wie bereitest Du Dein Wasser auf? Nimmst Du Leitungswasser oder hast Du eine reverse Osmose-Anlage?
    Neben PO4 wären auch kH und pH als Messwerte wichtig. Außerdem glaube ich Deinen NO3-Wert von 0,5mg/l nicht. In diesem Bereich mißt kein Tröpfchentest so genau. Man würde dann eher gar nichts messen.

    Poste doch mal, mit welchen Tests Du gemessen hast und messe auch die anderen drei Werte PO4, kH, pH.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer, hallo Klaus,

    ich habe in meinem 800Liter Becken einen Mini Bubble King 200 - schmale Bauform - mit einer regelbaren RD3-Speedy Pumpe. Damit gibt es zwei Justagemöglichkeiten zur Einstellung. Einmal kann die Wasserfördermenge über die Drehzahl der Speedy eingestellt werden, zum anderen kann der Luftmassenstrom über das Keilrohr eingestellt werden. Momentan habe ich die Pumpe auf 45Watt Leistung laufen und dazu den Luftmassenstrom so eingestellt, dass sich die Wasser-/Schaumtrennlinie knapp oberhalb der „MAX“ Markierung befindet.

    Ich habe aber das Gefühl, dass dies nicht die optimale Einstellung ist. Das Absorbat ist zwar schön trocken und dunkel, allerdings ist die Menge relativ gering (ca. 1cm Höhe im Absorbattopf innerhalb einer Woche). Da ich einen dichten Fischbesatz habe und meine Nährstoffwerte (NO3 15-20mg/l; PO4 0,1mg/l) eher hoch sind, würde ich gerne die Abschäumleistung verbessern.

    Nur: Wie finde ich das optimale Verhältnis aus Durchsatz und Luftmenge? Ist dies rein „Try & error“, d.h. muß ich z.B. die Durchflußmenge in Steps verändern und dann jeweils über 1-2 Wochen warten, ob das Ergebnis besser oder schlechter wird? Oder gibt es da spezielle Tipps, wie man gezielt verändern kann?

    LG,
    Bernhard

    P.S.: Beckenbilder - siehe den link unten

    Hallo Forianer,

    habe die letzten Wochen in meinem relative dicht mit Korallen besetztem 800Liter-Becken eine interessante Beobachtung gemacht, die ich noch nicht richtig einordnen kann.

    Meine rotbraunen Montipora foliosa - Platten wurden plötzlich ca. 1cm vom Rand nach innen richtig hell, auch die Polypendichte wurde - soweit sichtbar - deutlich geringer. Messungen mit den üblichen Tests zeigten keine Auffälligkeiten:
    Temperatur: 26,8 °C
    pH: 7,8 - 8,0 (pH-Sonde, kalibriert)
    Salinität: 35 (Sonde sowie Areometer)
    kH: 8 (TM)
    Ca: 430 mg/l (Salifert)
    Mg: 1250 mg/l (Salifert)
    PO4: 0,08 mg/l (reefanalytics)
    NO3: 15mg/l (Salifert)

    Ich habe einen mit Korallenbruch gefüllten Kalkreaktor, gesteuert über eine pH-Sonde und auf pH 6,3 eingestellt. Zusätzlich dosiere ich Wodka (18ml/Tag) und Mrutzek organotrace (also organische Spurenelemente) (8ml/Tag). Anorganische Spurenelemente habe ich bislang nicht zudosiert, weil ich der Meinung war, dass diese über den Korallenbruch im Kalkreaktor automatisch in hinreichender Menge zugeführt werden.

    Nachdem ich gar nicht weiterwußte und dem weiteren Ausbleichen entgegnen wollte, habe ich mich zu einem großen Wasserwechsel entschlossen und innerhalb von 14 Tagen knapp 400 Liter Wasse gewechselt. Innerhalb von vier Wochen haben die Montipora seitdem wieder deutlich an Farbe gewonnen; auch das Polypenbild scheint dichter zu sein.

    Nun die Frage: Kann es sein, dass trotz Kalkreaktor mit Korallenbruch es zu einem Mangel an Spurenelementen gekommen ist (würde den gängigen Meinungen in der Literatur widersprechen) ? Falls ja, welche Spuris würdet Ihr empfehlen?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Sascha,

    positive Nachrichten sind immer schön. Ich glaube allerdings nicht, dass Du nach einer so kurzen Zeit von gerade mal 4 Tagen einen nachhaltigen Effekt merkst.
    Berichte uns doch in 8 Wochen nochmal. Wenn dann der Effekt immer noch anhält, ist vielleicht tatsächlich was dran.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Martin,

    ich habe seit 5 Jahren verschiedene Royale Exclusiv Pumpen (Mini Red Dragon, RD Speedy etc.) und da rostet abolut nix. Alle Schrauben und Kontermuttern sind aus Titan und sehen wie neu aus. Wo hast Du Deine Pumpe her? Vielleicht gebraucht gekauft und der Vorbesitzer hat die Mutter ausgetauscht? Klaus wird das sicher untersuchen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Andi,

    all die Lebewesen sind erstmal ein gutes Zeichen dafür, dass Du hochwertiges Lebendgestein gekauft hast. Damit wird es Dir auch gelingen die Biologie in Gang zu setzen. Grund zur Beunruhigung gibt es - wie schon geschrieben - keinen.

    Mit den Palythoas mußt Du etwas aufpassen, weil sie hochgiftig sein können. Vor allem aber dürfen sie sich nicht zu stark vermehren. Nortfalls mit Calciumhydroxidbrei "einnebeln". Ist aber kein Grund zur Panik, kannst Du irgendwann machen, wenn das Becken stabil läuft. In der Einfahrphase solltest Du die Finger weitestmöglich aus dem Becken lassen und das Ganze einfach "reifen" lassen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Markus,

    Zitat

    Die 40 Liter Verdunstungswasser verdunsten aber ohne den "Dreck". Man kann da also nicht von einem Wasserwechsel reden.

    Wir reden vielleicht aneinander vorbei: 40 Liter Wasserwechsel pro Woche + zusätzlich Nachfüllen von 40 Liter vernunstetem Wasser = 80 Liter.
    "Wasserwechsel" bezieht sich natürlich nur auf die 40 Liter.

    Jetzt klar?

    LG,
    Bernhard

    Hallo "ameo",

    40-50 Liter Verdunstungswasser pro Woche sind bei der Beckengröße durchaus realistisch. Schimmel entsteht potenziell immer dort, wo Feuchtigkeit und mangelnde Durchlüftung aufeinander treffen, also z.B. in Ecken.
    Ein Ventilator mit Kontakt nach außen und eine leichte Heizung helfen sicherlich, auch wenn das aus energieökonomischer Sicht natürlich schlecht ist. Ist aber Meerwasser ohnehin. :frowning_face:

    LG,
    Bernhard

    Hallo Ameo,

    ich habe ähnliche Beckenmasse wie Du: 754 Liter Hauptbecken + ca. 160Liter brutto Technikbecken; netto sind es etwa 700 Liter.
    Pro Woche wechsel ich gut 5%; also ca. 40 Liter Wasser, darüber hinaus verdunstet nochmals etwa dieselbe Menge. Macht also 80 Liter Netto pro Woche.

    Um nicht zu oft die Umkehrosmose anzuweerfen, habe ich mir ein 200 Liter Vorratsfass zugelegt.

    Gruss,
    Bernhard

    Hallo "Unbekannter",

    bei den kleinen roten Seesternen handlet es sich vermutlich um ein Exemplar der Gattung Fromia.

    Link zum Meerwasserlexikon

    Das sind leider alles Nahrungsspezialisten, die in den meisten Becken über kurz oder lang verhungern. Lass bitte die Finger davon.
    Wenn es unbedingt ein Seestern sein muß, dann am besten ein grabender Seestern (Archaster anglatus) oder ein Schlangenseestern. Aber auch nur, wenn das Becken mindestens 1,5 Jahre läuft und sich eine entsprechende Fauna an Kleinstlebewesen und Aufwuchs gebildet hat, sonst verhungern auch diese.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Gerhard,

    Salat hält die Kumpels zwar beschäftigt, hat aber eine recht geringe Energiedichte; sie müssen dann also schon gewaltige Mengen fressen.
    Probiere es doch mal alternativ mit einem Vitaminpräparat. Ich tränke 2 x pro Woche mein Frostfutter in Tropic Marin Lipovit und lasse das Ganze vor dem Verfüttern ca. 15min einwirken.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Klaus,

    ich habe zwei Produkte von RE:
    - als Rückförderpumpe die RD Speedy 75 Watt
    - als Abschäumer den Mini Bubble King 200 "schmale Bauform", ebenfalls mit RD Speedy-Pumpe

    Beide Geräte möchte ich nicht mehr missen. Die Rückförderpumpe ist schlicht und einfach unhörbar, der Abschäumer ist auch sehr leise und ein richtiger Dreckfresser. Habe zuvor zwei andere Fabrikate gehabt und damit bei meinem vollbesetzten Becken den NO3-Wert nie unter 40-50mg/l bekommen. Mit dem Bubble King ist der Wert dann innerhalb von 4 Monaten auf ca. 10mg/l gefallen; mittlerweile muß ich bereits zufüttern, damit er nicht zu sehr absinkt. Die Fische freuen sich darüber....

    Bilder siehe anbei.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Christopher,

    schön, das Du Dir gezielt im Vorfeld Gedanken machst. Es gibt bekanntlich viele Wege, die nach Rom führen, und deshalb auch mehrere Wege, ein Meerwasseraquarium erfolgreich einzufahren. Wenn Du einem Spezialisten - und das ist Herr Kokott sicher - folgst, wird das auch funktionieren.

    Zu Deinem geplanten Besatz habe ich folgende Kommentare:
    - Docs würde ich weglassen. Ein einzelner Doc fühlt sich nicht wohl (sind einfach "Party-Animals"), und für zwei ist die Beckengröße und -länge vermutlich grenzwertig.
    - Von den Zwergkaisern auch nur eine Art. Persönlich würde ich den Acanthops bevorzugen; der Loricula ist doch eher dafür bekannt, dass er an Korallen geht.
    - Chromis würde ich weglassen. Das sind keine Schwarmtiere, am Ende bleibt nur einer übrig. Dann lieber Anthias.
    - Riffhummer würde ich auch weglassen, wird Deinen kleinen Fischen gefährlich.
    - Von den Garnelen würde ich auch nur eine Art und davon zwei Stück einsetzen. Bei mir sind nach kurzer Zeit nur zwei ambionensis übriggeblieben.
    - Seestern erst, wenn das Becken mindestens 1 - 1,5 Jahre läuft, damit er überhaupt etwas zu fressen findet. Und die einzige Arrt, die sich wohl problemlos halt, ist der Archaster anglatus.

    Ansonsten ist Dein Besatz ok. Ich gehe aber davon aus, dass Du ganz langsam (also innerhalb von 1,5 Jahren !) besetzt und nicht alles auf einmal.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Werner,

    Norbert Dammers liegt mit seiner Empfehlung für die ATI Hybrid mit 80Watt T5 meiner Meinung prinzipiell schon richtig. Die beiden Leuchten dann hintereinander angeordnet, damit Du auch die ganze Beckentiefe von 120cm ausleuchtest.
    Das müßte dann auf jedenfall für SPS reichen.

    Und die Helligkeit kannst Du ja über über zwei Faktoren regeln:
    1.) die Dimmung der LED
    2.) das Verhältnis von blauen zu weißen Röhren bei der T5

    LG,
    Bernhard

    Hallo Forianer,

    ich überlege mir, für mein Nano die Aqua Medic AquaReef LED als Beleuchtung zuzlegen. Entscheidungskriterium wäre für mich die passive Kühliung und damit verbunden die Geräuschlosigkeit.
    Hat jemand von Euch bereits Erfahrung mit der Lampe? Wie ist die Lichtfarbe? Wie die Verarbeitung? Ist die Sunrise Control zur Dimmung notwendig oder eher ein "nice-to-have"?

    LG,
    Bernhard

    Hallo Pauli,

    könnte durchaus durch eine zu hohe Beleuchtungsstärke kommen. Hat mir beim Umstieg von HQI/T5 auf LED auch zwei Korallen gekostet (allerdings LPS), die langsam ausblichen. Ich hatte es zu spat bemerkt und sie waren am Ende nicht mehr zu retten.
    Magnesium ist zwar hoch, aber für meine Begriffe noch nicht so hoch, als dass es toxisch wirken würde. Ich hatte schon mehrmals um die 1500mg/l und konnte keine Veränderungen feststellen.

    LG,
    Bernhard

    Hallo Axel,

    ich hatte bei z.B. bei Euphillia ancoras bislang nie Glück. Nach einer Zeit von drei bis sechs Wochen begannen diese immer, sich über RTN aufzulösen. Auf die anderen Korallen im Becken hatte das nie negative Auswirkungen.

    LG,
    Bernhard