Beiträge von Jens Kallmeyer

    Hallo Rudi,
    Meine gelben Docs wollten auch erst kein Grünfutter annehmen, dann habe ich sie mit den Spirulina Pellets von Faunamarin auf den Geschmack gebracht. Danach ging es dann ganz schnell, war allerdings auch nötig, sie zeigten da schon kleinere rote Flecken. Die waren dann ganz schnell wieder verschwunden.
    Probiere doch mal andere Algensorten aus. Im Asiashop findet man da tolle Auswahl. Meine Fische bekommen Wakame, Hijiki, Mekabu, Nori und noch eine neue Alge, auf der Packung ist allerdings außer "Rotalge" kein Wort in einer Schrift die ich entziffern kann. Die meisten der Algen müssen erst ein paar Minuten einweichen, sonst sind sie zu hart und schwimmen nur an der Oberfläche. Inzwischen füttere ich in meinem Becken vom Volumen her deutlich über die Hälfte Algenkost, selbst die Lippis und Anemonenfische gehen da dran.


    Grüße
    Jens

    Halo Eric,
    Die meisten Anemonen tauschen nach einem Beckenumzug erstmal das Wasser in ihrem Körper aus, manchmal sogar mehrfach. Daher ist es ganz normal wenn sich eine Anemone in den ersten Tagen erstmal ab und zu zusammenzieht. Das hat nichts mit guten oder schlechten Wasserwerten zu tun. Solange sie sich nicht vom Stein ablöst oder anfängt schleimig zu werden ist alles gut. Aber bitte in diesem Zustand keine Anemonenfische dazu setzen, das würde sie wahrscheinlich zu sehr stressen. Habe meine Anemonen erstmal gute 2 Wochen in einem extra Becken im gleichen Wasserkreislauf eingewöhnt. Erst als sie top standen kamen sie mit Stein ins Hauptbecken.
    Grüße
    Jens

    Hi,
    .....Beckenvorstellung? ...auweh;wenn ich mir da Beispiele extrovertierter Ausführungen like reef central ansehe, wird das bei mir sehr bescheiden werden :winking_face: . Funktionaltät hat Priorität; es wird also eher langweilig.


    HI Stefan,

    Es geht ja nicht darum 600 Posts in 2 Monaten zu verfassen, Du musst ja auch nicht auf jede dusselige Frage antworten. Trotzdem können viele Leute davon profitieren, wenn jemand wie Du ein neues Becken einrichtet und seine Überlegungen und Konzepte dafür präsentiert. Genau darum geht es doch, mal zu zeigen was man mit WENIG Technik aber VIEL Nachdenken so alles erreichen kann. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt wie ein Flitzebogen.

    Grüße
    Jens

    Hi Stefan,

    also in so einem Fall solltest Du auf jeden Fall LED nehmen, je nach Geschmack vielleicht noch mit ein paar zusätzlichen Röhren. Schau Dir mal das Video in dem Link an, den ich DIr geschickt habe. da wachsen SPS in ca. 2 m Wassertiefe. Damit sollte es für ein Becken wie Du es Dir vorstellst wirklich keine Probleme geben. Diese großen Orphek DInger habe ich noch nicht in den Fingern gehabt, aber die anderen Leuchte von denen sind schon echt schick. Was ich an den großen Dingern klasse finde ist die Tatsache, dass die keine aktiven Lüfter haben und daher wirklich leise sind. Bin schon mal gespannt auf die Vorstellung Deines neuen Beckens....
    Grüße

    Jens

    Hi Stefan

    schau mal hier
    https://orphek.com/atlantik-pendant-300/
    Die sollten auch für Dein neues Becken genügend Licht liefern. Ansonsten würde ich mich mal mit Wolfgang Colsman unterhalten, der hat ja 2 m Wasserstand und seine gesamte blaue Beleuchtung durch LED realisiert. Da kommt genug unten an.
    Armin Glaser hat wohl gerade neue IP68 Leuchten für das Karlruher Vivarium in Auftrag gegeben, habe aber keine Ahnung wie tief deren neues Becken ist.

    Grüße
    Jens

    Hallo Ronny,

    Claude hat wohl den falschen Eintrag reingesetzt, es müsste heißen "demnächst verfügbar". Wir haben gerade letzte Woche darüber geredet, er hat eine im Schaubecken installiert und wartet auf die erste Lieferung für den Verkauf. Die Pumpen sind klasse, allerdings lassen sie sich nur schwer in der Deko verstecken. Wolfgang Colsman hat seit mehreren Jahren eine ganz große im Einsatz und ist sehr zufrieden (8000 L Würfelbecken). Auch in einigen Schauaquarien im Ausland habe ich das ganz große Modell schon im Einsatz gesehen, da gibt es auch keine Beschwerden. Bei meinem nächsten Becken würde ich auch über diese Pumpen nachdenken, in meinem jetzigen Becken wäre es zu viel Umbauerei.

    Grüße
    Jens

    In machen Fällen hat massive Filterung über Aktivkohle geholfen, ansonsten bleibt Dir nur die lange und feine Pinzette, gepaart mit einer Zahnbürste....ich muss dieses WE auch mal wieder ran. Fressfeinde kenne ich keine, auf jeden Fall nicht solche, die Du in Deinem Becken haben willst.

    Hallo Peter,


    schneide tief im gesunden Gewebe und sei da bloß nicht zu vorsichtig. Ich habe Lederkorallen schon mit dem Brotmesser zerteilt. Die Stücke wie geschrieben einfach mit Zahnstocher am einem Stein festmachen. Gummibänder sind nciht so toll, denn die schneiden sich gerne durchs Gewebe wenn sie zu fest angezogen sind. Keine Bange beim Schneiden!
    Grüße
    Jens

    Hallo Biermann,

    dreh den Ozonisator bloß weiter runter! Bei einem 300er Certizon sollte es reichen wenn die Lampe gerade mal so angeht. Das Teil ist komplett überdimensioniert. Ich habe einen 100er an 1400 L und der läuft auf maximal halber Kraft 8 Std. pro Tag, und selbst da rieche ich noch etwas Ozon am Schäumer.
    Außerdem würde ich den Ozonisator anders anschließen, denn ich befürchte, dass Deine Y-Stück Konstruktion mit dem Ventil den Luftdurchsatz des Schäumers und damit dessen Leistung massiv reduziert. Du hast das Y-Stück in den Ansaugstutzen vom Schalldämpfer gesteckt, dadurch hast Du den Querschnitt verengt. Das wirkt sich ganz böse auf den Luftdurchsatz, bzw. die Leistung aus. Ich würde eher versuchen, ein T-Stück oder Y-Stück mit ordentlich großem Querschnitt zwischen Schalldämpfer und Pumpe einzusetzen und dann das offene Ende soweit zu reduzieren, dass Du mit einem Luftschlauch an den Ozonisator gehen kannst. Oder Du bohrst in den Schalldämpfer ein weiteres Loch in den Deckel und befestigst dort Schlauch vom Ozonisator. Die Haupt-Luftleitung des Abschäumers darf im Querschnitt nicht reduziert werden, sonst geht die Leistung ganz massiv runter.

    Grüße
    Jens

    Hallo Clemens,

    habe keine Haltungserfahrung, kenne die aber vom Tauchen. Sie sind den ganzen Tag am Picken, und zwar hauptsächlich an Steinen, aber auch an Korallen. Ist auf keinen Fall ein obligater Korallenfresser wie z.B. C. melapterus, meyeri oder ornatissimus.
    Die Tiere werden meiner Meinung nach im Riff aber größer als die im Lexikon angegebenen 18 cm, auf jeden Fall wirkten sie größer. Sie sind im Riff in lockeren Gruppen unterwegs, daher frage ich mich ob die Haltung von einem Tier so sinnvoll ist und ob das Einzeltier nicht durch fehlende Artgenossen (Langeweile?) auf dumme Gedanken kommt.
    Viel Glück mit dem Tier
    Grüße
    Jens

    HI Olaf,

    melde Dich wenn Du in Berlin bist, Du wolltest ja noch ein paar Euphyllien vom mir haben. Ich wohne ca. 100 m vom Berliner Seewasser Center entfernt. Bin allerdings ab Mittwoch für 10 Tage unterwegs.
    Was die Geschäfte angeht kann ich eigentlich nur Zurek empfehlen.

    Grüße
    Jens

    Hallo

    Komisch, ich habe nun mein zweites Becken mit Korallenwelt Keramik und wenn ich mir irgendetwas nie Probleme hatte, dann waren es Kalkrotalgen. Im ersten Becken hatte ich am Anfang eine fiese Fadenalgenplage, heute gehe ich davon aus, dass ich zu früh zu stark beleuchtet habe. Als die überstanden war wuchsen auch die Kalkalgen.
    Im aktuellen Becken hatte ich nach dem Einbau der Keramik und dem Zementieren des Bodens erstmal ordentlich mit Süßwasser gespült, denn durch den Zement haute es mir den pH Wert hoch. Nachdem das vorbei war habe ich aufgesalzen, ein paar kg Lebendgestein reingetan und bin erstmal für eine Woche weg gefahren. Kein Licht, kein Schäumer, nur Strömung. Dann zwei oder drei Wochen Blaulicht (in der Zeit war ich dann auch auf Reisen), dann kamen die ersten Algen. Da war dann erstmal alles dabei, Fadenalgen, Beläge etc., aber auch schon die ersten kleinen rosa Punkte......allerdings zuerst auf den Glassscheiben. Nachdem dann eine ordentliche Gärtnertruppe eingezogen war (zuerst nur Schnecken und Einsiedler, etwas später dann 4xS. ramosus) kamen auch die Kalkalgen auf der Keramik. In der Zeit habe ich dann die Beleuchtung langsam erhöht, von 2x54W auf 12x54W, ca. jede Woche 2 Röhren dazu. Nach ca. 3 Monaten war die Keramik praktisch komplett pink, ich hatte sogar die lamellenförmig wachsenden dunkelroten Kalkalgen. Irgendwann hörte das Wachstum allerdings schlagartig auf. Mein Verdacht fiel auf einen Strontium und Molybdän Mangel. Nach Zudosierung einer selbst gemischten Stammlösung ging das Wachstum weiter. Als ich etwa bei 2/3 der Beleuchtungsstärke angekommen war fing ich mit dem Besatz von Korallen und weiteren Fischen an. Durch die Beckenauflösung eines Vereinskameraden musste es dann schneller gehen als ich es mir gewünscht hatte, aber so ist es nunmal. Das Becken hat es weggesteckt. Leider brachen die lamellenförmigen Kalkalgen irgendwann weg und wuchsen nie wieder nach. Die leicht erhöhten Ca und Mg Werte durch die Keramik habe ich mit einem Ca/Mg armen Salz abgefangen. Inzwischen mache ich ja Balling light und komme mit dem Dosieren kaum noch hinterher, Alkalinität wird im 20 L Kanister angesetzt, bei Ca und Mg bin ich 2kg Salz auf 5L hochgegangen damit ich nicht jedes Wochenende neue Lösungen ansetzen muss.
    Ich habe immer wieder das Gefühl, dass die Keramik Becken am Anfang echt zickig reagieren wenn man ihnen nicht genug Zeit lässt. Dieses Hochfahren auf 100% Besatz in 2 Wochen halte ich für nicht erstrebenswert, auch wenn einige Leute die ich sehr schätze genau das propagieren und damit auch Erfolg haben. Gleiches gilt für die Wasserwechsel, manche Leute haben großen Erfolg ohne, andere (mich eingeschlossen) schwören darauf. Wenn bei mir irgendwas nicht ganz rund läuft mache ich erstmal ein paar ordentliche Wasserwechsel, viele Sachen haben sich danach erledigt. Keine Ahnung warum das so ist, aber bei mir klappt es damit gut.

    @StefanR: Triton Analyse vom Beckenwasser ist ja schön und gut, aber bei Kupfer und evtl. auch bei Aluminium würde ich mal das Ausgangswasser checken. Lithium kannst Du m.E. vergessen, bevor da in der Praxis gefährliche Konzentrationen errreicht werden ist es noch ein weiter Weg.

    Grüße
    Jens

    [quote='Jens Kallmeyer','index.php?page=Thread&postID=708350#post708350']
    Mit der "Freischwimmer"-These kann ich mich nicht recht anfreunden. Ich denke eher andersherum. Reviertreue Tiere sollten eigentlich bedeutend aggressiver sein als z. B. Nomaden oder Pendler.

    leg Dich mal im Riff vor eine Anemone. Die Freischwimmer kommen bis zu 2 m weit rausgeschwommen und attackieren Dich, während die "Kuschler" sich einfach zurück ziehen und erst dann aggressiv werden wenn Du mit den Fingern in der Ane hängst. Die Kuschler sind auch sonst eher nah an der Anemone und haben deshalb wahrscheinlich auch ein deutlich kleineres Revier. Mein polymnus Paar betrachtete damals das gesamte 1400 L Becken als sein Revier und war den ganzen Tag damit beschäftigt sämtliche anderen Anemonenfische aus allen Anemonen des Beckens zu vertreiben. Die schwammen regelmäßig ihre Inspektionsrunden und machten Stress. Sie hatten zwar ihre Hauptanemone in der sie auch schliefen, aber kein anderer Anemonenfisch wurde in einer der anderen Anemonen geduldet. Gerade die polymnus stehen sehr hoch über der Anemone im freien Wasser, im Riff teilweise mehrere Meter. Meine latezonatus schwimmen zwar auch viel durchs Becken und stehen ab und zu mal vor der Anemone mit den akallopisos, aber da gibt es nur Stress wenn sie versuchen sich dort anzukuscheln. Ansonsten wird von den akallopisos gerade mal 5-10 cm vor der Ane gedroht und das war's.
    Du hast natürlich Recht mit Deiner These wenn es um frenatus oder Premnas geht. Gerade frenatus geht kaum aus der Anemone raus, ist aber ein absoluter Dreck_sack was die Vergesellschaftung angeht. Frag mal Armin Glaser zu dem Thema. Er hat versucht ein Paar ocellaris zu seinen frenatus zu setzen. Die frenatus saßen ganz außen in einem 2,8 m Becken in einer großen Aneomen, und ganz an der anderen Seite sollte das neue Paar einziehen. Normalerweise schwimmen die frenatus nur ein paar cm von ihrer Anemone weg und schauen die andere Anemone nicht mal an, aber dann sind sie komplett durchs Becken geschwommen, haben die ocellaris tot gebissen und sind wieder zurück in ihre Anemone. Premnas ist ziemlich ähnlich...

    Grüße
    Jens

    Hallo Hajo,

    Hmmm, also mir wären die verschiedenen Komplexe weniger wichtig als ihre Lebensweise. Zwei Arten die recht eng an ihre Anemone gebunden sind (z.B. sandaracinos, akallopisos, perideraion, ocellaris...) lassen sich wohl eher vergesellschaften als "Freischwimmer" wie z.B. latezonatus oder polymnus. Bei mir klappt es mit akallopisos und latezonatus, vorher hatte ich latezonatus und polymnus probiert, das ging gar nicht. Die absoluten Stinker wie clarkii, ephippium, frenatus und Premnas können wir wohl komplett aus der Diskussion ausschließen, da wird eine Vergesellschaftung garantiert in einem Massaker enden. In der Natur habe ich schon ocellaris mit perideraion in einem Anemonenfeld gesehen, da flitzten die gemeinsam von einer Ane zur nächsten. Falls es Stress gäbe hätten die natürlich reichlich Platz um sich zu verteilen.

    Hallo Peter

    ich sehe bei dem Beckenaufbau auch Probleme auf Dich zukommen, denn die Tiere können sich permanent sehen. In meinem Raumteiler habe ich zwei Paare (akallopisos und latezonatus) und das geht sehr gut (beide Paare brüten regelmäßig), allerdings sitzten die Anemonen so, dass sich die Fische nicht direkt sehen. Zwar treffen sie sich ab und zu wenn sie etwas weiter von ihrer Anemone weg schwimmen, aber dann wird mal kurz geknurrt und das war es. Wenn Du es probieren willst würde ich erstmal das Becken so umgestalten, dass die Anemonen so weit wie möglich voneinander entfernt sitzen und es keine direkte Blickachse dazwischen gibt. Dann könnte es gehen, ansonsten sehe ich schwarz. So wie die Anemonen momentan sitzen kannst Du es vergessen, entweder die neuen Fische werden platt gemacht, oder sie ordnen sich dem dominanten Weibchen unter und bilden eine Großfamilie mit vielen kleinen Männchen. Zwei echte Paare geht definitiv so nicht.

    Grüße
    Jens

    Hallo

    Ich habe die Dosierung auf 40g/L reduziert. Beim Auflösen des Salzes stecke ich vorne auf die Umwälzpumpe eine Luftdüse auf, so dass die Lösung ordentlich belüftet wird. Durch den erhöhten Gasaustausch kommt die Lösung schneller wieder ins Gleichgewicht, wodurch sich das Salz deutlich schneller löst. Als ich noch ohne Belüftung gearbeitet hatte gab es selbst bei der verringerten Konzentration noch Ausfällungen, nun ist das komplett vorbei. Decke den Salzlösehehälter aber gut ab, sonst gibt es böse Salzkrusten.

    Grüße
    Jens

    Habe ich bei der Konstruktion ein groben fehler gemacht oder ist der Hauptfehler einfach die Pumpe?
    Da komme ich jetzt nicht ganz mit wie du das meinst ( 40er Ringleitung genommen und ganz am Ende erst runter reduziert )
    Meinst du ich soll von 32mm runter reduzieren auf 25mm ?????

    Die Pumpe ist zu schwach und die Rohrleitung zu dünn, Klaus schlug eine Ringleitung aus 40er Rohr vor und dann direkt vor jedem Auslass die Reduzierung auf 32. Außerdem bräuchtest Du dann 50er Hähne, denn die sind im Innendurchmesser immer eine Stufe enger als das Rohr auf das sie passen.

    Hallo Florian

    Jebao Pumpen gelten nicht gerade als extrem vertrauenswürdig was die Leistungsangaben angeht, wahrscheinlich kommen da keine 6000 L/h raus. Aber das lasse ich für die weitere Diskussion mal außen vor und gehe von der vollen Leistung aus. Du hast das System mit Winkeln gebaut und nicht mit Bögen, das kostet einiges an Leistung, Klaus Jansen hat dazu mal irgendwo hier im Forum Daten gepostet. Ich glaube, dass war so im Bereich von 5% pro Winkel. Wenn Du mit Hähnen absperrst, dann ergibt sich durch die Querschnittsverkleinerung ja auch noch mal ein zusätzlicher Verlust. Aber lassen wir auch diese Faktoren mal außen vor.
    Wenn Du 6000 L/h auf 8 Auslässe verteilst, dann bleiben 750 L/h pro Auslass übrig, das ist gerade mal 0,21 L/sec, also eine Kaffeetasse pro Sekunde....viel ist das nicht. Das 32er Rohr hat eine Querschnittsfläche von ca. 8 cm2. Daraus ergibt sich eine Strömungsgeschwindigkeit am Auslass von ungefähr 25 cm/sec, selbst die allerkleinste Stream hat eine Austrittsgeschwindigkeit von knapp 1 m/sec.
    Wenn Du jetzt noch mal die ganzen Faktoren einrechnest, die ich vorhin weggelassen habe (schlappe Pumpe, viele Verluste durch die Verrohrung), dann liegst Du wahrscheinlich bei 10 cm/sec an jedem Auslass, und das ist kaum mehr als ein laues Lüftchen. Zusätzlich ist das ja auch nur die Geschwindkeit direkt am Austritt, das wird ja durch Verwirbelungen sofort weiter reduziert. Entweder Du hängst da eine wesentlich größere Pumpe an die Rohrleitung, oder Du baust das CL Systen um und reduzierst die Anzahl der Auslässe. Sorry, aber Physik und Mathematik lassen sich leider nicht austricksen.
    Noch was anderes: Was man auf den Fotos von Deinem Becken sehen kann sieht absolut geil aus, warum willst Du so ein tolles Becken mit solchen potthässlichen Rohrenden mitten im Wasser versauen? Das ist nur meine ganz persönliche Meinung, wenn es Dir so gefällt ist alles gut.
    Grüße
    Jens

    Ich habe an meinem PO4 Filter einen kleinen Kugelhahn, damit stelle ich den Durchfluss so ein, dass die Oberfläche ganz leicht in der Schwebe gehalten wird aber keine Körner "fliegen". Einmal eingestellt läuft der einfach solange, bis ich den Absorber wechsele. Kein Verbacken und auch kaum Abrieb, auf jeden Fall wird das Zeug nciht weniger.

    ....Es geht auch ein Stück weit um die Dreistigkeit, die an den Tag gelegt wird. Ich weiß, dass eine 230 Watt-Speedy bei denen gelandet ist. Jetzt versuchen die raus zu kriegen, wie wir die Pumpen so leise bekommen haben. Dazu wurde das Teil offensichtlich zersägt. Dem wird noch eine Krone aufgesetzt, dass die ganz ungeniert sich in unserem Shop ein Konto angelegt haben und einen Ersatzmotor 230 Watt Speedy bestellt haben. Zwar nicht realen Firmennamen, aber die Lieferadresse ist identisch mit einem chinesischem Pumpenhersteller. Google findet halt alles....

    Das sind dann schon Dinge, die nicht mehr lustig sind, denn gerade China ist für uns ein extrem wichtiger Markt und zwar für Deutsche Produkte und nicht für re-importierte China-Böller..... unsere chinesischen Händler legen da einen sehr großen Wert drauf.

    Grüße ... Klaus

    Hi Klaus,

    kannst Du nicht einen Boyu Motor kaufen, den soweit umfrisieren das er wie eine echte Royal Pumpe aussieht und denen schicken? So eine Verarsche würde mir persönlich schon einigen Aufwand wert sein. Oder denen gleich einen aufgesägten Motorblock schicken, mit einem freundlichen Hinweis das Du es ihnen einfacher machen willst :grinning_squinting_face:
    Ein Schulfreund von mir hat 11 Jahre in China gewohnt. Als er sich mal in China ein Küchengerät kaufen wollte wurde er im Elektroladen gefragt ob er ein anständiges Gerät möchte oder eines aus China. Das sagt wohl alles....
    Grüße
    Jens

    Hallo Naif,

    interessantes Material, aber ich glaube das es sich extrem schnell zusetzen wird wenn das Wasser nicht schon ordentlich vorgefiltert ist. Was die Bedienung des Diatomeenfilters angeht, alles was so extrem fein filtert ist nicht gerade bedienerfreundlich.
    Halte uns bitte auf den Laufenden

    Grüße
    Jens

    Hallo Naif,

    Du hast aber auch gesehen, dass diese Filter einen Metall Ring eingenäht haben? Außerdem ist der 80 cm lang, das wird im Filterbecken eher schwierig werden.....
    Aber einen Versuch wäre es wert. Bitte berichte weiter.
    Grüße
    Jens

    Hallo Naif,
    habe den Artikel eben nur grob überflogen. Die haben anscheinend 0.45 µm Glasfaser-Sterilfilter genommen. Das ist eine recht kostspielige Angelegenheit, ein Filter mit 47 mm Durchmesser kostet ca. 1 € und da gehen vielleicht einige wenige Liter Wasser durch. Wir benutzen diese Filter viel im Labor, aber hier geht es um kleinere Volumina, nicht um Hunderte von Litern. Wenn die Lösung ordentlich vorfiltriert ist kannst Du die Standzeit bzw. Durchlaufmenge etwas erhöhen, aber wir reden hier von einer Kaskade von Filtern. Von Filtersocken in dieser Porengröße habe ich noch nie etwas gehört, bei 0.45 µm bleiben selbst die meisten Bakterien im Filter hängen, das wäre eine Sterilisation des Wassers. Wäre bestimmt mal interessant, aber für die Aquaristik würde ich dann eher versuchen einen Diatomeenfilter aufzutreiben und darüber das Lanthanphosphat aus dem Wasser zu holen.
    Grüße
    Jens

    Hallo Torben,

    wenn ich das richtig in Erinnerung habe steht Dein Becken komplett frei im Raum und somit hast Du Probleme eine Wasserleitung vom Becken weg oder zum Becken hin zu verlegen. Wenn dem so ist, dann könntest Du höchstens noch ein paar Lüfter installieren um die Verdunstung zu erhöhen aber ob bei Deiner Entlüftung dann der Lüfter diese extrem feuchte Luft auch abführen kann ist natürlich die Frage. Auch wenn die Türen nciht ganz dicht sind, so frage ich mich doch, ob der Lüfter genügend Luft bewegen kann oder ob sich da irgenwo ein leichtes Vakuum bildet.
    Eine andere Option (wenn Du Wasserleitungen verlegen kannst) wäre ein Verdunstungskühler außerhalb des Hauses. Wolfgang Colsmann hat sowas ja bei seinem 8000 L Würfelbecken am Laufen und kann damit auch im Hochsommer und mit einem 2000W HQI Brenner die Temperatur im erträglichen Bereich halten. Schau mal in seinem Thread, da sind die Dinger beschrieben.
    Ein konventioneller Aquarienkühler ginge natürlich auch, hat aber bei Deiner Beckengröße natürlich böse Folgekosten.

    Grüße

    Jens

    Oh Mann, das ist ja echt der Alptraum. Ich durfte mir das Becken ja mal anschauen und das war wirklich ein komplett zusammengewachsenes Riff wie man es nur ganz selten in Aquarien sieht. Sowas ist echt der Supergau.
    Was die Versicherungen angeht, warum streitet Ihr Euch über irgendwelche Details bei Hausrat und Haftpflicht und steht am Ende doch wahrscheinlich wegen irgendwelchen kleingedruckten Paragraphen ohne Schutz da wenn man einfach in einen VDA Verein eintreten kann? Zur Mitgliedschaft gehört die Versicherung dazu, und da ist Seewasser 100% eingeschlossen, außerdem gibt es keine Volumenbegrenzungen etc. Bei mir im Verein hat es ein paar Schadensfälle über die Jahre gegeben und die wurden meines Wissens ohne Probleme anstandslos bezahlt (wobei ich selber einen Fall kenne den ich für akute Dämlichkeit des Aq Besitzers halte und den ich niemals bezahlt hätte).

    Grüße
    jens

    In USA ging der letzte für 15k$ über den Tisch, das war aber wohl ein Wildfang. Durch die Nachzuchten scheinen sich die Preise etwas reduziert zu haben, aber auch nicht viel. Spaß macht der Fisch sowieso nur als Paar...im Waikiki Aquarium schwimmt eines, das ist schon ein Traum. Brauchen aber kühleres Wasser

    Hallo Ponyo,

    ich selber habe den noch nicht gehalten, konnte ihn aber bei Randy Donovitz (prattreef auf RC) einige Zeit beobachten. Ob das ein echter L. aurora (endemisch auf Hawaii) oder der L. cf. aurora (Indopaz) war kann ich nicht sagen. Ist schon ein schönes Tier, aber halt ein Höhlenbewohner der nur selten zu sehen ist. Die meiste Zeit war er nicht zu sehen, beim Füttern schoss er raus und packte sich einen Brocken, dann noch 2 Sekunden am Höhleneingang und weg war er. Manchmal konnte man mit Halsverrenken durch die Seitenscheibe etwas vom Fisch sehen. Der Fisch wird deutlich (!) größer als z.B. ein L. swalesi und ich möchte nicht wissen welche Garnelen o.Ä. irgendwann zun Snack werden. Auf jeden Fall zahlst Du viel Geld für wenig sichtbaren Fisch.....aber schön ist er schon :grinning_squinting_face:

    Grüße
    Jens

    Hallo,

    Bei einem meiner P. bimaculatus Weibchen fiel mir vor ein paar Tagen weislicher Kot auf, dazu stellte sie das Fressen von einem Tag auf den anderen komplett ein. Alle anderen fressen weiterhin sehr gut. Mir fiel auf, dass sie zwar noch mit den anderen mitschwamm, aber etwas letargischer und irgendwie "steifer", sie drehte mehr mit dem ganzen Körper anstatt sich elegant zu schlängeln, außerdem benutze sie die Brustflossen wesentlich weniger als die anderen. Fast permanent war ein Putzerlippi an ihr dran, besondern am Maul, den sie auch gewähren ließ. Hauttrübungen oder ähnliches sind an sich nicht zu erkennen. Der Fisch ist auch nicht abgemagert, allerdings stehen bei mir alle Fische sehr gut im Futter.
    Leider konnte ich sie erst Vorgestern Nacht rausfangen, ist bei einen voll besetzten Becken halt schwierig. Da sie ja auch kein Futter annahm brachte eine Falle auch ncihts. Habe sie dann isoliert und mit Amoxicillin-Trihydrat (ca. 500 mg auf 20 L Wasser) für 12 Std. behandelt, dann 100 % Wasserwechsel und, 12 Std. Ruhe und noch mal 12 Std. Amoxi. Eine wirkliche Besserung konnte ich noch nicht erkennen, frisst weiterhin nichts. Weitere Tips werden gerne entgegengenommen

    Noch schöne Ostern

    Jens

    Hmmm, hat eine melatremus nicht eine längere und schmalere Schnauze? Bei der Muräne auf dem Bild sieht für mich der Kopf irgendwie zu kurz und zu bullig aus. Keine Ahnung was das für eine sein könnte, hoffentlich keine Gymnothorax funebris in Albino Ausführung