Beiträge von Jens Kallmeyer

    Hi Resa

    Nein, ich schreibe solche Sachen direkt in Englisch. Die hatten bei mir angefragt, ob ich denen einen Text schreiben kann, da machen ich mir nicht die doppelte Arbeit und schreib das Ding erst auf Deutsch und übersetze es dann. Übersetzen ist echt eine Schweinearbeit, wenn man den deutschen Ausdruck und die Feinheiten der Sprache nicht komplett verlieren will.
    Aufgrund der anderen Satzstruktur etc. ist das mehr arbeit als das Ding gleich auf Englisch zu verfassen. Warum sollte ich erst einen Text auf deutsch schreiben, wenn er später in englischen Journalen veröffentlicht wird? Ausserdem fällt mir schreiben in Englisch leichter als in deutsch, da ich ca. 80 % aller Texte in Englisch verfasse.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Insgesammt habe ich mich zu einer Kombination aus Zeolith (nicht die Zeovit-Methode) und Ethanol entschieden. Dabei werden die besten Eigenschaften beider Möglichkeiten genutzt...
    Ethanol als Bakterienfutter, Zeolith als Ionentauscher und Aufwuchsfläche für Bakterien... der relativ häufige (Teil-)Wechsel des Zeoliths ist ebenfalls geplant, damit die Ionentauscher-Funktion nicht verloren geht.... zusätzlich entfehrne ich damit regelmäßig auch Bakterien, welche damit Platz machen für neue Populationen ---> endgültiger Nährstoff-Austrag, zusätzlich zum Abschäumer...

    Hi

    Davon würde ich die Finger lassen, Zeolithe und Vodka ist KEINE gute Kombination.
    Die Mengen an Kohlenstoffquelle, welche in den bekannten Zeolith Filtersystemen genutzt wird, ist viel kleiner als die, welche bei der Vodka Dosierung zum Einsatz kommt.
    Mach das eine oder das andere, aber las die Finger von der Mischerei, mit beiden Systemen kann man gute Ergebnisse erreichen,aber mit einer Mixtur legst Du es echt auf einen GAU an. Es kann klappen, keine Frage, aber das wäre selbst mir zu heikel, und ich probiere schon viel aus. Man sollte eine Abschätzung machen zwischen Befriedigung des eigenen Forscherdrangs (bzw. Spieltriebs) und der Fürsorge für die von uns gepflegte Lebewesen.

    Grüße

    Jens

    Hallo Karl

    Ich gebe ja zu dass ich keine Ahnung habe wo Weitersfeld liegt. Wenn das irgendwo in der Nähe von Berlin ist, dann kannst Du gerne vorbeikommen und Dir eine Tüte Xenia und anderes Zeug abholen (das gilt auch für alle anderen). Normalerweise kratze ich das Zeug vom Stein um andere Tiere freizuhalten und werfe es dann ins Klo, es will einfach niemand mehr haben, selbst geschenkt nicht.
    Man kann Xenien vom Stein knibbeln und sie wieder zum Anwachsen bringen, aber wohl kaum nach "Vorbehandlung" mit einer Zange und mit Knete-Korallenkleber. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit zahnstochern, da ist die Anwachsquote bei über 90%
    Wie Günter schon sagte, wechsele den Händler. Jemand der so mit Korallen umgeht sollte besser keine Geschäfte mit ihnen machen.

    Grüße

    Jens

    HAllo

    ICh sehe das so wie Harald, das größte Problem liegt erstmal darin, die Schwämme zum Wachstum, bzw. erst einmal zum Überleben zu bewegen.
    Solange wir nicht über die richtigen "Starterkulturen" verfügen und auch kaum Kenntnisse darüber haben, wie so ein Filter konzipiert sein soll (Größe, Strömung, Aufbau etc.) werden solche Filter wohl ersteinmal Zufallsprodukte oder ganz wenigen Spezialisten vorbehalten bleiben.
    Ausserdem stelle ich mir bei Schwammfiltern die Frage, was passiert, wenn es mal zu einem massiven Absterben der Schwämme kommt, aus welchem Grund auch immer.
    Trotzdem sollte an diesen Techniken weiter gearbeitet werden, es gibt mit Sicherheit noch viel zu entdecken und zu verbessern. Ob ich jemals ganz auf einen Abschäumer verzichten würde, hmmmmm, glaube ich nicht, nicht anschalten ist ok, nicht haben halte ich für gefährlich. Alle diese Biofilter sind ja extrem gut, aber sie lassen sich halt nicht an- und abschalten. Auf die Möglichkeit, im Notfall auf Knopfdruck mehr Filterleistung zu haben möchte ich nicht verzichten.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Thomas Geisel
    muss dazu sagen, das der filter im bypass läuft mit ca 60l /h, also relativ langsam.
    Und das ich ihn ja auch nur jeden tag ein paar stunden laufen lassen kann.
    wenn es nur der grund ist ,dass der po4 wert zu schnell sinkt,hab ich verstanden.
    hatte nur bedenken, dass eventuell noch anderes hinter der dosieranweisung steckt.

    HI

    Was dahinter steckt ist eine ganz einfache Überlegung: Das Zeug zieht wie verrückt. Eine Überdosierung kann Dir das Becken schneller bügeln als Du reagieren kannst. Ausserdem würde ich einen Adsorber nicht nur zeitweise laufen haben, wenn er steht kann es recht schnell zu Sauerstoffarmut kommen. Lieber wenig Material und geringe Durchströmung, dafür aber permanent. Ich habe auf 900 L eine Handvoll im Topffilter, das reicht.

    Grüße

    Jens

    Hallo

    Auch wenn viele Leute was anderes behaupten, technisch sollte reichen, solange Du technische Qualität bei einem Laborchemikalien Anbieter beziehst (z.B. Merck, Fluka etc.). Die p. a. (pro analysis) Qualität oder DAB ist meiner Meinung nach nicht nötig. Das ist meine ganz persönliche Meinung und muß sich nicht mit der von anderen Leuten decken.
    Wenn Du auf Salz für industrielle Anwendungen gehst (z.B. für Streusalz) dann wäre ich vorsichtig.
    Ich würde mir immer mitteilen lassen, was der Gehalt an Kupfer in dem Zeug ist, selbst bei technischer Qualität sollte der im grünen Bereich liegen.
    Warum bestellst Du nicht bei einem der bekannteren Internetshops oder beim heimischen Händler (wen er denn weis um was es geht, ist nicht immer gegeben), da bekommst Du ordentliche Qualität und so teuer wird das auch nicht.


    Grüße

    Jens

    Hallo

    Schon mal überlegt, komplett auf T5 zu gehen? Ich fahre mein Becken nur mit T5 und bin absolut begeistert. Da gibt es Balken in fast allen Längen, für Dich z.B. 90 cm . Bei einer Tiefe von 70 cm kommst Du mit 3 Doppelbalken hin, das ist vom Stromverbrauch (ca. 240 W) mit Sicherheit besser als 2 x 150 HQI oder 1 x 250 W mit Blaulicht. Außerdem ist die Wärmeentwicklung nicht so hoch.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Marroc
    nur mach ich mir Sorgen wenn die ganzen Stöcke größer werden - bald ist mein AQ bis oben mit Steinkorallen gefüllt :smiling_face:

    Meine Güte, wie schrecklich...
    Aber es gibt bestimmt genügend Aquarianer in Deiner Umgebung, die Dir mit Trost und offenen Tüten zur Seite stehen und Dich von dem Übel der gut wachsenden Steinkorallen befreien möchten


    Grüße

    Jens

    Hi

    Die dispar sind echt klasse, habe 5 Tiere drin, ein Traum. Es waren mal sechs, aber dann hat sich ein zweites Männchen gebildet und es gab Schläge bis einer platt war. Und das war in 900 Litern mit viel Schwimmraum und reichlich Verstecken.
    Pleurotaenia ist echt schön, aber riesig. Böcke mit 15 cm oder mehr sind echt keine Seltenheit. Selbst die Damen sind deutlich über 10 cm und brauchen richtig Platz, Finger weg in Deinem Becken.
    Recht einfach zu halten scheinen auch die taira zu sein und imeldae, aber halt nur sehr selten im Handel.
    Vom parvirostris bin ich nicht so überzeugt, das ist ein Fisch des tieferen Wassers und mit hohen Temperaturen im Sommer kommt der u.U. nicht so gut klar. Wenn Du Dein Becken nicht garantiert gut kühlen kannst, dann würde ich die Finger von dem Fisch lassen.

    Grüße

    Jens

    Hallo

    Hier mein aktueller Besatz auf 900 L

    1 Lo uspi
    1 Lo vulpinus
    5 Anthias dispar
    6 Chromis viridis
    2 Valencienna strigata
    1 Salarias fasciatus
    2 Centropyge nox
    2 Amphyprion akallopisos
    4 Halichoeres chrysurus
    2 Apogon nematopterus
    2 Apogon kauderni
    2 Gramma loreto

    um die alle satt zu kriegen brauche ich zwischen 1 und 1,5 kg Frostfutter im Monat und 8 Fütterungen am Tag.....dank Vodka sind die Wasserwerte trotzdem recht gut PO4 0,07 und NO3 10

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Christian Feiland

    Habe gerade in dem Artikel von Ron Shimek gelesen, das Baggergrundeln nicht eingesetzt werden dürfen, weil sie alle Kleinstviehcher fressen!!! Nun, aber genau für die Grundel will ich den Sand! Wird dann wohl kein türkisches DSB - oder eins mit weniger Tierchen!! :frowning_face:

    Hi

    Vergiss Shimek, der hat zwar ein paar echt nette Sachen geschrieben über DSB, aber was seine Baggergrundel-Phobie angeht hat der Kerl meiner Meinung nach Unrecht. In den USA gab es in letzter Zeit genügend Leute, die ein DSB nach Shimek hatten und nie auch nur das geringste an ihrem Boden gemacht haben, und denen es das Becken gebügelt hat. Da hatte sich so viel Dreck im Boden aufgebaut, daß es zu einer Sulfidbildung kam, die sich plötzlich in die Wassersäule entlud. Bei den Leuten, die da ein paar Baggerviecher drin haben kam es bisher zu solchen Problemen nicht, da halt viel Dreck von den Tieren gefressen wird und sich garnicht erst im Sediment anreichert.
    Ich habe in meinem Becken ein Päärchen Grundeln und eine große Seewalze, trotzdem tobt bei mir das Leben im Sediment. Da schauen Nachts so viele Würmer etc. raus, man könnte meinen der Boden ist pelzig.
    Die angeblichen Berechnungen von Shimek über die Ventilation des Sediments durch Würmer etc. habe ich in keiner seiner Arbeiten gefunden. Wäre mir auch neu, daß solche Berechnungen überhaupt machbar sind.

    Grüße

    Jens

    Hi

    Auch von mir herzliches Beileid. Ich hatte letztes Jahr einen SuperGAU, das hatte auch alle bis auf einen Fisch erlegt. Das schlimmste war, daß ich nicht mal zuhause war, sondern nur mein Mitmensch. Der rief dann Michael Mrutzek an bat und um Hilfe, was auch super klappte, dafür noch mal tausend Dank nach Platjenwerbe. Ich konnte nur per Handy von der Katastrophe hören, denn ich stand gerade bei IKEA und suchte mir nur noch ein gemütliches Sofa um die Meldung zu verarbeiten.
    Laß es ruhig angehen und mach jetzt keinen Unsinn. Besorge der Mandarin Dame einen neuen Gefährten und laß Dir Zeit bei der Neueinrichtung. Betrachte es doch auch als eine Chance, die Sachen zu ändern, die Du sonst niemals geändert hättest weil hat Viecher im Becken sind.

    Kopf hoch!

    Jens

    HI

    Nun ja, noch hat sich anscheinend keiner bei einer entsprechenden Stelle beschwert. Aber wenn das erste Kind nach dem Genuß von einem halben Liter guter Strontiumlösung auf 1,8 m unter Geländeoberkante gebracht wird, dann werden unter den deutschen Händlern hoffentlich mal ein paar aufwachen. Wahrscheinlich auch erst dann....leider

    Bisher ging alles gut, aber ich hatte schon mal Erlebnis der anderen Art.
    Der dusselige Paketbote gibt eine Sendung bei meiner komplett dementen Nachbarin ab. Die macht es auf und isst (!) das Zeug. Ich mußte mit der Pflegerin in die Wohnung, da fanden wir die ausgelöffelten Packungen ....
    Man gut, das waren blos Aminosäuren, Staubfutter und ein Mineralgemisch aber mit Spuris hätte ich jetzt eine neue Nachbarin.

    Grüße

    Jens

    Hi Günter

    Warum willst Du die trübstoffe rausholen, hat sich Deine Gorgonie schon wieder verabschiedet? Genau diese kleinen Schwebstoffe sind es, von denen sich die azooxanthellaten ernähren. Gegen Farbstiche gehe ich mit Ozon vor, aber eine minimale Menge and schwebstoffen nehme ich in Kauf, dafür wachsen bei mir halt auch die azooxanthellaten Korallen recht gut.

    Grüße

    Jens

    Hi Stefan


    Die Proben bringen Dir nicht so viel, frag lieber nach einem Typenblatt mit chemischer Zusammensetzung und röntgenographischer Untersuchung, dann kannst Du sicher sein was drin ist.
    In Kalksteinen wirst Du mit Metallen etc. keine bis kaum Probleme haben. Du willst ja keinen Marmor. Das Bischen Silikat kannst Du vergessen.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von kenny


    Du als Fachmann: Hättest du etwas gegen die Verwendung von "Kalksteinedelbrechsand" einzuwenden?

    http://www.zkw-otterbein.de/wysott/otterbe…55?OpenDocument

    Hi

    Kann ich so nicht sagen. Der Name "Muschelkalk" bezeichnet im Geologischen Gebrauch ein Alter, nämlich die mittlere Trias. In Deutschland betsteht dieser Abschnitt hauptsächlich aus einem Gestein, welches als Überbegriff Muschelkalk genannt wird. Dabei gibt es regional allerdings sehr große Unterschiede. Ausserdem sind während des Muschelkalks (= zu dieser Zeit) auch andere Sachen abgelagert worden.
    Ohne ein genaues Typenblatt mit technischen Angaben kann man so darüber nichts aussagen. Allerdings gehe ich aufgrund der Lage des Betriebs davon aus, daß es sich um relativ reines CaCO3 handelt. Kann aber auch sein, daß dieser Edelbrachsand (geiler Name!) zugekauft wird oder daß die einen verunrenigten Kalkstein, der sich so nicht zum Zementbrennen eignet, noch unter die Leute bringen wollen.

    Grüße

    Jens

    Hallo

    Ich habe einen Certizon 50 auf ca. 25 - 30 % der Leistung permanent am 900 L Becken laufen. Wasser ist sehr klar, den Tieren geht es deutlich besser. Kohle setze ich momentan nicht ein, habe das bevor ich Ozon hatte, aber ab uns zu gemacht. Mit der Amtra Kohle hatte ich gute Erfahrungen, ist recht billig und tat was sie sollte.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Robert Baur

    Wie Markus würde ich keinen Quarzsand nehmen, rein vom Gefühl her würde ich mich bei Korallensand wohler fühlen.

    Hallo Robert

    Und warum haben die Leute bei Miracle Mud Systemen keine Probleme mit dem Quarz? Sämtliche im MM enthaltenen Minerale enthalten Silikat . Die von mir unterm Mikroskop im MM gefundenen Minerale sind übrigends nicht so verwitterungsbeständig wie reiner Quarz. Bevor Du größere Mengen Quarzsand im Meerwasser löst hast Du vorher wahrscheinlich eine häßliche Pfütze im Wohnzimmer, da es die Aquarienscheiben (bestehen ja auch aus Silikat) aufgelöst hat. Hier im Forum wurden ja schon viele Unfälle behandelt, aber sich auflösende Glasscheiben waren noch nicht dabei.

    Grüße

    Jens

    Hi

    Ich würde nicht von 1100 auf 1300 oder mehr in einem Rutsch anheben, sondern schön langsam, nicht mehr als 25 mg/l pro Tag. Es geht auch anders, aber das finden die Korallen echt nicht toll.
    Keine Ahung wie die Frachtkosten in die Türkei sind, aber Lifesand ist echt klasse und ich würde es mir schon überlegen, so ein oder zwei Pakete davon zu nehmen. Wenn Du zusätzlich noch feinen Korallensand nehmen willst, dann packe den vorher im einen Eimer mit Süßwasser und laß das mal stehen. Dann messe nach ein paar Tagen PO4 und NO3. Wenn Du dann nichts messen kannst, dann kannst Du sicher sein Dir nicht noch eine Dreckschleuder ins Becken zu holen. Wenn Du was messen kannst, dann entweder zurücktragen oder reinigen.
    Das Reinigen (ausser bloßes ausspülen) würde ich mir aber stark überlegen, das geht nicht ohne Chemie und dann ist die Frage ob sich das lohnt und ob Du das Risiko (ätzende Chemikalien) eingehen willst.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Claudi

    @ Jürgen,
    an der Nordsee war ich ja vor kurzem noch, bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob die Parkwächter des Naturschutzparks einem mit Kescher nicht die Ohren lang ziehen :winking_face:

    Hi Claudi

    Bin zwar nicht Jürgen, kann Dir aber trotzdem sagen, daß man für Mysis fischen von den Parkwächtern NICHT die Ohren langgezogen bekommt. Wenn man die Kinder sieht, die Krebse, Garnelen etc. in ihren Eimern am Strand ersticken lassen, da sind die bei ein paar Mysis echt nicht stressig. Du mußt ja nicht mit einem Boot in eine Schutzzone 1 fahren und mit Grundnetz ohne Schürze (damit auch wirklich ALLE Tierchen im Netz landen) fischen

    Ansonsten schau mal bei http://www.gerdvoss.de der hatte mal eine Sektion auf seiner Seite über Lebendfutter. Evtl. kann er Dir weiterhelfen. Bestell ihm einen schönen Gruß von mir

    Alles Gute und viel Geduld bei der eigenen Brut

    Grüße

    Jens

    Hallo

    Also ich würde mich Peter anschliessen, schlechtes LS und alter Kies klingen nach den Klassikern.
    Wenn Du Dir nicht die ganz heftige Umräumaktion geben willst, dann würde ich wenigstens den Kies rausnehmen und dann mal schauen. Wenn das nach ein paar Wochen immer noch keine Besserung bringt, dann hilft nichts mehr ausser Ausräumen. Da Deine Tiere anscheinend recht gut stehen würde ich erstmal nur eine Sache probieren, eine Sofortaktion steht bei solchen Wasserwerten ja nicht an.
    Wegen des pH Werts würde ich mir Sorgen machen, der ist wirklich etwas niedrig. Evtl gammelt irgendwas im Kies/Steinen, das setzt über die Zeit ganz schöne Mengen CO2 frei, die dann zu Kohlensäure reagieren und den pH Wert drücken können. Wie mißt Du den pH Wert? Wenn mit Sonde, dann vielleicht mal neu kalibrieren, kann ja auch ein Meßfehler sein.
    Ausserdem solltest Du Deinen Mg Wert mal etwas korrigieren, ist schon etwas weit unten.

    Grüße

    Jens

    Hi Peter

    Meine Pyjamas hatten eine ganze Zeit immer wieder Laich im Maul, leider ist nie was draus geworden, irgendwann war der Laich weg und die Tiere haben wieder normal gefressen. Nach dem Umzug ins neue Becken haben sie nie wieder gebrütet.
    Bei meinen Kaudernis sehe ich regelmäßg Jungfische, etwa alle 6 Wochen, aber die kriege ich nicht aus dem Becken raus, den Rest erledigen die Grammas :frowning_face:
    Die Tragzeit bei den Kaudernis ist so ca. 3 Wochen, die Pyjamas hatten den Laich wohl so 14 Tage im Maul. Vielleicht hilft Dir die Info ja weiter,

    viel Glück

    Jens

    Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    mir sieht das eher nach nem ablegerbecken aus ... :winking_face:
    aber 1000 W HQI über einen 500 liter AQ ? das ist in etwa so übertrieben wie der preis ...

    Na ja, das erklärt aber wenigstens den Kühler. Becken voll in der Wand eingebaut und 1000W drüber. Der kühlt wahrscheinlich auch noch im Dezember.

    Hi

    Also wenn Du vor den Kosten nicht zurückschreckst, dann nimm Red Dragon als Rückörderpumpe und Streams für die Strömung im Becken. Sind meiner Meinung nach das Beste was Du kriegen kannst. Nicht nur der geringere Stromverbrauch, auch die Laufruhe und die geringere Wärmeentwicklung machen sich deutlich bemerkbar. Deltec sollen auch gut sein, hatte ich aber noch nicht, kann ich nichts drüber sagen. Ob man nun die superteuren steuerbaren Intervallpumpen braucht, darüber läßt sich streiten, mein Becken läuft auch ohne sehr gut.
    Bei einigen preiswerteren Pumpen kannst Du auf den Heizstab verzichten, so wie die das Wasser anwärmen. Ausserdem ist das mit der Lebensdauer der Pumpen so eine Sache, bei manchen solltest Du alle ein oder zwei Jahre Verschleisteile austauschen, weil sie laut werden oder massiv Leistung verlieren. Ich habe auch mit preiswerten Pumpen angefangen, da das Geld knapp war und bin dann im laufe der Zeit umgestiegen. Natürlich habe ich dabei mehr Geld ausgegeben als wenn ich gleich ordentliche Sachen gekauft hätte, aber das lag damals halt nicht drin.

    grüße

    Jens

    HI

    Beim Berliner Zooaquarium scheint das wirklich Tagesform abhängig zu sein. Ich war dieses Jahr zweimal da, einmal war ich echt beeindruckt, das andere mal eher weniger.
    Auf jeden Fall scheint es in jedem Zustand noch besser zu sein als das Aquadome....

    Grüße

    Jens

    Hi Kenny

    Seewasser ist recht gut gepuffert, wenn Du es mit der Spritzerei nicht komplett übertreibst passiert da nichts. Du kannst bestimmt pro Tag 10 ml auf 100 L spritzen ohne irgendwas zu merken, wahrscheinlich sogar deutlich mehr. Zum Rechnen bin ich jetzt zu faul, aber um bei Seewasser mit Säure einen pH Sturz zu verursachen mußt Du schon richtig viel reinkloppen, dann hast Du allerdings ganz schnell dein komplettes Becken gebügelt. Wenn Du sichergehen willst, dann kannst Du ja nach der Säure die gleiche Menge Natronlauge mit der gleichen Molarität verspritzen, dann hebt sich das wieder auf. Ich spritze nur Natronlauge, und bin damit sehr zufrieden.

    Grüße

    Jens

    Moin

    Also schlagt mich nicht, aber ich benutze für WW und als Nachfüllwasser nur Leitungswasser, habe keinerlei Cyano- oder andere Plagen, und das mitten in Berlin. Keine Ahnung wo mein Wasser herkommt, in anderen Stadtteilen scheint es wohl massive Probleme mit der Qualität zu geben, aber bei mir läuft alles bestens. Leider habe ich etwas Phosphat im Leitungswasser (lt. M&N 0,07 mg/l) aber das stört mich nicht weiter da ich etwas Adsorber (Ultraphos oder was anderes) immer mitlaufen habe.
    Keine Ahung wo mein Leitwert liegt, habe es nie gemessen.
    Ich glaube, daß wir alle bei der Ursachenforschung bzgl. Cyanoplagen noch irgendeinen wichtigen Parameter übersehen.

    Grüße

    Jens

    Hallo Martin

    Ich habe bei mir kein Detrivore Kit eingesetzt, da es zum Zeitpunkt der Beckenaufstellung nicht verfügbar war. Ich habe allerdings ca 20 kg alten Bodengrund übernommen. Was da an Borstis etc drin war reicht meiner Meinung nach aus. Inzwischen habe ich noch eine schwarze Seewalze nachgesetzt und natürlich ein Päärchen Goldkopf Grundeln. Die halten den Bodengrund schön sauber. Vor 14 tagen sind noch 4 Zitronenlippfische dazugekommen, mal sehen ob die einen Einfluß aufs Sediment haben. Auf jeden Fall sehen sie absolut klasse aus.
    Diese Detrivore Kits sind mit Sicherheit toll, aber meiner Meinung nach geht es auch ohne.
    Wenn ich jetzt mal nachts ins Becken schaue, da sehe ich Würmer Schnecken Kleinzeug auf jedem einzelnen Quadratzentimeter, was will ich mehr. Eine Verschlammung kann ich nicht feststellen, allerdings rühre ich die gefährdeten Ecken alle paar Wochen einmal kurz auf. Ansonsten lasse ich den Bodengrund komplett in Ruhe

    Gruß

    Jens

    Hallo Markus

    Meine Menella hat auch ein paar Gewebeschäden bekommen, da sie anscheinend superempfindlich auf Vernesselungen reagiert. Selbst die Flaschenbürsten Gorgonien verträgt sie nicht. Die vernesselten Stellen sind bei mir nicht mehr verheilt, ein kleinerer mechanischer Kratzer dagegen schon. Bei einem Deiner Fotos sieht es so aus, als ob sie in der Nähe einer Lederkoralle steht, kann der Gewebeverlust davon kommen?
    Ich füttere seit längerem 7 mal pro Tag diverse Sorten Staubfutter und glaube, daß sie wächst. Jedenfalls hat ein kleiner Ableger angefangen so etwas wie eine Fußscheibe auszubilden. Allerdings muß ich meine Wasserwerte natürlich sehr intensiv im Blick behalten.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Günter Carstens
    Für Frostfutter muss man etwas ausholen. Habe mir jüngst einen gekauft und sehr eigene Erfahrungen gemacht.

    Lt. Beschreibung ist der Futtervorrat für 7 Tage ausgelegt. Graue Theorie. Nach 5 Tagen würde ich das Futter nicht mehr an meine Tiere geben.

    Hallo Günter

    Den ZC Frostfutterautomaten habe ich auch in Betrieb und füttere damit seit über einem halben Jahr ausschliesslich.
    OK, ganz ausgereift ist die Kiste noch nicht, aber eine Woche hält das Futter ohne Probleme bei mir durch. Probiere mal einen Esslöffel voll Multisanostol (mit Zucker) runterzumischen. Da ist soviel Ascorbinsäure (Vitamin C) drin, daß es das Gammeln deutlich verlangsamt. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Außerdem würde ich mal den Spannungsregulator für die Kühlung um 1 V hochsetzen, daß bringt ganz extrem was, aber aufpassen, daß Dir das Futter nicht einfriert.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Frank D

    Falls Du die Wodka Methode verwendest noch der Hinweis, diese wird nicht besonders gut von Gorgonien vertragen.

    Hallo Frank

    Auch ich muß Protest anmelden, meine azooxanthellaten stehen gut im Wodkabecken, allerdings ist es sehr wichtig, daß sie gut beströmt werden, damit sich kein Bakterienfilm auf den Ästen absetzen kann. Meine Menella macht seltener zu als meine zooxanthellaten Gorgonien

    Gruß

    Jens

    Hallo

    Bei angeschlagenen Muscheln hilft ein Aminosäurebad manchmal ganz gut. Wenn die Anemone noch nicht festgemacht ist, dann schiebe sie gaaaanz vorsichtig in ein Gefäß z.B. Meßbecher und hole sie aus dem Becken raus. Dann gib Aminosäure dazu und laß sie darin ein paar Stunden sitzen. Evtl. kannst Du ihr damit etwas Energie zuführen. Ob es was hilft kann ich nicht sagen, habe es bei Anemomen noch nie probiert, bei anderen Tieren hat es schon sehr gut geholfen.

    Gruß

    Jens