Beiträge von Jens Kallmeyer

    Zitat

    Original von Joerg Kokott

    Seine eMail lautet:

    jkallmey@mpi-bremen.de

    Hallo

    Diese email adresse funktioniert schon seit 2 Jahren nicht mehr. Wenn man mich erreichen will, dann bitte unter kallm@gmx.de
    Was den Moertel angeht, so sind die ganzen Silikate nicht so sehr das Problem, sondern das was nicht auf der Packung steht. Im Moertel kann schon mal bis zu 1% Schwermetalle drin sein, normalerweise interessiert das keinen, im Meerwasser kann das allerdings anders aussehen. ICh kann leider auch nicht sagen, ob das Zeug geeignet ist oder nicht, von dem was in der Beschreibung steht wohl schon, aber das ist halt nicht alles.
    Ein gewisses Risiko ist dabei.

    Gruesse

    Jens

    Hi

    Das erste Rezept ist das Original nach Renke. Neben Strontium soll halt noch Molybdaen dosiert werden und das faellt mit vielen anderen Ionen zusammen leider aus, laesst sich aber gut in der Strontium Loesung unterbringen. Wenn Du NUR Strontium dosieren willst, dann reicht das einfache Rezept von Sprung, an die Dosierung musst Du Dich sowieso rantasten. Renke ist halt fuer die komplette Spurenelementversorgung gedacht.
    Ich habe irgendwann aufgehoert Strontium zu dosieren und habe das Geld lieber in Salz fuer Wasserwechsel investiert.

    Gruesse

    Jens

    Zitat

    Original von Jörg Chilewski
    Hallo zusammen,

    wollte mal ein Frage an die Profis unter Euch stellen. Was ist Strontium chloratum puriss.cryst EB6/Caelo (Strontiumchlorid)?

    Kann man damit auch eine Strontiumlösung für das MWA herstellen?

    Gruß Jörg

    Hallo

    Das klingt nach der lateinischen Bezeichnung, die Apotheker sind ja immer noch nicht im 21. Jhd. angekommen, OK, andere Organisationen auch nicht........z.B. die in Rom :grinning_squinting_face:
    puriss, koennte der Qualitaetsstufe "reinst' ensprechen, bin mir aber unsicher. Gibt es keine Analyse dazu?
    Allerdings braucht man von dem Zeug so wenig, dass selbst wenn da irgendein Dreck drin sein sollte, es wahrscheinlich nichts macht.

    Gruesse

    Jens

    Zitat

    Original von Inken Krause


    Inwiefern es wirklich kommerzielle Erfolge gibt, weiß ich nicht. Könnte ich mir aber zumindest in den USA sehr gut vorstellen.
    Die Amerikaner sind uns in dieser Hinsicht noch eine Menge vorraus. Was dort bereits kommerziell gezüchtet wird, ist für europäische Standards kaum vorstellbar.

    Hallo

    Schaut mal hier

    http://www.orafarm.com/

    Ich will versuchen, mein neues Becken hier in USA nur mit Nachzuchtfischen zu bestuecken. Leider hat der Hurricane, der Ende letzten Jahres ueber Florida gezogen ist, einiges zerstoert und dementsprechend fehlen momentan Tiere in verkaufbaren Groessen. Denen ist halt ein halber Jahrgang weggeweht

    Gruesse

    Jens

    Hallo Uwe D.

    Deine Abneigung gegen Biobaelle kann ich nciht ganz nachvollziehen. Man muss ja nicht gleich einen 2 m Rieselturm aufstellen, mit ein paar Biobaellen im Ablaufschacht kann man den Nitratwert wirklich bestens einstellen, es gibt genuegend Leute die das so machen. Und was den Eingriff in die Bakterien"kette" angeht, so ist das meiner Meinung nach ein wesentlich geringerer Eingriff, als die Zugabe von Elektronenakzeptoren. Bitte bedenke, dass Du niemals genau weist, wie Dein Becken auf eine solche Zugabe reagiert, es gab ja hier im Forum auch schon genuegend Diskussionen ueber erfolglose Versuche von Nitratanhebung mittels diverser Puelverchen. Bei Biobaellen weis man was passiert und was nicht, ausserdem bauen sie ihre Wirkung langsam auf (im Gegensatz zu einer Chemikalienzugabe, bei der man sich gerne mal verrechnet), ausserdem habe ich sie in 2 Minuten wieder draussen wenn der Nitratwert zu hoch geht.
    Ich wuerde definitiv erstmal ueber Biobaelle gehen, und dann ueber Chemie.

    Gruesse

    Jens

    Hallo

    Der soll Bor testen, habe den noch nie benutzt, und habe auch keine Ahnung wozu man das testen soll. Lass ihn da stehen wo er ist und invenstiere das Geld lieber in brauchbare andere Tests die auch Sinn machen.

    Gruesse

    Jens

    Hi
    Nochmal was zum Thema Preise in USA. Hier geht gerade der absolute Punk ab was Acanthastrea angeht. Das ist die absolute Modekoralle, jeder muss eine haben, auch wenn sie nachher ins Becken mit Grosskaisern kommt. Die Preise sind jenseits von gut und boese, dieser Ableger hier auf dem Bild
    http://tinypic.com/22yzdc
    soll 500 Dollar kosten und hat 17 Polypen, also weniger als 30 Dollar pro Polyp. Meine Guete, was fuer ein Schnaeppchen.......... :confused_face:

    Gruesse

    Jens

    Hi

    Bei einem Bekannten hatte ich mal eine wesentlich einfachere Konstruktion gesehen, einfach ein Stueck Regenrohr (Durchmesser ca. 12 cm) einige cm ueber dem Gelege platziert, das obere Ende reichte bis ueber den Wasserspiegel. Dann eine Taschenlampe oben drueber und schon konnte er ohne Probleme die Larven absaugen. Das Rohr war schwer genug um nicht von den Eltern beiseite geschoben zu werden, ausserdem war es mit Kunststoff-Schraubzwingen befestigt. Leider habe ich keine Fotos.

    Gruesse
    Jens

    Zitat

    Original von Uwe Dolling
    Wenn man mal eine Gegenüberlegung macht, dann hat ein 50 cm Pomacanthus damit ein Revier bei rechteckiger Topographie von z.B. 100 m Länge * 10 m Breite oder bei einer quadratischen Topographie 32 m Länge * 32 m Breite. Beide Größen scheinen mir nicht sonderlich viel und sie liegen im Bereich der Sichtbarkeit. Die benötigte Zeit zur Durchquerung dürfte bei 100 m nur 2 bis 3 Minuten betragen.

    Hallo Uwe

    Wie kommst Du auf 2 bis 3 Minuten? Das ist langsames menschliches Fussgaengertempo. Wenn ein solcher Kaiser von einer Ecke zur anderen will, dann dauert das irgendwas zwischen 10 und maximal 20 Sekunden. Als ich in Key Largo als Taucher gearbeitet habe mussten wir jeden Tag zu einem bestimmten Riff zum Probensammeln. Da gab es einen grauen Kaiser, genannt "Scarface" wegen einer fetten Narbe auf der Seite. Der Kumpel schoss immer zwischen den Tauchern hin und her und versuchte unsere Proben zu klauen, die die fand er sehr lecker. Wir arbeiteten 50 m auseinander (mit Leinen gemessen, da wir exakte Spuren einhalten mussten) und er schaute mal beim einen, mal beim anderen. Der brauchte keine 5 Sekunden fuer die Distanz, sprich 10 m/sec = 36 km/h.
    Uebrigends halte ich 1000 m2 bei einem normalen Riff bei einen grossen Kaiser fuer eine absolute Minimalangabe, so nah sieht man adulte Tiere selten zusammen. Es gibt natuerlich Ausnahmen, wie von Claude geschildert.

    Gruesse

    Jens

    Hallo

    Mit Calziumhydroxid brauchst Du bei einem solchen Wert nicht anzufangen, bevor Du den pH Wert im Griff hast haengt Dein Ca Wert unter der Decke.
    Mach erstmal mehrfach einen grosszuegigen Wasserwechsel, messe aber mal den pH des frisch angesetzten Wassers bevor Du es reinschuettest.
    Dann solltest Du Dir Gedanken machen wie es dazu kommen konnte. Gammelt da irgendwas im Becken, hast Du einen Kalkreaktor dran, was kippst Du an Zusaetzen ins Becken, was fuer Wasser nimmst Du zum nachfuellen, etc. etc.
    Gib mal bitte mehr Info, so bleibt das ein Ratespiel

    Gruesse

    Jens

    Hallo Henry,

    Danke fuer die Warnhinweise, mit Strontium ist wirklich nicht zu spassen!
    @ Markus: Wenn Du nicht ueber eine vernuenftige Laborausruestung verfuegst lass es besser sein. Sowas zuhause mit Kuechenwaage und Haushaltsmessbecher zu machen ist echt gefaehrlich. Wenn da mal ein paar Kruemel danebengehen und sich im Muesli o.Ae. wiederfinden, dann hast Du ein Problem

    Gruesse

    Jens

    Hallo Izabella

    Als Exil-Bremer kann ich Dir nur sagen, dass ich in Horn-Lehe sehr gutes Leitungswasser hatte, allerdings mit extrem hohen Silikatwerten. In Findorf ist es genauso. Wenn Du mit einem guten Silikatabsorber arbeitest, solltest Du das Leitungswasser ohne groessere Probleme nehmen koennen.

    Gruesse

    Jens

    Hallo

    Meiner Meinung nach ist das groesste Problem, dass wir zu wenige Parameter messen, bzw. messen koennen. Solange wir gerade mal die 6 Hauptverdaechtigen messen, NO3, PO4, Ca, Mg,KH,pH, muessen wir uns nicht wundern wenn manche Produkte in manchen Becken nicht funzen. Mit sehr viel Raetselei kann man noch einige Sachen herausbekommen, aber haeufig bleiben die wirklichen Gruende im dunkeln.

    Gruesse

    Jens

    Hi

    Aus Deinem Avatar schliesse ich, dass Du die A. pleurotaenia hast. Auch wenn die echt gross werden wuerde ich schon auf mindestens 10 Tiere gehen, Platz genug hast Du ja. Bei Anthias finde ich halt je mehr je besser, soviel wie das Becken halt vertraegt. Die wenigsten haben halt eine grosse Gruppe von einer Art, das finde ich sehr schade.

    Gruesse

    Jens

    Zitat

    Original von Alexander Grah
    die garnelen kommen übrigens nicht vom händler meines vertrauens sondern fatalerweise (?) vom futterhaus in bremen.

    Boeser Fehler! da kannst Du ja gleich ins Bremer Gruselgewoelbe gehen

    Gruesse

    Jens

    Hallo Manfred

    Nettes Experiment. Leider habe ich hier in USA keinen Adsorber, da ich momentan gar kein Becken habe. Wenn ich das Zeug mal wieder in die Finger kriege werde ich das bestimmt mal testen. Allerdings moechte ich Dich bitten, solche Rezepte hier nicht zu posten, 2 M NaOH ist kein Spielzeug und nicht jeder besitzt Schutzbrille und Handschuhe. Von der Neutralisierung mal ganz zu schweigen.

    Ich mochte nochmal darauf hinweisen, dass solche Experimente nicht zuhause durchgefuehrt werden sollten

    Gruesse

    Jens

    Hi Manfred

    Du darfst. Allerdings bitte ich zu bedenken, dass es sich bei der Adsorbtion nicht um eine Austauschreaktion handelt.
    Wir haben bei der Konservierung von Porenwaessern aus Sedimenten bei PO4 immer das Problem, dass das Zeug an den Waenden der Gefaesse "klebt" und sich nur in Loesung halten laesst, wenn man es bei pH<1 lagert.
    Meine Idee mit der Saeure kam aus dieser Richtung, ausserdem glaube ich, dass eine Regenerierung nur dannfunktionieren kann, wenn man neben der "Abloesung" des PO4 auch die Oberflaeche des Adsorbers komplett wieder freimacht, denn da sitzt noch reichlich anderer Dreck z.B. Humine etc. drin. Ob man die organischen Sachen mit einer Lauge komplett verseifen und dann entfernen koennte......hmmm keine Ahnung, will ich aber auch nicht ausprobieren.
    Egal wie man es machen will, es wird eine absolute Sauerei, ist sehr gefaehrlich und garantiert deutlich teurer als eine neue Packung Absorber. Wenn es klappen wuerde waere das schon toll, auf jeden Fall fuer die Nutzer, weniger fuer die Hersteller und Haendler.

    Viele Gruesse

    Jens

    Hallo

    Ich werde diesen Thread mal ein wenig aufraeumen und einen zweiten aufmachen mit dem Titel OR vs. RD, da koennen sich die Herren dann ja weiter ueber Leistungskurven und Strompreise unterhalten. In diesem Thread ging es eigentlich um eine brummende Stream

    Gruesse von der Spassbremse

    Jens

    Hallo

    Ich werde diesen Thread mal ein wenig aufraeumen und einen zweiten aufmachen mit dem Titel OR vs. RD, da koennen sich die Herren dann ja weiter ueber Leistungskurven und Strompreise unterhalten. In diesem Thread ging es eigentlich um eine brummende Stream

    Gruesse von der Spassbremse

    Jens

    Hallo

    Randy Holmes Farley, der Chemie Moderator von Reefcentral hat in den USA eine anscheinend schlechte Charge vom Instant Ocean Salz gefunden. Keine Ahnung ob davon was in Deutschland gelandet ist, aber man sollte vielleicht die Augen offen halten.
    Seine Beobachtungen waren grob gesagt: niedriger pH, das Wasser wurde nach einer fast vollstaendigen Loesung des Salzes wieder zunehmend trueber

    Wer selber lesen will:
    http://www.reefcentral.com/forums/showthr…threadid=251507

    Gruesse

    Jens

    Hallo

    Ganz kurz zusammengefasst: Vergiss es!
    Adsorber sind keine Ionenaustauscher, die eine Sorte Ion gegen eine andere Sorte austauschen, was dann durch hochkonzentrierte Loesungen rueckgaengig gemacht werden kann.
    Das ist schon eine absolute Sauerei und sollte nicht von Privatleuten gemacht werden.

    Adsorber binden, je nach Art, auf verschiedene Weise. Man kann es sich aber grundsaetzlich so vorstellen, dass es an der Oberflaeche des Adsorbers zu einer Anlagerung der PO4 Molekuele kommt, es findet kein Ionenaustausch statt, das PO4 lagert sich an und bleibt da kleben. Diese Bindung ist extrem stabil, laesst sich aber u.U. mit starker Saeure wieder rueckgaengig machen. Ich wuerde mal sagen, bei pH 1 oder 2 laesst sich da schon was machen. Ob Du allerdings mit Fluessigkeiten aus der Kategorie Batteriesaeure oder konzentrierte Salzsaeure hantieren willst, bleibt Dir ueberlassen. Keine Ahnung ob das ueberhaupt klappt und was der Absorber dazu sagt. Ausserdem darfst Du die Spuelfluessigkeit nachher entsorgen, plus den "regenerierten" Adsorber wieder in einen pH Bereich kriegen dass er Dir nicht das Becken buegelt.

    Gruesse

    Jens

    Hallo

    @ Mike: Vorsichtig mit solchen Anleitungen hier im Forum, evtl. lesen hier auch Leute mit, die den Spass nicht verstehen und es ausprobieren. Das Aquarium und den Besitzer moechte ich dann nicht sehen..........:st:

    @ iP: Aquaristische Mengen, was ins Becken geht ist mit Sicherheit sehr wenig, aber wenn sich die Leute eine 100 g Packung kaufen, dann hat das doch schon ein gewisses Potenzial. Die Sicherheitsdatenblaetter sollten auch fuer den Laien interessant sein, denn da stehen halt auch so interessante Sachen wie "Hinweise zur Lagerung" drin. Ich habe bei einem Suesswasseraquarianer schon mal eine Glasflasche mit H[T]2[/T]O[T]2[/T] auf der Fensterbank gesehen......

    Gruesse

    Jens

    Hallo Gerd

    Zitat

    Das ist ein Mißverständniss. Klar bin ich stets bemüht durch gute Recherchen
    auch mal den ein oder anderen Euro zu sparen (bei 4 Kindern verständlich, oder?)
    In der Meerwasseraquaristik gibt ist meiner Erfahrung nach recht häufig
    richtige "Apotheken".

    Da kann ich Dir nur 100% recht geben, manche Preise sind einfach nur noch heftig und meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt.


    Zitat


    1) Kannst du mir sagen wieviel Liter (Volumen) z.B. 5kg
    "Miracle Mud" sind? Die Frage wurde bisher nirgens beantwortet.

    Hmm, ganz genau kann ich Dir das auch nicht sagen, aber man kann das grob ausrechnen. Wenn wir die Dichte des Materials mit ca. 2,3 - 2.8 g/cm3 annehmen und eine Porositaet von ca. 50 %, dann kaemen wir bei einem kg Material auf ca. 0,8 L Volumen.

    Zitat


    2) Kann man, um das auswechseln des "Miracle Mud" zu erleichtern,
    die Schlammfläche mit Trennwänden in z.B. 4 Kammern aufteilen oder
    ist es für die Funktion wichtig, dass die ges. Fläche zusammenhängend ist?

    Diese komischen Trennwaende am Boden der Miracle Mud Filter sind das einzige was mich an diesen Teile stoert. Bisher konnte mir niemand, incl. Leng Sy wirklich ausreichend erklaeren, wozu die Teile gut sein sollen. Markus Resch von Miraclemud.de schuettet seinen frischen Schlamm wohl einfach auf dem alten drauf, die Caulerpa waechst dann ein Stockwerk hoeher weiter. Markus ist uebrigens eine sehr gute Anlaufstelle fuer alles was Miracle Mud angeht


    Gruesse

    Jens

    Zitat

    Original von Gerd Christian Knese
    H2. Was sagen die erfahrenen Schlammfilter-Nutzer zu der Laboranalyse und
    dem Fazit unter: http://www.lars-sebralla.de/ma_miracle2.html

    Gerd


    Hallo Gerd

    Da ich ja einer der Mitautoren dieses Artikels bin moechte ich noch mal kurz was dazu schreiben. Ich habe Lars vor ueber einem Jahr mal gebeten, meine Schlussfolgerungen zu loeschen, weil ich sie inzwischen als nicht mehr haltbar ansehe, auf jeden Fall nicht mehr so wie sie da stehen. Weiterhin bin ich der Meinung, dass es moeglich ist mit einem anderen Sedimentgemisch ebenso gute Ergebnisse zu erziehlen, aber die Glimmer im Miracle Mud gehen auf Dauer im Seewasser kaputt und geben damit geringe Mengen an Spurenelementen frei. Wenn das BEcken auf einem sehr niedrigen Naehrstoffgehalt ist, dann reicht diese sehr geringe Dosierung, zusammen mit reichlichem Wasserwechsel mit Sicherheit aus um die Korallen mit allem zu versorgen was sie brauchen.
    Der grosse Vorteil von Miracle Mud ist die Tatsache, dass es sich um ein erprobtes System handelt, welches relativ einfach zu bedienen ist. Wenn Du mit eigenen Gemischen experimentieren willst, dann nur zu, aber ob Du auf lange Sicht wirklich Geld sparst wage ich zu beweifeln. Ausserdem ist die REinheit der nicht-aquaristischen Substrate nur sehr schwer zu kontrollieren, da waere ich sehr vorsichtig.

    Gruesse

    Jens

    Halle Werner

    Lese ich da "Junge gehabt und aufgezogen" .......wo bleibt der Bericht?
    Bitte Bitte Bitte, schreib mal mehr darueber, das ist bestimmt fuer sehr viele Leute hoechst interessant.

    Gruesse

    Jens

    Zitat

    Original von klaus Jansennach meiner Erinnerung, können sich die Schwärmer nur im Sand verkaspeln, nicht am/im Gestein...
    ..

    Halllo Klaus

    Was meinst Du mit Schwaermern?? Kenne ich nicht. Wenn Du Zysten meinst, dann hast Du in sofern recht, dass man die kaum kaputt kriegt, da reichen wohl nicht mal das Beckenvolumen alle 15 Minuten durch die UV Anlage, da hilft wohl nur noch autoklavieren (120 Celsius, 3 bar, 30 Minuten) oder ein ordentlicher Gammastrahler. Aber um so einige andere unerwuenschte Freunde im Griff zu behalten sind UV Strahler schon garnicht schlecht. Wenn sie nicht bringen wuerden, dann waeren sie ja wohl nicht standartmaessig in vielen mikrobiologischen LAbors vorhanden. Die Literatur zum Thema UV und Backies toeten ist lang, wie das bei der Abwasseraufbereitung aussieht weis ich nicht.
    @ Rainer: Klar in der Spurenanalytik hat man in der Nanopure oder MilliQ eine UV Lampe drin, ohne die geht es nicht. Aber das Eingangswasser der Anlage hat ja wohl hoffentlich etwas weniger Ionen und Zellen als das Wasser im Meerwasseraquarium.

    Gruesse

    Jens

    Zitat

    Original von Andreas Lesslhumer
    mal eine ganz blöde frage - bitte nicht steinigen: aber es wurde am anfang geschrieben: jod ist ein leicht flüchtiges element.

    was genau heißt das? heißt das, es ist schnell nicht mehr nachweisbar weil verbraucht;
    oder: verflüchtigt, weil mit anderen elementen reagiert und somit verändert?

    ich weiß ja ziemlich genau was ich pro woche an verdunstungswasser auffülle. kann ich die notwendige jodmenge da hinzugeben - so würde eine kontinuierliche jodzugabe ins becken erfolgen. oder verflüchtigt sich das jod auch im osmosewasser innerhalb einer woche? (wobei dann ja das rezept vom peter auch auf dauer nicht haltbar wäre)

    sorry für die vielleicht blöde frage.

    lg
    andi


    Hallo Andreas

    Es gibt keine bloeden Fragen, nur bloede Antworten und noch bloedere Kommentare.
    Das mit dem leichtfluechtigen Element ist erstmal auf die Kristalle bezogen, die verdampfen naemlich bei Raumtemperatur. Aber die hast Du ja auch garnicht zur Verfuegung. Was fuer unsere Aquarien viel wichtiger ist, das ist die Oxidation des Jods. Jod kann in mehreren Oxidationsstufen vorliegen, wirklich gut nutzbar ist fuer die Tiere allerdings nur die reduzierte. Da in unseren Becken nun mal Sauerstoff ist, wird das Jod oxidiert, und zwar sehr schnell. Leider oxidiert das Jod nicht nur im Becken, sondern schon in der Flasche. Was noch dazu kommt, ist die Tatsache, dass Jod lichtempfindlich ist und im Hellen noch schneller oxidiert. Deshalb sind die Jodflaschen auch aus braunem Glas, denn da gehen die spektralen Anteile, welche die Oxidation ausloesen, kaum durch.
    Um das Jod in irgendeiner Weise haltbar zu machen wird haeufig ein Komplexbildner einsetzt, dass ist ein anderes Molekuel, welches das Jod "schuetzt". Das ist unser PVP Jod, PVP ist der Komplexbildner, den vollen Namen muesste ich erst nachschauen, habe ich so nicht im Kopf.
    Dieser Komplexbildner gibt das Jod dann langsam frei.
    Die Jod-Kaliumjodid Loesung ist eine andere Moegllichkeit, aber dort liegt das Jod weitestgehend oxidiert vor. Durch biologische Reduktion im Becken kann das Jod allerdings wieder in seine reduzierte Form gebracht werden, ausserdem kann in geringen Maszen auch oxidiertes Jod auafgenommen werden, halt nur nicht so gut und so schnell.
    Alle Jod Loesungen oxidieren umso schneller, je staerker verduennt sie sind, das ist eine chemische Gesetzmaessigkeit. In einer sauerstoffhaltigen Umgebung wollen die meisten Elemente so stark wie moeglich oxidieren, auch Jod. Nur durch Lagerung in hoher Konzentration laesst sich der Vorgang verlangsamen, aber nie ganz aufhalten.

    Stell es Dir so vor: Du hast einen Ferrari und willst ganz schnell fahren, wann geht das besser, um 17.00 in der Innenstadt oder um 3 Uhr morgens auf der Autobahn? Je weniger andere Autos (beim Jod andere Ionen) drumherum sind, desto schneller kannst Du fahren, bzw. laeuft die Reaktion.
    Wenn Du also Dein Jod ins Nachfuellwasser tust und damit extrem verduennst (ein paar Tropfen auf einige Liter Wasser) dann wird das Zeug sehr schnell oxidieren und im Becken kommt praktisch nichts mehr an. Deshalb ist das keine gute Idee.

    Gruesse

    Jens

    Assessor koennte schon sein, aber der macneilli wird nur 6 cm und der randalli nur 4cm. Das sind die einzigen beiden beschriebenen dunklen Arten, A.flavissimus scheidet komplett aus, da gelb.
    Ansonsten passt Assessor sehr gut, das wuerde auch das friedliche Verhalten erklaeren.


    Gruesse

    Jens

    Edit: Klaus war schneller

    Zitat

    Original von Stefan Ott
    Da kann ich ein Liedchen von singen... :smiling_face_with_sunglasses:
    und darum, auch wenn ein Umzug unwahrscheinlich erscheint - immer demontierbar bestellen :winking_face:

    Hallo Stefan

    Du hast recht, immer demontierbar bestellen.......Aber was nuetzt demontierbar wenn man ins Ausland muss und das ganze Geschleuder nicht mitnehmen kann? Ich bin mein Becken ja wenigstens komplett mit Inhalt zu einem guten Tarif losgeworden, aber nun sitze ich hier auf der anderen Seite und kann keinen Beckenbauer im Umkreis von 500 km finden! Sollte jemand einen Aquarienbauer im Nordosten der USA kennen, bitte bescheid sagen. Die Standardbecken sehen hier so aus das Klaus die nicht mal als komplett unsichtbares Filterbecken durchgehen lassen wuerde, und von der Technik will ich mal garnicht reden. Passt zum "Salz mit Spitzenqualitaet" :winking_face:
    Klaus ist zwar auch in USA mit einem Importeur vertreten, aber man sieht halt schon das hier am Markt die "Platzhirsche" fehlen, die den Leuten einfach mal zeigen wo der Hammer in Sachen Qualitaet haengt. Dieses Hochkant L-Becken mag ja nun nicht jedermanns Sache sein, meine waere es nicht, aber es zeigt einfach mal was heute moeglich ist. Ohne Klaus schaden zu wollen hoffe ich mal, dass die anderen Aquarienbauer sich da ein paar Scheibchen abschneiden und ihre Qualitaetsstandards mal ueberdenken bzw. ueberarbeiten. Selbst wenn man keine 60.000 Euronen fuer ein Becken uebrig hat, will man ja was haben, was seinen Preis wert ist. Die Anlage von Klaus ist das, viele andere sind das meiner Meinung nach nicht.

    Gruesse

    Jens

    Hallo

    Hmm, also ich halte das nicht fuer einen Lippfisch sondern fuer einen Riffbarsch, Art ????
    Es gibt hunderte von Arten, aber meistens kann man die in folgende Gruppen einordnen
    1) werden zu absoluten Drecksaecken und attackieren alles andere im Becken
    2) werden sehr gross
    3) Kombination aus 1 und 2

    Schwimmt der wie ein Lippfisch, also praktisch nur mit den Brustflossen? Wie gross ist das Tier denn?

    Gruesse

    Jens