Das zweite Bild ist kein chrysospilos, sondern ein S. stellatus. Bitte ändern
Grüße
Jens
Das zweite Bild ist kein chrysospilos, sondern ein S. stellatus. Bitte ändern
Grüße
Jens
HI Matze
Der Aufbau ist recht massig aber sehr schön gestaltet. 4 mg/L Nitrit ist echt heftig, aber auch das wird mit der Zeit weniger werden. Nitrat ist erstmal nicht so kritisch. Auf jeden Fall würde ich reichlich PO4 Adsorber einsetzen, wenn Du jetzt schon 0.1 hast, dann solltest Du da aber mal ganz schnell was gegen tun. Evtl. würde ich mal anfangen, etwas Wodka zu dosieren um gleich mal ordentlich Nährstoffe aus dem Becken zu holen. Was Du jetzt raus holst kann Dir nachher keinen Stress mehr machen.
MG würde ich mal erhöhen auf 1250 bis 1300, Ca könntest Du auch mal etwas anheben.
Grüße
Jens
Hallo Robert
Hast Du mal den Mg Wert gemessen? Es ist nur so ein Verdacht, aber könnte es vielleicht sein, dass Du eine Ladung Magnesiumsalz erwischt hast? Dann wäre es wohl kein Wunder wenn der Calzium Wert nicht steigt.
Ist nur so ein Gedanke
Grüße
Jens
Hallo Pauline
Ich würde auch auf kaputte Osmose Anlage tippen. Wenn Du mit jedem Mal Wasser nachfüllen so viel Nitrat ins Becken haust, dann ist es wohl auch kein Wunder, wenn der Wert hoch ist.
Außerdem würde ich mal einen anderen Nitrat Test nehmen,
Grüße
Jens
Hallo
Ich habe den Thread mal ins Herstellerboard verschoben, Fragen zu spezifischen Produkten bitte hier stellen und nicht in den allgemeinen Boards
Grüße
Jens
HI
Die Idee mit dem Methanol hat wohl 2 Gründe
1) Das Zeug sollte in großen Mengen billiger sein als unvergälltes Ethanol (Trinkalkohol)
2) In der Mikrobiologie wird Methanol häufig als Substrat für Bakterienkulturen genommen, da es von den meisten Bakterien als C-Quelle genutzt werden kann. Ethanol kann zwar auch von vielen Bakterien genutzt werden, aber halt nicht von so vielen wie Methanol.
Eine optimale C-Quelle wäre wohl ein Gemisch aus mehreren Alkoholen, Zuckern und Fettsäuren
Grüße
Jens
HI
ICh hatte mir eigentlich vorgenommen nicht ins Forum zu schauen wenn ich auf Dienstreisen bin, aber hier im Hotel ist das WLAN echt fix, ausserdem habe ich Langeweile und Jetlag.
@ Bloom: Wenn diese schönen Landkarten mit den bunten Farben eine Belastung in Küstengewässern anzeigen, dann ist in 99% der Fälle das Wasser immer noch besser, als das was wir mit Umkehrosmose und synthetischem Salz jemals hinkriegen werden. Viele Leute hier fahren ihr Becken mit 20 mg/L Nitrat und haben extrem gutes Korallenwachstum und krasse Farben. Schau Dir mal eine dieser Karten an, ob Du da irgenwo auch nur annähernd 20 m/L Nitrat findest. Wahrscheinlich nicht, mit anderen Parametern sieht es ähnlich aus.
Natürlich reagiert ein schickes Korallenriff sehr empfindlich auf nur mininal erhöhte Nährstoffkonzentrationen, aber das was wir in unseren Becken machen ist immer noch nur ein ganz übler Scherz zu dem, was in der Natur wirklich abläuft. Du erwähnst das klare Wasser der Malediven...also bleiben wir mal beim Beispiel. Da steht man mal vor einer Wand aus Doktorfischen, schön und gut, aber die verteilen sich dann auch sehr schnell auf Tausende von Quadratmetern Riff. In unseren kleinen Pfützen schwimmt so gut wie immer ein einsamer oder mehrere gestresste mehr oder weniger verhaltensgestörte Docs. Wenn man da mal die Rechnung "abzuweidende Fläche vs. Hunger der herbivoren Fische" aufmacht, dann ist es auch kein Wunder das in unseren Becken keine Algen hochkommen, trotz erhöhter Nährstoffwerte. Wir fahren in unseren Becken einfach einen wahnsinnigen Fraßdruck, den Du in der Natur praktisch niemals finden würdest.
Als ich noch in Rhode Island wohnte habe ich mein Becken auch mit natürlichem Meerwasser gefahren, Sommer wie Winter, einfach rein den Mist, ungefiltert und nicht temperiert. Ich habe ca. 20% pro Woche gewechselt. Wahrscheinlich werde ich nie wieder in meinem Leben ein Becken so schnell hochfahren und so stabil halten können. Nach 2 Jahren musste ich das Becken wegen Umzug leider wieder abbauen, die damals benutzten Lavasteine der Unterkonstruktion konnte selbst ich kaum noch von Lebendgestein unterscheiden (außer vom Gewicht), so viel Leben hatte ich durch das Wasser ins Becken geholt. Bei mir schwammen zeitweilig winzige Pfeilschwanzkrebse durchs Becken etc. Es gibt reichlich Aquarianer in New York, die nehmen das Wasser aus dem Long Island Sound direkt für ihre Becken. Die Ecke liegt voll im Abstrom von Manhattan! Übrigens gibt es im Long Island Sound eine stabile Population von Rotfeuerfischen, soviel zum Thema das tropische Fische empfindlicher sein sollen als Kaltwasserfische. Es mag zwar der eine oder andere Parameter in einem Küstengewässer nicht ganz den Vorstellungen von einem perfekten Korallenriff Wasser entsprechen, aber die biologische Diversität ist durch nichts zu schlagen. Die Wasserwerte sind in den meisten Fällen immer noch wesentlich besser als das was wir in unseren Becken erreichen können.
Grüße aus der Hauptstadt der one Nation under God
Jens
Hallo Heinz
Ob eine 20.000er Stream wirklich 20.000 L macht kann ich Dir nicht sagen, ich wüsste auch nicht wie man das messen soll, da in meinem Falle ja ein Propeller mehr oder weniger frei im Wasser hängt und das Wasser auf breiter Front vor sich herschiebt.Selbst wenn der Schutzkorb da noch dran ist habe ich keine Ahnung, wieviel von der Leistung wirklich im Becken ankommt und wieviel durch den Korb selber vernichtet wird. Bei einer Kreiselpumpe kann man die Leistung noch relativ einfach messen (Durchflussmesser), die Ergebnisse sind aber in vielen Fällen wohl eher niederschmetternd.
In der Planungsphase hatte ich auch noch mit 12.000er Streams geplant, aber als ich Claude anrief meinte er nur, dass ich kein Kinderspielzeug kaufen soll. Ich habe es gemacht und bin zufrieden. Ob die Teile nun die angegebene Leistung bringen weis ich nicht und interessiert mich auch nicht. Ich weis nur, dass ich auf gar keinen Fall weniger Strömung im Becken haben will.
Was die Beckenplanung angeht, deshalb hat man ja gute Aquarienhändler, die einem manchen Zahn ziehen und halt keinen Mist verkaufen,sondern wirklich beraten. Das wird zwar nicht ganz billig, aber dafür funktioniert es auch. Wenn es das nicht tut hat man wenigstens jemanden, den man zur Sau machen kann.
Grüße
Jens
Hallo Heinz
Doch, hab ich!
Lese doch bitte mal mein Posting ganz genau, da steht meine Pumpen Konfiguration drin. Es sind halt nicht 18 Liter pro Sekunde aus einem fetten Rohr oder mehreren fetten Rohren, sondern aus 3 Propellerpumpen, wie die Marea von Matze ja auch eine ist. Damit ist die Einstufung wieviel mal pro Stunde das Beckenvolumen umgewälzt wird komplett unsinnig. In Lünen gab es dieses Jahr von H. Pawlowski einen sehr guten Vortrag zu dem Thema, da wurden die Pumpen mal nicht nach Wassermenge, sondern nach Schub eingeteilt. Einen entsprechenden Thread gab es auch hier im Forum (klick hier). In dem kleinen Berechnungstool wird auch sehr schön klar, warum man halt eine 12000 Propellerpumpe nicht mit einer 12000 er Kreiselpumpe vergleichen kann. Der Schub ist ein ganz anderer.
Um den Wahnsinn in meinem Becken noch weiter zu treiben, eine der Streams läuft auch noch ohne Schutzkorb. Schock und Horror für manchen, aber bisher hat es noch keinen einigen Fisch gestört und ich habe nur echte Kleinfische (Apogon etc, Zooplankton für einige Leute) im Becken.
Leider habe ich kein Video von meinem Becken, aber Frank Diehl hat eines von seinem. Da sind 2 mal 20000er Streams in einem 250 L Becken....man beachte die friedlich schwimmenden Seenadeln, eigentlich ja bekannt als Tiere die allergisch auf starke Strömung reagieren.
Grüße
Jens
ZitatOriginal von Ontherox
Die 2 x 4400er Mareas habe ich von meinem Händler als absolut ausreichend empfohlen bekommen. Ich dachte auch immer das die Umwälzung so ca. 10 -15 mal des Beckenvolumens betragen soll das wären doch dann 5000l/h - 7500l/h da währe ich doch mit den Pumpen anbsolut drin oder ??? Die Mareas sind ja dann auch bedingt regelbar. Korallis müssen sich halt dran gewöhnen.
Hallo Matze
Diese Angaben "soundso Vielfaches vom Beckenvolumen" halte ich für komplett veraltet. Wenn es danach ginge müssten meine Korallen aus der Verklebung gerissen werden und die Fische an die Fische an der Scheibe hängen, denn ich habe rein rechnerisch eine 132-fache Umwälzung im Becken (auf 500 L Volumen, 2 mal 20.000 er Stream, 1 mal Wavebox mit 20.000 er Pumpe und 6000er RD Rückförderpumpe). Natürlich würde die gleiche Leistung aus 5 Stück 12.000er RDs wohl schon der Overkill sein, aber bei Propellerpumpen wie Marea oder Stream kannst und darfst Du so nicht rechnen, da brauchst Du deutlich mehr Umwälzung.
Selbst wenn es in einem leeren Becken noch mit kleineren Pumpen geht, warte mal ein paar Monate ab, bis die Korallen anfangen zu wachsen, dann hast Du sehr schnell Probleme durch unzureichende Strömung im Innern der Koralle.
Das sind nur meine 0.02$ zu dem Thema.
Grüße
Jens
Hallo Christoph
Mach blos keine Hau-Ruck Aktion und schmeiss den ganzen Sand in einem Schwung raus. Das haben schon andere ausprobiert und sich damit die Becken gebügelt.Ob Du den Sand rausschmeißen willst und gegen neuen ersetzen, oder nur gut reinigen, das kann ich so nicht beurteilen. ICh würde eher zum Reinigen tendieren. WEnn Du das so machst, dann würde ich erstmal mit einer Mulmglocke den gröbsten Dreck entfernen, am besten dabei gleich einen Wasserwechsel machen. Wenn Du schon mit der Mulmglocke reingehst, dann nicht nur die oberen cm, sondern dann auch komplett bis unten, das macht nicht soviel aus. Nur würde ich nicht den ganzen Boden durchpflügen, sondern pro Woche nur so 20 bis 25%. Bitte nicht den ganzen Bodengrund auf einmal reinigen. Wenn Du das ein paar Mal gemacht hast wird sich schon einiges verändern, dann kannst Du immer noch überlegen, ob Du wirklich mehr Sand ins Becken packen willst. Ich fand das ja auch mal ganz toll, aber nur solange, bis ich mein altes DSB Becken abbauen musste....Bääää war das eklig. Becken mit hohen Sandböden sind toll, aber in einem normalen Riffbecken IMO nur ganz schlecht zu kontrollieren.
Grüße
Jens
Hi Alex
Das kann gut sein, dass Du wirklich A. rubrocinctus hast. Die Art ist relativ selten, scheint in USA aber ab und zu als NZ in den Handel zu kommen. Ich habe noch ein paar Fotos von einem adulten und brütenden Paar gefunden, wie werden echt fast schwarz.
A. melanopus und frenatus scheiden aus, denn die haben meines Wissens als juvenile keine 3 Binden.
Grüße
Jens
Hallo Jörg
Ich kenne die Anlage von Welke nicht, gehe aber mal davon aus, dass es eine Mischung aus stark saurem und stark basischem Harz ist und das dann wirklich so gut wie alles rausholt.
Mit dem Brunnenwasser ist das so eine Sache, da kommt es halt darauf an, wie sauber das ist. Was an gelösten Stoffen drin ist holt der Mischbettfilter raus, aber sind da evtl. noch ein paar Partikel drin? Zur Sicherheit würde ich einen Vorfilter benutzen um den partikulären Dreck rauszuholen, ansonsten ist gegen die Verwendung von Brunnenwasser nichts zu sagen. Ich würde nur mal schauen, ob im Brunnenwasser nicht mehr gelöste Stoffe drin sind als im Leitungswasser. Dem Kölner Wasser traue ich alles zu....
Grüße
Jens
Hallo Jörg
Das der Test im Hochsommer auf der Festerbank verdorben ist, ist mit Sicherheit die wahrscheinlichste Lösung für Dein Problem. Ansonsten würde ich mal das Nachfüllwasser kontrollieren, sofern das normales Leitungswasser ist. Durch die höhere Verdunstung im Sommer kann es durchaus sein, dass Du damit einige Stoffe im Becken anreichern kannst. ICh habe zeitweise LW benutzt und damit meinen Ca auf 600 und die KH auf 10 hochgebracht, unser LW hat ca. 80 - 100 mg/L Ca und eine KH von 12.
Grüße
Jens
Hallo Heinz
Das Problem kenne ich, durfte mich auch mal mit so einer Farbkarte rumärgern. Ich habe dann versucht, einfach nach relativer Helligkeit zu gehen, sozusagen das Bild in Graustufen umgerechnet. Nun ist ein Auge darin nicht so gut wie InDesign oder QuarkXPress, aber es klappte erstaunlich gut, wie ich bei einem Abgleich mit einem anderen Test später feststellen konnte.
Mich würde es mal interessieren, ob man nicht einen normalen Scanner irgendwie für eine Farbanalyse in Küvetten umbauen und dann das Farbspektrum bequem am Bildschirm auswerten könnte.
Grüße
Jens
Hallo torsch
Ich würde mir aber bei der Auswahl der Pumpe erst mal Gedanken darüber machen, ob die entsprechende Menge Wasser überhaupt durch den Überlaufkamm geht. Selbst wenn Deine Rohre das packen, wenn der Überlaufkamm zu schmal ist und das Wasser nicht da durch, sondern in einem großen Schwall da drüber geht bzw. gleich über den Rand des Beckens, dann hast Du auch nichts gewonnen. Aber wenn das original System mit einer OR3500 ausgestattet war, dann solltest Du wohl eine 4,5 MiniRD noch installieren können.
Grüße
Jens
Hallo Fraenky
Im Prinzip geht das schon, aber das könntest Du auch einfacher (und wohl auch billiger) haben wenn Du einfach normales Kochsalz ohne den Anti-klump Zusatz kaufst (gibt es in Bio und Feinschmecker Läden). Trotzdem würde ich Dir bei einem so kleinen Becken wie Deinem einfach nicht dazu raten. Warum willst Du unbedingt mit einzelnen Chemikalien rumpanschen, wenn ein oder zwei ordentliche Wasserwechsel das Problem wesentlich eleganter und gefahrloser aus dem Weg schaffen können?
Grüße
Jens
...und die durchschnittlichen Ami Aquarien
Hi Stefan
Die Bakterien sollten solche Schwankungen in der Salinität eigentlich abkönnen, nicht alle aber die meisten. Mach die Steine ordentlich sauber um den Gammel rauszuholen und leg evtl einen oder zwei Brocken ganz frisches Gestein dazu. Natürlich wird jetzt erstmal die fette Cyano Plage oder was ähnliches kommen, denn die ganze Biologie hat einen massiven Schlag abgekriegt. Trotzdem glaube ich, dass sich so ein Becken wieder auf Kurs bringen lässt. Evtl. kannst Du ja ein paar Mal mit Wasser aus Deiner Anlage den Wasserwechsel machen.
Grüße
Jens
ZitatOriginal von macleod67
Hallo Jens,ich wurde von zwei Händlern gewarnt, mehr als 10% zu wechseln, da es zuviel Stress für die Tiere sei und das komplette Becken durcheinander bringen könnte. Bist Du sicher, dass 15% kein Problem sind?
Gruß
Stephen
Hallo Stephen
Nein!
Ich würde allerdings eher 2 mal die Woche 10 % machen als einmal 20%. Ich habe früher meistens 2 mal die Woche 10 % gewechselt.
Das ist doch das schöne an einem Nano, es sind alles so wunderbar handliche Größen, eben mal einen Eimer Wasser ansetzen geht schnell und ohne Probleme, bei 1000 L sieht das schon ganz anders aus, logistisch und finanziell.
Grüße
Jens
ZitatIch hatte 3 Monate Superba-Schlangenstern und Harlekin in einem Becken - keine Probleme.
....und was war nach den 3 Monaten?
HI Peter
Nee, das kann man wohl ausschließen, die Lufttemperatur war ja nie unter 20 Grad, in der Nacht war es ja auch sehr schön warm. Außerdem waren sie ja nun 10 Tage lang fit und sind munter durch das Becken geschwommen um kleine Krebse und FroFu zu jagen.
Grüße
Jens
ZitatOriginal von Peet
Also Sorry, aber Biologen haben auch andere Aufgaben!
Ich weiß ja nicht, wo du "Karriere" gemacht hast, aber ich finde die Aussage etwas daneben und ziemlich
pauschalisiert...
HI Peet
Thorsten hat zwar sehr stark pauschalisiert trotzdem ist seine Aussage im Prinzip richtig. Frag mal Michael Mrutzek oder Claude Schuhmacher nach ihren Erfahrungen mit Meeres- und sonstigen Biologen und was die für Vorstellungen über die Aquarienhaltung von Korallen und Fischen haben.
Ich habe meine Doktorarbeit am Max Planck Institut für marine Mikrobiologie geschrieben, dort haben auch ein paar Leute mit Korallen und anderen mehrzelligen Meerestieren gearbeitet. Was da an Tiere verheizt wurde und immer noch wird ist schlimmer als in den schlimmsten Heimaquarien. Und glaube mir, das ist kein Einzelfall, in anderen Instituten (IFM, AWI, LMU, GeoBio Göttingen, etc.) geht der gleiche Punk ab.
Mal ein paar Beispiele gefällig?
1) 3 Nautilus in einem 80 L Becken ohne Kühlung, einziger Filter war ein Eheim Topffilter mit Watte und Aktivkohle. Das härteste Tier lebte eine Woche
2) 500 L Becken mit 800 W HQI, keine Fische, starke Abschäumung, dicker Bodengrund, etwa 20 kleine Korallenfragmente stehen auf Lichtrasterplatten, nach 2 Tagen ist auch der letzte Ableger tot da komplett verhungert
3) Import von Fußball-großen Porites und Galaxea Stöcken aus dem Roten Meer, alle Stöcke haben mechanische Transportschäden, werden aber nicht fragmentiert, sterben alle innerhalb von einer Woche, Kommentar des verantwortlichen Wissenschaftlers: Hmm, muss ich wohl mal in Aquaba anrufen, dass die mir neue schicken..
Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Ich erinnere mich noch gut an meine erste Begegnung mit Thorsten vor ein paar Jahren, da sagte er einen sehr weisen Satz: "Die schlimmsten Aquarien sind immer noch die, die von Meeresbiologen eingerichtet wurden".
Mit Ausnahme von Jörg Kokott kann ich dem leider nur vollkommen zustimmen.
Biologie steht immer noch für Lernen durch Verbrauchen, das ist so und daran wird sich auch so schnell nichts ändern.
Grüße
Jens
Hallo
in den letzten 2 Tagen sind mir meine beiden Seenadeln (D. dactyliophorus) gestorben, beide fraßen vorher ordentlich und zeigten auch sonst keine Auffälligkeiten. Es fing relativ plötzlich an, dass sie entweder auf dem Boden lagen oder unter der Decke eines Überhangs, unter dem sie sich normalerweise aufhielten. Um sie besser beobachten zu können versuchte ich sie rauszufangen, bei ihrer Flucht stiegen sie unkontrolliert an die Wasseroberfläche und konnten aus eingener Kraft nicht wieder nach unten kommen.
Ich habe sie dann in ein extra Becken gesetzt, das half aber auch nichts mehr.
Alle anderen Fische zeigen keinerlei Krankheitssymptome.
Hat irgend jemand eine Ahnung was das ist und wie, bzw. ob man so etwas behandeln kann?
Grüße
Jens
HI
In Los Angeles tauchen inzwischen Occellaris in anscheinend guter Qualität von großen Farmen aus Asien (Thailand?) auf, die Preise liegen bei ca. 2 US$ INCLUSIVE Fracht! Selbst die großen Züchter in Florida (ORA) oder Puerto Rico (C-Quest) können da kaum noch mithalten, und die haben tropisches Wasser vor der Tür.
Bin mal gespannt wann die ersten dieser Importe hier in Europa auftauchen.
Wer sich mit solchen Firmen messen will, der sollte über sehr viel Erfahrung und ordentlich Kapital verfügen.
Grüße
Jens
HI
Wie Ulrike schon geschrieben hat, die Favoriten sind Licht und Spuris. Mach mal einen oder zwei Wasserwechsel und beobachte was passiert. So wie Du das schreibst, scheint ja nichts schlechter geworden zu sein, nur anders. Manchmal wirkt es wahre Wunder, wenn man einfach mal die Finger aus dem Becken laesst....
Gruesse
Jens
Hallo Stephen
hast Du schon mal probiert einfach etwas mehr Wasserwechsel zu machen? Bei einem Nano ist das ja nicht so ein Problem, mach doch mal 15% pro Woche und schau ob die Werte dann nicht konstant bleiben.
Gruesse
Jens
Hallo Roger
Wie stark die einzelnen PO4 Tests auf SI reagieren kann Dir wahrscheinlich nur der Hersteller sagen.
Solange SI nicht extrem viel höher ist als PO4 sollten die besseren Tests das eigentlich halbwegs hinkriegen, aber meine Hand lege ich dafür nicht ins Feuer. Vielleicht hat unser Laborgott Armin das ja mal getestet. Er ist aber erst wieder am Montag zu erreichen, wird sich dann hoffentlich dazu äußern
Grüße
Jens
Hallo Edith
Bei mir war es genau anders herum, mit Caulerpa angefangen, dann Chaeto dazu, nach ein paar Monaten hatte ich nur noch Chaeto und keine einzige Caulerpa mehr.
Chaeto ist ein heftiger Dreckfänger, wenn man die im Filter hat sollte man die Algen ab und zu mal ordentlich durchkneten damit da nicht zuviel Ranz drin hängen bleibt
Grüße
Jens
Hallo gomoll
Eventuell kommst Du auch ohne Silicat Absorber aus, aber einen auf Vorrat zu haben kann bestimmt nicht schaden.
Grüße
Jens
Hallo Andreas
Es ist zwar schon so wie Joe geschrieben hat, dass bei den Spritzen immer eine kleine Menge Luft am Stempel bleibt, aber ich hatte letztens eine, da war die Dichtung nicht in Ordnung, die zog dann Luft von hinten ein. Da würde ich mal drauf achten, ein paar mal die Spritze langsam aufziehen und schauen, ob die Menge an Luft immer so ungefähr die gleiche ist. Die ganz billigen Spritzen, bei denen kein Dichtungsring drin ist, sondern nur der Plastikkolben direkt im Spritzenkörper klemmt, haben diese Probleme meistens nicht.
Grüße
Jens
ZitatOriginal von chrysokoll
Der Belag könnte , muss aber nicht, auch Zooxanthellen (sind ja auch Algen) sein.
Nein, kann er nicht!
Zooxanthellen kleben nicht auf Glasscheiben fest, was Adrian da an den Scheiben hat sind entweder irgendwelche Grünalgen oder Bakterien, aber garantiert keine Zooxanthellen
Grüße
Jens
HI
Bin mal schnell online zwischen zwei Vortraegen. Ohne einen Blick in den Fabricius/Alderslate zu werfen moechte ich keine Wertung abgeben.
Gruesse
Jens
HI
Was das Zusetzen der Löcher angeht, da würde ich die Lochbox so tief machen, dass man da gut mit einer Flaschenbürste reinkommt. Einmal die Woche mit der Bürste durch, dann sollten die Löcher auch einigermaßen sauber bleiben. Ich hatte mal so eine ähnliche Konstruktion in meinem Filterbecken, die ließ sich gut mit einer etwas in Form geschnittenen Klobürste reinigen. Nur das keine Spekulationen aufkommen, diese Klobürste wurde ausschließlich für das Aquarium genutzt.....
Grüße
Jens
HI
Das Hauptproblem bei der Ernährung von allen Filtrierern ist wohl die stark schwankende Futterdichte. Direkt nach den Füttern ist die Partikeldichte extrem hoch, z.T. wohl auch schon zu hoch, die Tiere machen zu weil sie sich von solch einer dicken Suppe gestört fühlen, dann ist sie auch wieder zu niedrig und die Tiere finden nicht genug. Wobei Tiere mit größeren Polypen, z.B. die D. nodulifera einfacher zu halten sind, da sie größere Partikel greifen können als solche mit extrem feinen Polypen wie z.B. Elisella.
In der richtigen Dosierung des Futters, am besten Tag und Nacht, liegt noch ein weites Feld für neue Entwicklungen. Mal sehen was wir da in den nächsten Jahren noch alles an Neuentwicklungen finden werden. Normale Dosierpumpen sind ja nicht schlecht, aber die wenigsten können so kleine Mengen dosieren.
Spritzenpumpen wären klasse, aber die gibt es momentan nur im Laborbedarf für extrem viel Geld.
Grüße
Jens
Hallo Stefan
Der Dreckecken Absauger ist im Prinzip schon so wie ich das gemeint habe, aber nun setze direkt auf die Durchführung ein T-Stück und dann rechts und links ein Stück Schlitzrohr, damit hast Du den Abzug direkt vor dem Überlauf, da wo er auch hingehört. Das mit dem Raumproblem im Schacht kenne ich, mein Schacht ist 20x30 und da sind 2 Fallrohre, ein Dreckecken Absauger und ein Oberflächen Notüberlauf drin. Eine furchtbare Fummelei.
Wenn Du Bedarf bei dem dem Schaum hast melde Dich einfach noch mal. Ja ich habe meine Verschäumung komplett selber gemacht, incl. aller Fehler die mir heute nicht mehr passieren würden. Ein komplettes Becken würde ich damit nicht ausschäumen, aber um hässliche Rohre zu verkleiden ist das Zeug unschlagbar.
Bilder findest Du hier
Grüße
Jens
Hi Stefan
Direkt vor den beiden Schächten wird sich am Boden eine tote Zone bilden, in der sich bevorzugt Mulm ablagern wird. Deshalb würde ich davor ein Schlitzrohr setzen, das durch eine Durchführung unten in den Schacht einführen und dann im Schacht hoch, also ein Überlauf im Überlauf. Damit saugst Du den Mulm direkt dort ab wo er entsteht.
Bei der jetzigen Konstruktion frage ich mich aber, wo denn das Wasser für den Filterkreislauf abfließen soll, ein dritter Schacht in der Mitte?
Die Rohre würde ich nach einem Testlauf einschäumen, das kannst Du auch selber machen, so schwer ist das nicht. Ich habe bei mir den Boden selber verschäumt, einiges würde ich heute wohl anders machen. Wenn Du willst kannst Du den Rest von meinen Chemikalien haben, habe noch mehr als genug von dem Zeug rumstehen.
Grüße
Jens
ZitatAlles anzeigenOriginal von klaus Jansen
Hi Andy...
es gibt die BK-Mini Dragon Pumpen in drei Leistungsstufen : 600 - 800 - 1000 Liter Lufteinzug. Entscheidend für die Auswahl der Pumpe, dürfte das Steigrohr in Deinem Abschäumer sein. Zuviel Luft in einen Abschäumer blasen, der ein zu kleines Steigrohr aufweist, ist kontraproduktiv. Im schlimmsten Fall wird der Schäumer dann nur spucken und keine feste Schaumkrone aufbauen.
Nach eigenem Ermessen, halte ich folgende Luftleistungen für diese Steigrohrdurchmesser sinnvoll :
> 600 Liter = 80 - 100 mm dm
> 800 Liter = 90 - 120 mm dm
>1000 Liter = 120 - 140 mm dmalle Mini BK-Pumpen haben das gleiche Gehäuse und den gleichen Auslass-Stutzen Die Lufteinzugswerte generieren sich über unterschiedlich große Nadelräder, sowie die Wassereinzugsdüse. Die Pumpe ist also bei allen Modellen gleich. Der Druckstutzen hat exakt 25,00 mm dm. Bei Bestellung einer solchen Pumpe, bitte immer angeben : Nachrüst-Pumpe. Dann wird der weiße Fuß nicht mitgeliefert, der für die Mini BK Standart ist. Zum Nachrüsten an anderen Fabrikaten, ist der Fuß eher hinderlich....
Grüße ... Klaus Jansen
Hallo Klaus
Das sind endlich mal brauchbare Angaben, solche Daten suchen wahrscheinlich einige Leute, die mit dem Umrüst-Gedanken spielen.
Wenn Du diese Angaben noch auf Deine HP stellen könntest und dazu noch eine kleine Skizze mit den wichtigsten Maßen (Durchmesser Einlass und Auslass, Höhe, Tiefe, Breite etc.) dann wären viele Aquarianer (und ich auch) sehr glücklich.
Grüße
Jens
Hallo Markus
Ich würde auch eher zu Balling mit Dosierpumpen tendieren. Kalki geht auch, aber ohne Dosierpumpe kriegt man den auch nicht so richtig gesteuert, die Hähne setzen sich immer zu.
Das mit dem Bodensatz sollte eigentlich nicht sein, die Standard Rezepte lösen sich komplett und ohne Bodensatz. Oder kann es daran liegen, dass Du extrem hartes Ausgangswasser hast? Keine Ahnung ob sich die KH oder Ca Komponente noch komplett löst wenn Du schon mit KH 12 und 100 mg/Ca anfängst.
Grüße
Jens
