Beiträge von Jens Kallmeyer

    Hochschieb!

    So, hier kommt endlich mal wie versprochen ein Foto von meinem Schaum nach etwa 6 Monaten. Das Becken musste ich im Sommer aus Zeitmangel etwas vernachlässigen, aber das ließ sich leider nicht verhindern. Bei dem Foto hätte ich auch mal die Scheibe putzen können, ja ich weis das.
    Trotzdem sieht man recht schön wie die Kalkalgen auf dem Schaum wachsen. Sand liegt an dieser Stelle nicht, denn in der Riffkeramik Wand ist der Auslass von meiner Rückförderpumpe, da blasen 6500 L/h knapp 10 cm über den Boden.

    Grüße
    Jens

    Hallo Stefan

    Das aus der Keramik rauskommt wird wohl niemand komplett ausschließen, schließlich sind die Tonminerale ja auch Silikate, die Frage ist doch aber: Wie lange kommt wie viel Silikat da raus.
    Einfach eine Analyse von dem Zeug machen (XRF, ICP, etc.) sollte wohl keine große Sache für Dich als Werkstoffwissenschaftler sein, evtl. kannst Du sogar eine XRD machen und feststellen in welchen Mineralen das Silikat sitzt. Aber bringt das wirklich eine zusätzliche Information? Ich denke nein, denn das meiste Zeug ist halt im Mineral gebunden und bleibt da auch, denn schließlich zerfällt die Keramik ja nicht im Seewasser. Was also noch übrig bleibt ist der Brennstaub, und davon ist in dem Zeug z.T echt viel drin.
    Torsten empfiehlt ja ein gründliches Spülen, aber wenn ich sehe was für einen Aufwand Claude z.B. betreibt bevor er eine Keramik in ein Becken packt, da liegen noch Welten dazwischen. Das ist vielleicht ein Punkt an dem Torsten mal seine Empfehlungen etwas überdenken sollte. Aber genauso wie das Zeug halt Ca (und wohl auch Mg) abgibt, so wird das Zeug immer etwas Silikat abgeben. Nur sollte sich das maximal innerhalb eines halben Jahres erledigt haben.
    Sämtliche Probleme eines Beckens auf die Riffkeramik zu schieben (OK tust Du nicht, machen aber viele) halte ich allerdings übertrieben. Man sollte sich schon ein Aquarium als Ganzes anschauen, incl. der Filteranlage, Licht, dem Besatz, und dem Verlauf der Einfahrphase (wann ist was ins Becken gekommen und wie gut wurden wie Wasserwerte im Zaum gehalten)?
    Riffkeramik ist nicht komplett ohne Probleme, aber das ist kein Dekomaterial, LS eingeschlossen. Jedes hat seine ganz speziellen Zicken und damit muss man wohl einfach leben bzw. über die anderen Parameter gegensteuern. Wenn Kieselalgen im Becken sind, dann sollte man evtl. die Anzahl der Fressfeinde erhöhen.

    Das sind nur mal so meine 0.02$ zu dem Thema, bitte nicht zu dolle hauen

    Schönes Wochenende

    Jens

    HI Martin

    OK, dann ist ja alles klar. Aus Riffkeramik kommt am Anfang immer sau viel Ca raus, dabei geht dann entweder durch Wachstum von Kalkalgen oder einfach nur durch Ausfällung die KH runter. Das hört nach einigen Wochen bis Monaten einfach auf, bei mir hat das etwa 3 Monate gedauert.
    Mach Dich nicht verrückt sonder ordentlich Wasserwechsel mit einem Ca-armen Salz und halte ansonsten die FInger aus dem Becken. Die LPS lass besser noch mal draußen, das muss man denen echt nicht zumuten.

    Grüße

    Jens

    Hallo Nicole

    Wenn Du weniger Abwasser mit Deiner Osmoseanlage produzieren willst, dann brauchst Du entweder eine Druckerhöhungspumpe oder eine neue Osmoseanlage. Aber für einen Liter reines Wasser wirst Du immer mindestens 1 bis 2 Liter Abwasser produzieren.
    Eine Osmoseanlage kann einfach niemals alle Ionen aus dem Wasser rausholen, das schafft auch das beste Gerät nicht. Einige Leute hier im Forum hatten Probleme mit Kieselalgen, da immer noch zu viel Silikat durch die Osmose durchkam. In diesem Fall sollte man nach der Osmoseanlage noch einen Ionenaustauscher installieren um auch noch diese Reste zu entfernen. In den meisten Fällen wird in solchen Fällen ein Mischbett Harz verwendet, also nur eine Säule. Diese Mischbett Harze kann man NICHT selber regenerieren, entweder gibt man sie irgendwo zum Regenerieren ab oder schmeißt sie weg.
    Der Wasserverbrauch eines solchen Systems hängt von der Osmoseanlage ab, ob da ein Ionenaustauscher nachgeschaltet ist oder nicht ist egal.

    Die Kati/Ani Zweisäulen Ionenaustauscher haben den Vorteil, dass man sie selber regenerieren kann. Für Seewasser ist allerdings ganz wichtig, dass man stark saures und stark basisches Harz benutz, die schwachen Harze reichen für Süßwasser, aber für Seewasser meistens nciht, da z.B. Silikat von den schwachen Harzen nur wenig gebunden wird.
    Die starken Harze muss man mit Salzsäure und Natronlauge regenerieren, weshalb ich diese Systeme nicht jedem empfehlen kann. Wer mit solchen Chemikalien umgehen kann, der soll es tun (ich mache das auch so) aber die Gefahr einer akuten Verätzung ist immer gegeben. Bei Dir scheint das ja wohl kein Problem zu sein.
    Wenn die Säulen vom Ionenaustauscher 60 bis 80 cm hoch sind, dann ist da ja schon ein größeres Gerät mit 5 oder mehr Liter Harz pro Säule. Damit lässt sich selbst bei relativ schlechtem Ausgangswasser schon einige LIter gutes Wasser mit erzeugen.
    Wenn ein Ionenaustauscher nicht täglich benutzt wird muss man erst ein paar Liter laufen lassen, bevor man wirklich vernünftiges Wasser raus bekommt, diese Wassermenge ist unabhängig von der Menge an entnommenem Wasser. Ich fülle deshalb bei jedem Wassserwechsel gleich immer meine Vorratsbehälter mit Nachfüllwasser auf, damit ist der Spülverlust relativ gering. Für meine wöchentliche Entnahme von ca. 80 L habe ich etwa 10 L Verlust. Damit sind die Kosten für das Wasser deutlich geringer, dagegen muss man natürlich die Kosten für die Chemikalien rechnen und die Panscherei beim Regenerieren.
    Meine 2 x 5 L Anlage muss ich etwa alle 3 Monate regenerieren, bzw. nach etwa 1000L.

    Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile, Du musst selber abschätzen was für Dich am sinnvollsten ist.

    Grüße
    Jens

    Hallo Markus

    Nun ja, die Werte sind nicht so super, aber auch nichts um gleich in Panik auszubrechen. Wie Matthias schon schrieb würde ich mal ordentlich Wasserwechsel mit einem Ca-armen Salz machen, am besten mit so einem wo man das Ca extra zuführen muss, wie z.B. das von Grotech oder das TIMO Salz.
    KH erhöhen oder sonstiges Balling würde ich erstmal nicht machen, das sollte sich mit ein paar Wasserwechseln gleich erledigt haben.
    LPS würde ich erstmal noch nicht ins Becken packen, dafür sollten die Werte erst vernünftig stabilisiert werden.

    Wegen der Dichte würde ich mir auch keine Gedanken machen, selbst wenn die Spindel minimal falsch anzeigt, solange der Wert konstant bleibt ist es relativ egal ob Du 1.023 oder 1.024 fährst

    Grüße

    Jens

    HI Robert

    Knoblauch soll die Abwehrkräfte bei den Fischen steigern. Ob das stimmt weis ich nicht, schaden tut es wohl nicht.
    Frag doch mal bei Michael nach, wenn der das Zeug verkauft kann er Dir wohl am besten Auskunft geben.
    Rein gefühlsmäßig glaube ich nicht, dass es da irgendwelche Probleme gibt.

    Grüße

    Jens

    HI

    Hol Dir doch mal einen Haufen Schnecken, Seeigel, Seehasen, und ein Paar phalaena Grundeln ins Becken. Damit bist Du besser bedient als mit irgendwelchen chemischen Experimenten. Das die Docs da nicht rangehen ist nicht weiter verwunderlich, aber wenn Du auch nix im BEcken hast was die Cyanos und Dinos frisst, dann musst Du Dich auch nicht wundern. Ausrotten schaffst Du sowieso nicht, das kannst Du gleich mal vergessen. Erhöhe den Fraßdruck und die Raumkonkurenz und lass die Chemie da raus.

    Grüße

    Jens

    Halle Horst

    Keine Ahnung, die Hersteller werben doch alle damit besonders viele oder tolle Spurenelemente in ihrem Saltz zu haben. Wenn Du die Möglichkeiten dazu hast, könntest Du Dir aber das Salz auch selber mischen, hier ist die Anleitung aus dem Buch "Chemical Oceanography" von Frank Millero

    23.98 g sodium chloride
    5.029 g magnesium chloride anhydrous (magchlorhexahydrate is MgCl2.6H2O)(Mg -
    4.01 g sodium sulfate
    1.14 g calcium chloride
    0.172 g sodium bicarbonate
    0.699 g potassium chloride

    Water to 1 kg total weight.

    Dieses oder ein sehr ähnliches Gemisch wird in der Ozeanographie häufig als synthetischer Seewasser Standard eingesetzt.

    Allerdings glaube ich nicht, dass Du durch das Weglassen von Spuris die Algenpest in den Griff kriegst. Was hast Du denn für Algenfresser in Deinem Becken?

    Grüße

    Jens

    Haarstern oder Gorgonenhaupt kommt mir unwahrscheinlich vor, dann hätte das Ding 5 Arme oder ein mehrfaches davon. Wenn ich die Arme auf dem Foto zähle dann komme ich eher auf 8, damit wäre es dann wohl irgendwas im Bereich Octocorallia. Für mich sieht das eher aus wie eine einsame Anthelia.

    Jens

    HI

    Also Nitrat würde ich wirklich mal mit TM oder M&N nachmessen. Auf jeden Fall würde ich mal den Nitratfilter rausnehmen und komplett abklemmen. Bei NN Werten würde ich gerade bei solchen Geräte sehr vorsichtig vorgehen. Das mit dem komischen Geruch kommt mir schon sehr merkwürdig vor. Keine Ahnung was da in Deinem Filter abgeht, aber gut kann das nicht sein. Der Aquamedic Nitratfilter hat doch diese Kugeln drin, die sich langsam auflösen oder irgendwas abgeben, oder? Ich könnte mir vorstellen, dass irgendwas von dem freiwerdenden Kohlenstoff ins Becken kommt, und da irgendwelchen Unsinn macht. Von irgendwem wird der Kohlenstoff ja schließlich verbraucht und Vodka Dosierung bei NN Werten hat auch noch niemals eine positive Wirkung gehabt.


    Grüße

    Jens

    Hallo Uwe

    Ok, REINES Polystyrol sollte wenigstens keine Gifte ins Wasser abgeben, aber hat man immer genau im Blick was da noch an Schweinereien in so einer Platte drin sind? Das Problem ist wohl auch eher die langsame und allmähliche Auflösung von dem Zeug im Seewasser. Ich habe mir mal aus ungeschäumten PS ein paar Halterungen für Pumpen etc. gebogen. Nach etwa einem Jahr waren die brüchig, und zwar nicht an den Stellen, die im Licht waren (das hätte ich ja noch irgendwie verstanden) sondern in dem Teil, der unter Wasser und im Dunkeln hing.

    Grüße

    Jens

    HI

    Styropor ist so ziemlich das unpassendste Material was man nehmen kann, denn auf Dauer wird sich das in Seewasser zersetzen. Keine Ahnung was da alles freigesetzt wird, aber gesund ist das nicht. Wenn es nicht möglich ist, eine Kunststoffplatte auf den Glasboden zu bekommen ohne Sandkörner da drunter einzuschließen würde ich eine Säule eher im Sand eingraben oder sonst irgendwie stabil machen, aber niemals Styropor verwenden. Es ist generell empfehlenswert, gleich bei der Einrichtung des Beckens eine PVC oder Acryl Platte auf dem Boden zu verlegen, bevor man den Sand reinpackt.

    Grüße
    Jens

    HI

    Ich betreibe meine beiden 20.000 L Streams ohne Körbe und zwar seit dem ersten Tag. Nach ca. 8 Monaten kann ich nur sagen das es bei mir bisher keine Probleme gegeben hat, mein xanthurum lebt auch noch. Die Streams laufen am Multicontroler, da drehen sich die Stream wenn sie AUS sind alle 30 sec eine halbe Umdrehung. Das reicht anscheinend auch dem dümmsten Fisch um mitzukriegen das dort was passieren kann. Mein Escenius midas hat seine Höhle direkt neben einer Stream, er steht im freien Wasser bei voll laufender Stream manchmal nur wenige cm neben dem drehenden Propeller.
    An anderen Fischen habe ich A. leptacanthus, A. phalaena, M. bipartitus, also alles eher kleine Tiere.

    Grüße
    Jens

    Hallo Philipp

    Plane den Aufbau mal so wie Du meinst, und bestelle ihn dann in der halben Größe. Das was Du da gezeichnet hast ist ja gut und schön, aber bedenke bitte auch, dass die Korallen noch wachsen. Egal wie groß ein Becken ist, wenn es zu voll ist sieht es sch... aus.
    Torsten kann Dir auch ganz flache Rückwände machen, oder Du lässt Dir die Rückwand verschäumen, auf jeden Fall würde ich die Seiten, die nachher sowieso an der Wand stehen immer mit irgendwas verkleiden, und wenn es angeklebte Bruchstücke von der Keramik sind.


    Grüße

    Jens

    HI Robert

    Also in einem normal besetzten Becken sollte sich mit ordentlich Wasserwechsel eigentlich alles in ausreichender Menge nachdosieren lassen. Bei einem vollbesetzten SPS Becken sieht das wohl anders aus.
    ICh würde erstmal den Wasserwechsel erhöhen, so wie Gerd das auch schon vorgeschlagen hat. Der beste Filter ist immer noch ein Eimer...

    Grüße
    Jens

    Hallo torsch

    1650 ist schon recht hoch, sollte aber noch nicht akut gefaehlich fuer Korallen sein. Wenn Du keine negativen Reaktionen der Korallen beobachten kannst wuerde ich alles einfach so lassen. Auf jeden Fall solltest Du das Mg Granulat aus dem Kalki schmeissen!
    Wenn es doch zu Problemen mit Korallen kommt, dann wuerde ich mir eines von dieses Salzen holen, bei denen man Mg extra zugeben muss. Ich hatte mal das gleiche Problem und habe mir dann mit den Grotech Salz beholfen, von Matuta gibt es sowas wohl auch.

    Gruesse

    Jens

    Hallo Robert

    Du kannst schon mit Vodka in einem relativ jungen Becken arbeiten, da sehe ich keine generellen Probleme. Ob die Dinos davon mehr oder weniger werden kann Dir wohl niemand sagen, bei manchen Leuten klappt es gut, bei anderen halt nicht, das spielen noch andere Faktoren mit rein als nur der Vodka. Die Dosierung wuerde ich wenigstens am Anfang per Hand durchfuehren, mal einen Tag vergessen ist wesentlich weniger schlimm als eine ganze Flasche im Becken weil die Dosierpumpe bzw. die Schaltuhr versagt hat.

    Gruesse

    Jens

    Hallo Stefan

    Ich spuele meine beiden Saeulen ohne Pumpe oder schickem Kanister mit Hahn durch, einfach einen Eimer mit der Spuelfluessigkeit entsprechend hoch stellen, Luftschlauch mit Blei am Ende in den Eimer, das andere Ende mit Adapter direkt an die Saeule, Auslauf dann ins Klo, fertig. Das laeuft dann so seine 2 Stunden durch, dann ordentlich spuelen und fertig.
    So sieht das bei mir aus

    Gruesse

    Jens

    Hallo Karl

    Ich hatte den Link zu der Zusammensetzung noch kurz vor meiner Abfahrt in die Weihnachtsferien noch gesehen, hatte es aber nicht mehr geschafft, darauf noch zu antworten. Da hat mich echt der Schlag getroffen, von einem Anbieter solcher Produkte sollte man schon etwas mehr Fachwissen verlangen können.
    Bei meinen Eltern konnte ich nicht (bzw. nur mit einem 512k Modem) online gehen, da habe ich lieber mal mit Armin telefoniert und mit ihm darüber diskutiert. Er hat es dann ja auch gepostet. Armin war reichlich geschockt von meinem Verdacht, hat dann aber noch mal selber schnell nachgerechnet und mir dann zugestimmt. Armin glaubt halt immer noch an das Gute im Menschen.
    Was bei der Analyse von Deinem Granulat höchstwahrscheinlich passiert ist, ist folgendes: Das Material wird gewogen, dann in einem Ofen für mehrere Stunden auf über 800° C erhitzt und dann noch mal gewogen. Die Differenz ist dann der Glühverlust. Bei dem Glühen wird alles Karbonat ausgetrieben und die Verbindungen in ein Oxid überführt. daher auch der hohe Glühverlust von 20 %. Diese geglühte Probe wurde dann wahrscheinlich mit einer Röntgenflourenzenz analysiert. So weit so gut, das ist ein Standard Verfahren in der Geochemie und dagegen ist nichts einzuwenden, doch muss man solche Ergebnisse halt nachher auch entsprechend weiterverarbeiten und nicht einfach den Ausdruck der Maschine als die absolute Wahrheit verkaufen. Das ist dann schon ganz schön arm.
    Magnesium Oxid ist so gut wie unlöslich in Wasser, auf jeden Fall löst es sich deutlich schlechter als ein Karbonat. Wenn Du den Mg Wert ganz langsam in den Griff kriegen willst, kannst Du in das leere Rohr einfach etwas Dolomit rein packen, das geht dann langsam in Lösung und liefert etwas Mg. Den Rest kannst Du dann immer noch mit Balling einstellen.


    Guten Rutsch

    Jens

    Hallo Karl

    Hmm, klingt schon alles irgendwie komisch. Wenigstens kann man schon mal falsche Tests ausschließen.
    Das die Probleme nur von dem Mg Granulat kommen kann ich mir nicht vorstellen, es sei denn, das Zeug ist nicht in Ordnung (schlechte Charge oder so).
    Bist Du Dir da ganz sicher, dass Du da MgO im Reaktor hast, und nicht Dolomit, also CaMg(CO3)2?
    Wenn Deine SPS so viel Ca verbrauchen würden, dann würden sie ja auch entsprechend KH verbrauchen, anders können sie nun mal keinen Kalk aufbauen.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Hergo
    D und das mit dem Aufbau da stimme ich dir zu am besten gleich an der Bodenscheibe verkleben, mich nervt das Zusammenfallen von Aufbauten etc.. nur noch.

    Hi Stefan

    Meine persönliche Meinung zu dem Thema: Boden mit PU ausschäumen, dabei gleich an den entsprechenden Stellen ein paar kleinere Steine mit einschäumen und darauf dann den Aufbau setzen. Dann noch etwas Sand da drauf und schon stört es nicht wenn der mal in einer Ecke weggeblasen wird, denn der Schaum überwächst schnell mit Kalkalgen und sieht echt gut und vor allem natürlich aus. Gestern war Rüdiger bei mir, sogar er fand den Schaum jetzt gut...am Anfang klangen die Kommentare dazu noch deutlich anders.

    Ich bin ja kein Freund von Closed Loop Pumpen, prinzipiell zwar klasse, brauchen aber immer noch zu viel Strom im Vergleich zu einer Stream. Und mit der richtigen Planung kann man auch Streams gut in der Deko verschwinden lassen. Ach ja, und vergiss die Nanostreams! Bei der Beckengröße und dem geplanten Besatz (Riffdach) brauchst Du schon deutlich mehr Druck. Da Du ja nur die Pumpen an die Wandseite hängen kannst, alles andere sähe ja total gruselig aus, würde ich im oberen Bereich zwei 20.000er Streams nehmen und in Bodennähe noch 2 mal 12.000er Stream. Das dann schön in Wechselschaltung und gepulst und dann geht's richtig ab.

    Grüße

    Jens

    Hallo Stefan

    Als erstes würde ich auf die maximal mögliche Tiefe gehen und dann noch 10 cm mehr. Gerade bei einem Raumteiler ist Tiefe durch nichts zu ersetzen. Wenn Du wirklich kein Filterbecken haben willst, dann könntest Du an der Wandseite (ich gehe mal davon aus, dass das Becken an einer kurzen Seite an der Wand steht) eine Filterkammer einkleben, in die dann der Schäumer rein kommt. Diese Kammer braucht dann ja auch nicht bis zum Boden zu gehen, als Förderpumpe reicht dann ja eine kleine Nanostream. Im Beckenbau-Thread von Olli ist eine solche Lösung ja mal diskutiert worden....bevor er sich dann doch für ein Technik Becken entschieden hat.schau mal hier.
    Ich kann Dir trotzdem nur raten, ein Filterbecken einzubauen, oder wenigstens die Möglichkeit dafür zu schaffen. Es ist einfach die beste Lösung wenn man alle Vor- und Nachteile zusammenzählt.
    Was die Deko angeht, da kann man wohl mit jeder Variante ein gutes oder ein schlechtes Becken hinkriegen. Ich würde nur darauf achten, dass die Deko schön luftig wird und nicht wie eine Klinkermauer in der Mitte des Beckens steht. Außerdem würde ich größere freie Sandzonen einplanen, das schafft ein Gefühl der Weite. Wenn die Deko 10 cm vor der Frontscheibe hängt, dann wirkt das größte Becken winzig. Du kannst dann auf den Sang ja immer noch einige Solitär Korallen (z.B. Galaxea) oder eine fette Muschel etc. stellen. Ich würde außerdem nur die Wandseite mit den ganzen Leitungen etc. voll verkleiden und im weiteren Becken mit einzelnen Säulen arbeiten als einen massiven Trumm im Becken, in dem der ganze Dreck liegen bleibt.
    Persönlich würde ich bei einem solchen Becken wohl zu einer gemischten Lösung tendieren. Die Wandverkleidung aus Keramik oder Atoll, ebenfalls die Grundgerüste der Säulen aus solchem Zeug, darauf dann mit Lebendgestein weiter arbeiten. Außerdem würde ich beim Einbau gleich dafür sorgen, dass die Sachen FEST sitzen.

    Grüße

    Jens

    HI

    Habt Ihr mal die Werte mit einem anderen Test überprüft? Momentan scheinen die KH Tests ja reihenweise nicht zu funzen, ich habe innerhalb von 2 Monaten nun den dritten Test vom dritten Hersteller gekauft. Die beiden ersten Tests haben Werte angezeigt, da kriege ich mit Finger rein halten genauere Ergebnisse.

    Grüße

    Jens

    Hallo Uwe

    Das Problem hatte ich am Anfang auch, bei mir ging der Ca Wert aber auch hoch. Ich bin dann auf das Grotech Salz umgestiegen, da dosiert man Ca und Mg zusätzlich als Flüssigkeit dazu. Das wurde dann entsprechend weggelassen. Nach ein paar WW waren die Werte wieder da wo sie hingehörten. Es soll auch noch andere Salze geben, die Ca und Mg zusätzlich dabei haben, Timo hat wohl auch so eines.

    Grüße

    Jens

    Hallo Peter

    Ich wirbele gar nicht mehr, sondern betreibe die Säule für den Eisen PO4 Adsorber von oben nach unten, zweimal in der Woche wird kurz rückgespült um evtl. anfallenden Dreck raus zu holen.
    Inzwischen bin ich aber wieder bei Alu Adsorber angekommen, der ist deutlich härter und wird von unten nach oben beströmt, allerdings so langsam, dass da nichts wirbelt. Den Reaktor schüttele ich einmal die Woche mal durch.

    Grüße
    Jens

    Zitat

    Original von Alex G.
    Für KH müsste man sich doch eine Referenz selber machen können mir Aquadest und Natron ? Armin ?

    HI Alex

    Armin hat irgendwo mal das Rezept für eine Referenz Lösung veröffentlicht, kann das aber gerade nicht finden. Schau doch mal bei korallenriff.de ob das bei einem seiner Vorträge dabei ist.

    Grüße
    Jens

    Hallo Björn

    Armin ist für ein paar Tage offline, jetzt muss ich mich mal wieder mehr ums Forum kümmern. Gerd hat die Frage ja schon beantwortet, die Liter Angaben gelten für durchschnittliches Leitungswasser, nicht für bereits relativ sauberes Osmosewasser. Da kannst Du ohne Probleme wesentlich mehr Liter produzieren. Achte auf den Leitwert und tausche sobald der hochgeht.

    Grüße

    Jens

    Hallo Michael

    Glückwunsch! Der erste Schritt ist schon mal gemacht. Meine Phalaenas habe auch schon ein paar mal gelaicht, leider an sehr schlecht zugänglichen Stelle, so dass ich mir nie ganz sicher war wie lange die Eier brauchen bis zum Schlupf, ich nehme aber an, das sind nur so etwa 1-2 Tage. Darauf möchte ich mich aber nicht festlegen.
    Einmal habe ich einen Teil der Eier aus dem Becken gefischt, da hatte sich das Eipaket gelöst.
    Die Larven sind etwa 3 bis 4 mm groß, extrem dünn und sehr aktiv, haben anscheinend keinen Dottersack, brauchen also sofort Futter. Leider hatte ich überhaupt kein Plankton, so dass ich die Larven nur als Fischfutter nutzen konnte. In einem Englisch sprachigen Forum fand ich noch folgende Information
    I have spawned and tried to rear this species, even got larvae to about 40 days with no settlement.

    Some extra notes on this species, the female developed light blu ebars the male did not.
    The eggs were spawned yellow and turned to grey after about 2 days the eggs eithe rhatch in 2 or 3 days, hatch fairly small larvae took something as they grew fairly well initially, and appeared to consume some algae (nanno paste at the time) i suspect the use of diatoms and rotifers would give reasonable survival till the joy of artemia and artemia enrichment starts.


    Halte uns bitte auf dem Laufenden, das ist sehr interessant

    Grüße

    Jens

    HI Salomon

    Ich würde einfach alles mal ausprobieren. Je größer die Vielfalt an Futtersorten, desto abwechslungsreicher werden die Fischis ernährt. Dazu noch ab und zu mal ein paar Vitamine und schon brauchst Du Dir über Mangelerscheinungen an Deinen Fischen keine Gedanken mehr zu machen.
    Cyclops gibt es bei mir auch ab und zu mal, die kleineren Arten stehen da drauf, die größeren ignorieren es weitestgehend, schnappen aber ab und zu doch mal. Für die gibt es dann ja noch Mysis, feinen Krill, Muschelfleisch, Artemia, Cycop Eeze, Timofood, Ultrafood,Ultrahealth etc. Nicht alle Fische fressen alle Sorten, aber trotzdem kriegen sie einen ordentlichen Mix.
    Ich päppele gerade eine Rotmeerdoc wieder auf, keine Ahnung wie lange der wohl nur alte Artemien gesehen hat. dem fehlte auf einer Seite fast komplett die Seitenlinie und am Kopf hatte er auch schon fette Löcher. Dabei war er nicht abgemagert oder sonst irgendwie schlecht drauf, nur halt komplett einseitig ernährt. Nun habe ich ihn 3 Monate und langsam gehen die Löcher auch wieder zu.

    Grüße

    Jens