Beiträge von Jens Kallmeyer

    Hallo Andreas

    Bleib ruhig, das kann bei Ozon gerne mal passieren. An eine Überdosierung glaube ich nicht. Allerdings hast Du mit dem Ozon schon ganz ordentlich in die biologischen Kreisläufe Deines Beckens eingegriffen, wie man an den Cyanos sieht. Wenn möglich würde ich noch mal weiter die Ozon Zufuhr reduzieren oder nur stundenweise einsetzen. Ansonsten würde ich einfach mal abwarten. Hast Du mal den Redox Wert gemessen? Wenn der schlagartig unter der Decke hängt, dann bleiben die bakteriellen Prozesse davon auch nicht verschont.
    Nitrat und Phosphat sind die Verbindungen, in denen Stickstoff und Phosphor in ihrer höchsten Oxidationsstufe vorliegen. Ein Anstieg dieser Werte hat mich Sicherheit was mit dem Einsatz von Ozon zu tun, denn das Zeug oxidiert nun mal alles was es kriegen kann. Die gesamte Bakterienflora im Becken muss sich erstmal an die Ozonisierung gewöhnen, da nun bestimmte Verbindungen so nicht mehr vorliegen, sondern sofort weiter zu Nitrat und Phosphat oxidiert werden. Einfach mal abwarten, PO4 Adsorber schadet bestimmt nicht.

    Grüße

    Jens

    Hallo Benny

    Vergiss es einfach. Entweder Du bestellst da direkt bei einem Großhändler für tausende von Dollar, dann machen die evtl. solche Sachen (und selbst das ist extrem selten) oder Du hast es mit jemandem zu tun der nicht weis worauf er sich da einlässt. Ich vermute letzteres. Lass es einfach sein und tue das den Tieren und Dir nicht an.

    Grüße

    Jens

    Hallo Robert

    Du kannst auch jede andere Sonde nehmen, solange sie den passenden Stecker hat. Wahrscheinlich hast Du einen BNC Stecker, das ist in der Aquaristik eigentlich der häufigste. Industrie- und Forschungselektroden haben häufig einen DIN Stecker, der passt dann leider bei Dir nicht.
    Die Lebensdauer einer Elektrode sollte bei halbwegs ordentlicher Pflege schon so bei über 2 Jahren liegen.

    Grüße

    Jens

    Hallo

    Ich bin stolzer Besitzer einer etwas älteren (ca. 2 Jahre) 3000er Dosierpumpe. Nun ist mir vor einiger Zeit das Drehkreuz mittig durchgebrochen. Soweit kein Problem, wurde halt ein neues gekauft. Das neue Kreuz ging trotz großzügigem Einsatz von Fett nur sehr schwer auf die Achse. Nach 2 Wochen war es dann leider gerissen. Also wurde noch ein Kreuz gekauft...das bekam ich dann praktisch garnicht mehr auf die Achse, bzw. beim drauf drücken sah ich schon einen kleinen Spannungsriss im Material und habe dann ganz schnell aufgehört.
    Das ganz alte Kreuz hatte 4 Arme, von denen aber nur 2 mit Rollen ausgestattet waren. Die beiden neuen Kreuze haben nur 2 Arme. Hat es da vielleicht einen Modellwechsel nicht nur bei den Plastik Teilen, sondern auch bei den Achsen der Dosierpumpen gegeben?
    An sich bin ich mit der Pumpe sehr zufrieden, wäre schade so ein Teil nach 2 Jahren wegschmeißen zu müssen nur weil es keine passenden Ersatzteile mehr gibt.

    Viele Grüße

    Jens Kallmeyer

    HI

    Ich glaube das es wirklich egal ist welchen Glasrosenfresser man einsetzt, es gibt immer Tiere die keine Glasrose anrühren, oder sich böse an anderen Sachen vergreifen. Auf jeden Fall kommen die Biester immer wieder zurück, sobald der Fressfeind weg ist. Aus diesem Grunde kann ich mich nur Peter Schmiedel's Meinung anschließen, Garnelen UND Fisch zusammen sind mit Sicherheit die sicherste Lösung. Damit kann man selbst komplett zugewucherte Becken wieder in den Griff kriegen.

    Grüße

    Jens

    Hallo Lam

    Kann es sein, dass die sich einfach nur mal Häuten? Wenn es das nicht ist, dann die nächste Frage: Benutzt Du Kohle, wenn ja, wann hast Du die das letzte mal gewechselt? Ein ordentlicher Wasserwechsel kann da manchmal auch Wunder wirken.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Thomas Moczko
    ...hatte damals schon nen C. hotumatua (war auch ned grad billig) Der war absolut harmlos, hat alles gefressen und ist leider damals bei meinem Beckenplatoon leider auch gestorben.

    Hallo Tom

    Ist zwar OT aber ich frage trotzdem mal nach: War der C.hotumatua sehr scheu? Als ich den damals auf der Osterinsel im natürlichen Habitat sehen durfte bin ich echt wahnsinnig geworden, superscheu und fast nur unter Überhängen oder in Höhleneingängen. Praktisch alle anderen Fische auf der Osterinsel haben dagegen so gut wie gar keine Flulchtdistanz. Ich kann mich noch gut erinnern das ich eine Gruppe Doktoren verscheuchen musste um einen schönen Drachenkopf zu fotografieren, die Biester hingen mir permanent vor der Linse.

    Grüße

    Jens

    Hallo Michael

    Der Salifert geht soweit runter? Hätte ich nicht gedacht.
    Was Dein Harz macht und was nicht kann ich Dir auch nicht sagen, dafür wäre wohl schon mal ein Datenblatt nötig. Aber so wie es aussieht lässt es wohl einen kleinen Rest Silikat durch.
    Wenn Dein Test vorher nix angezeigt hat und jetzt halt 0.03 mg/L, dann sieht das für mich eher so aus als ob das Harz erschöpft ist. Ich würde bei der nächsten Benutzung vom Harz mal drauf achten ob der Si Wert hochgeht oder ob er so bleibt. Wie genau die Tests in diesem Bereich sind ist ja noch ein ganz anderes Thema


    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Bloom
    im 1. Absatz kann es aber sein, dass die aktuelle Lehrmeinung mit abregelbaren Ablauf zu große Abläufe einbaut. Würde man den Durchmesser verkleinern und die Wassersäule im Ablaufkasten erhöhen und sie elektronisch kontrollieren, käme mehr Druck und damit auch mehr Durchfluss auf die Leitung. Ein Absenken des Wasserstandes würde dann weniger Durchfluss bedeuten. Die Pumpen lassen sich wie Torsten ebenfalls schreibt sehr fein dosieren.

    Hallo Heinz

    Zeige mir mal den Physiker der in der Lage ist, so eine Verrohrung vorher am Computer so genau zu simulieren das nachher bei laufender Pumpe exakt die Fließgeschwindigkeit bzw. der Gegendruck erreicht wird, dass es perfekt ohne Regelventil läuft. Natürlich kann man ein solches System theoretisch planen, aber die Durchführung halte ich für praktisch unmöglich. Wer hat am Ende des Aufbaus die Verrohrung exakt so wie vorher geplant? Und in so einem Fall reden wir hier von mm-genauen Berechnungen, da kann schon ein unsauberer Grat in einem Rohr die Strömung beeinflussen. Selbst wenn man dann ja noch die Möglichkeit hat, die Pumpe elektronisch nachzuregeln, wer will seine Pumpenleistung schon den dusseligen Rohren anpassen? Wenn Du so viel Kohle für eine regelbare Pumpe ausgibst, dann willst Du die tolle Regelung doch nicht nur dafür benutzen, ein Ventil einzusparen, oder irre ich mich da? Es ist doch eher anders herum: Du benutzt die Regelung an der Pumpe, um exakt die Menge Wasser durch den Filter zu jagen, die Du dort haben willst, und dann regulierst Du eben mit dem Ventil den Wasserstand im Überlauf ein und schon ist alles friedlich und leise. Und wenn Du mehr oder weniger Wasser durch den Filter schieben willst, dann tippst Du das im Controller ein und regelst eben das Ventil nach.
    Das gilt natürlich nur für die Filter-Rückförderpumpe. Bei einer Closed Loop Verrohrung sollten nur noch Kugelhähne zum schnellen kompletten Absperren der Leitungen beim Pumpen Service etc. eingebaut werden. Mit irgendwelchen Hähnen eine regelbare Pumpe zu drosseln ist quatsch.

    Grüße
    Jens

    Zitat

    Original von SebisRiff
    naja auf ein neues!

    Aber bitte vorher die Ansaugkörbe sichern!
    Wenn Du eine Stream hast, dann nimm diesen mistigen Korb einfach komplett ab. Ich habe 2 Stück 6201 Stream mit 20.000 L/h ohne Körbe laufen, da ist noch niemals ein Hase oder was anderes angesaugt worden. Inzwischen halte ich offene Propeller für weniger gefährlich als diese Schutzkörbe.

    Jens

    Zitat

    Original von Bloom

    Brauchen wir bei digi-Pumpen überhaupt noch die Ablaufregelung? Ist das nicht Stand von gestern?

    Erklärung: Mit der digi-Pumpe das Becken füllen bis zum Maximal-Stand im Ablaufkasten und dann mit der digi-Regulung den entgültigen Wasserstand feinjustieren. Ein optischer Wasserstandsmelder korrespontiert mit der Pumpensteuerung und hält den Wasserstand. Natürlich alles abgesichert durch einen Notablauf.

    Solche Diskussionen auf dem Stand der neuesten Technik sind absolut spannend!

    Heinz

    Hallo Heinz

    Ich glaube nicht, dass die mechanische Ablaufregelung überholt ist, egal wie viel Regeltechnik da eingesetzt wird. Je nachdem wie großzügig Olli die Ablaufrohre dimensioniert hat wird er nicht drum rum kommen, diese auch mal etwas abzusperren um einen Gegendruck im Rohr zu erzeugen. Du gehst ja davon aus, dass die Leistung der Pumpe der Durchflussrate des Rohres angepasst werden soll. So weit so gut, aber was, wenn er weniger Flussrate haben will? Dann muss er absperren oder es wird laut. Und selbst wenn der Wasserstand im Überlaufkasten elektronisch gemessen wird, er wird immer auf die Höhe des Ablaufrohres absinken. Sobald dann die Pumpe anfängt zu arbeiten wird Luft mit angesaugt und dann wird es laut. Solche Systeme haben immer eine gewisse Verzögerung und ich bezweifle, dass die Einstellung solchen Elektronik einfacher ist als das Einregeln mit einem Hahn.

    Selbst wenn Olli dank perfekter Berechnung von Strömungswiderständen etc. ohne jegliche mechanische Regelung auskommt wird er einen Absperrhahn sehr zu schätzen wissen wenn es mal zu einer Umbauaktion im Technikbecken kommt. Einfach den Hahn zu machen und schon tropft kein Wasser mehr nach. Ich weis auch echt nicht warum man für das Einstellen des Ablaufs unbedingt Schrägsitz- oder Membranventile braucht, klar ist das bequemer aber mit einem fetten und gut laufenden Kugelhahn habe ich das bisher auch immer geschafft.


    Gruß

    Jens

    Keine Ahnung. Zeolite und auch Tonminerale haben so derartig reaktive Oberflächen, da ist so ziemlich jede Reaktion möglich. Beruflich habe ich mich damit mal auseinandersetzen müssen, bestimmte DNA spezifische Farbstoffe binden sich wie wild an Tonminerale, keine Ahnung warum. Die Chemie der Tonminerale ist ein ganz weites Feld, die meisten Leute versuchen es nicht zu betreten

    HAllo Björn

    Ich würde den Hasen mit der Pumpe zusammen komplett aus dem Becken entfernen und in einem Eimer mit Seewasser vorsichtig voneinander trennen. Dann kannst Du ja mal sehen was vom Hasen noch übrig ist.
    Auf gar keinen Fall würde ich so eine Trennung im Becken vornehmen.
    Für den Hasen sehe ich schwarz, der wird wohl nur noch Brei sein.

    Jens

    Zitat

    Original von Joe
    hi,

    wieder mal n thread, wo was gefragt wird und alle antworten wie beim turmbau zu babylon....

    :grinning_squinting_face:

    HI Joe

    Stimmt, wer lesen kann ist deutlich im Vorteil. Ein WW mit frischen Wasser ist eine Sache, Fische in komplett frisches Wasser zu werfen eine andere.
    @seaart: Wenn Du mit hohen Ammoniumkonzentrationen zu kämpfen hast, dann würde ich mal einen fein gemahlenen Zeolith ins Wasser packen, das sind optimale und sehr effiziente Ammoniumabsorber. Solche MIttelchen gibt es von mehreren Herstellern, persönlich habe ich bisher nur das von Claude in den Fingern gehabt (Cheap MIKRO-FILTER), aber ATI hat (hatte?) sowas auch mal im Programm, und natürlich der Klassiker Easy Life.
    Natürlich kannst Du auch einfach normales Aquarien Zeolith in einen Filter packen, aber das gepulverte Zeug wirkt durch seine große Oberfläche einfach schneller.

    Grüße
    Jens

    Zitat

    Original von gerald hering
    Ich verwende mein frisches Salzwasser auch gleich nachdem sich das Salz vollständig gelöst hat.

    Ich auch, schon seit Jahren. Noch nie Probleme gehabt, eher das Gegenteil. Manche Tiere machten bei 10% WW mit ganz frischen Wasser erst richtig auf. Vorher waren sie zwar offen, aber nach dem WW wurden die Polypen noch mal richtig geschoben.

    Jens

    HI

    Geile Bilder

    Leider hat mein Bock die damals nicht ausgespuckt sondern gefressen. Das habe ich erst mit einer absoluten Mastkur in den Griff gekriegt, der Arme muss ja doch recht lange hungern. Von Wolfgang Mai habe ich damals den Tipp bekommen, Muschelfleisch zu füttern. Nachdem ich das gemacht hatte blieben die Eier im Maul und der Bock brütete ganz normal die volle Periode.
    Wie kommt es, das ein Bock die Eier ausspuckt, Stress? Bei Nahrungsmangel schluckt er sie wohl eher runter, meiner jedenfalls.

    Grüße
    Jens

    Hi Torsten

    Die A. dispar sind klasse. Aber wenn das BEcken so groß ist, dann könntest Du doch auch mal über eine größere Art nachdenken, z.B. bicolor oder pleurotaenia. Anthias schwärmen ja auch gerne mal mit mehreren Arten durcheinander, warum also nicht ein bunter Mix?
    Als ein weiteres Themenbecken würden mir Algen einfallen. Warum nicht mal ein Becken mit schönen höheren Algen. Ein Anemonenbecken wäre auch klasse, z.B. mit quadricolors auf der Rückwand, einer großen Sandzone, darauf einen Pfeiler mit H. magnifica und unten am Boden noch crispa oder S. haddoni in verschiedenen Farben.
    Bei der Beckengröße und genügend Anemonen sollten sich auch mehrere kleinere Anemonenfischarten vergesellschaften lassen, vielleicht nicht gerade Premnas und frenatus....
    Und warum nicht ein Becken nur als Filtrierer Becken mit schönen Dendronepthya, großen Menella Fächern, das ganze etwas kälter gehalten und wenig Licht und dann einen schönen Schwarm Anthias ventralis mit rein, vielleicht noch ein Paar Centropyge arcuatus oder collini. Das wäre dann ein echter Schocker.
    Möglichkeiten gibt es genug..

    Grüße

    Jens

    Hallo Dirk

    Der Grund für Deinen niedrigen pH Wert kann evtl. nicht das Harz sein, sondern die Methode mit der Du den pH Wert misst. Eine pH Elektrode kann in destilliertem Wasser praktisch nicht arbeiten. Übrigens halte ich den pH Wert bei destilliertem Wasser für absolut nichtssagend, schau Dir die Leitfähigkeit an. Wenn keine gelösten Stoffe außer Gasen mehr drin sind dann mach Dir über den Rest keine Gedanken.

    Wenn der Mischbettfilter richtig arbeitet, dann hat das produzierte Wasser praktisch keine gelösten Stoffe mehr drin und dementsprechend einen super niedrigen Leitwert. Außerdem ist da keinerlei pH Puffer im Wasser. Wenn also nun auch nur die winzigste Spur von einer sauer reagierenden Substanz im Wasser ist, z.B. reicht da einfaches CO[t]2[/t] oder ein minimaler Rest eines anderen Ions, welches durch den Filter durchgekommen ist, dann knallt der pH Wert sofort nach unten. Pack mal ein paar Krümel Salz in das Wasser und belüfte es ein wenig, wahrscheinlich ist der pH Wert dann im neutralen Bereich.


    Wegen der gerüttelten Füllung: Füll das Teil mit Wasser und stelle es auf eine Waschmaschine beim Schleudergang, nach ein paar Minuten ist das Harz perfekt eingerüttelt.

    Grüße
    Jens

    Hallo

    Sanjay Yoshi, einigen von Euch als Referent von Sifi 07 bekannt, hat diese Videos ins Netz gestellt. Er hat ein 2000 L Becken mit einem Paar Centropyge joculator und einem Harem Genicanthus bellus, vor ein paar Tagen haben direkt nacheinander die joculator und dann der Harem vom bellus abgelaicht.

    Hier sind die Videos

    http://www.youtube.com/watch?v=DAuql3okzRA

    http://www.youtube.com/watch?v=lEimLtATlBA

    http://www.youtube.com/watch?v=BtYe7ivG_hk

    Grüße

    Jens

    Hallo Pauli

    Das ist ein Irgendwasspongia sterbschnellus.

    Wenn Du schon ins Lexikon schaust, dann ließ doch einfach mal den Einleitungstext für Schwämme und schau Dir mal an was die User da so für Kommentare über die Haltbarkeit von bunten Schwämmen geschrieben haben. Der Einfachheit halber habe ich den Text mal kopiert, die entscheidende Stelle ist fett gestellt

    Allgemeine Beschreibung
    Bei der Vielzahl an Schwämmen fällt es uns schwer, eine allgemeine Richtlinie zur Haltung zu geben. Die meist mit lebenden Steinen eingeschleppten Reste wachsen oft gut. Farbige, separat nachgesetzte Schwämme halten bisweilen nicht gut und degenerieren oft. Im Allgemeinen aber kann man farbige Schwämme als heikle und schwer haltbare Tiere bezeichnen. Meist vermehren sich Schwämme erst dann, wenn ein Aquarium altert. Es steht dann mehr Futter zur Verfügung.

    Da Du Dich anscheinen überhaupt nicht damit beschäftigt hast was Du da gerade gekauft hast kann ich Dir nur empfehlen, das Tier wieder zum Händler zurück zu bringen. Kaiserfische sind übrigens excellente Schwammfresser, in USA gibt es sogar spezielles Frostfutter mit Schwammstückchen drin. Vielleicht freut sich der kleine Racker aus Deinem Avatar ja über den Neuzugang.

    Grüße
    Jens

    Hallo Stefan

    Wenn Du dir mal ein wirklich geil ausgeleuchtetes (und auch sonst superschönes) Becken anschauen willst, dann fahre zum Nentza nach Mahlow (Alt Glasow 34, 15831 Mahlow). Schau Dir das an und plane dann weiter. Außerdem finde ich seine Lösung bzgl. der Abdeckung sehr gut gelöst, so ähnlich wie bei Oliver Landwehrs neuem Becken.

    Grüße
    Jens

    ....und selbst wenn der Putzer sich gut einlebt und nicht sofort hops geht ist das häufig noch nicht das Ende der Geschichte. Manchmal entwickeln sich Putzer zu absoluten Monstern die andere Fische entweder in den Wahnsinn putzen oder einfach mal totbeißen. Frag mal Peter Schmiedel zu dem Thema.

    Jens

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Der Abschäumer geht in gute Hände zu einem Freund ist also weg..

    Und da ist er auch schon angekommen und verrichtet seinen Dienst...und zwar zur vollsten Zufriedenheit. Nur die Befestigung des Schäumers könnte noch etwas flexibler sein. Warum gibt es anstatt der fest angeklebten Halterung nicht ein Teil, das z.B. mit einer großen Schlauchschelle oder einer Quetschverbindung gehalten wird und damit ermöglicht, den Schäumer je nach Bedarf um 360° zu drehen und in der Höhe variabel anzubringen. Ich bin gestern beim Einbau in meinem super engen Unterschrank fast wahnsinnig geworden bis ich eine Lösung hatte. Jedesmal wenn ich dachte das es passt fehlte mir 1 cm oder ein paar Grad in irgendeine Richtung.
    Aber das sind alles Details, der Schäumer ist große klasse.
    Noch was zum Schalldämpfer. ICh habe für die Dose einfach einen Deckel mit 3 Löchern gebaut, eins geht zum Schäumer, eines saugt normal an, am dritten hängt der Ozonisator, der mit einer ganz kleinen Membranpumpe betrieben wird. Absolut leise und kein sichtbarer Unterschied in Schaummenge bzw. Blasenbild.

    Grüße

    Jens

    HI

    Was die Seltenheit von diesen Rackern angeht, mir hat mal jemand von einer Schiffstour nach Socorro und Clarion erzählt. Die lagen da vor Anker und einem der Mitreisenden wurde etwas übel von dem Geschaukel, als er dann seinen Mageninhalt an Neptun übergab war das Wasser orange....und zwar von H.clarionensis. Diese Fische sind total selten, aber halt nur weil sie nur auf diesen beiden Inseln vorkommen und dazu diese Inseln noch unter Naturschutz stehen. Natürlich ist so eine Population extrem gefährdet, eine Ölkatastrophe o.Ä. und schon kennen wir diese Art nur noch aus Büchern. Sowas ähnliches haben Peter und ich ja auf Ascension gesehen, C. resplendens in Gruppen von über hundert Tieren und mitten drin die fetten Drachenköpfe und Muränen die wahrscheinlich mehr resplendens zum Frühstück fressen als im ganzen Jahr (geschmuggelt) in den Handel kommen. Übrigens ist der resplendens der einzige Kaiser auf der roten Liste, alle anderen sind nur über nationale Gesetze geschützt.
    Wie man eine kleine endemische Population fast ausrotten kann sehen wir ja an P. kauderni. Solche extrem kleinen Populationen sollten einfach geschützt bleiben, und wenn man es einfach über den Preis von den Tieren macht. Das ist sogar eine sehr gute Lösung, denn bei 3000 € pro Fisch lohnt sich eine Nachzucht auf jeden Fall. Bei 30€ oder selbst wohl noch bei 100€ ist es einfach illusorisch zu glauben, dass man bei Freilaichern jemals auf einen grünen Zweig kommt. Selbst der Baensch auf Hawaii hat sich auf die superteuren Arten konzentriert, alles andere wäre selbst für Ihn mit seinen Möglichkeiten (natürliches Seewasser und natürliches Plankton) finanziell nicht sinnvoll gewesen.

    Grüße
    Jens

    Hallo Jürgen

    Vergiss es einfach. Es gibt zwar haufenweise Labore für Trinkwasser Untersuchungen, aber die haben keine Möglichkeiten Meerwasser zu messen. Viele dieser Labore sind sich leider dessen nicht bewusst und behaupten weiterhin steif und fest das sie das können, aber die Ergebnisse sind leider eindeutig. Fehlmessungen im Bereich von 40% sind keine Seltenheit. Es wird immer argumentiert, dass bei einer ICP-MS (für Kationen) die Verdünnung so hoch ist, dass eine Matrixkorrektur nicht notwendig ist, das ist schlicht und einfach falsch. KH wird häufig genauso titriert wie wir das auch machen, aber was willst Du mit einem Ergebnis auf die zweite Stelle nach dem Komma? Und Dichte kannst Du mit einer guten Spindel ebenso gut selber messen wie ein Labor.
    Proben für Nitrat und Phosphat (und eigentlich auch KH) müssten erst mal fixiert werden, damit sich die Werten zwischen Probennahme und Messung nicht verändern. Leider braucht man dazu extrem giftige und eklige Chemikalien, Formalin wäre noch die netteste Variante, ich würde da eher zu Quecksilberchlorid tendieren.
    Mir sind einige wenige Labore in Universitäten und Forschungsinstituten bekannt, die solche Messungen durchführen können, aber die machen alle keine Auftragsanalysen, auf jeden Fall nicht für Privatpersonen. Investiere das Geld in gute Wassertests und Standards und vielleicht Armins neues Buch, da hast Du mehr von.

    Grüße

    Jens

    Hallo Claudia
    Meine Erfahrung mit dem Zeug ist so, dass Du es ohne Probleme mit Wasser gemischt lagern kannst. Du kannst es aber auch etwas überdosieren, das ist dabei echt nicht kritisch. Bei mir geht das auch immer so nach Gefühl. Alleine schon die Dosierung per Teelöffel birgt eine ordentliche Unsicherheit bzgl. der Menge. Sind alle Teelöffel gleich groß und wie hoch kann man da drauf packen?

    Grüße
    Jens

    Zitat

    Original von Stefan F.
    Ähnlich scheint es ja hier auch zu sein, die ersten Leuchten sind ja wohl nicht betroffen, oder?

    HI Stefan

    Was meinst Du mit "die ersten Leuchten"? Ich war damals ein stolzer Besitzer der ersten Serie von T5 Doppelbalken, habe ich noch bei Ollie zuhause abgeholt. Die bogen sich nach etwa 4 Monaten so stark durch, dass die Röhren den Balken stabilisiert haben, nicht anders herum. Die Balken wurden irgendwann auf Kulanz gegen neue getauscht, bei denen rauchten dann leider die EVGs recht schnell ab, wurden allerdings auch schnell getauscht. Über die ersten 3 Jahre hatte ich wohl 6 oder 7 ATI Balken, obwohl ich damals nur 3 gekauft hatte.
    Es gibt die eine Variante, dass bei zu großer Nachfrage die Produktion nicht hinterher kommt, und es gibt die Variante, dass die ersten Kunden als Betatester missbraucht werden. Interessant wird eine Kombination aus beiden Ansätzen, innovative aber nicht ausgereifte Produkte werden angeboten und dann durch abgespeckte Versionen ersetzt. Das nennt sich dann Modellpflege.

    Grüße

    Jens