Beiträge von Jens Kallmeyer

    Hallo Patrick

    Jep, das sind die Drecksviecher. Palytoxin ist das stärkste bekannte biologische nicht-Eiweiß Gift das wir bisher kennen. Tu Dir den Gefallen und schmeiße den Stein weg. So schön kann kein Schwamm sein als das ich mir sowas antun würde. Handschuhe an, rausholen, ab in die Plastiktüte, zuknoten und weg damit. Alles andere halte ich einfach zu gefährlich. Wenn Du 100 Krusten auf einen Schlag wegspritzt hast Du schnell ein echtes Problem an der Backe. Du kannst es ganz langsam versuchen, jeden Tag ein paar wenige plattmachen und dabei ordentlich über Kohle filtern, aber ich würde da kein Risiko eingehen wollen.

    Grüße

    Jens

    HI Michael

    hast Du Riffkeramik im Becken? Die Werte sind eigentlich die typischen Symptome bei frischer Keramik, Ca unter der Decke und KH unten. Mg ist bei manchen Leuten dann auch sehr hoch, bei anderen aber normal.
    Mach es auf jeden Fall so wie Armin gesagt hat, stabilisiere die KH und warte bis der Ca Wert von alleine runter kommt. Sollte Mg weiter fallen könntest Du den evtl. mal etwas anheben, aber vorher solltest Du unbedingt die Werte gegentesten lassen.

    Grüße

    Jens

    Hochschieb

    Die mistigen Krusten haben wohl ein weiteres Opfer gefordert, und zwar einen der Gründer der modernen Riffaquaristik, Dietrich Stüber. Er hat wohl versucht die Krusten in seinem Becken zu entfernen und dabei eine solche Dosis Palytoxin abgekriegt, dass er ins Krankenhaus musste und ins Koma fiel. Inzwischen ist er zwar wieder wach, aber immer noch im Krankenhaus. Ob er jemals wieder völlig fit wird kann zur Zeit wohl noch nicht gesagt werden.

    Grüße

    Jens

    Hallo Roger

    Da gibt es leider noch so ein kleines Problem, und das ist der Zerfall von H2O2 und NaCl0 während der Lagerung. Beide Substanzen zerfallen von selber, und zwar umso schneller, je wärmer es ist. Wenn also so eine Buddel H2O2 einen ganzen Sommer bei 30 Grad im Baumarkt steht, dann werden aus den 20% schnell mal 2%. Beim Chlorix ist das zwar prinzipiell genauso, aber da sollte man von einem höheren Durchsatz im Supermarkt ausgehen.

    Grüße
    Jens

    Hallo Claudia

    Wenn ich mich richtig erinnere, dann geht die Rückumwandlung von Männchen zum Weibchen schon, allerdings nur unter massivem Stress von einem dominanten Männchen, was häufig zu stressbedingten Ausfällen führt. Da gab es mal eine Untersuchung von den Japanern, die haben das im Aquarium beobachten können, aber die Hälfte der Männchen ist wohl durch Stress während des Experiments gestorben. Die andere Hälfte hat dann aber wohl abgelaicht und die Larven wahren auch lebensfähig.
    Mit Sicherheit ist das keine empfehlenswerte Methode.

    Grüße

    Jens

    Hallo Roger

    Die Chlorbehandlung ist ziemlich genau das gleiche wie H2O2, nur das halt NaClO (Natrium-Hypochlorid) benutzt wird. Das Zeug zerfällt, dabei spaltet sich ein freies Sauerstoff-Radikal ab und das oxidiert wie wild alles was es erwischen kann, übrig bleibt NaCl, also Kochsalz. Bei dieser Reaktion wird wohl immer auch das eine oder andere Chlor Radikal gebildet, das macht dann den unangenehmen Geruch.

    Jens

    Hi Roger

    Oberfläche heißt ja nicht, dass es nur oben auf der sichtbaren Oberfläche ist, sondern auch in den Poren. Wahrscheinlich ist der größte Teil des PO4 nicht im mineralisch fest eingebaut, sondern haftet irgendwo oben drauf. Das oben drauf kann natürlich auch in der kleinsten Pore sein.
    Dampfstrahler und Chlorbecken sollten schon das schlimmste rausholen, danach hilft dann nur noch ganz viel Adsorber

    Jens

    HI Ralph

    Das ist auf den Bildern nur schlecht zu beurteilen, aber der flache rechte Aufbau sieht sehr dicht aus, einfach nur wie ein Haufen Steine. Da fehlen mir die Höhlen und Überhänge.
    Außerdem sieht das aus als ob das LS auf dem Sand liegt, das ist garnicht gut, denn das gammelt ganz schnell. Als untere Lage die mit dem Sand in Berührung kommt würde ich auf jeden Fall immer totes Material nehmen.

    Grüße
    Jens

    HI Roger

    Der größte Teil des PO4 sitzt an der Oberfläche, wenn Du die mit der Säure wegätzt dann geht auch das PO4 in Lösung. Das PO4 verschwindet nicht, aber es wird gelöst und wandert dann mit der Säure in den Abfluss. Das H2O2 bzw. die Chlortabletten für Pools oder das gute Chlorix von Lidl haben nur die Funktion, das organische Material maximal zu oxidieren, sprich in CO2, NO3 und PO4 umzuwandeln. CO2 geht als Gas ab, NO3 bleibt in Lösung und wandert mit dem H2O2 in den Abfluss und das PO4 holt die Säure vom Gestein runter....soweit die Theorie.
    Natürlich bleibt immer ein gewisser Rest im Stein, wenn dazu in einem der Steine z.B. ein fetter Schwamm saß, dann kannst Du lange spülen bis der Gammel komplett raus ist.
    Wie Thorsten schon schrieb, vielleicht ist nur in einem oder zwei Steinen eine fiese Stelle mit extrem großen PO4 Depots, aber das zu finden ist schon ein Problem. Trotzdem denke ich, dass man mit sauberem toten Riffgestein gute BEcken bauen kann, ohne zwangsweise PO4 Probleme zu haben, die Sachen von Norbert sind da wohl der beste Beweis.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Chrille
    Also denkt Ihr, dass ich den kompletten Sand in einem schritt wieder verteilen kann?
    viele Grüße,
    christian

    Ja! Ist viel zu wenig Sand um irgendwelche bösen Konsequenzen zu haben. Allerdings würde ich den Phalaena vielleicht mal etwas mehr Sand zum buddeln anbieten. Wenn die den Haufen permanent umgraben und dazu da noch ein Seestern drin ist, dann sollte da kaum Detritus drin sein.

    Grüße

    Jens

    Hallo Andreas

    Nun ja, wenn da nach zweimal spülen immer noch so viel PO4 raus kommt, dann ist eine neue Garten Deko wohl keine schlechte Idee. Andererseits haben viele Leute mit totem Riffgestein gut laufenden Aquarien erbaut und die haben nicht diesen Akt mit der Reinigung veranstaltet. Natürlich ist die Säure Methode schon die ganz harte Tour, da kommt wirklich alles raus, beim hohen pH Wert im Aquarium wird viel von dem Zeug niemals in Lösung gehen, bakterielle Besiedlung hin oder her. Kann natürlich auch sein, dass Du besonders fieses Gestein erwischt hast.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo Lars

    Das mit dem Deckel für die Wavebox würde ich mir noch mal überlegen. Da geht eine Menge Luft durch und wenn der Deckel zu dicht sitzt, dann legst Du damit die Wavebox lahm, machst Du ein Loch in den Deckel, dann hast Du eine Orgelpfeife....habe ich alles schon probiert. Ein Deckel mit vielen kleinen Schlitzen wäre wohl nicht schlecht, aber da war ich immer zu faul zum basteln. Die beste Lösung die ich gefunden hatte war einfach ein Stück grober blauer Schaum, denn da kann die Luft ungehindert durch. Inzwischen habe ich die Box aber wieder komplett offen, in der ganzen Zeit ist mir da noch kein einziger Fisch reingesprungen, nur ab und zu fische ich da einen Einsiedler raus, aber denen macht das nix.

    Grüße

    Jens

    Hallo illuminate (hast Du auch einen richtigen Namen?)

    Die Peroxyd-Säure Behandlung holt mit Sicherheit sehr viel Organik und PO4 aus dem Gestein heraus, aber 100% perfekt wird es auch so nicht werden. Nimm die Steine aus dem Säurebad, spüle sie kräftig mit Wasser ab und wiederhole die Säurebehandlung noch einmal. Messe bei der zweiten Behandlung mal den PO4 Wert, er sollte deutlich niedriger liegen als beim erstem Mal. Danach noch einmal Spülen und fertig. Wenn Du die Steine im Becken hast würde ich erstmal mit Leitungswasser füllen und den pH Wert checken, nicht das noch Säurereste im Gestein sind und Dir den pH Wert in den Keller drücken. Sobald das Gestein pH-neutral ist kannst Du es benutzen. Den PO4 Wert würde ich trotzdem im Auge behalten.


    Grüße

    Jens

    Hallo Hawkeye


    jetzt hast Du doppelt so viel Vogelsand wie vorher........aber keinen Aquariensand mehr.
    Vogelsand ist meistens reiner Quarzsand, da ist immer ein gewisser Teil von ganz feinem Abrieb dabei, das könnte Dir die Silikatwerte im Becken so richtig nach oben drücken.

    Grüße

    Jens

    Hallo Raimund
    Es kann schon sein, dass Dein Becken ordentlich was verbraucht, aber 40 mg/L währen schon echt heftig. Wie hälst Du denn sonst den Ca Wert oben? Bei vielen gut wachsenden SPS musst Du ja irgendwas machen um Ca und KH zuzuführen. Da die 3 Tests alle mehr oder weniger das gleiche anzeigen (die 20 mg/L Abweichung sehe ich mal als natürliche Streuung an) gehe ich mal davon aus, dass das Ergebnis wenigstens halbwegs richtig ist und der Ca Wert nicht so steigt wie gewünscht. Ist denn in der Zeit die KH abgefallen, oder bleibt die dabei KOnstant? Wie dosierst Du das CaCl, Löffel und rein damit, oder gelöst in Wasser und dann langsam reingetropft?
    Ich könnte mir schon vorstellen, dass das Ca irgendwo ausgefallen ist.

    Grüße

    Jens

    Hallo

    Seit einiger Zeit werden die Mini Schlangensterne in einigen meiner Gorgonien immer mehr. Ein paar einzelne Exemplare hatte ich eigentlich schon immer, aber nun werden das immer mehr und anscheinend stört das die Gorgonien, auf jeden Fall gehen sie nicht mehr so gut auf wie früher, und zwar nur die Arme, an denen auch diese kleinen Mistviecher sitzen.
    Gibt es einen Fressfeind dagegen oder irgend ein anderes Mittel außer Absammeln?

    Grüße

    Jens

    Hall Jürgen

    Gut! Dann kann man falsche Testergebnisse schon mal ausschließen. So mancher hat sich schon ein Becken gehimmelt weil die eigentlich optimalen Werte im Test katastrophal aussahen und die eingeleiteten Korrekturmaßnahmen alles nur schlimmer machten. Andersrum gab es das leider auch schon oft genug...

    Fakt ist, das in Deinem Becken von irgendwoher Nährstoffen kommen, die nicht abgebaut werden. Also solltest Du erstmal die Quelle für diese Nährstoffe suchen, und da vermute ich die Steine.
    Wie schon gesagt würde ich die Steine untersuchen ob da noch irgendwo schwarze Stellen zu finden sind. Wenn ja, dann raus mit denen. Das Becken mag ja 3 Jahre lang toll gelaufen sein, aber es wurde nun mal komplett abgebaut und wieder aufgebaut, da gerät schon mal einiges in Unordnung, außerdem werden die Steine wenigstens für ein paar Augenblicke an der Luft gewesen sein. Das reicht schon aus um z.B. Schwämme stark zu schädigen, die nehmen Luft auf und "ersticken" dann an den Luftblasen, was zum schnellen Absterben führen kann. So ein Schwamm kann ohne Probleme einen ganzen Stein von innen ausfüllen, und zwar nicht als großer Hohlraum, sondern von einer Pore im Stein zur nächsten. So etwas ist dann natürlich schwer zu entdecken. Spätestens wenn es schwarz wird sieht man es dann.
    Der andere Schritt ist natürlich die möglichst rasche Erhöhung der Abbauleistung. Der Abschäumer läuft schon auf vollen Touren, und Bakterien solltest Du eigentlich auch genug im Becken haben, jetzt kannst Du eigentlich nur noch abwarten, dass sich die Biologie wieder fängt und das Becken langsam wieder auf die richtige Bahn kommt. Da Deine Tiere anscheinend keine negativen Reaktionen zeigen würde ich einfach mal abwarten, ordentlich Wasserwechsel (mit sauberem Osmosewasser) machen und sonst die Finger aus dem Becken lassen.

    Grüße

    Jens

    Hallo Benjamin,

    Nun ja, diese Zahlenspiele gibt es schon seit langem, noch mehr seitdem man das in Excel so schön einfach machen kann, aber diese Spielchen einfach auf ein Riffbecken übertragen halte ich, gelinde gesagt, für ambitioniert.
    Wenn ein angeblicher Aquarienchemie Papst behauptet, dass es keinen Abbau von Futterresten gibt (A=E) dann kann man nur hoffen, dass die nächste Papstwahl nicht mehr so lange hin ist. Leuten die solch einen Blödsinn heute noch verbreiten sollte man dann doch das Buch eines wirklich Kundigen in der Aquarienchemie (unser Armin) ans Herz legen.

    Grüße

    Jens

    Hallo Heinz

    Bei Paletti würde ich mir nur das Gestell machen lassen, Profile und Verbinder, für alles andere sind die nicht die richtige Wahl. Firmen für Aluprofile gibt es wirklich wie Sand am Meer, aber Paletti ragt da meiner Meinung nach schon deutlich raus. Als ich noch am MPI für marine Mikrobiologie war hatten wir haufenweise Sachen von denen, einige Teile wurden auch für Tiefseeverankerungen z.T. mehrere Monate im Meer versenkt. Das Zeug ist einfach gut und der Service der Firma ist auch klasse. Ich hatte damals auch bei ITEM Nossen angefragt, erstmal lange Zeit Funkstille und dann ein Angebot das mit meiner Anfrage wirklich garnichts mehr zu tun hatte bis auf die Außenmaße.

    Grüße

    Jens

    Hi Stefan

    Für die Magnete kann ich Dir http://www.supermagnete.de empfehlen, ich habe die S-15-03-N und S-15-08-N als Paare verarbeitet, die dicken im Schrank, die dünnen in den Türen. Pro Tür (80x85 und 90x85) habe ich 6 Paare verarbeitet, das war eigentlich schon zu viel, die Schnappen zu wie eine Bärenfalle. Die Magneten sind so gut vernickelt, die sehen bei mir immer noch aus wie neu. Geklebt habe ich die ganz einfach mit Pattex Montagekleber.
    Und selbst wenn die nach ein paar Jahren ausgetauscht werden müssen, bei den Preisen spielt das auch keine Rolle
    Was ich bei Deiner Planung noch vermisse sind die Notüberläufe. An Deiner Stelle würde ich an beide Schächte etwa 10 cm unterhalb der Oberkante seitlich eine ordentliche Bohrung setzen und da mit einem Winkel rausgehen. Wenn sich mal Algen vor dem Kamm verfangen steigt das Wasser nur minimal an und fließt dann über den Notüberlauf ab. So sieht das bei mir aus.


    Grüße

    Jens

    PS: Bei uns hängt eine PH5 über dem Esstisch...

    HI

    So kurz nach einem Umzug ist es eigentlich kein Wunder wenn die Werte mal etwas verrückt spielen. Was mich wesentlich mehr beunruhigen würde sind die schwarzen Stellen auf den Steinen. Ich würde jeden Stein darauf untersuchen und bei positivem Befund komplett entsorgen.
    Außerdem würde ich beim Wasserwechsel mal auf 20 % pro Woche mit frisch angesetztem Wasser hochgehen, eine funktionierende Osmose natürlich vorausgesetzt.
    Die Eheim Nitratschleuder ist ja nun glücklicherweise weg.

    Du erwähnst ein Testlab bei den Wasserwerten, doch bitte nicht das Sera Testlab, oder?
    Für Seewasser kannst Du Tests von Tetra und Sera eigentlich komplett in die Tonne treten, Salifert, Tropic Marin, evtl. noch JBL und natürlich die Merck und Macherey & Nagel Tests sollten es schon sein und selbst die messen nicht unbedingt immer absolut richtig.


    Grüße
    Jens

    Hi Stefan

    Warum überhaupt Türen? Warum nicht komplett abnehmbare Fronten, gesichert mit ordentlichen Magneten. So habe ich das bei meinem Becken gelöst, denn für die aufgeklappten Türen hätte ich auch nicht wirklich Platz gehabt, so wird bei Bedarf die ganzen Fronten auf beiden dem Raum zugewandten Seiten abgemacht und in die Ecke gestellt. Bessere Arbeitsbedingungen und noch reduzierteres Design geht nicht. Und die Magneten halten wirklich und das nun schon seit 18 Monaten.
    Noch was: Ich würde die unteren 5 bis 10 cm eines Aquariums niemals sichtbar machen, ohne Kiesblende geht da gar nichts. Das mag ja alles ganz toll in einer 3D Grafik aussehen, aber selbst mit Boden aus PU Schaum hast Du da Kalkalgenwachstum und hier und da mal etwas Dreck und solche Kanten sehen immer ranzig aus. Satinieren ist vielleicht eine Lösung, aber darauf vertrauen würde ich nicht.

    Ist die Lampe über dem Esstisch eine PH430?

    Grüße

    Jens

    Hallo Andy

    Jetzt noch mal für die langsamen Denker unter uns...Du hast gestern DIE ERSTEN PALETTENDOKTOREN eingesetzt? Verstehe ich das jetzt richtig, Du willst in der Pfütze MEHRERE Palettis (Paracanthurus hepatus, bzw. Dory) pflegen? Wenn sie klein und niedlich sind kann das ja noch gehen, aber Du bist Dir bewusst wie viel Schwimmraum die Racker brauchen? Es gibt hier im Forum diverse Leute, die diese Tiere aus Becken von über 1000 L entfernen mussten.
    Mich würde auch mal interessieren wer in Berlin Dir die Fische verkauft hat.
    Mein guter Rat: Fang die Fische wieder raus und bring sie zurück, früher oder später wirst Du das sowieso tun müssen.

    Grüße

    Jens

    HI

    Das sieht nach Cyano aus, würde ich absaugen, ansonsten tut eine Phalaena Grundel da echte Wunder.
    Was die Fadenalgen angeht, auf dem Foto sind keine zu sehen. An lange und alte Fadenalgen geht so gut wie kein Tier ran, wenn es geht würde ich die beim Wasserwechsel abbürsten und gleich mit absaugen, oder die Steine kurz raus nehmen und in einem Eimer Beckenwasser abbürsten. Die nachwachsenden kurzen Fadenalgen werden dann von den Algenfressern weggeputzt.
    Die vorgeschlagene Menge an Algenfressern halte ich für richtig, je eine Schnecke und einen Einsiedler auf 10 bis 15 Liter Wasser und schon verschwinden die meisten Algen. Immer klappt das nicht, das weis ich selber, aber in 99% der Fälle funktioniert das.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von OliverL
    Na ins Bodenlose fällt KH nicht... Wenn ich Sonntags nachdosiere auf 7-8 dann liegt der KH am nächsten Sonntag bei ca. 6

    Nun ja, wie schon geschrieben hast Du ja auch ein deutlich anderes Verhältnis vom Wasservolumen zur Riffkeramik als die meisten Leute in ihren Pfützen.

    @ Torsten: Bei mir kamen die Kalkalgen recht spät, da meine ersten lebenden Steine praktisch keine drauf hatten. Als ich dann einen weiteren Stein einbrachte, der komplett damit bewachsen war ging es plötzlich los.

    Jens

    Zitat

    Original von OliverLWas mich wirklich überrascht ist das nach 7-9 Wochen schon richtig viele
    Kalkrotalgen wachsen... Das wird wirklich von Tag zu Tag mehr...

    Hi Olli

    Behalte die KH im Blick, das hatte ich am Anfang auch, massives Wachstum von Kalkrotalgen und Nachschütten von KH Pulver mit der Schaufel. Bei Dir ist natürlich das Verhältnis von Wasser zu Deko ein ganz anderes als bei mir, aber aufpassen würde ich trotzdem.

    Grüße

    Jens