Beiträge von Jens Kallmeyer

    Hai Benedikt

    Hier in Berlin schwimmen welche im Zooaquarium. Das Becken hat wohl über 100.000 Liter aber zufrieden sehen die irgendwie nicht aus. In Tokyo hatten sie die auch, zusammen mit Adlerrochen und anderen Vielschwimmern, das Becken war so groß das ich die hinteren Wände fast nicht mehr zu sehen waren. Wenn das 6 m Becken Deines Bekannten nicht nur in einer Richtung 6 m hat sondern ein Würfel 6 m Kantenlänge wäre, dann wäre das zwar immer noch übel, aber evtl. machbar.
    Egal wie man des dreht und wendet, solche Tiere in Privatbecken ist nichts weiter als die aquaristische Verlängerung eines anscheinend zu kurz geratenen Körperteils des (meisten männlichen) Aquarianers....Klaus J. hat doch mal ein Haibecken in ein Schlafzimmer eingebaut, da musste wohl ganz massiv von anderen Sachen abgelenkt werden.

    Grüße

    Jens

    HI

    hat einer von Euch Riffkeramik drin?
    7 cm feiner Bodengrund IST ein DSB, auf jeden Fall läuft da fleißig Denitrifizierung ab, wenn der Nitratwert dann immer noch bei 25 hängt heißt das ja nicht, dass kein Nitrat abgebaut wird. Konzentration und Stoffumsatz sind zwei grundsätzlich verschiedene Sachen.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Ferkulat
    Wenn man Kationen/Anionenaustauscher benutzt, dann muss man hinterher das Wasser ja eh belüften.

    Halte ich nicht für nötig. Ich arbeite seit Jahren nur mit einem Ionenaustauscher (stark sauer/basisch). Wasser in die Tonne, Salz rein, Pumpe rein, 10 bis 15 Minuten warten und rein damit. Wegen des Chlors habe ich mir da noch nie Gedanken gemacht und auch noch nie irgendwelche negativen Reaktionen beobachten können.
    Kann sein, dass das Beriner Wasser wenig Chlor hat, aber von allem anderen Schlonz ist da reichlich drin, wir haben eine GH von 28. Frag mich bitte nicht wie die Lösungen nach der Regenerierung aussehen...........8o

    Grüße

    Jens

    Hallo Robert

    das wird ein teures Vergnügen. Die Reinstwasserfilter sind ja nichts anderes als Mischbettharze, die noch den letzten Rest an gelösten Stoffen rausholen sollen was die UO nicht geschafft hat. Ohne UO ist das Harz in kürzester Zeit hin.
    Warum willst Du denn auf die UP verzichten?

    Grüße

    Jens

    Hallo Martin,

    Um die Spannung zu ändern brauchst Du einen Spannungskonverter, die gibt es z.B. bei Conrad für relativ wenig Geld. Ein Problen ist allerdings, dass in USA keine 50 Hz sonder 60Hz in der Leitung sind, und das ist dann schon weniger schön. Die meisten Pumpen haben damit Probleme. Meine deutsche 220 V RD hat in USA am Konverter nur gestartet, nachdem ich einen 500 oder 600 VA Konverter angeschlossen hatte, obwohl die Pumpe ja nur 60 W zieht. Die Elektronik ist sonst ausgestiegen. Wenn Du Kohle sparen willst vergiss es, die Ersparnis wird Dir von den Mehrkosten für den Konverter und den erhöhten Stromverbrauch (Verlust am Konverter) wieder weggefressen.


    Grüße

    Jens

    Für mich nur LATEIN!
    Bei den ganzen Trivialnamen schleichen sich so schnell Fehler ein. Schaut Euch mal das Fishboard bei Reefcentral an, nicht ein lateinischer Name und oft genug weiss ein Schreiber nicht was der andere meint, da gibt es echt die Brueller dabei. Habe es drüben mal in einem Zooladen erlebt, da schwamm ein Centropyge ferrugata und ein c. argi in einem Becken. Beim ferrugata war ich mir nicht sicher welcher das ist und fragte nach. Antwort: das ist ein Zwerkaiser. Darauf ich: und was ist der andere? Antwort: auch ein Zwergkaiser. Man kann es sich auch einfach machen. Deshalb für mich bitte nur Latein. OK, bei einem Z. flavenscens sage ich schon mal gelber Hawaiidoc oder bei einem A. leucosternon Weisskehl, aber das ist es dann auch schon....

    Gruesse

    Jens

    Zitat

    Original von Pinuccio
    Sorry aber mich beschleicht der Eindruck als kennt man die Ursache für Dinos überhaupt nicht und man nur herumdoktert mit irgendwelchen Argumente. Ist das wirklich so ein Geheimniss ?

    HI

    Nee, ein Geheimnis ist das nicht, aber was willst Du erwarten bei einer Gruppe von Organismen die x-tausend Arten umfasst, die so ziemlich jede bekannte Form von Stoffwechsel durchführen können? Was die eine Art mit tödlicher Sicherheit ausrottet ist Futter für die andere. Dazu die häufig unsichere Bestimmung, allein schon die Unterscheidung zwischen Cyanos, Dinos, Diatomeen, Radiolarien und normalen Grünalgen geht in den meisten Fällen schief.
    Außerdem sind bei den meisten Leuten die Wasserwerte sowieso immer im grünen Bereich, warum also was anderes machen als in die Kristallkugel schauen?

    Grüße

    Jens

    Hallo Pinuccio


    Zitat

    Original von Pinuccio
    Trotzdem nochmal zurück zum NO3-PO4 Verhältniss. Wenn ich die Aussage vom Armin verstanden habe, dann beziehen Algen... sowie wahrscheinlich auch Dinoflagellaten Ihre Energie sogar viel lieber aus Ammonium (evtl. auch von Nitrit?).

    Die Algen (egal welche) holen keine Energie aus Ammonium oder Nitrit, sondern nutzen diese Verbindungen als Stickstoffquelle, Energie gewinnen sie durch Photosynthese. Das ist ein ganz gewaltiger Unterschied

    Zitat


    Bei Dinos spielt sogar Silikat eine Rolle.


    Eigentlich nicht, Dinos haben ein organisches oder kalkiges Skelett in dem eigentlich kein Silikat eingebaut wird. Diatomeen und Radiolarien haben silikatische Skelette. Und zur Energiegewinnung traegt Silikat auf gar keinen Fall bei.

    Zitat


    D.h. doch, dass die Nitrifikatonskette noch nicht im Gleichgewicht ist oder sogar gestört ist. In der Einfahrphase ist das sicherlich häufig der Fall.


    Ja, genau das heist es

    Zitat

    [i]Mein Becken beinhaltet 55kg LS und 27kg Livesand... da habe ich gedacht es sollte genug Bakterien vorhanden sein. Anfänglich hatte ich auch einen deutlichen Nitratanstieg und ich bin davon ausgegangen, dass die Nitrifikationskette funktioniert.

    [i]
    Stimmt. Aber dann heist das lediglich, dass die Nitrifikation laeuft, aber evtl. nicht die Denitrifikation und/oder Ammonifikation, Ammoniumoxidation etc.

    Zitat

    [i]Wie bekommt man aber diese Nitrifikationskette nun in Gang bzw. im Gleichgewicht, damit auch Dinos und Algen nen abgang machen ?


    Abwarten.

    Zitat

    Ist der Abschäumer nicht eine Konkurenz für Nitrifizierende Bakterien (zumal er sogar noch mit Ozon läuft) ?


    Ozon ist bestimmt einer bakteriellen Besiedlung nicht gerade zutraeglich, aber der Abschaeumer erwischt ja nur frei im Wasser vorhandene Zellen und nicht die substratgebundenen Zellen auf und in der Deko. Dort laeuft ja der groesste Teil der Prozesse ab.

    Zitat

    Was ist mit Zugabe von Bakterien (Bio-Digest z.B.) ?


    Bin ich kein Freund von, hat aber bei manchen Leuten schon echt viel gebracht.

    Zitat

    Worauf ich hinaus will ist... kann es sein das mein überdimensionierter Abschäumer sogar im Moment kontraproduktiv ist, weil er einfach zu viel zieht und deshalb die Nitrifikationskette gestört ist ?

    Es muss halt schon was da sein um die Prozesse in Gang zu setzen. Ist denn ueberhaupt schon eine Konkurenz fuer die Algen im Becken?

    Gruesse

    Jens

    Hallo Alex,

    das gekaufte Wasser geht schnell ins Geld, da wuerde ich mir doch mal die Anschaffung einer kleinen Osmoseanlage ueberlegen. So teuer sind die nicht und langfristig sparst Du damit echtes Geld, es sei denn Du bekommst das Wasser irgendwo ganz billig.

    Gruesse

    Jens

    Hallo Joerg,

    wenn Du kannst nimm den Stein raus und bruehe die Stelle mit kochendem Wasser ueber, oder nimm die Loetlampe, bloss weg damit. Noch ist da nur wenig von der Pest, Rupfen alleine bringt meistens nicht den gewuenschten Erfolg.

    Viel Glueck

    Jens

    HI

    In meinem Becken (90x80x70) läuft neben 2x 20000l/h Streams OHNE (!) Schutzkörbe und einer 6500 L/h RD Rückförderpumpe auch noch eine WB und ich bin mit Abstrichen ganz zufrieden mit dem Teil. Die erste Pumpe wurde mir komplett getauscht, die klang wie eine Kettensäge trotz öfterem Lagerwechsel. Das Austauschgerät ist aber von der Lautstärke her ok, wenn auch nicht flüsterleise. Ich habe das Teil in einer RIffkeramik Box laufen, die Plastikkiste ist totaler Mist. In meinem Becken
    Die Azoo Gorgonien, bzw. alle Gorgonien freuen sich auch über die Schwabbelei, denn das Häuten geht anscheinend dadurch deutlich schneller. Den Weichkorallen ist es wohl ziemlich egal wie die Strömung kommt, Hautpsache genug und schön gleichmäßig, aber das ist bei mir sowieso kein Problem. Die WB hat für mich den großen Vorteil, dass sich durch die Wellenbewegung nichts oder wesentlich weniger in den Ecken ablagert und die Futterpartikel lage in der Schwebe gehalten werden. Haarsterne habe ich im Riff meistens an Stellen gesehen, die zwar sehr stark beströmt waren, aber deutlich unterhalb der Wellenbasis lagen, sie werden von einer WB wahrscheinlich nicht profitieren. Mein Gorgonenhaupt im alten Becken saß auch möglichst weit weg von der WB aber an einer Stelle mit hoher laminarer Strömung.
    Im nächsten Becken wird wohl wieder eine WB sitzen.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Benedikt
    ich hatte nur m gelesen das die nicht ausgeführt werden dürfen.

    Nee, das ist der sagenumwobene A. mccullochi, der darf nicht ausgeführt werden. Aber von denen gibt es inzwischen auch Nachzuchten, die erste Handvoll Tiere ist nach USA und Japan verschifft worden. Das Preisschild ist allerdings wirklich extrem, schau mal hier

    Grüße

    Jens

    Hi Robert

    So was wie im Bild unten?
    Sehr schöne Tierchen, sehen einige Zeit gut aus, dann fängt der Schwamm an sich zu zersetzen und die weißen Krusten fallen ab, da sie anscheinend NUR auf dem Schwamm wachsen. Irgendwann hast Du ein kleines Häufchen heimatloser Krusten und keinen Schwamm mehr und noch etwas später sind auch die Krusten verschwunden. Von einem wirklich langfristigen Haltungserfolg ist mir nichts bekannt, es würde mich aber freuen wenn jemand mal darüber berichten könnte. Es sind schon wirklich tolle Tiere, nur mit der Haltbarkeit hapert es noch

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Pinuccio
    Also dien Tatsache dass der Sand fault spricht meiner Meinung nach, dass genau das eintritt... nämlich das die Bakterienkulturen eingehen.


    FALSCH!
    Wenn der Sand schwarz wird und nach faulen Eiern stinkt bedeutet das lediglich, dass sulfatreduzierende Bakterien das Regime übernommen haben und nun fleissig Schwefelwasserstoff produzieren. Das tun die aber erst wenn kein Sauerstoff oder Nitrat mehr da ist, also durch mangelnde Strömung dort kein frisches Wasser mehr hinkommt. Außerdem brauchen die Bakterien irgendeine Kohlenstoffquelle, und das könnte unter Umständen (ich bin mir da absolut nicht sicher ob es wirklich so ist) wirklich der Kleber sein.
    Was ich interessant finde ist die schwarze Farbe. Mit Schwefelwasserstoff in Sedimenten kenne ich mich ja etwas aus (das war grob gesagt das Thema meiner Doktorarbeit). Reine Karbonatsedimente mit Schwefelwasserstoff sind im Meer praktisch nie schwarz, die kriegen ein ganz typische graue Farbe, aber mehr auch nicht. Stinken tun die ganz erbärmlich, was halt daran liegt, dass keine Metalle vorhanden sind die mit dem Schwefelwasserstoff eine Reaktion eingehen und die schwarzen Metallsulfide bilden. Es muss also neben der lokal vorhandenen Kohlenstoffquelle auch noch eine Metallquelle vorhanden sein und die schwarzen Sulfide zu bilden. Aus dem Wasser kann es nicht kommen, denn dann würde ja auch Sauerstoff und Nitrat zugeführt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass aus dem Aquabond Kleber ein Metall ausdiffundiert. Auszuschließen ist das nciht, aber ich halte das für eher unwahrscheinlich.
    Bei dem Epoxydharz könnte ich mir nur vorstellen, dass bei einer nicht ganz perfekten Mischung es zu einer Lösung der nicht komplett reagierten Komponenten ins Wasser kommt und dadurch irgenwelche negativen Reaktionen auftreten. Der Aquabond Kleber härtet aber durch Feuchtigkeit aus, und davon haben wir ja eindeutig genug im Becken.
    Das auf den Klebestellen vom Aquabond nicht so richtig was wachsen will kann ich bei mir auch beobachten. Drumherum ist alles voll, aber da wächst echt nix

    Grüße

    Jens

    Hallo Mathias,

    Also von einem radikalen Absturz der KH und Ca Werte durch Algenex habe ich noch nie gehört, PO4 und NO3 können mal hochgehen, aber das sollte es eigentlichg auch schon gewesen sein.
    Hast Du Deine Tests mal gegengecheckt, messen die wirklich korrekt? Wann hast Du denn das letzte Mal die Werte in Deinem Becken gemessen, ich meine vor der AlgenEx Anwendung? Nur so eine Vermutung: Die Werte haben sich über einen gewissen Zeitraum so weit verschoben, aber die Korallen haben sich diesen Werten noch irgendwie anpassen können. Das AlgenEx haut nunmal ziemlich in die Beckenbiologie rein, da war es dann vorbei mit der Anpassung.

    Grüße

    Jens

    HI Thorsten

    Mach ich seit Jahren so, finde ich besser als die Wasserverschwendung mit der UO. Dafür fällt natürlich das Gepansche bei der Regenerierung an, das solltest Du nicht außer Acht lassen. Du musst mit starker Salzsäure und Natronlauge umgehen und das ist nicht jedermanns Sache.

    Grüße

    Jens

    Hallo Hein

    Wasserwerte sind niemals nur in Ordnung! Ohne Messwerte bringt das gar nichts und ist bloße Kaffeesatzleserei. Bitte poste Deine anderen Werte und auch gleich mal den Hersteller des Tests. Zu wenig Strömung kann bei Dir gut sein, klingt auf jeden Fall danach. Aber alles andere lässt sich ohne eine vernünftige Nitrit und Nitrat Messung, am besten auch noch mal KH und pH, nicht feststellen.
    Noch was: Warum ist das Becken nur zur Hälfte gefüllt?

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von klaus Jansen
    hmmmm..... problematisch.... Unterwasseracrylkleber .... :confused_face: ... Acrylkleber ist an sich nicht frei im Handel erhältlich, weil auf den Tuben/Flaschen so nette, Kreuze auf orangenem Hintergrund sind. Soll heißen : .. toxisch.... und nicht unbedingt geeignet für Anwendungen in privaten Haushalten.

    Hallo Klaus,

    leider etwa daneben, schwarzes Kreuz auf orangem Grund ist "reizend", die Kennzeichung "giftig" hat einen Totenkopf, wenn "sehr giftig" einen Totenkopf und ein Pluszeichen. Über geeignete Kleber ist wohl schon alles gesagt worden Acrylverklebungen sauber und wirklich dicht hinzukriegen ist nicht ganz trivial.

    Grüße

    Jens

    Hallo Konrad

    diese kleinen Krebse gehören zur Gattung der Flohkrebse und sind sehr nützliche Restevertilger. Das die Nachts auf Fische gehen habe ich noch nie gehört, an Aas gehen die aber schon. Ich würde bei Deinem Becken auf einen größeren Fressfeind tippen, aber ein dutzend Fische in drei Tagen ist schon krass. Was hast Du sonst an Besatz drin, stimmt die Besatzliste in Deiner SIgnatur noch? EIne genaue und aktuelle Liste würde helfen. Mögliche Kandidaten wären Riffhummer, Langusten, Teppichanemonen, Fangis, eventuell noch ganz fiese Krabben oder große Kieferwürmer. Es kann natürlich sein, dass es gar keinen Fressfeind gibt, sondern irgendwas in Deinem Becken absolut nicht stimmt, da würde mir nur eine fehlende Sauerstoffversorgung einfallen. Die Tiere ersticken und die Flohkrebse räumen nur noch ab. Hast Du einen Abschäumer, wenn ja, läuft der Nachts?
    Ohne weitere Angaben bleibt das alles Kaffeesatzleserei.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Benjaminb
    Wichtig ist 2m Beckenhöhe!!!, die benötigen sie unbedingt zur Balz und bei ihrer Größe auch für das allgemeine Wohlbefinden. Noch schwieriger ist aber das Futterproblem zu bewältigen, sie fressen nur lebende Mysis, und diese müssen schon angereichert, bzw. möglichst frisch gefangen sein.

    HI Benjamin

    Nun ja, das Aquarium in Tokyo hat die auch schon nachgezogen und das Becken war keine 2 m hoch, vielleicht 1m, mehr nicht. Und das mit den lebenden Mysis ist auch so eine Sache, im Waikiki Aquarium habe ich die beiden Arten von Fetzenfischen in einem Becken zusammen schwimmen sehen (war auch keine 2 m hoch) und da haben die sich tote Mysis und Artemia (!) wie ein Staubsauger vom Boden reingezogen. Ich war echt total erstaunt das zu sehen, aber anscheinend kann man die auch irgendwie auf totes Futter umstellen. Vielleicht hatten die auch einfach nur Glück mit ihren Tieren, keine Ahnung.
    Aber wenn ich mir solche Tiere zulegen würde, dann würde ich nicht darauf hoffen und erst eine sichere Quelle für Lebendfutter sicherstellen bevor die Tiere bei mir einziehen.

    Grüße

    Jens

    HI Thomas

    Aufgrund ihres Verbreitungsgebietes (Südaustralien) würde ich mal tippen, dass die bei unter 20 Grad gehalten werden müssen. Die 14 Grad halte ich eher für den Minimalwert. Andere Fische aus der Gegend wie Aracana und Anoplocapros finden Temperaturen dauerhaft über 20 Grad nicht so prickelnd.
    Wenn Du Dich für solche temperierten Sachen interessierst, dann würde ich mich mal mit Steve Weast in Verbindung setzen der hat zwar keine Pferde, aber ein Becken mit Tieren aus Südaustralien. Schau mal hier

    Grüße

    Jens

    HI Marco

    Der Hersteller hat sich bei den Angaben bestimmt was gedacht, und gerade das ZeoVit System scheint ja recht empfindlich auf Abweichungen zu reagieren. Aber Frage doch besser mal auf dem ZeoVit.com Board nach, da sitzen die Spezialisten.

    Grüße

    Jens

    HI

    Find ich echt lustig den Thread, in Ami Foren wird häufig das Gegenteil berichtet. Wahrscheinlich haben da aber viele Leute auch vorher komplett ranzigen Korallenbruch im Kalki gehabt und nun geht denen das PO4 aus nachdem sie das Teil abgestellt haben.
    Die Unterschiede in den Qualitäten bei den Salzen sollte man echt nicht vernachlässigen. Wenn ich höre das Leute mit Streusalz arbeiten um ein paar Euro beim Magnesiumsalz zu sparen, dann wundern mich braune Korallen eigentlich nicht. Bei den Salzen der bekannten Hersteller sollte es wenigstens was Phosphat und Nitrat angeht eigentlich keine nennenswerten Einträge ins Becken geben, bei den Spurenelementen kann das natürlich anders aussehen. Aber auch da glaube ich nicht an massive Probleme durch Balling. Wie das bei Salzen aus der Bucht oder irgendwelchen Kellerhändlern aussieht kann und will ich nicht beurteilen.

    Grüße

    Jens

    Hallo Sebastian

    Da Du mit Deiner Dosieranlage nur alle Lösungen gleichmäßig dosieren kannst würde ich einfach die KH Lösung entsprechend verdünnen, denn ein komplettes Aussetzen der Dosierung hilft zwar im Moment um den Wert wieder etwas runter zu kriegen, aber trotzdem wird ja KH verbraucht, nur halt nicht so viel wie Du zugibst. Fang doch mal mit einer 50% igen Verdünnung der Lösung an und beobachte die Entwicklung des Wertes, sackt er weiter ab, dann nimm eine 60% oder 70% ige Lösung. Nach einiger Zeit wirst Du wissen wie stark die Lösung sein muss um die Werte konstant zu halten. Über die mögliche Ionenverschiebung brauchst Du Dir meiner Meinung nach keine Gedanken machen.

    Grüße

    Jens

    Hallo Martin,

    ich würde mir ganz schnell ein paar kleinere Brocken Lochgestein, Riffkeramik oder ähnliches Zeug holen und damit das Lebengestein weiter nach oben bringen. Lebendgestein im Sand eingraben ist ein super Rezept für Probleme, da fängt es nämlich ratzfatz an zu Faulen und dann hast Du ein echtes Problem. Da reicht wirklich schon zwei oder drei cm Sand, und schon stirbt die eingegrabene Stelle ab. Als Unterbau würde ich auch kein totes Riffgestein nehmen, bei vielen Brocken ist echt noch sehr viel Gammel drin. Es gibt auch sehr gutes und sauberes totes Riffgestein, z.B. das was Norbert Dammers verarbeitet. Aber bei einem so kleinen Becken würde ich kein Risiko eingehen und mir irgendein Material aus möglicherweise unzuverlässiger Quelle holen.

    Grüße

    Jens

    Hallo (Name?)

    Von wo zieht der Abschäumer denn die Luft? Häufig bringt es schon was wenn man einfach die Luftleitung aus dem Schrank raus legt, oder gleich ganz nach draußen. Verbrauchte Luft im Wohnzimmer kann den pH Wert schon massiv nach unten drücken.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von megabear
    Das sind wir wieder bei meinem gelibeten thema oloid, warum gibt es keine nano version?

    Doch, gibt es! Die ersten Teile sind ausgeliefert, in Holland sind 2 Stück davon in einem 2000 L Becken installiert. Bisher habe ich aber noch keinen Erfahrungsbericht darüber.

    Hallo Dietmar

    Armin war mal wieder schneller. Allgemein ist dazu noch zu sagen, dass es sich empfiehlt für solche Lösungen jeweils eine eigene Spritze zu haben und nicht eine Spritze für alle möglichen Lösungen zu nehmen. Sonst kommt es immer wieder zu irgendwelchen seltsamen Reaktionen und Ausfällungen.
    Was der Bodensatz bei Deinem Strotium ist kann ich so aus dem Kopf nicht sagen, könnte ein Karbonat sein, aber sicher bin ich mir da nicht. Evtl. kann Armin das ja mal Phreeqen, das geht schneller als wenn ich mich mit Tabellen hinsetze und das aufdrösele. Auf jeden Fall sollte der Bodensatz die Lösung nicht unbrauchbar machen.

    Grüße

    Jens

    HI

    Meine WB ist nun auch schon rund 3 Jahre alt, nach anfänglichen Problemen mit einem fehlerhaften Läufer und irgendwann mal mit den Lagern hatte ich keine größeren Probleme, allerdings hätte sie ruhig etwas leiser sein können. Vor rund einem Jahr wurde sie allerdings recht plötzlich massiv laut, das war echt wie eine Kettensäge. Ein Wechsel der Lager und der Läufer brachte keinen Erfolg, mit neuen Lagern und altem Läufer war sie leiser als mit allen Teilen neu. Mir wurde daraufhin die gesamte Pumpe getauscht, und seitdem ist sie schön leise. Zwar nicht absolut unhörbar, aber für mich absolut akzeptabel. Was mir immer noch nicht in den Kopf will, das ist dieses dünnwandige Gehäuse das wie ein Gitarrenkorpus den Schall auch noch verstärkt. Bei mir läuft die Box ja in einem Riffkeramik Gehäuse und da vibriert dann wirklich nichts mehr.
    Bei meinem nächsten Becken wird auf jeden Fall wieder eine WB installiert sein, auf das Schwappen will ich echt nicht mehr verzichten. Der Dreck kann sich nicht in den Ecken ablagern und bleibt in Bewegung so dass die Strömungspumpen das alles schön in den Filter befördern. Eine Wavebox kann niemals eine Strömungspumpe ersetzen, aber sie macht sie deutlich effektiver.

    Grüße

    Jens

    Hallo Ihr Beiden

    Meint Ihr mit Nodulifera eine Diodogorgia nodulifera? Die wachsen nur recht schwer bis garnicht wieder an, meine persönliche Erfolgsstatistik liegt wohl bei 10%. Ihr könnt es nach der klassischen Methode probieren, vorsichtig das weiche Gewebe mit einem Messer vom Skelett kratzen und dann mit Kleber in einem Loch festmachen, oder sie einfach in einen passenden Spalt drücken. Auch wenn diese Koralle große Polypen hat und recht gierig auch große Partikel frisst, ist das eine relativ schwer zu haltende Koralle. Ein absoluter Algenmagnet und extrem brüchig.

    Viel Glück

    Jens