Beiträge von Jens Kallmeyer

    Hallo Harald,

    an eine Leptogorgia glaube ich nicht, die einzigen aus dieser Gattung die ganz selten mal den Weg in den Handel finden sind kommen aus der Karibik und sind rot mit extrem dünnen Zweigen und superkleinen Polypen, die von Elena ist mir dafür zu kräftig gewachsen. Euplexaura dachte ich auch erst, aber deren Zweige haben normalerweise abgerundete bis knubbelige Spitzen, die hier laufen leicht spitz aus. Von der Wuchsform her könnte es allerdings eine Euplexaura sein, Fabricius & Alderslate geben das gerade für kleinere Kolonien an. Trotzdem bleibe ich bei Ctenocella.

    Grüße
    Jens

    PS: Schöne Homepage hast Du da

    Hallo Elena,

    von der Form der gesamte Koralle würde ich auf eine Art aus der Gattung Ctenocella tippen. Diese Gattung lebt weniger in Riffen als in trüben Küstengewässern, teilweise vor Flussmündungen, auf jeden Fall in Gewässern mit hoher Partikelfracht und meistens recht starker Strömung. Sie ist azooxanthellat und muss dementsprechend häufig mit den geeigneten Futtersorten gefüttert werden. In Australien habe ich die mal mit über 1 m Breite gesehen, aber ich denke Du kannst froh sein wenn das Tier über längere Zeit im Aquarium überlebt, denn bisher habe ich nur schlechte Erfahrungsberichte über diese Gattung gelesen. Dafür bietet diese Kolonie schon mal die besten Voraussetzungen denn sie scheint in einem sehr guten Zustand zu sein, das ist bei denen leider sehr selten. Alle Exemplare die ich bisher im Handel gesehen hatte waren in einem so schlechten Zustand das ich sie nicht kaufen wollte. Eigene ERfahrungen mit dieser Gattung habe ich leider nicht.

    Viel Glück und halte und auf dem Laufenden

    Jens

    Hallo Ulrich,

    Der Wurm von Steve Weast scheint mir eine andere Kopfform zu haben, aber das sind vielleicht nur unwichtige Details. Auf jeden Fall sollte das Tierchen von wertvollen Korallen fern gehalten werden. Wenn ich in dieser Hinsicht zur Lösung Deines Problems beitragen konnte, dann bin ich für mich schon ganz zufrieden. Das weitere Schicksal dieses Zeitgenossen bleibt Dir überlassen, vielleicht findet sich ja ein interessierter Pfleger. Stell doch mal eine Anzeige bei "Tiere suchen ein Zuhause" ein

    Grüße

    Jens

    Hallo Ulrich,

    keine Ahnung um was für einen Worm es sich da genau handelt, ich würde ihn zu den Kiefernwürmern packen und mit denen ist meistens nicht zu spaßen. Ein Vereinskamerad von mir hatte die im Becken, bei ihm haben 2 oder 3 von denen massiv Scheibenanemonen und LPS gefressen, der Schaden muss in die Hunderte € gegangen sein. Zum Schluss war er so entnervt, dass er sein ganzes 1500 L Becken ausgeräumt hat um das Vieh zu erwischen, als er ihn hatte und alles wieder eingeräumt war sah er noch einen von denen im Becken....alles in der gleichen Nacht noch mal raus. Einen der Würmer hatte er in Alkohol eingelegt, ich habe ihm den dann noch mal etwas besser konserviert. Das Vieh sah ziehmlich genauso aus wie der Wurm auf Deinen Fotos.
    Wenn Du ihn irgendwo zwischenhältern und an interessierte Aquarianer abgeben kannst dann würde ich das tun. Wenn nicht hätte ich keine Hemmungen mit dem Keramikexpress, denn im Riffbecken möchte ich so etwas garantiert nicht haben.
    Einen ähnlichen Wurm hatte Steve Weast mal in seinem Becken, der war dann am Ende ca. 2 m lang und hat auch für richtig viel Schaden gesorgt. Schau mal hier

    Grüße

    Jens

    HI

    Wenn die in diesem Becken gehaltenen Fische in der Natur fast die Kantenlänge des Beckens erreichen in dem sie gehalten werden, dann erübrigt sich meiner Meinung nach jede Diskussion über artgerecht oder nicht. Ob dieser oder jeder Doc nun auf 500 oder 1000 oder 5000 L gehalten werden muss kann ja an anderer Stelle lang und breit diskutiert werden, in diesem Fall ist das aber absolut fehl am Platz.

    Jens

    PS: Da schwimmt auch noch ein Paletti im Becken.....

    Oder Du nimmst statt dem Paar tominiensis eine 3er oder 4er Gruppe Salarias ramosus. Die bleiben garantiert lieb, fressen Kieselalgen und sonstige Schmieralgen wie blöde und sind extrem witzig zu beobachten. Wenn meine drei balzen ist das ganz großes Kino. Versuch das nicht mit dem Salarias fasciatus, da klappt keine Gruppenhaltung

    Grüße
    Jens

    HI Klaus

    nettes Projekt und geile Ausführung! Wie Alex ja schon schrieb, der Steinaufbau sieht echt ziemlich wuchtig aus, bei einem so großen Becken will man ja auch die Weite genießen und nicht gegen riesige Steinhaufen schauen...ich würde das jedenfalls wollen. Aber wenn Du wieder was rausgenommen hast sollte sich das Thema ja auch geklärt haben. Wäre es mal möglich, eine Aufnahme frontal von vorne zu machen, damit man den Aufbau mal komplett sehen kann.
    Bei dem Quarantänebecken hat mich gewundert wie man da vernünftig drankommen soll. Muss man dafür auf die Wassertanks klettern? So wie Dein Angestellter da oben rumturnt könnte Fische fangen ziemlich rückenbelastend werden.

    Bitte halte uns auf dem Laufenden
    Grüße

    Jens

    Hi Stefan,

    wer renoviert der kann was erleben.....habe ich ja auch alles hinter mir.
    Mach doch mal eine Skizze vom Wohnzimmer, evtl. noch ein paar Fotos, dann können wir Forianer ja mal unsere Vorschläge zum Besten geben. Nachdem ich das Wandbecken von Theo van den Berg (Reefcorner) gesehen habe glaube ich wirklich, dass sich selbst in der kleinsten Ecke ein geiles Becken unterbringen lässt.

    Grüße

    Jens

    Wenn die sandaracinos nicht in Dein Becken einziehen, dann wüsste ich schon ein schönes Zuhause für sie.... :grinning_squinting_face:

    Das ist ein guter Punkt. Der solvente Kunde macht sich (hoffentlich) genauso viel Sorgen um die Tiere wie jemand der finanziell nicht so gut ausgestatter, aber in Panik verfallen beide.
    Der eine knallt dann aber durch und schüttet noch den letzten Mist ins Becken oder tauscht Abschäumer/Beleuchtung/Pumpen etc. aus und bügelt die Viecher dann dadurch, der andere hat halt nciht die Möglichkeiten so zu handel und ist dadurch gezwungen die Füße still zu halten was den Tieren u.U. deutlich besser bekommt.
    ICh habe sowieso inzwischen das Gefühl, dass viele Tiere nicht durch zu wenig sondern durch zu viel Pflege (bzw. das was dafür gehalten wird) umgebracht werden. Gute oder schlechte Aquaristik hat nicht viel mit Geld zu tun. Lernfähigkeit auch nicht.

    Hi Simon,

    ein externes Algenrefugium ist das Beste was Du machen kannst. Schneller wirst Du die Biologie nicht zum laufen kriegen.
    Bitte benutze das Refugium aber nicht als Ausrede um die Einfahrzeit zu verkürzen. Je mehr Geduld Du jetzt hast, umso besser wird das Becken nachher laufen. Wasser rein, aufsalzen, etwas LS rein und die nächsten paar Wochen einfach vergessen das da ein Aquarium steht:D
    Grüße

    Jens

    Hi Stefan,

    glaube mir, ich habe garantiert außer dem Salz nichts verändert, denn ich war ja garnicht da! Bevor ich mich dazu durchringen konnte einen "Schuldigen" zu bennen habe ich jegliche denkbare andere Quelle ausgeschlossen.
    Der WW läuft bei mir automatisch, also immer exakt die gleiche Menge und immer zur gleichen Zeit. Und es wurde auch kein WW ausgelassen, so etwas passiert bei mir nicht. WEnn ich länger nciht da bin macht Frank das und der ist mindestens so pedantisch wie ich was solche Sachen angeht. Zur Marke will ich mich nicht äußern, es war ganz neu auf dem Markt und einige andere Leute hatten ebenfalls Probleme damit. Ansonsten benutze ich ausschließlich Tropic und Deep Blue.

    Grüße
    Jens

    HI


    bin gerade für eine Woche in Kirgistan. Das Becken hat einen bösen Schlag bekommen als ich ein neues Salz ausprobiert habe. Inzwischen hat sich aber alles wieder eingependelt und das Becken steht wieder sehr gut, die Azoos zeigen z.t. sehr gutes Wachstum, insbesondere die Swiftias. Die SPS stehen recht gut, zeigen aber kein so tolles Wachstu. EIn Grund dafür könnte sein, dass nach der Salzaktion die Wasserwerte echt besch.... waren und ich die erstmal wieder in den Griff kriegen musste (Vodka). Mal sehen wie sich das Wachstum in den nächsten Wochen bis Monaten entwickelt. Bis jetzt mache ich Balling ja noch per Hand, da kann es natürlich auch mal zu Schwankungen kommen was den Wachstumsraten bestimmt nicht förderlich ist.
    Da ich sehr häufig nicht da bin bekommt das Becken nur eine absolut minimale Pflege, automatisierter täglicher Wasserwechsel, 6x tgl. automatisierte Fütterung mit Pellets und Fauna Marin Feinfutter, dazu noch 3-4xtgl. Frostfutter. Wasserwerte werden max 1x pro Woche mit Balling angepasst. Hauptsächlich sackt KH ab, der Rest ist relativ stabil.
    Den Fischen geht es super, alle dick und rund, die Langnasen Büschelbarsche und die Mandarinfische laichen fast jeden Abend, und die Mirakel sind auch aktiv. Die 15 Chromis margaritifer sind große klasse, aber leider sind das absolute Wutbürger. Jeder Fisch hat seine Höhle und um die Höhle herum darf absolut garnichts verändert werden, sonst gibt es Terror. Die Hebeln geklebte Korallen aus dem Kleber raus und schleppen sie teilweise quer durchs Becken. Eine Alveopora hat eines dieser Drecksviecher so gut versteckt das ich es nicht mehr aus dem Becken raus bekam. Irgendwann buddelten die Phalaena Grundel das Skelett wieder aus. Die Chromis brüten auch, lassen dabei aber die anderen Fische total in Ruhe, also nicht so wie z.B. Chromis viridis. Auch untereinander ist die Aggression kein Problem, das kann natürlich auch an der Beckengröße liegen.
    Bilder kommen in den nächsten Wochen

    Grüße vom Issyk-Kul See

    Jens

    Hi Micha,

    haben sich hier alle mal wieder lieb.....
    Persönlich habe ich keine Erfahrungen mit den Vortech Pumpen aber viele Freunde in den USA benutzen sie seit mehreren Jahren. Die ersten Modelle waren noch relativ laut, aber ersten sind die Amis in der Hinsicht relativ schmerzfrei, zweitens sind die neueren Modelle echt sehr leise, lediglich im Wellenmodus hört man sie etwas. Ein Problem sollen wohl weiterhin die Lager sein, insbesondere im Propellerteil. Die sind nach einiger Zeit (länger bei konstanter Leistung, kürzer bei Wellenmodus) hinüber und können wohl nicht vom Nutzer gewechselt werden. Meine Freunde tauschen etwa jedes Jahr die Propellerköpfe komplett aus.
    Die Teile machen schon ordentlich Strömung, aber halt nur dann wenn sie wirklich frei abströmen können und nicht zu sehr in der Deko eingebaut sind, d.h. am besten frei auf dem Glas der Seitenscheibe oder der Rückwand. Ob das den optischen Ansprüchen genügt muss jeder für sich selber entscheiden, für mich wäre das nichts.
    Was die Größe der Pumpen im Becken angeht, da habe ich mal so meine eigene Rechnung aufgemacht. Meine beiden Abyzz stehen als CL System unter dem Becken und pumpen durch ca. 50 cm gerades Rohr und einen 45° Bogen direkt ins Becken. Viel Verlust werde ich da wohl nicht haben. Auf der Ansaugseite ist ein CL Schacht der 20 cm unter der Wasseroberfläche aufhört und mit den großen Kämmen vom Carsten Prang ausgestattet ist. Das läuft absolut super, allerdings hat der Schacht ein Innenvolumen in dem ich ohne Probleme ca. 5 Abyzz 200 verstecken könnte. Kleiner geht nicht, denn am Boden sind zwei 75 mm Bohrungen und die Verschraubungen brauchen einfach Platz. Ohne den Schacht hätte ich die Pumpen bequem im Becken installieren können und hätte wahrscheinlich sogar noch Platz gewonnen.
    Warum habe ich das nicht gemacht und würde es wohl auch nicht tun? Wenn die Pumpen nur mit einem Schlitzkörper auf der Saugseite gesichert sind, dann hast Du eine super Todesfalle für kleine Fische, Garnelen und Schnecken. Ein guter Freund von mir hat eine CL Anlage mit solchen Schlitzkörpern, frag den mal wieviele Tierchen da schon püriert wurden. Sein neues Becken hat auch die großen Kämme von Carsten.
    Wenn man nur entsprechend große Tiere pflegt ist das alles kein Problem mit den Schlitzkörpern, aber für mich ist das einfach nichts. Die Überlaufkämme vom Carsten sind so groß, da können selbst beide Abyzz laufen und die Strömungsgeschwindigkeit bleibt im sicheren Bereich, meine Garnelen laufen da ohne Probleme rüber. Das Reinigen ist auch sehr einfach, versuche das mal mit einem eingeschäumten, zementierten oder sonstwie in die die Deko integrierten Schlitzkörper.
    Fazit: Für mich ist ein CL mit ordentlichem CL Schacht die beste Lösung, da absolut unsichtbar und leicht zu reinigen. Leider ist der Platzbedarf nicht zu unterschätzen. Abyzz im Becken oder nur Schlitzkörper zur Ansaugung fällt wegen möglicher Gefahr für die Tiere aus. Vortechs überzeugen mich von der Optik nicht.
    Diese ganze Sache mit Notstromversorgung etc. halte ich für Blödsinn, wir wohnen hier in einem zivilsierten Land in Mitteleuropa mit sicherer Stromversorgung (Atomausstieg in D hin oder her). Wenn Du in einem Drittweltland wie USA leben würdest dann ist so ein Batterie Backup keine schlechte Sache, aber hier halte ich das für völlig übertrieben. Investiere das Geld lieber in einen Elektriker der Dir zwei zusätzliche separat angesicherte Leitungen zum Becken legt, damit kannst Du die Stromversorgung auf mehrere Zuleitungen verteilen. Wenn dann mal eine Leitung ausfällt läuft die andere weiter.

    Grüße
    Jens

    Hi Thomas,

    OK, wenigstens keine riesigen Monsterfische im Becken. Was für ein Riffbarsch da nun drin ist spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.
    Zur KH Erhöhung nimm das passende Balling Salz, also Natrium Hydrogencarbonat. Das Zeug sollte jeder vernünftige Händler haben, oder halt die online Händler, schaust Du hier oder hier

    Die Dosierung steht in Armins Buch mehr als gut beschrieben. Den Tip von Peter kann ich nur unterstützen, kauf Dir das Buch und lese es. Das ist das beste was jemals zu dem Thema geschrieben wurde.

    Grüße

    Jens

    Hallo Thomas,

    mit den Werten kann man ja schon mal etwas anfangen. Auf jeden Fall musst Du die Karbonathärte hochbringen, bevor die nicht bei ca. 7 ist brauchst Du an den anderen Werten nicht weiter zu drehen. Kein Wunder das die Korallen so zickig aussehen, bei KH 4 macht so ziemlich jede Steinkoralle schlapp und auch die Lederkorallen finden das nicht sehr witzig.
    Dein Phosphat Wert ist im Verhältnis zum Nitrat extrem hoch, aber da würde ich mir erstmal keine so großen Gedanken drum machen, bring erstmal KH hoch und dann geht's weiter.
    Wenn möglich würde ich schon mal mit einem ordentlichen Phosphatadsorber anfangen, schaden kann das nicht.
    Du schreibst was von 5 Fischen, was sind das für welche? Wenn ich mich nicht täusche hast Du 2 Nemos drin, was noch?

    Grüße
    Jens

    Hallo Thomas,

    bevor Du irgendwelche Mittelchen egal welcher Art ins Becken schüttest solltest Du erstmal Deinen Test mit einem Standard checken und zusätzlich den Test noch mal nach Anleitung von einer anderen Person durchführen lassen. Warum? Weil Deine Werte absolut keinen Sinn ergeben! Bei einer Mg Konzentration von 650 (also ungefähr der Hälfte des normalen Wertes) müsste Calcium auch extrem niedrig sein, da es sich gar nicht mehr in Lösung halten kann. Im normalen Meerwasser ist Calcium massiv übersättigt und wird durch das Magnesium am Ausfallen gehindert. Wenn also die Mg Konzentration niedrig ist, dann rauscht auch Calcium nach unten. Wie ist den die KH in Deinem Becken?
    Aus der Ferne kann ich Dir keinen anderen Rat geben, außer dem, erstmal die Werte zu überprüfen denn denen mag ich einfach nicht glauben.

    Grüße

    Jens

    Danke für den Hinweis,

    bedeutet das, dass man mehrfach baden muss um die Viecher auszurotten? Die Bäder sollen ja nur einmal pro Woche durchgeführt werden, reicht das denn aus oder kann sich in der einen Woche schon wieder eine komplett neue Generation von Plagegeistern bilden?

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Fauna Marin


    Die Behndlung mit dem Coral Dip ULTR PEST CONTROL ist auch bei dieser Art erfolgreich. Eier von Schnecken oder Turbelarien lassen sich am 1. Tag behandeln. danach wirken Bäder leider nicht mehr.

    Hi Claude,

    das verstehe ich nicht. Sind die Eier und die Turbellarien nach einem Tag immun gegen das Zeug?

    Grüße
    Jens

    HI Joe,

    da gebe ich Dir in allen Punkten Recht, aber bei iP glaube ich einfach mal, dass er eine Pumpe entkoppeln kann. Und für das viele Geld das er durch die Nicht-Verlegung dieses 2000 € Schalldämmungs Estrichs spart kann er sich ein paar hübsche brummfreie PUmpen kaufen und noch den einen oder anderen Meter Silikonschlauch.

    Schönen Abend noch

    Jens

    HI iP,

    Geh mir weg mit diesen Doktortitelträgern.....
    Ich habe den ganzen Spaß mit großem Becken im oberen Stockwerk ja auch durch, allerdings in einem Altbau mit Holzdecken. Wenn Du von einem Statiker schriftlich hast das der Boden das mitmacht, dann bist Du fein raus und die Eigentümergemeinschaft bzw. die Verwaltungsfirma kann Dir da nicht mehr dazwischenfunken. An Deiner Stelle würde ich da echt auf stur schalten, bzw. die dusselige Firma einfach erstmal den Estrich gießen lassen. Wenn das mit den Kernbohrungen aus irgendwelchen Gründen nicht gehen sollte und die Last flächig verteilt werden muss, dann kriegst Du für 2k€ locker die paar m[h]2[/h]Estrich wieder rausgetrennt. Das wäre zwar mehr Sauerei aber beim Rohbau sollte das alles zu verschmerzen sein.
    Wohnt den überhaupt schon jemand in dem Haus? Wenn nicht, dann würde ich die Sache egal wie so schnell wie möglich durchziehen und dann drüber schweigen. Wenn der Sockel erstmal fertig ist, ob nun durch mehrere Kernbohrungen oder einen komplett gegossenen Betonsockel, dann schert sich auch niemand um den Rest.
    Grüße

    Jens

    Hi iP,

    Wenn Du die Firma nicht rausschmeißen kannst dann lass die einfach einen ganz normalen Estrich eingießen und gut. Solange da keine Fußbodenheizung drunter ist sollte das kein Problem sein. Wenn dann alles fertig ist und es ans Becken bauen geht, dann wird der Estrich an ein paar Stellen wieder mit einem Kernbohrer ausgebohrt und an den Stellen mit Schnellzement ein paar ordentliche Stahlbolzen einzementiert, da wird dann das Becken drauf gestellt. Schmeiß der dusseligen Firma bloß kein zusätzliches Geld in den Rachen.
    Claude ist über Ostern mit Familie im Urlaub.

    Grüße

    Jens

    Hi iP

    Investiere die Kohle in gute Pumpen und eine ordentliche Verrohrung mit reichlich Silikonschlauch. Davon hast Du mehr und kommst wahrscheinlich billiger weg als mit der Konstruktion von Deinen Estrich Leuten. Beton rein und fertig, alles andere kommt später.

    Jens

    Zitat

    Original von Schmich


    dann werde ich mich diese Woche mal aufmachen passende Fische zu finden. Mal schauen was die Händler so an Blennys und kleinen Doctoren haben.

    Hi Schmich

    Lass die Docs mal besser beim Händler, dazu ist das Becken echt zu klein. Ich würde Dir zu zwei Salarias ramosus raten, die sind mindestens so witzig wie die bekannten Salarias fasciatus, aber sie lassen sich in Paaren und Gruppen pflegen. In meinem Becken schwimmen vier von denen und es ist die absolute Show.
    Was die Algenfresser angeht, eine ganze Horde Schnecken ist auch nicht zu verachten, die holen die Algen auch aus den kleinen Ritzen wo die Fische nicht mehr drankommen.

    Grüße

    Jens

    Hallo Peter


    Ich würde mich nicht so sehr an die Literzahl des zukünftigen Beckens klammern sondern mir ganz genau überlegen wo das zukünftige Becken stehen soll und wie der Beckenservice ablaufen wird. Gerade bei einem Raumteiler mit 3 offenen Seiten würde ich mir sehr viele Gedanken um die Höhe des Unterschranks und des Beckens machen. Wird das Becken eher in einer sitzenden Position betrachtet oder steht man davor? Wie hoch darf das Becken maximal sein damit sich der Service noch ohne Leiter bewerkstelligen lässt?
    Wenn auch mit anderen Dimensionen hatte ich ja bei meinem jetzigen Becken die gleichen Probleme, das Becken steht zwischen Essecke Sofa. Aus beiden Sitzhöhen sollte es gut zu betrachten sein und auch im Stehen sollte man sich nicht zu schlimm bücken müssen. Dazu kommt, das ich am unteren Ende des Größenspektrums liege und mein Partner über 1.90 groß ist. Das Ergebnis war dann ein sehr flacher Unterschrank und ein 90 cm hohes Becken. Service ist nicht ganz trivial, aber mit etwas Geschick und langen Zangen lässt sich das regeln.
    Wenn Du mit Deinem Becken ohne Verrenkungen fertig werden willst, dann würde ich mir mal überlegen wie lang Deine Arme sind, evtl. auch mal die Arme Deiner Frau messen da sie ggf auch mal mit dem Becken fertig werden muss, und sei es nur weil beim Füttern die Pinzette reingefallen ist.
    Bei einer Betondecken würde ich mir bei der von Dir geplanten Beckengröße keine Gedanken machen, dass sollte absolut im Rahmen liegen was eine normale Decke aushält.
    Die Elos Becken kenne ich nicht, aber wenn das Becken eine Belohung zum wohlverdienten Ruhestand sein soll, dann würde ich mich vielleicht auch mal mit einem der bekannten Aquarienbauer in Verbindung setzen ob eine Maßanfertigung nicht sinnvoller ist weil es sich dann wirklich optimal in die Wohnung integrieren lässt.
    Was den Pflegeaufwand angeht, da sehe ich keine großen Unterschiede zwischen 480 und 780 L, bis auf den höheren Verbrauch an Salz und anderen Sachen. Es kommt natürlich auch auf die Beckeneinrichtung an, man kann jedes Becken vollstopfen und zu klein wirken lassen oder halt auf kleinstem Raum ein wundervolles Riff erschaffen. Es kommt halt auch drauf an was Du halten willst, wenn die Fische auch mal etwas größer oder lebhafter sein dürfen, dann solltest Du auf jeden Fall ein größeres Becken nehmen.
    Viel Spaß bei der Planung

    Jens

    Hallo Roger,

    was anderes als ordentlich spülen und noch mal eine gute Hautcreme drauf machen bleibt Dir nicht übrig. Wie stark war die Säure, so um die 10% oder stärker? Salzsäure ist eigentlich eine ganz "nette" Säure die nicht so fiese Folgeschäden hat, Salpetersäure oder Schwefelsäure sind da ganz andere Kaliber.

    Grüße

    Jens

    Hallo Tina,

    Was für eine Steinkoralle ist es denn, irgendeine kleinpolypige (Acropora, Montipora etc)? Dann kannst DU die gesunden Bereiche einfach abbrechen und den Rest entsorgen. Bei großpolypigen ist das deutlich komplizierter und hängt stark von der Gattung ab. Bitte stell doch mal ein Foto ein, dann ist es einfacher dazu was zu sagen

    Jens

    HI Dietmar,

    danke für die Tips, aber die Cata hat einen Bakteriellen befall und meine Euphyllias stehen prächti...da zuppelt niemand dran rum. Außerdem habe ich ein ziemlich fettes Pärchen Mirakels drin und so gut wie keinen Bodengrund. Die Population an Borstenwürmern und Krabben sollte sich deshalb im überschaubaren Rahmen halten bzw. gegen Null gehen. Die Idee mit den Fressfeinden habe ich auch schon verfolgt, aber bei der Cata scheidet das absolut aus. Der Schlitz in der Muschel bleibt das große Rätsel. Ich hatte kurz vor den Problemen mit den beiden Tieren ein Experiment mit einer anderen, preiswerteren Salzmarke gemacht. Kurz nach dem Test fingen die Zickereien an. Könnte auch damit zusammenhängen....auf jeden Fall benutze ich das Salz höchstens noch zum Streuen im Winter.

    Grüße

    Jens