Beiträge von Jens Kallmeyer

    Hi Arne
    Vergiss Nitrit im Meerwasser, das ist nur im Süßwasser ein Problem.
    Außerdem würde ich den Tests nicht so ganz trauen. Es sollte kein Nitrit vorhanden sein und eine Suche nach der Ursache wäre bestimmt eine gute Sache aber krieg bloß keine Panik
    Gruß Jens

    HI Sebastian,

    habe selber einen Twin am Becken und bin sehr angetan von dem Teil. Für den Futterring würde ich mindestens 10 cm einplanen. Meiner hat ca. 12 cm. aber das Futter fällt auch ca. 25 cm tief und verteilt sich schon etwas auf dem Weg

    Grüße
    Jens

    HI

    Ich hatte mir mal eine Tafel bei Claude mitgenommen, meine Fische sind darüber hergefallen, und zwar alle vom Chromis bis zum Doc oder Chelmon! Das Zeug hat echt extrem wenig Wasser drin und die einzelnen Calanus sind noch sehr gut erhalten, nicht nur Gewebebrei wie bei manchen anderen FroFu Sorten.

    Grüße

    Jens

    Hi Robert,

    das hatte ich anfangs ja auch so gemacht, da es noch Probleme mit meiner CL Verrohrung gab. Pass bloß auf das die Schutzkörbe groß genug sind, sonst können die zu Todesfallen für Schnecken, Garnelen und Krebse werden. Auf den Körben lagert sich Dreck ab, das zieht die kleinen Krabbler an und dann werden sie durch die engen Schlitze aufgrund der sehr hohen Strömungsgeschwindigkeit durchgesaugt, so ähnlich wie hier (click)
    Grüße

    Jens

    Ich war damals beim ersten Schneiden nicht großzügig genug und habe versucht wirklich nur das faulende Gewebe wegzuschneiden mit dem Ergebnis das es weiter gegammelt hat. Erst als ich wirklich ordentlich weit rein ins gesunde Gewege geschnitten habe war endlich Ruhe. Woran das damals lag....keine Ahnung. Die Koralle war 16 Jahre bei einem Vereinskollegen, es hat angefangen kurz nach dem Umsetzen in mein Becken. Da Deine Koralle ja anscheinend auch recht frisch im Becken ist kann es vielleicht auch daran liegen, dass sie durch das Umsetzen geschwächt wurde und dann irgendein Parasit oder Krankheitserreger zuschlagen konnte.

    Grüße

    Jens

    HI

    Da hilft nur rausholen und großzügig alle faulen Stellen mit dem Messer rausschneiden. Hatte ich auch mal, von einer großen Pilzleder sind 3 Fragmente übrig geblieben, aber die haben sich dann schnell erholt und sind wieder ordentlich gewachsen. Wenn Du gar nichts machst wird sich Korallen in den nächsten Tagen bis Wochen auflösen und Dir das Wasser verpesten, also möglichst schnell zum Messer greifen und kräftig schneiden

    Grüße
    Jens

    Hallo David,

    such doch mal nach einem Glasbläser bei Dir in der Nähe und lass Dir ein Glasrohr mit Pipettenspitze herstellen. Einen Gummiball für das hintere Ende sollte der Glasbläser auch auf Lager haben. Das sollte nur ein paar Euro kosten, denn Glasrohre sind relativ preiswert und der Glasbläser braucht für sowas maximal eine Minute.
    Wenn Du keinen Glasbläser bei Dir in der Nähe finden kannst, dann probiere mal Glasgerätebau Ochs in Bovenden, die bauen wirklich alles aus Glas.

    Grüße

    Jens

    Hi Dietmar,

    wenn ich das höre könnte ich K...en, bei Theo schwimmen die Viecher rum und sind wahrscheinlich auch top in Schuss und ich kriege hier in Berlin mit allergrößtem Glück vielleicht P. squamipinnis.

    Grüße

    Jens

    Pseudochromis flaviertex??? Meiner Meinung nach völlig daneben. Da stimmt weder Farbe noch Körperform.
    Ich würde mal auf Luzonichthys waitei tippen, ein Verwandter der Fahnenbarsche. Kommen in manchen Gegenden auf den Philippinen in riesigen Schwärmen vor und wäre optimale kleinbleibende Aquarienfische, werden aber sehr selten importiert. Sollen wohl den Transport ganz schlecht überstehen.

    Grüße
    Jens

    Hi Peter

    Hmm, wenn ich mir die Google Bilder so ansehe, dann fällt mir auf, das es auf machen Bilder mit "Paaren"wirklich so aussieht, einer mit und einer ohne zweiten Streifen. Allerdings gibt es da ein paar Bilder aus der Natur in denen man größere Schwärme sieht und da haben alle Tiere einen zweiten hellen Streifen.
    Kann es sich bei dem zweiten Streifen um eine Standortvariante handeln? Gerade die C. kleinii gibt es von eher bräunlich bis knallgelb.

    Grüße
    Jens

    Zitat

    Original von Norsemann
    Hallo

    Also um es kurz zu sagen kann ich es mit mehr zeiteinplanung so machen wie ich plane ?

    MfG Norman


    hi Norman
    Philipp (Lightgear) hat ja eine gute Anleitung zu Spülen etc gegeben. Was meiner Meinung nach extrem wichtig ist, das ist erstmal kein Licht. Wenn die sterile Keramik sofort volles Licht bekommt, dann gibt es auch Probleme mit Algen, hatte ich bei meinem ersten Becken. Erstmal schön ein paar Wochen ohne Licht und dann langsam hochfahren, das scheint meiner Meinung nach einer der wichtigsten Schlüssel zum Erfolg mit Keramik zu sein.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von Koberstaedt
    Die Riffkeramikhersteller behaupten ja immer, dass - wenn auch mit etwas Geduld - die Keramik wie lebende Steine besiedelt wird und dann die gleiche biologische Wirkung entfaltet. Aber was bedeutet da Geduld, Wochen, Monate, Jahre?


    Mein 1400 L Becken hat ca. 8 kg LS, der Rest ist Keramik. Nach 2 Wochen komplett ohne Licht (aber schon mit LS) im März 2010 habe ich über die nächsten 6 Wochen die Beleuchtung langsam hochgefahren, jede Woche wurden ein paar mehr T5 Röhren angeschaltet. Die auftretenden Kieselalgen wurden sofort mit Schnecken und Seehase dezimiert. Nach insgesamt 8 Wochen zogen noch 4 Salarias ramosus ein und diverse Weich-, Horn- und Lederkorallen, die ersten Steinkorallen nach ca. 4 Monaten. Der weitere Besatz an Korallen und Fischen wurde im Laufe der ersten 9 bis 10 Monate kontinuierlich hochgefahren (bis Ende 2010), in 2011 wurden nur noch minimale Ergänzungen vorgenommen.

    Zitat

    Eine identische Besiedlung erfolgt meiner Meinung nach nie. Auch ist es gerade auch ein Sinn des Einsatzes der lebenden Steine, den Start einer guten Beckenbiologie zu unterstützen und dies kann die Riffkeramik eben nicht

    Auf welche Erfahrungen oder Messwerte stützt Du diese Behauptung? Mein Becken bekommt aufgrund diverser Azoo Korallen und vieler kleiner Fische 10 Fütterungen pro Tag, 6 mal Trockenfutter per Futterautomat und 4 mal Frostfutter . Trotz dieser doch recht großzügigen Fütterung habe ich einen akuten Stickstoffmangel, wenn ich nicht jeden Tag Ammoniumchlorid dosiere bleichen mir die Korallen aus. Phosphat muss ich über Adsorber rausholen, aber der Stickstoffabbau läuft bei mir für meinen Geschmack eindeutig zu schnell ab.

    Zitat


    Dass Becken bis zur Oberkante mit lebenden Steinen voll zu knallen, habe ich nicht empfohlen, sondern stattdessen diese als Basis für die lebenden Tiere zu verwenden.

    Nun ja, wenn es nur darum geht eine Abstellfläche für Korallen zu schaffen, dann sind lebende Steine so ziemlich das letzte was ich dafür nehmen würde. Keramik bietet einfach viel bessere Möglichkeiten die Korallen zu verankern als LS (insbesondere in diesen ekelhaft unnatürlich aussehenden Zacken), außerdem kann ich mit Keramik einfach wesentlich einfacher in die Höhe bauen ohne einen riesigen Haufen zu erzeugen in dessen Ritzen sich tonnenweise Dreck ablagern kann. Gerade die Rückwände bieten enorm viel Platz für Korallen ohne dabei viel Platz zu verbrauchen, der gewonnene Schwimmraum wird von den Fischen dankend angenommen. Eine Rückwand mit einzelnen Brocken oder Platten aus LS noch individuell zu gestalten ist eine tolle Sache, aber meiner Meinung nach wird die Notwendigkeit von LS zur Stabilisierung der Beckenbiologie ziemlich überschätzt.

    Grüße

    Jens

    Hi Robert,
    Die evtl fehlende Abbauleistung und ggf Probleme mit einem Ammoniumpeak hat Armin ja schon angesprochen. Wenn Du den Filter ausbaust, dann würde ich das Becken komplett vom Kreislauf isolieren und in einem Schwung komplett ausräumen. Dann hast kein Risiko mit evtl auftretendem Sulfid.
    Grüße Jens

    Zitat

    Original von Millenniumpilot

    Weis einer, wie ich diese PE-Spachtel von Schuran wieder "anspitzen" kann? Laut Schuran soll man sie "nachsägen", aber wer hat schon eine Kreissäge zu Hause um eine gerade Kante hinzubekommen.

    Gruß Dirk

    HI Dirk,

    Nur so eine Idee.....probier doch mal einen fetten Papierschneider, mit dem könnte es auch gehen.

    Grüße

    Jens

    Hi
    Nimm doch für den ww ein Salz mit extrem wenig Ca und Mg, am besten eines von denen bei dem Ca und Mg gesondert zugegeben werden muss. Ich hab damals das Salz von Grotech dafür genommen und es dann ohne die Zusätze benutzt, keine Ahnung ob das Salz heute noch angeboten wird.
    Gruß Jens

    Hallo Torsch,

    wenn Du sie nur rauskriegen willst, dann kannst Du ja auch einfach die gute alte Glasrosen Methode anwenden und die Biester totspritzen. Spritze mit Natronlauge und rein in das Vieh. Musste ich auch schon machen um eine mit besonders langem Fuss aus meiner Riffkeramik raus zu kriegen. Es geht nichts über 15 cm lange Injektionsnadeln....

    Grüße
    Jens

    HI

    Als ich meinen Ionenaustauscher neu hatte waren die ersten zwei Regenerationsvorgänge echt kein Spaß, das Eluat hat übelst nach irgendeiner organischen Säure gestunken. Danach wurde es besser. Da ich meinen Austauscher einmal pro Woche in Betrieb nehme habe ich keine Probleme mit irgendwelchem Leaching, allerdings lasse ich die ersten 10 Liter aus Sicherheitsgründen in einen Eimer laufen und nehme die dann zum Blumen gießen. Dieses Wasser hat allerdings weder einen üblen Geruch, noch kann ich da irgendwelche chemischen Veränderungen messen. Es ist wirklich eine reine Vorsichtsmaßnahme.
    Was mich beim Regenerieren wundert ist die Tatsache, dass das Eluat manchmal (auch noch nach ca 4 Jahren Benutzung) etwas streng riecht und auch deutlich gelber/brauner ist als bei den Regenerationsvorgängen vorher oder nachher. Ich denke mal dass das mit Unterschieden in der Qualität des Leitungswassers zu erklären ist. Die benutzte HCl und NaOH ist immer vom gleichen Hersteller.

    Generell sollte das Wasser in Ionenaustauschern nicht zu lange stehen, bzw. das erste Bettvolumen verworfen werden, da die Harze eine sehr gute Besiedlungsfläche für Mikroorganismen darstellen. Was da alles mikrobiell produziert wird will man besser gar nicht wissen. In Reinstwasseranlagen im Laborbetrieb sind deshalb auch UV Anlagen mit eingebaut und eine Pumpe die das Wasser intern umwälzt um eine Besiedlung des Harzes zu vermeiden.

    Grüße

    Jens

    Hi Inken,

    eine pdf bzw. e-reader Version würde ich auch als sehr angenehm empfinden. Wenn es dann noch eine gute Suchfunktion gäbe, mit der man nach älteren Artikeln suchen könnte, dann würde ich gerne bereit sein mir einen Zugang zum Koralle-Archiv zu kaufen.
    Euer aktuelles Heft ist übrigens sehr gelungen, die Übersicht über die verschiedenen Abschäumer Typen fand ich klasse. Außerdem war ich völlig begeistert vom Sepien Bericht.

    Grüße

    Jens

    HI Dirk,

    Du hattest mir das ja schon mal geschrieben das Du so viel spülst, aber ich verstehe echt nicht warum Du das machst. Nach dem Regenerieren lasse ich ein paar Liter durch die Kati Säule fließen, so dass der pH Wert bei ca. 4 liegt, dann wird die Ani Säule drangehängt und noch mal ein paar Liter gespült. Sobald der pH Wert Richtung neutral geht ist die Sache erledigt. Testen tue ich da mit Stäbchen, das geht besser als mit der pH Elektrode, denn die fangen bei VE Wasser echt an zu spinnen.
    Und ob bei den technischen Qualitäten der Säure und Lauge nun die Säulen nicht zu 100% regeneriert werden, das ist mir ja sowas von egal....Selbst wenn dann noch ein paar Restionen drin sind...drauf gesch....Mit meinen beiden 5 L Säulen hole ich ca. 1500 L ordentliches Wasser raus, ob das nun einmal 1400 L und beim nächsten mal 1600 L sind ist doch nun wirklich zweitrangig. Wenn die TEile platt sind werden sie regeneriert, und das passiert mir ungefähr alle 6 Wochen.

    Grüße

    Jens

    Zitat

    Original von klaus Jansen

    Hier mal ein paar Bilder von den 50 Watt Mini DC-Dragons im Salzwasserprüfstand...

    Am 300er Deluxe mit 2500 Liter Lufteinzug....

    Hi Klaus,

    täusche ich mich oder ist die neue Mini DC Dragon kleiner als eine große RD 1 Abschäumerpumpe?
    Ich bin ja nun auch stolzer Besitzer eines 300er BK deluxe und nun ist es bei mir echt saumäßig eng im Filter. Es passt alles gerade so rein, aber mit einer etwas kleineren Pumpe wäre manches einfacher. Übrigens tausend Dank für den schnellen Service mit der Abschäumerpumpe, 1 Werktag Bearbeitungszeit kann man kaum noch schlagen.

    Grüße
    Jens

    HI Dirk,

    mit Chromis viridis habe ich das noch nicht ausprobiert, aber mit Chromis margaritifer. Das ging ohne größere Probleme, allerdings sind die C.margaritifer generell deutlich friedlicher als die viridis. Die C. viridis würde ich mir nicht mehr ins Becken setzen, wenn die brüten entwickeln die sich echt zu Monstern, es sei denn man hat ein Riesenbecken und 30 Tiere oder so. Die margaritifer hatte ich vom Megazoo, von dem Laden war ich positiv überrascht was die Fische angeht.

    Grüße

    Jens

    HI

    Also bevor ich anfangen würde an meinem Becken den Chlorid Gehalt zu frisieren würde mich erstmal interessieren wie weit man diesen Chlorinitätstest vertrauen kann. Die Chlorid Titration ist ja eigentlich ein recht genaues Verfahren, aber auch hier kommt es natürlich auf die Qualität der Reagenzien und die Temperatur an. Wenn ich Chlorid über supprimierte Ionenchromatographie bestimme, dann liegt die Reproduzierbarkeit bei ca. 2%. Hier wird mit Amateur Tröpfeltests auf eine Genauigkeit gezielt die ungefähr im gleichen Bereich liegt. Vielleicht geht das ja mit diesen Tests, aber bei mir bleibt da ein gewisser Zweifel.
    Ich will ja nicht behaupten, dass die Möglichkeit einer Ionenverschiebung besteht, aber Theorie und Praxis liegen hier meiner Meinung nach Meilenweit auseinander.

    Grüße

    Jens

    HI Dirk,

    ein paar ml Wasseraufbereiter werden Deinem Becken bestimmt keinen bleibenden Schaden hinzufügen, trotzdem halte ich das für komplett übertrieben. Da hast Du an 2 Schrauben etwas Flugrost, jetzt überlege mal wieviel Gramm der Rost wohl ingesamt wiegt. Viel über 1 g wirst Du nicht kommen. Davon ist der größte Teil Eisen, und das ist nun wirklich nicht schädlich. Bleiben ein paar mg übrig, von denen evtl. ein geringer Prozentsatz irgendwelche Schwermetalle sind die nicht wirklich gesund sind. Das verdünnst Du dann auf 500 oder mehr Liter Wasser.....Wahrscheinlich ist in einem Milliliter einer Spurenelementelösung mehr Schwermetall drin als in den paar Krümeln Rost.
    Die Dosis macht das Gitf!

    Entspann Dich und genieße die Einfahrphase

    Jens

    PS: Wenn Du mal bei mir vorbei kommst, dann zeige ich Dir mal ein paar Schlauchklemmen..... :grinning_squinting_face:

    Hi Dirk,

    die Drahtalgen ziehen Nährstoffe wie blöde. Wenn die Nährstoffe komplett am Boden sind dann können die Algen auch nicht großartig wachsen und das Wenige was noch da ist ziehen die Drahtalgen. Dein Becken hat ja kaum LS drin, da kann auch nichts gammeln und Nährstoffe freisetzen. Bevor Du das Licht weiter hochfährst würde ich erstmal die Wasserbelastung etwas hochbringen um das System etwas in Schwung zu bringen. Wie schon geschrieben ruhig mal ein paar Flocken Futter ins Becken packen.
    Wenn Du noch ein paar andere Schnecken und Korallenableger haben willst dann melde Dich. Muss etwas ausmisten, besonders bei den Weichen. Ne Testmonti könntest Du auch kriegen.

    Grüße
    Jens

    Nun ja, das mit der ungewaschenen Watte und dem Überkochen vom Abschäumer ist so eine Sache. Es hängt auch vom Hersteller der Watte ab. Wenn ich die JBL Watte nehme muss ich spülen wie ein Irrer, bei der Watte von einem anderen Hersteller (Namen leider vergessen) kann ich das Zeug ohne spülen reinlegen und es passiert absolut gar nichts.
    Ich würde auf jeden Fall erstmal vorsichtshalber die Watte testen, und spülen schadet bestimmt nie, aber es gibt halt auch Produkte bei denen es nicht nötig ist.

    Grüße

    Jens

    Hallo Mike,

    ich habe mein Technikbecken auch im Nebenzimmer stehen. Etwas Gefälle brauchst Du schon. Stell das TB einfach etwas tiefer als das Hauptbecken und plane die Rohrleitungen mit großem Querschnitt, am besten gleich zwei Rohre. Durch den geringeren Höhenunterschied baut sich nicht so viel Druck auf, dadurch wird die Strömungsgeschwindigkeit nicht so hoch. Ich fördere aus dem TB mit einer 6000er RD zurück, als Ablauf habe ich 2 x 40mm Rohr, allerdings aus bautechnischen Gründen mit sehr vielen Bögen.
    Oder Du lässt das Becken so bauen, dass es durch die Wand ins Technikzimmer ragt, also praktisch ein Innenfilter der halt nur im anderen Zimmer steht.
    Und wenn Du schon den Platz für ein eigenes Technikzimmer hast, dann plane gleich ein richtig großes TB mit ein. Für meinen 1400 L Pott habe ich ein 500 L TB.

    Grüße

    Jens

    HI

    Ich denke es liegt hier eine Verwechslung, bzw. Vermischung von zwei Arten vor.
    Es gibt blaue Drücker die richtig was umräumen können, ob das nun 20 kg große Steine sind lass ich mal offen....
    Aber das ist nicht der Rotzahndrücker (Odonus niger), sondern der blaue Drücker (Pseudobalistes fuscus). Die meisten Leute kennen den nur als kleinen niedlichen grün-gelb gestreiften Racker, aber als Alttier von über einem halben Meter Länge ist der komplett Blau und zerlegt alles was sich ihm in den Weg stellt. Dieser Drücker hat ja auch das typische frontständige Drücker Maul wie auch der Titanen oder Clowns Drücker, halt ein klassischer in Bodennähe lebender Beißer.
    Rotzahndrücker bleiben Zeit ihres Lebens planktonisch, deswegen haben sie auch das im Verhältnis zur Körpergröße wesentlich kleinere und oberständige Maul. Ob das mit den Vieren bei Kai's Becken gut geht wird die Zeit zeigen, wenigstens ist da ja 5 m Platz zum schwimmen. Aber das die ihm das Becken zerlegen oder die Deko neu platzieren glaube ich nicht.

    Grüße

    Jens