Beiträge von Jackrum

    hallo werner, das ist soweit richtig. Im ansatz misst du die nährstoffe, die noch nicht aufgenommen wurden.
    Um belastungen im aquarium zu verhindern, sollte man mit dem verfüttern des ansatzes bis zu einem bestimmten wert warten. Aber da gibt es versiertere leute um zu sagen wann der beste zeitpunkt dafür ist. Hab das nur knapp ein jahr gemacht.

    Aber der entscheidende punkt ist, dass du beim verfüttern ja immer nährstoffe ins aquarium einbringst, die dann verstoffwechselt werden müssen. Dabei ist es erst mal egal, ob es sich um phyto oder frofu oder sonstwas handelt. Das becken muss damit klarkommen können und die biomasse zügig umsetzen können, damit sich die nährstoffe weiter anreichern. Wenn also nährstoffe steigen, wäre die erste maßnahme weniger einzubringen.

    denke das kann verschiedene ursachen haben. Angefangen beim licht über die strömung bis hin zum spurenelementhaushalt.
    Hast du das selbe tier auch an einem anderen standort bzw. becken? Erst dann könnte man vielleicht sagen, dass die wuchsform abweichend ist.

    Um welches tier handelt es sich denn genau? Bei corals of the world könntest du dann mit bildern aus dem natürlichen habitat vergleichen.

    hm.

    wenn limitierungsanzeichen vorhanden sind, würde ich dennoch mit einer minimalen dosis po4 erhöhen. von hungern zu sterben ist es für die korallen ein kurzer weg. wenn die dann mal richtig akklimatidiert sind (also mehr als drei vier monate im becken stehen) dann kannst du das langsam wieder drücken. in dem bereich muss man genau beobachten und langsam ändern. aber das weißt du ja.

    ich würde nur nicht wegen ein/zwei 0,01mg po4 pro liter zwei korallen himmeln.

    was sagen denn deine tiere?

    wenn du das niveau zuverlässig halten kannst und die tiere gut stehen, gibt es keinen grund, das zu ändern. die prämisse ist, dass sich die tiere wohl fühlen. du probierst jetzt doch auch das coral glow. das ist doch ein korallenfutter.

    die crux ist, wenn du po4 anhebst auf ein "sicheres" niveau, werden die farben vermutlich hinter den möglichkeiten zurückbleiben. ich bin früher, noch zu 100% ls-zeiten immer mit po4/no3 nn gefahren. hatte aber auch immer ausreichenden fischbesatz und 2x wöchentlich flüssiges korallenfutter dosiert (und t5 über dem becken). diese farbintensität habe ich jetzt mit hohem anteil künstlichem gestein und po4/no3 bei 0.05/3 nicht mehr. ich trau mich aber auch nicht, tiefer zu gehen trotz mehr als ausreichendem fischbesatz (zumindest im moment noch nicht). die entscheidung wird dir niemand abnehmen können. du musst halt alle deine tiere optimal kennen und sofort sehen, wenn ihnen etwas nicht passt UND woher das eventuell kommt.

    gib ihr zeit sich zu erhohlen. Du könntest den po4 natürlich anheben auf 0,05, aber solche drops können auch so kurzfristig vorkommen. Das müsste sie verkraftet haben. Ich glaub da gibt es eher ne andere ursache.

    Allerdings, sollte sie es nicht packen, das skelett unbedingt im becken lassen und auf der unterseite immer mal wieder nachschauen. Nach dem ableben des muttertieres entstehen da oft die ableger.

    nun, ich habe bisher noch nie gedippt.
    Die bekannten korallenschädlinge hatte ich vermutlich nicht. Noch nie welche gesehen bei mir. Außer im ersten 300er mal planarien. Ich hatte aber auch immer von vorneherein einen fischbesatz, der sich darum kümmert.

    Und ich teile die skepsis, dass unsere becken heutzutage die tendenz haben, in sachen biodiversität zu verkümmern. Mittel bis langfristig würde ich in solchen becken eher probleme erwarten was stabilität und selbstreinigung betrifft.

    Klar kann mal was unerwünschtes überhand nehmen. Aber hier findet sich doch meist eine biologische alternative.
    Ich will das dippen gar nicht verteufeln. Im gegenteil, es gibt situationen, wo ich dad auch machen würde. Zb bei übernahme aus irgendwie gearteten havarierten becken wo ersichtlich ein massives problem besteht wie rtn oder ähnliches. Aber ich denke, wir sind allgemein gesprochen zu schnell mit irgendwelchen mittelchen bei der hand.

    Plexiglas ist beschichtet teuerer als glas. unbeschichtet scheint alles durch. und leider sieht man jeden kratzer drauf.
    es soll im endeffekt wieder so wie mit dem lakierten glas aussehen. nur leichter und unempfindlicher sein.

    hallo forum,

    Ich muss mir einen neuen lichtkranz basteln und suche dafür ein geeignetes material.
    Voraussetzungen wären: leicht, blickdicht, gut zu verarbeiten, gut zu kleben und möglichst kratzbeständig und biegesteif.
    Am besten in schwarz hochglanz erhältlich. Beim letzten punkt wirds vermutlich schwierig.

    kunststoff wäre das mittel der wahl. Acryl und plexi scheiden aber aus. Vorschläge?

    Mein alter war aus lakiertem glas. Sah gut aus, war aber zu schwer und hat öfter mal an den ecken gelitten. Wurde dadurch verletzungsträchtig.Mit der folge, dass ich den dann nicht immer gleich wieder aufgesetzt habe. Gestern war so eine nacht die meine grundel gleich zum springen genutzt hat.

    vielleicht über zwei unabhängige nachfüllsysteme.
    Die normale verdunstung ist relativ träge. Messung im tb. Wenn die auslöst, wird osmosewasser nachgefüllt.

    Die wasserentnahme bei wasserwechsel passiert ja relaiv schnell. Messung daher im aquarium. Im zweifel könntest du bei wasserentnahme aus dem aquarium vorher auch den kreislauf zum tb schliessen bis du fertig bist.

    Das dürfte die einfachste möglichkeit sein. Im normalfall ist der wasserstand im aquarium immer gleich. Verdunstung wird im tb ausgeglichen. Wenn sich der wasserstand im aquarium ändert, müsste die nachfüllung für das salzwasser so schnell erfolgen, dass der sensor im tb das nicht mitbekommt. Eine ordentliche pumpe wäre dafür erforderlich.

    In meinem kopf funktioniert das...ob das tatsächlich so ist müsste man versuchen.
    Risiko sehe ich vor allem beim sensor im aquarium wegen veralgen und bei der nachfüllpumpe im salzwasser=nachfülltank. Wenn die läger ohne nutzung da drin liegt, kann sie vielleicht fest gehen.

    das ist ganz einfach. Wenn die beläge weniger werden, dann weiter wie bisher. Beläge stören und entfernen. Du siehst doch schon erfolge. Meerwasser hat fast ausschließlich mit geduld und ausdauer zu tun. Das sind keine selbstläufer. Den pflegerischen aufwand muss man einfach betreiben. Irgendwann sind auch die restlichen beläge weg.

    Und zu den bildern... da ist viel detritus dabei und die vergrößerung reicht noch nicht aus. Sicher sind es cyanos und ein paar kieselalgen. Die proben sehen nicht dramatisch aus. Das wird sich regeln, du bist mmn auf dem richtifen weg.

    danke chris für den aufwand.

    Natürlich war das kein wissenschaftlicher aufbau. Muss es doch auch gar nicht sein.
    Es zeigt zuallererst folgendes: jedes becken ist anders. Man kann die entwicklung nicht vorweg nehmen. Auch ein mit 100% ls gestartetes becken kan havarieren. Aber man kann wahrscheinlichkeiten ableiten, die sich dann in der summe der gemachten erfahrungen auch durchaus belegen lassen. Wenn du biomasse mit einbringst geht es schneller und leichter. Die wahrscheinlichkeit einer havarie sinkt jedoch je grösser die menge sn biologischer aktivität ist die eingebracht wird.

    Ich denke, das ist auch der punkt, an dem der initiale fehler bei vielen anfängern passiert. Und der wäre ein monetärer. Da wird viel geld für becken, technik und versorgung bereitgestellt, aber wenn es dann an die biologie geht, fehlt es dann und reicht nur noch für wenige stöpsel. Das ist dem anwender oft nicht bewusst. Und dann wirds schwierig.

    So mal als beispiel ein 300 liter becken. Unter der prämisse, dass ich keine ableger oder größere stöcke von bekannten bekommen kann, also alles neu kaufen muss, dann sind 20 bis 25 tiere zum anfang nicht zu wenig. Dafür liege ich aber vorne weg schon deutlich über 1000 euro. Und das becken ist noch nicht voll. Jemand der neu angefangen hat und sich gerade für 4 bis 5000 euros die hardware angeschaft hat, hat das vielleicht nicht mit auf dem schirm. Denn die 1000+ die noch on top kommen, sind erst der anfang

    Moin. Dinos hab ich auf den aufnahmen keine gesehen. Dafür war die vergrößerung wohl zu klein.
    honny hattest du kugelige, bränliche objekte die sich wie autoscooter bewegt haben? Wenn nicht sinds vermutlich keine dinos

    Aber cyanos sind deutlich zu erkennen. Wie stark ist denn der befall aktuell insgesamt? Kannst du ein aktuelles bild vom becken posten?

    ach so, das relativiert dann etwas. weil so wären die farben klasse.

    für mehr wachstum könntest du tatsächlich auf die shallow-reef einstellungen wechseln. zumindest so lange, bis alles stabil angewachsen ist und das gestein überwächst. danach wieder zurück auf das plakative. glaube, das versuche ich auch mal noch. wobei ich mir mit meinen lps dann unsicher bin. zum wechseln würde ich die intensität aber für ein paar wochen runterregeln. so auf maximal 60% und dann langsam hochfahren. sobald man sieht, das zooxanthellen ausgestossen werden, ist es zuviel. aber das weisst du ja.

    die farben sind sogar sehr gut. wenn du das mit den nährstoffen sicher so halten kannst, würde ich nix ändern. auf den bildern wirkt das licht schö hell... was heisst hier nochmal standard einstellung?

    und wo findest du, sehen deine koralen gestresst aus? mir fällt da auf den ersten blick nix auf.

    Hai,

    ich habe auf 150x100 vier stratons seit 1,5 jahren. anfangs mit den shallow-reef einstellungen. gestartet mit 50%. aber mir hat persönlich die lichtfarbe nicht gefallen. das wirkte auf mich zu dunkel.
    mittlerweile bin ich seit ca einem jahr auf einer modifizierten lps/sps programm unterwegs bei 75% im maximum. die intensität kann ich nur sehr langsam steigern über den zeitraum von einigen wochen. 2% mehr führen bei mir reproduzierbar dazu, dass an manchen stellen dinos entstehen.

    wachstum von sps ist gut, lps moderat. ausfärbung bei beiden gut. das ist halt der kompromiss bei einem mischbesatz.

    dejong ist ja der großhändler/importeur für europa schlechthin. Das du da überhaupt antwort bekommen hast... die wollen sich eigentlich selbst nur mit gewerblichen kunden auseinander setzen...

    Aber es ist auf der anderen seite schon bezeichnend, wenn adressen weitergegeben werden, die faktisch nicht oder nicht mehr mit meerwasserfischen zu tun haben. Die sollten doch wissen, wer als händler immer ordert. Ts ts

    genau. Auf den steinen mit einem borstenpinsel oder einer weichen zahnbürste, im sand mit nem kleinen stöckchen oder mit einem mulmsauger. Die grundel war da am effektivsten.
    Schön darauf achten, dass kein mulm abgelagert wird. Die dichtesten cyanoteppiche waren da, wo auch ordentlich mulm lag. Von daher noch der tip mal mit der strömung zu experimentieren

    Und so dramatisch sieht es garnicht aus

    die werte sind prinzipiell ok.
    Es fehlt die angabe der dichte. Demnach wären ca und mg noch in relation zu setzen.

    Nährstoffe sind in ordnung. Mann muss sich hier nur klar machen, das po4 engmaschig zu kontrollieren ist und man die korallen gut beobachtet.

    wie lange läuft das becken jetzt? Wie groß ist das?

    Gesamtansicht wäre gut.

    Die ganzen mittelchen kannst du dir eigentlich schenken.

    Beläge mehrfach täglich stören. Das dauert mitunter recht lange. Bei mir waren das 15 monate. Manchmal sind die bedingungen zu gut... den letzten kick im sand hat eine baggergrundel gebracht.

    Ausdauer und geduld sind der schlüssel zum erfolg

    warum haust du dir solche mittel rein??? vor allem das cyano control... bei dem namen klingelt es gerade bei mir...


    Erfahrung mit Cyano Control

    und sehr informativ vor allem dieser tröt als das produkt gerade eingeführt wurde...
    https://www.riffaquaristikforum.de/threads/270426…t-cyano-control

    letztlich eine kohlenstoffquelle die zur bakterienvermehrung führt. das kann konkurrenz für cyanos sein, je nachdem, was sich durchsetzt. aber das große risiko der sauertoffzehrung darf nicht unerwähnt bleiben.

    es leute, die hatten herbe verluste
    es gab einige wenige, die gesagt haben, dass es geholfen hätte. aber hier fehlten die berichte nach einem längeren zeitraum.
    es gab etliche, bei denen es nix gebracht hat.

    letztlich bleibt folgendes: die ursache der cyanos wird damit nicht beseitigt. der einsatz dient hier nur dem hersteller. im schlimmsten fall riskierst du das leben der beckenbewohner. hauptsächlich betroffene waren wirbellose.

    hi,

    ich habe bereits mehrfach gelesen, dass sowohl wurdemanni als auch kuekenthali nur in der jugendphase glasrosen gefressen haben. demnach wäre immer auchzu hinterfragen, wie alt die jeweiligen tiere waren.

    ich kann aber in beiden fällen nicht aus eigener anschauung bestätigen, dass dieses so ist. ich habe beide arten schon gepflegt. jedoch habe ich diese nie beim fressen von glasrosen beobachtet weil sehr versteckt. eine übergriff auf sonstige korallen konnte ich allerdings auch nicht feststellen.

    ein sichtbares abnehmen von glasrosenbeständen habe ich nur bei tangfeilen und mit extrem guter effizienz beim parachaetodon ocellatus beobachtet.

    sehe ich das richtig, die blaue kurve läuft auf 100%? Und was ist die blaue kurve? Blau und violett?
    Dann wäre das der punkt mal anzusetzen.
    Fahre die ganze beleuchtung mal runter auf 60 bis 70%. Weiss und blau zu gleichen teilen. Beleuchtungsdauer 9 bis 10 stunden. Nährstoffe rein und stabil halten.

    Und doch. Eine dunkelkur fürs becken ist nicht ok wenn korallen drin sind. Was glaubst du kommt länger ohne licht aus? Korallen oder bakterien/niedere algen?

    hallo ingo,

    unabhängig von der qualität von livesand... der schwarze sand ist ziemlich sicher vulkanischen ursprungs. ich habe mich mittlerweise belehren lassen, dass es auch korallenriffe im vulkanischen gebieten gibt. eine ecke in indonesoien scheint da bekannt zu sein für. dennoch: im unterschied zum weissen sand besteht der schwarze nicht aus aragonit. keiner kann dir sagen, was tatsächlich alles in dem schwarzen sand vorhanden ist. wie gesagt, ziemlich sicher vulkanischen ursprungs. hast du noch sand übrig? falls ja, lege diesen für 24 stunden oder so in osmosewasser und lass da mal eine icp von anfertigen.

    ich wäre da nicht überrascht...