Beiträge von Jackrum

    hallo an alle die es interessiert... ich mache den vorläufigen endbericht eine woche früher als geplant. kommende woche werde ich das kaum schaffen.
    zunächst die aktuellen ww (nährstoffe)
    no3=9
    po4=0,08
    das ist soweit stabil geblieben, aber nur, weil ich mehr wodka dosiere und jetzt zusätzlich mit einer geringen menge po4-adsorber arbeite. ich führe mein becken langsam in die abhängigkeit. nach meinem urlaub werde ich als nächstes die menge zeolith erhöhen und dann weiter sehen. langfristig will ich wieder runter richtung no3= 1-3 und po4= 0,03 bis 0,05. vielleicht mache ich dann in ein paar wochen, wenn es ne zeitlang so gelaufen ist nochmal bilder. Von dem acroglow ist etwas mehr als die hälfte weg. sollte also reichen.

    jetzt mal die bilder. diesmal kommentiere ich nicht. seht selber...

    carduus

    gomezi

    insignis und hoeksemai

    microklados strawberry

    hyacinthus und millepora

    divaricata sourpatch

    granulosa

    latistella candyland

    millepora tropicfruit

    spathulata rainbow

    ich maße mir da nicht an, das sicher zu beurteilen. die bilder sind dafür zu schlecht. der rand ist recht breit und auch unregelmäßig (vor allem links hinten), was aber mit den lichtverhältnissen zusammenhängen könnte.
    sofern möglich bitte mal bessere (schärfer und in tageslichtfarbe) einstellen. optimalerweise dazu ein vergleichsbild von einiger zeit vorher. dann sieht man das ziemlich sicher.

    lippis gelten allgemein als sehr transportempfindlich. das und die tatsache, dass sie so unglaubliche vielschwimmer sind und einen riesen platzbedarf haben, lässt mich daran zweifel ob man sie guten gewissens in aquarien halten soll.

    ich könnte mir sogar vorstellen, dass es bei den lippis insgesamt die meisten ausfälle gibt.

    ich hatte selbst einige gehabt in meiner meerwasser-karriere. irgendwas war immer. keinen hatte ich länger als drei bis vier jahre. aber fast allen war gemein, dass sie sich nach dem einsetzen (immer akklimatisiert) sofort in den bodengrund verzogen haben! frühestens am nächsten tag waren die dann wieder zu sehen. in einem fall sogar erst nach drei tagen. man sollte also stress minimieren und vielleicht auf zwischenhälterung verzichten. die entscheidung muss man halt gut abwägen.

    ansonsten sind sie sehr widerstandsfähig. einen habe ich schon leicht angetrocknet mal vor dem aquarium gefunden. bewegt hat der sich nicht mehr. aber wasser drumrum war noch nicht getrocknet. den habe ich ein paar minuten mit der hand vor eine strömungspumpe gehalten. mit dem geöffneten maul voran. der hat das wieder gepackt. also aufpassen, die können sich sehr gut tot stellen.

    kein nitrat finde ich nicht merkwürdig. po4 ist quasi die endstufe. alles davor wird effektiv umgesetzt und verbraucht. das beobachtet man bei echtem ls eigentlich immer so. wenn dann noch ordentlich korallen drin sind, reduziert sich auch das phosphat und du landest an der limitierung. das war früher ein standardproblem bei "highend" riffbecken mit wenig besatz aber üppigen sps. hab ich oft in foren gelesen ("hilfe, meine korallen werden weiss aber die wasserwerte sind top... no3 und po4 nn" :rollen: ).
    die folge war dann fischbesatz aufstocken und entsprechned füttern bis alles wieder passte.

    ich würde bei so einem kleinen becken keine barsche mer zusetzen. die ocellaris sind schon teritorial. ein kleiner schleimfisch vielleicht, der auch an algen geht. aber mit denen habe ich keine erfahrung. da musst noch auf jemand anderen warten.

    wasserwechsel kannst du machen. denke aber daran, dass du no3 und po4 im auge behalten musst. das solltest du dosieren.

    wenn du den ww regelmäßig jede woche machst, dann benötigst du bei der größe erst mal keine spurenelemntversorgung. balling wird reichen. aber du solltest ein gutes salz verwenden.

    wassertests verwende ich von salifert, tm und aquaforest

    hallo andreas,

    das du ein algenwachstum trotz limitierung hast ist normal. es ist ja nicht so, dass du keine nährstoffe zuführen würdest. du fütterst ja. es wird nur alles sehr schnell umgesetzt.
    und wenn das alles ist, was nach einer woche wieder da ist, dann ist das ok. es fehlt vermutlich einfach nur an bewohnern, die diese algen abweiden. also mehr cleaning crew (schnecken) oder einen spezifischen algenabweidenden fisch. für letzteres müsste man schauen, ob es einen passenden für deine beckengröße gibt.

    das fehlende wachstum und die aufhellung deiner korallen hängt unmittelbar mit dem fehlen von nährstoffen zusammen. es bleibt hier offensichtlich nicht genug für deine korallen übrig. du bewegst dich am rande einer nährstofflimitierung. das licht kann natürlich auch eine rolle spielen, aber sehr wahrscheinlich ist das nicht.

    versuche mal folgendes:
    1. füttere die korallen mit einem korallenfutter. am besten nach abschalten der beleuchtung. ich verwende gerne von jbl das koralfluid. es geht aber auch entsprechendes staubfutter etc.
    2. dosiere kein kombipräparat sondern no3 und po4 jeweils gezielt aus einzelpräparaten.
    3. lass den abschäumer weiter laufen, aber ganz trocken eingestellt oder sogar ohne topf. sauerstoffeintrag ist immer sehr wichtig (sofern du diesen nicht anders gewährleisten kannst)

    gerade die beiden ersten maßnahmen sollten dir nitrat und phosphat wieder in den nachweisbaren bereich bringen.

    moin sven,
    immer dabei auch die beleuchtung im auge behalten.

    bei zuwenig oder "falsch" eingestellt mögen die auswirkungen überschaubar bleiben.

    schon klar joe das beleuchtung auswirkung hat. aber nur,wenn ich diese während bzw. in einem definiterten zeitraum vor dem versuch ändere. in meinem fall kann ich aber feststellen, dass ich da in den vergangenen monaten ganz sicher keine veränderung vorgenommen habe. also die farbliche ausprägung auf den ersen bildern war schon eine geraume zeit so. ist also als status quo in meinem becken anzusehen.

    ich denke man wird das acroglow im zusammenhang mit den anderen produkten von korallenzucht pohl sehen müssen. Das ganze basiert hauptsächlich auf zeolith. Nährstoffarmes system was zunächst zu helleren pastellfarbenen korallen führt. Dazu dann die diversen mittelchen mit elementkonzentrationen um entsprechende farbintensivierungen zu erreichen.
    Das acroglow wiederum dient als lockstoff dazu die polypenexpansion anzuregen, damit die aufnahme von korallenfutter optimiert werden kann. So kann man effektiv im nährstoffarmen bereich fahren..

    Als reines lockmittel wär es mir aber viel zu teuer. Den gleichen effekt hat man früher mit maggi erreicht.

    Soweit meine vermutung. Ich erwarte in den kommenden wochen keine besondere farbliche verbesserungen..
    Ein aufhellen noch wenn ich die nährstoffe drücken kann. Aber mehr wird es allein mit dem acroglow nicht werden.

    so, ein kleiner zwischenstatus.

    ich würde sagen: durchwachsen. polypenbild ist insgesamt deutlich besser geworden. bei manchen sogar extrem.
    farbliche veränderungen: teils teils. ich will mir da noch kein urteil zutrauen, weil wie oben schon erwähnt seite dem start des versuchs meine nährstoffe anfgestiegen sind.
    von no3/po4 ~ 3/0,05 auf ~ 10/0,09. ich will da jetzt kurzfristig nicht groß eingreifen. aber an dem zu spät gewechselten zeolithfilter alleine lags nicht. mein igelfisch fordert und frisst seit einiger zeit deutlich mehr. denke, es kommt daher. dementsprechend sindfarbliche entwicklungen mit vorbehalt zu sehen.

    aber schaut selbst:

    carduus - minimal dunkler

    gomezi - keine veränderung

    insignis mit mehr grün; hoeksemai minimal intensiver aber polypenbild deutlich besser

    strawberry dunkelt ein; polypenbild extrem stark. kommt auf dem bild leider nicht so rüber

    millepora und hyacinthus: ich glaube, hier hat mir die cam nen streich gespielt. kommt durch den autofocus. wenn das so echt wäre , wäre es schon krass. warten wir bis juni/juli

    sourpatch: hier sehe ich keine wirklichen veränderungen

    granulosa: auch keine wirklichen veränderungen

    candyland: leichte aufhellung, deutlich besseres polypenbild und gutes wachstum

    tropic fruit: intensivere farbe und deutlich besseres polypenbild

    spathulata rainbow: etwas intensiver;

    tendenziell meine ich, dass sich die erhöhung der nährstoff auf das farbbild nicht negativ auswirken. korallen werden nicht wirklich dunkel und verlieren auch nicht die mehrfarbigkeit, was ich bei erhöhten nährstoffen eigentlich erwarten würde. andererseits sehe ich beim acroglow eher einen deutlichen effekt richtung polypenbild als bei der ausfärbung. und bei den festgestellten farbintensivierungen scheint es vor allem auf mehrfarbige acroporen auswirkungen zu zeigen.

    moin steffen,

    aus stuttgart hast doch direkt drei große händler fast vor der haustüre: korallen-outlet, fauna marine und whitecorals. vor allem ersteren kann ich dir wärmstens empfehlen. da werden viele recht neidisch sein :winking_face:

    naja, ich seh es erst mal nicht als problem.
    wenn das so bleibt, ist das reinigen vom as etwas angenehmer.

    und wenn ich das am ende verkaufen kann... ne, scherz beiseite. mich hats nur gewundert.
    zumnachschauen bin ich vor lauter faulheit noch gar nicht gekommen. vielleicht morgen. heute bin ich zufrieden mit dem "ins becken schauen"

    wie... ihr kauft nicht nach farbe und floureszenz?

    was ist mit dem preis? mindestens 3-stellig doch schon, oder?
    und ganz wichtig die bezeichnung muss unbedingt folgende worte beinhalten: ultra, rare, multicolor, premium, super und toxic... wahlweise ergänzt duch obst- oder fahrzeugname...

    ... sonst kann das doch nix taugen hajo. also ehrlich :angeltu:

    danke für die antworten...

    Mikroskop ist vorhanden, nur eingemottet und ich hab grad keine lust für auf den speicher zu klettern. Werd ich aber am wochenende mal machen.

    Im becken selbst ist keine trübung vorhanden.
    Den test mit dem waschbenzin mach ich gleich morgen vormittag.
    Mein technikbecken ist nicht komplett dunkel. Meist ist eine hälfte offen, also tageslichteinfall ist vorhanden...
    Von daher möglich... wer weiss.. vielleicht kann ich demnächst aus scheixxx geld machen :grinning_squinting_face:

    Trotzdem, wieso das vor ein paar wochen so einfach angefangen hat. Phyto hab ich in dem becken bisher nicht dosiert.

    hallo alle,

    mir fällt seit einiger zeit auf, dass die suppe die mein abschäumer aus dem becken holt etwas ungewöhnlich riecht und aussieht. das ist nicht mehr braun, sondern ein schönes sattes grün und der geruck hat auch eine deutliche heu-note... kennt jemand sowas auch?

    es sieht im prinzip aus wie phytoplankton...

    Vorsicht! Dieser Kumpel kann auf kleinere Fische übergriffig werden.Ich musste mal mit ansehen, wie im Händlerbecken ein kleiner Fisch dieser Art einen gleich grossen Kollegen im Maul hatte.
    Er hatte ihn gepackt, konnte ihn letztendlich doch nicht herunterwürgen.

    Gruß
    Hajo

    ...barsch halt. war es ein kollege der gleichen art oder was artfremdes? weil im ersteren falle gilt ja der hinweis, das zu einer gruppe nachsetzen nicht möglich ist.
    mein händler meinte das sie ansonsten sehr friedlich sind... aber ich rede hier halt nicht aus eigener anschauung. habe sie nur mal beim händler gesehen und fand sie außerordentlich hübsch.

    die angabe bei fossa und nielsen (band 3, seite 283/284, 2. Aufl. 1995) sagt sogar bei zu erwartender länge von "nur" 18cm passt t.flavescens auch in kleinere aquarian ab mindestens 150l...
    baensch und debelius bestätigen im prinzip diese aussage und halten es für beckenlängen ab 100cm für möglich ( meerwasser atlas, seite 743, 2. Aufl. 1995) und auch dakin geht von beckenlängen mit mindestens 120cm und bruttovolumen von 205l für doktoren aus (das meerwasseraquarium, seite 80, 1. Aufl. 1997)

    ich gehe mal nicht davon aus, dass du die fische schon seit mitte der 90er hast. es war halt doch nicht alles besser früher.

    das man im falle von artgerechter haltung von fischen, insbesondere von doktoren, derart alte literatur bemüßigt, halte ich für falsch!

    deswegen will ich deine aussage hier ganz klar kontern (nicht damit man anfängt sich das schön zu reden): derart schwimmfreudige fische wie doktoren, egal aus welcher familie, gehören nicht in kleine becken! ich halte bei doktoren 600l als unterste größe. und das auch nur bei den kleineren vertretern. und ich liege damit auch schon unter den angaben aus dem mewalex. mehr meer ist sicherlich besser.

    beim einharzen unbedingt auf aquarientaugliches harz achten!moin. in dem 2. link von sandy steht in der beschreibung als material für die ummantelung pp. sind also auch nicht tauglich.
    man wird vermutlich selber zusätzlich noch mit aquarientauglichem harz vergießen müssen. das dürfte funktionieren, aber auf grund der dicke der ummantelung muss man dann eventuell den magneten eine nummer stärker wählen. im endefekt kann man dann auch die "nackigen" nehmen wenn man den aufwand betreiben muss.

    wie das aber in sachen versprödung beim harz aussieht...?

    vielleicht ginge ein versiegeln in flüssiger teichfolie.

    wierder ein lustiges bilderrätsel :smiling_face:

    ich würde auf eine a. lianae tippen. https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1511_Acropora_lianae.htm
    und bei corals of the world: http://www.coralsoftheworld.org/species_factsh…cropora-lianae/

    für die nasuta sind die koraliten nicht "geometrisch" exakt wie auf den bildern im mewalwex. wobei ich mir da auch nicht sicher wäre, ob das tatsächlich immer der gleiche typus ist der da gezeigt wird. aber auf corals of the world stehen die bei nasuta doch sehr in reih und glid: http://www.coralsoftheworld.org/species_factsh…cropora-nasuta/

    vermutlich sieht man das alles aber eh erst, wenn sie deutlich größer ist.

    das ist doch ein wenig wie mit der henne und dem ei...

    zunächst würde ich mal davon ausgehen, dass vor allem der großhändler, also leute wie dejong, einen frischen import erst mal in die quarantäne schicken. ist dem denn nicht so?
    wer also weiteren stress für die tiere vermeiden möchte, könnte daher auf den gedanken kommen, vom zwischen- endkundenhändler erst gar nicht auspacken zu lassen, sondern direkt in die eigene anlage zu setzen. das wäre dann nur einmal stress (aber dafür ein sehr großer mit eventuell langem transportweg etc.).

    und auf der anderen seite muss man sich bewußt machen, haben wir alle keine sterilen becken. auch die händler nicht. ich würde daher immer davon ausgehen, dass es immer einen irgendwie gearteten keimdruck gibt. in jeder anlage! wenn der fisch fit und ansonsten "gesund" ist, kommt er mit erregern und parasiten klar. hat der fisch viel stress, wird er anfällig und erkrankt.
    meine theorie ist, dass prinzipiell jeder fisch gefährdet ist, und es nur auf die stress verursachenden umstände ankommt ob ein fisch erkrankt.

    ein frisch importierter fisch hat in der regel besonders viel stress. seine keime bringt er dann auch gleich noch mit. er trifft auf einen für ihn neuen altbestand und neue keime, das stresslevel steigt zusätzlich und was ihm so gerade eben noch keine probleme bereitet hat, bricht sich bahn.

    ich habe sowohl schon den direkt importierten fisch eingesetzt, auch den fisch der schon lange gehältert war. und ich hatte dennoch nur ein einziges mal probleme mit pünktchen. und ausgerechnet bei diesen fisch habe ich mir über einige wochen (6 - :smiling_face_with_sunglasses: im händlerbecken anschauen können. ohne dass er da anzeichen gehabt hätte. man steckt jedenfalls nicht drin.

    das ganze macht die notwendigkeit eines qurantänebeckens aber nicht obsolet. viele behandlungen lassen sich im riffbecken nicht durchführen. und je nach besatz macht es schon sinn, einen neuen fisch erst einmal separat zu beobachten und fit zu machen für neue stressoren bevor man ihn ins eigentliche becken setzt.

    mmn sind einige faktoren essentiell, die man grundsätzlich vorher bedenken sollte, um stress zu reduzieren:
    sind unterstützende maßnahmen wie uv etc. vorhanden?
    ist der vorhandene bestand gesund und verträgt eine änderung der fischgesellschaft oder ist das ganze eh nicht so harmonisch?
    ist die einrichtung des beckens tauglich für den neuzugang?
    passt die beckengröße zum neuzugang?

    alles was das stressniveau lindert ist hier hilfreich

    nicht zwangsweise, ja. aber die tatsache, dass die normale straton maximal drei jahre käuflich verfügbar war (meine es war sogar weniger) finde ich da nicht so toll. ein nachkauf ist damit nicht mehr möglich. habe ich einen defekt, muss ich mir was anderes dazusetzen. schön ist anders. und ob es das gleiche ist? das wage ich zu bezweifeln.

    für eine frühzeitige anwendung von protomor spricht, dass in einem frühen stadium der fisch noch stärker in der abwehr ist. je länger die krankheit andauert, desto geschwächter ist der fisch. das gilt zu beachten.

    nicht jeder ausfall ist auch wirklich dem medikament anzulasten. Linkstein: um welche tiere handelte es sich und wie war der genaue verlauf?

    ich selbst hatte keine ausfälle. allerdings musste ich zwei behandlungszyklen durchführen (was laut hersteller auch möglich ist)

    was eine große unterstützung ist, wäre das vorhandensein von putzern. in meinem fall eine weißbandputzergarnele. mein besatz stand schlange vor der garnele.

    @ chris: die pünktchen auf dem bild erscheinen mir etwas groß (eventuell auch der bewegung des fisches bei der aufnahme geschuldet?). ich wäre mir da nicht so sicher, ob es pünktchen oder nicht vielleicht ein anderer parasit ist.

    könnte eine meerwasser assel sein. Ist aber nicht gut zu erkennen.
    Bewegt sich das? Versuche mal ein scharfes bild hinzubekommen und so, dass man sich nicht den hals verdrehen muss.

    die hohen nährstoffwerte erklären sich durch noch nicht richtig laufende abbauprozesse.
    Becken die mit totem gestein gestartet werden, dazu zählt auch die riffkeramik, benötigen ungleich viel länger bis sie richtig rund und stabil laufen wie wenn mit ls gestartet wurde. Auch ist, vor allem bei künstlicher deko, auch dazu zählt die keramik, die besiedelungsfläche für bakterien viel kleiner als bei ls. Bei voll mit gutem ls besetzten becken hast du den peak nach wenigen tagen und kannst schnell besetzen. Stabilität hast da nach normal spätestens drei monaten. Bei künstlichen dauert das gerne 18 monate und länger.

    Wenn Du dann noch viel und große fische einsetzt, hast viel eintrag, der aber noch nicht richtig reduziert werden kann.

    Am anfang ist da auch eine no2 testung sinnvoll. Solange sich da noch nix bewegt, wird auch so gut wie nix abgebaut. Im meerwasser schaut man da nicht so drauf, weil no2 für die tiere hier nicht so das thema ist. Aber es ist ein indiz, wie weit der abbau schon funktioniert. Deswegen finde ich den wert am anfang eben doch interessant.

    Aber wie chris schon sagt, überlege dir was du eigentlich willst. In der zwischenzeit folgst du der empfehlung von ati, nämlich wasserwechsel, jod und flourid anpassen. Das reicht erst mal aus. Dazu beluest du dich weiter in der materie und stellst deine fragen. Und danach kannst dann den geplanten weg beschreiten.

    mit kohlenstoffdosierung immer vorsichtig sein. Ich würde das einem anfäger ohne entsprechende hinweise und anleitung auf keinen fall empfehlen!
    Das erfordert peinlich exakte dosierung und tägliche messung von no3 und po4! Da muss man wissen, wie man sich an die dosis herantestet und wie und wann man wieder reduziert um die erhaltungsdosis zu finden.

    Und bevor man kohlenstoffdosierung einsetzt, sollten alle anderen wege schon versucht sein. Man erhöht damit die bakterienpopulation drastisch. Das führt nicht nur zu entsprechenden belägen in pumpen und technikbecken, sonder das zehrt auch gewaltig am o2. Ein abschäumer muss da dauerhaft mitlaufen!

    Noch was zum sand: in der beschreibung steht quarzsand. Ist also kein im meerwasser natürlich vorkommender sand. Meerwassertauglichkeit würde ich dem nicht zusprechen.

    Hier sind wasserwechsel als erstes angezeigt und wie meine vorredner schon sagten: reduzierung des fischbesatzes. Der falter und der doc werden eh recht groß und da sind die 430l sehr knapp bemessen. Zumal für beide zusammen. Beim spitzkopfkugelfisch weiss ichs nicht auswendig. Meine der bleibt klein und könnte passen.

    auf den bildern kann ich leider nichts erkennen. vor allem ist das alles zu violett-/blaulastig.
    Und wie sandy schon schrieb: wir berauchen da mehr input.
    bei der icp sehe ich allerdings schon noch ein paar auffälligkeiten, die vor allem in kombination zu problemen führen.

    die von ati empfohlene vorgehenseise würde ich mittragen. also wasserwechsel und jod dosieren. flouid würde ich auch anpassen.
    aber ansonsten kann man nicht viel zu sagen.
    die sangokai-dosierung richtet sich nach der wassermenge. wie groß ist das becken?

    moin,

    ich habe ein stahlunterschrank. allerdings lackiert. das würde ich nicht mehr machen. sobald die lackierung (das gilt auch für die pulverbeschichtung) durch ist, fängt das an zu rosten. der pflegeaufwand erhöht sich damit und ein unsicheres gefühl bleibt. ich hatte jetzt schon zwei mal eine kleine flutung auf dem boden und seit dem da auch rostspuren...

    beim nächsten mal entweder ein holzbau, oder alu.
    bei alu würde ich dem stecksystem nur bis zu gewissen größen vertauen schenken. die stabilität bei den stecksystemen wird nur durch das einbringen von scherwänden gewährleistet. das ist mir persönlich zu dünn.

    die systemprofile lassen sich ja individuell zuschneiden. da gibt es auch entsprechende verstärkungen und winkel etc. so dass man da ganz individuell arbeiten kann.
    für das anbringen von verkleidungen (zb forex) eignen sich diese profile auch sehr gut. in den profilen sind ja rillen drin, in die sogenannte nutensteine eingeschoben werden können. die wiederum haben eine bohrung. in diese eine stahlschraube rein, dann haftet da auch ein magnet dran.

    ich habe auch den tunze osmolator. funktionierrt. aber halt im technikbecken wo der stand immer gleich bleibend sein soll.
    wenn du einen durch strömung schwankenden wasserstand hast, ist das keine gute idee. die sensoren können sich ja nicht auf einen pegel einstellen. UND ganz wichtig: wird der obere pegel überschritten, dann löst das einen recht lauten alarmton aus. damit wirst du nicht glücklich.

    du merkst hier sehr anschaulich den grossen vorteil von ls. Ein no2-peak gefolgt von einem no3-peak und dann einem schnellen rückgang der nährstoffe. So gestartete becken lassen sich sehr schnell besetzen.

    Das mit dem plastik ist halt leider die auswirkung von unserem menschlichen fehlverhalten. Auf die leistungsfähigkeit des ls hat es zum glück keine auswirkungen. Wohl aber auf die meerestiere die das fressen und daran zugrunde gehen.