Beiträge von Lightgear

    Zitat

    Original von klaus Jansen

    Der Kunde sucht jetzt jemanden, der in Lage ist, die Verrohrung entsprechend zu ändern, sowie seine beiden Becken, betreuen und warten kann. Es handelt sich um ein Plexiglassäulenbecken in einer Arztpraxis, sowie ein 15.000 Liter Riffbecken in einem Privathaus.
    Wer aus der Nähe Kassel kommt, bitte bei Royal-Exclusiv melden. Wir stellen dann den direkten Kontakt zu dem Kunden her.

    MFG .. Klaus Jansen

    Ich zieh nächste Woche um, wenn es ein Notfall ist müsste ich gucken, wenn das aber nur ein notwendiger Umbau ist, sorry. Ich kann aber meinen Chef Fragen ob der helfen könnte im neuen Jahr.

    Meine Email haste ja.

    Ich bin ab 29.12 nähe Cottbus :wink


    MfG Philipp

    Wenn der neue bei <0,02 mg/l - 1,8 mg/l misst hasst Du die richtige Skala und den richtigen Test,
    aber gelb ist da nichts, vllt. kennst Du nicht den alten, der 0,0 mg/l Abgleich ist um einiges farbiger
    als der neue, der ist wirklich fast farblos.


    MfG Philipp

    Guck einfach auf die Rückseite der Farbskala:

    JBL-Phosphat Test | blassgelb(0,1 mg/l) - dunkelblau(10 mg/l) | 5ml | 1x großer Löffel | 15x Tropfen |

    JBL-Phosphat Sensitiv Test | klar/farblos(0,05 mg/l) - dunkelblau(1,8 mg/l) | 10ml | 1x kleiner Löffel | 10x Tropfen |

    Vergleich die Testroutinen und guck auf die Fläschen, auf den neuen Tests stehen auf der Flasche
    die Reagenzmengen abgebildet auf den alten nicht.

    Alt: http://www.aquarichtig.de/shpSR.php?c=&A=623

    Neu: http://www.bero-aquatec.de/jbl-phosphat-t…ef=preisroboter

    Warum auch immer, auf der jbl.de Seite ist eine neue Verpackung mit alten Testinhalt abgeildet.


    MfG Philipp

    Also theoretische ja, aber Du hast ja auch schon bedenken geäußert,
    ich würde es aber sein lassen. Das größe Problem sehe ich, wenn
    dein Bohrer mal stecken bleibt und den Stein mitdreht und das in Richtung Scheibe.

    Generell kein Strom im Becken.


    MfG Philipp

    Becken: 80 x 50 x 50
    Stream: Tunze 6025
    Filter: Eheim 2211 (zur Kohlefilterung)
    AS: Tunze DOC 9002
    UV: 36 W UV-C + 400l/h Umwälzung

    Boden: Korallenbruch grob

    Das Becken hat 2 aus Lebendgestein gebaute Höhlen und ist mit C. taxifolia besetzt.

    Ist zwar nicht für die ganz großen, aber da kann ich in ruhe behandeln, bei kupferhaltigen
    Präparaten nehme ich die Caulerpa für die Zeit heraus.

    Marcus waum haben sie denn Ichtyo oder Oodinium bekommen ?

    Wasserwerte ?
    Neuzugang ?


    MfG Philipp

    JBL-Phosphat Test | blassgelb(0,1 mg/l) - dunkelblau(10 mg/l) | 5ml | 1x großer Löffel | 15x Tropfen |

    JBL-Phosphat Sensitiv Test | klar/farblos(0,05 mg/l) - dunkelblau(1,8 mg/l) | 10ml | 1x kleiner Löffel | 10x Tropfen |

    Genauigkeit ist ok, hatte bisher keinen der neuen "sensitiv" PO4 Tests, die von der meiner Multireferenz abwichen.


    MfG Philipp

    Zitat

    Original von nopa86

    Hallo,

    diese Ausage ist falsch. Osmose Wasser ist zum trinken sehr gut geeignet. Wenn ich die Wahl zwischen UO Wasser und "Trink Wasser" aus der Leitung hätte würde ich Lieber UO Wasser Trinken

    http://www.eco-world.de/scripts/basics…s.prg?a_no=9041

    Gruß
    André

    Also ich würde auf dauer keine pures UO-Wasser trinken, ich hätte auch da Angst zu demineralisieren,
    zum Zubereiten von Speisen und Mischgetränken mag es ja gut sein, aber zum "puren Genuss" würde
    ich kein Wasser mit 2-15 µS/cm trinken.

    Sehr lustig finde ich aus der Werbesendung:

    Zitat

    Auch Tiere erkennen instinktiv die Vorteile von Osmosewasser.
    Machen Sie den Versuch und lassen Sie Ihr Haustier zwischen reinem Osmosewasser und Leitungswasser oder sogar Mineralwasser wählen!
    Es wird sich für das Osmosewasser entscheiden!
    Oder denken Sie an Fische! Die meisten Aquarianer haben Probleme mit der Wasserqualität, da Zierfische reines,
    weiches und schadstofffreies Wasser brauchen und empfindlich auf die kleinste Veränderung reagieren.
    Mit Osmosewasser erzielt man eine gleichbleibend gute Wasserqualität und die Tiere fühlen sich wohl wie der sprichwörtliche "Fisch im Wasser"!

    Der kleine Zusatz Namens Meersalz oder KH-Plus wird hier dezent vergessen :face_with_tongue: .

    Sorry fürs OT.


    MfG Philipp

    Also in einem Kundenbecken habe ich besagte Annemonenfische und das geht so gerade, die Maße sind 195 x 55 x 60.
    Die A. ocellaris verhauen eher die A. frenatus, so ist zumindest das Verhalten dieser Tiere.

    Generell würde ich aber wie Markus sagt, eher 1 Paar pflegen bei Dir im Becken.


    MfG Philipp

    Wenn das so wirklich ist, Wasser raus. Osmosewasser rein und weiter die Rückwand auslaugen
    und das solange bis Silikat 0,2 m/l - n.n ist.

    Alles andere ist halbherzig und hilft dir nicht. Sei Dir nur sicher das der Test ok ist,
    irgendwo einmal 2t Messung durchführen.


    MfG Philipp

    Ich würde auch nicht behaupten, das die Austragung sehr schnell geht, da ich auch immer wieder
    die Rücklösungsprozesse in das umgehbende Wasser haben werde, aber der Prozess sollte ansonsten so stattfinden.

    Das die Ausgasung von Ammoniak eine Rolle spielt glaube ich sehr wohl und auch besonders in der Aquaristik,
    weil im Meer solche hohen Ammoniumkonzentrationen kaum vorliegen werden.

    Ich würde aber auch eher glauben, dass der Hauptanteil an NH4+ zu Nitrit und Nitrat verstoffwechselt wird
    und dann das System wieder über die im Boden stattfindende Denitrifizierung verlässt.


    MfG Philipp

    Dann hoffen wir mal das Du keine größere Nitritkonzetration bekommst, ich hätte den neuen Boden erst nach und nach dazu getan.

    Und man darf Livesand ruhig in einen Eimer schütten und mit Meerwasser überschichten und dann Hand um hand eingeben, dann hat man etwas weniger Probleme mit der Trübung.


    MfG Philipp

    Ich bin vllt. nicht so in der Didaktik zu Hause, ich erkläre es mal ganz einfach.

    Stell Dir einen Eimer mit einer 5% Ammoniak Lösung vor. Nach 1 Stunde wird der
    der Raum merklich nach Ammoniak riechen. Wenn man nun in den Eimer eine Membranpumpe
    und einem Ausströmerstein einsetzt, gerät das Wasser in Bewegung,und es wird viel Luftvolumen
    durch das Wasser transportiert. Ich würde vermuten das die Ammoniakbelastung
    in der Umgehbung schneller erreicht wird, einfach weil ich mehr Grenzfläche pro Zeit anbiete.

    Und das selbe erwarte ich bei einem Eiweißabschäumer. Wenn also gasförmiges Ammoniak vorliegt,
    das auch ein GGW zwischen Flüssigkeit und überstehendem Gasraum besteht, da der Gasraum als
    unendlich groß angesehen werden darf, sollte dieser Austausch auch schon durch reine Diffusion
    ausglöst werden, um eine GGW-Konzetration mit der ammoniakfreien Umgehbung zu schaffen. Die
    zusätzliche durchströmende Luftmenge fördert dies nur um ein vielfaches.


    MfG Philipp

    Also wenn Du die Bücher alle gelesen hast, wirst Du sicher viel Fehler vermeiden.
    Du solltest evtl. aber auch Foren nutzen und diese mit deiner gewonnenen Information filtern und
    zu Wissen formen, das mit den Fragen kenn ich, es wird nie aufhören.

    Aber wenn Du eine direkte Frage zu Haltungskombinationen hast, wirst Du wohl um
    ein Forum oder eine Fachhändler nicht drum herum kommen, da hilft dir auch kein Buch.

    Du solltest nur generell einige Meinungen hören, wenn zu einem Thema zwei Meinungen
    hast, die komplett differieren, solltest Du aber hellhörig werden.

    Zur Wasserchemie, Ratgeber Meerwasserchemie ist sehr nett geschrieben,
    zu den haltungsempfelungen sind die Mergus Atlanten eigentlich ganz nützlich.
    Was ich auch noch schön finde ist die Neuauflage von Tetra, das ist als FAQ geschrieben,
    aber halt sehr schön um eine gewisse Handlungsfähigkeit zu schaffen.


    MfG Philipp

    pH / Ammoniak / Ammonium (Quelle: Ratgeber Meerwasserchemie)

    8,0 / 5,1 % / 94,9 %

    8,3 / 7,5 % / 92,5 %

    Dieses Gleichgewicht (GGW) liegt im Meerwasser bei 25 °C vor, wenn ich nun Luft
    in den Eiweißabschäumer einblase und fein verteile, wird das GGW verändert.
    Anteilig wird das Ammoniak in die größere Luftblasen aufgenommen und aus dem System entfernt.
    Dies geschieht über ein weiteres GGW, das in Relation zur Gaskonzentrationsverteilung steht
    und über diesen Mechanimus wird dann letztendlich Ammonium aus dem System eliminiert.


    MfG Philipp

    Zitat

    Ein Vorversuch im Labor zeigte eine sehr hohe Phosphatadsorption von über 400 mg Phosphat auf 250 ml Rowaphos. Bei einem Ringversuch [4] wurden weitere Daten gesammelt und Adsoptionsmengen von über 400mg Phosphat pro 250 ml Rowaphos gefunden. Die Wahl war gefallen und der Phosphatgehalt im Wasser wurde auf <0,05 mg/L gesenkt. Jetzt wurde der Einfuß von Phosphat untersucht. Mittels einer Dosierpumpe wurde für einen Zeitraum von 8 Wochen kontinuierlich Phosphat zudosiert. Bei einem Gehalt von 0,05 bis 0,15 mg/L Phosphat war das Wachstum maximal und lag bis zu 3 cm pro Monat (Acrop. formosa). Ab einem Gehalt von 0,25 mg/L sank die Wachstumsrate auf 2 cm, ab 0,5 mg/L auf 1 cm und ab 0,75 mg/L auf 0 cm pro Monat bei allen Steinkorallen. Alle anderen Parameter blieben unverändert. Ab 1,2 mg/L bekamen zwei Acropora-Stöcke sichtbare Schäden. Jetzt wurde das Phosphat wieder mittels Rowaphos entfernt und der Phosphatgehalt gesenkt. Als wachstumshemmend erwies sich somit eindeutig Phosphat.

    Quelle: http://www.teichratgeber.de/mbiostab1.html (unteres viertel der Seite)

    http://www.teichratgeber.de/ma_rowaphos.html

    Diese Quelle sagt ca. 1,6g /Liter.


    JBL PhosEx: (Quelle http://www.jbl.de)
    340 g des Produktes bindet 18.000 mg Phosphat dauerhaft ab. (~53g/kg)


    MfG Philipp

    Quelle Rowa bei 1mg/l

    100 ml pro 100-200Liter Meerwasser, wenn die 0,1-0,3 mg/l als soll an sehen,
    wäre es "im schlechtesten Fall".

    100ml absorbieren: 100.000 ml x (1,0 mg/l - 0,3 mg/l) = 70 g nach deren Angabe,
    wenn der Absorber die PO4-Konzentration von 1,0 mg/l auf 0,3 mg/l senkt. (ist nicht real)

    Ich würde dies als zu hoch ansehen, andere Produkte absorbieren ca 60 - 100 g Phosphat pro kg oder Liter.

    Weil Rowa gibt im Datenblatt nichts anderes an:
    http://www.rowa-wasser.de/aqua_produkt.h…pe=40&bereich=3 (Bedienungsanleitung)

    Korallenriff-Info:
    http://archiv.korallenriff.de/phosphatabsorber.html


    MfG Philipp

    Da ist kein Fehler dran.

    Ammonium liegt bei höherem pH und höherer Temperatur auch als Ammoniak (1-5%) vor
    und wenn übermäßig Luft in das System im Eiweißabschäumer gedrückt wird. Wird Ammoniak
    aus dem Gleichgewicht entfernt. So wird Ammonium wieder zu Ammoniak, weil es
    das Gleichgewicht hält und damit wird das Ammonium immer weiter entfernt.

    Nichts anderes kann man unter http://de.wikipedia.org/wiki/Ammonium lesen.

    Zur Formel, Ladungsgleichheit, Atom-Anhzahl ist ok, es fehlt nur ein Proton auf beiden Seiten,
    da steht also nichts anderes, bis darauf das der Wiki-Autor propagieren will, um zu verdeutlichen das im sauren Medium eher NH4+ vorliegt.
    Ich sage will damit verdeutlichen das im alkalischen Medium Ammonium eher als Ammoniak vorliegt.


    MfG Philipp

    Zitat

    NH4 (Ammonium) und NH3 (Ammoniak) werden nicht oder kaum vom Abschäumer erfasst. Es sind anorganische Moleküle.


    NH4+ + OH- <--==> NH3 + H20 ab pH > 7 durch den Gasaustausch wird aus dem Gleichgewicht
    immer mehr NH3 heraus gezogen und so wird sehr wohl Ammonium durch den Abschäumer minimiert.

    Zitat

    So habe ich das nicht gesagt.
    zu a: siehe oben,
    zu b: Der anaerobe Nitratabbau (nicht Stickstoffabbau) zehrt keinen Sauerstoff, sondern er benötigt keinen.


    Entschuldige das ist falsch ausgedrückt, der Abbau reduziert NO3 zu N2 über einige Zwischenstufen,
    dabei wird von den Bakterien Sauerstoff aufgenommen (gezehrt).

    MfG Philipp

    Also meines Wissens nach ist Nitrat schon proportional zu der Abschäumleistung,
    in dem Sinne, wenn viele Eiweiße und andere hydrophobe Stoffe im Becken sind,
    wird viel abgeschäumt. Wenn viele Eiweiße im Becken sind können viele Stickstoff-
    verbindungen entstehn und zwar in diesen stark vereinfachten Verstoffwechselungsketten:

    von Futterstoffen oder Hautwechseln niedere Tiere direkt:

    1. NR3 + x O2 -> NO2 + 1/2 O2 -> NO3

    oder aus den Veratmungen der Fische:

    2. NH4 + 2 O2 -> NO2 + 2H2O -> NO2 + 1/2 O2 -> NO3

    Beide Ausgangskonzentrationen werden durch den Eiweißabschäumer ruduziert,
    bei 1. wird eine erhöte Eiweißabschäumeraktivität zu beobachten sein.

    Weil die Eiweiße sich an die feinen Luftblasen, auf Grund von Oberflächenenergieminimierung,
    lieber anlagern, als das sie sich im Wasser lösen, wenn sie es überhaupt können und nicht
    durch Partikel schon adsorbiert sind.

    Grob kann man also sagen, sind mehr Eiweiße wodurch auch immer im Becken,
    resultiert daraus auch möglicherweise auch mehr NO3. Wenn ich aber eine
    reine Nitratlösung ins Wasser geben würde, würde der Abschäumer nicht
    aus diesem Grund mehr abschäumen.

    Die Phosphate werden, wenn sie einen organischen Rest haben, auch abgeschäumt,
    wenn sie als reines Ion vorliegen eher nicht.

    Der Stickstoffabbau führt über 2 Wege, wie Ingrid schon sagt,
    a) über den Eiweißabschäumer, der NH4 als NH3 ausgast und unverwertete sticksoffhaltige Verbindungen abschäumt.
    b) über sauerstoffzerenden (aneroben) Stickstoffabbau im Bodengrund, dabei verlässt
    der Stickstoff das Aquarium auch als Gas, aber als N2.


    MfG Philipp