Beiträge von Lightgear

    Ok Armin das macht Sinn, dann habe ich nur eine Frage, da ich diese Fulvinsäuren nicht sogut
    beurteilen kann, bzw. welche genau vorliegt. Werden diese durch UV-Klärer zerstört, durch
    dessen Strahlungseinwirkung oder reicht das minimal gebildete Ozon durch den UV-C-Klärer aus ?

    Weil 2 Tage nach Inbetriebnahme war das Becken kaum noch gelbstichig, auf eine Durchsichtslänge von 90cm.

    Ich hab mir auch noch mal Deinen Artikel von 02/09 durchgelesen, ich verstehe das so wie auch
    im Artikel von H-W das die Abschäumung durch Proteine kaum beeinflusst wird, sie aber trotzdem
    abgeführt werden, auch wenn sie die Abschäumung nicht fördern, müssten sie dennnoch
    Schwermetalle transportieren können oder habe ich das missverstanden ?


    MfG Philipp

    Zitat

    Ich hab auch schon Versuche ohne AS gemacht, das ist aber in Hose gegangen. Dies würde vielleicht mit halb soviel Fischen und ohne Tubastrea sowie tägliche Filtriererfütterung funtionieren.
    Ich für meinen Teil und mit meinem Besatz dosiere lieber Spuries als auf den AS zu verzichten. Wobei in jungen Becken möglicherweise ein ausreichender WW für die Spuri Versorgung reicht - beim mir nicht

    Sehe ich fast genau so, aber der Artikel von H-W stellt doch etwas anderes dar.
    Was ich sehr verblüffent finde.



    HvH keine Ahnung über was Du schreibst. Aber zu den Ionen. Eine Aktivitätskonstante
    und ein Dissoziationsgleichgewicht ist Dir ein Begriff oder ?


    MfG Philipp

    P.s. Glaub mir basische Indole möchtest Du nicht riechen ab einer Luftkonzentration > 0,05 promille.

    P.p.s. Protinosisation = Mehlspeis zum umhengen und wenn Du reinbeisst, klingelt's. Oder ?

    Also dein Aq. hat 275 Liter + x Liter Filter

    Sein Aq. hat 377 Liter + 113,5 Liter Filter + 113,5 Liter Ablegerbecken

    Und warum er das so besetzt, naja er hatte wohl Lust dazu,
    dadurch gehören die Fische immer noch nicht in ein so kleines Becken.

    Vllt. weil wir keine Ami's sind und nicht im Land der unbedachten Möglichkeiten leben.


    MfG Philipp

    Horst ich hab da ein paar Fragen an Dich !

    Warum könnten Ionenradien und Molekülhüllen wohl wichtig sein ?

    Warum darf ich nicht einfach mal annehmen das Armin keine größeren Abweichungen finden wird ?

    Nur weil "Google" dynamisches Multiphasensystem nicht kennt, gibts das Wort nicht ?

    Was meist Du könnte diese Wort bedeuten ?

    Was sind Halogene und wo findet man sie im PSE ?

    Was ist ein Iodat, Periodat, Hypochlorid ?

    Was definiert eine Membran ?

    Welchen Zustand versucht ein System egal welches immer zu erreichen ?

    Wie definieren sich Eiweiße/Protenine ?

    Und ohne Dir etwas böses zu wollen, was möchtest Du von mir ?


    MfG Philipp

    Zitat

    Original von Lars Kläning

    Peter, immer wenn ich zuhause bin mache ich fast kontinuierlichen Wasserwechsel über einen tröpfelnden Luftschlauch. Ein "Ammmoniakwächter" (Von Söll) gibt mir zusätzlich eine (vielleicht auch trügerische :confused_face: ) Sicherheit.

    Lars

    Also Lars ich kann Dich beruhigen, 6 Monate messen die Teile sehr genau.
    Weiterhin viel Erfolg.


    MfG Philipp

    Ich zieh mir mal den Schuh an, wenn euch das dann weiter hilft,
    ich geb Carsten recht das die Diskussion so keinem hilft.

    An dem Nachdruck mag ja etwas dran sein, aber ich würde nie irgendwelche Methoden
    einfach als unmöglich ansehen. Was ich nur äußerst nervig finde, wenn der Herr HvH
    hier einfach rein stolpert und nachfragt ist das ja ok, nur das wie. Das so etwas in Foren
    häufiger passiert ist mir durchaus klar, besser finde ich es trotzdem nicht.

    Zu den Fachbegriffen, naja umschreiben geht schon, nur wenn ein Fachbegriff nicht
    klar ist, kann man den ja nachschlagen.

    Und Gernot ich finde Du musst Dich für so etwas nicht entschuldigen.

    Und im nach hinnein finde ich er passt dem Herrn HvH doch besser.


    MfG Philipp

    Also ich würde bei der Beckengröße auch eher zu einem Paar tendieren, dein derzeitiger Besatz
    sollte da aber kaum Einschränkungen machen, und bei dem offenem Aufbau haben sie auch viel
    Schwimmraum und können viel Algen picken.

    Die Annemonenfische werde halt ab und an beim laichen mal das revier ausweiten,
    aber ansonsten dürfte das klappen.

    Nimm erst mal ein Paar das Du haben willst und guck dann ob da wirklich noch ein weiteres Paar
    rein muss.


    MfG Philipp

    :wink

    Viel Spaß noch im Forum :wink

    Zitat

    Original von mmegerle

    Hans-Werner,
    wenn ich dich richtig verstehe, dann wären die Schwermetalle, die im AS landen ohnehin Grossteils vorher schon nicht mehr Bioaktiv, da abgebunden gewesen und erst durch den späteren Aufschluss dann messbar ?
    Vermutlich werden solche Elemente aber auch in Biomasse (Bakterien/Algen) eingelagert, die im Flotat landet und diese eingelagerten Elemente sind auch die welche im Becken vermutlich den Korallen uA die Spuris zuführen würden? Gibt es Untersuchungen wie stark Schwermetalle von Bakterien und Algen aus dem Wasser akkumuliert werden? Ich könnte mir vorstellen zu einem nicht unerheblichen Teil?

    Stell Dir vor Du hast eine gewisse Konzentration an Cu 2+ dann gibst Du EDTA als Beispiel
    dazu, das EDTA bindet das Kupfer so , das es für andere Organissmen, Prozesse nicht mehr
    Verfügbar ist, und das beste dieser Kupferhaltige Komplex ladet dann direkt im AS-Topf
    oder genau so in der Aktivkohle.

    Als Beispiel, hatte ich ein Kundenbecken in den ein "heller" Mitbewerber Leitungswasser mit
    einer Cu-Konzentration >0,7 mg/l gekippt hat, gemessen habe ich lediglich 0,3 mg/l,
    nach dem ich nur noch mit Osmosewasser nachgefüllt habe und pro tag 1-2 ml Wasser-
    aufbereiter zugegeben habe, war der Kupferspiegel im Wasser nach 2 Wochen auf n.n.

    Nach 3 Tagen war er wieder auf 0,2 - 0,3 mg/l dann habe ich den As abgeschaltet
    und auf 715 l 250 ml Wasseraufbereiter geschüttet und 4 Kilogramm Aktivkohle
    eingesetzt, dann war der Cu-Wert permanent n.n. und nach 2 Monaten habe ich die
    Kohle wieder entfernt und da Wasser bliebt satbil und seit dem kupferfrei.

    Wenn Du nun Angaben haben möchtest wieviel (z.B.) Cu2+ (z.B.) C. taxifolia resorbieren
    kann, hab ich leider keine Werte für Dich. Aber es ist definitiv wie H-W sagt, viel Spuris
    liegen nicht immer direkt verfügbar vor.


    MfG Philipp

    MfG Philipp

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Hallo Philipp,

    so ganz kann ich deinen Theorien nicht folgen. Was verstehst du unter "Eiweißlöslichkeit von Jodsalzen"?
    Und der Ansatz mit der Abschäumung von lipophilen Substanzen ist definitiv falsch. Schaum wird durch amphiphile
    Moleküle gebildet, die ihre lipohile Seite zur Luft hin ausrichten. Ins Wasser ragt nur das polare Ende, an das sich
    lipophile Stoffe gerade nicht anlagern können.

    Die Vermutung, dass Iod gut abgeschäumt wird, stimmt sicherlich für die Ioddosierung mit PVP-Iod. Denn dieses
    hat amphiphile Eigenschaften, wie man im Abschäumer nach der Zugabe leicht beobachten kann.

    Kleiner Hinweis ein Fett/Öl ist von amphiphiler Natur, es wird nur eher als Lipophil eingestuftund alles was da steht widerspricht dier nicht, Du scheibst von Oberflächenoptimierungspreozessenund ich nicht minder. Du siehst aber schon direkt ein Problem deines Vorhabens, wenn nun Iodz.B. in ein Fetttröpfchen enthalten wäre, würde der Prozesse es eher abschäumen, weil es indie Blase geht und dort die Systeminimalenergie findet oder kommt es nicht rein weilder Prozess keine Zeit (µs - ms) hat um diese Diffusion zuzulassen. Iod hat einfach die Möglichkeit in Eiweißen oder anderen Proteinkörpern als Ion besserstabiliesiert werden als z.B. Flour einfach weil mehr Elektronen mit Stoffen wechselwirkenkönnen als beim Flour. Daneben habe ich eine Versuchsreihe während meiner CTA Ausbildungdurchgeführt, in der Halogene als Salz in frisches Hühnereiweiß eingebracht wurdendann wurde 10 Minuten gewartet und und dann gegen dest Wasser ausgeschüttelt wurden.Dabei ergab sich folgendes Ergebnis.Es wurde mehr F > Cl > Br > I wieder gefundenund mehr IO3- als I-....MfG Philipp

    Also ich sehen das wie Jens, ich würde mir nur überlegen ob Du dir damit nicht
    einige Probleme herrein holst, denn in den kleinen Habitaten dauernt Wasserwechsel,
    um die Nährstoffe zu drücken, ich würd's mit verkneifen. Auch wenn sie schön sind,
    aber a) machen sie viel Arbeit und b) sehe ich die Gefahr, dass das 30 Liter Becken
    die Nährstoffflut mal nicht verkraften könnte.


    MfG Philipp

    Ich sehe das nicht negativ, hätte ich eine vernüpftige LED gefunden,
    würde ich mich weit vom HQI entfernen, aber die LED 14000 K 5-10 W
    und bei max. Stromdurchfluss ca. 100 - 120 lm/W gibt es noch nicht.

    Und deshalb ist das nich negativ, Du kannst gern mal einige LED's Threads hier
    nachlesen und wirst wahrscheinlich darauf kommen, wo bei deiner beschriebenen
    Lampe der Fehler liegt.


    MfG Philipp

    Also ich lese da MAX 1042 lm pro Tristar und du hast 12 das sind dann MAX 12504 lm,
    ein 14000k Brenner von Giesemann hat so das erste halbe Jahr 90 - 95 lm/W,
    das wären dann 14250 lm (150W) und sogar bei der richtigen Spektralverteilung.

    Ich würde mir diese Süßwasserbeleuchtung nicht übers Riff hängen.


    MfG Philipp

    Zitat

    Original von trefferversenkt
    Guten Morgen Harald und alle Anderen.


    Das von dir verfasste ist natürlich nahezu der Idealfall !

    Mit der von dir gewählten Form - des Einstieges in die Meerwasseraquaristik - bist du sicherlich eine Ausnahmeerscheinung, während wir wohl eher der „Normaltyp“ sind.

    ...

    Generell hilft eine vorab Information, das Problem was Bert aber schon anspricht,
    wenn der Laden nichts taugt in dem Du lernst, dann bringt Dich das eher ab vom Kurs.

    Das Problem ist nur, wenn Du Dich nicht "breit" informierst bekommst
    Du keine"Trail & Error" - Meinungen eliminiert.

    Im optimal Fall hast Du ein Verkäufer, der Dir nicht alles auf's Auge drückt und erst einmal nach
    Hause schickt zum lesen, das gibt's aber nur noch selten.

    Ich kenne leider genug Leute die einfach in unser Ladenlokal kamen und die Fischhaben wollten,
    egal ob ihr Becken zu klein, das Tier nicht passte oder sonst etwasnicht stimmte. "
    Ich weis das ist selten, aber ich hab diesen Leuten dann einfachnicht diesen Fisch verkauft. "
    Jetzt mag der ein oder andere Händler sagen, MenschDu versaust dir Deinen Umsatz,
    dazu sag ich soviel, wenn man das nicht macht undder Kunde irgendwann einmal einsichtig
    wird oder aufgeklärt wird, kannst du dein Ladeneinfach schließen und den Schlüssel weg werfen.

    Und damals sind aus diesem Grund im jahrestackt Läden auf und zu gegangen.

    Was ich nie wieder machen würde, ein Meerwasserbecken ohne Quarantänemöglichkeit
    planen und wie Peter schon sagt eine Kühlung einbauen, ich hasse alle 3 Stunden
    Eiswürfel nachlegen :face_with_tongue: .

    MfG Philipp

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    P. S.: Trotz einiger Aufwendungen weiß man immer noch relativ wenig genaues über die Herkunft und genau Natur der Organik im Meer. Das Problem ist, um die Organik zu analysieren, muss man die Polymere aufspalten, sind die Polymere des Gemisches aber aufgespalten, weiß man nicht mehr genau, was es vorher war. Deshalb kennt man meines Wissens nur die Anteile der Monosaccharide an den Polysacchariden im Meerwasser, die genaue Natur der Poylsaccharide ist meines Wissens nicht bekannt. Die Problematik beim Flotat und dessen Untersuchung dürfte ganz ähnlich sein.

    Es sei denn ein Lehrstuhl hat ca. 30 Jahre lang vor Abschäumerschmodder einer Grundlagenforschung zu
    unterziehen und dann müsste man sich Fragen, muss ich das wissen. Und wie Hans-Werner
    schon vermutet, wird man die Ausgangpolymere kaum unbeschadet durch eine HPLC oder
    IC jagen, ohne das sie sich verändern oder zerstört werden. Ebenso dürfte ein NMR oder eine
    RFA (wenn der Stoff denn kristallin wäre) von manchen Einzelsubstanzen schon zu komplex sein.


    MfG Philipp

    Hans-Werner Du weist doch wer zu erst da war, aber sagst uns es nicht :face_with_tongue: . (Ei & Huhn = unsäglich)

    Ob Kohle oder Abschäumer, sie entfernen beide die gleichen Stoffe, ob sich nun ein Eiweißmolekül
    im AS abgeschäumt wird oder an der Kohle adsorbiert wird, in beiden Fällen kann etwas ein- bzw.
    angelagert sein.

    Michael zu deiner Sorge um die vernachlässigung der Paramater, in diesem Fall solltest du wirklich
    auf Armins Untersuchungen warten, weil er dir dann eine quantitative Antwort geben kann,
    wieviel er vorher im Beckenwasser hatte und nacher davon im Eiweißabschäumer landet,
    wenn er tatächlich alles Messen will.

    Das Becken muss dafür natürlich leer sein, sonst könnten andere Prozesse ebenfalls z.B. Iod verbrauchen.
    (In diesem Modell wäre zahlreiche Parameter nicht berücksichtigt)
    Mit einem Versuchsaufbau ist das nicht immer so einfach.
    Du solltest Dir darüber im Klaren sein, was Du genau wissen willst.

    Iodmessung vorher nacher im Becken
    Iodbestimmung im Flotat
    In welchem Zeit- und Konzentrationsfenster messe ich, welche Funkion fittet am besten?
    In welchen Formen liegt Iod gelöst vor?
    Finde ich organisch gebundendes Iod wieder ohne Ausschluß?
    usw.

    Denn wenn da nun z.B. hypothetisch raus kommt das 1% pro Stunde Iodid bei einem AB AqM.
    Midiflotor bei einer Dichte X und anderen Parametern entnommen wird, was hilft Dir das bei einem
    besetzten Becken mit x Korallen, Algen, usw. und einem BB King XY bei einer anderen Temperatur
    und Dichte. Soviel zu deinen vernachlässigten Parametern. Manches muss man abschätzen.

    Wie Hans-Werner schreibt, die Matrix und die Substanzen sind zu schwer genau zu bestimmen
    und was hinzu kommt, das der Prozess sehr dynamisch ist und von zu vielen Parametern abhängt.

    Aber ich hoffe Armin macht sich die Mühe :thup


    MfG Philipp

    Naja generell gilt: "similia similibus solventur" -> "Gleiches löst sich in Gleichem"

    Egal wie lange Armin da Untersuchungen ansetzt, es gibt zu viele Systeme und noch mehr Systemparameter,
    er wird sicher Dir eine quantitativ nähere Antwort bei bringen, aber in der Qualität wird sich
    die Antwort, kaum unterscheiden, so denke ich.

    Die Natur des Floatationsreaktors ist es durch Schaffung von Oberfläche und unter Nutzung
    der Energieminimierung von der Oberflächenenergie zwischen 3(x) Stoffen in Optimum zu finden.
    Dabei stellt sich immer eine Gleichgewicht ein, das Fette und andere lipophile Stoffe
    eher die Blasenoberfläche belegen, als sich im wässirigen Medium aufzuhalten,
    sollte dabei verständlich sein. Und dadurch das der AS die gebildeten Blasen in den "Topf"
    ausschäumt, wird das "Fett" aus Gleichgewicht entnommen und kann so immer mehr aus dem
    Beckenwasser entfernt werden.

    Und in/an diese lipophilen Stoffe können sich nun fettlösliche Salze und andere Inhaltsstoffe
    des Meerwassers ein- oder anlagern.

    Und ich weis nicht genau was Du auf der "phenolisches Natur" herumeierst, aber das gilt generell
    für alle Stoffe mit einer geringen Oberflächenspannung als die des Meerwassers.

    Additive Effekte, wie osmotischer Druck, Löchlichkeit, elektrostatische Aufladung und
    Adsorbtion von Feststoffpartikeln kommen noch hin zu. Wer Spaß daran hat, kann diese
    Effekt sogar simulieren, eine Berechnung mit einem Wahrscheinlichkeitsfenster von 95%
    bei diesen 5 Effekten und der Energieminimierung zwischen Wasser, Kochsalz und einem
    lipophilen Stoffe dürfte eine Woche in Anspruch nehmen. Nur die Ergebnisse helfen
    dann leider immer noch nicht weiter, weil man hier ein dynamisches Multiphasensystem hat.

    Und deshalb würde ich sagen, wenn Armin eine gesunde Tendenz für ein Fallbeispiel
    selektiv analysiert, sollte dir das genauso viel helfen wie eine "gute" Hypothese.

    Und genau danach kommt dann wieder die unsegliche Diskussion auf, was überwiegt,
    der Nutzen der Protionabfuhr und Abfuhr von Schadstoffen oder das kostenintensive Nachdosieren
    von Balling und Spurenelementen die eiweißlöslich sind. Wenn er dann publiziert wieviel Iod,
    Brom, "Chlor" und Flour aus dem System fliegt :face_with_tongue: .


    MfG Philipp

    Das was Du hier schreibst ist zwar im Grunde durch "Paracelsus" so belegt,
    aber selbst die Fischart an sich spielt schon eine Rolle welche LD (50) Dosis
    für die jeweilige Art vorliegt, und wie der Fisch den Giftstoff aufnimmt, wie Du richtig vermutest.

    Wenn diese Größe bekannt ist, bekommt man durch die Fischgröße ja kaum mehr als einen von Faktor 10.

    Was ich nur bei dir etwas "falsch" lese ist, Du schreibst es so als ob der resorbierte Stoff
    kaum ausgeschieden wird, bzw. das die kaum Stoffe zeitverzögert verstoffwechselt werden,
    sondern direkt wirken.

    Dies Ganze is aber hinfällig weil ab einer Chloridkonzetration von > 12-15 mg/l je nach pH-Wert
    der Aufnahmemechanismuss von NO2- fast komplett blockiert wird.

    Daher ist Nitrit weniger problematisch, solange es im Bereich < 0,5 mg/l liegt.

    Wie Armin schreibt sollte eher auf NH4+/NH3 geachtet werden, denn Ammoniak ist wesentlich problematischer als NO2-:
    1. es wird leichter resorbiert, da es im Blut gaslöslicht ist und als Ion
    2. es ist wirkt im Nervensystem und kann auch bei kurzer Intoxikation Langzeitfolgen haben
    3. es braucht es länger den Organismuss wieder zu verlassen.

    Und das mit dem Formiaten und Nitrosaminen, ehm nein, da tunnelt eher der Magen aus dem Fisch herraus :wink .


    MfG Philipp

    Ich bin jetzt einfach von der besseren Eiweißlöslichkeit von Jodsalzen ausgegangen.
    Ebenso davon das diese größere Ionenradien/Molekülhüllen eine bessere Adsorbtionsfläche bieten.

    Daher würde ich halt sagen, dass Flour weniger abgeschäumt wird als Iod.

    Ich würde mich sehr wundern wenn deine Studien, auf die ich mich wie immer freue,
    dem in irgendeiner Art grundsätzlich wiedersprechen würden.


    MfG Philipp

    Zitat

    Original von Stefan_Servus
    Hallo Philip,

    sorry das ist meiner Meinung nach Unfug. Ich hab seit nem dreiviertel Jahr eine T. maxima unter 4x54 Watt t5 ca. 20 cm unter der Wasseroberfläche. Die Muschel wächst und gedeiht prächtig.

    Gut bei 20 cm unter der Wasseroberfläche und neuen Röhren mag das gehen,
    ich habe bei 45 cm unter der Wasseroberfläche und 6x T5 54 W nach einem halben
    Jahr immer wieder feststellen müssen das sich die Muschel nicht mehr richtig
    öffnet und als ich nach 2 Jahren das Tier unter einem 150 W HQI hatte bei
    gleicher tiefe war sie wesentlich besser in Farbe und Öffnungsgrad, daher meine Einschätzung.


    MfG Philipp

    Kann wie überlebt und ist nahe daran einzugenhen oder soll das Tier vernümpftig wachsen
    und ausreichend Licht bekommen, in dem Fall ein klares nein.

    MfG Philipp

    Thomas die Phosphatkonzentration würde ich aber nicht als schlimm ansehen,
    solange der Wert stabil ist, werden sich deine Korallen eher freuen und wenn
    keine Algen wachsen ist doch alles Ok. Denn das Nitrat > 5mg/l wäre störender,
    was Du so ja fast ausschliest.


    MfG Philipp

    Also alle Stoffe die Eiweiß/Fett löslich sind werden verstärkt abgeschäumt,
    Flour wird weniger abgeschäumt als Iod. Was sich hauptsächlich im Schaumrohr
    niederschlägt sind Partikel, Eiweiße, Fette und was sich in diesen oder an diesen
    Stoffen einlagert/adsorbiert.

    Zu den Phenolen, kann man generell nur soviel sagen:

    Phenol wird weniger abgeschäumt als ein Polyphenol.
    Welche mengen das aber genau darstellt hängt immer
    an der Art des Phenols und am AS selber.


    MfG Philipp

    Mess bitte mal deinen Silikatwert als erstes, ebenso Dichte und wenn Du kannst den Leitwert.
    2. Zwergkaiser knabbern kaum an dieser nervigen Alge, zu hilfe eignen sich Doktoren
    wenn Du sie haben willst, Seehasen wenn sie die Alge nicht stehen lassen, am Besten
    haben mir immer Pfaffenhut Seeigel geholfen.

    Die Punkte Strömung und Temperatur kannst Du versuchen, klappt selten als Generallösung.

    Ein Bischen mit der Dichte spielen kannst Du, aber langsam und den pH ruhig um 8,3 halten
    den KH so um 8-9 °dH das mögen sie nicht.

    Das beste Mittel ist aber "zupfen", ist nicht schön aber wirksam und damit solltest Du
    schon vor 10 Minuten begonnen haben :face_with_tongue: .

    Denn alles was raus ist, nimmt auch die Nährstoffe mit,
    warum Du 0 NO3 und 0 PO4 hast sollte Dir klar sein, die Algen
    haben den großteil gebunden, zerstörst Du sie nur kommen sie wieder, weil die
    Nährstoffe im Kreislauf leiben, entnimmst Du sie, nimmst Du die Nährstoffe mit.


    MfG PhiliPP

    Zitat

    Original von loonys
    Hallo Phillip,

    Du meinst ich sollte eine sandschicht von 4-6 cm im AQ einbringen. Bisher kenne ich die landläufige Aussage den Bodengrund möglichst niedrig zu halten.

    Welchen Bodengrund schlägst Du vor ?


    ralf

    Jetzt erst mal nicht, wenn die Wasserwerte wieder stimmen kannst Du langsam,
    jede Woche mal 1-2 Kilo ergänzen, wichtig das Du den Boden in Wechselwassel
    etwas einlaufen lässt, auswäschst.

    Und wer vertritt diese "landläufige" Meinung ? 3,5 - 6 cm dürfen es schon sein.

    Und mit den Bildern meinte ich, das Du mal die Probleme fotografierst und
    nicht eine Landschaftsaufnahme machst. Ein Bild von heute mit Korallen
    wo estwas ausbleicht und wo man etwas sieht, wo Du meinst das sollte nicht so sein.

    Der Fisch besatz wäre auch mal ineteressant, denn nach nährstoffreichen Fischbecken
    sieht das jetzt nicht gerade aus.


    MfG Philipp

    Naja rein theoretisch ist das nicht möglich Bakterien zu "hoch" dosieren,
    aber normal reicht eine halbe Ampulle vollkommen und den anderen Teil einfach
    wieder versiegeln und kühl aufbewahren.

    MfG Philipp

    Der Test erfasst + 95% an NO2-, da er im Sauren misst, wenn musst
    es heißen, die 0,1 mg/l gemessen, müssen nicht komplett als
    Salpetrige Säure H3O+ NO2- im Becken vorliegen.

    Ich würde entwerder auf NH4+ oder S2- schließen, was Du da beschreibst
    und mal wie Torsten vorschlägt den Bodengrund mal mit einer Mulmglocke
    absaugen.


    MfG Philipp