Beiträge von Lightgear

    Ich hab den lat. Namen schon richtig gelesen, die Tiere leben in einer massiven Kalkröhre die unten
    minimal geöffnet sind und in dem Bereich kann er sich sehr wohl anhaften. Und die letzten +20 Tiere
    habe ich ohne ein Filtzel Substrat (nur in Sand) bekommen, wenn die Tiere eine Röhre von ca. 10 -15 cm
    haben, sind sie noch ziemlich mobil.


    MfG Philipp


    Beispiel von Claude ..

    Gruppe Gramma Loretto
    1 Paar Aalgrundeln

    Wäre mein Vorschlag.

    Zitat

    Original von KS


    Hi,
    erklär mir mal wie der Röhrenwurm das macht :confused_face: Rauskrabbeln, die Kalkröhre huckepack nehmen und los gehts :grinning_squinting_face:

    Krone aufstellen und ruckartig einziehen, wenn der Wurm nicht fest liegt kann er sich so
    durch das ganze Becken bewegen, wenn er nicht festhängt.

    So ca. machen das diverse Arten auch oben genannter.

    Hilft Dir das weiter Klaus ?


    MfG Philipp

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Philipp,

    MEK und Flotat trennen sich wieder.

    Gruß

    Hans-Werner

    Das ist ja auch so gedacht, naja aber wenn Du die entfettende Wirkung nicht brauchst,
    hast Du recht, das es Dir nicht viel bringt. Wobei du könntest ja mal beide Phasen vermessen.


    MfG Philipp

    @ Andre

    Zitat

    Du weisst nicht was im Salz drinn ist, nicht in der Spurenelementlösung, nicht im Futter und nicht im Flotat

    Das Problem ist, das k(aum)einer mehr Analysenauszüge angibt, die etwas aussagen.Und was im Flotat ladet ist leider etwas komplex.

    Also ich nehme das von IKS mit dem kleinsten Computer zusammen. (Messbereiche 0.999 - 3.999 mS/cm, 0 - 999 µs/cm)

    Nur einmal 2 Sachen, die Leitfähigkeit gibt Dir indirekt Auskunft wieviel Ionen im Wasser enthalten sind,
    bzw. direkt wie gut dein Osmosewasser Strom leitet. Das gibt dir aber absolut keinen Aufschluss
    darüber "WAS" diese Leitfähigkeit verursacht, bzw. welches Ion dafür verantworlich ist.

    Wenn Du also Silikat testen möchtest solltest Du dir einfach einen guten Test kaufen.

    Das Zweite bitte denk daran, das Du ein Leitwertmessgerät benötigst mit dem richtigen
    Messbereich, nicht alle sind dazu geeignet, Seewasser und Osmosewasser zu vermessen.

    Das Gerät von Tunze ist für beide Bereiche Du solltest aber immer den 0 Punkt testen,
    mit destilliertem Wasser, denn ich meine der Messbereichwechsel kann dir Messungen
    im Bereich um 10µS/cm etwas verfälschen.

    Wenn Du aber "nur" dein Osmosewasser testen willst reicht auch ein Gerät von
    "Conrad" (Messbereich 0 - 999 µs/cm) das kalibrierfähig ist, das Tunzegerät ist eher für Meerwasser geeignet.


    MfG Philipp

    Zitat

    Original von Armin Glaser

    @philipp: Huminstoffe sind mit MG von 1000 bis weit über 1000000 sicherlich nicht zu niedermolar für Bakterien.
    Sie sind einfach nur schwer verdaulich und können nur mit Hilfe von leichter verdaulicheren Substanzen verwertet werden.

    Du hast es wie immer präziser formuliert, aber genau die Vermutung teile ich auch.

    H-W. habt ihr keine Datenbank oder Armin, die Fulvinsäuren in Matrix vermessen beinhalten?
    H-W. hat das mit dem MEK/H20-Gemisch geklappt ?

    MfG Philipp

    Ich denke das da Kalkrotalgen wachsen werden, wenn man eine Riffplatte ohne Boden darstellen möchte, geht das doch.
    Wenn das nicht so aussehen soll, dann geb ich Stefan recht, dann siehts anders aus (komisch).

    MfG Philipp

    Also a) hast Du nie eine Referenz gesehen über deinem Becken.
    b) sehe ich nichts in deinem Becken z.Z. dem der Beleuchtungsunterschied auffallen dürfte.

    Wie Steffen sagt, deine einschätzung ist sehr früh.

    Und das mit dem "hell" ist egal, wenn es das falsche "hell" ist :face_with_tongue: .


    MfG Philipp

    Also die Farbstoffe die jene Gelbfärbung produzieren empfinde ich als zu niedermolekular,
    als das sich Bakterien da noch drauf stürzen, denn die eine wiss. Arbeit zeigt, das die
    Fulvinsäuren/Huminsäuren schon Abbauprodukte darstellen von Percusoren wie Lipiden,
    Proteinen und Algenhüllen, die durch Bakterien zerlegt wurden. Ob wohl mir klar ist,
    welches Molekulargewicht Ethanol hat.

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    Also ich formulier das einmal so mit der Aktivkohle (rein empierisch):

    Ich hatte einen Cu-gehalt (bestimmbar durch JBL Cu Test) im Becken von 0,4 - 0,3 mg/l.

    Ich hatte ein Ausgangswasser mit 0,76 - 2,13 mg/l (AAS gegen Aufstockstandard)

    Ich habe die ersten ca. die ersten 3 Wochen alle 3 Tage 3ml Biotopol Cd dosiert,
    6 Stunden reagieren lassen und dann den Abschäumer erst wieder eingeschaltet,
    2 Tage später war das gemessene Cu < 0,1 mg/l, nach einem Tag wieder da.

    Nach 1 Woche war der Kupferspiegel wieder im Bereich 0,25 - 0,3 mg/l.

    Danach habe ich 250 ml auf 715+140 Liter dosiert, den Abschäumer abgestellt für
    ca. eine Woche und 4 Kg JBL Aktivkohle als Zwangsfilter installiert mit x Beutel,
    das Ergebniss ist nach dieser Behandlung war das Wasser nach 4 Wochen immer
    noch Cu n.n.

    Bevor diese Behandlung begann, haben wir natürlich jegliches LW durch OsW ersetzt
    und das wird auch so weiter gehandhabt. Seit dem kontrollieren wir Cu im Becken
    und Osmosetank 1x wöch, bzw. ich nicht mehr weil ich nun etwas weit weg wohne.

    2 Monate nach dieser Behandlung ist das Becken mit LPS, Weichkorallen besetzt worden,
    ohne Verluste und ohne größere Störungen.

    Seit dem ist das Kupfer anscheinend auch nicht mehr messbar gewesen,
    anscheinend ist der Hauptanteil des Kupfers gelöst oder gebunden komplett entfernt worden.

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    Zu den Gelbstoffen mit Kohle oder mit UV-C Klärer werden die Stoffe in dem
    kleinem Percula 90 und auch in 3 Kundenbecken gut reduziert.

    Percula UV-C 11W 200l/h
    Kundenbecken 1 UV-C 36W 500 l/h
    Kundenbecken 2 UV-C 18W 200 l/h
    Kundenbecken 3 UV-C 36W 300 l/h

    Kohle absorbiert das Ganze aber wensetlich besser.

    Was ich aber bei allen Becken beobachten konnte, direkt nach Inbetriebnahme
    des UV-C Gerätes kam für 2-3 Stunden verstärkt Flotat und das war braun bis olivegrün.

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    Ich habe die Kohle aber nie benutzt als Dauerfilter nach dieser Woche im Kundenbecken.


    MfG Philipp

    Also MEK 1 : 3 bisdet. Wasser löst den Festengrund im AS prima, damit mache ich meinen
    Ersatzabschäumer immer wieder sauber, versuchs mal damit, MEK dürfte ja auch kaum
    stören bei deinen Messungen.


    MfG Philipp

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Philipp,

    ich kenne keine Arbeit, wo das Korallenwachstum ins Verhältnis zum Korallenwachstum gesetzt wird. Das dürfte auch nicht ganz einfach sein, da die Verhältnisse der Spurenelemente untereinander sehr wichtig sind.
    Du hast sie als PDF File gehabt, hast sie aber nicht mehr?

    Gruß

    Hans-Werner

    Ja, die war super ich muss noch mal suchen im I-net, die haben beobachtet wie sich Spurenelemete
    auf Wachstum und Erhaltung auswirken, mir sind bei einem Laptopcrash mal 1,3 GB Daten
    abgerauscht und ich hab sie auch nicht wieder bekommen, weil die Miniplatte einen Headcrash hatte.

    Vllt. finde ich sie ..


    MfG Philipp

    Zitat

    Original von Joe

    kenne das aus dem sps-bereich, wenn ich kunden darlegen muss, dass hinter unseren farbigen korallen keine wundermittel und geheimnisse stehen.

    es wäre einfacher zu behaupten, dass wir dies und jenes dazugeben und erquickender für unsere kasse. :grinning_squinting_face:

    Tja und das Großartige DU tust es nicht und weisst auch warum und deshalb hast Du Erfolg :thup


    MfG Philipp

    So ganz einfach ist das nicht. Nur auf Deine Frage wie lange SPS/LPS etc. das aushalten,
    dazu gibt es ja Messungen* und ich kann mich grau erinnern, das die Wachstums-
    quote ziemlich schnell reduziert, aber der Erhalt sehr lang gewährleistet ist, denn entweder
    betreibst Du durch Balling unbewusst Spurenzugabe und/oder mit dem Wasserwechsel sowie so.

    Ich denke es geht wirklich um die Frage wie viel und wie schnell ein AS die Spuris austrägt,
    nicht darum das er das Wasser im Becken komplett Spurenmetall frei bekommt, dann dürftest
    Du eine ganze Weile lang nichts machen, wenn Du nun die Länge "dieser Weile" wissen
    möchtest, müsste ich passen.


    MfG Philipp

    *
    Die sich mit Spurenelementkonzentrationen im Meerwasser beschäftigen
    und gleichzeitig optisch die Tiere begutachtet, ich habe die als *pdf gehabt.
    H-W kennst Du die?

    Das sind ettliche C / t Diagramme von Spurenelementen und 10 -20 Fotos
    mit Korallenpolypen und Wachstumsfortschritten.

    Ich würde sagen im Meerwasserbecken, wird man je nach Fauna auch andere Flotate bekommen,
    was nun im Meer bestimmed ist würde ich mal von der Jahreszeit abhängig machen, bzw. von
    der Microfauna die Verläufersubstanzen zerlegen können.

    Interessant ist der Artikel aber schon, nur das dort viel Algenabbaustoffe zu finden sind,
    ist ja jetzt nicht die große Überraschung.


    MfG Philipp

    Ben der Auslöser ist ganz einfach, HvH kommt hier an, empört sich über die fehlende Antwort
    von mir gegenüber Armin, mit der er mal gar nichts am Hut hat und "flamed" irgend eine
    Rechtschreibbeschwerde. x Antworten später beschwert er sich für H-W. das ich da
    einfach antworte, deswegen die Foreninquisition:wink .

    Dann habe ich dargestellt das ich in meine Ausbildung ein Test bezüglich Hühnereiweiß
    und Halogensalzen durchgeführt habe, darauf gibt's zurück, man brauch keine CTA
    Ausbildung, Sekundarstufe I reicht da aus. Keine Ahnung was für ihn an Bildung
    wichtig ist oder wo er steht, ich geb Dir aber recht das solche Sachen unnötig sind.

    Ich hab ihn ja schon mal gefragt, was sein Problem sei, darauf bekomme ich keine
    Antwort, mein Problem ist einfach sein Ton.


    Harald die Antwort ist zur Zeit, wir wissen es nicht genau, da Armin noch am testen ist
    oder erst noch testen will, alles andere ist Spekulation im Bezug auf die Halogene,
    Vermutungen wurden ja geäußert.

    Zu den Spurenmetallen hat Hans-Werner ja nun etwas Licht ins Dunkel gebracht,
    und das Thema Gelbstoffe wurde auch beleuchtet.

    Ben zu dem "Bedauern", kann ich nicht immer, hin und wieder darf man auch zurück meckern :face_with_tongue: .


    MfG Philipp

    So habe ich das bei Dir wie auch in H-W's Quelle verstanden, woran meinst Du liegt dann,
    die Klärung, weil AB Aq. M. hat ja eine UV-Einheit die auch Ozon generieren soll, daher meine Vermutung.


    Also

    Fakt 1.
    Ein dynamisches Multiphasensystem stellt im einfachsten Fall ein bewegtes Gemisch aus z.B. Öl, Wasser
    und Bitumen, das wäre der Fall das sich alle beteiligten Stoffe schwer bis gar nicht mischen.

    Fakt 2
    Wie Armin sagt und ich Dir mit dem Maßstab näherbringen wollte, gibt es eine Menge
    Landung an Grenzflächen, die teils auch statischer Natur sind, sie sind halt nur sehr viel
    schwächer und nicht umbedingt offensichtlich.
    (Stichwort ist da Zetapotential und elektrostatische diffuse Doppelschicht)

    Fakt 3.
    Eine Luftblase deren Oberfläche mit organischen Stoffen belegt ist, stellt eine Membran dar,
    gegen über wem sei mal dahin gestellt.

    Fakt 4.
    Ionenradien haben etwas mit der Molekülstruktur zu tun und wenn ein größeres geladenes Teilchen
    halt besser z.B. chelatisiert wird als ein kleineres, dann weil z.B. mehr chelatisierende Gruppen platz finden.

    Ich weis nicht wo Du das alles ausbuddelst, aber ich hab z.B. immer noch keine Antwort auf
    meine Fragen, was Du ja als unhöflich erachtest. Und um Ladungen zu verteilen und zu trennen
    muss nicht zwingend eine Apparatur vorhanden sein, manchmal reicht auch einfach nur eine
    treibende Kraft, die nicht zwingend macroskopisch ist.

    Neben bei brauch man dazu gar keine CTA Ausbildung, da geb ich Dir vollkommen recht.


    MfG Philipp

    Wenn die Koralle sich schnell an das Becken gewöhnt und Licht und Nährstoffe stimmen,
    kann das klappen, was immer eine Gefahr darstellt, sind Algen, die zu nah an das
    Korallenepithel wachsen und das Tier stören.

    MfG Philipp

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    ... und noch die Basics zu Kolloiden.

    Naja ganz nett, aber das nichts neues und die Beschreibung der Oberflächenladungen
    an Partikeln geht noch von einer etwas älteren Theorie aus, die hier aber reicht.

    Was sie da mit der TXm anstellen ist aber spannend.

    Noch etwas zur Arbeit über die Fulvinsäuren, auf Seite 70 suggeriert mir die Autorin
    aber, das potentielle Vorläuferstoffe für Fulvinsäuren auch Lipide, Protine und Blätter(Algen)
    sein können. Trifft es dann nicht sehrwohl zu das ein AS indirekt die Bildung von Gelbstoffen
    unterdrückt, obwohl er die gelösten Fulvin- Huminsäuren selber nicht mehr entfernen kann ?


    MfG Philipp