Beiträge von Lightgear

    Zitat

    Original von Lightgear

    Es gibt definitiv negativ Beispiele, nur sind das oft Beispiele, bei denen wenig bis gar nicht vorbehandelt wurde.

    Ich denke die 3 Hauptanbieter am deutschen Markt verkaufen etliche Keramiken ohne "sehr viel" Rückläufer
    bei eingehaltener und empfohlener Vorbehandlung.


    MfG Philipp

    Richtig Olaf,

    bei Uwe ist das nachvollziehbar, aber die anderen geben nach 5-6 Wochen auf und lehnen das ganz nur noch ab,
    er hat ja alles mögliche ausprobiert und wenn er 3 weitere Fälle mit negativem Ergebniss kennt, dann nehme
    das ernst. Nur ohne das man wirklich mit Werten nachweisen kann, dass man wirklich vorbehandelt hat und nicht nur etwas was für "güne Suppe" hält. Finde ich das immer schwer nachzuvollziehen.

    Und an deinem Becken hat man wieder ein positiv Beispiel.


    MfG Philipp

    Uwe ich kenne deinen spezielle Fall, woran es genau lag, war aber auch nicht zu klären.

    Nach dem die Keramik raus ist, hast Du ja wieder ein stabiles Becken.

    Aber kennst Du viele, sehr viele Fälle deiner Art Uwe ?


    Ja Hajo, genau dsa versuche ich auch darzustellen, nach 3 Jahre ist da kein Unterschied.


    MfG Philipp

    Zeig mir mal wo Torsten das geschrieben hat ?

    Also ersten spart man mit Riffdeko immer mehr Platz.

    Nochmal wenn es Dir nicht gefällt ist das gut, aber nicht erst schreiben:

    Jedem das seine ..

    Und dann über Geschmack streiten :face_with_tongue:


    MfG Philipp

    Wenn Du die Keramik 2-mal mit Osmosewasser 1 Woche spülst und dann im Süßwasser mit Silikatabsorber und
    Phosphatabsorbern für eine weitere Woche arbeitest. Dann das Beckenwasser misst und es kaum Silikat oder
    Phosphat enthält, kannst Du aufsalzen.

    Neue Absorber rein und dann mit Sand/Kies einbringen. 1 Tag nach dem
    die Trübung durch den Sand weg ist, solltest Du dann ein paar dekorative "lebende Steine" einbringen. Ab dann
    geht es ganz normal los wie Torsten es beschrieben hat.

    Dann schön die Werte jede Woche bestimmen und nach 2-3 Wochen langsam, nach und nach besetzten,
    Fische dann halt etwas später.

    Was ich immer empfehlt habe, nach den 3-4 Wochen, von einem LS die Kalkrotalgen abzukratzen/meißeln und im Riffaufbau
    zu verteilen, dann impft man sehr großflächig an.


    MfG Philipp

    Zitat

    Original von Koberstaedt
    Hallo Thomas,

    ..
    Aber es gibt eben auch sehr viele gegenteilige Beispiele und die Gefahr, dass man sich da bei der Einrichtung ins Zweifelhafte versteigt, ist bei natürlichen Materialien weit geringer.

    Es gibt definitiv negativ Beispiele, nur sind das oft Beispiele, bei denen wenig bis gar nicht vorbehandelt wurde.

    Ich denke die 3 Hauptanbieter am deutschen Markt verkaufen etliche Keramiken ohne "sehr viel" Rückläufer
    bei eingehaltener und empfohlener Vorbehandlung.


    Zitat

    Original von Koberstaedt
    Das Hauptmissverständnis liegt wohl aber vor allem darin, dass hier die meisten Schreiber glauben, es gehe nur um ein paar verschiedene Bakterien, die sich dann auch nach einiger Zeit in der Riffkeramik ansiedeln. Das Mikroleben in den lebenden Steinen ist aber weit, weit vielfältiger und vieles lässt sich nicht so ohne weiteres übertragen. Dies gilt vor allem für festsitzende Organismen wie Schwämme, Seescheiden, Röhrenwürmer usw.. Das ist ja auch das Spannende an lebenden Steinen, wenn man erlebt, was da so alles zum Vorschein kommen kann.

    Nimm 10 Tonnen totes Gestein, schütte sie neben ein Riff und komm nach 5 Jahren wieder, den Unterschied siehst Du nicht.
    Die Flora und Fauna ist komplett transferiert. Es ist eine Zeitfrage mehr nicht. Das ist Dein Hauptmissverständnis.
    Jedes Tier das in das Becken eingebracht wird mit 3 - 4 Lebenden Steinen, wird transferiert und mit jedem Korallenableger
    wird das mehr. Kleine Röhrenwurmarten benötigen für ein 270 Literbecken keine 8 Monate um sich sehr stark zu vermehren.
    Schwämme sind sehr einfach zu vermehren, Seescheiden sind etwas weniger mobil, aber deren Larven kommen überall hin.


    Zitat

    Original von Koberstaedt
    Mir geht es einfach darum auch einmal aus meiner Sicht die Kehrseite anzuführen, aber wie schon der Alte Fritz sagte, soll jeder nach seiner eigenen Fasson glücklich werden.

    Sehe ich auch so und haben jetzt schon 5 Leute so geschrieben Du wetterst weiter :face_with_tongue:

    Und der Fritz sagte: " Jedem Tierchen sein Plaesierchen" !


    MfG Philipp

    Zitat

    Original von Andi S.
    Hi Philipp

    Man macht ja eine Nullkalibierung in dem man zwei Röhrchen nimmt
    in eines kommt die Chemie und das andere als Referenz, da ist doch
    sicher dann sicher einen brauchbaren Wert vorhanden!?

    Sagen wir so es wird dadurch nicht schlechter, aber für feine Messungen reicht das leider noch nicht.

    Wenn man im Süßwasserteich ~ 50mg/l Nitrat und 200 mg/L Phosphat und 0,25 mg/L Ammonium nachweisen will,
    geht das mit dem Gerät bestimmt spitze.

    Nur bei den Parametern die bei uns interessant ist das zu ungenau:

    Nitrat bei 2 mg/l zu messen geht einfach nicht da du 2+- 3 mg/L nur bestimmen kannst, alles ist alles unter einen
    Wert von 6 mg/L kein gesicherter Wert mehr.


    Und wenn ich Kernparameter wie Nitrat, Nitrit, Silikat und Phosphat damit nicht bestimmen kann,
    das ist das Gerät schlecht zu gebrauchen.

    Um aber mal Söll zu verteidigen oder das ganze zu relativieren. Söll schreibt ja auch nirgends das
    dieses Hand-Multiphotometer für feine Wertebestimmungen im Meerwasser geeignet ist.


    MfG Philipp

    Entweder die Standards mit Osmosewasser herstellen oder die reale Probe 4 mal aufstocken, das ist schon klar.

    Das mit die Kurvigkeit liegt am jeweiligen Indikator bzw. am Konzentrationsbereich der Messung.
    Und den Fit an die Gerade/Kurve wird genauer, schlechter oder besser sei mal dahin gestellt.
    Zur Regression ich lege lediglich eine Gerade durch das Wertefeld, um dann hoffentlich einen Regressionsfaktor nahe 0,99xx zu erhalten.

    Mit den Kalibrierpunkten im Messbereich hast Du natürlich recht, aber mit 50 µg/L finde ich deine Messung dann auch
    schon sehr exakt. Ich fand es schon immer schwer 100 µg/L mit einer vernüpftigen StaAbw. zu messen.

    Gerade bei Phosphat und Nitrat (300µg/L StaAbw) je nach Matrix. Wir sprechen ja von freiem reaktiven Phosphat.


    MfG Philipp

    Ja Michael,

    Min-max sollte man ganz zu erst einbringen, da sie bei gleichbleibender Strömung auch da bleiben.
    Manchmal gehen sie nach drastischen Strömungs und Lichtwechsel auf erneute Wanderschafft,
    um dann wieder dort zubleiben.


    MfG Philipp

    Wenn die Futter bekommen und es ausscheiden, machen Sie das oft wenn die Lichtverhältnisse für die Photosynthese zu schlecht sind.

    Ist nicht ganz normal, aber auch nicht so selten.


    Peter guck Dir mal bei Robert auf Korallenriff das Yasha an, da sieht man das schön, wo Sie hinziehen.

    Wie gesagt, manche nehmen die Mittellichtzone und manche das "Sonnendeck".


    Mfg Philipp

    Hallo Michael,

    photometrische Messungen und allgm. analytische Messverfahren leben von der Kalibrierung.

    Der hohe Messfehler kommt da durch das diese fehlt. Stell dir vor deine Probe hat Gelbstoffe
    und dein Indikator ist auch gelb und absorbiert bei der exakt gleichen Wellenlänge. Das Gerät nutz aber nicht den richtigen Nullwert, also ist die Kurve verschoben.

    Bei einem normalen Photometer kalibriere ich i.d.R. mit 3 - 4 Punkten oder stocke die Probe
    3 - 4-mal definiert auf, dann kann ich die Steigung bestimmen oder auf 0/0 extrapolieren.
    Damit sind je nach Indikatodosage Abweichungen unter 500µg/l möglich.

    Nur diese Technik kann man natürlich nicht über ein Display dieser Größe lösen.

    Ein absoluter Nullwert und 4 gemessene Standards als mV Angabe über USB ausgelesen und
    eine Excel-Tabelle würde dem Gerät eine viel bessere Präzision verleihen. Das wäre natürlich wieder viel Aufwand.

    Nur so ist das ein Schätzeisen. Manche Tests sind mit einem Standard und normalen kolorimetrischen Test genauer.


    MfG Philipp

    Bernd, wenn Du mir von 3 Metern sagst, ob Du eine 3 Jahre alte Atoll-Riff-Deko oder zusammen geklebte
    LS hat, wäre ich sehr erstaunt. Ich habe bei einem Kunden 2 Becken gehabt, den Unterschied sieht man nicht.
    Selbst nicht an der Rückwand.

    Und zu dem Besiedeln, warum baut Marubis sonst die Miniriffe aus Stahl auf, besiedelt wird alles.

    Und finanziell ist das auch egal.

    Ob ich nun 30 * 14,90 € = 447 € für LS zahle oder 270 + 40 + 30 + 80 € für eine Riffkeramik zahle, macht kein Unterschied bei einem ~ 300 Liter Becken.

    Bei Großen Becken würde ich selbst bei 8% LS teurer liegen, als bei der Keramik und diese ist vorallem leichter.

    Ich habe lediglich bei LS weniger Einlaufzeit noch muss ich bei gutem LS spülen.

    Also es läuft eher auf den Geschmack des Aquarianer heraus und wenn Dir LS gefällt prima.

    Wenn Dir RK gefällt, dann nimm die :smiling_face:


    MfG Philipp

    Also für dein Teich und und für den Schwimmpool ist das Gerät sicher geeignet und auch für ein Süßwasser Barschbecken.

    Aber ich denke, wenn es feiner wird, ist es nur eine teures Spielzeug.

    Edit: Ich sehe gar keine Kalibrierfunktion.

    Gerade bei Nitrat ist das schon sehr ungenau.


    MfG Philipp

    Also ich kenne die Tiere so, das Sie erst eine lange Zeit wandern und dann in der Mittellichtzone platz nehmen.
    Es gibt aber auch Kandidaten die sich mitten auf's Riffdach setzen.


    MfG Philipp

    Naja er lebt ja auch normal +30 m und etwas nördlicher :smiling_face:

    Ja die kleinen Raker beißen richtig gut zu, ein 50 cm Exemplar hat sich mal bei einem Bekannten,
    im Fuß verewigt, wirklich kein schöner Anblick. Aber was angelt der auch absichtlich auf Seewölfe :face_with_tongue:


    MfG Philipp

    Riffkeramik 2mal mit Osmosewasser spülen, 1x mit Leistungswasser + Si-Abs waschen.

    Becken einfahren mit Riffkeramik und 2-3 gut bewachsenen Steinen animpfen (Dauer ca. 8-10 Wochen).

    Dann geht's weiter wie normal.


    MfG Philipp

    Das war ein Witz Martin, i.d.R. sind 16 - 20 °C ok, die Tiere wachsen halt nur deutlich schneller,
    dies sind ganz normale Temperaturen für die Sommerperiode. Was Du nicht halten kannst sind
    Tiere die dauerhaft in mehr als 20 Meter Tiefe leben, die sind i.d.R. wirklich kälteres gewohnt.

    MfG Philipp


    P.s. Torsten den Seewolf würde ich mir aber nicht ins Becken setzen, a) zu groß b) Fingerverluste :face_with_tongue:

    Was mich aber mal interessieren würde, ob der Kollege nicht einfach die Probe vertauscht hat.
    Denn dieses Balling-Salz würde wirklich sehr wenig Sinn machen, wie Armin schon sagte.

    Nebenbei würde mich die Messmethode interessieren wie er die Kristallwassermengen der Mischung bestimmt hat.


    Zu den Ionenverteilungen in Salzen folgendes:

    Das notwendige Wissen dazu erhält man auch im vernünftigen Chemie LK an der Realschule oder an einem Gymnasium
    und wie Du schon sagt H-W, es ist eher Mathematik/Stöchiometrie.

    Man betrachtet ja als Laie nicht die exakte Ionenverteilung und die Löslichkeitsprodukte im Detail.

    Ich kenne wenige Geschäfte die einen gut gewartete IC im Ladengeschäft haben und noch weniger private,
    die einen solchen Aufwand betreiben. Wir hatten für wirklich interessierte Kunden halt ein privates Labor.

    Ohne dies gibt es kaum ernst zu nehmende Ergebnisse für eine Salzmischung.


    Mfg Philipp

    Hallo zusammen,

    ich bin immer noch am zusammensuchen den Komponenten für mein neues Becken.

    Ich habe eine Frage für zur Umwälzung im Becken.

    Pumpen bisher:

    Tunze e-jet 1005 1100 L/h Filterkreislauf Ausgabe durch 20 mm Auslass 2x 45° Winkelgelenk

    Tunze Nanostream 6015 2x 1800 L/h Umwälzung startet in den Ecken des Beckens,
    eine von oben links nach unten rechts und eine von unten rechts nach oben links.

    Reicht dies als Umwälzung oder lohnen zwei weitere Nanostreams um aus jeder Ecke oben
    und unten das Wasser zu bewegen.

    Beckenaufbau siehe Skizze.


    MfG Philipp